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D6 Fö - Figuren und ihre Gefühle

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D6 Fö - Figuren und ihre Gefühle

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D6 Fö - Figuren und ihre Gefühle

Figuren verstehen: Was fühlen sie? Was tun sie?

Für Dich: Klasse 6 – Förderschwerpunkt Lernen. Bereich: Deutsch – Literatur, Erzähltexte und Ganzschrift. Abschnitt: Übung.

In Geschichten haben Figuren Gefühle. Eine Figur kann sich freuen, ärgern oder Sorgen haben. Du suchst Hinweise im Text, im Bild und in der Stimme. Du sagst: „Ich glaube, die Figur ist ... , weil ...“

Wichtig: Wir können Gefühle vermuten. Wir wissen nicht immer sicher, was jemand fühlt. Mehrere Ideen können passen.

Du kannst: lesen, zuhören, zeigen, sprechen oder schreiben. Du darfst Pausen machen und jede Übung wiederholen. Du musst nichts Persönliches erzählen.

Bildkarten: fröhlicher, trauriger, wütender und ängstlicher Gesichtsausdruck. Ein Gesicht ist nur ein Hinweis.


Dein Lernweg in kleinen Schritten

Runde 1 – Mit Hilfe (5 Minuten): Lies die Pausen-Geschichte. Finde ein Gefühl und einen Hinweis.

Runde 2 – Mit Bild und Ton (5 bis 8 Minuten): Ordne eine Bildfolge. Höre eine kurze Szene.

Runde 3 – Allein oder zu zweit (5 bis 8 Minuten): Lies eine neue Geschichte. Begründe Deine Idee.

Danach: Übe an einer ganzen kurzen Geschichte. Du kannst die Runden an verschiedenen Tagen machen.

Deine vier Hilfen:

  1. Bildhinweis: Sieh Dir das passende Gesicht an.
  2. Wortliste: froh – traurig – enttäuscht – ängstlich – stolz – wütend – erleichtert.
  3. Satzstarter: „Die Figur könnte ... sein, weil ...“
  4. Beispiel: „Leni könnte enttäuscht sein, weil Sam nicht mitspielt.“


Einleitung


Beispiel aus dem Alltag: Leni in der Pause

Eigener Kurztext – „Schade!“

Leni hat einen Ball. Sie fragt Sam: „Spielen wir?“ Sam sagt: „Heute nicht.“ Leni lässt den Ball sinken. Sie schaut zum Boden. „Schade“, sagt sie leise.

Was weißt Du? Sam spielt heute nicht mit. Leni sagt „Schade“.

Was vermutest Du? Leni ist vielleicht enttäuscht. Sie wollte spielen.

So geht die Übung:

  1. Zeige: Welches Bild könnte passen: das lachende oder das traurige Gesicht?
  2. Sprich: „Leni ist vielleicht enttäuscht.“
  3. Begründe: „... weil Sam heute nicht mitspielt.“

Begleitetes Beispiel: „Ich vermute, Leni ist enttäuscht, weil sie ,Schade‘ sagt.“ Auch „traurig“ ist mit diesem Hinweis gut begründbar.

Feedback: Gut beobachtet! Du hast eine Stelle aus dem Text genannt. Das macht Deine Vermutung verständlich.


Gefühle und Verhalten: Was ist der Unterschied?

Ein Gefühl ist etwas, das eine Figur erlebt: zum Beispiel Freude oder Angst.

Verhalten ist das, was die Figur tut oder sagt: zum Beispiel lachen, wegsehen oder um Hilfe bitten.

Ein Hinweis ist eine Stelle im Text oder Bild. Sie hilft Dir beim Vermuten.

Gefühl oder Vermutung Beobachtbarer Hinweis
vielleicht froh lächelt nach einer guten Nachricht
vielleicht traurig weint nach einem Abschied
vielleicht wütend ruft laut nach einem Streit
vielleicht ängstlich sagt „Ich habe Angst.“
vielleicht überrascht sagt „Damit habe ich nicht gerechnet!“

Auch Weinen, Staunen oder ein ruhiges Gesicht können verschiedene Gründe haben.

Merksatz: Frage Dich: Was passiert? Was tut die Figur? Was könnte sie fühlen? Welcher Hinweis passt?


Runde 1: Gefühls-Karten

Karte A: Ben hängt sein selbst gemaltes Bild auf. Alle sehen es an. Ben sagt: „Das habe ich geschafft!“ Er lächelt.

Karte B: Nuri wartet lange. Ein Kind drängelt sich vor. Nuri ruft: „Hey! Ich war zuerst!“

Karte C: Jana soll vorlesen. Sie sagt: „Ich habe Angst, mich zu verlesen.“ Sie bittet um gemeinsames Üben.

Karte D: Eine Tür geht auf. Auf einmal stehen Bens Freunde dort. „Oh! Damit habe ich nicht gerechnet!“, sagt Ben.

Wähle für jede Karte ein Gefühl. Sage dazu einen Hinweis. Du kannst nur auf ein Bild zeigen oder einen ganzen Satz sprechen.

Wortliste: stolz – verärgert – ängstlich – überrascht.

Beispiel mit Hilfe: „Jana könnte ängstlich sein, weil sie sagt, dass sie Angst vor dem Vorlesen hat.“

Rückmeldung: A passt zu stolz, B zu verärgert, C zu ängstlich, D zu überrascht. Andere Gefühle sind möglich, wenn Du sie mit dem Text erklärst.


Runde 2: Bilderfolge – erst suchen, dann helfen

Eigene Mini-Geschichte: Tim möchte ein Buch lesen. Er findet es nicht. Tim wird traurig. Aylin hilft beim Suchen. Zusammen finden sie das Buch.

Erst Dann Zuletzt
Ein Buch wird gesucht. Tim findet das Buch nicht. Aylin hilft Tim.

Aufgabe: Zeige auf die Karte, die das Helfen zeigt. Erzähle die drei Schritte mit „erst“, „dann“ und „zuletzt“.

Satzstarter: „Erst sucht Tim ... Dann ist er ... Zuletzt hilft ...“

Weiterdenken: Wie könnte Tim sich fühlen, als das Buch wieder da ist? Erleichtert ist eine gute Vermutung.

Feedback: Toll! Du hast die Handlung in eine Reihenfolge gebracht. Das hilft Dir, eine Gefühlsänderung zu verstehen.


Runde 2: Hören – auf Stimme und Geräusche achten

Hörszene 1 – Vorlesen. Eine Lehrperson oder ein Lernpartner liest langsam vor. Höre so oft Du möchtest.

Jana: „Morgen lese ich vor. Ich habe Angst vor einem Fehler.“

Ken: „Wir können zusammen üben.“

Jana: „Danke. Dann versuche ich es.“

Hörauftrag: Wie geht es Jana am Anfang? Was hilft ihr? Antworte durch Zeigen, Sprechen oder Schreiben.

Hilfe: „Am Anfang ist Jana ... . Ken hilft, indem er ... .“

Mögliches Feedback: „Du hast die Angst erkannt, weil Jana sie selbst nennt. Das ist ein besonders deutlicher Texthinweis.“

Hörszene 2 – Das gefundene Buch. Lies die Rollen zu zweit. Wechselt danach die Rollen.

Tim: „Mein Buch ist weg. Oh nein!“

Aylin: „Da liegt es unter dem Tisch!“

Tim: „Puh! Danke! Jetzt kann ich lesen.“

Hörauftrag: Wie verändert sich Tims Gefühl? Vorher: besorgt. Nachher: vielleicht erleichtert.

Echte Geräusche zum Vergleichen:

Seufzer anhören (Wikimedia Commons)

Lachen anhören (Wikimedia Commons)

Höre genau: Ist ein Seufzen immer traurig? Nein. Eine Person kann auch müde oder erleichtert sein. Auch Lachen kann verschiedene Gründe haben. Die Geschichte liefert weitere Hinweise.


Runde 2: Film beobachten

Kurzes Lernvideo: Schau auf die Bildkarten und die Gesichter. Stoppe das Video nach einer passenden Szene. Sprecht nur über das Verhalten der Figuren im Film.

Auftrag: „Ich sehe ... . Das könnte ... bedeuten.“ Die Bilder erklären nicht sicher, was eine echte Person fühlt.

Zusatzfilm mit Ideen zu Gefühlen:

Hinweis: Die Filme sind Zusatzangebote. Du kannst alle Aufgaben auch ohne YouTube lösen. Eine Lehrperson wählt bei Bedarf einen kurzen Ausschnitt aus.


Runde 3: Du übst allein – Ben und sein Bild

Eigener Kurztext:

Ben hat lange gemalt. Jetzt hängt sein Bild im Flur. Zwei Personen bleiben stehen. „Das ist toll“, sagen sie. Ben lächelt. „Das habe ich selbst gemacht!“

Auftrag 1 – Auswahl: Welches Gefühl passt am besten? stolz / ängstlich / wütend

Auftrag 2 – Hinweis: Unterstreiche oder nenne die Stelle „Das habe ich selbst gemacht!“

Auftrag 3 – Antwort: „Ben ist vielleicht ... , weil ... .“ Du kannst den Satz auch sprechen.

Prüfe selbst: „Stolz“ passt gut. Ben freut sich über sein eigenes Werk. Du hast es geschafft, wenn Du auch einen Hinweis genannt hast.


Eine ganze Geschichte lesen: Das Buch ist weg

Vollständige, selbst verfasste Mini-Erzählung. Die kurze Geschichte hat einen Anfang, eine Mitte und ein Ende.

Anfang – In der Bücherei

Jo möchte sein Lieblingsbuch ausleihen. Es steht nicht im Regal. Jo sucht auf jedem Brett. „Wo ist es nur?“, murmelt Jo.

Mitte – Der Streit

Jo sieht Nuri neben dem Regal. „Du hast mein Buch genommen!“, ruft Jo. Nuri schüttelt den Kopf. „Nein. Das stimmt nicht.“ Nuri schaut weg. Jetzt reden beide nicht mehr.

Ende – Wieder zusammen

Unter einem Tisch liegt das Buch. Jo hebt es auf. „Entschuldige, Nuri. Ich habe mich geirrt.“ Nuri nickt. „Komm, wir lesen zusammen.“ Jo atmet auf.

Symbolkarten zur Geschichte: Buch – Streit – Versöhnung.

Deine Gefühls-Spur:

  1. Anfang: Jo könnte besorgt sein. Hinweis: Jo sucht und murmelt.
  2. Mitte: Jo könnte verärgert sein. Hinweis: Jo ruft laut. Nuri könnte verletzt sein, weil Jo Nuri beschuldigt.
  3. Ende: Jo könnte erleichtert sein. Hinweis: Das Buch ist wieder da und Jo atmet auf.

Denkfrage: Warum ist die Entschuldigung wichtig? Jo hat Nuri ohne Beweis beschuldigt. Jo übernimmt Verantwortung. Beide können wieder zusammen lesen.

Übertrag auf eine Ganzschrift: Nimm ein Buch, das Ihr ganz lest. Wähle eine Szene vom Anfang, eine aus der Mitte und eine vom Ende. Notiere jeweils Figur – Gefühl – Hinweis – Handlung. Du musst keine fremden Buchseiten abschreiben.


Handlungskarten: Was kann die Figur tun?

Situation Mögliche Handlungskarte
Jana hat Angst vor dem Vorlesen. Zusammen üben
Leni ist nach der Absage enttäuscht. Jemand anderen fragen
Jo hat Nuri zu Unrecht beschuldigt. Sich entschuldigen
Tim findet sein Buch nicht. Um Hilfe bitten
Nuri ist nach dem Streit still. Freundlich nachfragen

Mach es interaktiv: Decke die rechte Spalte ab. Zeige, sage oder schreibe eine passende Handlung. Prüfe dann Deine Idee.

Beispiel: „Jana könnte Ken um Hilfe bitten, weil ihr gemeinsames Üben Mut macht.“

Feedback: „Deine Idee hilft der Figur und passt zur Situation.“ Eine andere friedliche und gut begründete Handlung kann ebenfalls richtig sein.


Vier Hilfen – so kannst Du üben

Mit viel Hilfe: Sieh Dir eine Bildkarte an. Wähle zwischen zwei Gefühlswörtern. Lass Dir die Geschichte vorlesen.

Mit etwas Hilfe: Nutze die Wortliste: froh – traurig – enttäuscht – stolz – besorgt – erleichtert – verärgert. Markiere einen Satz im Text.

Mit Satzstarter: „Die Figur könnte ... sein, weil im Text steht: ...“

Ohne Hilfe: Nenne zwei mögliche Gefühle. Prüfe, welches besser zum Text passt.

Beispiel und Rückmeldung: „Tim könnte erleichtert sein, weil er sein Buch wiedergefunden hat.“ Gut: Das Gefühl und die Begründung passen zusammen.

Wiederholen: Lies erst nur einen Abschnitt. Höre oder lies ihn noch einmal. Antworte beim ersten Mal mit einem Bild, beim zweiten Mal mit einem Wort und später mit einem ganzen Satz. Alle drei Wege zählen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wie könnte sich Leni nach Sams Absage fühlen? (enttäuscht) (!stolz) (!neugierig) (!überrascht)




Welches Wort ist in Lenis Geschichte ein deutlicher Hinweis? (Schade) (!Regal) (!Fenster) (!Tisch)




Was ist ein beobachtbares Verhalten von Leni? (Sie lässt den Ball sinken) (!Sie denkt an morgen) (!Sie ist bestimmt glücklich) (!Sie hat heimlich Angst)




Wie könnte sich Ben nach dem Lob für sein Bild fühlen? (stolz) (!hungrig) (!ängstlich) (!einsam)




Wovor hat Jana in der Hörszene Angst? (vor einem Fehler beim Vorlesen) (!vor dem Fußballspiel) (!vor dem Schwimmen) (!vor dem Heimweg)




Wie könnte sich Tim nach dem Finden seines Buches fühlen? (erleichtert) (!eifersüchtig) (!gelangweilt) (!wütend auf das Buch)




Warum reicht ein Gesicht oft nicht aus? (Weil auch die Situation wichtig ist) (!Weil alle Menschen immer lachen) (!Weil Bücher keine Gefühle zeigen) (!Weil Wörter keine Bedeutung haben)




Was hilft Dir, Deine Vermutung zu begründen? (eine passende Textstelle) (!ein Würfel) (!eine andere Geschichte) (!die Seitenzahl allein)




Wo findet Jo am Ende das Buch? (unter einem Tisch) (!im Bus) (!auf dem Schulhof) (!im Garten)




Welche Handlung hilft nach einem ungerechten Vorwurf? (sich entschuldigen) (!weiter schreien) (!andere auslachen) (!alles verstecken)





Memory

Finde zusammengehörige Paare. Die Verhaltensweisen sind mögliche Hinweise, keine sicheren Beweise.

Enttäuschung „Schade“ nach einer Absage
Stolz „Das habe ich geschafft!“
Angst Bitte um Hilfe vor dem Vorlesen
Erleichterung Aufatmen nach dem Wiederfinden
Ärger lauter Protest beim Vordrängeln
Überraschung „Damit habe ich nicht gerechnet!“
Mitgefühl freundliche Nachfrage nach einem Streit





Drag and Drop

Ordne Wort und Hinweis zu. Es geht um mögliche Zuordnungen in unseren Geschichten.

Ordne die richtigen Begriffe zu. Hinweis
Enttäuschung Absage
Stolz Erfolg
Angst Vorlesen
Erleichterung Wiederfinden
Versöhnung Entschuldigung





Kreuzworträtsel

Mimik Wie heißt der Ausdruck des Gesichts?
Hinweis Wie heißt ein Zeichen im Text, das beim Verstehen hilft?
Verhalten Wie heißt das, was eine Figur sagt oder tut?
Freude Welches Gefühl passt zu einem schönen Erfolg?
Enttäuschung Wie heißt das Gefühl bei „Schade, das klappt heute nicht“?
Begründung Was gibst Du, wenn Du eine Idee mit „weil“ erklärst?





LearningApps

Weitere freiwillige Übungen zum Thema suchen:

Hinweis: Das ist eine Suche nach fremden Übungen. Die Ergebnisse sind nicht Teil dieses Kurses und sollten vor dem Einsatz geprüft werden.


Lückentext

Vervollständige den Text.
Eine Person in einer Geschichte heißt

.
Was eine Figur sagt oder tut, heißt

.
Ein Wort wie „Schade“ kann ein

sein.
Mit dem Wort „weil“ gibst Du eine

.
Nach einer Absage kann Leni

sein.
Über sein eigenes Bild ist Ben vielleicht

.
Vor dem Vorlesen fühlt Jana vielleicht

.
Nach dem Finden des Buches ist Tim vielleicht

.
Ein Gesicht allein ist kein sicherer

.
Bei einer Hörszene achtest Du auch auf die

.
Du kannst eine lange Geschichte in kurzen

lesen.
Ein vollständig gelesenes Buch nennt man eine

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Gefühl: Male ein Gesicht zu einer selbst erfundenen Figur. Sage, welches Gefühl es zeigen könnte.
  2. Textstelle: Wähle einen Satz aus „Schade!“. Zeige das Wort, das Leni verstehen hilft.
  3. Hörverstehen: Lass Dir die Szene mit Jana vorlesen. Zeige auf eine passende Bildkarte und nenne ein Wort.
  4. Bildergeschichte: Zeichne drei einfache Bilder zu „Das Buch ist weg“. Erzähle „erst – dann – zuletzt“.


Standard

  1. Figurenbeschreibung: Schreibe oder sprich drei Sätze: „Jo könnte ... sein, weil ...“
  2. Dialog: Spiele Jana und Ken mit einer zweiten Person. Erfinde eine freundliche Antwort.
  3. Comic: Zeichne vier Kästchen zu Jo und Nuri. Nutze Sprechblasen und Gefühlswörter.
  4. Hörspiel: Sprecht die kurze Szene mit Tim und Aylin. Nutzt Stimme und Pausen. Eine Aufnahme ist nicht nötig.


Schwer

  1. Perspektivwechsel: Erzähle den Streit einmal aus Jos und einmal aus Nuris Sicht. Was könnte jede Figur fühlen?
  2. Handlungsalternative: Schreibe zwei friedliche Enden für den Streit. Erkläre, wie sich die Gefühle verändern könnten.
  3. Ganzschrift: Erstelle für eine vollständig gelesene Geschichte drei Gefühls-Karten zu Anfang, Mitte und Ende – immer mit Hinweis.
  4. Literarisches Lernen: Vergleiche zwei Stellen einer selbst gewählten Geschichte. Begründe, warum Deine Figur später anders handelt.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

Du kannst antworten, indem Du zeigst, sprichst oder schreibst. Die Lehrperson kann Dir einen Text noch einmal vorlesen.

  1. Textverständnis: Leni lässt den Ball sinken. Erkläre, warum Enttäuschung eine mögliche Vermutung ist. Nenne einen Hinweis.
  2. Perspektivwechsel: Was könnte Nuri denken, als Jo Nuri beschuldigt? Begründe Deine Idee mit dem Streit.
  3. Handlungsfolge: Tausche das Ende der Buchgeschichte aus: Jo entschuldigt sich nicht. Was könnte dann passieren?
  4. Emotion: Ein Mensch lacht. Nenne zwei mögliche Gründe. Erkläre, warum das Lachen allein nicht genügt.
  5. Konfliktlösung: Jana hat Angst vor dem Vorlesen. Wähle eine hilfreiche Handlung und erkläre, warum sie helfen könnte.
  6. Erzähltext: Wähle zwei Stellen aus Deiner Klassenlektüre. Zeige, wie sich das Verhalten einer Figur verändert und welches Gefühl dazu passen könnte.

Rückmeldung: „Du hast einen Hinweis genannt – gut gemacht!“ „Deine Erklärung passt zum Text.“ „Versuche noch einen Satz mit ,weil‘.“ Eine gut begründete andere Idee kann richtig sein.




Lernnachweis

Zeige an einem selbst gewählten, kurzen Erzähltext oder an einer Stelle aus einer gelesenen Ganzschrift, was Du kannst.

  1. Figur: Du nennst oder zeigst die Figur.
  2. Gefühl: Du wählst ein passendes Gefühlswort oder eine Bildkarte.
  3. Hinweis: Du findest ein passendes Wort, einen Satz oder eine Handlung.
  4. Begründung: Du erklärst Deine Vermutung – gern mit „weil“.
  5. Veränderung: Du zeigst, wie sich ein Gefühl oder Verhalten in der Geschichte verändern könnte.
  6. Eigene Handlungsidee: Du schlägst eine freundliche oder hilfreiche Reaktion vor.

Mögliches Ergebnis: drei Gefühlskarten, eine kleine Bilderfolge, eine gesprochene Erklärung oder ein kurzer geschriebener Text. Nutze die Hilfen, die Du brauchst. Bewertet wird das Verstehen der Geschichte, nicht Dein eigenes Gefühlsleben.




OERs zum Thema

Zum Weiterlesen für Begleitpersonen: Der Wikipedia-Artikel erklärt den allgemeinen Begriff Emotion. Der Text ist deutlich schwieriger als die Übungen oben.

Bildquellen und Rechte: Die hier eingebundenen Dateien , , , , , , , , und stammen von Wikimedia Commons; die jeweiligen Dateiseiten weisen sie als gemeinfrei aus. Die Bildsymbole zeigen keine bestimmten Figuren aus den Geschichten.

Tonquellen und Rechte: Four sighs.ogg und Laughter.ogg von ezwa, Wikimedia Commons, gemeinfrei. Das sind Geräuschbeispiele, keine gesprochenen Hörszenen. Die gesprochenen Dialoge oben sind eigens verfasste Vorlesetexte.

Videos: Der Elefant – Was fühlst du und wo fühlst du es? (WDR) und 4 Emotionen-Ideen (Betzold) sind verlinkte Fremdinhalte. Für sie wird keine freie Lizenz behauptet; sie werden nur über YouTube eingebettet. Vor dem Unterricht Verfügbarkeit und Eignung prüfen. Es werden keine Videos kopiert.

Textquellen: Die Geschichten „Schade!“, „Ben und sein Bild“, „Das Buch ist weg“ und die Hördialoge wurden für diesen Kurs neu verfasst. Es wurden keine urheberrechtlich geschützten Romanauszüge übernommen.

Datenschutz: Verwende für Aufgaben erfundene Figuren. Veröffentliche keine Namen, Bilder oder Stimmen von Lernenden. Dieser Kurs nimmt keine Diagnose und keine schulrechtliche Einstufung vor.



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