D6 Fö - Bilder in Gedichten deuten
D6 Fö - Bilder in Gedichten deuten
Einleitung
Die Sonne lacht. Hast Du das schon einmal gehört?
Die Sonne hat keinen Mund. Sie kann nicht wirklich lachen. Der Satz bedeutet: Die Sonne scheint. Es ist hell und freundlich.
So ein Satz malt ein Bild in Deinem Kopf. Er heißt sprachliches Bild. In einem Gedicht können Wörter etwas anders meinen, als sie wörtlich sagen.

Dein Ziel: Du kannst einen schönen, bildhaften Satz mit eigenen einfachen Worten erklären.
So lernst Du: Es gibt kleine Schritte. Ein Schritt dauert ungefähr 3 bis 5 Minuten. Du kannst ihn so oft wiederholen, wie Du möchtest. Mach nach einem Schritt eine Pause, wenn Du sie brauchst. Du musst nicht alles auf einmal machen.
Du entscheidest, wie Du antwortest: Zeige auf eine Lösung, wähle eine Antwort, sprich einen Satz oder schreibe ihn auf. Ein gezeigtes Bild oder eine mündliche Antwort kann genauso zeigen, dass Du die Bedeutung verstanden hast.
Ein sprachliches Bild erkennen
Ein Vers ist eine Zeile im Gedicht. Eine Strophe ist ein Abschnitt aus mehreren Versen.
Hier kommt ein selbst verfasstes Zweizeilen-Gedicht:
Die Sonne lacht am Morgen.
Der Tag vertreibt die Sorgen.
Was ist gemeint? Die Sonne scheint. Ihr Licht kann uns froh machen. Der Tag kann uns neue Hoffnung geben.
Wichtig: Nicht jeder Mensch fühlt sich bei Sonne gleich. Du darfst Deine eigene Idee nennen, wenn sie zu den Wörtern passt.
Merksatz: Frag Dich: „Was sehe ich im Kopf? Was bedeutet es wirklich?“
Begleitete Übung: Der Regen trommelt

Höre zuerst echten Regen:
Regen anhören – Wikimedia Commons
Unser Gedicht – selbst verfasst:
Der Regen trommelt an mein Haus.
Ich schaue aus dem Fenster raus.
Schritt A – auswählen: Was passt besser zu „Der Regen trommelt“?
- Die Tropfen prasseln laut gegen Fenster oder Dach.
- Eine Person spielt draußen auf einer Trommel.
Schritt B – erklären: Warum ist die erste Antwort passend? Weil die Tropfen beim Fallen Geräusche machen. Der Regen hat keine Hände und spielt kein Instrument.
Vier Hilfen. Nimm nur so viele, wie Du brauchst:
- Bildhinweis: Schau auf die Tropfen am Fenster. Stell Dir das Geräusch vor.
- Wortliste: Regen – Tropfen – laut – prasseln – Fenster.
- Satzstarter: „Damit ist gemeint, dass ...“
- Beispiel: „Damit ist gemeint, dass die Regentropfen laut ans Fenster schlagen.“
Sprich oder schreibe jetzt Deinen eigenen Satz. Du darfst auch zuerst auf das Bild zeigen und „laut“ sagen.
Feedback zum Vergleichen: „Die Tropfen machen Geräusche“ passt schon gut, weil Du den Klang erkannt hast. „Der Regen spielt ein Lied“ bleibt noch im Bild. Versuch es mit den Wörtern Tropfen und Fenster. Gut, dass Du es versuchst!
Selbstständiger Lernschritt: Die Blätter tanzen

Unser Gedicht – selbst verfasst:
Die Blätter tanzen durch die Luft.
Der Herbst bringt kühlen Waldesduft.
Dein Auftrag: Erkläre „Die Blätter tanzen“ ohne das Wort tanzen.
Wähle Deinen Weg: Zeige auf die Bäume und erkläre mündlich, sprich einen eigenen Satz oder schreibe ihn auf.
Hilfen zum Aufdecken im Kopf:
- Bildhinweis: Blätter bewegen sich im Wind.
- Wortliste: Blätter – Wind – wirbeln – fliegen – hin und her.
- Satzstarter: „Die Blätter ...“
- Beispiel erst nach dem eigenen Versuch: „Die Blätter wirbeln im Wind hin und her.“
Selbst-Check: Hast Du erklärt, was die Blätter wirklich machen? Dann passt Deine Antwort. Wenn Du nur „Die Blätter tanzen“ wiederholst, schau auf die Wortliste und versuche es noch einmal. Jeder neue Versuch hilft.
Kurzer Film zum Beobachten:
Wind bewegt Blätter – Wikimedia Commons
Gefühle in einem Bild verstehen

Unser Gedicht – selbst verfasst:
Schmetterlinge flattern in meinem Bauch.
Ich atme tief. Dann traue ich mich auch.
Was bedeutet das? Im Bauch sind keine echten Schmetterlinge. Die Person ist aufgeregt. Vielleicht ist sie nervös. Vielleicht freut sie sich sehr.
Sag es in Deinen Worten: „Ich bin ...“
Wortliste: nervös – aufgeregt – voller Vorfreude.
Ein anderes Bild: „Mein Herz hüpft vor Freude.“ Das bedeutet: Ich freue mich sehr.

Feedback: „Ich bin nervös“ und „Ich freue mich“ können beide passen. Im Gedicht hilft Dir der nächste Vers: Die Person atmet tief und will sich etwas trauen. Gut erklärt ist, was Du mit einem Wort aus dem Text begründen kannst.
Drei einfache Wörter für Gedichte
Du musst nicht alle Fachwörter auswendig lernen. Sie können Dir aber helfen.
- Vermenschlichung: „Die Sonne lacht.“ Die Sonne tut in der Sprache etwas wie ein Mensch.
- Vergleich: „Die Wolke ist weich wie Watte.“ Das Wort wie vergleicht zwei Dinge.
- Metapher: „Ein Meer aus Lichtern.“ Gemeint sind sehr viele Lichter, kein echtes Meer.

Wichtig: Ein Gedicht kann auch ganz normale Beschreibungen enthalten. Nicht jedes Wort ist ein sprachliches Bild. Und: Nicht jedes Gedicht muss sich reimen.
Interaktive Verskarten: lesen, raten, aufdecken
So geht es: Lies eine Karte. Erkläre den Vers zuerst selbst. Öffne danach die Lösung. Wenn die Karte auf Deinem Gerät nicht zuklappt, verdecke die Lösung kurz mit der Hand oder einem Blatt Papier.
Verskarte Sonne: „Die Sonne lacht.“
Aufgedeckt: Die Sonne scheint hell und freundlich. Warum? Die Sonne kann nicht wirklich lachen.
Verskarte Wolken: „Der Mond liegt in einem Wolkenbett.“
Aufgedeckt: Wolken verdecken den Mond. Warum? Der Mond hat kein echtes Bett.
Verskarte Regen: „Der Regen klopft ans Fenster.“
Aufgedeckt: Regentropfen treffen die Scheibe und machen Geräusche. Warum? Regen kann nicht mit der Hand klopfen.
Verskarte Bauch: „In meinem Bauch flattern Schmetterlinge.“
Aufgedeckt: Ich bin aufgeregt oder freue mich sehr. Warum? Es sind keine echten Tiere im Bauch.
Extra: Erfinde eine fünfte Karte. Vorne steht Dein eigener Vers. Hinten steht die einfache Erklärung.
Hörwerkstatt: Gedichte hören und sprechen
Hörvortrag 1: Ein kurzes gemeinfreies Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe, „Ein Gleiches“. Der Sprecher heißt Phantomkommando. Höre zuerst nur einmal, dann noch einmal.
Hörvortrag auf Wikimedia Commons
Hörauftrag: Achte auf die Ruhe. Goethe schreibt: „Über allen Gipfeln / Ist Ruh“. Sag es einfacher: Oben bei den Bergen ist es ganz still.

Hörvortrag 2: Joachim Ringelnatz hat das gemeinfreie Gedicht „Im Park“ geschrieben. Der Sprecher ist Matthias Erfurth. Hör Dir die kurze Aufnahme an.
Hörvortrag auf Wikimedia Commons
Hörauftrag: Das Reh wirkt zuerst „wie im Traum“. Am Ende kommt eine Überraschung: Es ist ein Reh aus Gips. So kann ein Gedicht unsere Vorstellung ändern. Du kannst erzählen oder zeigen, was Du Dir zuerst vorgestellt hast.
Hilfe beim Hören: Du darfst die Aufnahme anhalten und wiederholen. Du darfst das Hören auslassen und die Sätze lesen oder vorgelesen bekommen.
Reimkarten und Rhythmus
Reimkarten – laut sprechen und verbinden:
| Karte links | Suche die passende Karte rechts |
|---|---|
| Haus | raus |
| Luft | Duft |
| Nacht | lacht |
| Tisch | Fisch |
Tipp: Schreibe die acht Wörter auf kleine Karten. Mische sie. Suche dann vier Reimpaare.
Rhythmus-Aufnahme: Höre den gleichmäßigen Takt und klatsche vorsichtig mit. Langsamer sprechen ist auch erlaubt.
Takt anhören – Wikimedia Commons
Zweiter Hörimpuls: Höre echte klatschende Menschen. Das ist kein gleichmäßiger Takt. Sprich Deinen Vers deshalb lieber zum Metronom oder klatsche selbst langsam.
Klatschen anhören – Wikimedia Commons
Sprechaufgabe: Sage zweimal: „Der RE-gen TROM-melt an mein HAUS.“ Klatsche dabei dort, wo Du ein Wort stark betonst. Es gibt auch andere passende Betonungen. Wichtig ist: Kann man die Wörter gut hören?
Kurze Erklärvideos – freiwillig
Film 1: „Personifikation einfach erklärt!“ von Learning by Watching. Im Film geht es darum, wie Dinge in Texten wie Menschen handeln.
Film 2: „Gedichte untersuchen und gestalten“ von Schoolmate. Der Teil über sprachliche Bilder beginnt ungefähr bei Minute 5:49. Schau nur diesen Teil an, wenn das ganze Video zu lang ist.
Nach dem Film: „Die Sonne lacht“ heißt: Die Sonne scheint. Du brauchst kein Video, um die Aufgaben zu schaffen. Videos können Werbung anzeigen und Daten an YouTube übertragen. Öffne sie nur, wenn Du möchtest.
Dein Lernweg in kleinen Schritten
| Kleiner Schritt | Was machst Du? | Geschafft, wenn ... |
|---|---|---|
| Start | Schau auf die Sonne. | Du sagst „Die Sonne scheint“. |
| Mit Hilfe | Höre den Regen. Nutze einen Satzstarter. | Du erklärst „trommelt“ mit „Tropfen“. |
| Allein | Lies den Vers mit den Blättern. | Du erklärst die Bewegung ohne „tanzen“. |
| Extra | Öffne eine Verskarte oder höre ein Gedicht. | Du sagst, was Du verstanden hast. |
Zum Schluss: Du darfst jeden Schritt erneut machen. Wichtig ist, dass Deine Erklärung zum Gedicht passt. Nicht, wie schnell Du fertig bist.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was bedeutet „Die Sonne lacht“? (Die Sonne scheint freundlich) (!Die Sonne hat einen Mund) (!Die Sonne singt ein Lied) (!Die Sonne weint laut)
Was bedeutet „Der Regen trommelt“? (Regentropfen machen laute Geräusche) (!Der Regen hält Trommelstöcke) (!Die Wolken spielen Gitarre) (!Ein Mensch ruft laut)
Was machen Blätter, wenn sie „tanzen“? (Sie wirbeln im Wind) (!Sie gehen zur Tanzschule) (!Sie bleiben immer still) (!Sie singen ein Lied)
Was ist mit „Schmetterlingen im Bauch“ gemeint? (Jemand ist aufgeregt) (!Jemand hat echte Falter gegessen) (!Jemand malt ein Tier) (!Jemand schläft sofort ein)
Was bedeutet „Der Mond liegt im Wolkenbett“? (Wolken stehen vor dem Mond) (!Der Mond hat ein Kopfkissen) (!Ein Mensch trägt den Mond) (!Der Mond wohnt im Haus)
Welches Wort zeigt oft einen Vergleich an? (wie) (!aber) (!denn) (!oder)
Wie heißt eine Zeile im Gedicht? (Vers) (!Titel) (!Kapitel) (!Buchdeckel)
Was passt zu „Ein Meer aus Lichtern“? (Sehr viele Lichter) (!Ein echter Ozean voller Wasser) (!Ein einzelner Regentropfen) (!Ein leeres Zimmer)
Welche Erklärung passt zu „Die Wolke ist weich wie Watte“? (Die Wolke sieht weich aus) (!Die Wolke besteht aus Baumwolle) (!Die Wolke liegt im Bett) (!Die Wolke ist ein Spielzeug)
Was hilft beim Deuten eines sprachlichen Bildes? (Den Satz in eigenen Worten erklären) (!Nur den Satz abschreiben) (!Jedes Wort wörtlich nehmen) (!Immer das gleiche Wort wiederholen)
Ermutigendes Feedback: Wenn Du die Bedeutung erkannt hast: Prima, denn Du hast Bild und Wirklichkeit unterschieden. Falls etwas noch nicht passt, lies den Vers erneut und nutze die Wortliste. Du kannst das Quiz wiederholen.
Memory
Finde sechs Paare. Links steht ein sprachliches Bild. Rechts steht die einfache Bedeutung.
| Die Sonne lacht | Helles freundliches Sonnenlicht |
| Der Regen trommelt | Laut auftreffende Tropfen |
| Blätter tanzen | Wirbelnde Blätter im Wind |
| Ein Wolkenbett | Wolken vor dem Mond |
| Schmetterlinge im Bauch | Aufregung und Vorfreude |
| Ein Meer aus Lichtern | Sehr viele leuchtende Punkte |
Drag and Drop
Ordne zu. Was ist wirklich gemeint? Du kannst die Lösung auch erst mündlich sagen.
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Einfache Bedeutung |
|---|---|
| Die Sonne lacht | Freundliches Sonnenlicht |
| Der Regen klopft | Tropfen treffen eine Scheibe |
| Die Blätter tanzen | Blätter bewegen sich im Wind |
| Der Mond schläft | Der Mond ist hinter Wolken verborgen |
| Das Herz hüpft | Große Freude |
Kreuzworträtsel
| Sonne | Was lacht in unserem ersten Gedicht? |
| Regen | Was trommelt in unserem zweiten Gedicht? |
| Wolken | Was kann den Mond verdecken? |
| Reim | Wie nennt man ähnlich klingende Wortenden? |
| Strophe | Wie heißt ein Abschnitt im Gedicht? |
| Vergleich | Wie heißt ein sprachliches Bild mit dem Wort wie? |
LearningApps
Freiwillige weitere Übungen: Die Suche zeigt fremde Lernspiele. Prüfe, ob die Sprache für Dich passt. Es ist keine bestimmte Übung vorgegeben.
Lückentext
Tipp: Lies immer nur einen Satz. Du kannst den Lückentext wiederholen.
Offene Aufgaben
Du darfst wählen: zeigen, sprechen, malen oder schreiben. Die schweren Aufgaben sind nur eine freiwillige Herausforderung. Arbeite ohne echte Namen, ohne Fotos von anderen Menschen und ohne eine Aufnahme ins Internet zu stellen.
Leicht
- Sonne: Male eine Sonne. Sage dazu: Was heißt „Die Sonne lacht“?
- Regen: Höre das Regen-Geräusch. Klopfe den Klang leise nach und sage ein passendes Wort.
- Bildergeschichte: Male zwei kleine Bilder: eines zum Satz „Der Regen trommelt“ und eines zu seiner echten Bedeutung.
- Sprechübung: Wähle eine Verskarte. Erkläre sie mit einem Satzstarter laut oder mit einer Sprechhilfe.
Standard
- Gedicht: Lies das Gedicht mit den Blättern. Unterstreiche das Bildwort und schreibe oder sage eine eigene Erklärung.
- Reim: Gestalte drei Reimkartenpaare auf Papier. Lies die Wörter laut vor und prüfe, ob die Enden ähnlich klingen.
- Hörverstehen: Höre den kurzen Vortrag „Im Park“. Male, was Du zuerst über das Reh denkst, und was Du am Ende weißt.
- Gefühle: Male eine Person vor einem Auftritt. Erkläre, warum „Schmetterlinge im Bauch“ zu dem Bild passen können.
Schwer
- Metapher: Erfinde selbst ein sprachliches Bild zum Wetter. Schreibe darunter eine verständliche Erklärung.
- Vergleich: Verwandle „Die Wolke ist weich wie Watte“ in einen einfachen Satz ohne „wie“. Begründe Deine Wahl.
- Vorlesen: Sprich Dein eigenes Zweizeilen-Gedicht langsam und deutlich. Klatsche dazu einen selbst gewählten Rhythmus. Eine Aufnahme ist nicht nötig.
- Lyrik: Gestalte vier Papier-Verskarten für jemand anderen. Bitte um eine Erklärung und gib freundliches Feedback mit „Das passt, weil ...“.


Lernkontrolle
Hier zählt Dein Verstehen, nicht das Auswendiglernen. Du kannst mündlich, schriftlich oder mit Bildern antworten.
- Sprachliches Bild: Eine Person sagt: „Die Sonne lacht bedeutet, dass die Sonne Zähne hat.“ Erkläre freundlich, warum das nicht gemeint ist.
- Übertragung: Ein Kind schreibt „Die Blätter tanzen“. Beschreibe, was Du an einem windigen Tag wirklich sehen könntest.
- Hörverstehen: Höre Regen oder stell Dir den Klang vor. Erfinde dazu ein passendes Bildwort und erkläre die echte Bedeutung.
- Vergleichen: Erkläre den Unterschied zwischen „Die Wolke ist weiß“ und „Die Wolke ist weich wie Watte“. Was entsteht zusätzlich im Kopf?
- Gedichtinterpretation: Ein Vers lautet „Mein Herz hüpft“. Erfinde zwei verschiedene Situationen, in denen das passen könnte. Begründe beide.
- Rückmeldung: Ein anderes Kind erklärt „Der Regen trommelt“ mit „Die Tropfen schlagen laut auf das Dach“. Gib eine begründete und freundliche Rückmeldung.
So sieht gutes Feedback aus: „Das passt, weil Du die echte Bedeutung erklärst.“ – „Deine Idee ist schon nah dran. Nimm noch ein Wort aus dem Vers dazu.“ Verschiedene passende Formulierungen dürfen richtig sein.
Lernnachweis
Zeige an einem selbst gewählten kurzen Vers, was Du kannst. Das geht als Zeichnung mit Erklärung, beim Sprechen oder mit ein bis zwei geschriebenen Sätzen.
- Du findest eine bildhafte Stelle in einem kurzen Gedicht.
- Du sagst, was die Wörter zuerst im Kopf zeigen.
- Du erklärst die Stelle mit eigenen einfachen Worten.
- Du nennst ein Wort aus dem Gedicht als Grund für Deine Erklärung.
- Du kannst eine Hilfe auswählen und Deine Antwort nach einem neuen Versuch verbessern.
Beobachtungsfragen für die Begleitung: Passt die Erklärung zu den Wörtern? Wurde Bildsprache vom wörtlichen Sinn unterschieden? Ist die Antwort für andere verständlich? Das ist eine Lernhilfe und keine Diagnose, Note oder schulrechtliche Einstufung.
OERs zum Thema
Zum Nachlesen: Sprachliches Bild, Lyrik, Personifikation, Metapher und Vergleich. Der Wikipedia-Artikel ist ausführlicher als dieser Kurs.
Textrechte: Die vier kurzen Übungsgedichte zu Sonne, Regen, Blättern und Schmetterlingen sowie die Verskarten und Reimkarten wurden für diesen aiMOOC neu verfasst. Die Gedichte von Goethe und Ringelnatz sind gemeinfrei; die verwendeten Hörvorträge haben eigene offene Lizenzen.
Bilder – geprüfte Seiten auf Wikimedia Commons:
- Lachende Sonne – Mayooresan, CC BY-SA 3.0.
- Regentropfen – Raysonho, CC0.
- Wind-Bäume – lojjic, CC BY-SA 2.0.
- Schmetterling – Dvortygirl, gemeinfrei; SVG von Amada44.
- Herz – Openstrokeicons, CC0.
- Wolke – jean victor balin, CC0.
- Schlafender Mond – Dvortygirl, gemeinfrei; SVG von Amada44.
Hören und Sehen – geprüfte Commons-Dateien:
- Regengeräusch – ジダネ, gemeinfrei.
- Windvideo – Ceentia, CC BY-SA 4.0.
- Goethe-Hörvortrag – Sprecher Phantomkommando, CC BY-SA 2.5.
- Ringelnatz-Hörvortrag – Sprecher Matthias Erfurth, CC BY-SA 4.0.
- Metronom – Olga Ernst, CC BY-SA 4.0.
- Klatschen – starlite, gemeinfrei.
Erklärvideos: Learning by Watching: Personifikation und Schoolmate: Gedichte untersuchen und gestalten. Die Videos werden nur vom jeweiligen Kanal eingebettet. Sie werden nicht als gemeinfreie oder frei weiterverwendbare Dateien ausgegeben.
Fachliche Grundlagen: Sprachliches Bild, Personifikation, Metapher und Vergleich. Originaltext des gemeinfreien Ringelnatz-Gedichts: Wikisource – Im Park.
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