D6 Fö - Eine Kurzpräsentation üben
D6 Fö - Eine Kurzpräsentation üben
Einleitung
Stell Dir vor:
Du möchtest Deiner Klasse etwas zeigen.
Vielleicht Deinen Lieblingsgegenstand. Oder Dein Lieblingsobst.
Du hältst einen Apfel hoch und erzählst etwas darüber.
Das ist schon eine kleine Präsentation!

So könnte Dein Vortrag klingen:
„Hallo! Heute zeige ich Euch einen Apfel.
Äpfel wachsen an Bäumen.
Es gibt rote, grüne und gelbe Äpfel.
Vielen Dank fürs Zuhören!“
Das hast Du schon geschafft:
Du hast ein Thema genannt. Du hast etwas erklärt. Du hast Deinen Vortrag beendet.
In diesem Kurs lernst Du, wie das noch besser klappt.
Dein Ziel:
Du kannst am Ende etwa 30 bis 60 Sekunden über ein Thema sprechen.
Dabei helfen Dir Bilder, kleine Karten und kurze Sätze.
Du musst nicht alles auswendig lernen.
Du darfst jederzeit eine Pause machen.
Der Kurs gehört zum Bereich Transfer.
Das bedeutet: Du nutzt Dein Wissen in einer neuen Situation.
Du übst zuerst gemeinsam. Danach probierst Du es selbst.
Das lernst Du
- Präsentation: Du stellst ein einfaches Thema vor.
- Recherche: Du findest eine passende Information.
- Stichwort: Du schreibst wichtige Wörter auf Karten.
- Stimme: Du sprichst gut hörbar und deutlich.
- Sprechtempo: Du sprichst ruhig und machst Pausen.
- Blickkontakt: Du schaust beim Sprechen ab und zu auf.
- Feedback: Du sagst, was gut gelungen ist.
Dein Lernweg
Du lernst in kleinen Schritten.
Jede Übung dauert ungefähr 5 Minuten.
Du darfst eine Übung mehrfach machen.
Du darfst auch eine Pause einlegen.
| Lerneinheit | Das machst Du | Zeit |
|---|---|---|
| Start | Ein Beispiel ansehen und nachsprechen | 5 Minuten |
| Suchen | Eine Information finden und prüfen | 5 Minuten |
| Üben | Mit Karten, Stimme und Pausen sprechen | 5 bis 8 Minuten |
| Zeigen | Deinen eigenen Kurzvortrag halten | 5 bis 8 Minuten |
Dein Lernplan:
- Thema wählen.
- Informationen suchen.
- Bild und Stichwortkarten vorbereiten.
- Laut sprechen und üben.
- Kurz präsentieren und Feedback bekommen.
Später kannst Du diese Schritte im interaktiven Ablaufplan zuordnen.
Vier Hilfen für Dich
Du darfst selbst entscheiden, wie viel Hilfe Du brauchst.
| Hilfe | Beispiel zum Thema Apfel |
|---|---|
| Bildhinweis | Schaue auf das Apfelbild. Was erkennst Du? |
| Wortliste | Apfel – Baum – rot – grün – Obst |
| Satzstarter | „Heute zeige ich Euch ...“ |
| Beispiel | „Heute zeige ich Euch einen Apfel. Er wächst an einem Baum.“ |
Wichtig: Du kannst eine Antwort sprechen, zeigen, auswählen oder aufschreiben.
Alle vier Wege sind zum Üben erlaubt.
Lerneinheit 1: Gut anfangen
Was ist eine Kurzpräsentation?
Eine Kurzpräsentation ist ein kurzer Vortrag.
Du erklärst anderen Menschen etwas.
Eine kurze Präsentation hat drei Teile.
| Teil | Das machst Du | Beispielsatz |
|---|---|---|
| Anfang | Du begrüßt die Zuhörer. | „Hallo! Ich spreche heute über Äpfel.“ |
| Mitte | Du erzählst etwas Wichtiges. | „Äpfel wachsen an Bäumen.“ |
| Schluss | Du beendest Deinen Vortrag. | „Danke fürs Zuhören!“ |

Merksatz:
Hallo sagen – etwas erklären – Danke sagen.
Begleitete Übung: Sprich mit mir
Eine Lehrkraft oder eine vertraute Person kann Dir helfen.
Schritt 1:
Schau auf das Apfelbild.
Sage: „Das ist ein Apfel.“
Schritt 2:
Sage: „Äpfel wachsen an Bäumen.“
Schritt 3:
Sage: „Danke fürs Zuhören.“
Schritt 4:
Verbinde die drei Sätze.
Mache nach jedem Satz eine kleine Pause.
Du brauchst Hilfe?
Bild: Schaue auf den Apfel.
Wörter: Apfel – Baum – Danke.
Satzstarter: „Ich zeige Euch ...“
Beispiel: „Ich zeige Euch einen Apfel.“
Geschafft?
Dann darfst Du die Übung noch einmal machen.
Vielleicht sprichst Du beim zweiten Mal schon etwas freier.
Lerneinheit 2: Informationen suchen
Was bedeutet Recherchieren?
Recherchieren bedeutet:
Du suchst Informationen zu einem Thema.
Du kannst in einem Buch nachsehen.
Du kannst auch auf einer geeigneten Internetseite suchen.
Nicht alles im Internet ist richtig.
Darum prüfst Du Deine Informationen.

Drei einfache Fragen helfen:
- Wer? Wer hat die Information geschrieben?
- Wo? Wo steht die Information?
- Stimmt das? Kannst Du die Information prüfen?
Unsere erste Recherche: Der Apfel
Wir nutzen ein Kinderlexikon.
Dort steht:
Ein Apfel ist eine Frucht.
Äpfel wachsen an Apfelbäumen.
Diese beiden Informationen passen zu unserem Kurzvortrag.
Jetzt schreibe oder male zwei Stichwörter auf:
Frucht – Apfelbaum
Du kannst Dir die Wörter auch vorlesen lassen.
Quellenkarten: Woher weiß ich das?
Eine Quelle zeigt, woher eine Information kommt.
| Quellenkarte | Information | Deine Aufgabe |
|---|---|---|
| Kinderlexikon | MiniKlexikon: Apfel | Suche das Wort „Apfelbaum“. |
| Kinder-Suchmaschine | fragFINN | Suche nach einem einfachen Thema. |
| Bildquelle | Wikimedia Commons: Apfelbild | Schaue nach, wer das Bild gemacht hat. |
| Buch | Ein Sachbuch aus der Schulbibliothek | Suche Titel und Autor auf dem Buch. |
So sieht Deine eigene Quellenkarte aus:
| Mein Thema | Apfel |
| Meine Quelle | MiniKlexikon |
| Das habe ich gefunden | Äpfel wachsen an Bäumen. |
| Das habe ich geprüft | Die Information steht auf der Kinderlexikon-Seite. |
Wichtig:
Du musst keine langen Texte abschreiben.
Nutze Deine eigenen Wörter.
Nenne die Quelle.
Benutze fremde Bilder nur, wenn die Nutzung erlaubt ist.
Kleine Recherche-Aufgabe
Wähle einen Gegenstand:
Buch – Ball – Bleistift – Apfel
Finde eine passende Information.
Du kannst ein Buch oder eine Kinderseite nutzen.
Sage oder schreibe:
„Ich habe herausgefunden, dass ...“
Falls Du Hilfe brauchst, frage nach einer passenden Quelle.
Lerneinheit 3: Stichwortkarten machen
Was ist eine Stichwortkarte?
Eine Stichwortkarte ist eine kleine Karte.
Darauf stehen wenige wichtige Wörter.
Diese Wörter helfen Dir beim Sprechen.
Du brauchst nicht jeden Satz aufzuschreiben.

Beispiel: Drei Karten zum Apfel
| Karte | Bildidee | Stichwörter |
|---|---|---|
| Karte A: Anfang | Apfel malen | Hallo – Apfel |
| Karte B: Mitte | Baum malen | Frucht – Baum – Farben |
| Karte C: Schluss | Smiley malen | Danke – Fragen |
Sprich jetzt mit diesen Karten.
Schaue kurz auf die erste Karte.
Schaue dann wieder nach vorne.
Sage Deinen Satz.
Nimm die nächste Karte.
Merksatz:
Wenig schreiben – mehr erzählen.
Deine Karten-Werkstatt
Du brauchst Papier und einen Stift.
Schneide drei kleine Karten aus.
Auf die erste Karte kommt der Anfang.
Auf die zweite Karte kommen wichtige Informationen.
Auf die dritte Karte kommt der Schluss.
Du darfst malen statt schreiben.
Deine Hilfen:
Bildhinweis: Male ein passendes Bild.
Wortliste: Hallo – Thema – zeigen – Danke.
Satzstarter: „Zuerst zeige ich Euch ...“
Beispiel: „Hier seht Ihr meinen Ball.“
Lerneinheit 4: Mit Stimme und Tempo sprechen
Deine Stimme hilft beim Erklären
Deine Stimme ist ein wichtiges Werkzeug.
Sprich so, dass andere Dich verstehen können.
Du musst nicht schreien.
Sprich die Wörter möglichst deutlich.
Mache kleine Pausen.

Probiere es aus:
Sage den Satz:
„Das ist mein Apfel.“
Sage ihn zuerst sehr schnell.
Sage ihn danach ruhig und deutlich.
Welche Version konnte man besser verstehen?
Ein Tipp:
Nach einem Satz darfst Du kurz warten.
Dann sprichst Du weiter.
Hörbeispiel 1: Eine Begrüßung
Höre Dir die Wörter „Guten Tag“ an.
Hörbeispiel auf Wikimedia Commons öffnen
Hörauftrag:
Höre einmal zu.
Sage dann selbst: „Guten Tag!“
Versuche freundlich und deutlich zu sprechen.
Du darfst das Beispiel mehrfach anhören.
Hörbeispiel 2: Ein Wort deutlich sagen
Höre das Wort „Apfel“.
Hörbeispiel auf Wikimedia Commons öffnen
Hörauftrag:
Höre genau hin.
Sprich das Wort nach.
Sage danach den ganzen Satz:
„Das ist ein Apfel.“
Zusatzaufgabe:
Sprich den Satz zweimal.
Mache beim zweiten Mal eine Pause am Satzende.
Die Hördateien zeigen Aussprachebeispiele. Den Unterschied zwischen schnellem und langsamem Sprechen übst Du selbst.
Hörvergleich: Schnell oder ruhig?
Bitte eine Lehrkraft oder eine vertraute Person um Hilfe.
Lass Dir diesen Satz zweimal vorlesen:
„Der Apfel wächst an einem Baum.“
Runde A: Der Satz wird sehr schnell gesprochen.
Runde B: Der Satz wird ruhig und mit einer Pause gesprochen.
Fragen:
Welche Runde hast Du besser verstanden?
Warum war sie leichter zu verstehen?
Du kannst antworten:
„Runde A“ oder „Runde B“.
Du kannst auch auf die passende Karte zeigen.
Wiederholung:
Probiere beide Varianten selbst.
Übung: Das richtige Tempo

Sprich drei Sätze über Dein Thema.
Lass Dir Zeit.
Eine Stoppuhr kann helfen.
Du musst aber keine bestimmte Zeit schaffen.
Merke:
Ein Vortrag wird nicht besser, nur weil er schneller ist.
Wichtig ist, dass andere Deine Wörter verstehen.
Lerneinheit 5: Blickkontakt und Haltung
Schau ab und zu auf
Beim Sprechen kannst Du Deine Zuhörer ansehen.
Das nennt man Blickkontakt.
Du musst niemanden lange anschauen.
Du kannst auch einen Punkt im Raum ansehen.
Wenn Du eine Karte brauchst, ist das in Ordnung.

So kannst Du üben:
- Schaue kurz auf Deine Karte.
- Hebe den Blick.
- Sage Deinen Satz.
- Schaue bei Bedarf wieder auf Deine Karte.
Was zeigt das Foto?
Auf dem Foto spricht eine Person vor Zuhörern.
Schau genau hin:
Wo steht die sprechende Person?
Was könnte ihr beim Erklären helfen?
Was können die Zuhörer tun?
Deine Übung:
Stelle Dich bequem hin oder setze Dich aufrecht hin.
Halte Deine Karten ruhig.
Sprich einen Satz.
Schaue danach wieder auf.
Du darfst die Haltung wählen, die für Dich gut funktioniert.
Lerneinheit 6: Videos ansehen und nachmachen
Video 1: Deutlich sprechen
Video: Verständlich sprechen – Übung für eine deutliche Aussprache
Quelle: Wortfabrik.
Dein Auftrag:
Schau Dir einen kurzen Teil an.
Stoppe das Video.
Wähle eine Sprechübung aus.
Probiere sie selbst.
Du musst nicht das ganze Video auf einmal ansehen.
Video 2: Nicht zu schnell sprechen
Video: Nie mehr zu schnell sprechen – mit drei einfachen Übungen
Quelle: Moderatorenschule Baden-Württemberg.
Dein Auftrag:
Achte auf das Sprechtempo.
Suche einen Tipp zum ruhigen Sprechen.
Sprich anschließend drei Sätze in Deinem Tempo.
Mache zwischen den Sätzen eine Pause.
Video 3: Tipps zum Präsentieren
Video: Präsentieren und Referate – Tipps und Tricks
Quelle: Die Merkhilfe.
Dein Auftrag:
Schaue mit Unterstützung einen kurzen Ausschnitt an.
Ab ungefähr Minute 5 geht es um das Vortragen.
Achte auf die Stimme und die Haltung.
Wähle einen Tipp:
„Ich spreche ruhig.“
„Ich nutze meine Karten.“
„Ich schaue ab und zu auf.“
Wichtig:
Du darfst Videos pausieren.
Du darfst eine Stelle wiederholen.
Wenn ein Video zu schwierig ist, übe direkt mit den Beispielen im Kurs.
Ein weiteres Schulvideo
SRF school zeigt, wie ein Vortrag vorbereitet wird.
Es gibt Tipps zum Recherchieren und Präsentieren.
Das Material richtet sich auch an die 5. und 6. Klasse.
SRF school: Präsentieren leicht gemacht
Arbeitsauftrag:
Sieh Dir mit Unterstützung einen passenden kurzen Teil an.
Finde einen Tipp zum deutlichen Sprechen.
Erkläre den Tipp mit Deinen eigenen Worten.
Lerneinheit 7: Deinen Vortrag vorbereiten
Ein einfacher Ablaufplan
Du brauchst nur wenige Schritte.
| Schritt | Was Du machst | Deine Hilfe |
|---|---|---|
| Start | Du nennst Dein Thema. | Karte A |
| Zeigen | Du zeigst ein Bild oder einen Gegenstand. | Bildkarte |
| Erklären | Du sagst zwei wichtige Dinge. | Karte B |
| Beenden | Du sagst Danke. | Karte C |
Diese Reihenfolge kannst Du immer wieder verwenden.
Übung mit Begleitung
Thema: Der Apfel
Karte A:
„Hallo! Heute spreche ich über Äpfel.“
Karte B:
„Ein Apfel ist eine Frucht.“
„Äpfel wachsen an Apfelbäumen.“
Karte C:
„Danke fürs Zuhören!“
Jetzt bist Du dran:
Eine Lehrkraft zeigt Dir die erste Karte.
Du sprichst den ersten Satz.
Dann bekommst Du die zweite Karte.
Du sprichst weiter.
Zum Schluss verwendest Du die letzte Karte.
Falls Du nicht weiterweißt:
Mache eine Pause.
Schaue auf die Karte.
Bitte bei Bedarf um ein Stichwort.
Dann kannst Du weitersprechen.
Transfer: Jetzt machst Du es selbst
Dein eigener Kurzvortrag
Jetzt nutzt Du das Gelernte für ein neues Thema.
Wähle etwas aus Deinem Alltag:
- Bleistift: Zeige einen Bleistift.
- Buch: Stelle ein Buch vor.
- Ball: Erzähle etwas über einen Ball.
- Trinkflasche: Erkläre Deine Trinkflasche.
Du kannst auch ein anderes einfaches Thema wählen.
Deine Aufgabe:
Suche eine Information.
Prüfe die Information.
Bereite drei kleine Karten vor.
Sprich ungefähr 30 bis 60 Sekunden.
Du darfst auch kürzer anfangen.
Ein Beispiel mit Satzstartern
Anfang:
„Hallo! Ich zeige Euch heute ...“
Mitte:
„Das ist ...“
„Es hat ...“
„Ich habe herausgefunden, dass ...“
Schluss:
„Danke fürs Zuhören!“
Du kannst auch nur drei Sätze sprechen.
Später kannst Du weitere Sätze ergänzen.
Dein Übungsplan zum Wiederholen
| Runde | Aufgabe | Was Du selbst prüfst |
|---|---|---|
| Erste Runde | Mit Bild sprechen | Habe ich mein Thema genannt? |
| Zweite Runde | Mit Stichwortkarten sprechen | Habe ich etwas erklärt? |
| Dritte Runde | Mit ruhigem Tempo sprechen | Habe ich Pausen gemacht? |
| Vierte Runde | Vor einer vertrauten Person sprechen | Habe ich einen Schluss gesagt? |
Du kannst jede Runde einzeln üben.
Du entscheidest mit Deiner Lehrkraft, wann Du weitergehst.
Zuhören und Rückmeldung geben
Was bedeutet Feedback?
Feedback ist eine Rückmeldung.
Du sagst, was Dir an einem Vortrag aufgefallen ist.
Gutes Feedback ist freundlich und genau.
Es hilft beim Weiterlernen.

Achte beim Zuhören auf:
- Konnte ich das Thema erkennen?
- Konnte ich die Wörter verstehen?
- Hat ein Bild beim Verstehen geholfen?
- Gab es einen klaren Schluss?
Zwei gute Dinge und ein Tipp
Du kannst diese Sätze verwenden:
Das ist Dir gelungen:
„Ich habe Dein Thema verstanden.“
„Dein Bild hat mir beim Verstehen geholfen.“
Das kannst Du noch üben:
„Sprich beim nächsten Mal etwas langsamer.“
„Mache nach Deinem Satz eine kurze Pause.“
So begründest Du Deine Rückmeldung:
„Deine Erklärung war gut zu verstehen, weil Du langsam gesprochen hast.“
„Ich wünsche mir eine Pause, damit ich besser zuhören kann.“
Wichtig:
Ein Tipp ist keine Strafe.
Ein Tipp zeigt einen nächsten kleinen Lernschritt.
Wenn Du einen Fehler machst
Du darfst ein Wort vergessen.
Du darfst Dich versprechen.
Du darfst auf Deine Karte schauen.
Du darfst noch einmal anfangen.
Merksatz:
Üben hilft. Jeder kleine Fortschritt zählt.
Interaktive Aufgaben
Jetzt kannst Du Dein Wissen testen.
Du darfst eine Aufgabe mehrfach versuchen.
Quiz: Teste Dein Wissen
Was machst Du am Anfang einer Kurzpräsentation? (Du nennst Dein Thema) (!Du läufst sofort weg) (!Du sagst nur Danke) (!Du versteckst alle Karten)
Was steht auf einer guten Stichwortkarte? (Wenige wichtige Wörter) (!Ein ganzes langes Buch) (!Viele unbekannte Sätze) (!Nur schwierige Fremdwörter)
Wie sprichst Du verständlich? (Ruhig und mit Pausen) (!Immer schneller) (!So leise wie möglich) (!Ohne Luft zu holen)
Was hilft Dir, wenn Du ein Wort vergisst? (Eine Pause und Deine Stichwortkarte) (!Sehr schnelles Sprechen) (!Sofortiges Weglaufen) (!Die Augen fest schließen)
Was sagst Du am Schluss? (Danke fürs Zuhören) (!Ich fange wieder von vorne an) (!Ihr müsst jetzt gehen) (!Das Thema bleibt geheim)
Wo kannst Du Informationen für einen Vortrag finden? (In einem Kinderlexikon) (!Nur in einer Werbung) (!Nur in einem Computerspiel) (!Nur in einem Fantasietext)
Was prüfst Du bei einem fremden Bild? (Ob Du es verwenden darfst) (!Ob es besonders teuer ist) (!Ob es sehr viele Farben hat) (!Ob es möglichst groß ist)
Welche Reihenfolge passt zu einem Kurzvortrag? (Anfang dann Mitte dann Schluss) (!Schluss dann Schluss dann Schluss) (!Mitte dann Schluss dann Anfang) (!Nur Anfang ohne Erklärung)
Wie kannst Du ein Lernvideo gut nutzen? (Einen kurzen Teil ansehen und pausieren) (!Immer alles gleichzeitig ansehen) (!Nie auf Pause drücken) (!Alle Wörter sofort auswendig lernen)
Wie gibst Du hilfreiches Feedback? (Du nennst etwas Gutes und einen freundlichen Tipp) (!Du lachst über Fehler) (!Du sagst nur Das war schlecht) (!Du hörst gar nicht zu)
Memory
Finde die passenden Paare.
Ein Begriff passt zu einer Erklärung.
| Stichwortkarte | Kleine Hilfe mit wenigen Wörtern |
| Quelle | Fundort einer Information |
| Sprechtempo | Geschwindigkeit beim Sprechen |
| Blickkontakt | Kurzes Hinsehen zu den Zuhörern |
| Einstieg | Beginn eines Vortrags |
| Pause | Kurzer Moment ohne Sprechen |
Drag and Drop
Interaktiver Ablaufplan: Was gehört zusammen?
Ordne die Schritte richtig zu.
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Stelle im Ablauf |
|---|---|
| Thema wählen | Beginn der Vorbereitung |
| Informationen prüfen | Nach dem Suchen |
| Karten schreiben | Vor der Sprechprobe |
| Vortrag üben | Vor der Präsentation |
| Danke sagen | Ende des Vortrags |
Nach der Aufgabe:
Sage die Schritte in der richtigen Reihenfolge.
Du kannst sie auch auf Karten schreiben.
Kreuzworträtsel
Finde die gesuchten Wörter.
| Karte | Was hältst Du beim Vortragen mit wenigen Stichwörtern in der Hand? |
| Quelle | Wie heißt der Fundort einer Information? |
| Stimme | Was benutzt Du zum Sprechen? |
| Tempo | Wie nennt man die Geschwindigkeit beim Sprechen? |
| Pause | Wie heißt eine kurze Unterbrechung beim Sprechen? |
| Schluss | Wie heißt der letzte Teil eines Vortrags? |
LearningApps
Hier kannst Du nach weiteren Lernspielen zum Thema suchen.
Lückentext
Ergänze die fehlenden Wörter.
Du darfst die Texte oben noch einmal lesen.
Offene Aufgaben
Wähle passende Aufgaben aus.
Du kannst allein oder mit Unterstützung arbeiten.
Du kannst sprechen, malen, schreiben oder etwas zeigen.
Leicht
- Bildbeschreibung: Wähle ein Bild aus dem Kurs. Sage drei Wörter, die dazu passen.
- Stimme: Sprich einen kurzen Satz zuerst schnell und dann langsam. Sage, welche Version besser zu verstehen war.
- Stichwortkarte: Male eine Karte zu einem Gegenstand. Schreibe zwei passende Wörter dazu.
- Kurzpräsentation: Zeige einen Gegenstand. Sage einen Anfangssatz und einen Schlusssatz.
Standard
- Recherche: Suche eine Information über einen Gegenstand. Prüfe sie in einer geeigneten Quelle.
- Karteikarte: Gestalte drei Karten für Anfang, Mitte und Schluss. Übe damit einen Kurzvortrag.
- Hörverstehen: Höre Dir ein Hörbeispiel an. Sprich die Wörter deutlich nach und ergänze einen eigenen Satz.
- Feedback: Höre einem kurzen Vortrag zu. Nenne eine Stärke und einen freundlichen Tipp mit Begründung.
Schwer
- Kurzvortrag: Bereite einen Vortrag über ein selbst gewähltes Thema vor. Nutze eine geprüfte Quelle und drei Stichwortkarten.
- Medienkompetenz: Vergleiche zwei Informationsquellen. Entscheide, welche besser zu Deinem Thema passt. Begründe Deine Wahl.
- Videoproduktion: Plane mit Bildkarten ein kurzes Erklärvideo. Du kannst nur Gegenstände filmen und selbst dazu sprechen. Nimm nur mit Erlaubnis auf und veröffentliche keine privaten Daten.
- Präsentationstechniken: Halte denselben Kurzvortrag zweimal. Verändere beim zweiten Mal Stimme, Pausen oder Blickrichtung. Erkläre, was besser verständlich war.


Lernkontrolle
Hier zeigst Du, wie Du Dein Wissen anwenden kannst.
Es gibt oft mehrere gute Antworten.
Begründe Deine Entscheidung mit einem einfachen Satz.
- Sprechtempo: Ein Kind spricht sehr schnell. Seine Zuhörer verstehen wenig. Welche zwei Tipps kannst Du geben? Warum helfen sie?
- Stichwortkarte: Auf einer Karte steht ein sehr langer Text. Wie kannst Du daraus eine bessere Karte machen? Zeige ein Beispiel.
- Informationskompetenz: Du findest eine Behauptung auf einer unbekannten Internetseite. Wie kannst Du prüfen, ob sie richtig ist?
- Visualisierung: Du erklärst einen Ball. Welche Bildkarte wäre hilfreich? Erkläre, warum.
- Transfer: Du sollst morgen ein Buch vorstellen. Plane Deinen Vortrag mit Anfang, Mitte und Schluss.
- Feedback: Ein Kind spricht leise, erklärt sein Thema aber mit einem guten Bild. Formuliere eine freundliche Rückmeldung mit einer Stärke und einem passenden Verbesserungstipp.
Lernnachweis
Zeige, was Du gelernt hast.
Für Deinen Lernnachweis kannst Du Folgendes vorbereiten:
- Thema: Du hast ein einfaches Thema gewählt.
- Information: Du hast mindestens eine passende Information geprüft.
- Quelle: Du kannst zeigen oder sagen, woher die Information stammt.
- Stichwortkarten: Du hast Bilder oder wichtige Wörter vorbereitet.
- Anfang: Du kannst Dein Thema vorstellen.
- Mitte: Du kannst etwas über Dein Thema erklären.
- Schluss: Du kannst Deinen Vortrag freundlich beenden.
- Sprechweise: Du versuchst deutlich und mit Pausen zu sprechen.
- Rückmeldung: Du kannst eine Stärke und einen nächsten Übungsschritt nennen.
So kannst Du Deinen Lernnachweis zeigen:
Halte einen kurzen Vortrag vor einer vertrauten Person.
Du darfst Bildkarten und Stichwortkarten benutzen.
Du darfst einzelne Schritte wiederholen.
Du musst keine persönliche Aufnahme im Internet veröffentlichen.
Mein Rückblick:
„Das konnte ich schon gut: ...“
„Das möchte ich noch üben: ...“
„Dabei hilft mir: ...“
Der Lernnachweis zeigt Deinen Übungsweg. Er ist keine medizinische, diagnostische oder schulrechtliche Einstufung.
OERs zum Thema
Wikipedia: Referat
Ein Referat ist ein Vortrag über ein bestimmtes Thema.
Im Wikipedia-Artikel findest Du weitere Informationen.
Der Text ist teilweise schwieriger.
Du kannst ihn mit Unterstützung lesen.
Weitere Lernquellen
- MiniKlexikon – Apfel: Ein besonders einfacher Beispieltext.
- Klexikon – Apfel: Weitere Informationen zu unserem Beispiel.
- fragFINN: Eine Suchmaschine für Kinder.
- SRF school: Videos und Schulmaterial zum Recherchieren und Präsentieren.
- kindersache: Hinweise zu Referaten und Feedback.
- Wikimedia Commons: Bilder und Töne mit Angaben zu den Nutzungsrechten.
Quellen und Medienrechte
Die verwendeten Bilder und Hördateien stammen von Wikimedia Commons.
Die Namen und Lizenzen sind auf den jeweiligen Dateiseiten angegeben.
| Medium | Urheber oder Quelle | Lizenz |
|---|---|---|
| Red apple on white background.jpg | Sprinno | CC0 |
| Book-enlight.svg | publicdomainvectors.org | CC0 |
| Index cards.jpg | Goatid | CC BY-SA 3.0 |
| Microphone.svg | rg1024 | CC0 |
| Stopwatch.svg | badaman | CC0 |
| Eye.svg | Pippi2011 | CC0 |
| Speech bubble icon.svg | Domdomegg | CC0 |
| WLM PU Presentation Speaking to Audience.JPG | Ilya | CC BY-SA 4.0 |
| WLM PU Presentation Audience.jpg | Ilya | CC BY-SA 4.0 |
| De-guten Tag2.ogg | Jeuwre | CC BY-SA 4.0 |
| De-Apfel2.ogg | Jeuwre | CC BY-SA 4.0 |
Wichtig zu den Lizenzen:
CC0 bedeutet, dass das Werk zur freien Nutzung freigegeben wurde.
CC BY-SA bedeutet, dass beim Weiterverwenden unter anderem Urheber und Lizenz genannt werden müssen. Auch für Bearbeitungen gelten Regeln.
Die vollständigen Bedingungen findest Du auf den Dateiseiten.
Zu den Videos:
Die YouTube-Videos werden nur eingebettet.
Sie sind dadurch nicht automatisch freie Lernmaterialien.
Die Rechte bleiben bei den jeweiligen Rechteinhabern.
Bitte lade sie nicht ohne Erlaubnis herunter und veröffentliche sie nicht neu.
Datenschutz:
Schreibe keine privaten Namen, Adressen oder Kontaktdaten in öffentliche Aufgaben.
Veröffentliche keine Aufnahmen anderer Personen ohne die nötigen Einwilligungen.
Quellenprüfung: 12. Oktober 2026. Externe Angebote und ihre Verfügbarkeit können sich ändern.
Verknüpfte Lernbereiche
In diesem Kurs hast Du mehrere Dinge geübt.
Du kannst die Themen über die Links wiederholen.
Merke Dir das Wichtigste
Ein guter Kurzvortrag braucht keine schwierigen Wörter.
Du brauchst ein Thema.
Du brauchst wenige passende Informationen.
Du kannst mit Bildern und Karten arbeiten.
Du sprichst möglichst deutlich und ruhig.
Du darfst Pausen machen.
Und am Ende sagst Du Danke.
Jedes Mal, wenn Du übst, kannst Du etwas dazulernen.
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