D5 Fö - Ein Lieblingsgedicht vortragen
D5 Fö - Ein Lieblingsgedicht vortragen
Deutsch – Klasse 5 – Förderschwerpunkt Lernen
Abschnitt: Transfer – Ich wende an, was ich gelernt habe.
Unser Ziel: Du suchst Dir ein Gedicht aus. Du hörst gut zu. Du übst mit Deiner Stimme. Dann trägst Du Dein Lieblingsgedicht vor.
Du lernst drei Dinge:
- Lautstärke: laut und leise sprechen.
- Tempo: langsam und schneller sprechen.
- Pause: kurz still sein.
Du darfst jede Übung wiederholen. Du darfst Dir helfen lassen.
Einleitung
Stell Dir vor:
Du bist auf dem Schulhof. Ein Freund steht weit weg.
Du rufst: „Hallo! Komm her!“
Später sitzt Ihr in einem ruhigen Raum.
Jetzt sagst Du leise: „Hallo! Komm her!“
Die Wörter sind gleich. Aber Deine Stimme klingt anders.
Auch bei einem Gedicht kannst Du mit Deiner Stimme spielen.

Probiere es aus!
Sage: „Die Sonne scheint.“
Sage den Satz einmal leise.
Sage ihn dann etwas lauter.
Frage: Was hat sich verändert?
Du kannst antworten:
- Mit Deiner Stimme.
- Durch Zeigen auf eine Karte.
- Mit einem geschriebenen Wort.
Merke: Laut sprechen heißt nicht schreien. Deine Stimme soll angenehm bleiben.
Dein Lernweg
Du brauchst nur ein paar Minuten für jede Übung.
| Übung | Das machst Du | Zeit |
|---|---|---|
| Hören | Ich höre eine Stimme. | etwa 3 Minuten |
| Nachsprechen | Ich spreche kurze Sätze nach. | etwa 4 Minuten |
| Üben | Ich nutze Lautstärke, Tempo und Pausen. | etwa 5 Minuten |
| Vortragen | Ich trage mein Gedicht vor. | etwa 5 Minuten |
| Rückmeldung | Ich sage, was gut gelungen ist. | etwa 3 Minuten |
Du kannst nach jeder Übung aufhören.
Morgen kannst Du dort weitermachen.
Ein Gedicht kennenlernen
Ein Gedicht ist ein besonderer Text.
Gedichte haben oft kurze Zeilen.
Eine Zeile heißt Vers.
Mehrere Verse zusammen können eine Strophe bilden.
Manche Gedichte haben Reime.
Ein Reim klingt am Ende ähnlich.
Beispiel:
Maus – Haus
hell – schnell
Nicht jedes Gedicht muss sich reimen.

Mein erstes Gedicht: Die kleine Maus
Die kleine Maus
Selbst verfasstes Übungsgedicht
Die Maus schaut aus dem kleinen Haus.
Sie traut sich vor und läuft hinaus.
Ein Tropfen fällt jetzt auf das Dach.
Die Maus ruft laut: „Ach, ach, ach!“


Was passiert?
Eine kleine Maus kommt aus ihrem Haus.
Dann fällt ein Regentropfen.
Die Maus erschrickt vielleicht.
Überlege:
Soll die Maus zuerst leise oder laut sprechen?
Wie könnte ihr Ruf klingen?
Hilfe: Die Maus schaut zuerst vorsichtig. Am Ende ruft sie.
Noch zwei Gedichte zur Auswahl
Du darfst auch eines dieser Gedichte wählen.
Gedicht: Der schnelle Hase
Selbst verfasstes Übungsgedicht
Die Sonne scheint so warm und hell.
Ein Hase hüpft den Weg ganz schnell.
Er hält jetzt an und schaut sich um.
Im Gras wird es auf einmal stumm.

Sprechidee: Sprich „ganz schnell“ etwas schneller. Werde bei „stumm“ leise.
Gedicht: Der Regen
Selbst verfasstes Übungsgedicht
Der Regen klopft an unser Haus.
Ich schaue aus dem Fenster raus.
Ich halte meine Hände hin.
Ein Tropfen landet auf dem Kinn.

Sprechidee: Betone das Wort „klopft“. Mache nach „Haus“ eine kleine Pause.
Wichtig: Alle drei Gedichte wurden für diesen Kurs neu verfasst. Du kannst sie zum Üben verwenden.
Übung 1: Genau hinhören
Mein Ziel: Ich höre, wie ein Gedicht gesprochen wird.

Ein Hörvorbild zeigt Dir, wie jemand spricht.
Achte auf drei Dinge:
Laut – langsam – Pause
Hörbeispiel: Die drei Spatzen
Höre Dir das Gedicht „Die drei Spatzen“ von Christian Morgenstern an.
Du musst nicht alles auf einmal anhören.
Höre zuerst einen kurzen Teil.
Hörauftrag:
- Höre zu.
- Achte auf die Stimme.
- Höre noch einmal.
Frage: Macht die Sprecherin eine Pause?
Antwort: Zeige „Ja“ oder „Nein“. Du kannst es auch sagen.
Noch eine Frage: Klingt die Stimme überall gleich?
Hilfe: Achte besonders auf das Ende einer Zeile.
Hinweis: Das Gedicht von Christian Morgenstern ist gemeinfrei. Die Videoaufnahme selbst ist nicht automatisch frei zur Weiterverwendung.
Ein weiteres freies Hörbeispiel
Hier hörst Du das Gedicht „Das Nasobēm“ von Christian Morgenstern.
Das Gedicht enthält lustige, erfundene Wörter.
Du musst die Wörter nicht auswendig lernen.
Achte nur darauf, wie die Stimme klingt.
Hörvortrag auf Wikimedia Commons anhören
Deine Aufgabe: Hebe einen Finger, wenn Du eine Pause hörst.
Hilfe: Höre Dir nur die ersten Sekunden an. Wiederhole den Anfang.
Übung 2: Laut und leise sprechen
Mein Ziel: Ich ändere meine Lautstärke.
Lautstärke bedeutet:
Wie laut oder leise spreche ich?
| Wort | Das bedeutet es | Beispiel |
|---|---|---|
| LEISE | Eine ruhige Stimme. | Die Maus schleicht. |
| NORMAL | Eine gut hörbare Stimme. | Ich erzähle etwas. |
| LAUT | Eine kräftige Stimme. | Die Maus ruft. |

Begleitete Übung
Eine Lehrkraft oder eine andere vertraute Person spricht vor:
„Die Maus schaut aus dem kleinen Haus.“
Sprich den Satz leise nach.
Dann hörst Du:
„Die Maus ruft laut: Ach, ach, ach!“
Sprich den Ruf kräftiger nach.
Zeichen:
🔈 = leise
🔊 = laut
Beispiel:
🔈 Die Maus schaut aus dem Haus.
🔊 Ach, ach, ach!
Jetzt Du!
Sprich beide Sätze hintereinander.
Du kannst auch nur die Wörter „Maus“ und „Ach“ üben.
Hilfe: Zeige zuerst auf das passende Lautsprecherbild.
Übung 3: Schnell und langsam sprechen
Mein Ziel: Ich ändere mein Sprechtempo.
Das Sprechtempo sagt, wie schnell Du sprichst.
Manche Stellen passen gut zu einer langsamen Stimme.
Andere Stellen kannst Du schneller sprechen.

Langsam:
„Die Maus schaut ... aus dem Haus.“
Schneller:
„Ein Hase hüpft den Weg ganz schnell.“
Probier verschiedene Tempos aus
Sprich den Satz:
„Der Hase läuft.“
Zuerst langsam.
Dann etwas schneller.
Frage: Bei welchem Tempo klingt der Hase besonders schnell?
Hilfe: Stelle Dir vor, wie ein Hase rennt.
Wichtig: Sprich immer so, dass man Dich verstehen kann.
Rhythmus hören und klatschen
Der Rhythmus ist der hörbare Takt der Wörter.
Du kannst ihn mit den Händen begleiten.
Höre das Rhythmusbeispiel an.
Aufgabe:
Klatsche einen einfachen Rhythmus nach.
Zum Beispiel:
Klatsch – Klatsch – Pause – Klatsch
Du darfst auch auf Deinen Tisch tippen.
Wenn Du nicht klatschen möchtest, bewege einen Finger im Takt.
Rhythmusaufnahme: Ein gleichmäßiger Takt
Diese Aufnahme lässt einen gleichmäßigen Klick-Takt hören.
Rhythmusaufnahme auf Wikimedia Commons anhören
Probiere es aus:
Sage zu vier Klicks langsam:
„Die – Maus – ist – da.“
Versuche danach den Satz in Deinem eigenen Tempo.
Merke: Beim Gedichtvortrag darfst Du das Tempo verändern. Du musst nicht immer wie ein Metronom sprechen.
Übung 4: Eine Pause machen
Mein Ziel: Ich mache eine kurze Sprechpause.
Eine Sprechpause bedeutet:
Du bist kurz still.
Eine Pause hilft beim Zuhören.
Sie kann auch Spannung erzeugen.
Beispiel:
„Die Maus schaut aus dem Haus. | Sie hört ein Geräusch.“
Das Zeichen | bedeutet hier:
Kurz warten.
Begleitete Pausenübung
Sprich:
„Die Maus schaut aus dem Haus.“
Warte einen kurzen Moment.
Dann sprich:
„Ein Tropfen fällt auf das Dach.“
Du kannst dazu einen Finger heben.
Satzstarter:
„Ich mache eine Pause nach ...“
Wortliste: Haus – Dach – Maus
Beispielantwort:
„Ich mache eine Pause nach Haus.“
Übung 5: Gedichte mit Bildern verstehen
Bilder helfen Dir beim Erinnern.
Schau das Bild an.
Sage das passende Wort.
Danach sprich einen Vers.
| Bild | Wort | Passender Vers |
|---|---|---|
| Maus | Die Maus schaut aus dem kleinen Haus. | |
| Regen | Ein Tropfen fällt jetzt auf das Dach. | |
| Sonne | Die Sonne scheint so warm und hell. |
Deine Aufgabe:
Wähle ein Bild aus.
Sage das Wort.
Sprich danach den passenden Vers.
Hilfe: Eine andere Person liest Dir den Vers zuerst vor.
Übung 6: Reimkarten
Mein Ziel: Ich finde Wörter, die sich reimen.
Ein Reim entsteht, wenn Wörter am Ende ähnlich klingen.
Beispiel:
Maus – Haus
Beide Wörter enden mit dem Klang „aus“.
Reimkarten zum Üben
| Karte A | Karte B |
|---|---|
| Maus | Haus |
| hell | schnell |
| Dach | ach |
| hin | Kinn |
| raus | Haus |
Aufgabe:
Lies oder höre die Wörter.
Suche passende Paare.
Die Karten kannst Du abschreiben oder ausdrucken und ausschneiden.
Hilfe mit Auswahl:
Was passt zu „Maus“?
Haus oder Tisch?
Rückmeldung:
„Haus“ ist richtig. Maus und Haus klingen am Ende ähnlich. Gut gehört!
Übung 7: Mein Lieblingsgedicht auswählen
Mein Ziel: Ich suche ein Gedicht aus.
Du darfst selbst entscheiden.
Gefällt Dir die Maus?
Gefällt Dir der Hase?
Oder gefällt Dir der Regen?
Du darfst auch ein anderes kurzes Gedicht aus dem Unterricht wählen.

Deine Aufgabe:
Wähle ein Gedicht mit wenigen Zeilen.
Satzstarter:
„Mein Lieblingsgedicht heißt ...“
„Ich mag es, weil ...“
Wortliste:
lustig – schön – spannend – ruhig – fröhlich
Beispiel:
„Mein Lieblingsgedicht heißt Die kleine Maus. Ich mag es, weil die Maus lustig ist.“
Du darfst Deine Antwort auch zeigen oder aufschreiben.
Übung 8: Mein Gedicht vorbereiten
Mein Ziel: Ich plane meine Stimme.
Du kannst Zeichen neben Dein Gedicht malen.
Die Zeichen helfen Dir beim Sprechen.
| Zeichen | Bedeutung |
|---|---|
| 🔈 | leise sprechen |
| 🔊 | lauter sprechen |
| 🐌 | langsam sprechen |
| ➜ | etwas schneller sprechen |
| eine Pause machen |
Beispiel mit Sprechzeichen
Die kleine Maus
🔈 Die Maus schaut aus dem kleinen Haus. |
Sie traut sich vor und läuft hinaus. |
Ein Tropfen fällt jetzt auf das Dach. |
🔊 Die Maus ruft laut: „Ach, ach, ach!“
So kannst Du üben:
- Lies die erste Zeile leise.
- Lies die zweite Zeile in normalem Tempo.
- Mache nach der dritten Zeile eine Pause.
- Sprich den Ruf am Ende etwas lauter.
Wichtig: Das ist nur ein Beispiel. Du kannst Dein Gedicht auch anders gestalten.
Übung 9: Interaktive Verskarten
Mein Ziel: Ich bringe die Verse in die passende Reihenfolge.
Hier stehen vier Karten aus dem Maus-Gedicht.
Die Karten sind durcheinander.
| Karte | Vers |
|---|---|
| Karte mit dem Dach | Ein Tropfen fällt jetzt auf das Dach. |
| Karte mit dem Anfang | Die Maus schaut aus dem kleinen Haus. |
| Karte mit dem Ruf | Die Maus ruft laut: „Ach, ach, ach!“ |
| Karte mit dem Weg | Sie traut sich vor und läuft hinaus. |
Aufgabe:
Bringe die Verse in die richtige Reihenfolge.
Du kannst die Karten auf Papier schreiben und ordnen.
Bildhilfe:
Maus im Haus → Maus draußen → Regentropfen → Maus ruft
Zusatzaufgabe:
Zeige auf die Karte, bei der Du eine Pause machen möchtest.
Ermutigung:
Du hast die Geschichte richtig geordnet, wenn die Maus zuerst im Haus ist und am Ende ruft. Wenn noch eine Karte falsch liegt, schaue auf die Bilder und versuche es erneut.
Übung 10: Ich trage mein Gedicht vor
Mein Ziel: Ich spreche mein Gedicht verständlich.

Du kannst vor einer vertrauten Person sprechen.
Du kannst auch zuerst allein üben.
So gelingt Dein Vortrag:
- Stelle Dich bequem hin oder setze Dich bequem hin.
- Atme ruhig ein.
- Beginne mit der ersten Zeile.
- Sprich deutlich.
- Verändere Lautstärke oder Tempo.
- Mache eine kleine Pause.
- Sprich bis zum Ende.
Du musst nicht alles auswendig können.
Du darfst Dein Blatt halten.
Du darfst auch nur zwei Verse vortragen und später die anderen üben.
Ein selbstständiger Lernschritt:
Wähle zwei Verse.
Male ein Sprechzeichen an eine Stelle.
Sprich beide Verse zweimal.
Überlege danach: Welche Version gefällt Dir besser?
Hilfe: Schaue auf Dein Bild. Nutze Deine Wortliste oder höre Dir ein Vorbild erneut an.
So bekomme ich gutes Feedback
Feedback bedeutet Rückmeldung.
Gutes Feedback sagt, was gelungen ist.
Es nennt auch einen kleinen nächsten Schritt.
Beispiel 1:
„Du hast die letzten Wörter klar gesprochen. Ich konnte sie gut verstehen.“
Beispiel 2:
„Deine Pause nach Haus war gut. So konnte ich den Satz besser verstehen.“
Beispiel 3:
„Beim zweiten Versuch hast Du langsamer gesprochen. Das war gut zu hören.“
Ein Tipp:
„Versuche beim nächsten Mal, das letzte Wort etwas deutlicher zu sagen.“
Wichtig: Beim Lernen darfst Du Fehler machen. Du kannst eine Stelle immer wieder üben.
Meine eigene Rückmeldung
Beende einen Satz:
„Das kann ich schon gut: ...“
„Das möchte ich noch üben: ...“
Auswahlhilfe:
laut sprechen – langsam sprechen – Pause machen – deutlich sprechen
Beispiel:
„Ich kann schon gut Pausen machen. Ich möchte noch deutlich sprechen üben.“
Du darfst Deine Antwort sagen, zeigen, malen oder schreiben.
Interaktive Aufgaben
Hier kannst Du Dein Wissen ausprobieren.
Die Aufgaben kannst Du wiederholen.
Du musst nicht alle Aufgaben hintereinander machen.
Quiz: Teste Dein Wissen
Was ist ein Vers? (Eine Zeile in einem Gedicht) (!Ein ganzes Buch) (!Ein Bild) (!Ein Geräusch)
Was ist ein Reim? (Wörter mit ähnlichem Klang am Ende) (!Ein besonders lautes Wort) (!Ein langer Satz) (!Ein schneller Schritt)
Was bedeutet Lautstärke beim Sprechen? (Wie laut oder leise ich spreche) (!Wie schnell ich laufe) (!Wie lang mein Gedicht ist) (!Wie viele Bilder ich male)
Was bedeutet Sprechtempo? (Wie schnell oder langsam ich spreche) (!Wie groß meine Schrift ist) (!Wie viele Stifte ich habe) (!Wie schwer mein Buch ist)
Was ist eine Sprechpause? (Eine kurze Stille beim Sprechen) (!Ein besonders lauter Ruf) (!Ein schnelles Wort) (!Ein Reimwort)
Welche Wörter reimen sich? (Maus und Haus) (!Maus und Tisch) (!Baum und Tasche) (!Hase und Stift)
Was machst Du zuerst bei einem Hörvorbild? (Ich höre aufmerksam zu) (!Ich rede laut dazwischen) (!Ich renne durch den Raum) (!Ich halte mir immer die Ohren zu)
Welche Stelle passt gut zu einer leisen Stimme? (Die Maus schleicht vorsichtig) (!Die Maus ruft sehr laut) (!Eine laute Hupe ertönt) (!Ein Löwe brüllt kräftig)
Wie gehst Du gut mit Deiner Stimme um? (Ich spreche deutlich ohne zu schreien) (!Ich schreie immer so laut wie möglich) (!Ich spreche ohne Luft zu holen) (!Ich spreche alle Wörter so schnell wie möglich)
Was hilft bei einem Gedichtvortrag? (Eine passende Pause nach einem Vers) (!Alle Wörter durcheinander sagen) (!Das Gedicht immer schneller aufsagen) (!Jeden Satz nur flüstern)
Feedbackhilfe zum Quiz:
Wenn Du richtig gewählt hast: „Gut! Du hast die passende Antwort erkannt.“
Wenn Du noch unsicher bist: „Schau auf das Beispiel. Hör oder lies die Stelle noch einmal. Versuche es erneut.“
Memory
Finde die zusammengehörenden Karten.
Es gibt sechs Paare.
| Lautstärke | Laut oder leise sprechen |
| Tempo | Schnell oder langsam sprechen |
| Pause | Eine kurze Stille |
| Reim | Ähnlicher Klang am Wortende |
| Vers | Eine Zeile im Gedicht |
| Strophe | Eine Gruppe von Versen |
Hilfe: Lies zuerst die linke Karte. Suche dann die passende Erklärung.
Drag and Drop
Ordne die passenden Begriffe zu.
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Leise sprechen | Die Maus schleicht vorsichtig |
| Laut sprechen | Die Maus ruft kräftig |
| Langsam sprechen | Die Schnecke bewegt sich ruhig |
| Schneller sprechen | Der Hase hüpft schnell |
| Pause machen | Nach dem Vers kurz still sein |
Hilfe: Denke an Maus, Schnecke und Hase.
Kreuzworträtsel
Finde die sechs Wörter.
| Lautstärke | Wie heißt es, wenn Du laut oder leise sprichst? |
| Tempo | Wie heißt die Geschwindigkeit beim Sprechen? |
| Pause | Wie heißt eine kurze Stille beim Sprechen? |
| Reim | Wie heißt der ähnliche Klang am Wortende? |
| Vers | Wie heißt eine Zeile im Gedicht? |
| Strophe | Wie heißt eine Gruppe von Versen im Gedicht? |
Wortliste zur Hilfe:
Lautstärke – Tempo – Pause – Reim – Vers – Strophe
LearningApps
Hier kannst Du weitere Übungen suchen.
Hinweis: Das ist eine Suchseite. Nicht jede dort gezeigte Übung gehört zu diesem Kurs.
Lückentext
Setze die passenden Wörter ein.
Wortliste:
Verse – Zeile – Reim – Lautstärke – Tempo – Pause – Hörvorbild – Hilfe – Wörter – deutlich
Hilfe: Wenn Du ein Wort nicht weißt, schaue oben auf die Wortliste.
Ermutigung: Jede richtig gefüllte Lücke zeigt, was Du schon kannst.
Offene Aufgaben
Du kannst Deine Ergebnisse sprechen, zeigen, malen oder schreiben.
Wähle zuerst leichte Aufgaben.
Danach kannst Du weitere Aufgaben ausprobieren.
Leicht
- Lieblingsgedicht wählen: Suche ein kurzes Gedicht aus. Zeige auf das passende Bild und sage den Titel. Hilfe: „Mein Gedicht heißt ...“
- Reimpaare finden: Suche drei passende Reimpaare. Sprich die Wörter oder ordne Wortkarten.
- Stimmenspiel: Sage „Hallo“ leise und etwas lauter. Zeige, welche Stimme zu einem ruhigen Raum passt.
- Pausenzeichen malen: Male ein Pausenzeichen in Dein Gedicht. Sprich den Vers und halte dort kurz an.
Standard
- Hördetektiv: Höre einen kurzen Gedichtvortrag zweimal. Zeige oder sage, wo die Stimme lauter wird oder eine Pause macht.
- Rhythmus gestalten: Klatsche oder tippe einen Rhythmus zu einem Vers. Ändere das Tempo und vergleiche.
- Zwei Verse vortragen: Sprich zwei Verse mit einer passenden Pause. Nutze bei Bedarf Bildkarten.
- Eigenen Zweizeiler schreiben: Erfinde zwei kurze Zeilen mit einem Reim. Beispiel: „Die Maus geht aus. Sie läuft nach Haus.“
Schwer
- Mein Vortrag mit drei Zeichen: Markiere eine laute Stelle, eine langsame Stelle und eine Pause. Trage Dein Gedicht damit vor.
- Stimmung zeigen: Trage denselben Vers einmal fröhlich und einmal ruhig vor. Erkläre, welcher Vortrag besser zum Inhalt passt.
- Gute Rückmeldung geben: Höre einem Vortrag zu. Nenne eine gelungene Stelle und einen freundlichen Verbesserungstipp mit Begründung.
- Stimme im Alltag nutzen: Überlege Dir eine Alltagssituation, zum Beispiel eine Begrüßung oder eine kleine Ansage. Nutze dort Lautstärke und Pausen bewusst. Erkläre Deine Wahl.


Lernkontrolle
Hier zeigst Du, wie Du das Gelernte benutzen kannst.
Du darfst Bilder, Wortlisten und Deine Gedichtkarte nutzen.
- Passende Stimme finden: Du möchtest jemandem im ruhigen Leseraum einen Vers vortragen. Wählst Du eine sehr laute oder eine ruhige Stimme? Zeige Deine Wahl und begründe sie.
- Tempo vergleichen: Sprich „Der Hase hüpft ganz schnell“ zweimal in unterschiedlichem Tempo. Sage oder zeige, welches Tempo besser zum Hüpfen passt.
- Pausen setzen: Sprich „Die Maus schaut aus dem Haus. Dann beginnt der Regen.“ Setze eine Pause. Erkläre mit einem Wort oder Satz, warum diese Stelle passt.
- Vorträge vergleichen: Höre denselben Vers mit und ohne Pause. Entscheide, welche Version Du leichter verstehen kannst, und begründe Deine Wahl.
- Einen neuen Vers gestalten: Du bekommst den Satz „Plötzlich ruft der Vogel laut!“ Überlege selbst, welches Wort Du betonen möchtest. Sprich den Satz und zeige auf das betonte Wort.
- Freundlich helfen: Höre einen kurzen Vortrag. Sage, was gut zu verstehen war und was die Person als Nächstes üben könnte.
- Im Alltag anwenden: Sprich den Satz „Bitte hör mir zu!“ einmal auf dem Pausenhof und einmal in einem ruhigen Raum. Wähle für beide Situationen eine passende Lautstärke.
Rückmeldung:
„Deine Pause hat geholfen, den Satz zu verstehen.“
„Du hast das Tempo passend zum schnellen Hasen verändert.“
„Du kannst als Nächstes versuchen, das wichtigste Wort zu betonen.“
Es geht nicht darum, fehlerfrei zu sein. Wichtig ist, dass Du Deine Stimme bewusst einsetzt und Deinen Vortrag weiterentwickelst.
Lernnachweis
Das kannst Du am Ende zeigen:
- Gedicht auswählen: Ich habe ein Gedicht gewählt und kann sagen oder zeigen, warum es mir gefällt.
- Verse sprechen: Ich kann mindestens zwei Verse verständlich sprechen und weitere Verse mit Übung ergänzen.
- Lautstärke verändern: Ich kann an einer passenden Stelle leise oder lauter sprechen.
- Sprechtempo verändern: Ich kann eine Stelle langsamer oder schneller sprechen.
- Eine Pause einsetzen: Ich kann an einer passenden Stelle kurz warten.
- Hörvorbild nutzen: Ich kann mir etwas anhören und eine Sprechart ausprobieren.
- Über meinen Vortrag sprechen: Ich kann eine gelungene Stelle und einen nächsten Übungsschritt nennen.
Mein Ergebnis:
Ich trage mein Lieblingsgedicht einer vertrauten Person vor.
Ich darf dabei mein Blatt und meine Sprechzeichen benutzen.
Eine Audio- oder Videoaufnahme ist nicht nötig.
Wenn eine Aufnahme im Unterricht verwendet wird, bleibt sie unter der Kontrolle der Lehrkraft. Persönliche Daten und Aufnahmen werden nicht öffentlich hochgeladen.
Selbsteinschätzung:
| Das habe ich geübt | Kann ich schon | Übe ich weiter |
|---|---|---|
| Ich spreche deutlich. | ☐ | ☐ |
| Ich kann leise und lauter sprechen. | ☐ | ☐ |
| Ich kann mein Tempo verändern. | ☐ | ☐ |
| Ich mache eine passende Pause. | ☐ | ☐ |
| Ich kann meinen Vortrag verbessern. | ☐ | ☐ |
Die Aufgaben dienen dem Üben und Zeigen des eigenen Lernfortschritts. Der Kurs vergibt keine diagnostische Einstufung und trifft keine schulrechtliche Entscheidung.
OERs zum Thema
Hier findest Du weitere Informationen und frei nutzbare Lernmedien.
Wikipedia: Lyrik und Gedichte
Der Artikel ist ausführlich und enthält auch schwierige Wörter. Lass Dir bei Bedarf helfen.
Weitere Informationen:
Freie Hörbeispiele und Rhythmusaufnahmen
Gesprochene Gedichte:
Vortrag von Timo Müller, Wikimedia Commons. Lizenz: CC BY-SA 2.0 DE; weitere dort angegebene freie Lizenzen.
Gedicht von Eduard Mörike, Aufnahme aus Gesprochene Wikisource. Lizenz der Aufnahme: unter anderem CC BY-SA 3.0.
Gedicht von Christian Morgenstern, gesprochen von Frank Dittmer. Lizenz: CC BY-SA 4.0.
Rhythmusaufnahme:
Urheberin: Olga Ernst. Lizenz: CC BY-SA 4.0.
Die Aufnahmen lassen sich einzeln und wiederholt anhören.
Bei Weiterverwendung beachte bitte die jeweilige Lizenz, insbesondere Namensnennung und Weitergabe unter gleichen Bedingungen.
Videos zum Anhören
Gedichtvortrag:
Die drei Spatzen – Maikes Rappelkiste
Rhythmus:
Wir klatschen einen Rhythmus – Thomas Keßler
Gedicht mit Musik:
Die drei Spatzen – Jules Kindermusik
Dieses Beispiel hilft Dir, auf Reim und Rhythmus zu achten.
Die YouTube-Videos sind externe Hör- und Sehangebote. Ihre Aufnahmen und Musik sind nicht automatisch gemeinfrei oder offen lizenziert. Sie dürfen nicht ohne passende Erlaubnis kopiert oder neu veröffentlicht werden.
Alle Übungen dieses aiMOOCs sind auch ohne YouTube möglich.
Quellen und Bildrechte
Die verwendeten Bilddateien wurden auf Wikimedia Commons geprüft.
| Bilddatei | Urheber oder Quelle | Lizenz |
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| Sun-svgrepo-163673.svg | SVG Repo | CC0 |
| Snail2.svg | Ebaychatter0 | CC0 |
| Book icon.svg | Xaeman | Gemeinfrei |
| Microphone icon.svg | aldezir / Openclipart | CC0 |
Textrechte: Die drei kurzen Übungsgedichte „Die kleine Maus“, „Der schnelle Hase“ und „Der Regen“ sind für diesen aiMOOC neu verfasste Beispiele. Sie enthalten keine übernommenen modernen Gedichttexte.
Fachliche Grundlage: Die Erklärungen zu Gedicht, Vers, Reim, Sprechtempo und Pausen orientieren sich an den oben verlinkten Sachinformationen. Die Unterrichtsübungen sind didaktisch vereinfacht.
Datenschutz: Für die Aufgaben werden keine Namen, Bilder, Stimmen oder anderen personenbezogenen Daten von Lernenden benötigt oder veröffentlicht.
Verknüpfte Lernbereiche
Das Wichtigste zum Schluss
Du hast gelernt:
Ein Gedicht kann sich reimen.
Du kannst mit Deiner Stimme Gefühle zeigen.
Du kannst lauter und leiser sprechen.
Du kannst langsam und schneller sprechen.
Du kannst mit einer Pause eine wichtige Stelle hervorheben.
Du kannst ein Hörvorbild nutzen und danach selbst üben.
Denk daran:
Dein Gedicht muss nicht perfekt sein.
Deine Stimme macht Deinen Vortrag besonders.
Du kannst stolz auf jeden Fortschritt sein!
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