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D6 M - Digitale Kommunikationsplattformen nutzen

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D6 M - Digitale Kommunikationsplattformen nutzen



D6 M - Digitale Kommunikationsplattformen nutzen


Einleitung

Digitale Kommunikationsplattformen helfen Dir, Informationen auszutauschen, Fragen zu stellen, Aufgaben abzugeben und gemeinsam zu lernen. Dazu gehören zum Beispiel Lernplattformen, schulische Messenger, E-Mails, Foren, Kommentarbereiche und Videokonferenz-Systeme. In diesem aiMOOC arbeitest Du ausschließlich mit simulierten Beispielen und schulischen Übungsräumen. Du brauchst dafür kein privates Konto, gibst keine echten Passwörter weiter und verwendest keine privaten Kontaktdaten.

Du lernst, digitale Nachrichten verständlich, freundlich und passend zum Empfänger zu formulieren. Gleichzeitig übst Du Datenschutz, Netiquette, Urheberrecht und verantwortliches Teilen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Nachrichten, die mit KI erzeugt wurden: Sie können hilfreich klingen und trotzdem Fehler, erfundene Angaben oder unpassende Formulierungen enthalten. Deshalb gilt immer: Nicht automatisch glauben oder weiterleiten, sondern prüfen.

Zielgruppe: Klasse 6, M-Niveau. Auf M-Niveau sollst Du nicht nur Regeln nennen, sondern sie auf neue Situationen anwenden, Entscheidungen begründen und unterschiedliche Kommunikationsformen vergleichen.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du digitale Kommunikationswege nach Zweck und Adressat auswählen, Nachrichten adressatengerecht verfassen, persönliche Daten schützen, Inhalte vor dem Teilen prüfen und bei Unsicherheit angemessen reagieren. Du kannst außerdem erklären, warum ein freundlicher Ton, klare Betreffzeilen, Quellenprüfung und Einwilligung beim Teilen von Bildern wichtig sind.


Digitale Kommunikationsplattformen im Überblick

Eine digitale Kommunikationsplattform ist ein technischer Raum, in dem Menschen Nachrichten oder Dateien austauschen können. Manche Nachrichten sind synchron: Alle Beteiligten sprechen oder schreiben ungefähr gleichzeitig, etwa in einem Live-Chat oder einer Videokonferenz. Andere sind asynchron: Zwischen Senden und Lesen kann Zeit liegen, etwa bei einer E-Mail, einem Forenbeitrag oder einer Aufgabe auf einer Lernplattform.

  1. Chat: schnell, kurz und für direkte Rückfragen geeignet.
  2. E-Mail: geeignet für längere, übersichtlich aufgebaute Nachrichten mit Betreff, Anrede und Gruß.
  3. Lernplattform: geeignet für Aufgaben, Abgaben, Rückmeldungen, Materialien und schulisch organisierte Kommunikation.
  4. Kommentar: reagiert auf einen Beitrag und sollte besonders sachlich, verständlich und respektvoll sein.
  5. Videokonferenz: ermöglicht direkte Gespräche mit Ton und Bild; dafür gelten zusätzlich Regeln zu Mikrofon, Kamera und Gesprächsreihenfolge.

Die Plattform bestimmt nicht automatisch, wie Du schreiben sollst. Entscheidend sind Zweck, Adressat, Situation und Reichweite. Eine kurze Nachricht an eine Lerngruppe klingt anders als eine formelle E-Mail an eine Lehrkraft. Ein öffentlicher Kommentar braucht meist mehr Erklärung als eine private Rückfrage in einem geschützten Kursraum.


Simulation: Vier Wege für dieselbe Information

Situation: Du möchtest mitteilen, dass die Gruppe ihre Präsentationsfolie bis Mittwoch fertigstellen soll. Alle Beispiele sind erfunden; es werden keine echten Konten verwendet.

Kommunikationsweg Simuliertes Beispiel Was fällt auf?
Schulchat Lernende_A: „Hi zusammen, denkt bitte daran: Unsere Folie soll bis Mittwoch fertig sein. Wer übernimmt noch die Grafik?“ Kurz, freundlich, direkte Rückfrage.
E-Mail Von: lernende-a@klasse6m.schule-beispiel.invalid
An: projektgruppe@klasse6m.schule-beispiel.invalid
Betreff: Präsentationsfolie bis Mittwoch
„Hallo zusammen, unsere Folie soll bis Mittwoch fertig sein. Bitte schreibt kurz in den Kursraum, welchen Teil Ihr übernehmt. Viele Grüße“
Betreff und vollständige Sätze erleichtern die Orientierung.
Lernplattform Kursraum 6M – Projekt: „Arbeitsauftrag aktualisiert: Folie bis Mittwoch fertigstellen. Datei bitte nur im geschützten Kursordner hochladen.“ Die Aufgabe bleibt am richtigen Lernort und kann zugeordnet werden.
Kommentar Lernende_B: „Die Grafik passt schon gut. Könntest Du die Quellenangabe noch ergänzen? Dann ist die Folie leichter nachzuvollziehen.“ Rückmeldung bezieht sich sachlich auf den Inhalt.


Netiquette: freundlich, klar und fair schreiben

Netiquette bedeutet respektvolles Verhalten bei digitaler Kommunikation. Schriftliche Nachrichten enthalten keine Stimme und keine Mimik. Deshalb können Ironie, sehr kurze Antworten oder viele Großbuchstaben anders wirken als beabsichtigt. Schreibe so, dass die andere Person Deinen Ton verstehen kann.

Für einen guten Klassen- oder Lernchat helfen gemeinsame Regeln. Dazu gehören ein freundlicher Ton, keine Beleidigungen, keine unnötige Nachrichtenflut, keine Weitergabe privater Inhalte und ein sinnvoller Umgang mit Chatzeiten. Wenn ein Streit größer wird, ist ein persönliches Gespräch mit Unterstützung einer Lehrkraft oft besser als eine lange Chat-Auseinandersetzung.


Simulation: Ein Chat kippt – wie kannst Du ihn verbessern?

Simulierter Chat – keine echten Konten oder Personen:

Zeit Konto im Übungsraum Nachricht
15:12 Lernende_A „Welche Seite sollen wir für morgen lesen?“
15:13 Lernende_B „SEITE 48!!! DAS STAND DOCH DA.“
15:14 Lernende_C „Musst Du immer so schreiben?“
15:15 Lernende_D „Stopp. Seite 48. Lasst uns sachlich bleiben. Wenn etwas unklar ist, fragen wir freundlich nach.“

Die letzte Nachricht hilft, weil sie die Information nennt und gleichzeitig den Ton beruhigt. Eine gute digitale Reaktion soll ein Problem lösen und nicht zusätzlich verschärfen.


Adressatengerechte Sprache

Adressatengerecht bedeutet: Du passt Sprache und Form daran an, wer die Nachricht liest und welches Ziel Du verfolgst. Dabei geht es nicht darum, besonders kompliziert zu schreiben, sondern passend und verständlich.

Adressat Passende Form Unpassend wäre zum Beispiel
Lerngruppe „Hi zusammen, könnt Ihr bitte bis 17 Uhr Eure Ideen in den Kursraum schreiben?“ „SOFORT ALLE ANTWORTEN!!!“
Lehrkraft „Guten Tag Frau Beispiel, ich habe eine Frage zur Aufgabe 3. Soll die Begründung in ganzen Sätzen geschrieben werden? Viele Grüße“ „hä was soll man bei 3 machen“
Öffentlicher Kommentar im Schulblog „Ich finde den Vorschlag sinnvoll, weil dadurch weniger Papier gebraucht wird. Eine Frage habe ich noch zur Umsetzung.“ „Das ist doch total dumm.“

Vor dem Absenden hilft eine kurze Kontrolle: Ist die Nachricht verständlich? Ist der Ton freundlich? Weiß die lesende Person, worauf ich mich beziehe?


E-Mail: übersichtlich und zielgerichtet schreiben

Eine gute schulische E-Mail enthält normalerweise einen sinnvollen Betreff, eine Anrede, einen klaren Nachrichtentext und einen Gruß. Schreibe im Betreff nicht nur „Frage“, sondern nenne das Thema. Hänge Dateien nur an, wenn sie wirklich nötig sind und aus einer sicheren Quelle stammen.


Simulation: Eine gute schulische E-Mail

Alle Adressen sind absichtlich erfunden und verwenden die nicht reale Endung .invalid.

Von lernende-a@klasse6m.schule-beispiel.invalid
An lehrkraft@schule-beispiel.invalid
Betreff Rückfrage zur Präsentation am Donnerstag
Nachricht Guten Tag Frau Beispiel,

ich habe eine Rückfrage zur Präsentation am Donnerstag. Sollen wir die Quellen direkt auf der letzten Folie angeben oder zusätzlich unter den Bildern?

Viele Grüße
Lernende A

Warum ist die Nachricht gelungen? Der Betreff nennt das Thema, die Frage ist konkret, der Ton ist respektvoll und es werden keine unnötigen privaten Daten genannt.


E-Mail-Check vor dem Senden

  1. Betreff: Passt er genau zum Inhalt?
  2. Adressat: Ist die richtige schulische Adresse ausgewählt?
  3. Inhalt: Ist die Frage oder Information klar?
  4. Datenschutz: Enthält die Nachricht nur notwendige persönliche Daten?
  5. Anhang: Ist er wirklich nötig, richtig benannt und für den Empfänger bestimmt?
  6. Ton: Sind Anrede, Bitte und Gruß passend?


Lernplattformen: im geschützten Schulraum arbeiten

Eine Lernplattform bündelt Materialien, Aufgaben, Abgaben und Rückmeldungen. Für den Unterricht solltest Du die von der Schule vorgesehenen Zugänge und Räume benutzen. Lege für diesen aiMOOC keine privaten Nutzerkonten bei anderen Diensten an. Lade Dateien nur dort hoch, wo die Lehrkraft es vorgesehen hat.


Simulation: Kursraum statt privatem Messenger

Bereich der Lernplattform Simulierter Inhalt Gute Entscheidung
Aufgaben „Deutsch 6M: Schreibe bis Freitag eine sachliche Rückmeldung zu einem Kommentar.“ Aufgabe direkt im Kurs bearbeiten.
Abgabe „Datei hochladen: rueckmeldung_gruppe3.odt“ Nur die geforderte Datei hochladen; Dateiname ohne private Zusatzangaben.
Forum „Welche Begründung passt besser zu Argument 2?“ Sachlich fragen und beim Thema bleiben.
Rückmeldung „Deine Begründung ist nachvollziehbar. Ergänze noch ein Beispiel.“ Rückmeldung lesen, verbessern und nicht ohne Erlaubnis öffentlich weiterverbreiten.

Eine Plattform kann nur dann sinnvoll schützen, wenn auch die Nutzerinnen und Nutzer verantwortungsvoll handeln. Veröffentliche deshalb keine Passwörter, privaten Telefonnummern, Wohnadressen oder vertraulichen Nachrichten anderer Personen.


Datenschutz: so wenig persönliche Daten wie nötig

Datenschutz schützt Informationen, die sich auf eine Person beziehen. Dazu können zum Beispiel Name, Adresse, Telefonnummer, Geburtsdatum, Fotos, Standortdaten oder eine eindeutige Kennung gehören. Im Schulalltag gilt als gute Grundregel: Teile nur, was für die Aufgabe wirklich nötig ist.

Ein Passwort ist besonders schützenswert. Teile es nicht im Chat, nicht per E-Mail und nicht mit Mitschülerinnen oder Mitschülern. Wenn Du glaubst, dass jemand Dein Passwort kennt, informiere eine erwachsene Vertrauensperson oder die zuständige schulische Stelle und ändere es nach den Schulregeln.


Datenschutz-Simulation: Was gehört nicht in den Gruppenchat?

Nachricht Bewertung Begründung
„Treffen wir uns morgen im Computerraum?“ meist unproblematisch im passenden Schulchat Es werden keine unnötigen privaten Daten genannt.
„Hier ist meine private Handynummer und meine Wohnadresse.“ nicht teilen Kontaktdaten und Wohnadresse sind für die Aufgabe nicht nötig.
„Ich lade das Foto von Lernende_C hoch, obwohl sie nicht gefragt wurde.“ nicht teilen Bilder anderer Personen sollen nicht ohne deren Einwilligung weitergegeben werden.
„Das Passwort für den Kurs lautet …“ niemals teilen Passwörter sind geheim und schützen Zugänge.


Verantwortlich teilen: erst prüfen, dann senden

Mit einem Klick kann eine Nachricht, ein Bild oder eine Datei viele Menschen erreichen. Bevor Du etwas weiterleitest, solltest Du prüfen, ob die Information stimmt, ob Du sie teilen darfst und ob sie für die Empfänger bestimmt ist. Auch ein scheinbar lustiges Bild kann jemanden bloßstellen.

Merke Dir die PAUSE-Regel:

  1. P – Prüfe die Quelle: Woher kommt die Information?
  2. A – Adressat klären: Wer soll die Nachricht wirklich erhalten?
  3. U – Urheber und Zustimmung beachten: Darfst Du Text, Bild oder Datei weitergeben?
  4. S – Schütze Daten: Sind persönliche Informationen enthalten?
  5. E – Erst dann senden: Wenn etwas unklar ist, frage nach.


Simulation: Teilen oder nicht teilen?

Situation Gute Entscheidung Warum?
Ein Mitschüler schickt ein peinliches Foto einer anderen Person. Nicht weiterleiten und Hilfe holen, wenn die Person bloßgestellt wird. Weiterleiten vergrößert den Schaden.
Eine Lehrkraft stellt ein Arbeitsblatt im geschützten Kursraum bereit. Dort nutzen, wie es für den Unterricht vorgesehen ist. Der vorgesehene Lernraum und der Zweck sind klar.
Eine Nachricht behauptet: „Morgen fällt die Schule aus!“, nennt aber keine Quelle. Nicht weiterleiten; offizielle schulische Information prüfen. Ungeprüfte Nachrichten können falsch sein.
Eine frei lizenzierte Grafik von Wikimedia Commons soll in eine Präsentation. Lizenz und Quellenangabe auf der Dateiseite prüfen und korrekt angeben. Freie Lizenz bedeutet Nutzung unter den jeweiligen Lizenzbedingungen.


Kommentare: sachlich widersprechen, ohne zu verletzen

Ein Kommentar kann zustimmen, ergänzen, nachfragen oder widersprechen. Kritik soll sich auf eine Aussage oder ein Ergebnis beziehen, nicht auf die Person. Hilfreich ist die Struktur Beobachtung – Begründung – Vorschlag.

Simulierter Kommentar im Schulblog:

Weniger hilfreich Besser
„Deine Idee ist schlecht.“ „Ich sehe einen Nachteil: Der Vorschlag kostet zusätzliche Zeit. Vielleicht könnten wir zuerst eine kleine Testphase machen.“
„Quatsch, stimmt nicht.“ „Ich komme zu einem anderen Ergebnis. In Quelle 2 steht, dass … Kannst Du zeigen, auf welche Quelle Du Dich beziehst?“


KI-generierte Nachrichten kritisch prüfen

KI-Systeme können Formulierungen vorschlagen, Texte zusammenfassen oder Nachrichten entwerfen. Dabei können jedoch Fehler entstehen: Eine KI kann etwas erfinden, eine Quelle falsch darstellen, einen unpassenden Ton wählen oder vertrauliche Angaben übernehmen, wenn solche Angaben eingegeben wurden. Deshalb darfst Du KI-Ausgaben nicht automatisch als wahr oder passend behandeln.

Wichtig für diesen aiMOOC: Verwende für Übungen keine privaten Daten in KI-Eingaben. Nutze erfundene Angaben und schulisch freigegebene Zugänge. Prüfe jede KI-Nachricht vor einer Verwendung.


Kritisches Beispiel 1: scheinbar sichere Information

KI-generierter Übungstext: „Morgen fällt die dritte Stunde sicher aus. Das wurde heute im Sekretariat beschlossen. Teile die Nachricht sofort mit allen.“

Prüfung: Der Text nennt keine überprüfbare Quelle. Die Aufforderung „sofort mit allen teilen“ erzeugt Druck. Richtig wäre: offizielle Mitteilung der Schule prüfen und die Nachricht nicht ungeprüft weiterleiten.


Kritisches Beispiel 2: Datenschutzfehler

KI-generierter Übungstext: „Um die Datei zu öffnen, sende mir bitte Dein Passwort und Deine private Telefonnummer.“

Prüfung: Passwörter werden nicht weitergegeben. Eine private Telefonnummer ist für das Öffnen einer schulischen Datei nicht nötig. Die Nachricht ist unsicher und darf nicht befolgt werden.


Kritisches Beispiel 3: Sprache passt nicht zum Adressaten

KI-generierter Übungstext für eine Lehrkraft: „Yo, hab Aufgabe nicht gecheckt, schick mal Lösung.“

Überarbeitung: „Guten Tag Frau Beispiel, ich verstehe bei Aufgabe 4 nicht, wie die Begründung aufgebaut werden soll. Könnten Sie mir bitte einen Hinweis geben? Viele Grüße“

Die Überarbeitung macht die Frage konkreter und den Ton passend.

Das Video behandelt das Prüfen von Falschmeldungen. Übertrage die Idee auf KI-Texte: Auch wenn eine Nachricht flüssig und überzeugend klingt, brauchst Du überprüfbare Hinweise und verlässliche Quellen.


Interaktive Entscheidungssituationen

Lies jede Situation und entscheide, welche Handlung am sinnvollsten ist. Begründe Deine Wahl mit Netiquette, Datenschutz, Adressat und verantwortlichem Teilen.

Situation Möglichkeit A Möglichkeit B Möglichkeit C
Im Kursforum steht eine unfreundliche Antwort auf Deine Frage. Sofort genauso unfreundlich zurückschreiben. Sachlich nachfragen und bei Bedarf eine Lehrkraft einbeziehen. Screenshot öffentlich posten und sich lustig machen.
Du erhältst ein Foto aus einer privaten Lerngruppe. Ohne Nachfrage an andere weiterleiten. Prüfen, ob Du es überhaupt speichern oder teilen darfst, und im Zweifel nicht weitergeben. Als Profilbild verwenden.
Eine KI formuliert eine Nachricht mit einer angeblichen Terminänderung. Direkt an die ganze Klasse senden. Offizielle schulische Quelle prüfen. Die Nachricht mit „bestimmt wahr“ kennzeichnen.
Du willst eine Lehrkraft um Hilfe bitten. Nachricht mit Betreff, klarer Frage, Anrede und Gruß schreiben. Nur „HILFE!!!“ senden. Mehrere identische Nachrichten hintereinander senden.
Eine Plattform verlangt für eine Aufgabe unnötig private Daten. Alles eingeben, damit es schneller geht. Stoppen und bei der Lehrkraft nachfragen. Die Daten eines Freundes eintragen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was solltest Du vor dem Weiterleiten einer überraschenden Nachricht zuerst tun? (Die Quelle prüfen) (!Die Nachricht sofort an alle schicken) (!Den Text in Großbuchstaben schreiben) (!Einen privaten Account anlegen)




Welche Angabe gehört niemals in einen Klassenchat? (Ein Passwort) (!Eine sachliche Rückfrage zur Hausaufgabe) (!Ein Hinweis auf den Kursraum) (!Eine Bitte um Quellenangabe)




Welche Formulierung ist für eine E-Mail an eine Lehrkraft am passendsten? (Guten Tag Frau Beispiel, ich habe eine Rückfrage zu Aufgabe 3.) (!Ey, was soll das bei 3) (!ANTWORT JETZT) (!Keine Ahnung, schick Lösung)




Was bedeutet adressatengerechte Sprache? (Die Sprache wird an Empfänger, Zweck und Situation angepasst) (!Jede Nachricht muss möglichst lang sein) (!In Chats dürfen nur Abkürzungen stehen) (!E-Mails brauchen nie einen Betreff)




Was ist beim Teilen eines Fotos von anderen Personen wichtig? (Vorher prüfen, ob die betroffenen Personen mit dem Teilen einverstanden sind) (!Fotos dürfen immer weitergeleitet werden) (!Ein lustiges Bild braucht keine Rücksicht) (!Nur die Dateigröße muss stimmen)




Warum können KI-generierte Nachrichten problematisch sein? (Sie können überzeugend klingen und trotzdem Fehler enthalten) (!Sie sind immer automatisch richtig) (!Sie dürfen nie überarbeitet werden) (!Sie enthalten grundsätzlich keine personenbezogenen Daten)




Welche Aussage beschreibt eine Lernplattform im Unterricht am besten? (Sie kann Aufgaben, Materialien, Abgaben und Rückmeldungen bündeln) (!Sie ersetzt alle Unterrichtsgespräche) (!Sie verlangt immer ein privates Social-Media-Konto) (!Sie ist nur zum Spielen da)




Welche Reaktion hilft bei einem Streit im Chat am ehesten? (Sachlich bleiben und bei Bedarf Unterstützung holen) (!Beleidigungen zurückschicken) (!Private Nachrichten veröffentlichen) (!Möglichst viele Personen markieren)




Was gehört zu einem guten E-Mail-Betreff? (Eine kurze und passende Information zum Thema) (!Nur das Wort Frage) (!Das eigene Passwort) (!Eine lange private Geschichte)




Was bedeutet die PAUSE-Regel beim Teilen? (Prüfen, Adressat klären, Urheber und Zustimmung beachten, Daten schützen und erst dann senden) (!Posten, Antworten, Uploaden, Speichern und Eilen) (!Passwort angeben und sofort überall senden) (!Private Daten sammeln und öffentlich einstellen)





Memory

Netiquette Respektvoller Umgang in digitaler Kommunikation
Betreff Kurze Themenangabe einer E-Mail
Datenschutz Schutz personenbezogener Informationen
Lernplattform Schulischer Raum für Aufgaben und Rückmeldungen
Einwilligung Zustimmung vor dem Teilen fremder persönlicher Inhalte
Quellenprüfung Kontrolle, ob eine Information verlässlich belegt ist
Adressat Person oder Gruppe, für die eine Nachricht bestimmt ist
KI-Ausgabe Automatisch erzeugter Text, der kritisch geprüft werden muss





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Betreffzeile macht das Thema einer E-Mail sofort erkennbar
Netiquette hilft bei respektvoller digitaler Kommunikation
Datensparsamkeit bedeutet nur notwendige persönliche Daten anzugeben
Quellenprüfung verhindert das ungeprüfte Weiterleiten möglicher Falschmeldungen
Einwilligung ist vor dem Teilen persönlicher Bilder anderer zu beachten
Adressatenbezug passt Sprache und Form an Empfänger und Zweck an
KI-Kontrolle prüft automatisch erzeugte Aussagen vor der Verwendung






Kreuzworträtsel

Netiquette Wie heißt respektvolles Verhalten in digitaler Kommunikation?
Datenschutz Wie heißt der Schutz personenbezogener Informationen?
Betreff Wie heißt die kurze Themenangabe einer E-Mail?
Adressat Wie heißt die Person oder Gruppe, für die eine Nachricht bestimmt ist?
Einwilligung Wie heißt die Zustimmung zum Teilen persönlicher Inhalte?
Quellenprüfung Wie heißt die Kontrolle, ob eine Information verlässlich belegt ist?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Eine digitale Nachricht sollte an den

angepasst sein. In einer schulischen E-Mail hilft ein genauer

bei der Orientierung. Respektvolles Verhalten im Netz nennt man

. Persönliche Informationen werden durch

geschützt. Ein Passwort darf niemals

werden. Vor dem Teilen eines Fotos anderer Personen ist die

zu beachten. Eine überraschende Nachricht sollte vor dem Weiterleiten durch eine

kontrolliert werden. Auf einer schulischen

können Aufgaben, Abgaben und Rückmeldungen gebündelt werden. Eine KI-Ausgabe kann Fehler enthalten und muss deshalb

werden. Bei Streit im Chat solltest Du sachlich bleiben und bei Bedarf

holen. Die PAUSE-Regel erinnert Dich daran, erst zu prüfen und dann zu

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Chatregeln: Formuliere fünf Regeln für einen simulierten Klassenchat und begründe zu jeder Regel in einem Satz, welches Problem sie verhindert.
  2. E-Mail: Schreibe eine kurze schulische E-Mail an eine erfundene Lehrkraft mit passendem Betreff, Anrede, klarer Frage und Gruß.
  3. Kommentar: Überarbeite drei unfreundliche Beispielkommentare so, dass sie sachlich, freundlich und verständlich werden.
  4. Datenschutz: Erstelle eine Tabelle mit „kann in den Schulchat“, „nur im geschützten Kursraum“ und „nicht teilen“ und ordne zehn erfundene Informationen ein.


Standard

  1. Kommunikationsplattform: Vergleiche Chat, E-Mail und Lernplattform für drei Schulsituationen. Entscheide jeweils, welcher Weg am besten passt, und begründe Deine Wahl.
  2. Netiquette: Entwickle mit einer Gruppe einen Klassenchat-Kodex mit Regeln zu Ton, Zeiten, Bildern, Streit und Hilfe. Nutzt nur erfundene Beispiele.
  3. Adressatengerechte Sprache: Verfasse dieselbe Information in drei Varianten: für eine Lerngruppe, für eine Lehrkraft und für einen öffentlichen Schulblog.
  4. KI und Kommunikation: Lass Dir in einer schulisch freigegebenen Umgebung einen kurzen Nachrichtentext mit erfundenen Daten erzeugen. Markiere anschließend Stellen, die Du inhaltlich, sprachlich oder aus Datenschutzgründen prüfen musst.


Schwer

  1. Medienkompetenz: Entwickle eine Entscheidungskarte mit mindestens sechs Schritten, die Mitschülerinnen und Mitschüler vor dem Teilen einer Nachricht durchlaufen können.
  2. Datenschutz und Urheberrecht: Analysiere ein erfundenes Szenario mit Foto, Kommentar und Dateianhang. Erkläre getrennt, welche Fragen zu persönlichen Daten, Einwilligung und Nutzungsrechten geklärt werden müssen.
  3. Falschinformation: Erstelle zwei ähnlich klingende Meldungen zu einem erfundenen Schulereignis, davon eine mit überprüfbarer Quelle und eine ohne. Entwickle Prüffragen, mit denen die Klasse den Unterschied erkennt.
  4. Digitale Kommunikation: Plane ein Rollenspiel mit Chat, E-Mail und Lernplattform, in dem ein Missverständnis entsteht und durch passende Sprache, Quellenprüfung und einen Wechsel des Kommunikationswegs gelöst wird.




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Lernkontrolle

  1. Plattformwahl: Eine Gruppe muss kurzfristig eine kleine organisatorische Frage klären, eine Datei abgeben und eine formelle Rückfrage an die Lehrkraft stellen. Ordne jeder Aufgabe einen passenden Kommunikationsweg zu und begründe Deine Entscheidungen.
  2. Datenschutzentscheidung: In einem Kurschat wird ein Screenshot mit Namen, Foto und privater Telefonnummer einer Person geteilt. Erkläre, welche Risiken entstehen, welche Schritte Du sofort unternehmen solltest und wie die Situation vorher hätte vermieden werden können.
  3. Adressatenwechsel: Formuliere eine unklare Chatnachricht so um, dass sie einmal für die Lerngruppe und einmal für eine Lehrkraft geeignet ist. Erläutere die Unterschiede.
  4. KI-Prüfung: Du erhältst einen KI-generierten Text mit einer angeblichen Terminänderung ohne Quelle. Entwickle eine Prüfreihenfolge und erkläre, ab welchem Punkt Du die Information weitergeben würdest.
  5. Konfliktlösung: Analysiere einen simulierten Chat, in dem eine sachliche Frage mit Spott beantwortet wird. Formuliere eine deeskalierende Antwort und begründe, warum sie besser wirkt.
  6. Verantwortliches Teilen: Ein frei lizenziertes Bild, ein privates Foto und ein selbst erstelltes Diagramm sollen in einer Präsentation genutzt werden. Beschreibe für jeden Fall, welche Prüfungen vor der Veröffentlichung nötig sind.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur Begriffe kennst, sondern sichere Entscheidungen begründen kannst. Du solltest zeigen können, dass Du Kommunikationswege passend auswählst, E-Mails und Kommentare adressatengerecht formulierst, Netiquette-Regeln auf Konflikte anwendest, persönliche Daten und Passwörter schützt, Einwilligung und Nutzungsrechte vor dem Teilen beachtest, Quellen prüfst und KI-generierte Nachrichten kritisch überarbeitest. Besonders wichtig ist, dass Du in neuen Situationen erkennst, wann Du selbst handeln kannst und wann Du Unterstützung durch eine Lehrkraft oder andere erwachsene Vertrauensperson brauchst.




OERs zum Thema

  1. klicksafe: Unsere Regeln für den Klassenchat – Unterrichtseinheit
  2. klicksafe: Regeln für ein respektvolles Miteinander im Klassenchat
  3. BfDI: Datenschutz und Kinderschutz
  4. Wikimedia Commons: frei lizenzierte Medien mit Lizenzangaben



Medienhinweise für den Unterricht

Die eingebundenen Bilder stammen aus Wikimedia Commons und tragen freie Lizenzen beziehungsweise stehen unter einer freien Freigabe. Prüfe bei eigener Weiterverwendung immer die jeweilige Dateiseite und ihre Lizenzbedingungen. Die eingebetteten YouTube-Videos werden direkt im aiMOOC abgespielt; für die Bearbeitung der Aufgaben soll kein privater Account angelegt werden. Lehrkräfte sollten schulische Datenschutz- und Jugendschutzvorgaben für externe Medien beachten.


Verknüpfte Lernbereiche


aiMOOC-Projekte