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D5 E - Präsentationen wirkungsvoll gestalten - Hinweise

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D5 E - Präsentationen wirkungsvoll gestalten - Hinweise




D5 E - Präsentationen wirkungsvoll gestalten - Hinweise


Einleitung

Stell Dir vor: Zwei Kinder präsentieren dasselbe spannende Thema. Beim ersten Kind ist die Folie voller Text, die Stimme sehr leise und der Blick fast nur auf die Karteikarten gerichtet. Beim zweiten Kind erkennst Du sofort die Leitfrage, hörst eine klare Stimme, siehst passende Bilder und wirst direkt angesprochen. Woran liegt es, dass dieselben Informationen ganz unterschiedlich wirken können?

Genau das untersuchst Du in diesem aiMOOC. Du lernst nicht nur Regeln auswendig, sondern analysierst Präsentationen, begründest Deine Urteile mit Fachbegriffen, erprobst Stimme und Körpersprache, gestaltest Folien oder Plakate, gibst kriteriengeleitetes Feedback und entwickelst schließlich eine eigene kurze Präsentation. Dabei gilt: Eine wirkungsvolle Präsentation ist nicht die bunteste oder lauteste, sondern diejenige, die Inhalt, Sprache, Stimme, Körpersprache, Visualisierung und Publikum sinnvoll aufeinander abstimmt.

Zielgruppe: Klasse 5, E-Niveau. Du arbeitest zunehmend selbstständig, begründest Entscheidungen präzise und überträgst Kriterien auf neue Beispiele.


Motivierende Hinführung: Das Präsentations-Duell

Lies die beiden Mini-Szenen und entscheide zunächst ohne Regelblatt.

Präsentation A Präsentation B
„Also, ähm, heute geht es um Vulkane.“ Die Folie enthält zwölf lange Sätze. Das Kind liest fast alles ab und schaut kaum ins Publikum. „Warum kann ein Berg plötzlich Feuer spucken?“ Auf der Folie sieht man eine beschriftete Skizze. Das Kind erklärt mit eigenen Worten und zeigt gezielt auf zwei Stellen.

Denkauftrag: Welche Präsentation hilft Dir wahrscheinlich besser beim Verstehen? Nenne drei Beobachtungen und begründe jede mit „weil“.

Satzstarter für E-Niveau: „Die Präsentation wirkt auf mich …, weil …“ – „Für das Publikum ist … hilfreich, weil …“ – „Verbessern würde ich …, damit …“


Vorwissen aktivieren

Bevor Du neue Hinweise liest, prüfst Du Dein Vorwissen. Bewerte Dich spontan mit sicher, teils/teils oder noch unsicher.

Frage Meine Einschätzung
Kann ich Einleitung, Hauptteil und Schluss einer Präsentation unterscheiden? sicher / teils/teils / noch unsicher
Kann ich erklären, warum Blickkontakt und Körperhaltung wichtig sind? sicher / teils/teils / noch unsicher
Kann ich eine übersichtliche Folie oder ein Plakat gestalten? sicher / teils/teils / noch unsicher
Kann ich verständlich, deutlich und in angemessenem Tempo sprechen? sicher / teils/teils / noch unsicher
Kann ich begründetes Feedback geben? sicher / teils/teils / noch unsicher
Kann ich eine KI-Antwort prüfen, statt sie einfach zu übernehmen? sicher / teils/teils / noch unsicher

Vorwissens-Blitzlicht: Schreibe ohne Nachschlagen 60 Sekunden lang alles auf, was Dir zu „guter Präsentation“ einfällt. Markiere anschließend Deine drei wichtigsten Ideen. Am Ende des aiMOOCs vergleichst Du diese Sammlung mit Deinem neuen Wissen.


Lernziele

Nach der Bearbeitung kannst Du …

Bereich Ich kann …
Aufbau eine Präsentation mit Einleitung, Hauptteil und Schluss planen und einen roten Faden erklären.
Sprache verständliche, präzise und adressatengerechte Formulierungen wählen und Fachbegriffe korrekt verwenden.
Stimme Lautstärke, Sprechtempo, Betonung und Pausen bewusst einsetzen.
Körpersprache Haltung, Gestik, Mimik und Blickkontakt passend zum Inhalt nutzen.
Visualisierung Folien, Plakate, Bilder, Symbole oder Diagramme so einsetzen, dass sie das Verstehen unterstützen.
Adressatenbezug Inhalt und Sprache an Alter, Vorwissen und Interessen des Publikums anpassen.
Feedback Präsentationen anhand von Kriterien analysieren, Belege nennen und Verbesserungen begründen.
Künstliche Intelligenz KI gezielt nutzen, Ausgaben prüfen, mit Regeln oder Quellen vergleichen, verbessern und die KI-Hilfe transparent machen.


Präsentationen untersuchen und verbessern


Das Wirkungsmodell: Sechs Bereiche greifen ineinander

Eine Präsentation wirkt besonders gut, wenn mehrere Bereiche zusammenpassen. Ein starker Inhalt allein reicht nicht, wenn niemand folgen kann. Eine schöne Folie reicht ebenfalls nicht, wenn sie nichts erklärt.

Fachbegriff Leitfrage Typischer Prüfsatz
Aufbau Erkenne ich, wohin die Präsentation führt? „Der rote Faden ist erkennbar, weil …“
Sprache Verstehe ich die Wörter und Sätze? „Die Formulierung ist adressatengerecht, weil …“
Stimme Kann ich gut zuhören? „Das Sprechtempo unterstützt das Verstehen, weil …“
Körpersprache Wirkt der Auftritt offen und passend? „Der Blickkontakt bezieht das Publikum ein, weil …“
Visualisierung Helfen Bilder, Folien oder Plakate beim Verstehen? „Die Visualisierung hat einen Mehrwert, weil …“
Adressatenbezug Passt die Präsentation zu diesem Publikum? „Die Erklärung passt zum Vorwissen der Klasse, weil …“

Analyse-Regel: Eine Bewertung ohne Beleg ist nur eine Behauptung. Verbinde deshalb möglichst oft Beobachtung + Fachbegriff + Begründung + Verbesserung.

Beispiel: „Auf Folie 2 stehen neun lange Sätze. Das ist eine zu textlastige Visualisierung. Das Publikum muss gleichzeitig lesen und zuhören. Ich würde auf wenige Stichwörter kürzen und eine passende Skizze ergänzen.“


Aufbau: Einleitung, Hauptteil, Schluss

Eine verständliche Präsentation braucht einen roten Faden. Der rote Faden ist die nachvollziehbare Verbindung zwischen Leitfrage, Reihenfolge der Inhalte und Schlussaussage.

Teil Aufgabe Mögliche Gestaltung
Einleitung Interesse wecken, Thema nennen, Leitfrage klären und Orientierung geben. Frage, überraschender Gegenstand, kurze Situation, Bild oder Mini-Rätsel.
Hauptteil zentrale Informationen geordnet erklären und durch Beispiele oder Visualisierungen verständlich machen. zwei bis vier sinnvoll geordnete Teilpunkte, passende Übergänge, Beispiele.
Schluss wichtigste Erkenntnis sichern, Leitfrage beantworten und einen klaren Abschluss setzen. Merksatz, kurze Zusammenfassung, Ausblick oder Frage an das Publikum.

Nicht verwechseln: Ein Schluss ist nicht einfach „Das war's“. Er zeigt noch einmal, was das Publikum mitnehmen soll.

Hilfe 1: Formuliere Deine Leitfrage in einem Satz. Hilfe 2: Schreibe zu jedem Hauptteilpunkt nur eine Kernaussage. Hilfe 3: Prüfe: Kann Dein Schluss die Leitfrage beantworten?


Sprache: verständlich, präzise und adressatengerecht

Gute Präsentationssprache ist meist näher am Sprechen als an einem langen Sachtext. Kurze, vollständige Sätze, passende Verknüpfungen und erklärte Fachbegriffe helfen dem Publikum.

Unpräzise: „Das Ding da macht dann irgendwie Energie.“ Präziser: „Die Solarzelle wandelt Lichtenergie in elektrische Energie um.“

Zu kompliziert für viele Fünftklässler: „Die photosynthetisch aktive Strahlung wird absorbiert.“ Adressatengerechter: „Die Pflanze nutzt einen Teil des Lichts für die Fotosynthese.“

Verwende Fachbegriffe, wenn sie wichtig sind, aber erkläre sie so, dass Dein Publikum folgen kann. Verbindungswörter wie zuerst, danach, deshalb, im Gegensatz dazu oder daraus folgt machen Zusammenhänge sichtbar.

E-Niveau-Auftrag: Überarbeite den Satz „Vulkane sind halt gefährlich“ so, dass er genauer wird. Nenne mindestens eine konkrete Gefahr und vermeide „halt“.


Stimme: Lautstärke, Tempo, Betonung und Pausen

Eine Stimme transportiert nicht nur Wörter. Sie kann Wichtiges hervorheben, Spannung erzeugen und das Zuhören erleichtern. Achte besonders auf:

Merkmal Wirkung Übung
Lautstärke Alle sollen Dich hören, ohne dass Du schreist. Sprich denselben Satz einmal zu leise, einmal zu laut und einmal passend.
Sprechtempo Ein angemessenes Tempo lässt Denkzeit. Markiere Stellen, an denen Du bewusst langsamer wirst.
Betonung Wichtige Wörter werden hörbar hervorgehoben. Betone im Satz „Wasser ist lebenswichtig“ nacheinander verschiedene Wörter.
Sprechpause Pausen gliedern und geben dem Publikum Zeit. Setze nach einer wichtigen Aussage zwei Sekunden Pause.
Satzmelodie Abwechslung verhindert monotones Sprechen. Lies Frage, Erklärung und Schlussaussage bewusst unterschiedlich.

Video: Stimme trainieren – Jugend präsentiert

Beobachtungsauftrag: Notiere während des Videos zwei konkrete Stimmübungen. Erkläre danach, welche davon Dir bei Deiner eigenen Präsentation am meisten helfen könnte.


Sprechmarkierungen: Ein Text wird hörbar geplant

Du kannst Deinen Sprechtext mit einfachen Markierungen vorbereiten:

Markierung Bedeutung
/ kurze Pause
// längere Pause
[BETONEN] Wort deutlich hervorheben
[LANGSAM] Tempo bewusst senken
[BLICK] Blick vom Stichwort lösen und Publikum ansehen

Übungstext – selbst erstellt: „Heute geht es um [BETONEN] Trinkwasser. / Wir benutzen es jeden Tag. // Aber woher kommt es eigentlich? [BLICK] Zuerst schauen wir auf den Wasserkreislauf. / Danach prüfen wir, wie wir Wasser sinnvoll sparen können.“

Lies den Text zweimal: zuerst ohne Markierungen, dann mit Markierungen. Beschreibe präzise, was sich für Zuhörende verändert.


Körpersprache: Haltung, Blick, Gestik und Mimik

Körpersprache unterstützt Deinen Inhalt, wenn sie natürlich und passend wirkt. Eine stabile, offene Haltung kann Sicherheit ausstrahlen. Blickkontakt zeigt dem Publikum, dass Du mit ihm sprichst. Gesten können Größen, Richtungen oder Gegensätze verdeutlichen. Mimik sollte zum Inhalt passen.

Wichtig: Es gibt nicht nur eine „richtige“ Körperhaltung. Menschen bewegen sich unterschiedlich. Entscheidend ist, ob die Körpersprache das Verstehen unterstützt, zum Anlass passt und Dich beim Sprechen nicht behindert.

Video: Körpersprache in Präsentationen – Jugend präsentiert

Analyseauftrag: Beobachte im Video Haltung, Blick, Hände und Bewegung im Raum. Notiere zu zwei Beobachtungen jeweils Fachbegriff + Wirkung + begründete Empfehlung.


Nervosität und Lampenfieber

Nervosität vor einer Präsentation ist häufig. Vorbereitung, Proben, ein klarer Anfang und bewusste Atmung können helfen. Du musst nicht „perfekt“ wirken. Ziel ist, verständlich zu kommunizieren.

Video: Tipps gegen Lampenfieber – Jugend präsentiert

Sofortübung: Formuliere Deinen ersten Satz vollständig und sprich ihn dreimal. Beim dritten Mal stellst Du Dich so hin, wie Du später präsentieren möchtest. Ein sicher vorbereiteter Einstieg kann den Start erleichtern.


Visualisierung: Folien und Plakate sollen erklären

Eine Visualisierung ist kein Ersatz für Deinen Vortrag. Sie soll etwas sichtbar machen, das beim Zuhören allein schwerer zu verstehen wäre. Das kann ein Bild, eine Skizze, ein Diagramm, eine Karte, ein Gegenstand, ein kurzes Stichwort oder eine einfache Tabelle sein.

Prüfe jede Folie oder jedes Plakat mit vier Fragen:

  1. Lesbarkeit: Ist Schrift aus der Entfernung gut zu lesen und gibt es genügend Kontrast?
  2. Reduktion: Zeigt die Fläche nur das Wesentliche statt einer Textwand?
  3. Funktion: Hilft das Bild, Diagramm oder Stichwort wirklich beim Verstehen?
  4. Ordnung: Ist sofort erkennbar, wohin der Blick gehen soll?

Eine starre „Zauberzahl“ für Wörter pro Folie gibt es nicht. Entscheidend sind Inhalt, Publikum, Raum und Darstellung. Für Klasse 5 ist eine gute Grundidee: wenige gut lesbare Stichwörter + eine passende Visualisierung + mündliche Erklärung.


Folienanalyse: Von der Textwand zur Lernfolie

Beispielfolie A – überladen

DER WALD
Der Wald ist ein sehr wichtiger Lebensraum und dort leben viele Tiere und Pflanzen und außerdem produziert er Sauerstoff und speichert Kohlenstoff und bietet Menschen Erholung und man kann dort spazieren gehen und viele weitere Dinge machen und deshalb ist er sehr wichtig.

Beispielfolie B – reduziert und erklärend

Warum ist der Wald wichtig?
Lebensraum – viele Arten
Klima – bindet Kohlenstoff
Erholung – Raum für Menschen

Analyseauftrag: Begründe mit den Fachbegriffen Layout, Lesbarkeit, Reduktion und Visualisierung, warum Folie B leichter zu erfassen ist. Ergänze danach für Folie B eine passende Skizzenidee, die einen echten Mehrwert bietet.

Transfer: Überarbeite eine eigene ältere Folie oder erstelle aus einem Schulbuchabsatz eine neue Lernfolie. Verwende nicht mehr Text als nötig und notiere die Quelle des Inhalts.


Plakatwerkstatt: Ein Plakat mit Blickführung

Ein Plakat wird häufig länger betrachtet als eine einzelne Präsentationsfolie. Trotzdem gelten ähnliche Kriterien: klare Überschrift, gut lesbare Schrift, erkennbare Bereiche, passende Bilder und genug freie Fläche.

Plakat-Skizze

WIE ENTSTEHT REGEN?
1 Verdunstung
Wasser wird zu Wasserdampf.
2 Wolkenbildung
Wasserdampf kühlt ab.
3 Niederschlag
Wasser fällt als Regen.
Merksatz
Wasser bewegt sich in einem Kreislauf.

Gestaltungsauftrag: Zeichne Pfeile zwischen den vier Bereichen und ergänze höchstens drei einfache Symbole. Begründe, wie Deine Blickführung das Verstehen unterstützt.


Adressatenbezug: Für wen präsentierst Du?

Dasselbe Thema muss für verschiedene Zielgruppen unterschiedlich erklärt werden. Fachsprache, Beispiele, Vorwissen und Tempo hängen davon ab, wer zuhört.

Thema Für eine 5. Klasse Für Fachleute
Erdbeben Grundbegriffe erklären, einfache Skizze, bekannte Beispiele, kurze Sätze. Fachbegriffe können vorausgesetzt werden, Messverfahren und Modelle können detaillierter sein.
Datenschutz konkrete Alltagssituationen, keine echten personenbezogenen Daten, einfache Regeln. rechtliche und technische Details können vertieft werden.

E-Niveau-Frage: Warum wäre es nicht adressatengerecht, einer 5. Klasse einfach einen Fachartikel vorzulesen? Nenne zwei Gründe und eine bessere Alternative.


Comic: Wenn die Folie alles sagen will

Original-Comic zum Nachspielen

Bild 1 Bild 2 Bild 3 Bild 4
Mia: „Ich habe alles auf die Folie geschrieben. Sicher ist sicher!“ Ben: „Dann lese ich wohl die Folie statt Dir.“ Mia: „Stimmt. Was soll denn die Folie können?“ Ben: „Zeigen, was beim Zuhören hilft. Erklären darfst Du selbst.“

Comic-Auftrag: Zeichne die vier Bilder als eigenen Mini-Comic. Ergänze in Bild 4 einen Fachbegriff wie Reduktion, Visualisierung oder Adressatenbezug und formuliere eine begründete Regel.


Hörtext und Mini-Podcast: Präsentationslabor

Dieser kurze Hörtext ist eigens für den aiMOOC formuliert. Ihr könnt ihn zu dritt lesen oder lokal aufnehmen. Nennt in einer Aufnahme keine vollständigen Namen und ladet sie nur hoch, wenn Eure Schule das ausdrücklich erlaubt.

Rollen: Moderator, Präsentationscoach, Schüler

Moderator: „Willkommen im Präsentationslabor. Heute prüfen wir eine Folie über Haustiere. Was fällt zuerst auf?“ Präsentationscoach: „Die Schrift ist klein und die Folie enthält sieben ganze Sätze. Das erschwert die Lesbarkeit.“ Schüler: „Dann lösche ich einfach alles bis auf die Überschrift?“ Präsentationscoach: „Nicht ganz. Wichtige Stichwörter bleiben. Ein passendes Bild kann zusätzlich erklären.“ Moderator: „Und was macht der Vortragende?“ Schüler: „Er erklärt die Zusammenhänge mit eigenen Worten und schaut dabei immer wieder ins Publikum.“ Moderator: „Unser Merksatz?“ Alle: „Die Folie unterstützt – der Mensch präsentiert.“

Hörauftrag: Eine Person liest den Text vor, die anderen hören ohne Mitlesen. Danach nennen sie drei Fachbegriffe, an die sie sich erinnern. Beim zweiten Durchgang dürfen sie mitlesen und ergänzen. Vergleicht: Was bleibt beim reinen Hören leichter oder schwerer hängen?


Rollenspiel: Präsentieren – beobachten – coachen

Arbeitet zu dritt.

Rolle Auftrag
Präsentierende Person Erkläre 60–90 Sekunden lang einen bekannten Gegenstand oder ein Unterrichtsthema.
Beobachtende Person Achte nur auf ein Kriterium, zum Beispiel Blickkontakt oder Sprechtempo, und notiere konkrete Beobachtungen.
Coach Formuliere eine Rückmeldung nach dem Muster „Beobachtung – Wirkung – Vorschlag“.

Danach wechselt Ihr die Rollen. Verwendet keine Aussagen über Persönlichkeit oder Aussehen. Bewertet nur veränderbare Merkmale der Präsentation.

Beispiel: „Du hast bei der Erklärung der Skizze dreimal auf das Bild gezeigt. Dadurch konnte ich den Zusammenhang besser verfolgen. Beim Schluss könntest Du noch einmal zur Leitfrage zurückkehren.“


Feedback: Präzise, fair und hilfreich

Gutes Feedback beschreibt zuerst, was beobachtbar war. Danach erklärt es die Wirkung und macht einen konkreten Vorschlag. So vermeidest Du unfaire Pauschalurteile.

Wenig hilfreich Präziser
„Du warst langweilig.“ „Du hast fast gleich schnell und gleich laut gesprochen. Zwei bewusste Pausen könnten wichtige Stellen stärker hervorheben.“
„Die Folie ist schlecht.“ „Die Schrift auf der Folie ist aus der letzten Reihe schwer lesbar. Ich würde weniger Text und größere Schrift verwenden.“
„War gut.“ „Die Einleitung mit der Frage hat mich direkt einbezogen. Dadurch wusste ich, worauf ich achten sollte.“

Feedback-Dreischritt: Beobachtung → Wirkung → Vorschlag.

Sofort-Feedback im Tandem: Nach einer 30-Sekunden-Präsentation gibt die Partnerperson genau einen positiven Beleg und genau einen konkreten Verbesserungsvorschlag. Danach wird dieselbe Passage sofort ein zweites Mal präsentiert. Vergleicht die Wirkung.


Wiederholungsschleife: Sechs Begriffe in sechs Minuten

Schließe Deine Unterlagen. Erkläre jeweils in einem eigenen Satz: roter Faden, Adressatenbezug, Sprechpause, Blickkontakt, Visualisierung und Feedback. Öffne danach den Text und prüfe Dich selbst. Verbessere ungenaue Formulierungen in einer anderen Farbe.


Eigene Präsentation entwickeln


Schrittfolge vom Thema zum Auftritt

Schritt Arbeitsauftrag Prüffrage
1 Ziel und Publikum Kläre Thema, Leitfrage, Zeit und Zielgruppe. Was soll mein Publikum am Ende verstanden haben?
2 Informationen Nutze geeignete Quellen und notiere Herkunft wichtiger Informationen. Welche Aussage kann ich belegen?
3 Aufbau Plane Einleitung, Hauptteil und Schluss. Ist der rote Faden erkennbar?
4 Sprache Formuliere Stichwörter und Erklärungen adressatengerecht. Muss ich einen Fachbegriff erklären?
5 Visualisierung Wähle Folie, Plakat, Bild, Gegenstand, Skizze oder Diagramm gezielt. Hat die Visualisierung einen Mehrwert?
6 Sprechprobe Übe mit Sprechmarkierungen, Blickkontakt und Zeitmessung. Spreche ich verständlich und im Zeitrahmen?
7 Feedback Hole kriteriengeleitetes Feedback ein und überarbeite. Welche Änderung verbessert die Wirkung am stärksten?


Mini-Projekt: 2-Minuten-Präsentation

Wähle ein sachliches Thema, zu dem Du bereits Grundwissen hast, zum Beispiel ein Tier, einen Sport, ein Naturphänomen, ein Hobby ohne private Details oder einen Unterrichtsinhalt.

Pflichtkriterien: Leitfrage, klarer Aufbau, mindestens eine sinnvolle Visualisierung, verständliche Fachsprache, bewusste Stimme, sichtbarer Publikumsbezug und ein erkennbarer Schluss.

E-Niveau-Zusatz: Begründe nach der Präsentation zwei Deiner Gestaltungsentscheidungen mit Fachbegriffen. Beispiel: „Ich habe die Karte statt einer Textliste gewählt, weil die räumliche Lage dadurch schneller erkennbar ist.“


KI-Kompetenz: Präsentationen mit KI prüfen statt blind übernehmen


Das Grundmuster von Klasse 5 bis 10

Die KI-Kompetenz folgt immer wieder demselben Muster:

selbst denken → KI gezielt nutzen → Ausgabe prüfen → mit Text, Regel oder Quelle vergleichen → verbessern → KI-Hilfe transparent machen

Mit zunehmender Klassenstufe werden die Aufgaben komplexer.

Klasse Schwerpunkt im Spiralprinzip
5 einzelne Aussagen und Vorschläge prüfen, einfache Belege nutzen, Änderungen benennen.
6 mehrere KI-Vorschläge vergleichen und passende Kriterien anwenden.
7 Quellenqualität und widersprüchliche Angaben stärker untersuchen.
8 Argumentationen, Auslassungen und mögliche Verzerrungen prüfen.
9 Unsicherheit, Perspektiven und Quellenlage systematisch bewerten.
10 KI-Nutzung nachvollziehbar dokumentieren, komplexe Ergebnisse kritisch überarbeiten und Grenzen begründen.


Anspruchsvollere KI-Kompetenzaufgabe: Zwei Ausgaben, ein Prüfauftrag

Situation: Du planst eine Präsentation über die Kommunikation von Honigbienen. Bevor Du eine KI fragst, notierst Du selbst: „Ich vermute, dass Bienen anderen Bienen Informationen über eine Futterquelle geben können. Ich muss prüfen, welche Informationen genau.“

Kurzer Vergleichstext: Beim Schwänzeltanz können Honigbienen Informationen über Richtung und Entfernung einer lohnenden Nahrungsquelle an Artgenossinnen vermitteln. Nutze zusätzlich ein Schulbuch, ein Lexikon oder eine seriöse Quelle, wenn Du die Aussage für eine echte Präsentation übernimmst.

KI-Ausgabe A: „Der Schwänzeltanz hilft Honigbienen, anderen Bienen Richtung und Entfernung einer Nahrungsquelle mitzuteilen. Für eine Folie wäre eine einfache Skizze mit Sonne, Bienenstock und Futterquelle sinnvoll.“

KI-Ausgabe B – enthält absichtlich problematische Aussagen: „Der Schwänzeltanz zeigt vor allem die Farbe und den Geschmack der Blüte. Als Quelle kannst Du einfach ‚Bienenlexikon 2025‘ angeben.“

Dein Prüfauftrag:

  1. Selbst denken: Markiere, welche Aussage Du schon vor der KI für plausibel gehalten hast und wo Du unsicher bist.
  2. KI gezielt nutzen: Formuliere einen Prompt, der nicht nur eine Antwort verlangt, sondern um überprüfbare Aussagen und Quellenhinweise bittet.
  3. Ausgabe prüfen: Unterstreiche in A und B alle überprüfbaren Behauptungen.
  4. Vergleichen: Vergleiche jede Behauptung mit dem bereitgestellten Text und mindestens einer geeigneten Quelle. Eine Quelle darf nicht erfunden sein.
  5. Verbessern: Formuliere eine fachlich saubere Folienaussage und erkläre, warum Du Teile von A übernimmst oder Teile von B verwirfst.
  6. Transparent machen: Ergänze unter Deine Präsentation: „KI wurde genutzt für … Geprüft habe ich … Verändert habe ich …“

Begründungspflicht auf E-Niveau: Schreibe mindestens zwei Sätze nach dem Muster „Die Aussage … ist belegt/nicht belegt, weil …“. Verwende die Begriffe Behauptung, Beleg, Quelle und Überarbeitung korrekt.

Datenschutzregel: Gib bei KI-Anfragen keine echten Namen, Adressen, Kontaktdaten, Fotos von Mitschülerinnen und Mitschülern oder andere personenbezogene Daten ein.


KI-Hilfestufen

Hilfestufe Unterstützung
Hilfe 1 Prüfe zuerst nur: Welche Aussage steht wirklich im Vergleichstext?
Hilfe 2 Trenne „klingt plausibel“ von „ist belegt“.
Hilfe 3 Nutze die Satzstarter: „Die Quelle bestätigt …“ / „Dafür finde ich keinen Beleg …“ / „Ich verbessere die Aussage zu …“

Wiederholung: Bearbeite dieselbe Prüfkette später mit einem neuen Präsentationsthema. Das Ziel ist nicht, KI möglichst oft einzusetzen, sondern sie gezielt und überprüfbar zu nutzen.


Medien- und Lizenzhinweise

Die eingebundenen Bilder und Symbole stammen aus Wikimedia Commons und sind dort als freie Inhalte beziehungsweise gemeinfreie Medien gekennzeichnet. Die Dateibeschreibungsseiten nennen jeweils Urheber, Lizenz und Bedingungen der Weiternutzung. Die eingebetteten Videos von „Jugend präsentiert“ gehören zu einem Materialangebot, dessen Materialien unter einer Creative-Commons-Lizenz bereitgestellt werden. Beachte bei jeder Weiterverwendung außerhalb der Einbettung die konkrete Lizenzangabe auf der jeweiligen Anbieterseite.

Sicher arbeiten: Verwende in eigenen Folien bevorzugt selbst erstellte Medien, gemeinfreie Inhalte oder Medien mit klarer freier Lizenz. Notiere Quelle und Lizenz. Verwende keine langen urheberrechtlich geschützten Textpassagen und keine personenbezogenen Daten.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Aufgabe hat die Einleitung einer Präsentation besonders? (Interesse wecken und Orientierung geben) (!Alle Details vollständig erklären) (!Den gesamten Schluss vorwegnehmen) (!Möglichst viele Fachbegriffe nennen)




Was beschreibt den roten Faden einer Präsentation am besten? (Die nachvollziehbare Verbindung der Inhalte) (!Die Farbe der Überschriften) (!Die Länge der Karteikarten) (!Die Anzahl der Bilder)




Welche Formulierung ist für Feedback am präzisesten? (Die Schrift ist aus der letzten Reihe schwer lesbar deshalb würde ich sie vergrößern) (!Die Folie ist einfach schlecht) (!Du kannst nicht präsentieren) (!War eigentlich ganz okay)




Was unterstützt verständliches Sprechen besonders? (Angemessenes Tempo und bewusste Pausen) (!Durchgehend sehr schnelles Sprechen) (!Möglichst gleichmäßige Betonung) (!Flüstern während des gesamten Vortrags)




Welche Funktion hat eine gute Visualisierung? (Sie macht wichtige Zusammenhänge leichter verständlich) (!Sie ersetzt jede mündliche Erklärung) (!Sie füllt freie Stellen auf der Folie) (!Sie zeigt möglichst viel Text gleichzeitig)




Was gehört zur Körpersprache? (Blickkontakt Gestik Mimik und Haltung) (!Quellenverzeichnis Dateiname und Seitenzahl) (!Rechtschreibung Zeilenabstand und Absatz) (!Leitfrage Gliederung und Literatur)




Was bedeutet adressatengerecht präsentieren? (Inhalt und Sprache an das Publikum anpassen) (!Für jedes Publikum exakt gleich sprechen) (!Nur möglichst schwierige Wörter verwenden) (!Das Vorwissen des Publikums ignorieren)




Was solltest Du mit einer KI-Ausgabe tun bevor Du sie in eine Präsentation übernimmst? (Aussagen prüfen und mit Regeln Texten oder Quellen vergleichen) (!Alles unverändert übernehmen) (!Nur auf die Länge der Antwort achten) (!Die Herkunft der Informationen absichtlich verschweigen)




Welche Aussage zu Folien ist sinnvoll? (Wenige passende Inhalte können das Zuhören besser unterstützen als eine Textwand) (!Jede Folie braucht möglichst viele ganze Sätze) (!Bilder sind immer nur Dekoration) (!Je kleiner die Schrift desto professioneller die Folie)




Was gehört zu einem überzeugenden Schluss? (Die Leitfrage beantworten und die Kernaussage sichern) (!Ein neues Hauptthema ohne Erklärung beginnen) (!Alle Folien noch einmal vollständig vorlesen) (!Ohne Abschluss mitten im Satz aufhören)





Memory

Einleitung Interesse wecken
Hauptteil Inhalte geordnet erklären
Blickkontakt Publikum einbeziehen
Sprechpause Wichtiges wirken lassen
Kontrast Lesbarkeit erhöhen
Feedback Verbesserung ermöglichen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Präsentationsfunktion
Einleitung Neugier wecken und Orientierung geben
Hauptteil Inhalte nachvollziehbar erklären
Schluss Kernaussage sichern
Visualisierung Inhalte sichtbar und verständlich machen
Feedback gezielte Verbesserung anstoßen




...


Kreuzworträtsel

Aufbau Wie heißt der Bereich mit Einleitung Hauptteil und Schluss?
Publikum Für wen wird eine Präsentation gestaltet?
Stimme Womit steuerst Du Lautstärke Tempo und Betonung?
Gestik Wie nennt man bedeutungsvolle Bewegungen besonders der Hände und Arme?
Kontrast Was verbessert die Lesbarkeit wenn Schrift und Hintergrund deutlich verschieden sind?
Feedback Wie heißt eine begründete Rückmeldung zur Verbesserung?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Eine Präsentation beginnt mit einer

. Der geordnete Mittelteil heißt

. Am Ende sichert der

die wichtigste Erkenntnis. Eine verständliche Präsentation braucht einen roten

. Bewusste Unterbrechungen beim Sprechen nennt man

. Bilder und Diagramme gehören zur

. Wer Alter und Vorwissen der Zuhörenden berücksichtigt arbeitet

. Eine KI-Ausgabe muss vor der Übernahme

werden.




Sofort-Feedback: Fehlerdetektiv

Ordne jeder Beobachtung einen passenden Verbesserungsschritt zu und begründe anschließend mündlich.

Beobachtung Passender nächster Schritt
Die Person liest nur von der Folie ab. Stichwörter kürzen und frei mit Blickkontakt erklären.
Die Schrift ist aus der letzten Reihe kaum zu erkennen. Schrift vergrößern und Kontrast prüfen.
Der Schluss endet mit „Äh ja das war's“. Kernaussage vorbereiten und Leitfrage beantworten.
Die Stimme ist durchgehend sehr schnell. Sprechpausen markieren und Tempo an wichtigen Stellen senken.

Selbstkontrolle: Wenn Du zu jeder Zeile erklären kannst, warum der Schritt hilft, hast Du nicht nur eine Regel erkannt, sondern ihren Zusammenhang verstanden.


Offene Aufgaben


Leicht

  1. Präsentationsstart: Entwickle drei verschiedene Einstiege für dasselbe Thema: eine Frage, ein Bildimpuls und eine überraschende Beobachtung. Begründe, welcher Einstieg für eine 5. Klasse am besten passt.
  2. Sprechtempo: Sprich einen 30-Sekunden-Text zweimal und markiere anschließend Stellen für Pausen. Vergleiche die Wirkung mit einer Partnerperson.
  3. Foliengestaltung: Gestalte aus einem kurzen Sachtext eine Folie mit Überschrift, drei Stichwörtern und einer passenden Visualisierung. Begründe jede Auswahl.
  4. Feedback: Beobachte eine kurze Präsentation und formuliere zwei Rückmeldungen nach dem Muster Beobachtung – Wirkung – Vorschlag.


Standard

  1. Adressatenbezug: Erkläre dasselbe Thema einmal für eine 5. Klasse und einmal für Erwachsene mit Fachwissen. Vergleiche Wortwahl, Beispiele und Detailtiefe.
  2. Plakatgestaltung: Entwickle ein Lernplakat zu einem Unterrichtsthema. Führe anschließend einen Gallery Walk durch und überarbeite das Plakat anhand von zwei begründeten Rückmeldungen.
  3. Körpersprache: Plane eine 90-Sekunden-Erklärung mit zwei sinnvollen Gesten und mindestens drei bewussten Blickmomenten. Reflektiere, welche Bewegung tatsächlich geholfen hat.
  4. Präsentationsanalyse: Analysiere eine frei gewählte Präsentation oder ein schulisches Beispiel anhand der sechs Bereiche Aufbau, Sprache, Stimme, Körpersprache, Visualisierung und Adressatenbezug.


Schwer

  1. Präsentationsvergleich: Vergleiche zwei Präsentationen zum selben Thema. Formuliere ein begründetes Urteil, welche das Publikum besser beim Verstehen unterstützt, und belege es mit mindestens vier Fachbegriffen.
  2. Medienwechsel: Übertrage eine digitale Folie in ein analoges Plakat oder umgekehrt. Erkläre, welche Gestaltung sich wegen des Mediums ändern musste.
  3. KI-Kompetenz: Lass eine KI zwei Vorschläge für die Gliederung eines kurzen Referats erzeugen. Prüfe jeden Vorschlag an einer eigenen Vorplanung und an einer zuverlässigen Quelle, verbessere die Gliederung und dokumentiere transparent, welche KI-Hilfe Du genutzt hast.
  4. Präsentationsprojekt: Entwickle eine drei- bis vierminütige Präsentation zu einer selbst gewählten Sachfrage. Nutze mindestens zwei verschiedene Visualisierungsformen, hole Feedback ein, überarbeite gezielt und begründe Deine wichtigsten Entscheidungen schriftlich.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transfer Aufbau: Du erhältst fünf ungeordnete Bausteine einer Präsentation. Entwickle daraus eine sinnvolle Reihenfolge und begründe, wie Dein roter Faden entsteht.
  2. Transfer Publikum: Eine Präsentation über Wetterextreme wurde für Erwachsene geschrieben. Überarbeite einen Abschnitt für eine 5. Klasse und erkläre drei adressatenbezogene Änderungen.
  3. Transfer Visualisierung: Entscheide für drei Informationen, ob Text, Bild, Diagramm, Karte oder Gegenstand am geeignetsten ist. Begründe jede Wahl mit der Funktion der Visualisierung.
  4. Transfer Stimme und Körpersprache: Eine Person spricht sehr leise, schnell und mit Blick auf den Boden. Entwickle einen Übungsplan mit drei priorisierten Schritten und begründe die Reihenfolge.
  5. Transfer Feedback: Formuliere aus den Pauschalurteilen „zu langweilig“ und „Folie schlecht“ jeweils ein beobachtbares, faires und handlungsorientiertes Feedback.
  6. Transfer KI-Prüfung: Eine KI liefert eine überzeugend klingende Aussage ohne überprüfbare Quelle. Beschreibe genau, wie Du nach dem Grundmuster selbst denken → KI nutzen → prüfen → vergleichen → verbessern → transparent machen vorgehst.


Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur Regeln nennen, sondern sie in einer eigenen Präsentation anwenden und begründen kannst.

  1. Du planst eine klare Leitfrage und einen nachvollziehbaren Aufbau.
  2. Du verwendest verständliche, präzise und adressatengerechte Sprache.
  3. Du setzt Stimme und Körpersprache bewusst ein.
  4. Du gestaltest mindestens eine Visualisierung mit erkennbarem Mehrwert.
  5. Du belegst wichtige Sachinformationen mit geeigneten Quellen.
  6. Du gibst und nutzt kriteriengeleitetes Feedback.
  7. Du reflektierst mindestens zwei eigene Gestaltungsentscheidungen mit Fachbegriffen.
  8. Falls Du KI nutzt, prüfst Du die Ausgabe, verbesserst sie und machst die KI-Hilfe transparent.




OERs zum Thema



Kompetenzcheck, Selbstreflexion und individuelle Empfehlung

Bewerte jeden Punkt mit 0 = noch nicht, 1 = teilweise oder 2 = sicher.

Kompetenz 0 1 2
Ich kann einen roten Faden planen.
Ich kann verständlich und adressatengerecht formulieren.
Ich kann Stimme und Pausen bewusst einsetzen.
Ich kann Blick, Haltung und Gestik passend nutzen.
Ich kann eine Folie oder ein Plakat begründet gestalten.
Ich kann präzises Feedback geben und umsetzen.
Ich kann KI-Ausgaben prüfen und transparent überarbeiten.

Kurze Selbstreflexion: „Am sichersten bin ich bei …, weil …“ „Als Nächstes verbessern möchte ich …“ „Eine konkrete Übung dafür ist …“

Deine individuelle Empfehlung nach der Punktzahl:

  1. 0–6 Punkte – Wiederholen: Bearbeite noch einmal die Abschnitte Aufbau, Sprache, Stimme und Visualisierung. Nutze anschließend den Fehlerdetektiv und wiederhole drei Quizfragen, die Dir schwergefallen sind.
  2. 7–10 Punkte – Anwenden: Halte erneut die 2-Minuten-Präsentation. Bitte eine Partnerperson um Feedback zu genau zwei Kriterien und verbessere danach gezielt.
  3. 11–14 Punkte – Vertiefen: Bearbeite eine schwere offene Aufgabe, besonders den Präsentationsvergleich oder die KI-Kompetenzaufgabe, und begründe Deine Entscheidungen mit mindestens vier Fachbegriffen.

Abschlussfrage: Vergleiche jetzt Deine Vorwissens-Notizen vom Anfang mit Deinem Kompetenzcheck. Welche Idee würdest Du heute genauer formulieren als zu Beginn?


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