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Backstreet Boys - Everybody

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Backstreet Boys - Everybody




Backstreet Boys - Everybody


Einleitung

Everybody (Backstreet's Back) ist ein 1997 veröffentlichtes Stück der Backstreet Boys. Der Song verbindet Pop und Dance-Pop mit einer stark auf Wiedererkennung, Gruppenwirkung und Tanzbarkeit ausgerichteten Produktion. Geschrieben und produziert wurde er von Max Martin und Denniz PoP. Die Aufnahme entstand in einem transatlantischen Produktionsprozess: Teile wurden in den Parc Studios in Orlando und in den Cheiron Studios in Stockholm aufgenommen, der Mix erfolgte in Stockholm; MusicBrainz verzeichnet außerdem einen Edit in den Battery Recording Studios in New York.[1]

Die Bandchronik der Backstreet Boys nennt den 30. Juni 1997 für die Veröffentlichung; die deutschsprachige Wikipedia unterscheidet zwischen Airplay ab 30. Juni und der Single-Veröffentlichung am 14. Juli 1997.[2][3] International gehörte der Titel zum Album Backstreet's Back; in den USA erschien er außerdem auf der dortigen Fassung des Albums Backstreet Boys.[4]

Der aiMOOC untersucht nicht nur Fakten, sondern vor allem das Zusammenspiel von Songwriting, Arrangement, Musikproduktion, Gesang, Rhythmus, Harmonik, Musikvideo und Popkultur. Du sollst dabei lernen, zwischen belegten Produktionsdaten, höranalytischen Beobachtungen und Interpretationen zu unterscheiden.


Offizielles Musikvideo als Hör- und Sehanlass

Das folgende Video stammt vom offiziellen YouTube-Kanal der Backstreet Boys. Es wird hier als offizieller Stream eingebettet; es ist kein frei lizenzierter OER-Clip und darf nicht einfach heruntergeladen und neu veröffentlicht werden.

Regie führte Joseph Kahn. Das Video inszeniert die Band in einem Spukhaus- und Monster-Szenario und greift bewusst Bildtraditionen des Horrorfilms auf; als wichtiger Bezug wird häufig Michael Jacksons Thriller genannt.[5] Brian Littrell erscheint als Werwolf, Howie Dorough als Dracula, Nick Carter als Mumie, A. J. McLean als Phantom der Oper und Kevin Richardson in einer Jekyll-und-Hyde-Doppelrolle.[3]


Entstehung und zeitgeschichtlicher Kontext


Backstreet Boys zwischen Europa und USA

Die Backstreet Boys wurden 1993 in Orlando gegründet. Ihr erstes internationales Album erschien 1996 zunächst außerhalb der USA; gerade in Europa wuchs ihre Popularität früh stark an. Erst 1997 wurde in den Vereinigten Staaten ein eigenes, aus Material der ersten beiden internationalen Alben zusammengestelltes Album veröffentlicht.[6][7]

Diese Veröffentlichungsgeschichte erklärt den scheinbar paradoxen Titel Backstreet's Back: Für viele europäische Fans war die Band tatsächlich „zurück“, während sie in den USA erst ihren großen Marktdurchbruch vorbereitete. Laut der englischsprachigen Wikipedia war die Formulierung innerhalb des US-Labels zunächst umstritten, weil ein „Back“-Titel auf einem amerikanischen Debütalbum ungewöhnlich wirkte.[4]


Die schwedische Pop-Schmiede Cheiron

Die Cheiron Studios in Stockholm wurden in den 1990er Jahren zu einem wichtigen Zentrum internationaler Popproduktion. Denniz PoP und Max Martin arbeiteten dort mit verschiedenen internationalen Acts; auch frühe Backstreet-Boys-Aufnahmen entstanden in diesem Umfeld.[8]

Max Martin war zu dieser Zeit noch am Beginn seiner später sehr einflussreichen Karriere. Für Everybody (Backstreet's Back) teilte er sich Songwriting und Produktion mit Denniz PoP.[1]


Mindestens drei belegte Besonderheiten dieser Aufnahme


Besonderheit 1: Aufnahme in zwei Städten, Mix in Stockholm

Für genau diese Aufnahme werden Parc Studios in Orlando und Cheiron Studios in Stockholm als Aufnahmeorte genannt. Der Mix wird Cheiron in Stockholm zugeordnet; MusicBrainz nennt zusätzlich Battery Recording Studios in New York für den Edit.[1] Damit lässt sich der Titel als konkretes Beispiel für die internationale Arbeitsteilung in der Popproduktion der 1990er Jahre untersuchen.


Besonderheit 2: Zusätzliche „Girl Crowd“-Stimmen

Neben den fünf Bandmitgliedern sind für die Aufnahme Andrea M. Majied, Susan McCall und Bonnie Brewster als Girl Crowd beziehungsweise zusätzliche Gruppenstimmen dokumentiert.[9][1] Diese Angabe ist für die Höranalyse interessant: Nicht jedes hörbare Gruppenereignis muss ausschließlich von den fünf Hauptsängern stammen.


Besonderheit 3: Mehrere offizielle Fassungen mit unterschiedlicher Länge

Zeitgenössische Veröffentlichungen führen unter anderem eine etwa 3:44 bis 3:45 Minuten lange 7-inch- beziehungsweise Radiofassung und eine etwa 4:45 Minuten lange Extended Version.[4] Die längere Fassung erweitert das Arrangement gegenüber der kürzeren Singlefassung. Für eine genaue Formanalyse solltest Du deshalb immer festhalten, welche Fassung Du hörst.


Besonderheit 4: Video und Song wurden zu einer gemeinsamen Pop-Inszenierung

Das Musikvideo wurde von Joseph Kahn gedreht und 1998 bei den MTV Video Music Awards als Best Group Video ausgezeichnet; die Band führt diese Auszeichnung auch in ihrer offiziellen Chronik auf.[2][10] Dadurch ist der Titel ein gutes Beispiel dafür, wie Musik, Choreografie, Kostüm, Filmgenre und Star-Image ineinandergreifen.


Stil und Genre

Der Titel wird überwiegend als Dance-Pop eingeordnet.[4] Typisch sind ein geradliniger 4/4-Puls, deutlich markierte Groove-Ebenen, synthetisch geprägte Klangfarben, ein stark wiederholter Hook und ein Wechsel zwischen Einzelstimmen und Gruppenantworten. Im Kontext der späten 1990er Jahre verbindet die Produktion Elemente aus Dance-Pop, Euro-Pop und amerikanisch geprägtem Vocal-Pop.

Der Song wirkt zugleich rhythmisch körperbezogen und theatralisch. Die Mollfärbung erzeugt einen dunkleren Grundcharakter, der gut mit der Horrorästhetik des Videos zusammenspielt, ohne den Titel zu einem düsteren Song im engeren Sinne zu machen.


Melodie und Harmonik

Eine veröffentlichte Piano-Vocal-Guitar-Ausgabe von Musicnotes nennt B-Moll beziehungsweise B-flat minor als ursprüngliche Tonart und ein Tempo von ungefähr 108 Schlägen pro Minute.[11]

Die harmonische Wirkung entsteht weniger durch komplizierte Modulationen als durch kurze, wiederkehrende Moll-Funktionen, markante Bassbewegungen und eine dominante Spannung vor der Rückkehr zur Molltonika. In verbreiteten Akkordtranskriptionen erscheint als Kerngedanke häufig eine Bewegung um B♭-Moll, G♭ und F. Solche Internet-Transkriptionen sind jedoch als praktische Sekundärquellen zu behandeln und nicht mit einer autorisierten vollständigen Partitur gleichzusetzen.


Kurzes selbst erstelltes Analysebeispiel zur Mollspannung

Das folgende Beispiel ist keine Transkription der geschützten Songmelodie. Es ist ein selbst erstelltes, stark vereinfachtes Modell in D-Moll, das nur das Prinzip Molltonika – VI. Stufe – Durdominante – Molltonika demonstriert.


\relative c' {
  \key d \minor
  \time 4/4
  <d f a>1 |
  <bes d f>1 |
  <a cis e>1 |
  <d f a>1 |
}

Achte auf die Wirkung der Durdominante: Durch den Leitton entsteht eine stärkere Zugkraft zurück zur Molltonika.


Rhythmus und Groove

Der Song steht im 4/4-Takt und bewegt sich mit ungefähr 108 BPM in einem mittleren, aber klar tanzbaren Tempo.[11] Die Energie entsteht durch die konstante Pulsorientierung, synkopische Akzente, kurze Stabs und die enge Verzahnung von Bass, Schlagzeugprogrammierung und Vokalrhythmik.


Kurzes selbst erstelltes Rhythmusmodell

Auch dieses Score-Beispiel ist selbst erstellt und bildet nicht den Originalbeat ab. Es dient nur dazu, einen möglichen 4/4-Dance-Puls mit Achtelakzenten bei 108 BPM zu üben.


\relative c' {
  \tempo 4 = 108
  \time 4/4
  c8 c r c c c r c |
  c4 c8 c r4 c8 c |
}

Klatsche zunächst nur die Viertelpulse. Ergänze danach die Achtelnoten und beschreibe, an welchen Stellen sich mehr Vorwärtsbewegung ergibt.


Gesang

Die Backstreet Boys arbeiten als Vokalgruppe mit dem Kontrast aus Einzelstimme, gemeinsamem Ruf, Antwortgesten und mehrschichtiger Gruppenwirkung. Besonders prägnant ist das Call-and-Response-Prinzip: Eine Frage oder Behauptung wird von einer kurzen Gruppenreaktion beantwortet. Dadurch entsteht der Eindruck einer direkten Kommunikation mit Publikum und Mitspielenden.

Die dokumentierten zusätzlichen „Girl Crowd“-Stimmen zeigen außerdem, dass Studiogesang als arrangierte Klangfläche verstanden werden kann und nicht nur als Abbild der fünf sichtbaren Sänger.[9]


Selbst erstelltes Call-and-Response-Modell

Das folgende Mini-Beispiel ist bewusst neu komponiert und übernimmt keine Melodie aus dem Song.


\relative c' {
  \key a \minor
  \time 4/4
  a4 c8 b a4 e' |
  r2 e8 e d4 |
  c4 b a2 |
  r1 |
}

Überlege: Welche zwei Takte könnten als „Ruf“ wirken, welche als „Antwort“? Wie verändert sich die Wirkung, wenn die Antwort von mehreren Personen gleichzeitig gesungen wird?


Instrumentierung, Arrangement und Produktion

Die zugänglichen Produktionscredits nennen Studios, Produzenten, Engineers und Zusatzstimmen, aber keine vollständige Instrumentenliste.[9][1] Deshalb muss man zwischen Dokument und Höranalyse unterscheiden.

Höranalytisch fallen eine stark elektronische Rhythmussektion, tiefer Bass, kurze Synthesizer- beziehungsweise Sample-Akzente, flächige Hintergrundelemente und dicht geschichtete Stimmen auf. Der Refrain ist klanglich breiter und gruppenhafter als die Strophen. Übergänge werden durch Breaks, Akzentklänge und Veränderungen in der Vokaldichte markiert.

Das Mikrofonbild ist eine allgemeine Illustration von Aufnahmetechnik und zeigt nicht das tatsächlich bei der Produktion verwendete Modell.


Arrangement als Energieplanung

Du kannst das Arrangement als eine Folge von Energiezuständen hören:

  1. Hook-Einstieg: sofortige Wiedererkennbarkeit und Gruppenwirkung.
  2. Strophe: mehr Raum für Text und Einzelstimmen.
  3. Pre-Chorus: Frage-Antwort-Struktur und zunehmende Spannung.
  4. Refrain: maximale Gruppenwirkung und Wiederholung der zentralen Hook.
  5. Bridge beziehungsweise Break-Bereich: Kontrast vor dem Schlussaufbau.
  6. Finale Refrainzone: Verdichtung, Wiederholung und Abschlusswirkung.

Welche Details genau auftreten, hängt von der verwendeten Radio-, Album-, Extended- oder Video-Fassung ab.


Songform

Die kürzere Fassung lässt sich grob als Hook/Intro – Strophe – Pre-Chorus – Refrain – Strophe – Pre-Chorus – Refrain – Kontrastteil – Schlussrefrains beschreiben. Diese Form ist für Popmusik typisch, weil sie Wiedererkennung mit Abwechslung verbindet.

Wichtig ist: Eine Formanalyse soll nicht nur Abschnittsnamen vergeben. Frage Dich zusätzlich:

  1. Wie verändert sich die Anzahl der Stimmen?
  2. Wo wird das rhythmische Fundament dünner oder dichter?
  3. Welche Übergänge kündigen den nächsten Formteil an?
  4. Wie häufig erscheint die zentrale Hook?
  5. Welche Version des Songs untersuchst Du?


Textthemen und Bildsprache

Aus urheberrechtlichen Gründen wird hier kein vollständiger Songtext wiedergegeben. Als sehr kurzes Zitat genügt die zentrale Rückkehrformel „Backstreet's back, alright!“.

Sinngemäß geht es darum, die Rückkehr der Gruppe anzukündigen, das Publikum direkt anzusprechen und eine gemeinsame Party- und Tanzsituation herzustellen. Der Text arbeitet mit kollektivierenden Begriffen, Aufforderungen und Frage-Antwort-Mustern. Die Botschaft ist weniger eine erzählte Geschichte als eine performative Selbstpräsentation: Die Band erklärt ihre Anwesenheit und versucht gleichzeitig, die Hörenden in das Geschehen hineinzuziehen.

Die sinngemäße deutsche Bedeutung der zentralen Formel lässt sich knapp als „Die Backstreet Boys sind wieder da – los geht's.“ wiedergeben. Das ist eine Inhaltsparaphrase und keine vollständige Übersetzung des geschützten Liedtexts.


Musikvideo und Bildsprache

Das Video verbindet Pop-Performance mit klassischer Horrorikonografie. Die einzelnen Mitglieder erhalten Monsterrollen, wodurch jedes Bandmitglied visuell unterscheidbar bleibt. Gleichzeitig führt die gemeinsame Choreografie die fünf Figuren wieder als Gruppe zusammen. So arbeitet das Video mit einem Wechsel zwischen Individualisierung und Kollektivität, der auch musikalisch im Wechsel von Solo- und Gruppenpassagen hörbar ist.

Das Spukhaus ist dabei nicht bloß Dekoration. Es erzeugt einen ironisch-theatralischen Rahmen, in dem Tanz, Kostüm und Horrorfilm-Zitate zusammenkommen. Die Verbindung zu Thriller wird in Darstellungen zur Entstehung des Videos ausdrücklich hervorgehoben.[5]


Rezeption und Bedeutung im Werk der Backstreet Boys

In Großbritannien erreichte die Single Platz 3 der Official Singles Chart.[12] In den USA erreichte sie laut den zusammengefassten Billboard-Daten Platz 4 der Hot 100.[4] 1998 gewann das Video bei den MTV Video Music Awards den Preis für Best Group Video.[10]

Der Titel gehört damit zu den prägenden Veröffentlichungen der frühen internationalen Erfolgsphase der Gruppe. Innerhalb des Repertoires bündelt er mehrere Eigenschaften, die mit den Backstreet Boys verbunden werden: choreografierte Gruppenpräsenz, mehrstimmigen Popgesang, starke Hookorientierung und eine visuell aufwendige Inszenierung.


Vergleich: Studiofassung und offizieller Live-Mitschnitt

Für einen fachlich sinnvollen Vergleich kannst Du das offizielle Musikvideo mit dem folgenden offiziellen O2-Arena-Mitschnitt vergleichen.

Im Live-Mitschnitt treten Publikumsreaktionen, räumliche Hallwirkung und Bühnenperformance deutlich stärker hervor. Die Studiofassung wirkt kontrollierter und klanglich kompakter; im Live-Kontext gewinnt die Interaktion mit dem Publikum an Bedeutung. Beobachte außerdem, wie die Choreografie bestimmte musikalische Akzente sichtbar macht.

Das Foto zeigt die Backstreet Boys 2008 bei einem Konzert in Montreal und ist frei lizenziert. Es stammt nicht aus der Entstehungszeit von Everybody, eignet sich aber zur Untersuchung der späteren Live-Präsentation der Gruppe.

Auch dieses frei lizenzierte Konzertfoto zeigt eine spätere Bühnenphase. Vergleiche die großformatige Licht- und Videotechnik mit der stärker kostüm- und szenenorientierten Ästhetik des Musikvideos von 1997.


Höranalyse: Leitfragen

  1. Formanalyse: Markiere beim Hören Strophe, Pre-Chorus, Refrain und Kontrastteil.
  2. Rhythmus: Klopfe den Grundpuls und notiere Stellen mit auffälligen Synkopen oder Breaks.
  3. Harmonik: Achte darauf, wie Molltonika und dominantische Spannung einander abwechseln.
  4. Gesang: Unterscheide Leadstimme, Gruppenruf, Background-Vocals und zusätzliche Crowd-Wirkung.
  5. Arrangement: Beschreibe, wie sich Klangdichte und Energie von Abschnitt zu Abschnitt verändern.
  6. Musikvideo: Ordne Bildmotive, Kostüme und Choreografie konkreten musikalischen Momenten zu.
  7. Produktion: Trenne hörbare Vermutungen von belegten Studio- und Creditangaben.


Medienrecht und freie Medien

Die im aiMOOC eingebundenen Wikimedia-Commons-Dateien wurden über ihre Commons-Dateiseiten auf freie beziehungsweise gemeinfreie Lizenzen geprüft. Die YouTube-Videos sind dagegen nicht frei lizenziert; sie werden ausschließlich über offizielle Kanäle eingebettet.

  1. Backstreet Boys 2019 by Glenn Francis.jpg: CC BY-SA 4.0.
  2. Backstreet Boys Concert 2.jpg: CC BY 2.0.
  3. Backstreet Boys in Sydney.jpg: CC BY-SA 4.0.
  4. Max Martin.jpg: CC BY 2.0.
  5. MusicalnotesSweden.svg: CC BY-SA 3.0.
  6. Shure SM57 microphone.jpg: CC BY-SA 4.0.
  7. Dancer silhouette 4, 1924.svg: gemeinfrei.


Quellen

  1. Backstreet Boys: offizielle History.
  2. MusicBrainz: Release- und Produktionscredits.
  3. Backstreet Boys Museum: Songcredits.
  4. Musicnotes: Tonart, Tempo und autorisierte Notenausgabe.
  5. Official Charts: UK-Chartdaten.
  6. GRAMMY.com: zeitgeschichtlicher Kontext.
  7. Wikipedia: Everybody (Backstreet's Back).
  8. Wikipedia: Cheiron Studios.
  9. Offizielles Musikvideo auf YouTube.
  10. Offizieller O2-Arena-Liveclip auf YouTube.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wer schrieb und produzierte Everybody (Backstreet's Back) gemeinsam? (Max Martin und Denniz PoP) (!Joseph Kahn und Max Martin) (!Lou Pearlman und Joseph Kahn) (!Brian Littrell und Nick Carter)




In welchen beiden Städten wurden laut Produktionscredits Aufnahmeanteile erstellt? (Orlando und Stockholm) (!London und New York) (!Berlin und Miami) (!Los Angeles und Paris)




Welche Tonart nennt die veröffentlichte Musicnotes-Ausgabe als ursprüngliche Tonart? (B-Moll) (!C-Dur) (!E-Dur) (!A-Dur)




Welches ungefähre Tempo wird für den Song angegeben? (108 BPM) (!72 BPM) (!144 BPM) (!60 BPM)




Welches Prinzip prägt viele Gesangspassagen besonders deutlich? (Call and Response) (!Zwölftontechnik) (!Sprechgesang ohne Antworten) (!Fuge)




Wer führte beim Musikvideo Regie? (Joseph Kahn) (!Spike Lee) (!David Fincher) (!Tim Burton)




Welche Bildwelt prägt das Musikvideo? (Spukhaus und Filmmonster) (!Weltraum und Roboter) (!Westernstadt und Cowboys) (!Unterwasserwelt und Taucher)




Welche zusätzliche Stimmengruppe ist in den Credits ausdrücklich genannt? (Girl Crowd) (!Kinderchor) (!Opernchor) (!Männerchor)




Welchen Preis gewann das Musikvideo bei den MTV Video Music Awards 1998? (Best Group Video) (!Video of the Year) (!Best New Artist) (!Best Cinematography)




Welche Aussage beschreibt den Umgang mit den Score-Beispielen in diesem aiMOOC korrekt? (Sie sind kurze selbst erstellte Analysemodelle) (!Sie geben die vollständige Originalpartitur wieder) (!Sie enthalten den kompletten Refrain) (!Sie ersetzen eine lizenzierte Notenausgabe)





Memory

Cheiron Studios Mix in Stockholm
Parc Studios Aufnahme in Orlando
Joseph Kahn Regie des Musikvideos
Girl Crowd zusätzliche Gruppenstimmen
B-Moll ursprüngliche Tonart
108 BPM ungefähres Tempo





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Cheiron Studios Mischung in Stockholm
Parc Studios Aufnahmeanteile in Orlando
Joseph Kahn Musikvideo-Regie
Girl Crowd zusätzliche Vokalebene
O2 Arena offizieller Live-Vergleich





Kreuzworträtsel

Cheiron Wie heißt das Stockholmer Studio, in dem der Song gemischt wurde?
Orlando In welcher Stadt lagen die Parc Studios?
Stockholm In welcher Stadt lagen die Cheiron Studios?
Kahn Wie lautet der Nachname des Musikvideo-Regisseurs?
Molltonart Welcher Tonartencharakter prägt den Song?
Dancepop Welches Genre verbindet Pop mit tanzorientierter Produktion?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Der Song wurde von Max Martin und

geschrieben und produziert.
Teile der Aufnahme entstanden in Orlando und

.
Die Parc Studios lagen in

.
Der Mix wird den

zugeordnet.
Die veröffentlichte Originaltonart wird als

angegeben.
Das ungefähre Tempo beträgt

.
Das Musikvideo führte

Regie.
Eine zusätzliche Vokalgruppe ist als

dokumentiert.
Der Song arbeitet stark mit

.
Das Video gewann 1998 den MTV-Preis für

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Hörprotokoll: Höre die offizielle Studiofassung und notiere fünf Klangereignisse, die Dir besonders auffallen.
  2. Songform: Zeichne eine einfache Zeitleiste mit Strophe, Pre-Chorus, Refrain und Kontrastteil.
  3. Musikvideo: Wähle zwei Monsterrollen aus dem Video und beschreibe, wie Kostüm und Bewegung zur Musik passen.
  4. Rhythmus: Erfinde ein eigenes zweitaktiges 4/4-Klatschmuster bei ungefähr 108 BPM und führe es vor.


Standard

  1. Harmonik: Spiele das selbst erstellte D-Moll-Modell nach und erkläre die Wirkung der Durdominante.
  2. Gesangsarrangement: Entwickle mit drei Personen ein eigenes Call-and-Response-Muster, ohne die Originalmelodie zu verwenden.
  3. Medienvergleich: Vergleiche Studiofassung und O2-Liveclip hinsichtlich Klangraum, Publikumswirkung und Performance.
  4. Popproduktion: Erstelle ein Schaubild zum Weg Orlando – Stockholm – New York und ordne Aufnahme, Mix und Edit zu.


Schwer

  1. Quellenkritik: Vergleiche mindestens drei Quellen zu Veröffentlichung und Versionen des Songs. Markiere Übereinstimmungen und Widersprüche.
  2. Arrangementanalyse: Erstelle ein Energieprofil der Aufnahme und begründe, an welchen Stellen das Arrangement Spannung auf- oder abbaut.
  3. Musik und Bild: Produziere ein eigenes 30-sekündiges, rechtefreies Musikvideo zu selbst komponierter Musik, das eine vergleichbare Wechselwirkung von Kostüm, Tanz und Hook nutzt.
  4. Popgeschichte: Untersuche, wie Cheiron-Produktionen der 1990er Jahre internationale Popästhetik prägten, und stelle Everybody einem weiteren nachweislich dort produzierten Titel gegenüber.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Produktionskette: Erkläre, warum die Verteilung von Aufnahme, Mix und Edit auf verschiedene Studios ein Beispiel für arbeitsteilige Popproduktion ist.
  2. Form und Wirkung: Begründe, weshalb ein mehrfach wiederkehrender Refrain bei einem tanzorientierten Popsong besonders wirksam sein kann.
  3. Gesang und Gruppenimage: Analysiere, wie der Wechsel von Einzelstimme und Gruppenruf das Image einer Boyband unterstützt.
  4. Harmonik und Bildsprache: Setze die Mollfärbung des Songs in Beziehung zur Horrorästhetik des Musikvideos, ohne zu behaupten, dass Moll automatisch „Horror“ bedeutet.
  5. Versionenvergleich: Erkläre, warum eine Formanalyse zu falschen Ergebnissen kommen kann, wenn Radio- und Extended Version verwechselt werden.
  6. Quellenbewertung: Ordne offizielle Bandseite, MusicBrainz, Wikipedia, autorisierte Notenausgabe und eigene Höranalyse nach ihren jeweiligen Stärken und Grenzen.
  7. Transfer: Entwirf für einen heutigen Popsong ein alternatives Video-Konzept, das dieselbe Grundidee von Individualrollen und gemeinsamer Gruppenperformance neu interpretiert.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen, dass Du:

  1. Entstehung und Veröffentlichung des Songs zeitlich einordnen kannst.
  2. mindestens drei aufnahmespezifische Besonderheiten mit Quellen belegen kannst.
  3. Tonart, ungefähres Tempo, Form und grundlegende harmonische Funktionen erklären kannst.
  4. Gesang, Instrumentierung, Arrangement und Produktion voneinander unterscheiden kannst.
  5. zentrale Textthemen sinngemäß wiedergeben kannst, ohne geschützte Lyrics vollständig zu kopieren.
  6. Studio- und Livefassung anhand hörbarer Kriterien vergleichen kannst.
  7. Musikvideo, Choreografie und Bildsprache mit musikalischen Merkmalen verknüpfen kannst.
  8. zwischen belegten Fakten, Hörbeobachtungen und Interpretation unterscheiden kannst.
  9. freie Wikimedia-Medien und offizielle, aber nicht frei lizenzierte Streams rechtlich sauber auseinanderhalten kannst.




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