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D7 G - Den eigenen Mediengebrauch reflektieren

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D7 G - Den eigenen Mediengebrauch reflektieren




D7 G - Den eigenen Mediengebrauch reflektieren


Einleitung

Mini-Beschreibung: Du untersuchst Informations-, Kommunikations- und Unterhaltungsnutzung anhand fiktiver oder freiwillig anonymisierter Daten. Du arbeitest mit Zeitdiagrammen und Entscheidungssituationen und achtest auf Datenschutz und Wohlbefinden.

Dieser aiMOOC gehört übergreifend zum Fach Deutsch in Klasse 7 in Baden-Württemberg. Du liest kurze Texte, markierst wichtige Aussagen, ordnest Medienhandlungen, vergleichst Daten, kommentierst Entscheidungen, recherchierst Quellen, belegst Aussagen und gestaltest eigene Medienprodukte.

Wichtig: Du musst keine persönlichen Nutzungsdaten preisgeben. Du kannst immer mit den fiktiven Beispielen arbeiten.


Motivationsstart: Was steckt in 60 Minuten?

Stell dir vor, Du hast nach den Hausaufgaben genau 60 Minuten freie Medienzeit:

Situation Mögliche Nutzung Frage an Dich
Du willst wissen, wann morgen der Bus fährt. Information Welche Quelle wäre verlässlich?
Eine Freundin schreibt Dir. Kommunikation Muss die Antwort sofort kommen?
Ein neues Video oder Spiel wartet. Unterhaltung Wie merkst Du, wann eine Pause gut wäre?

Entscheidung: Ordne die drei Situationen in eine sinnvolle Reihenfolge. Begründe mit mindestens zwei Kriterien.

Satzstarter:

  1. „Ich beginne mit ..., weil ...“
  2. „Für meine Entscheidung ist wichtig, dass ...“
  3. „Für mein Wohlbefinden achte ich auf ...“


Lernziele

Nach dem Kurs kannst Du:

  1. Mediennutzung in Information, Kommunikation und Unterhaltung einteilen.
  2. einfache Zeitdiagramme lesen und vergleichen.
  3. fiktive oder freiwillige Daten datensparsam auswerten.
  4. Medienentscheidungen mit Gründen erklären.
  5. Datenschutzrisiken erkennen und einfache Schutzregeln anwenden.
  6. beschreiben, wie Mediennutzung Konzentration, Schlaf, Bewegung und Stimmung beeinflussen kann.
  7. Aussagen mit einer verlässlichen Quelle prüfen und belegen.
  8. KI-Unterstützung kontrolliert nutzen und transparent angeben.


Vorwissen aktivieren

Ordne gedanklich zu. Du musst nichts über Deinen eigenen Alltag verraten.

Beispiel Information Kommunikation Unterhaltung
Fahrplan nachsehen
Nachricht senden
Musik hören
Lernvideo ansehen kann zusätzlich unterhalten
gemeinsam online spielen kann Kommunikation enthalten

Merke: Eine Medienhandlung kann mehrere Zwecke haben. Entscheidend ist, wofür Du das Medium gerade nutzt.


Drei Nutzungsarten


Information

Du nutzt Medien, um etwas herauszufinden, zu lernen oder eine Entscheidung vorzubereiten.

Beispiele: Fahrplan, Lexikon, Nachrichtenseite, Lernvideo, Wetterbericht.

Prüffrage: „Welche Information brauche ich – und woher weiß ich, dass sie stimmt?“


Kommunikation

Du nutzt Medien, um Dich mit anderen auszutauschen.

Beispiele: Chat, Sprachnachricht, Videoanruf, Kommentar, Klassenplattform.

Prüffrage: „Welche Nachricht ist wirklich nötig – und welche Daten gehören nicht hinein?“


Unterhaltung

Du nutzt Medien zum Spielen, Hören, Anschauen, Entspannen oder Zeitvertreib.

Prüffrage: „Tut mir die Nutzung gerade gut – oder brauche ich eine Pause oder etwas anderes?“


Kurzvergleich

Nutzungsart Ziel Typische Frage
Information etwas wissen oder klären „Ist die Quelle verlässlich?“
Kommunikation sich austauschen „Welche Daten teile ich?“
Unterhaltung Spaß, Entspannung, Spannung „Wie lange tut mir das gut?“


Medienlabor: Texte aktiv untersuchen

Alle folgenden Kurztexte sind für diesen Kurs erfunden.

Text A: „Die Schulbibliothek öffnet am Donnerstag um 7:45 Uhr. Die Rückgabe ist bis 15:30 Uhr möglich.“

Text B: „Bin gleich da. Treffpunkt wie besprochen am Eingang. Schreib kurz, falls sich etwas ändert.“

Text C: „Noch eine Runde! Schaffst Du das nächste Level?“

Arbeitsauftrag:

  1. Markiere in Text A die überprüfbaren Informationen.
  2. Unterstreiche in Text B die Stellen, die zur Kommunikation gehören.
  3. Kreise in Text C Wörter ein, die zum Weitermachen motivieren.
  4. Vergleiche die drei Texte: Zweck, Sprache, mögliche Wirkung.

Lösungskern: Text A informiert. Text B organisiert einen Austausch. Text C unterhält und erzeugt einen Handlungsanreiz.


Zeitdiagramme lesen

Die Daten sind fiktiv. Es geht nicht darum, „gute“ oder „schlechte“ Personen zu bewerten.

Fiktive Nutzung an drei Tagen:

Tag Information Kommunikation Unterhaltung Gesamt
Montag 35 min 55 min 70 min 160 min
Dienstag 25 min 70 min 95 min 190 min
Mittwoch 40 min 50 min 60 min 150 min


Zeitdiagramm Mittwoch

1 Block = 10 Minuten

Bereich Diagramm Zeit
Information ████ 40 min
Kommunikation █████ 50 min
Unterhaltung ██████ 60 min

Aufgaben:

  1. Vergleiche Montag und Mittwoch.
  2. Nenne den Bereich mit der stärksten Veränderung zwischen Montag und Dienstag.
  3. Formuliere eine Aussage, die das Diagramm wirklich belegt.
  4. Formuliere eine Aussage, die das Diagramm nicht belegt.

Beispiellösung: Belegt ist: „Am Mittwoch ist die Unterhaltungszeit höher als die Informationszeit.“ Nicht belegt ist: „Die Person war am Mittwoch schlecht gelaunt.“

Merke: Ein Diagramm zeigt Daten. Es erklärt nicht automatisch die Gründe dahinter.


Freiwillige eigene Daten – datensparsam

Wenn Du eigene Daten untersuchen möchtest, nutze nur grobe Kategorien.

Sinnvoll Nicht nötig
Minuten pro Kategorie Namen von Kontakten
Tagesgesamtzeit private Nachrichten
anonyme Bezeichnung wie „Tag A“ Benutzername oder Telefonnummer
freiwillige Notiz wie „Lernen“ Screenshots privater Chats

Datenschutzregel: So viele Daten wie nötig, so wenige wie möglich.


Datenschutz

Persönliche Daten können zum Beispiel Name, Standort, Telefonnummer, Fotos, Stimme oder Kontaktdaten sein.

Vor dem Teilen:

  1. Braucht die andere Person diese Information wirklich?
  2. Weiß ich, wer sie sehen kann?
  3. Kann ich eine weniger genaue Angabe machen?
  4. Habe ich die Rechte anderer beachtet?

Beispiel: Für ein Klassendiagramm reicht „Person A: 40 Minuten Kommunikation“. Ein Chat-Screenshot mit Namen ist dafür nicht nötig.


Video: Sicherer im Netz

Arbeitsauftrag zum Video:

  1. Notiere zwei Schutzideen.
  2. Wähle eine Idee aus und formuliere sie als Regel in Deinen eigenen Worten.
  3. Prüfe die Regel anschließend mit einer verlässlichen Quelle.


Wohlbefinden und Mediennutzung

Medien können helfen, informieren, verbinden und entspannen. Gleichzeitig kann eine Nutzung unpassend werden, wenn wichtige Bereiche des Alltags zu kurz kommen.

Achte auf fünf Bereiche:

Bereich Selbstcheck
Schlaf Komme ich rechtzeitig zur Ruhe?
Konzentration Kann ich eine Aufgabe ohne dauernde Unterbrechung beenden?
Bewegung Habe ich heute genug Ausgleich?
Stimmung Fühle ich mich nach der Nutzung eher ruhig, angespannt oder erschöpft?
Kontakte Bleibt genug Zeit für direkte Begegnungen?

Merke: Nicht nur die Zahl der Minuten zählt. Wichtig ist auch, was Du machst, warum Du es machst und wie es Dir dabei geht.


Hörimpuls: Reiz und Aufmerksamkeit

Höre den kurzen Ton.

Frage: Warum können Signaltöne Aufmerksamkeit sofort umlenken?

Mini-Experiment ohne persönliche Daten: Arbeite zwei Minuten still an einem kurzen Text. Lass danach einmal einen Signalton ertönen. Notiere nur: „unterbrochen“ oder „nicht unterbrochen“. Keine Namen, keine Bewertung von Personen.


Entscheidungssituationen


Situation 1: Hausaufgabe, Nachricht, Video

Du recherchierst für Deutsch. Gleichzeitig kommt eine Nachricht. Ein Video startet automatisch.

Möglichkeit Vorteil möglicher Nachteil
sofort antworten Kontakt bleibt direkt Konzentration wird unterbrochen
Nachricht später beantworten Aufgabe bleibt im Fokus Antwort kommt später
Video weiterlaufen lassen Unterhaltung Aufmerksamkeit teilt sich

Aufgabe: Entscheide Dich und begründe mit Ziel, Datenschutz und Wohlbefinden.


Situation 2: Gruppenchat

Jemand möchte ein Foto aus der Klasse in einen großen Gruppenchat schicken.

Denkfragen:

  1. Sind alle abgebildeten Personen einverstanden?
  2. Muss das Foto überhaupt geteilt werden?
  3. Gibt es eine datensparsamere Lösung?
  4. Was könnte passieren, wenn das Bild weitergeleitet wird?

Satzstarter: „Ich würde ..., weil die betroffenen Personen ...“


Situation 3: Noch eine Runde?

Du wolltest um 21:00 Uhr aufhören. Das Spiel bietet sofort eine neue Runde an.

Wähle eine Strategie: feste Endzeit, Wecker, Gerät weglegen, kurze Abschlussnotiz für morgen.

Begründe: „Die Strategie passt, weil ...“


Medien früher und heute vergleichen

Das Video ist älter. Gerade deshalb eignet es sich zum Vergleichen.

Auftrag:

  1. Notiere zwei Medienangebote, die im Video vorkommen.
  2. Prüfe, welche davon heute noch wichtig sind.
  3. Recherchiere eine aktuelle Quelle.
  4. Formuliere einen Satz mit Beleg: „Laut ... gilt ...“

Quellenregel: Datum, Herausgeber und Zweck der Quelle prüfen.


Sprachwerkzeug für Deutsch Klasse 7


Wortliste

Wort einfache Erklärung
Mediengebrauch Art und Weise, wie Medien genutzt werden
Nutzungszweck Grund für die Nutzung
Datenschutz Schutz persönlicher Daten
Quelle Ort, von dem eine Information stammt
Beleg Nachweis für eine Aussage
vergleichen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zeigen
reflektieren über das eigene Denken und Handeln nachdenken


Satzstarter zum Begründen

  1. „Die Daten zeigen, dass ...“
  2. „Im Vergleich zu ... fällt auf, dass ...“
  3. „Diese Aussage ist belegt durch ...“
  4. „Die Quelle wirkt verlässlich, weil ...“
  5. „Für den Datenschutz ist wichtig, dass ...“
  6. „Für mein Wohlbefinden würde ich ...“


Hilfestufen


Hilfe 1: Erkennen

Frage zuerst: Will die Person etwas wissen, sich austauschen oder sich unterhalten?


Hilfe 2: Vergleichen

Nutze dieses Muster: „Am ... sind es ... Minuten. Am ... sind es ... Minuten. Der Unterschied beträgt ... Minuten.“


Hilfe 3: Begründen

Nutze drei Bausteine: Behauptung – Grund – Beispiel.

Beispiel: „Ich würde die Nachricht später beantworten, weil ich die Recherche zuerst abschließen möchte. So werde ich weniger unterbrochen.“


Hilfe 4: Quellen prüfen

Prüfe:

  1. Wer veröffentlicht?
  2. Wann wurde veröffentlicht?
  3. Werden Quellen genannt?
  4. Passt die Information zu einer zweiten verlässlichen Quelle?


KI-Spirale

Nutze KI nicht als Ersatz für eigenes Denken, sondern als kontrolliertes Werkzeug.

Schritt Dein Handeln
1 Selbst denken: Aufgabe lesen und Ziel klären.
2 Eigene Lösung beginnen: mindestens einen eigenen Satz, eine Markierung oder eine Zuordnung erstellen.
3 Gezielt fragen: nur zu einer konkreten Unsicherheit.
4 Prüfen: KI-Ausgabe mit Originaltext, Regel, Wörterbuch oder verlässlicher Quelle vergleichen.
5 Fehler erkennen: Unklare, erfundene oder nicht belegte Aussagen markieren.
6 Verbessern: eigene Lösung überarbeiten.
7 Transparent machen: kurz angeben, wobei KI geholfen hat.

Beispiel für Transparenz: „KI-Hilfe: Ich ließ mir zwei Satzstarter für den Vergleich vorschlagen. Die Daten und den fertigen Vergleich habe ich selbst geprüft.“


Übung: Quelle oder Meinung?

Aussage Einordnung
„Im Diagramm stehen am Mittwoch 60 Minuten Unterhaltung.“ durch die Tabelle belegbar
„60 Minuten Unterhaltung sind für jeden Menschen zu viel.“ pauschale Bewertung, nicht durch die Tabelle belegt
„Person A war wegen des Smartphones müde.“ Ursache ist nicht belegt
„Die Kommunikationszeit ist am Dienstag höher als am Montag.“ durch die Tabelle belegbar

Merke: Daten beschreiben. Deutungen brauchen zusätzliche Belege.


Wiederholung: 3–2–1

  1. Nenne 3 Nutzungsarten.
  2. Nenne 2 Datenschutzregeln.
  3. Nenne 1 Strategie für digitales Wohlbefinden.

Selbstkontrolle: Information – Kommunikation – Unterhaltung; mögliche Datenschutzregeln: Daten minimieren, Einwilligung beachten, Sichtbarkeit prüfen; mögliche Wohlbefindensstrategie: feste Endzeit, Pause, Benachrichtigungen ausschalten oder Gerät weglegen.


Kompetenzcheck

Kreuze für Dich an: ✓ sicher, ~ teilweise, ? noch üben.

Ich kann ... ✓ / ~ / ?
Informations-, Kommunikations- und Unterhaltungsnutzung unterscheiden.
ein Zeitdiagramm lesen.
eine Aussage mit Daten belegen.
persönliche Daten erkennen.
eine datensparsame Lösung wählen.
eine Medienentscheidung begründen.
eine Quelle prüfen.
KI-Hilfe kontrollieren und transparent nennen.

Feedback:

  1. 6–8 sichere Punkte: Bearbeite die Transferaufgabe.
  2. 3–5 sichere Punkte: Wiederhole Zeitdiagramm, Datenschutz und Quellencheck.
  3. 0–2 sichere Punkte: Nutze Hilfe 1 bis 4 und löse danach die Wiederholungsaufgabe erneut.


Lösungen und Rückmeldung


Lösung zum Zeitvergleich

Montag hat insgesamt 160 Minuten, Mittwoch 150 Minuten. Mittwoch liegt damit 10 Minuten darunter. Von Montag zu Dienstag steigt die Unterhaltung um 25 Minuten.


Lösung zur Zuordnung

Fahrplan = Information. Nachricht senden = Kommunikation. Musik hören = Unterhaltung. Lernvideo = meist Information, kann zusätzlich unterhalten. Gemeinsames Online-Spiel = Unterhaltung mit möglicher Kommunikation.


Rückmeldung zu Begründungen

Eine gute Begründung nennt:

  1. eine klare Entscheidung,
  2. mindestens einen nachvollziehbaren Grund,
  3. einen Bezug zu Ziel, Datenschutz oder Wohlbefinden.

Pluspunkt: Du nennst auch einen möglichen Nachteil Deiner eigenen Entscheidung.


Transfer

Entwirf eine 60-Minuten-Medienplanung für eine fiktive Person.

Bedingungen:

  1. Mindestens zwei Nutzungsarten kommen vor.
  2. Eine Informationsaufgabe wird erledigt.
  3. Eine Datenschutzregel wird beachtet.
  4. Eine Pause oder ein bewusster Abschluss wird eingeplant.
  5. Die Entscheidung wird in drei Sätzen begründet.


Reflexion

Beantworte freiwillig und ohne private Details:

  1. „Welche Medienhandlung möchte ich künftig bewusster beginnen oder beenden?“
  2. „Welche Benachrichtigung brauche ich wirklich sofort?“
  3. „Welche Daten würde ich in einer Schulaufgabe niemals veröffentlichen?“
  4. „Woran merke ich, dass eine Medienpause hilfreich sein könnte?“


Folgekurs-Empfehlung

Wenn Du weiterlernen möchtest, passen besonders:

  1. Informationen im Netz prüfen und belegen
  2. Sicher digital kommunizieren
  3. Quellen vergleichen und bewerten


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Nutzung gehört am deutlichsten zur Information? (Einen Fahrplan prüfen) (!Eine Sprachnachricht senden) (!Ein Computerspiel spielen) (!Eine Serie ansehen)




Welche Nutzung gehört am deutlichsten zur Kommunikation? (Eine Nachricht an eine Freundin senden) (!Ein Lexikon durchsuchen) (!Ein Musikstück hören) (!Ein Video allein ansehen)




Welche Nutzung gehört am deutlichsten zur Unterhaltung? (Ein Spiel zur Entspannung spielen) (!Eine Busverbindung suchen) (!Eine Definition nachschlagen) (!Einen Termin bestätigen)




Was zeigt ein Zeitdiagramm sicher? (Die eingetragenen Nutzungszeiten) (!Die Stimmung einer Person) (!Den Grund für jede Nutzung) (!Ob eine Person glücklich ist)




Welche Angabe ist für ein anonymes Klassendiagramm am ehesten geeignet? (Person A hatte 40 Minuten Kommunikationszeit) (!Der vollständige Name und die Telefonnummer) (!Ein Screenshot eines privaten Chats) (!Die Namen aller Chatkontakte)




Welche Regel schützt persönliche Daten? (Nur notwendige Daten teilen) (!Immer den Standort mitsenden) (!Private Chats veröffentlichen) (!Passwörter mit Freunden teilen)




Welche Aussage ist durch die fiktive Tabelle belegt? (Am Mittwoch sind 60 Minuten Unterhaltung eingetragen) (!Die Person war am Mittwoch müde) (!Die Person hatte Streit) (!Die Person fand Mittwoch langweilig)




Was gehört zu einer guten Quellenprüfung? (Herausgeber und Datum prüfen) (!Nur die Überschrift lesen) (!Die erste Fundstelle immer glauben) (!Auf Belege verzichten)




Was ist ein sinnvoller Schritt für digitales Wohlbefinden? (Eine bewusste Endzeit festlegen) (!Jede Benachrichtigung sofort öffnen) (!Beim Lernen mehrere Videos parallel starten) (!Das Gerät nachts dauerhaft neben dem Kopf nutzen)




Was ist der erste Schritt der KI-Spirale? (Selbst denken) (!Die komplette Lösung ungeprüft übernehmen) (!Persönliche Daten eingeben) (!Die Quelle weglassen)





Memory

Information etwas herausfinden
Kommunikation sich austauschen
Unterhaltung sich beschäftigen oder entspannen
Datenschutz persönliche Daten schützen
Zeitdiagramm Nutzungsdauer sichtbar machen
Quellencheck Herkunft einer Aussage prüfen
Wohlbefinden auf Schlaf Konzentration Stimmung Bewegung und Kontakte achten





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Fahrplan prüfen Information
Nachricht senden Kommunikation
Musik hören Unterhaltung
Daten minimieren Datenschutz
Endzeit festlegen Wohlbefinden






Kreuzworträtsel

Information Wie heißt die Nutzungsart, wenn Du etwas herausfinden möchtest?
Kommunikation Wie heißt der Austausch zwischen Menschen über Medien?
Unterhaltung Wie heißt die Nutzungsart für Spiel Spaß oder Entspannung?
Datenschutz Wie heißt der Schutz persönlicher Angaben?
Wohlbefinden Welcher Begriff beschreibt, wie gut es Dir körperlich und seelisch geht?
Quellencheck Wie nennt man das Prüfen von Herkunft Datum und Belegen einer Information?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Wenn Du etwas nachschlägst, nutzt Du Medien zur

. Beim Austausch mit anderen geht es um

. Spiele, Musik oder Serien dienen oft der

. Persönliche Angaben schützt der

. Ein

macht Nutzungsdauer sichtbar. Für eine faire Auswertung solltest Du nur

Daten verwenden. Eine Aussage aus einem Diagramm ist nicht automatisch eine Erklärung für

. Beim Quellencheck prüfst Du unter anderem Herausgeber und

. Für Dein digitales Wohlbefinden können feste Pausen und eine bewusste

hilfreich sein. Bei KI-Unterstützung sollst Du die Ausgabe immer

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Medienarten markieren: Markiere in fünf selbst erfundenen Beispielen Information, Kommunikation oder Unterhaltung.
  2. Zeitbalken gestalten: Erstelle aus den fiktiven Mittwochsdaten ein eigenes Balkendiagramm auf Papier oder digital.
  3. Datenschutz-Ampel: Gestalte drei Karten mit „teilen“, „erst prüfen“ und „nicht teilen“ und ordne Beispiele zu.
  4. Audio-Kommentar: Nimm freiwillig einen 30-sekündigen Audiokommentar auf, in dem Du eine Datenschutzregel erklärst. Verwende keine Namen oder privaten Beispiele.


Standard

  1. Medientag vergleichen: Vergleiche zwei fiktive Tage und schreibe drei belegte Aussagen.
  2. Entscheidungskarte: Gestalte eine Karte zu „Hausaufgabe – Nachricht – Video“ mit Entscheidung, Grund und möglichem Nachteil.
  3. Quellenvergleich: Recherchiere zu einer Medienregel zwei verlässliche Quellen und vergleiche Herausgeber, Datum und Aussage.
  4. Mini-Erklärvideo: Produziere ein kurzes eigenes Video mit dem Titel „Drei Regeln für bewusste Mediennutzung“. Nutze nur eigene oder offen lizenzierte Medien.


Schwer

  1. Anonyme Mini-Umfrage: Plane eine freiwillige Umfrage mit höchstens drei Fragen, die keine Namen, Kontaktdaten oder privaten Inhalte sammelt.
  2. Diagrammkritik: Erfinde ein missverständliches Diagramm und erkläre anschließend, wie Du es fairer darstellen würdest.
  3. Medienvertrag: Entwirf für eine fiktive Wohngemeinschaft oder Familie fünf begründete Medienregeln zu Zeit, Datenschutz und Erreichbarkeit.
  4. KI-Prüfprotokoll: Löse eine Aufgabe zuerst selbst, frage danach gezielt eine KI, prüfe die Ausgabe an einer verlässlichen Quelle und dokumentiere gefundene Fehler oder Unsicherheiten.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Diagramm deuten: Erkläre, warum aus einer längeren Unterhaltungszeit allein nicht folgt, dass es einer Person schlecht geht.
  2. Datenschutz übertragen: Eine Lerngruppe möchte Medienzeiten vergleichen. Entwickle eine Datenerhebung, die möglichst wenig persönliche Daten benötigt.
  3. Entscheidung begründen: Bewerte eine fiktive Situation mit gleichzeitigem Chat, Lernauftrag und Video. Begründe eine sinnvolle Reihenfolge.
  4. Quelle prüfen: Vergleiche zwei Webseiten zum selben Medienthema nach Herausgeber, Datum, Belegen und Zweck.
  5. Wohlbefinden planen: Entwickle drei konkrete Strategien für konzentriertes Arbeiten mit digitalen Medien und erkläre jeweils den erwarteten Nutzen.
  6. KI reflektieren: Beschreibe an einem Beispiel, wie die KI-Spirale verhindert, dass ungeprüfte Fehler übernommen werden.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis sind wichtig:

  1. Du kannst die drei Nutzungsarten an Beispielen unterscheiden.
  2. Du kannst ein einfaches Zeitdiagramm korrekt lesen und Aussagen daraus belegen.
  3. Du kannst zwischen Daten und Deutungen unterscheiden.
  4. Du kannst datensparsame Lösungen erklären.
  5. Du kannst Datenschutz und Wohlbefinden in Entscheidungssituationen berücksichtigen.
  6. Du kannst eine Quelle mit einfachen Kriterien prüfen.
  7. Du kannst eine begründete Medienentscheidung schriftlich formulieren.
  8. Du kannst erklären, wie Du KI-Unterstützung geprüft und kenntlich gemacht hast.




OERs zum Thema

Weitere offene oder frei zugängliche Lernmedien:

  1. Wikimedia Commons: Smartphone display screen
  2. Wikimedia Commons: Information icon
  3. Wikimedia Commons: Headphones icon
  4. Wikimedia Commons: Gamecontroller
  5. Wikimedia Commons: User privacy icon
  6. Wikimedia Commons: Privacy icon
  7. Wikimedia Commons: US dial tone
  8. klicksafe: So wirst Du zum Internet-Profi


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