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D8 M - Textbelege in Klassenarbeiten gezielt einsetzen

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D8 M - Textbelege in Klassenarbeiten gezielt einsetzen




D8 M - Textbelege in Klassenarbeiten gezielt einsetzen

Mini-Beschreibung: Wähle passende Textstellen aus und integriere sie funktional in eigene Antworten. Du arbeitest mit Belegkarten, Zitierübungen und kurzen Medienaufgaben auf M-Niveau in Klasse 8.

Freies Bild: Wikimedia Commons, CC0. Beobachte: Was macht die schreibende Person bereits, was bei einer Klassenarbeit hilft?

Deine Mission Nicht: möglichst viel zitieren Sondern: genau passend belegen
Aussage Beleg Erklärung der Belegfunktion


Einleitung

Ein Textbeleg macht Deine Antwort überprüfbar. Ein Beleg ist dann stark, wenn er zur Aussage passt, knapp gewählt, korrekt eingebaut und ausgewertet wird. In Klassenarbeiten zählt deshalb nicht die Zahl der Zitate, sondern ihre Funktion.

Merksatz Behaupten → belegen → erklären. Ein Zitat ohne Erklärung ist noch keine vollständige Begründung.


Lernziele

  1. Textbeleg auswählen: Du findest zu einer Aussage eine kurze, treffende Textstelle.
  2. Direktes Zitat: Du übernimmst Wörter genau und setzt Anführungszeichen sowie Fundstelle.
  3. Paraphrase: Du gibst Textinformationen in eigenen Worten wieder und nennst die Fundstelle.
  4. Zitat integrieren: Du baust Belege grammatisch sinnvoll in eigene Sätze ein.
  5. Beleg auswerten: Du erklärst, was der Beleg für Deine Aussage zeigt.
  6. KI kritisch nutzen: Du prüfst KI-Vorschläge am Originaltext und kennzeichnest Unterstützung transparent.


Vorwissen aktivieren

Entscheide zuerst ohne Nachschlagen: stimmt oder stimmt nicht?

Aussage Deine Entscheidung
Ein langes Zitat ist automatisch besser als ein kurzes.
Ein direktes Zitat muss wortgetreu sein.
Nach einem Beleg sollte erklärt werden, was er zeigt.
Eine KI darf eine Textstelle erfinden, wenn sie gut klingt.

Selbstkontrolle: 1 stimmt nicht, 2 stimmt, 3 stimmt, 4 stimmt nicht. Wenn Du zwei oder mehr unsicher hattest, starte mit dem Werkzeugkasten.


Bildungsplan-Bezug Baden-Württemberg

Der Kurs greift Kompetenzen des Bildungsplans Deutsch Sekundarstufe I für die Klassen 7/8/9 auf und fokussiert sie für Klasse 8, M-Niveau: selektiv lesen, markieren, Informationen zielgerichtet entnehmen, Übernahmen klar kennzeichnen, Quellen benennen sowie Aussagen durch geeignete Belege stützen.

Offizieller Bildungsplan Deutsch: Sach- und Gebrauchstexte


Werkzeugkasten Textbelege


Die Vier-Schritt-Visualisierung

1 Aussage 2 Beleg 3 Einbau 4 Auswertung
Was behaupte ich? Welche Stelle beweist es? Wie passt sie in meinen Satz? Was zeigt sie genau?

Kurzform für die Klassenarbeit: A–B–E = Aussage – Beleg – Erklärung.


Direkt oder indirekt belegen

Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0: deutsche Anführungszeichen als typografisches Beispiel.

Form So geht es Mini-Beispiel
Direktes Zitat Wortlaut genau übernehmen, Anführungszeichen setzen, Fundstelle nennen Mila wirkt angespannt, weil sie „dreimal zur Tür schaut“ (Z. 4).
Paraphrase Inhalt in eigenen Worten wiedergeben, Fundstelle nennen Mila beobachtet wiederholt den Ausgang (vgl. Z. 4).
Wichtig Bei indirekten Belegen und Kurzangaben können schulische Konventionen unterschiedlich sein. Nutze in der Klassenarbeit die Vorgabe Deiner Lehrkraft, zum Beispiel „vgl.“ oder eine reine Zeilenangabe.


Text A: Mini-Erzählung – Die Präsentation

Eigener Übungstext, frei nutzbar

Z. 1 Noah wartet vor dem Klassenraum und dreht seine Karteikarten immer wieder um.
Z. 2 Als die Tür aufgeht, steckt er sie hastig ein.
Z. 3 „Ich kann das“, sagt er leise.
Z. 4 Trotzdem schaut er dreimal zur Uhr, bevor er hineingeht.
Z. 5 Nach der Präsentation lächelt er und steckt die Karten ruhig in die Tasche.

Aufgabe: Belege die Aussage: Noah ist vor der Präsentation nervös.

Belegkarte Auswahl Einschätzung
A „wartet vor dem Klassenraum“ (Z. 1) eher schwach: Warten allein beweist Nervosität nicht
B „dreht seine Karteikarten immer wieder um“ (Z. 1) stark: wiederholte Bewegung kann Nervosität zeigen
C „lächelt er“ (Z. 5) unpassend: beschreibt die Situation danach

Musterantwort: Noah wirkt vor der Präsentation nervös. Das zeigt sich daran, dass er seine Karteikarten „immer wieder“ umdreht (Z. 1). Die Wiederholung der Bewegung macht seine Unruhe sichtbar.


Belege markieren statt Text färben

Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0. Markieren hilft nur, wenn Du nach einem Kriterium auswählst.

Markiercode:

  1. Aussage einkreisen: Was soll bewiesen werden?
  2. Schlüsselwort markieren: Welche Formulierung trägt den Beweis?
  3. Fundstelle notieren: Wo steht sie?
  4. Erklärung daneben schreiben: Warum passt sie?

30-Sekunden-Training: Markiere in Text A nur die Wörter, die Noahs Nervosität am deutlichsten zeigen. Vergleiche anschließend mit der Musterantwort.


Text B: Sachtext – Lernen mit Benachrichtigungen

Eigener Übungstext, frei nutzbar

Z. 1 Beim Lernen liegt das Smartphone oft direkt neben dem Heft.
Z. 2 Schon ein kurzer Ton kann die Aufmerksamkeit vom Text weglenken.
Z. 3 Wer Benachrichtigungen für eine Lernphase ausschaltet, unterbricht sich seltener.
Z. 4 Deshalb kann eine feste störungsarme Lernzeit helfen, Aufgaben konzentrierter zu bearbeiten.

Aufgabe: Begründe mit einem Beleg: Benachrichtigungen können konzentriertes Lesen erschweren.

Hilfe 1: Suche eine Zeile, in der eine Wirkung auf die Aufmerksamkeit genannt wird.

Hilfe 2: Beginne: „Der Sachtext erklärt, dass …“

Lösung: Der Sachtext erklärt, dass bereits ein kurzer Ton „die Aufmerksamkeit vom Text weglenken“ kann (Z. 2). Diese Formulierung stützt die Aussage direkt, weil sie die Ablenkungswirkung benennt.


Text C: Kommentar – Längere Pausen

Eigener Übungstext, frei nutzbar

Z. 1 Eine längere Pause am Vormittag wäre sinnvoll.
Z. 2 Viele Schülerinnen und Schüler brauchen Zeit zum Essen und Bewegen.
Z. 3 Gleichzeitig darf zusätzliche Pausenzeit nicht einfach den Schultag verlängern.
Z. 4 Deshalb sollte eine Schule prüfen, wie Pausen und Unterricht sinnvoll verteilt werden können.

Aufgabe: Formuliere eine Antwort auf: Welche Position vertritt der Kommentar? Verwende eine Paraphrase und einen kurzen direkten Beleg.

Musterlösung: Der Kommentar spricht sich für eine längere Vormittagspause aus (vgl. Z. 1), fordert aber eine ausgewogene Lösung. Das zeigt die Einschränkung, die Pausenzeit dürfe „nicht einfach den Schultag verlängern“ (Z. 3).


Belegkarten zum Satzbau

Karte Satzstarter Funktion
Aussage Die Figur wirkt …, weil … Deutung nennen
Einbau Das zeigt sich, als … Beleg grammatisch anschließen
Fokus Besonders das Wort „…“ verdeutlicht … Schlüsselwort auswerten
Rückbindung Damit wird deutlich, dass … Aussage erklären
Vergleich Während Text A … zeigt, betont Text B … mehrere Materialien verknüpfen

Mini-Übung: Schreibe mit zwei Karten einen vollständigen Analyse-Satz zu Text A. Tausche danach eine Karte aus und verbessere den Satz.


Typische Fehler – Fehlerlabor

Fehler Problem Reparatur
Zitat steht allein. Belegfunktion bleibt unklar. Danach erklären: „Dies zeigt …“
Zitat ist sehr lang. Der entscheidende Punkt geht unter. Kürzeste passende Stelle wählen.
Beleg passt nur ungefähr. Aussage wird nicht wirklich gestützt. Aussage präzisieren oder neuen Beleg suchen.
Wortlaut wird still verändert. Direktes Zitat ist nicht mehr korrekt. Original prüfen; Änderungen nur eindeutig kennzeichnen.
KI nennt eine erfundene Zeile. Beleg ist nicht überprüfbar. Sofort am Originaltext kontrollieren und verwerfen.

Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Die Zeichen stammen aus einem englischsprachigen Korrekturbeispiel. Nutze das Bild hier nicht als Regelwerk, sondern als Impuls: Überarbeiten macht Text sichtbar besser.

Bildauftrag: Finde im Bild drei Stellen, an denen ein Text verändert wird. Übertrage die Idee auf einen eigenen Analyseabsatz: Streiche Überflüssiges, ergänze eine Fundstelle und markiere Deine Belegerklärung.


Medienwerkstatt


Audio: Hören und belegen

Gemeinfreie LibriVox-Aufnahme auf Wikimedia Commons. Der Text von Johann Wolfgang von Goethe ist gemeinfrei.

Kurzer Textanker: „Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?“

Auftrag: Höre den Anfang. Notiere, welche Wirkung Tempo und Stimme erzeugen. Belege Deine Beobachtung zuerst mit einem hörbaren Merkmal und dann mit einem Wort aus dem Textanker. Erkläre den Unterschied zwischen Textbeleg und Hörbeleg.


Video 1: Regeln prüfen

Aktiv ansehen:

  1. Stoppe nach dem Regelteil.
  2. Notiere drei Regeln, die mit diesem Kurs übereinstimmen.
  3. Markiere eine Regel, die Du an Eurer schulischen Zitierweise prüfen musst.
  4. Formuliere eine Rückfrage an die Lehrkraft, falls eine Konvention unklar bleibt.


Video 2: Direkt und indirekt vergleichen

Vergleichsauftrag: Erstelle zwei Spalten: direktes Zitat und Paraphrase. Übernimm nur Regeln, die Du anschließend mit dem Originaltext, dem Kurs-Merkkasten oder einer verlässlichen Regelquelle bestätigen kannst.


Bildimpuls: Schreiben ist Überarbeiten

Wikimedia Commons, CC0.

Kommentar-Auftrag: Formuliere eine Bildunterschrift mit maximal 15 Wörtern, die den Zusammenhang zwischen Schreiben, Prüfen und Belegen erklärt. Tausche sie mit einer Partnerin oder einem Partner und verbessere sie nach einem Kriterium.


KI-Spirale für Textbelege

KI ersetzt keine eigene Textarbeit. Verwende KI erst, nachdem Du selbst gelesen, markiert und einen Lösungsansatz entwickelt hast.

Schritt Handlung
Aufgabe verstehen Operator und Belegpflicht klären
Selbst denken Text lesen und relevante Stellen markieren
Eigenen Ansatz entwickeln Aussage und möglichen Beleg notieren
Konkrete KI-Frage stellen Zum Beispiel: „Passt mein Beleg zu meiner Aussage? Begründe nur mit dem gegebenen Text.“
Ausgabe prüfen Mit Originaltext, Regel, Wörterbuch oder verlässlicher Quelle vergleichen
Fehler erkennen Erfundenes, ungenaue Zeilenangaben und falsche Regeln markieren
Eigene Lösung verbessern Nur nachvollziehbare Hinweise übernehmen
Unterstützung kennzeichnen Zum Beispiel: „KI-Hilfe für Feedback zur Belegauswahl; Endfassung selbst geprüft.“

Sicherheitsregel: Gib für eine Übung nur den nötigen Textausschnitt ein. Keine unnötigen personenbezogenen Daten und keine vertraulichen Klassenarbeiten hochladen.


KI-Prüfkarte

Prüffrage Ja Noch prüfen
Existiert die zitierte Stelle wirklich?
Stimmen Wortlaut und Fundstelle?
Passt der Beleg zur Aussage?
Ist die Erklärung meine eigene und nachvollziehbar?
Ist die KI-Hilfe transparent gekennzeichnet?


Klassenarbeitsstrategie


In fünf kurzen Phasen

  1. Lesen: Operator und Belegauftrag markieren.
  2. Suchen: pro Teilaufgabe ein bis zwei starke Stellen auswählen.
  3. Schreiben: Aussage zuerst formulieren.
  4. Belegen: Zitat oder Paraphrase knapp integrieren.
  5. Prüfen: Wortlaut, Fundstelle und Auswertung kontrollieren.


Zeitdruck: 60-Sekunden-Check

Frage Wenn nein …
Beweist mein Beleg genau meine Aussage? anderen Beleg wählen
Ist er so kurz wie möglich? kürzen
Ist er grammatisch eingebaut? Satz umbauen
Habe ich die Fundstelle? nachtragen
Erkläre ich die Wirkung oder Bedeutung? einen Auswertungssatz ergänzen


Differenzierung: Hilfen, Feedback und Lösungen


Hilfestufen

Stufe Hilfe
Start Unterstreiche zuerst nur das Schlüsselwort der Aufgabe.
Aufbau Suche eine Textstelle mit demselben Gedanken oder einem deutlichen Signal.
Formulieren Nutze eine Belegkarte und ergänze danach „Dies zeigt …“
Vertiefen Erkläre zusätzlich, warum gerade dieses Wort oder Detail wichtig ist.


Feedback-Ampel ohne Noten

Stand Woran Du es merkst Nächster Schritt
Noch unsicher Beleg passt nur ungefähr oder Fundstelle fehlt. Aussage und Textstelle erneut abgleichen.
Auf dem Weg Beleg passt, aber die Erklärung bleibt allgemein. Schlüsselwort aus dem Beleg deuten.
Sicher Aussage, Beleg, Fundstelle und Erklärung greifen ineinander. Zwei Materialien vergleichen oder Gegenbeleg prüfen.


Musterlösung zum Überarbeiten

Schwach: Noah ist nervös. „Ich kann das“ (Z. 3).

Besser: Noah versucht, sich vor der Präsentation selbst zu beruhigen. Seine leise Aussage „Ich kann das“ (Z. 3) wirkt wie eine Selbstermutigung und passt zu den anderen Zeichen seiner Unsicherheit.

Warum besser? Aussage, Beleg und Erklärung sind miteinander verbunden.


Wiederholung und Transfer


3-2-1-Wiederholung

  1. Nenne drei Merkmale eines guten Textbelegs.
  2. Formuliere zwei Satzstarter zum Einbauen oder Auswerten.
  3. Schreibe einen Prüfsatz, mit dem Du einen KI-Vorschlag kontrollierst.


Transfer: Materialverbund

Verbinde Text B und Text C mit einer neuen Frage: Wie können Regeln oder Veränderungen im Schulalltag begründet werden? Formuliere eine Antwort mit je einem Beleg aus beiden Texten. Zeige ausdrücklich, welcher Beleg eine Ursache, welcher eine Abwägung stützt.


Reflexion

Beende drei Sätze:

  1. Beim Belegen gelingt mir schon …
  2. Mein häufigster Fehler ist …
  3. In der nächsten Klassenarbeit prüfe ich besonders …


Kompetenzcheck

Ich kann … noch unsicher teilweise sicher
eine passende Textstelle auswählen
direkt zitieren
paraphrasieren
einen Beleg grammatisch integrieren
die Funktion eines Belegs erklären
KI-Ausgaben am Original prüfen

Folgekurs-Empfehlung: D8 M - Analyseabsätze mit Textbelegen schreiben – vom einzelnen Beleg zum vollständigen Analyseabsatz.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Woran erkennst Du einen funktionalen Textbeleg? (Er stützt genau die Aussage und wird erklärt.) (!Er ist möglichst lang.) (!Er steht ohne eigenen Satz im Absatz.) (!Er enthält möglichst viele Fachbegriffe.)




Was kennzeichnet ein direktes Zitat? (Der Wortlaut wird genau übernommen und in Anführungszeichen gesetzt.) (!Der Inhalt wird frei nacherzählt.) (!Die Fundstelle wird weggelassen.) (!Der Wortlaut darf unbemerkt verändert werden.)




Was ist eine Paraphrase? (Eine sinngemäße Wiedergabe in eigenen Worten mit Fundstelle.) (!Eine wortgleiche Abschrift ohne Kennzeichnung.) (!Eine persönliche Meinung ohne Textbezug.) (!Eine Überschrift für einen Textabschnitt.)




Was solltest Du nach einem Textbeleg meist tun? (Erklären, was der Beleg für die Aussage zeigt.) (!Sofort ein neues Thema beginnen.) (!Den Beleg noch einmal vollständig wiederholen.) (!Die Zeilenangabe entfernen.)




Welcher Beleg ist meistens am stärksten? (Die kürzeste Stelle, die die Aussage eindeutig stützt.) (!Die längste Stelle des Textes.) (!Die erste Zeile unabhängig vom Inhalt.) (!Eine Stelle, die nur ungefähr passt.)




Wozu dient eine Zeilen- oder Seitenangabe? (Sie macht die Fundstelle überprüfbar.) (!Sie ersetzt die Erklärung.) (!Sie bewertet die Qualität des Textes.) (!Sie macht Anführungszeichen überflüssig.)




Was bedeutet es, ein Zitat zu integrieren? (Es grammatisch und inhaltlich in den eigenen Satz einzubauen.) (!Es als einzelnen Satz ohne Zusammenhang abzuschreiben.) (!Es nur farbig zu markieren.) (!Es in eine Fußnote zu verstecken.)




Was ist bei einem KI-Vorschlag für einen Textbeleg zuerst zu prüfen? (Ob Wortlaut und Fundstelle im Original wirklich existieren.) (!Ob die Antwort besonders selbstsicher klingt.) (!Ob die KI viele Zitate liefert.) (!Ob die Formulierung länger als die eigene ist.)




Welche Reihenfolge ist für einen Analyseabsatz besonders hilfreich? (Aussage, Beleg, Erklärung.) (!Beleg, Überschrift, neue Aufgabe.) (!Meinung, Meinung, Meinung.) (!Zitat, Zitat, Zitat.)




Wann solltest Du einen Beleg austauschen? (Wenn er die Aussage nicht genau stützt.) (!Wenn er kurz und passend ist.) (!Wenn die Fundstelle korrekt angegeben ist.) (!Wenn Du seine Funktion klar erklären kannst.)





Memory

Direktes Zitat wortgetreue Übernahme
Paraphrase sinngemäße Wiedergabe
Fundstelle Zeilen- oder Seitenangabe
Einbettung grammatischer Anschluss
Auswertung Erklärung der Belegfunktion
Belegkarte Formulierungshilfe
Originalprüfung Kontrolle einer KI-Angabe





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Direktes Zitat wortwörtlich und mit Anführungszeichen
Paraphrase eigene Wörter und Fundstelle
Belegfunktion erklärt den Zusammenhang zur Aussage
Zeilenangabe macht die Stelle auffindbar
KI-Prüfung Ausgabe mit dem Original vergleichen






Kreuzworträtsel

Zitat Wie heißt eine wortgetreue Übernahme aus einem Text?
Paraphrase Wie heißt eine sinngemäße Wiedergabe in eigenen Worten?
Fundstelle Wie nennt man den Ort im Text, an dem ein Beleg zu finden ist?
Aussage Was soll ein Textbeleg stützen?
Auswertung Wie heißt die Erklärung, was ein Beleg zeigt?
Anführungszeichen Welche Satzzeichen kennzeichnen ein direktes Zitat?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Ein guter Textbeleg passt genau zur

. Ein wortgetreu übernommener Beleg heißt direktes

. Eine sinngemäße Wiedergabe in eigenen Worten nennt man

. Die genaue Position im Ausgangstext nennt man

. Nach dem Beleg folgt häufig eine

. Einen KI-Vorschlag vergleichst Du immer mit dem

. Verwendete KI-Unterstützung solltest Du transparent

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Belegjäger: Wähle in Text A zwei passende Belege für Noahs Nervosität und begründe, welcher stärker ist.
  2. Zitatpuzzle: Schreibe aus Text B ein direktes Zitat korrekt ab und integriere es in einen eigenen Satz.
  3. Markiercode: Entwickle drei Markierzeichen für Aussage, Beleg und Auswertung und teste sie an Text C.
  4. Audiohinweis: Höre den Anfang der Erlkönig-Aufnahme und notiere einen Hörbeleg sowie einen Textbeleg für eine spannungsvolle Wirkung.


Standard

  1. Belegkarten gestalten: Erstelle vier eigene Belegkarten mit Satzstartern und einem Beispiel.
  2. Direkt und indirekt vergleichen: Formuliere dieselbe Information aus Text B einmal als direktes Zitat und einmal als Paraphrase; beschreibe den Unterschied.
  3. Medienkommentar: Wähle eines der freien Bilder im Kurs und schreibe einen kurzen Kommentar dazu, wie es eine Arbeitsstrategie sichtbar macht.
  4. KI-Check: Lass Dir zu Text C einen Belegvorschlag geben, prüfe ihn Wort für Wort am Original und dokumentiere mindestens eine Verbesserung.


Schwer

  1. Materialverbund: Beantworte eine gemeinsame Fragestellung zu Text B und Text C mit mindestens je einem funktionalen Beleg und einem Vergleichssatz.
  2. Fehlerlabor: Erfinde vier fehlerhafte Belegsätze zu Text A, tausche sie mit einer Partnerin oder einem Partner und korrigiere sie mit Begründung.
  3. Mini-Klassenarbeit: Erstelle eine zehnminütige Übungsaufgabe mit Ausgangstext, Operator, Belegpflicht, Hilfestufe und Musterlösung.
  4. Erklärmedium: Produziere ein kurzes OER-Plakat, Audio oder Video zum Prinzip Aussage–Beleg–Erklärung; nutze nur eigene oder frei lizenzierte Medien und gib die Lizenz an.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Belegauswahl begründen: Du erhältst zu einer Aussage drei mögliche Textstellen. Entscheide Dich für eine und erkläre, warum sie präziser passt als die beiden anderen.
  2. Analyseabsatz überarbeiten: Verbessere einen Absatz, in dem das Zitat zwar korrekt ist, aber ohne Auswertung bleibt. Begründe jede Änderung.
  3. Gegenbeleg prüfen: Finde in einem kurzen Text eine Stelle, die eine erste Deutung einschränkt. Erkläre, wie sich dadurch Deine Aussage verändern muss.
  4. Materialien verknüpfen: Verbinde einen Sachtext und einen Kommentar so, dass beide Belege unterschiedliche Funktionen erfüllen.
  5. KI-Fehler erkennen: Prüfe einen vorgegebenen KI-Entwurf auf erfundene Fundstellen, ungenaue Paraphrasen und fehlende Kennzeichnung. Schreibe eine verbesserte Fassung.
  6. Transfer auf Medien: Übertrage das Prinzip Aussage–Beleg–Erklärung auf ein Bild oder eine Audiosequenz und beschreibe, was dort als überprüfbarer Beleg dienen kann.


Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig:

  1. Du wählst Textstellen gezielt statt zufällig aus.
  2. Du unterscheidest direkte Zitate und Paraphrasen.
  3. Du übernimmst direkte Zitate wortgetreu.
  4. Du nennst die verlangte Fundstelle.
  5. Du integrierst Belege grammatisch in eigene Sätze.
  6. Du erklärst die Funktion des Belegs für Deine Aussage.
  7. Du kannst zwei Materialien mit unterschiedlichen Belegfunktionen verbinden.
  8. Du prüfst KI-Vorschläge am Original und kennzeichnest KI-Unterstützung transparent.




Quellen und Medienrechte

  1. Bildungsplan Baden-Württemberg Deutsch, Klassen 7/8/9, Sach- und Gebrauchstexte: Kompetenzbezug für M-Niveau und Textarbeit.
  2. : Wikimedia Commons, CC0.
  3. : Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0.
  4. : Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0.
  5. : Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0.
  6. : Wikimedia Commons, CC0.
  7. : LibriVox/Wikimedia Commons, gemeinfreie Aufnahme.
  8. Die Übungstexte A bis C und die Musterformulierungen dieses Kurses sind eigens für den aiMOOC erstellt.


OERs zum Thema

Wikimedia Commons: freie Medien zu Anführungszeichen

Wikisource: Erlkönig von Johann Wolfgang von Goethe



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