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CNC-Grundlagen und Programmaufbau – Werkzeugdaten richtig zuordnen

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CNC-Grundlagen und Programmaufbau – Werkzeugdaten richtig zuordnen

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CNC-Grundlagen und Programmaufbau – Werkzeugdaten richtig zuordnen


Einleitung

Kurzbeschreibung: Länge, Radius und Werkzeugplatz richtig zuordnen.

Dieser aiMOOC richtet sich an Auszubildende in der Metalltechnik, besonders an angehende Zerspanungsmechanikerinnen und Zerspanungsmechaniker. Du arbeitest mit kurzen Lerneinheiten, einem konkreten Ausbildungsfall und sicheren Offline-Simulationen.

Lernziel: Du kannst erklären, welche Bedeutung Werkzeuglänge, Werkzeugradius und Werkzeugplatz haben, diese Daten einer Werkzeugnummer korrekt zuordnen und ihre Rolle im CNC-Programmaufbau begründen.

Sicherheitsregel: Alle Maschinenabläufe dieses Kurses werden zuerst und grundsätzlich in einer freigegebenen Offline-Simulation oder einem schulisch beziehungsweise betrieblich zugelassenen digitalen Zwilling geprüft. Es gibt keine automatische Live-Ansteuerung. Reale Arbeiten erfolgen nur unter geeigneter Fachaufsicht, nach betrieblicher Freigabe und gemäß Herstellerunterlagen. Schutzeinrichtungen, Verriegelungen, Schutztüren oder andere Sicherheitsfunktionen dürfen niemals umgangen werden.


Lerneinheit 1: Drei Werkzeugdaten – drei Aufgaben

Werkzeuglänge beschreibt einen axialen Geometrie- beziehungsweise Korrekturwert des Werkzeugs relativ zum jeweils definierten Bezug der Maschine oder Steuerung. Dieser Wert sorgt dafür, dass Werkzeuge mit unterschiedlicher Auskraglänge im Programm korrekt berücksichtigt werden.

Werkzeugradius beschreibt die radiale Werkzeuggeometrie. Bei einer aktiven Bahnkorrektur kann die Steuerung damit die Werkzeugmittelbahn gegenüber der programmierten Kontur verschieben. Manche Steuerungen verwalten statt des Radius einen Durchmesser. Deshalb prüfst Du immer die konkrete Steuerungsdokumentation.

Werkzeugplatz beschreibt die physische Position eines Werkzeugs in Magazin oder Revolver. Werkzeugnummer und Werkzeugplatz können gleich sein, müssen es aber nicht. Eine Werkzeugverwaltung kann eine Werkzeugnummer einem anderen Magazinplatz zuordnen.

Merksatz: Länge wirkt axial, Radius wirkt radial, Werkzeugplatz beschreibt den Speicherort.


Lerneinheit 2: Werkzeugnummer ist nicht automatisch Werkzeugplatz

Ein CNC-Programm wählt ein Werkzeug meist über eine Werkzeugkennung oder Werkzeugnummer aus. Die Steuerung oder Werkzeugverwaltung muss dazu wissen, an welchem Magazinplatz dieses Werkzeug liegt.

Bei Werkzeugwechslern mit Werkzeugtabelle kann beispielsweise Werkzeug T2 an Platz 7 liegen. Wird dasselbe Werkzeug auf Platz 9 umgelagert, muss die Werkzeugverwaltung diese neue Zuordnung kennen. Der Programmierer ändert nicht automatisch alle Geometriedaten, denn Länge und Radius gehören zum Werkzeug beziehungsweise zur Schneide und nicht zum alten Magazinplatz.

Beobachtungsauftrag zum Ablaufvideo: Achte nur auf das Prinzip Werkzeugmagazin, Magazinplatz und Werkzeugwechsel. Übertrage keine gezeigten Bedienhandlungen auf eine reale Maschine ohne Herstellerunterlagen, Fachaufsicht und Freigabe.


Lerneinheit 3: Werkzeugdaten in der Werkzeugverwaltung

Moderne CNC-Steuerungen führen Werkzeugdaten in Werkzeuglisten oder Werkzeugtabellen. Je nach System findest Du dort zum Beispiel Werkzeugname, Schneidennummer, Längenwerte, Radius oder Durchmesser und Magazinplatz.

Arbeitsauftrag: Notiere beim Ansehen drei Spalten einer Werkzeugverwaltung, die für unseren Kurs wichtig sind. Vergleiche anschließend mit den Begriffen Länge, Radius beziehungsweise Durchmesser und Platz.


Lerneinheit 4: Konkreter Ausbildungsfall – Adapterplatte, nur Simulation

Du sollst in einer freigegebenen CNC-Simulation eine einfache Adapterplatte vorbereiten. Das virtuelle Rohteil hat 80 mm × 60 mm × 10 mm. Es findet keine reale Bearbeitung statt.

Werkzeug Aufgabe im Ausbildungsfall Simulations-Länge Simulations-Radius Magazinplatz
T1 Planwerkzeug 105,20 mm 20,00 mm 4
T2 Schaftfräser 92,80 mm 5,00 mm 7
T3 Bohrer 86,40 mm 3,00 mm 12

Wichtig: Diese Zahlen sind reine Trainingsdaten. Sie dürfen nicht als Einstellwerte für eine reale Maschine übernommen werden.


Basisauftrag: Daten lesen

Ordne T2 die richtigen Werte zu.

Auftrag: Schreibe in Dein Lernprotokoll: Werkzeugnummer, Länge, Radius und Magazinplatz.

Hilfe 1: Suche in der Zeile T2.

Hilfe 2: Länge und Radius sind Geometriedaten; der Platz ist die physische Magazinposition.

Hilfe 3: T2 gehört zu 92,80 mm Länge, 5,00 mm Radius und Platz 7.

Begründetes Feedback: Die Zuordnung ist richtig, wenn Du die drei Datenarten nicht vermischst. Der Radius beschreibt nicht die Auskraglänge und der Magazinplatz ist kein Geometriewert.


Anwendungsauftrag: Fehler finden

In der Simulation wurde T2 versehentlich mit Länge 5,00 mm, Radius 92,80 mm und Platz 7 eingetragen.

Auftrag: Erkläre, warum diese Eingabe unplausibel ist und welche beiden Felder vertauscht wurden.

Hilfe 1: Vergleiche die Werte mit der Tabelle.

Hilfe 2: Frage Dich: Welcher Wert beschreibt axial, welcher radial?

Hilfe 3: Länge und Radius wurden vertauscht.

Begründetes Feedback: Ein vertauschter Längen- und Radiuswert verändert völlig unterschiedliche Korrekturwirkungen. Deshalb müssen Geometriedaten nicht nur zahlenmäßig, sondern auch ihrer Bedeutung nach geprüft werden.


Transferauftrag: Werkzeug umgelagert

T2 wird im virtuellen Magazin von Platz 7 auf Platz 9 verschoben. Werkzeug, Halter, Länge und Radius bleiben unverändert.

Auftrag: Entscheide, welche Daten Du in der Simulation ändern musst.

Hilfe 1: Hat sich die Werkzeuggeometrie verändert?

Hilfe 2: Nur der Speicherort hat sich geändert.

Hilfe 3: Werkzeugplatz auf 9 ändern; Länge und Radius bleiben gleich.

Begründetes Feedback: Die Werkzeugidentität und Geometrie bleiben erhalten. Nur die Zuordnung der Werkzeugnummer zur Magazinposition wird angepasst.


Lerneinheit 5: Programmaufbau verstehen

Ein CNC-Programm folgt einem Ablauf. Die genaue Syntax hängt von Steuerung und Maschinenhersteller ab.

PROGRAMMSTART
→ Werkzeug auswählen
→ Werkzeugwechsel beziehungsweise Werkzeugbereitstellung
→ Werkstückbezug aktivieren
→ passende Längenkorrektur zuordnen
→ gegebenenfalls Radius-/Bahnkorrektur zuordnen
→ Bearbeitungsweg in der Simulation prüfen
→ Korrekturen sicher aufheben
→ PROGRAMMENDE

Bei Fanuc- oder Haas-ähnlicher DIN/ISO-Programmierung werden Werkzeugaufruf, Längenkorrektur und Radius-/Durchmesserkorrektur häufig mit getrennten Adressen beziehungsweise Registern verwaltet. Andere Steuerungen stellen dieselben Informationen anders dar. Verwende deshalb nie ungeprüft Syntax oder Korrekturregeln einer fremden Steuerung.

Beobachtungsauftrag: Erstelle aus dem Video eine Reihenfolge aus fünf Bausteinen eines CNC-Programms. Verwende keine Live-Maschine.


Lerneinheit 6: Länge und Korrekturindex

In vielen DIN/ISO-orientierten Steuerungen wird eine Längenkorrektur über einen eigenen Korrekturindex ausgewählt. In Haas-Unterlagen wird zum Beispiel G43 zusammen mit einem H-Index für die positive Werkzeuglängenkorrektur beschrieben.

Für diesen Kurs gilt: Werkzeugnummer und Längenkorrekturindex werden bewusst geprüft und nicht automatisch gleichgesetzt.

Arbeitsauftrag: Notiere zwei mögliche Folgen einer falschen Längenzuordnung in der Simulation. Prüfe anschließend, ob die Werkzeugspitze virtuell oberhalb oder unterhalb der erwarteten Position liegt.


Lerneinheit 7: Radius und Bahnkorrektur

Bei einer Fräserradiuskorrektur verschiebt die Steuerung die Werkzeugmittelbahn relativ zur programmierten Werkstückkontur. In Haas-Dokumentation wählen G41 und G42 die Korrekturseite; ein D-Index verweist auf den zugehörigen Radius- oder Durchmesserwert. Die konkrete Interpretation hängt von der Steuerung und ihren Einstellungen ab.

Sicherer Simulationsauftrag: Öffne eine freigegebene Offline-Simulation. Verwende einen virtuellen Fräser mit Radius 5,00 mm. Beobachte die Werkzeugmittelbahn mit und ohne aktivierte Bahnkorrektur. Verändere keine reale Maschine.

Gestufte Hilfe:

  1. Hilfe 1: Die programmierte Kontur und die Werkzeugmittelbahn sind nicht dasselbe.
  2. Hilfe 2: Die Distanz zwischen beiden hängt vom wirksamen Radius- beziehungsweise Durchmesserwert ab.
  3. Hilfe 3: Prüfe zusätzlich, ob Deine Simulation Radius- oder Durchmesserwerte erwartet.

Begründetes Feedback: Wenn sich die virtuelle Werkzeugmittelbahn bei aktiver Korrektur seitlich zur Kontur verschiebt, hast Du die Funktion grundsätzlich richtig beobachtet. Die genaue Verschieberichtung hängt von Korrekturseite und Fahrtrichtung ab.


Lerneinheit 8: Werkzeugplatz und Wechselablauf

Ein automatischer Werkzeugwechsler verbindet die logische Werkzeugauswahl mit einer physischen Magazinposition. Je nach Maschine kann die Steuerung Werkzeugnummern und Magazinplätze dynamisch verwalten.

Ablaufanimation im Kopf:

  1. Programm fordert Werkzeug an.
  2. Steuerung sucht die zugeordnete Werkzeugidentität.
  3. Werkzeugverwaltung kennt den aktuellen Magazinplatz.
  4. Werkzeugwechsel wird in der Simulation als Maschinenablauf dargestellt.
  5. Erst nach erfolgreicher Offline-Prüfung darf ein realer Ablauf nach betrieblicher Freigabe vorbereitet werden.


Lerneinheit 9: Bezugssysteme nicht verwechseln

Werkzeuglänge und Werkzeugradius gehören zu den Werkzeugdaten. Der Werkstücknullpunkt gehört dagegen zum Werkstückbezug. Beides wirkt zusammen, ist aber nicht dasselbe.

Mini-Auftrag: Erkläre in zwei Sätzen den Unterschied zwischen Werkzeuglänge und Werkstücknullpunkt.

Begründetes Feedback: Die Werkzeuglänge beschreibt ein Werkzeug; der Werkstücknullpunkt legt den Ursprung des Werkstückkoordinatensystems fest. Erst die korrekte Kombination ermöglicht eine sinnvolle Positionsberechnung.


Lerneinheit 10: Prüfablauf vor jeder Fertigungssimulation

  1. Werkzeugidentität prüfen: Passt die Werkzeugnummer zum vorgesehenen Werkzeug?
  2. Geometrie prüfen: Sind Länge und Radius beziehungsweise Durchmesser plausibel?
  3. Platz prüfen: Stimmt die Zuordnung Werkzeugnummer ↔ Magazinplatz?
  4. Programmbezug prüfen: Verweist das Programm auf die vorgesehenen Korrekturdaten?
  5. Simulation starten: Werkzeugwechsel, Anfahrbewegungen und Werkzeugbahn beobachten.
  6. Fehler dokumentieren: Keine Korrektur „auf Verdacht“ an einer realen Maschine.
  7. Freigabe beachten: Reale Bearbeitung nur unter Fachaufsicht und betrieblicher Freigabe.


Sicherer Simulationsauftrag: Drei Prüfstationen

Station A – Werkzeugtabelle: Trage die Trainingsdaten T1 bis T3 ausschließlich in eine Offline-Übungsdatei ein. Erstelle einen Screenshot oder ein Protokoll der Zuordnung.

Station B – Werkzeugwechsel: Simuliere die Reihenfolge T1 → T2 → T3. Prüfe, ob die Software die vorgesehenen Magazinplätze 4 → 7 → 12 verwendet.

Station C – Fehlersuche: Ändere in einer Kopie der Übungsdatei nur den Magazinplatz von T2 auf 9. Prüfe, ob die Werkzeuggeometrie unverändert bleibt und ob der virtuelle Wechsel nun Platz 9 verwendet.

Abgabe: Ein kurzes Prüfprotokoll mit Sollwert, Istwert, Fehlerbild und Korrektur.


Mediengestütztes Vertiefen

Arbeitsauftrag: Unterscheide im Video zwischen Messung beziehungsweise Ermittlung von Werkzeugdaten und ihrer späteren Zuordnung in der Steuerung. Schreibe drei Stichpunkte in Dein Lernprotokoll.


Fachliche Einordnung

Die Fachbegriffe sind steuerungsabhängig. Für die Ausbildung ist deshalb entscheidend, das Prinzip zu verstehen und anschließend die konkrete Dokumentation der eingesetzten Steuerung zu lesen.

Siemens SINUMERIK Operate führt in der Werkzeugliste unter anderem Werkzeugposition beziehungsweise Location, Werkzeugname, Schneidennummer, Längenwerte und Radius oder Durchmesser. Haas beschreibt getrennt Werkzeugplatz-Tabelle, Längenkorrektur und Fräserradius-/Durchmesserkorrektur. HEIDENHAIN stellt eigene Werkzeugtabellen und steuerungsspezifische Dokumentationen bereit.


Geprüfte Fachquellen

  1. Siemens CNC4you: Herstellerressourcen zu SINUMERIK, Werkzeugverwaltung, SinuTrain und Simulation.
  2. Siemens WBT – Setup and production with SINUMERIK Operate: Werkzeuglisten, Werkzeugmessung und Einrichten.
  3. Haas Mill Operator Manual – G-Codes: Längenkorrektur und Fräserkorrektur.
  4. Haas Tool Table: Zuordnung von Werkzeugnummern zu Werkzeugplätzen.
  5. HEIDENHAIN Dokumentation: Herstellerdokumentation zu TNC-Steuerungen und Werkzeugtabellen.
  6. Wikipedia – Computerized Numerical Control: Überblick zu CNC, DIN/ISO-Programmierung und Werkzeugbahnkorrektur.


Medienrechte und Medienprüfung

Die eingebetteten Wikimedia-Commons-Dateien wurden über ihre realen Dateiseiten geprüft. Die Lizenzangaben bleiben auf Commons maßgeblich.

Medium Urheber / Quelle Lizenz laut Commons Lernzweck
CNC milling machine.jpg Impressionmanufacturer CC BY-SA 4.0 CNC-Bearbeitung einordnen
MillingCutterSlotEndMillBallnose.jpg Glenn McKechnie CC BY-SA 2.0 Fräserformen vergleichen
End Mill - Outline Drawing.png Wikimedia Commons CC BY-SA 3.0 Werkzeuggeometrie visualisieren
Werkzeugspeicher.jpg Kolossos CC BY-SA 2.0 / 3.0 und GFDL Magazinplatz verstehen
Werkzeugwechsler.jpg Willy Stahl / RAS Reinhardt Maschinenbau GmbH CC BY-SA 3.0 und GFDL Werkzeugwechsel visualisieren
ToolPath.gif Gargoyle888 CC BY-SA 3.0 Werkzeugbahn als Animation
Festlegen des Werkstückkoordinatensystems (Animation).gif Lehrstuhl Qualitätsmanagement und Fertigungsmesstechnik, Prof. A. Weckenmann CC BY-SA 3.0 Bezugssystem als Animation
2346 Automatic Tool-changing Mechanisms on Turning Center.png Kripal Singh Bamel CC BY-SA 4.0 Werkzeugwechselprinzip

Die YouTube-Videos stammen von offiziellen Herstellerkanälen von Siemens beziehungsweise Haas Automation. Sie werden nur als YouTube-Embed eingebunden; Rechte am Videoinhalt verbleiben beim jeweiligen Rechteinhaber. Es erfolgt kein Reupload und kein Downloadangebot.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Aussage beschreibt die Werkzeuglänge am besten? (Ein axialer Geometrie- oder Korrekturwert des Werkzeugs) (!Die Nummer des Magazinplatzes) (!Die Breite des Werkstücks) (!Die Programmlaufzeit)




Wofür steht der Werkzeugradius im Kern? (Für eine radiale Werkzeuggeometrie) (!Für die Werkzeugnummer) (!Für die Magazinposition) (!Für den Werkstücknullpunkt)




Was beschreibt der Werkzeugplatz? (Die physische Position eines Werkzeugs im Magazin oder Revolver) (!Die Werkzeuglänge) (!Die Werkstückhöhe) (!Die Vorschubgeschwindigkeit)




Müssen Werkzeugnummer und Werkzeugplatz immer identisch sein? (Nein) (!Ja, bei jeder CNC-Steuerung) (!Nur bei Bohrern) (!Nur bei manuellen Maschinen)




Was solltest Du nach einer Umlagerung eines Werkzeugs auf einen anderen Magazinplatz zuerst prüfen? (Die Zuordnung in der Werkzeugverwaltung) (!Die Farbe des Werkzeugs) (!Die Bildschirmhelligkeit) (!Die Werkstückbezeichnung)




Welche Daten gehören im Ausbildungsfall zu T2? (Länge 92,80 mm, Radius 5,00 mm, Platz 7) (!Länge 5,00 mm, Radius 92,80 mm, Platz 7) (!Länge 92,80 mm, Radius 7,00 mm, Platz 5) (!Länge 7,00 mm, Radius 5,00 mm, Platz 92)




Warum wird eine Werkzeugbahnkorrektur verwendet? (Um die Werkzeugmittelbahn an die Werkzeuggeometrie anzupassen) (!Um den Magazinplatz zu nummerieren) (!Um das Werkstück automatisch einzuspannen) (!Um die Steuerung auszuschalten)




Was ist vor einer realen Bearbeitung in diesem Kurs vorgesehen? (Eine sichere Offline-Simulation und fachliche Freigabe) (!Direkter Automatikstart ohne Prüfung) (!Umgehen der Schutztürüberwachung) (!Übernahme fremder Werkzeugdaten ohne Kontrolle)




Was bleibt bei einer reinen Umlagerung desselben Werkzeugs normalerweise unverändert? (Die Werkzeuggeometrie) (!Der physische Magazinplatz) (!Die Werkzeugplatzzuordnung) (!Die Position im Werkzeugmagazin)




Welche Aussage ist für verschiedene CNC-Steuerungen richtig? (Die konkrete Darstellung von Werkzeugdaten ist steuerungsabhängig) (!Alle Steuerungen verwenden immer dieselben Register) (!Radius und Länge sind immer dieselbe Größe) (!Werkzeugplätze sind nie veränderbar)





Memory

Werkzeuglänge axialer Korrekturwert
Werkzeugradius radiale Geometrie
Werkzeugplatz Magazinposition
Werkzeugnummer logische Werkzeugkennung
Simulation virtuelle Ablaufprüfung
Werkzeugverwaltung Zuordnung von Identität und Daten





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Werkzeuglänge axialer Geometriewert
Werkzeugradius radialer Geometriewert
Werkzeugnummer logische Identität
Werkzeugplatz physische Magazinposition
Offline-Simulation sichere Vorprüfung






Kreuzworträtsel

Längenkorrektur Welche Korrektur berücksichtigt die axiale Werkzeuggeometrie?
Werkzeugplatz Wie heißt die physische Position im Magazin?
Simulation Wie heißt die virtuelle Prüfung vor dem realen Ablauf?
Magazin Wo werden mehrere Werkzeuge für automatische Wechsel bereitgestellt?
Radius Welche Werkzeuggröße wirkt radial zur Kontur?
Werkzeugnummer Welche Kennung wählt ein Programm für ein Werkzeug?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Die Werkzeuglänge beschreibt einen

Geometrie- oder Korrekturwert. Der Werkzeugradius beschreibt eine

Werkzeuggröße. Der Werkzeugplatz bezeichnet eine

. Eine Werkzeugnummer ist eine logische

. Werkzeugnummer und Magazinplatz müssen nicht immer

sein. Eine Werkzeugbahnkorrektur berücksichtigt die

. Vor einer realen Bearbeitung soll der Ablauf in einer sicheren

geprüft werden. Reale Arbeiten benötigen geeignete Fachaufsicht und betriebliche

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Werkzeugdaten: Erstelle drei Karteikarten zu Länge, Radius und Werkzeugplatz. Ergänze jeweils eine eigene Skizze.
  2. Werkzeugtabelle: Übertrage die Trainingsdaten T1 bis T3 in eine übersichtliche Tabelle und markiere Geometrie- und Platzdaten unterschiedlich.
  3. Werkzeugbilder: Vergleiche zwei eingebettete Werkzeugbilder und benenne sichtbare Unterschiede, die für die Werkzeugwahl wichtig sein könnten.
  4. Sicherheitsregeln: Formuliere fünf Regeln für den Umgang mit CNC-Simulationen und realen Maschinen in der Ausbildung.


Standard

  1. Fehlersuche: Erstelle eine absichtlich fehlerhafte Werkzeugtabelle mit drei plausiblen Fehlern. Tausche sie mit einer Lernpartnerin oder einem Lernpartner und begründet die Korrekturen.
  2. Programmaufbau: Gestalte ein Flussdiagramm vom Werkzeugaufruf bis zum Programmende. Nutze keine maschinenspezifische Live-Ansteuerung.
  3. Werkzeugwechsel: Analysiere das Werkzeugwechselvideo und zeichne einen Ablauf mit Werkzeugnummer, Magazinplatz und Spindelposition als abstrakte Zustände.
  4. CNC-Simulation: Dokumentiere eine Offline-Simulation mit Soll-/Ist-Vergleich für T1, T2 und T3.


Schwer

  1. Transfer Werkzeugwechsel: Plane eine Werkzeugstrategie für fünf virtuelle Werkzeuge, deren Magazinplätze sich ändern dürfen. Begründe, welche Daten an Werkzeug und welche an Platz gebunden sind.
  2. Werkzeugkorrektur: Untersuche in einer Offline-Simulation die Wirkung eines geänderten Radiuswertes auf die Werkzeugmittelbahn und dokumentiere Ursache und Wirkung.
  3. Steuerungsvergleich: Vergleiche anhand offizieller Dokumentation die Werkzeugverwaltung zweier CNC-Steuerungen. Arbeite Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei Länge, Radius oder Durchmesser und Magazinplatz heraus.
  4. Qualitätssicherung: Entwickle eine Prüfliste, mit der ein Ausbildungsbetrieb vor einer freigegebenen CNC-Bearbeitung Werkzeugidentität, Geometrie, Platzzuordnung und Simulation dokumentieren kann.




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Lernkontrolle

  1. Fehleranalyse: In einer Simulation fährt ein Werkzeug in Z deutlich tiefer als erwartet. Entwickle eine Prüfreihenfolge, mit der Du klärst, ob Werkzeuglänge, Werkstückbezug oder Programmauswahl die Ursache sein könnte.
  2. Werkzeugumlagerung: Ein Werkzeug wird von Magazinplatz 5 auf 14 umgelagert. Erkläre, welche Daten Du prüfen oder ändern musst und welche Daten nur dann neu bestimmt werden müssen, wenn sich das Werkzeug beziehungsweise seine Einspannung verändert hat.
  3. Radiuskorrektur: Eine Kontur ist in der Simulation systematisch zu groß oder zu klein. Beschreibe, wie Du kontrollierst, ob Radius-/Durchmesserwert, Korrekturseite oder falscher Korrekturindex beteiligt sind.
  4. Programmstruktur: Begründe, warum Werkzeugauswahl, Längenkorrektur, Werkstückbezug und gegebenenfalls Radiuskorrektur logisch getrennte Programmschritte sind.
  5. Sicherheitskonzept: Entwickle für einen Ausbildungsbetrieb einen Ablauf von der Offline-Simulation bis zur realen Freigabe, ohne Schutzfunktionen zu umgehen.
  6. Steuerungstransfer: Übertrage das Prinzip Länge – Radius – Platz auf eine andere CNC-Steuerung und erkläre, welche Punkte Du zuerst in der Herstellerdokumentation nachschlagen würdest.




Lernnachweis

Für einen erfolgreichen Lernnachweis solltest Du zeigen, dass Du:

  1. Werkzeuglänge, Werkzeugradius und Werkzeugplatz fachlich unterscheiden kannst.
  2. Werkzeugnummer und Magazinplatz korrekt voneinander trennst.
  3. Werkzeugdaten in einer Werkzeugtabelle plausibilisieren kannst.
  4. einen einfachen CNC-Programmaufbau als Ablauf erklären kannst.
  5. die Wirkung von Längen- und Radiuskorrekturen in einer Offline-Simulation beschreiben kannst.
  6. Fehler in einer Werkzeugzuordnung systematisch findest und begründest.
  7. Herstellerdokumentationen für steuerungsspezifische Details heranziehst.
  8. Sicherheitsgrenzen einhältst: Simulation vor Realbetrieb, keine Live-Ansteuerung ohne Freigabe, keine Umgehung von Schutzeinrichtungen.




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