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D8 M - Ein Bewerbungsgespräch vorbereiten

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D8 M - Ein Bewerbungsgespräch vorbereiten



D8 M - Ein Bewerbungsgespräch vorbereiten

Mini-Beschreibung: Trainiere typische Fragen, angemessene Antworten, aktives Zuhören, Körpersprache und eigene Rückfragen. Du übst in Rollenspielen, untersuchst Video, Bild und Audio und gibst kriterienorientiertes Feedback.

Zielgruppe: Klasse 8, M-Niveau, Deutsch in Baden-Württemberg


Einleitung

Du bekommst eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch für ein Praktikum oder einen Ausbildungsplatz. Jetzt zählt nicht auswendig gelerntes „Perfektsprechen“, sondern vorbereitet, glaubwürdig, aufmerksam und passend zur Situation zu kommunizieren.

Dein Ziel Woran man es erkennt
klar antworten Du beantwortest die Frage direkt und belegst Aussagen mit einem Beispiel.
aktiv zuhören Du lässt ausreden, fragst nach und greifst Gesagtes auf.
angemessen auftreten Stimme, Mimik, Gestik und Haltung unterstützen deine Aussage.
selbst fragen Du stellst sinnvolle Rückfragen zum Praktikum, Beruf oder Betrieb.

Start-Challenge – 30 Sekunden: Stell dir vor, die erste Frage lautet: „Erzähl uns kurz etwas über dich.“ Sprich spontan 30 Sekunden. Nimm nur Audio auf, wenn alle Beteiligten zustimmen. Speichere keine unnötigen personenbezogenen Daten.

Videoauftrag: Notiere drei Tipps, die du im Rollenspiel testen willst. Markiere danach: übernommen, angepasst oder nicht überzeugend. Begründe eine Entscheidung.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du

  1. Bewerbungsgespräche in typische Phasen gliedern und passende Gesprächsbeiträge planen.
  2. typische Fragen adressaten- und situationsgerecht beantworten und Aussagen mit konkreten Beispielen belegen.
  3. aktives Zuhören durch Nachfragen, Zusammenfassen und passende Reaktionen zeigen.
  4. verbale und nonverbale Kommunikation gemeinsam untersuchen und ihre Wirkung begründet beschreiben.
  5. eigene Rückfragen formulieren, Rollenspiele auswerten und Feedback für eine Überarbeitung nutzen.
  6. KI als Übungspartner kritisch einsetzen, Ergebnisse prüfen und die Unterstützung transparent kennzeichnen.


Bildungsplanbezug Baden-Württemberg

Der Kurs verbindet den Kompetenzbereich Sprechen und Zuhören mit Sprachgebrauch und Sprachreflexion sowie Medien. Im M-Niveau der Sekundarstufe I sind unter anderem situationsgerechtes Sprechen, aktives Zuhören, Rollenspiel und die Untersuchung von Gestik, Mimik und Stimme anschlussfähig.

Offizielle Bezugspunkte:

  1. Bildungsplan Deutsch Sekundarstufe I – Sprechen und Zuhören
  2. Bildungsplan Deutsch Sekundarstufe I – Funktion von Äußerungen


Vorwissen aktivieren

Blitzsortierung: Ordne spontan in drei Spalten: Vorbereitung, im Gespräch, Nachbereitung.

Firmenwebsite prüfen zwei eigene Rückfragen notieren Gespräch üben aufmerksam zuhören Beispiel für eine Stärke nennen nach dem Gespräch reflektieren

Selbstcheck: Was fällt Dir schon leicht? Was willst Du heute sichtbar verbessern? Formuliere ein persönliches Ziel: „Im Rollenspiel achte ich besonders auf …“


Das Gespräch als Ablauf

Phase Aufgabe Beispiel
1 Begrüßung freundlich starten „Guten Tag, vielen Dank für die Einladung.“
2 Small Talk kurz reagieren „Ja, die Anfahrt hat gut geklappt.“
3 Kennenlernen Motivation, Stärken und Erfahrungen erklären „Mich interessiert der Beruf, weil …“
4 Eigene Rückfragen Interesse zeigen und Informationen gewinnen „Wie sieht ein typischer Ausbildungstag aus?“
5 Abschluss nächsten Schritt klären „Vielen Dank für das Gespräch. Wann kann ich ungefähr mit einer Rückmeldung rechnen?“
Merke Ein Bewerbungsgespräch ist ein Dialog. Gute Vorbereitung hilft, aber Antworten sollen zu Dir und zur konkreten Stelle passen.

Bildanalyse: Beschreibe zuerst nur Beobachtbares. Deute erst danach mögliche Wirkungen. Vermeide Aussagen wie „Diese Haltung bedeutet sicher …“. Körpersprache ist mehrdeutig und hängt von Person, Kultur und Situation ab.


Typische Fragen – passende Antworten

Eine hilfreiche Kurzstruktur ist Aussage → Beispiel → Bezug zur Stelle.

Typische Frage Denkweg Kurzes Muster
„Warum möchtest du diesen Beruf kennenlernen?“ Interesse + konkreter Bezug „Ich arbeite gern praktisch. Beim Schulprojekt hat mir besonders das Planen und Bauen gefallen.“
„Was kannst du gut?“ Stärke + Beleg „Ich arbeite zuverlässig. Bei Gruppenarbeiten übernehme ich Aufgaben und halte Absprachen ein.“
„Was fällt dir noch schwer?“ ehrliche Lernstelle + Strategie „Vor Gruppen bin ich anfangs nervös. Ich bereite Stichpunkte vor und übe vorher.“
„Was weißt du über unseren Betrieb?“ recherchierte Information + Motivation „Ich habe gesehen, dass Sie in mehreren Bereichen ausbilden. Besonders interessiert mich …“
„Hast du Fragen an uns?“ konkrete Rückfrage „Welche Aufgaben übernehmen Praktikantinnen und Praktikanten in der ersten Woche?“

Nicht hilfreich: leere Superlative wie „Ich bin in allem sehr gut“ oder erfundene Erfahrungen. Hilfreicher: konkrete, überprüfbare Beispiele.


Vorbereitung: recherchieren und belegen

Nutze mindestens zwei verlässliche Quellen. Für einen realen Betrieb eignen sich zum Beispiel die offizielle Unternehmensseite und Informationen der Bundesagentur für Arbeit.

Recherchekarte:

  1. Was macht der Betrieb oder die Einrichtung?
  2. Welche Aufgaben gehören zum Beruf?
  3. Welche zwei Anforderungen passen zu meinen Stärken oder Interessen?
  4. Welche Information brauche ich noch für eine eigene Rückfrage?

Quellenregel: Notiere Titel, Anbieter und Link. Übernimm keine Werbeaussage ungeprüft als Tatsache.

Bundesagentur für Arbeit: Das Vorstellungsgespräch – Vorbereitung, Ablauf und Fragen


Aktives Zuhören

Aktives Zuhören heißt nicht, ständig zu reden. Du zeigst, dass Du die Aussage verstanden hast oder noch klären möchtest.

Technik Beispiel
ausreden lassen kurze Pause abwarten
aufgreifen „Sie haben gerade den Kundenkontakt erwähnt …“
nachfragen „Könnten Sie ein Beispiel dafür nennen?“
zusammenfassen „Wenn ich Sie richtig verstanden habe, beginnt das Praktikum mit …“
nonverbal reagieren zugewandte Haltung, passende Mimik; Blickkontakt nur so, wie es für Dich und die Situation stimmig ist

Audio-Lupe: Das kurze Commons-Audio ist kein Bewerbungsgespräch, sondern ein einfaches Vorstellungsgespräch zwischen zwei Personen. Höre zweimal: Beim ersten Hören markierst Du Sprecherwechsel, beim zweiten Hören notierst Du Frage, Antwort und Gegenfrage. Übertrage das Muster anschließend auf ein Bewerbungsgespräch.


Körpersprache und Stimme

Beobachte vier Kanäle: Haltung, Mimik, Gestik, Stimme.

Beobachtung Mögliche Wirkung Bessere Formulierung im Feedback
sehr leise Stimme Antwort kann schwer verständlich sein „Sprich den nächsten Satz etwas lauter und setze nach der Kernaussage eine Pause.“
Hände verdecken häufig das Gesicht Mimik ist schwerer sichtbar „Teste eine offene Handposition auf Tisch oder Schoß.“
Blick wandert oft zu Notizen Kontakt kann unterbrochen wirken „Nutze nur Stichworte und blicke nach jedem Stichwort wieder zum Gegenüber.“

Wichtig: Einzelne Gesten beweisen keine Einstellung oder Persönlichkeit. Beurteile immer die konkrete Gesprächswirkung, nicht den Menschen.

Vergleichsauftrag: Diskutiert, ob ein Handschlag heute immer nötig ist. Formuliert eine flexible Regel, die Höflichkeit, persönliche Grenzen und die Situation berücksichtigt. Eine mögliche Lösung: freundlich grüßen und auf die Begrüßungsform des Gegenübers achten; ein Handschlag ist keine Pflicht.


Videoanalyse: beobachten statt nur konsumieren

Analyseauftrag mit Zeitmarken:

  1. Markiere eine Stelle mit einer typischen Frage.
  2. Notiere die vorgeschlagene Antwortstrategie in eigenen Worten.
  3. Prüfe: Ist sie konkret, glaubwürdig und auf die Stelle bezogen?
  4. Vergleiche einen Tipp mit der Seite der Bundesagentur für Arbeit.
  5. Kommentiere: Was würdest Du übernehmen, verändern oder weglassen?

Quellenkritik: Ein Lernvideo kann nützlich sein, ist aber keine automatische Wahrheit. Prüfe Aktualität, Anbieter, Belege und mögliche Eigeninteressen.


Eigene Rückfragen

Eigene Fragen zeigen, dass Du zuhörst und das Praktikum oder die Ausbildung verstehen willst.

Eher sinnvoll Eher unpassend als erste Rückfrage
„Wie werden Auszubildende angeleitet?“ „Wie schnell kann ich frei bekommen?“
„Welche Aufgaben darf ich im Praktikum selbst ausprobieren?“ „Kann ich immer früher gehen?“
„Wie erhalten Auszubildende Feedback?“ eine Frage, deren Antwort deutlich auf der Startseite steht

Formulierungswerkstatt: Verbessere „Was macht man hier?“ zu einer konkreten Frage, die sich auf Deine Recherche bezieht.

Muster: „Auf Ihrer Website habe ich gesehen, dass Sie … anbieten. Welche Aufgaben übernehmen Auszubildende dabei?“


Rollenspiel: Bewerbungsgespräch

Rollen: Bewerberin oder Bewerber – Gesprächsleitung – Beobachtung.

Runde 1: 4 Minuten mit Hilfekarte. Runde 2: Rollen wechseln, nur Stichworte. Runde 3: eine spontane Rückfrage und eine unerwartete Nachfrage ergänzen.

Gesprächskarte für die Gesprächsleitung:

  1. „Erzähl kurz etwas über dich.“
  2. „Warum interessiert dich diese Stelle oder dieses Praktikum?“
  3. „Welche Stärke hilft dir dabei? Nenne ein Beispiel.“
  4. „Was möchtest du noch lernen?“
  5. „Was möchtest du von uns wissen?“

Beobachtungsauftrag: Notiere je einen Beleg für Inhalt, Zuhören, Sprache und nonverbale Wirkung. Bewerte nicht Persönlichkeit, Aussehen oder Akzent.


Feedbackraster

Kriterium 0 = noch nicht sichtbar 1 = teilweise 2 = klar sichtbar
Antwort passt zur Frage weicht aus teilweise passend direkt und verständlich
Beispiele und Belege kein Beispiel Beispiel bleibt allgemein konkretes Beispiel stützt Aussage
aktives Zuhören unterbricht oder reagiert kaum einzelne Signale greift Aussagen auf und fragt passend nach
Sprache und Stimme schwer verständlich meist verständlich klar, situationsgerecht, angemessenes Tempo
Körpersprache erschwert das Gespräch deutlich meist passend unterstützt die Aussage, ohne gespielt zu wirken
eigene Rückfragen keine sehr allgemein konkret und aus Gespräch oder Recherche entwickelt

Feedbacksatz: „Mir ist aufgefallen, dass … Das wirkte auf das Gespräch so: … Beim nächsten Versuch könntest Du …“

Feedforward: Wähle genau einen Punkt für die nächste Runde. So bleibt Feedback umsetzbar.


Hilfestufen

Stufe Hilfe
H1 – Start Nutze Satzanfänge: „Mich interessiert …, weil …“ / „Ein Beispiel dafür ist …“
H2 – Struktur Antworte mit Aussage → Beispiel → Stellenbezug.
H3 – selbstständig Reagiere auf eine spontane Nachfrage ohne vorbereiteten Satz und knüpfe an die vorherige Aussage an.

Wortbank: zuverlässig – sorgfältig – lernbereit – freundlich – konzentriert – teamorientiert – organisiert – handwerklich geschickt – kreativ – geduldig.


Musterlösungen und Selbstkontrolle

Beispiel 1: Stärke

Frage: „Welche Stärke bringst du mit?“

Musterantwort: „Ich kann Aufgaben gut organisieren. Bei unserem Klassenprojekt habe ich Termine und Material in einer Liste festgehalten. Das könnte mir helfen, Arbeitsaufträge im Praktikum zuverlässig zu erledigen.“

Warum funktioniert die Antwort? Sie nennt eine Stärke, belegt sie und stellt einen Bezug zur Aufgabe her.

Beispiel 2: Noch keine Erfahrung

Frage: „Hast du schon praktische Erfahrung?“

Musterantwort: „In diesem Bereich noch nicht direkt. Im Technikunterricht habe ich aber gelernt, nach Plan zu arbeiten und bei Unsicherheiten nachzufragen. Genau das möchte ich im Praktikum weiterentwickeln.“

Selbstkontrolle – vier Haken: Frage beantwortet? Beispiel genannt? verständlich gesprochen? Bezug zur Stelle hergestellt?


KI-Spirale für das Bewerbungstraining

KI ersetzt keine eigene Textarbeit. Nutze sie erst, nachdem Du selbst gedacht und formuliert hast.

Schritt Aktion
1 Aufgabe verstehen Kläre, welche Frage oder Gesprächssituation Du trainierst.
2 selbst denken Sammle eigene Erfahrungen, Interessen und Belege.
3 eigener Lösungsansatz Formuliere Deine erste Antwort ohne KI.
4 konkrete KI-Frage Bitte um eine Rückfrage oder um Feedback zu einem klaren Kriterium.
5 kritisch vergleichen Vergleiche die Ausgabe mit Originaltext, Regel, Wörterbuch, Firmenwebsite oder verlässlicher Quelle.
6 Fehler erkennen Markiere erfundene Angaben, unpassende Verallgemeinerungen und Unsicherheiten.
7 eigene Lösung verbessern Überarbeite in Deiner Sprache und mit Deinen echten Beispielen.
8 transparent kennzeichnen Notiere knapp, wobei KI geholfen hat.

Beispiel-Prompt: „Ich übe ein Bewerbungsgespräch für ein Schulpraktikum. Stelle mir nacheinander fünf typische Fragen. Erfinde keine Angaben über mich. Gib nach jeder Antwort nur Feedback zu Verständlichkeit, Beispiel und Stellenbezug.“

Datenschutzregel: Gib keine unnötigen persönlichen Daten, Kontaktdaten, Zeugnisse oder fremde personenbezogene Informationen in einen KI-Dienst ein.


Wiederholung in 60 Sekunden

Die 5K-Formel: Klären – Konkret antworten – Kurz belegen – Kontakt halten – Kluge Rückfrage stellen.

Sprich eine 60-Sekunden-Zusammenfassung. Dein Partner nennt anschließend zwei Punkte, die er sicher verstanden hat, und eine offene Frage.


Transfer: Video-Bewerbungsgespräch

Bei einem Videogespräch gelten dieselben Grundideen, zusätzlich kommen Technik und Bildausschnitt hinzu.

Vorher Im Gespräch
Mikrofon, Kamera und Verbindung testen in Richtung Kamera beziehungsweise Gesprächsfenster orientieren
ruhigen Ort und neutrales Umfeld wählen nicht parallel chatten oder andere Fenster lesen
Unterlagen und Rückfragen bereitlegen bei technischen Problemen ruhig nachfragen

Transferaufgabe: Nimm mit Zustimmung aller Beteiligten 45 Sekunden einer Probe-Selbstvorstellung auf. Analysiere nur Stimme, Struktur und Verständlichkeit. Lösche die Aufnahme anschließend, wenn sie nicht mehr gebraucht wird.


Kompetenzcheck

Bewerte Dich mit sicher – teilweise – noch üben.

Ich kann … sicher teilweise noch üben
eine Antwort mit Beispiel und Stellenbezug formulieren
durch Nachfragen aktives Zuhören zeigen
Körpersprache beschreiben, ohne vorschnell zu urteilen
zwei konkrete eigene Rückfragen stellen
Feedback in eine verbesserte zweite Version umsetzen
KI-Ausgaben prüfen und Nutzung kennzeichnen

Nächster Schritt: Wähle genau eine Zeile mit „noch üben“ und plane eine 5-Minuten-Übung.


Reflexion

  1. Vorher–nachher: Höre Deine 30-Sekunden-Startversion erneut oder erinnere Dich daran. Was ist jetzt konkreter, verständlicher oder dialogischer?
  2. Nützliches Feedback: Welcher Hinweis hat Deine zweite Version wirklich verbessert? Begründe.
  3. Nächste Situation: Wo brauchst Du diese Fähigkeiten noch – Referat, Praktikum, mündliche Prüfung, Konfliktgespräch oder Videocall?


Folgekurs-Empfehlung

Passend weiterlernen:

  1. Eine Bewerbung schreiben
  2. Einen Lebenslauf adressatengerecht gestalten
  3. Erfahrungen aus einem Praktikum reflektieren
  4. Gesprächsführung und Feedback vertiefen


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Antwortstruktur hilft bei vielen typischen Bewerbungsfragen? (Aussage Beispiel Stellenbezug) (!Behauptung Wiederholung Schluss) (!Frage Gegenfrage Themenwechsel) (!Begrüßung Entschuldigung Abschied)




Was gehört zum aktiven Zuhören? (Passend nachfragen und Gesagtes aufgreifen) (!Jede Antwort sofort unterbrechen) (!Nur auf die eigenen Notizen schauen) (!Alle Fragen mit demselben Satz beantworten)




Welche Rückfrage ist für ein Praktikum besonders konkret? (Welche Aufgaben darf ich in der ersten Woche ausprobieren) (!Was macht man hier eigentlich) (!Ist hier immer alles einfach) (!Kann ich alle Regeln selbst bestimmen)




Was ist bei einer Stärke besonders überzeugend? (Ein konkretes Beispiel nennen) (!Nur ein Adjektiv wiederholen) (!Eine erfundene Erfahrung ergänzen) (!Möglichst viele Fremdwörter verwenden)




Wie solltest Du mit Körpersprache umgehen? (Einzelne Signale im Zusammenhang betrachten) (!Jede Geste eindeutig deuten) (!Blickkontakt immer erzwingen) (!Aus einer Haltung die Persönlichkeit ableiten)




Was gehört zur Vorbereitung auf ein reales Gespräch? (Betrieb und Tätigkeiten recherchieren) (!Antworten von anderen auswendig lernen) (!Persönliche Daten öffentlich posten) (!Auf Rückfragen grundsätzlich verzichten)




Welche Formulierung zeigt eine Lernstrategie bei einer Schwäche? (Ich bin anfangs nervös und übe mit Stichpunkten) (!Ich habe überhaupt keine Schwächen) (!Alle anderen sind schuld wenn etwas nicht klappt) (!Darüber denke ich grundsätzlich nicht nach)




Was ist ein gutes Feedback? (Konkret beobachtbar und mit einem nächsten Schritt verbunden) (!Eine Bewertung der gesamten Persönlichkeit) (!Nur ein Punktwert ohne Erklärung) (!Eine Vermutung über private Gründe)




Wie nutzt Du KI sinnvoll für das Training? (Erst selbst formulieren dann gezielt prüfen und überarbeiten) (!Die komplette Antwort ungeprüft übernehmen) (!Echte private Daten eingeben damit es realistischer wirkt) (!Jede KI-Aussage als Quelle behandeln)




Was ist für ein Videogespräch zusätzlich wichtig? (Technik und ruhige Umgebung vorher prüfen) (!Mehrere Chats gleichzeitig öffnen) (!Kamera und Mikrofon erst im Gespräch testen) (!Während der Fragen andere Webseiten durchsuchen)





Memory

Aktives Zuhören Nachfragen und zusammenfassen
Körpersprache Mimik Gestik Haltung
Motivation Warum dieser Beruf
Beleg Konkretes Beispiel aus Erfahrung
Rückfrage Eigenes Interesse zeigen
Selbstvorstellung Kurz und passend präsentieren





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Begrüßung Gespräch eröffnen
Small Talk Kontakt herstellen
Selbstvorstellung passende Stärken begründen
Eigene Rückfragen Interesse und Informationen gewinnen
Verabschiedung nächsten Schritt klären






Kreuzworträtsel

Vorbereitung Was hilft, Informationen über Betrieb und Beruf vor dem Gespräch zu sammeln?
Motivation Welcher Begriff bezeichnet den Grund, warum Du die Stelle möchtest?
Zuhören Welche Fähigkeit brauchst Du, um Aussagen aufzugreifen und passend nachzufragen?
Blickkontakt Wie heißt der visuelle Kontakt zwischen Gesprächspartnern?
Rückfrage Wie heißt eine eigene Frage, die an vorher Gesagtes anknüpft?
Körpersprache Welcher Begriff umfasst unter anderem Mimik, Gestik und Haltung?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Vor dem Gespräch hilft eine gezielte

. Eine gute Antwort beginnt mit einer klaren

. Eine Stärke wird durch ein konkretes

glaubwürdiger. Beim aktiven Zuhören ist eine passende

hilfreich. Mimik, Gestik und Haltung gehören zur

. Eigene Fragen zeigen häufig echtes

. Feedback sollte sich auf beobachtbares

beziehen. Bei KI-Unterstützung musst Du die Ausgabe kritisch

. Eine Aufnahme verwendest Du nur mit vorheriger

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Fragenkarten: Formuliere fünf typische Fragen für ein Schulpraktikum und ordne sie den Phasen des Gesprächs zu.
  2. Stärkenbeleg: Wähle drei Stärken aus der Wortbank und ergänze zu jeder ein echtes Beispiel aus Schule, Freizeit oder Projektarbeit.
  3. Bildanalyse: Wähle eines der Commons-Bilder im Kurs. Trenne fünf Beobachtungen von drei vorsichtigen Deutungen.
  4. Audioanalyse: Höre das kurze Audio erneut und markiere Begrüßung, Frage, Antwort und Sprecherwechsel.


Standard

  1. Videovergleich: Vergleiche je drei Tipps aus den beiden Videos. Prüfe einen Punkt mit einer verlässlichen Quelle und dokumentiere das Ergebnis.
  2. Rollenspiel: Führe ein vierminütiges Bewerbungsgespräch durch. Nutze danach das Feedbackraster und verbessere zwei Antworten.
  3. Rückfragenwerkstatt: Recherchiere einen echten Ausbildungsbetrieb, formuliere vier Rückfragen und belege, auf welche Information Du Dich beziehst.
  4. Feedbackvideo: Drehe mit Zustimmung ein 60-Sekunden-Rollenspiel ohne echte Kontaktdaten. Kommentiere anschließend nur Gesprächsführung, Stimme und Struktur.


Schwer

  1. Gesprächsanalyse: Transkribiere eine Minute eines selbst erstellten Rollenspiels und analysiere Sprecherwechsel, Nachfragen, Belege und sprachliche Angemessenheit.
  2. KI-Check: Formuliere zuerst selbst eine Antwort auf eine schwierige Frage, hole KI-Feedback ein, markiere Fehler oder erfundene Annahmen und dokumentiere Deine Überarbeitung.
  3. Medienprodukt: Gestalte ein kurzes OER-Erklärvideo oder Audio „Drei Schritte zur guten Antwort“. Nutze nur eigenes oder offen lizenziertes Material und nenne Quellen.
  4. Transferfall: Entwickle ein vollständiges Szenario für ein Video-Bewerbungsgespräch und begründe fünf Regeln mit Bezug auf Gesprächsführung, Mediennutzung und Datenschutz.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Antwortanalyse: Zwei Bewerbende beantworten dieselbe Frage unterschiedlich. Vergleiche beide Antworten anhand der Kriterien Aussage, Beispiel, Stellenbezug und Glaubwürdigkeit. Formuliere anschließend eine verbesserte Version.
  2. Kommunikationswirkung: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, wie Stimme und Körpersprache eine sprachlich passende Antwort unterstützen oder erschweren können, ohne aus einzelnen Gesten auf die Persönlichkeit zu schließen.
  3. Zuhörstrategie: Entwickle für eine unklare Frage drei unterschiedliche Reaktionen: nachfragen, paraphrasieren, Verständnis sichern. Begründe, wann welche Reaktion passt.
  4. Quellenprüfung: Vergleiche einen Tipp aus einem Lernvideo mit einer verlässlichen Informationsquelle. Dokumentiere Übereinstimmung, Unterschied und Deine Schlussfolgerung.
  5. Feedbacktransfer: Nutze ein erhaltenes Feedback, um eine zweite Rollenspiel-Version zu planen. Zeige konkret, was Du änderst und woran die Verbesserung erkennbar sein soll.
  6. KI-Reflexion: Vergleiche Deine erste Antwort mit einer KI-Überarbeitung. Markiere mindestens zwei Veränderungen, prüfe deren Qualität an den Kurskriterien und begründe, welche Versionsteile Du übernimmst.


Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema sind wichtig:

  1. eine selbst formulierte Antwortsammlung mit echten Beispielen statt erfundener Angaben.
  2. ein durchgeführtes Rollenspiel mit ausgefülltem Feedbackraster.
  3. eine überarbeitete zweite Version, in der mindestens zwei Rückmeldungen sichtbar umgesetzt wurden.
  4. zwei recherchierte, belegte Informationen zu einem Beruf oder Betrieb und zwei daraus entwickelte Rückfragen.
  5. eine kurze Reflexion über aktives Zuhören, Körpersprache und die Wirkung der eigenen Gesprächsführung.
  6. bei KI-Nutzung eine transparente Kennzeichnung von Frage, Prüfung und eigener Überarbeitung.




OERs zum Thema

Weitere verlässliche Lernquelle: Bundesagentur für Arbeit – Vorstellungsgespräch

Freie Medien im Kurs: Die eingebundenen Bilder und Audiodateien stammen von Wikimedia Commons; die jeweilige Lizenz und Urheberschaft stehen auf der Dateiseite.



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