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D9 G - Prüfungstraining A2

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D9 G - Prüfungstraining A2




D9 G - Prüfungstraining A2


Einleitung

Dieser aiMOOC trainiert Dich gezielt für Deutsch, Klasse 9, G-Niveau im Bereich A2: begründete Stellungnahme mit hinleitenden Aufgaben. Im Mittelpunkt steht nicht das Auswendiglernen eines Aufsatzschemas, sondern ein sicherer Schreibprozess: Du erschließt ein Material, erkennst die Streitfrage, sammelst passende Argumente, planst Deinen Text und formulierst anschließend eine vollständige, adressatenbezogene Stellungnahme.

Die schriftliche Hauptschulabschlussprüfung Deutsch in Baden-Württemberg umfasst im Teil A die Arbeit mit Sach- und Gebrauchstexten. In Aufgabe A2 wird eine begründete Stellungnahme mit hinleitenden Aufgaben verlangt, und zwar in einer formalen Textform, zum Beispiel als Brief oder E-Mail. Dieser aiMOOC orientiert sich an diesem Format, enthält aber ausschließlich neu erstellte Trainingsmaterialien und keine Originalprüfungsaufgaben.

Du übst hier auf dem G-Niveau besonders, eine klare Position zu formulieren, Argumente nachvollziehbar zu begründen, Beispiele oder Angaben aus einem Material passend einzubauen und einen formal stimmigen Text zu schreiben. Der Bildungsplan der Sekundarstufe I nennt für argumentierendes Schreiben unter anderem die begründete Stellungnahme und die lineare Erörterung.

Wichtig: Die Punkteverteilungen und Bewertungsraster in diesem aiMOOC sind prüfungsnahe Trainingsraster. Sie sind transparent und kompetenzorientiert, aber kein amtlicher Erwartungshorizont des Kultusministeriums.


Was Du für A2 können solltest

Am Ende des Trainings solltest Du einen Schreibauftrag selbstständig bewältigen können. Dazu gehören vier Kernschritte:

  1. Aufgabenverständnis: Du erkennst Thema, Streitfrage, Adressat, Textsorte und Schreibziel.
  2. Argumentation: Du formulierst einen Standpunkt und entwickelst passende Argumente aus Aussage, Begründung und Beispiel oder Beleg.
  3. Schreibplan: Du ordnest Deine Argumente sinnvoll und planst Einleitung, Hauptteil und Schluss.
  4. Überarbeiten: Du prüfst Inhalt, Aufbau, Sprache, Rechtschreibung und formale Merkmale.


Der Kern einer guten Stellungnahme


Die Streitfrage

Eine begründete Stellungnahme antwortet auf eine Frage, über die unterschiedliche Meinungen möglich sind. Beispiele sind: Soll die Schule einen zusätzlichen Lernraum öffnen? Soll es an Projekttagen feste Handyzeiten geben? Soll der Pausenhof stärker begrünt werden?

Formuliere die Streitfrage vor dem Schreiben in einem klaren Satz. So verhinderst Du, dass Du am Thema vorbeischreibst.


Das A-B-B-Modell

Für das G-Niveau ist ein einfaches Argumentationsmodell besonders hilfreich:

Aussage – Begründung – Beispiel oder Beleg

Aussage: Ich bin dafür, dass unsere Schule einen ruhigen Lernraum am Nachmittag öffnet.

Begründung: Viele Schülerinnen und Schüler können zu Hause nicht ungestört arbeiten.

Beispiel oder Beleg: Wer Geschwister im selben Zimmer hat, kann Hausaufgaben oft nur mit Unterbrechungen erledigen.

Ein gutes Argument beantwortet also drei Fragen: Was behaupte ich? Warum gilt das? Woran kann man das erkennen?


Material sinnvoll verwenden

Die hinleitenden Aufgaben helfen Dir, wichtige Informationen aus dem Material zu sichern. Beim Schreiben musst Du diese Informationen nicht einfach abschreiben. Du nutzt sie, um Deine eigene Argumentation zu stärken.

Beispiel: Im Material steht, dass in einer schulinternen Probephase 68 von 100 befragten Jugendlichen den neuen Lernraum genutzt haben. Eine passende Einbindung wäre: Die Probephase zeigt, dass der Lernraum tatsächlich gebraucht wird, denn 68 von 100 Befragten haben ihn genutzt.

Merke: Ein Materialhinweis ersetzt keine Begründung. Er muss erklären oder stützen, warum Dein Argument überzeugend ist.


Die formale Textsorte


E-Mail

Eine formale E-Mail kann zum Beispiel an die Schulleitung, die SMV, einen Verein oder die Gemeindeverwaltung gerichtet sein. Achte auf:

  1. Betreff: knapp und passend zum Anliegen.
  2. Anrede: höflich und adressatengerecht.
  3. Einleitung: Anlass und eigenes Anliegen nennen.
  4. Hauptteil: Position mit mehreren begründeten Argumenten entfalten.
  5. Schluss: Ergebnis, Wunsch oder höflichen Appell formulieren.
  6. Grußformel: passend abschließen.


Brief

Bei einem formalen Brief gelten dieselben inhaltlichen Anforderungen. Je nach Aufgabenstellung können zusätzlich Absender, Empfänger, Ort, Datum oder Betreff verlangt werden. Entscheidend ist, dass Du die vorgegebene Kommunikationssituation ernst nimmst.


Von der Aufgabe zum fertigen Text


Schritt 1: Arbeitsauftrag markieren

Markiere im Schreibauftrag mindestens diese fünf Punkte: Textsorte, Adressat, Thema, Position, Materialbezug. Wenn eines davon unklar bleibt, ist das Risiko groß, wichtige Punkte zu verlieren.


Schritt 2: Hinleitende Aufgaben lösen

Hinleitende Aufgaben können verlangen, dass Du Informationen entnimmst, Aussagen zuordnest, Vor- und Nachteile nennst, Begriffe erklärst oder einen geeigneten Beleg auswählst. Löse sie zuerst sorgfältig. Sie liefern oft schon Bausteine für Deinen späteren Text.


Schritt 3: Argumentesammlung anlegen

Sammle zunächst mehr Argumente, als Du später brauchst. Prüfe anschließend:

  1. Passt das Argument genau zur Streitfrage?
  2. Kann ich das Argument verständlich begründen?
  3. Habe ich ein Beispiel, eine Folge oder einen Materialbezug?
  4. Ist das Argument stärker oder schwächer als meine anderen Argumente?


Schritt 4: Schreibplan erstellen

Ein einfacher Schreibplan kann so aussehen:

Abschnitt Inhalt Leitfrage
Einleitung Anlass, Thema, eigene Position Worum geht es und wie stehe ich dazu?
Hauptteil 1 erstes Argument mit Begründung und Beispiel Warum spricht dieser Grund für meine Position?
Hauptteil 2 zweites Argument mit Begründung und Materialbezug Welche Information aus dem Material stärkt meinen Gedanken?
Hauptteil 3 weiteres Argument oder Einwand mit Reaktion Was könnte die Gegenseite sagen und wie antworte ich?
Schluss Ergebnis, Wunsch oder Appell Was soll der Adressat aus meinem Text mitnehmen?


Schritt 5: Schreiben und überarbeiten

Schreibe zuerst vollständig und überarbeite danach. Prüfe nacheinander: Aufgabenbezug, Argumentationslogik, Absätze und Übergänge, passende Wortwahl, Satzbau, Rechtschreibung und Zeichensetzung.


Sprachliche Werkzeuge

Für eine klare Argumentation helfen Dir Satzanfänge und Verknüpfungen.

Funktion Beispiele
Position nennen Ich bin der Meinung, dass ... / Aus meiner Sicht ...
begründen Das ist sinnvoll, weil ... / Ein wichtiger Grund dafür ist ...
Beispiel einführen Das zeigt sich zum Beispiel daran, dass ...
Material einbinden Im Material wird deutlich, dass ... / Die Angabe im Material zeigt ...
ergänzen Außerdem ... / Hinzu kommt ...
einwenden Dagegen könnte man einwenden, dass ...
entkräften Dieser Einwand überzeugt mich nur teilweise, weil ...
folgern Deshalb ... / Daraus folgt ...
abschließen Zusammenfassend halte ich ... für sinnvoll.


Hinleitendes Basistraining


Mini-Material: Trinkflaschen im Unterricht

Neu erstelltes Trainingsmaterial: Die Klasse 9a diskutiert, ob in allen Unterrichtsstunden verschließbare Trinkflaschen auf dem Tisch erlaubt sein sollen. In einer schulinternen Befragung sagen 21 von 28 Lernenden, dass sie sich besser konzentrieren können, wenn sie bei Bedarf Wasser trinken dürfen. Drei Lehrkräfte befürchten dagegen, dass umgestoßene Flaschen Hefte und digitale Geräte beschädigen könnten. Die Schülervertretung schlägt deshalb vor, nur dicht verschließbare Wasserflaschen zuzulassen und sie bei Experimenten oder an Computern in der Tasche zu lassen.


Hinleitende Aufgaben zum Mini-Material

  1. Information entnehmen: Nenne den Vorteil, den die Mehrheit der befragten Lernenden nennt.
  2. Bedenken erkennen: Welches Risiko sehen die Lehrkräfte?
  3. Lösung erkennen: Nenne beide Bedingungen aus dem Vorschlag der Schülervertretung.
  4. Position bilden: Entscheide Dich: Soll die Regel eingeführt werden? Formuliere einen Satz.
  5. Argument ausbauen: Entwickle ein vollständiges A-B-B-Argument für Deine Position.


Beispiel für einen Schreibplan

Abschnitt Notizen
Einleitung Diskussion über Trinkflaschen; ich bin für eine klare Erlaubnis mit Regeln
Argument 1 Trinken kann Konzentration unterstützen; Material: 21 von 28 nennen diesen Vorteil
Argument 2 klare Regeln verhindern viele Störungen; nur dicht verschließbare Flaschen
Einwand Gefahr für Geräte; Lösung: an Computern Flaschen in der Tasche
Schluss Erprobung für vier Wochen; danach Rückmeldung der Klassen


Beispiel einer vollständigen begründeten Stellungnahme

Betreff: Vorschlag für eine einheitliche Trinkflaschen-Regel

Sehr geehrte Schulleitung,

in unserer Schule wird darüber diskutiert, ob verschließbare Trinkflaschen im Unterricht grundsätzlich erlaubt sein sollen. Ich bin dafür, wenn gleichzeitig klare Regeln gelten.

Ein wichtiger Grund ist die Konzentration. In der Befragung sagen 21 von 28 Jugendlichen, dass sie sich besser konzentrieren können, wenn sie bei Bedarf Wasser trinken dürfen. Gerade in längeren Unterrichtsphasen kann ein kurzer Schluck helfen, ohne dass dafür der Raum verlassen werden muss.

Außerdem schafft eine einheitliche Regel Klarheit. Wenn nur dicht verschließbare Wasserflaschen erlaubt sind, gibt es weniger Streit darüber, was im Unterricht zulässig ist. Der Einwand, dass Flüssigkeit Geräte beschädigen kann, ist trotzdem berechtigt. Deshalb sollten Flaschen bei Experimenten und an Computern in der Tasche bleiben.

Ich schlage vor, diese Regel vier Wochen lang zu testen und anschließend die Klassen und Lehrkräfte zu befragen.

Mit freundlichen Grüßen Eine Schülerin / ein Schüler der Klasse 9


Prüfungsnahes Bewertungsraster

Das folgende Raster gilt für die Trainings in diesem aiMOOC. Insgesamt sind 30 Trainingspunkte vorgesehen: 8 Punkte für die hinleitenden Aufgaben und 22 Punkte für die Stellungnahme. Es handelt sich um eine prüfungsnahe Lernhilfe, nicht um einen amtlichen Bewertungsbogen.


Raster für die hinleitenden Aufgaben: 8 Punkte

Kriterium Punkte Beschreibung
Informationen entnehmen 0–3 zentrale Angaben richtig erkennen und knapp wiedergeben
Zusammenhänge herstellen 0–2 Vor- und Nachteile, Ursachen und Folgen oder Bedingungen korrekt verbinden
Argument vorbereiten 0–2 geeigneten Grund, Beleg oder Einwand für die Streitfrage auswählen
Genauigkeit 0–1 vollständig, verständlich und aufgabenbezogen antworten


Raster für die Stellungnahme: 22 Punkte

Kriterium Maximal Volle Punktzahl Mittlerer Bereich Wenige oder keine Punkte
Aufgabenbezug und Textsorte 4 Streitfrage, Adressat, Textsorte und Schreibziel vollständig getroffen überwiegend passend, einzelne formale oder inhaltliche Lücke Thema oder Textsorte deutlich verfehlt
Argumentation 8 klare Position, mehrere tragfähige Argumente, nachvollziehbare Begründungen und passende Beispiele oder Folgen Position erkennbar, Argumente teilweise ausgebaut bloße Behauptungen, Widersprüche oder kaum Begründungen
Materialbezug 3 Materialangaben korrekt und sinnvoll zur Stützung eingebunden Material erwähnt, aber nur teilweise erklärt Material fehlt oder wird falsch verwendet
Aufbau und roter Faden 3 sinnvolle Absätze, klare Reihenfolge, passende Übergänge, stimmiger Schluss grundsätzlich geordnet, aber sprunghaft schwer nachvollziehbarer Aufbau
Ausdruck und Adressatenbezug 2 verständlich, sachlich, höflich und zur Situation passend formuliert meist verständlich, teilweise unpassend oder wiederholend häufig unverständlich oder unangemessen
Sprachrichtigkeit 2 überwiegend sichere Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung mehrere Fehler, Verständnis bleibt erhalten viele Fehler erschweren das Verständnis deutlich


Trainingsinterne Auswertung

Gesamtpunkte Rückmeldung
27–30 sehr sicher: Aufgabenbezug, Argumentation und Sprache greifen überzeugend ineinander
23–26 sicher: gute Grundlage, einzelne Punkte gezielt verbessern
18–22 weitgehend geschafft: Argumente oder Materialbezug noch genauer ausbauen
14–17 teilweise geschafft: Schreibplan und A-B-B-Modell konsequenter nutzen
0–13 weitere Übung nötig: zuerst Aufgabenverständnis und vollständige Einzelargumente trainieren


Prüfungsset 1: Mehr Sitzplätze im Schulhof


Material 1

Neu erstelltes Trainingsmaterial: Auf dem Schulhof der fiktiven Linden-Schule stehen derzeit 12 Sitzbänke für rund 420 Schülerinnen und Schüler. In einer Umfrage unter 120 Jugendlichen wünschen sich 84 zusätzliche Sitzmöglichkeiten. 19 Befragte finden dagegen, dass mehr Bänke den Platz für Bewegung verringern würden. Die Hausmeisterei weist darauf hin, dass feste Bänke teuer sind und im Winter oft kaum genutzt werden. Die SMV schlägt mobile Sitzwürfel vor, die bei Bedarf an den Rand gestellt und bei schlechtem Wetter eingelagert werden können.


Hinleitende Aufgaben 1

  1. Nenne die Zahl der Befragten, die zusätzliche Sitzmöglichkeiten wünschen.
  2. Formuliere einen Nachteil zusätzlicher fester Bänke.
  3. Erkläre in einem Satz, wie der Vorschlag der SMV auf diesen Nachteil reagiert.
  4. Formuliere ein vollständiges Argument für oder gegen zusätzliche mobile Sitzgelegenheiten.


Schreibauftrag 1

Die Schulleitung bittet die neunten Klassen um Rückmeldungen. Schreibe eine formale E-Mail an die Schulleitung. Beziehe klar Stellung zur Frage, ob die Schule mobile Sitzgelegenheiten anschaffen soll. Nutze mindestens zwei Argumente, beziehe Informationen aus dem Material ein und formuliere einen passenden Schluss mit einem konkreten Vorschlag.


Lösungshinweise 1

Eine überzeugende Lösung kann zum Beispiel die hohe Zustimmung aus der Umfrage als Bedarfsargument verwenden, den Verlust an Bewegungsfläche als Einwand aufgreifen und die Mobilität der Sitzwürfel als Lösung erklären. Entscheidend ist nicht Deine Meinung, sondern wie schlüssig Du sie begründest.


Prüfungsset 2: Ein ruhiger Arbeitsraum nach Unterrichtsschluss


Material 2

Neu erstelltes Trainingsmaterial: Die fiktive Nordpark-Schule prüft, ob an drei Nachmittagen pro Woche ein Klassenraum bis 16:30 Uhr als stiller Arbeitsraum geöffnet werden soll. In einer Befragung von 90 Schülerinnen und Schülern geben 47 an, zu Hause häufig durch Lärm, Geschwister oder fehlenden Platz abgelenkt zu werden. 28 würden den Raum mindestens einmal pro Woche nutzen. Zwei Lehrkräfte erklären sich bereit, die Aufsicht im Wechsel zu übernehmen, wenn klare Regeln gelten. Die Schulleitung weist darauf hin, dass zusätzliche Heiz- und Reinigungskosten entstehen.


Hinleitende Aufgaben 2

  1. Nenne zwei Gründe aus dem Material, warum Jugendliche zu Hause nicht immer ungestört arbeiten können.
  2. Wie viele Befragte würden den Raum mindestens einmal pro Woche nutzen?
  3. Nenne einen Vorteil und einen Nachteil des Projekts.
  4. Formuliere eine mögliche Regel, die zu einem stillen Arbeitsraum passt.


Schreibauftrag 2

Schreibe einen Brief an die Schulleitung. Nimm begründet Stellung zur Frage, ob der Arbeitsraum für eine achtwöchige Probephase eingerichtet werden soll. Verwende mindestens zwei Angaben aus dem Material. Gehe auf einen möglichen Einwand ein und formuliere am Ende einen realistischen Vorschlag.


Lösungshinweise 2

Mögliche starke Gedanken sind Bildungsgerechtigkeit, bessere Konzentration, freiwillige Nutzung, vorhandene Aufsicht und eine zeitlich begrenzte Probephase. Als Einwand eignen sich zusätzliche Kosten. Eine Lösung kann darin bestehen, zunächst nur zwei Nachmittage zu testen und die Nutzung zu dokumentieren.


Prüfungsset 3: Ein schulweiter Tauschtag


Material 3

Neu erstelltes Trainingsmaterial: Die Umwelt-AG möchte einmal pro Halbjahr einen Tauschtag veranstalten. Schülerinnen und Schüler könnten gut erhaltene Bücher, Spiele, Sportartikel und Kleidung mitbringen und gegen andere Gegenstände tauschen. Bei einem kleinen Probetag einer achten Klasse wechselten 73 von 96 mitgebrachten Gegenständen den Besitzer. Einige Eltern befürchten Streit darüber, ob Dinge gleich viel wert sind. Die AG schlägt deshalb vor, ohne Geld und ohne festen Gegenwert zu tauschen: Ein Tausch kommt nur zustande, wenn beide Seiten freiwillig zustimmen.


Hinleitende Aufgaben 3

  1. Erkläre das Ziel eines schulweiten Tauschtags.
  2. Nenne aus dem Material, wie viele Gegenstände beim Probetag getauscht wurden.
  3. Welches Problem sehen einige Eltern?
  4. Erkläre, wie die Regel der Umwelt-AG Streit vermeiden soll.


Schreibauftrag 3

Die Schulkonferenz sammelt Meinungen aus den Klassen. Schreibe eine formale E-Mail an die Vorsitzende der Schulkonferenz. Beziehe Stellung zur Frage, ob ein schulweiter Tauschtag eingeführt werden soll. Begründe Deine Position, verwende Materialinformationen und nenne mindestens eine sinnvolle Regel für die Durchführung.


Lösungshinweise 3

Eine mögliche Pro-Argumentation verbindet Ressourcenschonung mit einem praktischen Nutzen für Jugendliche. Eine mögliche Contra-Argumentation könnte Organisationsaufwand oder Konflikte betonen. In beiden Fällen muss deutlich werden, warum die vorgeschlagene Regel die eigene Position stützt.


Prüfungsset 4: Wahl zwischen gedrucktem und digitalem Wochenplan


Material 4

Neu erstelltes Trainingsmaterial: Die fiktive Schule am See möchte den Wochenplan für Hausaufgaben und Termine vereinheitlichen. Bisher erhalten alle Klassen ein gedrucktes Blatt. In einer Testphase nutzten zwei neunte Klassen zusätzlich eine digitale Version. Von 52 Befragten gaben 35 an, Termine digital schneller zu finden. 11 sagten, dass sie auf Papier weniger leicht abgelenkt seien. Die Schule könnte beide Formen parallel anbieten, müsste dann aber Änderungen zweimal einpflegen. Die Klassenvertretungen schlagen vor, dass jede Klasse zu Beginn des Halbjahres eine Hauptform wählt und wichtige Änderungen zusätzlich im Klassenraum notiert werden.


Hinleitende Aufgaben 4

  1. Nenne den Vorteil, den 35 Befragte an der digitalen Version sehen.
  2. Nenne den Vorteil, den 11 Befragte an der Papierform sehen.
  3. Erkläre das organisatorische Problem einer dauerhaften Doppellösung.
  4. Gib den Kompromissvorschlag der Klassenvertretungen mit eigenen Worten wieder.


Schreibauftrag 4

Schreibe einen formalen Brief an die Schulleitung. Nimm begründet Stellung dazu, welche Lösung die Schule ab dem nächsten Halbjahr wählen sollte. Nutze das Material, begründe mindestens zwei Argumente und berücksichtige die Bedürfnisse unterschiedlicher Lernender.


Lösungshinweise 4

Hier gibt es mehrere vertretbare Positionen: digital, Papier oder ein klar geregeltes Wahlmodell. Besonders stark ist eine Lösung, wenn Du nicht nur Deine persönliche Vorliebe nennst, sondern Organisation, Ablenkung, Zugänglichkeit und Verlässlichkeit gegeneinander abwägst.


Prüfungsset 5: Ein monatlicher Praxisnachmittag


Material 5

Neu erstelltes Trainingsmaterial: An der fiktiven Sonnenbergschule wird über einen monatlichen Praxisnachmittag diskutiert. Betriebe, Vereine und soziale Einrichtungen könnten jeweils für zwei Stunden Einblicke in Tätigkeiten geben, zum Beispiel Fahrradreparatur, Kochen, Erste Hilfe, Veranstaltungsplanung oder Gartenarbeit. In einer Umfrage der Klassen 8 und 9 möchten 96 von 140 Befragten häufiger praktische Angebote kennenlernen. Acht Lehrkräfte sehen Chancen für die Berufsorientierung, weisen aber auf Terminplanung und Aufsicht hin. Die Schulleitung schlägt vor, zunächst drei Praxisnachmittage mit freiwilliger Teilnahme zu erproben.


Hinleitende Aufgaben 5

  1. Nenne zwei mögliche Inhalte eines Praxisnachmittags aus dem Material.
  2. Welche Chance sehen die Lehrkräfte?
  3. Welche beiden organisatorischen Schwierigkeiten werden genannt?
  4. Erkläre, warum eine Probephase für die Entscheidung hilfreich sein kann.


Schreibauftrag 5

Die SMV möchte der Schulleitung eine begründete Empfehlung schicken. Verfasse eine formale E-Mail an die Schulleitung. Beziehe Stellung zur Probephase des Praxisnachmittags. Verwende mindestens zwei Informationen aus dem Material, gehe auf eine organisatorische Schwierigkeit ein und schließe mit einem konkreten Vorschlag.


Lösungshinweise 5

Eine gute Stellungnahme könnte die Berufsorientierung, das Kennenlernen eigener Stärken und die hohe Zustimmung in der Befragung anführen. Gegenargumente wie Aufsicht und Organisation sollten nicht ignoriert, sondern mit realistischen Lösungen verbunden werden, etwa begrenzter Teilnehmerzahl oder festen Kooperationspartnern.


Prüfungsset 6: Wasserspender statt zusätzlicher Getränkeautomat


Material 6

Neu erstelltes Trainingsmaterial: Der Förderverein der fiktiven Talblickschule kann entweder einen zweiten Getränkeautomaten bezuschussen oder einen frei zugänglichen Wasserspender finanzieren. Der vorhandene Automat verkauft vor allem Wasser und Saftschorlen. In einer Befragung von 100 Jugendlichen wünschen sich 62 einen Wasserspender, 24 einen zweiten Automaten und 14 haben keine Präferenz. Für den Wasserspender fallen regelmäßige Wartung und Filterwechsel an. Ein zweiter Automat könnte mehr Auswahl bieten, würde aber weiterhin kostenpflichtige Getränke anbieten.


Hinleitende Aufgaben 6

  1. Welche beiden Anschaffungen stehen zur Auswahl?
  2. Nenne das Ergebnis der Befragung für den Wasserspender.
  3. Formuliere je einen Vorteil des Wasserspenders und des zweiten Automaten.
  4. Welche laufende Aufgabe entsteht beim Wasserspender?


Schreibauftrag 6

Schreibe einen Brief an den Vorstand des Fördervereins. Empfiehl begründet eine der beiden Möglichkeiten. Verwende Informationen aus dem Material und erkläre, warum Deine Lösung für möglichst viele Schülerinnen und Schüler sinnvoll ist.


Lösungshinweise 6

Eine überzeugende Lösung stellt die Alternativen gegenüber, entscheidet sich dann aber klar. Der Wasserspender kann mit Zugänglichkeit und der Mehrheit in der Befragung begründet werden; der zweite Automat mit Auswahl und bestehender Nutzung. Wichtig ist die begründete Gewichtung.


Selbstkorrektur nach jedem Prüfungsset

Prüfe Deinen Text mit dieser Reihenfolge:

  1. Habe ich die geforderte Textsorte vollständig getroffen?
  2. Ist meine Position schon am Anfang oder spätestens zu Beginn des Hauptteils klar?
  3. Enthält jedes Hauptargument Aussage, Begründung und Beispiel oder Beleg?
  4. Habe ich das Material korrekt und sinnvoll verwendet?
  5. Habe ich mindestens einen Einwand erkannt oder berücksichtigt, wenn es zur Aufgabe passt?
  6. Sind die Absätze sinnvoll gesetzt?
  7. Führt mein Schluss zu einem Ergebnis, Wunsch oder konkreten Vorschlag?
  8. Habe ich Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung kontrolliert?


Typische Fehler und wie Du sie verbesserst

Typischer Fehler Warum problematisch? Bessere Strategie
Nur die eigene Meinung wiederholen Eine Meinung ist noch kein Argument. Nach jedem Standpunkt fragen: Warum? Woran sieht man das?
Material abschreiben Der eigene Gedankengang bleibt unklar. Materialangabe kurz nennen und ihre Bedeutung erklären.
Viele kurze Behauptungen Der Text wirkt wie eine Liste. Weniger Argumente wählen, diese aber vollständig ausbauen.
Textsorte vergessen Adressat und Kommunikationssituation werden verfehlt. Vor dem Schreiben Betreff, Anrede und Schluss planen.
Gegenargument ignorieren Die Stellungnahme wirkt einseitig. Einen wichtigen Einwand fair nennen und darauf reagieren.
Schluss wiederholt nur die Einleitung Es entsteht kein Ergebnis. Im Schluss Entscheidung, Wunsch oder Umsetzungsvorschlag formulieren.


Zeitmanagement für die Prüfung

Für das Training kannst Du Dir für A2 einen festen Ablauf angewöhnen. Die konkrete Zeitverteilung musst Du an die tatsächliche Gesamtprüfung und Dein Arbeitstempo anpassen.

  1. Aufgabe und Material genau lesen.
  2. Hinleitende Aufgaben vollständig bearbeiten.
  3. Streitfrage und Position notieren.
  4. Argumentesammlung erstellen.
  5. Schreibplan festlegen.
  6. Stellungnahme schreiben.
  7. Mit dem Bewertungsraster überarbeiten.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was gehört zu einem vollständigen Argument im A-B-B-Modell? (Aussage Begründung Beispiel oder Beleg) (!Überschrift Reim Pointe) (!Anrede Datum Unterschrift) (!Frage Antwort Gegenfrage)




Was ist bei A2 besonders wichtig? (Eine klar begründete Position) (!Eine erfundene Geschichte) (!Ein Gedicht mit Reimen) (!Eine reine Stichwortsammlung)




Wozu dienen hinleitende Aufgaben? (Sie sichern wichtige Informationen und bereiten das Schreiben vor) (!Sie ersetzen die gesamte Stellungnahme) (!Sie prüfen nur die Handschrift) (!Sie verlangen immer eine Inhaltsangabe)




Was ist ein sinnvoller Materialbezug? (Eine Angabe aus dem Material wird genannt und für das eigene Argument erklärt) (!Das Material wird vollständig abgeschrieben) (!Das Material wird gar nicht erwähnt) (!Nur die Überschrift des Materials wird wiederholt)




Was gehört in eine formale E-Mail? (Eine passende Anrede) (!Eine erfundene Kapitelüberschrift) (!Ein Reimschema) (!Eine Figurenbeschreibung)




Was verbessert den roten Faden? (Eine sinnvolle Reihenfolge mit passenden Übergängen) (!Möglichst viele Themenwechsel) (!Sehr viele unbegründete Behauptungen) (!Zufällige Absätze)




Wie gehst Du mit einem Gegenargument am besten um? (Du nennst es fair und reagierst begründet darauf) (!Du verschweigst jede andere Meinung) (!Du beleidigst die Gegenseite) (!Du wechselst sofort das Thema)




Was sollte ein guter Schluss leisten? (Ein klares Ergebnis oder einen konkreten Vorschlag formulieren) (!Neue Hauptargumente ohne Erklärung beginnen) (!Das Material vollständig wiederholen) (!Die Anrede noch einmal schreiben)




Wann ist ein Beispiel besonders nützlich? (Wenn es die Begründung konkret und nachvollziehbar macht) (!Wenn es gar nichts mit dem Thema zu tun hat) (!Wenn es der Position widerspricht ohne Erklärung) (!Wenn es nur Wörter aus der Aufgabe wiederholt)




Was solltest Du vor der Abgabe unbedingt tun? (Den Text mit einer Checkliste überarbeiten) (!Alle Absätze entfernen) (!Die Position unklar machen) (!Den Schluss streichen)





Memory

Aussage nennt den Standpunkt eines Arguments
Begründung erklärt warum die Aussage gilt
Beispiel macht einen Grund konkret
Betreff nennt knapp das Anliegen einer formalen E-Mail
Adressat Person oder Gruppe an die der Text gerichtet ist
Schreibplan ordnet Gedanken vor dem Formulieren





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Aufgabenverständnis Textsorte Adressat und Streitfrage klären
Argumentesammlung passende Gründe und Belege notieren
Schreibplan Einleitung Hauptteil und Schluss ordnen
Ausformulieren vollständige Stellungnahme schreiben
Überarbeiten Inhalt Sprache und Rechtschreibung prüfen






Kreuzworträtsel

Aussage Wie heißt der erste Baustein eines Arguments im A-B-B-Modell?
Begründung Was erklärt, warum eine Aussage nachvollziehbar ist?
Beispiel Was macht eine Begründung anschaulich und konkret?
Betreff Wie heißt die kurze Themenzeile einer formalen E-Mail?
Adressat Wie nennt man die Person oder Gruppe, an die ein Text gerichtet ist?
Schluss Wie heißt der letzte Teil einer Stellungnahme?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Eine begründete Stellungnahme beantwortet eine

.
Ein vollständiges Argument enthält eine Aussage und eine

.
Ein konkreter Fall kann als

dienen.
Angaben aus dem Material sollen die eigene Argumentation

.
Vor dem Schreiben hilft ein

.
Eine formale E-Mail beginnt mit einer passenden

.
Der Text richtet sich an einen bestimmten

.
Zwischen den Argumenten braucht der Text einen roten

.
Ein Einwand sollte fair genannt und anschließend

werden.
Vor der Abgabe wird der Text sorgfältig

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Argument-Bausteine: Schreibe zu drei Alltagsthemen jeweils eine Aussage, eine Begründung und ein Beispiel.
  2. Streitfragen: Formuliere fünf schulische Themen als echte Streitfragen, zu denen unterschiedliche Positionen möglich sind.
  3. Formale E-Mail: Gestalte nur Betreff, Anrede und Schlussformel für drei verschiedene Adressaten.
  4. Materialhinweis: Nimm aus einem der Prüfungssets zwei Angaben und schreibe zu jeder einen Satz, der erklärt, wofür sie als Beleg nützlich ist.


Standard

  1. Schreibplan: Erstelle zu Prüfungsset 2 einen vollständigen Schreibplan mit drei Argumenten und einem Einwand.
  2. Argumente gewichten: Ordne fünf selbst gesammelte Argumente von weniger stark bis besonders stark und begründe Deine Reihenfolge.
  3. Partnerfeedback: Tausche eine Stellungnahme mit einer Lernpartnerin oder einem Lernpartner und bewertet Euch gegenseitig mit dem 22-Punkte-Raster.
  4. Überarbeitung: Schreibe eine zweite Fassung Deiner Stellungnahme und markiere drei Stellen, die Du gegenüber der ersten Fassung verbessert hast.


Schwer

  1. Neue Prüfungsaufgabe: Erfinde ein eigenes kurzes Sachmaterial zu einer schulischen Streitfrage und formuliere vier hinleitende Aufgaben sowie einen Schreibauftrag.
  2. Gegenargumente: Schreibe eine Stellungnahme, in der Du einen starken Einwand der Gegenseite besonders fair darstellst und anschließend sachlich beantwortest.
  3. Adressatenwechsel: Bearbeite dasselbe Thema einmal als E-Mail an die Schulleitung und einmal als Beitrag für die Schülerzeitung. Vergleiche Sprache und Aufbau.
  4. Prüfungssimulation: Bearbeite eines der Prüfungssets unter selbst gewählten realistischen Zeitbedingungen vollständig und werte Dich anschließend mit dem 30-Punkte-Raster aus.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transfer Schreibplan: Du erhältst die Streitfrage „Soll die Schulbibliothek in jeder großen Pause geöffnet sein?“. Entwickle ohne vorgegebenes Material einen Schreibplan und erkläre, warum Deine Reihenfolge der Argumente sinnvoll ist.
  2. Argumentationsqualität: Vergleiche zwei selbst verfasste Argumente zum selben Thema. Entscheide, welches stärker ist, und begründe Deine Entscheidung mit mindestens drei Kriterien.
  3. Materialkritik: Erkläre, warum eine einzelne Umfragezahl noch kein vollständiges Argument ist, und zeige an einem Beispiel, wie sie sinnvoll eingebunden werden kann.
  4. Adressatenbezug: Beschreibe, wie sich Wortwahl und Schluss verändern würden, wenn dieselbe Stellungnahme an die Schulleitung, an Freunde oder an den Gemeinderat gerichtet wäre.
  5. Fehlerdiagnose: Überarbeite einen eigenen älteren argumentierenden Text. Kennzeichne eine Behauptung ohne Begründung, einen schwachen Übergang und eine Stelle mit unklarem Materialbezug und verbessere alle drei.
  6. Entscheidung unter Bedingungen: Entwickle zu einem der Prüfungssets einen Kompromiss, der mindestens einen Vorteil erhält und mindestens einen genannten Nachteil vermindert.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du zeigen kannst:

  1. Du erkennst Textsorte, Adressat, Streitfrage und Schreibziel.
  2. Du entnimmst einem kurzen Sach- oder Gebrauchstext passende Informationen.
  3. Du formulierst eine klare Position.
  4. Du entwickelst mehrere vollständige und nachvollziehbare Argumente.
  5. Du nutzt Beispiele, Folgen oder Materialangaben passend als Stütze.
  6. Du ordnest Deine Gedanken in einem Schreibplan.
  7. Du schreibst eine vollständige formale E-Mail oder einen formalen Brief.
  8. Du gestaltest Einleitung, Hauptteil und Schluss funktional.
  9. Du formulierst sachlich, verständlich und adressatengerecht.
  10. Du überarbeitest Deinen Text mit Blick auf Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung.
  11. Du kannst Deinen Text anhand eines transparenten Rasters selbst einschätzen.




OERs zum Thema

Weiterführend eignen sich die offiziellen und frei zugänglichen Informationen des Landesbildungsservers und des Bildungsplans Baden-Württemberg zum argumentierenden Schreiben sowie die aktuellen Ausführungsbestimmungen zur Hauptschulabschlussprüfung.

  1. Ausführungsbestimmungen Hauptschulabschlussprüfung 2026
  2. Bildungsplan Deutsch Sekundarstufe I
  3. Landesbildungsserver Baden-Württemberg: Erörterung


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