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BK6 - Storyboard gestalten

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BK6 - Storyboard gestalten




BK6 - Storyboard gestalten


Einleitung

Ein Storyboard ist eine gezeichnete Bildfolge, mit der Du eine Filmidee planst, bevor Du filmst oder animierst. Jede Zeichnung steht für eine Einstellung oder einen wichtigen Moment. Dazu notierst Du, was passiert, wie die Kamera schaut, welche Einstellungsgröße verwendet wird und welcher Ton zu hören sein soll. Ein Storyboard ist deshalb eine Brücke zwischen Drehbuch, Film, Fotografie, Zeichnung, Animation und Sounddesign.

Dieser aiMOOC richtet sich an Klasse 6 im Bereich Bildende Kunst und Medienbildung. Du lernst, eine kurze Film- oder Stop-Motion-Sequenz vorzubereiten, einfache filmische Gestaltungsmittel bewusst einzusetzen und Deine Entscheidungen zu begründen. Du arbeitest auf den Niveaustufen G für Grundniveau, M für mittleres Niveau und E für erweitertes Niveau.

Das Beispiel zeigt, dass ein Storyboard nicht „schön“ wie ein fertiges Kunstwerk sein muss. Entscheidend ist, dass andere Deine Bildfolge verstehen und daraus eine Szene filmen oder animieren könnten.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, wozu ein Storyboard dient, eine Handlung in einzelne Bilder zerlegen, passende Einstellungsgrößen auswählen, Kameraperspektiven gezielt einsetzen, Bewegungen mit Pfeilen und kurzen Notizen verständlich machen, Tonideen eintragen und aus Deinem Storyboard eine kurze Film- oder Stop-Motion-Sequenz umsetzen.


G/M/E-Differenzierung

Niveau Erwartung an Dein Storyboard Erwartung an die Film- oder Stop-Motion-Sequenz
G – Grundniveau Mindestens 6 Bilder, mindestens 2 verschiedene Einstellungsgrößen, mindestens 1 bewusst gewählte Perspektive, kurze Handlungsnotizen und einfache Tonangaben. Eine verständliche Bildfolge mit stabilem Bild, erkennbarem Anfang und Ende sowie mindestens einem selbst aufgenommenen Geräusch.
M – Mittleres Niveau Mindestens 8 Bilder, mindestens 3 Einstellungsgrößen, mindestens 2 Perspektiven, Bewegungsrichtungen mit Pfeilen und mehrere Tonhinweise. Eine klar aufgebaute Szene mit abwechslungsreichen Einstellungen, passender Bildfolge und bewusst eingesetztem Ton.
E – Erweitertes Niveau 10 bis 12 Bilder, mindestens 4 Einstellungsgrößen, mindestens 3 Perspektiven, geplante Übergänge, Bewegungsrichtungen und begründete Gestaltungsentscheidungen. Eine in Wirkung und Rhythmus gestaltete Szene mit gezieltem Wechsel von Nähe und Distanz, mindestens zwei Tonebenen und kurzer Reflexion der Wirkung.


Was ist ein Storyboard?

Ein Storyboard ist eine zeichnerische Vorplanung für einen Film, eine Animation, einen Werbespot, ein Musikvideo oder eine interaktive Szene. Die Bilder stehen in einer festgelegten Reihenfolge. Unter oder neben jedem Bild können Hinweise zu Kamera, Bewegung, Handlung, Dialog, Geräusch, Musik und Dauer stehen.

Ein gutes Storyboard beantwortet vor dem Filmen wichtige Fragen: Was sieht man zuerst? Was ist wichtig? Wann wird etwas groß gezeigt? Wo steht die Kamera? Bewegt sich die Figur oder die Kamera? Was hört man? Wie gelangt die Geschichte von einem Bild zum nächsten?

Merksatz: Ein Storyboard plant nicht jedes Detail der Welt, sondern die Bilder, die Du brauchst, damit die Geschichte verständlich und wirkungsvoll wird.


Vom Einfall zur Bildfolge

Eine kurze Filmszene lässt sich besonders gut planen, wenn Du zuerst den Kern der Handlung in einem Satz formulierst. Beispiel: „Ein Papierflieger startet auf einem Tisch, überwindet ein Hindernis und landet an seinem Ziel.“ Danach zerlegst Du die Handlung in einzelne sichtbare Momente. Jeder Moment sollte etwas Neues zeigen: einen Ort, eine Aktion, eine Reaktion, ein wichtiges Detail oder das Ergebnis.

Eine Filmsequenz entsteht aus aufeinanderfolgenden Bildern. Beim Storyboard planst Du nicht jedes einzelne Filmbild, sondern wichtige Einstellungen und Handlungsschritte. Bei Stop-Motion dagegen fotografierst Du später sehr viele Einzelbilder, in denen ein Objekt jeweils nur ein kleines Stück bewegt wird.

Die historischen Bewegungsstudien von Eadweard Muybridge machen sichtbar, wie Bewegung in einzelne Phasen zerlegt werden kann. Genau dieses Denken hilft auch beim Planen einer Stop-Motion-Sequenz.


Einstellungsgrößen

Die Einstellungsgröße beschreibt, wie groß ein Mensch, Gegenstand oder Ausschnitt im Bild zu sehen ist. Sie bestimmt, wie nah sich das Publikum am Geschehen fühlt.

  1. Totale: Zeigt viel Umgebung und hilft, den Ort zu verstehen.
  2. Halbtotale: Zeigt eine Figur oder Handlung mit genügend Raum für Bewegung.
  3. Halbnahe Einstellung: Zeigt Personen oder Gegenstände näher und verbindet Handlung mit Ausdruck.
  4. Nahaufnahme: Zeigt Gesicht, Gegenstand oder wichtige Reaktion deutlich.
  5. Detailaufnahme: Zeigt einen sehr kleinen, wichtigen Ausschnitt, zum Beispiel eine Hand am Türgriff oder eine Botschaft auf einem Zettel.

Das Video zeigt viele Einstellungsgrößen. Für Klasse 6 reicht es, wenn Du zunächst sicher zwischen weit, mittel, nah und Detail unterscheiden kannst. Entscheidend ist nicht der Fachbegriff allein, sondern die Frage: Warum hilft diese Einstellung meiner Geschichte?


Wirkung von Nähe und Distanz

Eine weite Einstellung eignet sich gut, um einen Ort einzuführen oder Bewegung im Raum zu zeigen. Eine Nahaufnahme lenkt die Aufmerksamkeit stärker auf eine Reaktion. Eine Detailaufnahme kann Spannung erzeugen, wenn ein wichtiges Objekt plötzlich groß erscheint. Durch den Wechsel zwischen weit und nah entsteht ein filmischer Rhythmus.


Kameraperspektiven

Die Kameraperspektive beschreibt, aus welcher Höhe und Richtung die Kamera auf das Motiv blickt.

  1. Normalsicht: Die Kamera befindet sich ungefähr auf Augenhöhe des Motivs. Die Wirkung ist oft sachlich oder direkt.
  2. Aufsicht oder Vogelperspektive: Die Kamera schaut von oben. Figuren oder Gegenstände können dadurch kleiner oder übersichtlicher wirken.
  3. Untersicht oder Froschperspektive: Die Kamera schaut von unten. Ein Motiv kann dadurch größer, mächtiger oder ungewöhnlicher erscheinen.

Gestaltungsregel: Wähle eine Perspektive nicht nur, weil sie spannend aussieht. Überlege, was das Publikum über eine Figur, einen Gegenstand oder die Situation fühlen und verstehen soll.


Bewegung im Storyboard

Ein Storyboard ist unbewegt, aber es muss Bewegung verständlich machen. Deshalb helfen einfache Zeichen.

  1. Pfeile an Figuren oder Gegenständen zeigen, wohin sie sich bewegen.
  2. Pfeile am Bildrand können eine geplante Kamerabewegung andeuten.
  3. Ein Pfeil nach links oder rechts kann einen Schwenk markieren.
  4. Ein Pfeil nach oben oder unten kann eine Bewegung oder einen Kameraschwenk in diese Richtung zeigen.
  5. Zwei unterschiedlich große Rahmen können verdeutlichen, dass sich die Bildgröße verändert.

Für eine erste eigene Sequenz genügt oft eine statische Kamera. Gerade bei Stop-Motion ist ein fester Kamerastand sehr hilfreich, weil verwackelte oder verschobene Aufnahmen die Bewegung unruhig wirken lassen.


Ton planen

Film besteht nicht nur aus Bildern. Schon im Storyboard kannst Du festlegen, was später zu hören ist. Zum Ton gehören Sprache, Geräusche, Musik und die Atmosphäre eines Ortes.

Ein Hintergrundgeräusch kann einen Ort glaubwürdig machen. Gleichzeitig sollte es nicht so laut sein, dass wichtige Sprache oder Geräusche untergehen.

Ein einzelnes Geräusch kann eine Handlung erzählen, auch wenn die Ursache nicht sofort zu sehen ist. Ein Quietschen kann zum Beispiel auf eine Tür hinweisen.

Ein kurzer, selbst erzeugter Klang kann als Startsignal, Schnittmarke oder Geräuscheffekt dienen.

Wichtig: Nutze für ein Schulprojekt möglichst selbst aufgenommene Geräusche, selbst gemachte Musik oder frei lizenzierte Medien. Filme Personen nur mit Erlaubnis und vermeide private Daten im Bild.


Filmset und Klappe

Eine Filmklappe hilft professionellen Filmteams dabei, Einstellungen zu kennzeichnen und Bild und Ton zuzuordnen. Für Dein Schulprojekt reicht oft ein Blatt Papier mit Szenennummer und Take-Nummer.


Stop-Motion: Bewegung aus Einzelbildern

Bei Stop-Motion wird ein Gegenstand zwischen einzelnen Fotos jeweils ein kleines Stück bewegt. Werden die Bilder später schnell hintereinander abgespielt, wirkt es so, als bewege sich der Gegenstand von selbst. Besonders geeignet sind Papierfiguren, Knete, Bausteine oder einfache Alltagsgegenstände.

Datei:Stop-motion Animation by Andover Education Centre.webm

Für eine erste Übung kannst Du mit wenigen Bildern pro Sekunde beginnen. Wichtig ist vor allem, dass die Kamera fest steht, das Licht möglichst gleich bleibt und Du das Objekt zwischen den Aufnahmen nur wenig bewegst.


Stop-Motion-Checkliste

  1. Kamera fixieren: Stelle Smartphone oder Tablet auf ein Stativ oder eine feste Unterlage.
  2. Bildraum festlegen: Markiere, wo Deine Figuren starten und wo sie enden.
  3. Kleine Schritte: Bewege Figuren oder Gegenstände nur wenig zwischen zwei Fotos.
  4. Licht konstant halten: Vermeide wechselndes Sonnenlicht oder Schatten durch Personen.
  5. Hände aus dem Bild: Prüfe vor jedem Foto, ob nur das zu sehen ist, was zur Szene gehört.
  6. Ton später ergänzen: Geräusche und Sprache lassen sich oft leichter nach der Bildaufnahme aufnehmen.


Praxisprojekt: „Der Papierflieger findet den Weg“

Du planst und produzierst eine kurze Film- oder Stop-Motion-Sequenz von ungefähr 15 bis 30 Sekunden. Hauptfigur ist ein Papierflieger. Er startet auf einem Tisch, fliegt an einem Hindernis vorbei und landet an einem Ziel. Du kannst die Idee verändern, solange Anfang, Hindernis und Ziel klar erkennbar bleiben.


Beispiel-Storyboard mit Bildfolge, Perspektive, Handlung und Ton

Bild Einstellungsgröße Perspektive Handlung und Bildgestaltung Ton
Bild A – Start Totale Normalsicht Tisch, Papierflieger und Ziel sind zu sehen. Die Zuschauer erkennen den Ort. Leise Raumgeräusche.
Bild B – Vorbereitung Halbnah Leichte Aufsicht Eine Hand richtet den Papierflieger aus. Ein Pfeil zeigt die geplante Bewegungsrichtung. Papier raschelt.
Bild C – wichtiges Detail Detailaufnahme Normalsicht Die gefaltete Spitze des Papierfliegers ist groß im Bild. Das Ziel bleibt noch verborgen. Kurzes Knicken oder Reiben von Papier.
Bild D – vor dem Start Nahaufnahme Leichte Untersicht Der Papierflieger liegt an der Tischkante. Die Perspektive lässt ihn größer wirken. Kurze Stille.
Bild E – Abflug Halbtotale Normalsicht Der Flieger bewegt sich von links nach rechts. Im Stop-Motion-Verfahren wird er für jedes Foto ein kleines Stück versetzt. Selbst erzeugtes „Wusch“-Geräusch.
Bild F – Hindernis Halbnah Aufsicht Der Flieger bewegt sich an einem Bücherstapel oder einer Pappfigur vorbei. Ein Pfeil zeigt den Bogen. Leises Klopfen oder rhythmische Geräusche.
Bild G – Landung Detailaufnahme Normalsicht Die Spitze des Fliegers berührt das Ziel. Sanftes „Tapp“.
Bild H – Auflösung Totale Normalsicht Der Flieger liegt am Ziel. Anfangsort und Weg sind jetzt verständlich abgeschlossen. Kurzer selbst gemachter Schlussklang.


Deine zeichnerische Vorbereitung

Nutze leere Storyboard-Felder oder zeichne selbst Rechtecke auf ein Blatt. Pro Feld brauchst Du nur einfache Formen. Strichfiguren, Pfeile und Symbole sind erlaubt und oft besonders verständlich.

Unter jedes Bild schreibst Du mindestens drei kurze Angaben: Einstellungsgröße, Handlung und Ton. Ab Niveau M kommt die Perspektive dazu. Ab Niveau E notierst Du zusätzlich, welche Wirkung Du erzielen willst.


Drehen oder animieren

Wenn Dein Storyboard fertig ist, prüfe die Reihenfolge mit einer Partnerperson. Zeige nur die Zeichnungen und frage: „Kannst Du erkennen, was passiert?“ Wenn etwas unklar ist, ändere zuerst das Storyboard. Danach filmst oder fotografierst Du die Szene in der geplanten Reihenfolge.

Bei Stop-Motion lohnt es sich, zunächst eine sehr kurze Testbewegung mit zehn bis zwanzig Einzelbildern zu erstellen. So merkst Du, ob Kamera, Licht und Bewegungsabstände funktionieren.


Storyboard lesen und verbessern

Ein Storyboard ist kein endgültiger Plan. Gute Filmideen werden oft verbessert, nachdem jemand die Bildfolge betrachtet hat. Prüfe deshalb jede Szene mit vier Fragen: Ist die Handlung verständlich? Ist der wichtige Gegenstand groß genug zu sehen? Passt die Perspektive zur gewünschten Wirkung? Unterstützt der Ton das Bild?


Feedback mit G/M/E-Fragen

Niveau Feedbackfrage
G Kann ich Anfang, Handlung und Ende ohne Erklärung erkennen?
M Helfen Einstellungsgrößen und Perspektiven dabei, Wichtiges hervorzuheben?
E Wie verändern Bildrhythmus, Perspektivwechsel und Ton die Wirkung der Szene?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wozu dient ein Storyboard vor allem? (Zur Planung einer Bildfolge vor dem Filmen) (!Zum Speichern fertiger Filmdateien) (!Zum Mischen von Farben) (!Zum Schreiben eines langen Romans)




Welche Einstellungsgröße zeigt besonders viel vom Ort? (Totale) (!Detailaufnahme) (!Nahaufnahme) (!Großaufnahme)




Welche Einstellung lenkt den Blick auf einen kleinen wichtigen Ausschnitt? (Detailaufnahme) (!Totale) (!Halbtotale) (!Panorama)




Wie nennt man eine Kamerasicht von unten nach oben? (Froschperspektive) (!Vogelperspektive) (!Normalsicht) (!Draufsicht)




Was kann ein Pfeil im Storyboard zeigen? (Eine Bewegungsrichtung) (!Die Lautstärke des Raums) (!Die Farbe der Kamera) (!Die Dateigröße des Films)




Was ist bei Stop-Motion besonders wichtig? (Die Kamera möglichst fest stehen zu lassen) (!Die Kamera bei jedem Foto stark zu versetzen) (!Das Licht ständig zu verändern) (!Alle Bilder gleichzeitig aufzunehmen)




Welche Tonart kann einen Ort glaubwürdig machen? (Atmosphärengeräusch) (!Bildrand) (!Perspektivlinie) (!Storyboardrahmen)




Warum wechselt man zwischen weiten und nahen Einstellungen? (Um Informationen und Aufmerksamkeit gezielt zu steuern) (!Damit jedes Bild gleich aussieht) (!Damit die Handlung langsamer geschrieben wird) (!Damit keine Perspektive nötig ist)




Was sollte unter einem Storyboardbild mindestens stehen? (Eine kurze Information zur geplanten Handlung) (!Der vollständige Abspann) (!Die private Adresse der Filmenden) (!Eine lange Buchkritik)




Was ist eine sinnvolle Quelle für Musik und Geräusche im Schulfilm? (Eigene oder frei lizenzierte Aufnahmen) (!Beliebige geschützte Musik ohne Erlaubnis) (!Geheime Sprachaufnahmen anderer Personen) (!Unbekannte Dateien ohne Quellenangabe)





Memory

Storyboard Gezeichnete Planung einer Filmszene
Totale Zeigt Ort und Umgebung
Nahaufnahme Betont Gesicht oder Gegenstand
Froschperspektive Blick von unten nach oben
Vogelperspektive Blick von oben nach unten
Bewegungspfeil Zeigt Richtung einer Aktion
Tonspur Enthält Sprache Geräusche oder Musik
Stopmotion Bewegung aus vielen Einzelbildern





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Szene und passende Gestaltung
Ort zeigen Totale am Anfang
Vorbereitung zeigen Halbnahe Einstellung
Wichtiges hervorheben Detailaufnahme
Bewegung spannend machen Perspektivwechsel
Ergebnis zeigen Abschließende Totale






Kreuzworträtsel

Storyboard Wie heißt die gezeichnete Planung einer Filmsequenz?
Totale Welche Einstellungsgröße zeigt besonders viel Umgebung?
Detail Wie heißt eine sehr nahe Aufnahme eines kleinen Ausschnitts?
Perspektive Wie nennt man die Blickrichtung und Höhe der Kamera?
Geräusch Wie heißt ein hörbarer Klang aus der Umgebung?
Animation Wie heißt die Darstellung von Bewegung aus aufeinanderfolgenden Bildern?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Ein

plant eine Filmidee als gezeichnete Bildfolge.
Eine

zeigt besonders viel von Ort und Umgebung.
Eine Nahaufnahme lenkt die Aufmerksamkeit stärker auf ein

oder einen wichtigen Gegenstand.
Bei der Froschperspektive schaut die Kamera von

nach oben.
Bei der Vogelperspektive blickt die Kamera von

auf das Motiv.
Pfeile im Storyboard können eine

sichtbar machen.
Für Stop-Motion wird ein Gegenstand zwischen den Fotos jeweils nur ein kleines Stück

.
Ein stabiler Kamerastand verhindert unerwünschtes

.
Geräusche und Musik gehören zur Gestaltung der

.
Vor dem Filmen sollte die Bildfolge auf ihre

geprüft werden.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Storyboard-Symbole: G – Zeichne fünf einfache Symbole, mit denen Du Bewegung, Geräusch, Blickrichtung, Start und Ziel in einem Storyboard markieren kannst.
  2. Einstellungsgrößen entdecken: G – Fotografiere denselben Gegenstand einmal weit, einmal mittel und einmal nah und beschreibe, was sich in der Wirkung verändert.
  3. Perspektivtest: G – Zeichne denselben Papierflieger aus Normalsicht, Aufsicht und Untersicht und entscheide, welche Zeichnung am spannendsten wirkt.
  4. Geräusche sammeln: G – Nimm drei selbst erzeugte Geräusche für eine kurze Filmszene auf und notiere, zu welchem Storyboardbild sie passen.


Standard

  1. Sechs-Bilder-Geschichte: M – Entwickle eine Handlung mit Anfang, Problem und Lösung und zeichne sie in sechs bis acht Storyboardfeldern.
  2. Szenenfolge prüfen: M – Tausche Dein Storyboard mit einer Partnerperson und lasse die Bildfolge ohne Erklärung nacherzählen. Überarbeite unklare Stellen.
  3. Stop-Motion-Test: M – Produziere eine kurze Testanimation mit einem Papierobjekt und dokumentiere, welche Veränderungen die Bewegung flüssiger machen.
  4. Ton und Bild: M – Erstelle für eine Szene zwei unterschiedliche Tonfassungen und vergleiche, wie sich die Wirkung verändert.


Schwer

  1. Filmische Wirkung: E – Plane dieselbe Handlung zweimal: einmal ruhig und einmal spannend. Verändere dafür Einstellungsgrößen, Perspektive und Ton.
  2. Storyboard-Regie: E – Begründe zu jedem Deiner Bilder, warum Du genau diese Einstellungsgröße und Perspektive gewählt hast.
  3. Montage-Experiment: E – Filme dieselben Einstellungen und ordne sie anschließend in zwei verschiedenen Reihenfolgen. Vergleiche die Wirkung der beiden Fassungen.
  4. Mini-Filmproduktion: E – Produziere einen 20 bis 40 Sekunden langen Film oder Stop-Motion-Clip nach Deinem Storyboard und reflektiere anschließend drei Abweichungen zwischen Planung und Ergebnis.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Storyboard verbessern: Du erhältst eine Bildfolge, in der alle Bilder gleich weit aufgenommen sind. Erkläre, an welchen Stellen Du eine Nah- oder Detailaufnahme einsetzen würdest und welche Wirkung Du erwartest.
  2. Perspektive übertragen: Eine Figur soll zunächst unsicher und später selbstbewusst wirken. Plane zwei Kameraperspektiven und begründe, wie sie diesen Wandel unterstützen.
  3. Tonentscheidung: Eine Szene zeigt einen leeren Schulflur. Entwickle zwei unterschiedliche Tonkonzepte, eines ruhig und eines spannend, und erkläre die jeweilige Wirkung.
  4. Szenenlogik prüfen: Analysiere eine Storyboardfolge darauf, ob Raum, Bewegungsrichtung und Handlung verständlich bleiben. Schlage mindestens zwei Verbesserungen vor.
  5. Plan und Ergebnis vergleichen: Vergleiche Dein Storyboard mit dem fertigen Clip. Erkläre, welche Änderungen beim Filmen sinnvoll waren und welche Du beim nächsten Mal schon in der Planung berücksichtigen würdest.
  6. Gestaltung begründen: Wähle drei Bilder aus Deinem Storyboard und erläutere, wie Einstellungsgröße, Perspektive, Handlung und Ton zusammenwirken.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur Fachbegriffe nennen kannst, sondern Gestaltung bewusst anwendest und begründest.

  1. Storyboard vollständig: Die Handlung ist als nachvollziehbare Bildfolge mit Anfang, Entwicklung und Ende geplant.
  2. Einstellungsgrößen: Mehrere passende Einstellungsgrößen werden bewusst eingesetzt.
  3. Kameraperspektive: Mindestens eine Perspektive wird passend zur beabsichtigten Wirkung gewählt und erklärt.
  4. Handlung und Bewegung: Bewegungen, Blickrichtungen oder Kamerabewegungen sind durch Zeichnungen, Pfeile oder kurze Notizen verständlich.
  5. Tonplanung: Geräusche, Sprache, Musik oder Atmosphäre sind dort eingeplant, wo sie die Szene unterstützen.
  6. Filmische Umsetzung: Der fertige Clip orientiert sich sichtbar am Storyboard und ist technisch so stabil, dass die geplante Handlung erkennbar bleibt.
  7. Reflexion: Du kannst erklären, welche Entscheidungen funktioniert haben, was Du verändert hast und was Du beim nächsten Projekt verbessern würdest.
  8. Medienverantwortung: Du beachtest Einverständnis, Datenschutz und Urheberrecht und verwendest eigene oder passend lizenzierte Medien.

G-Nachweis: verständliche Bildfolge mit grundlegenden Einstellungsgrößen, einer Perspektive und einfacher Tonplanung.

M-Nachweis: abwechslungsreiche Bildfolge mit mehreren Einstellungsgrößen, mindestens zwei Perspektiven, Bewegungsangaben und differenzierter Tonplanung.

E-Nachweis: gestalterisch begründete Bildfolge mit bewusstem Rhythmus, Perspektivwechseln, gezielter Tonwirkung und reflektiertem Vergleich zwischen Planung und fertigem Clip.




OERs zum Thema

Datei:Stop-motion Animation by Andover Education Centre.webm

Die eingebundenen Wikimedia-Commons-Dateien eignen sich dazu, Bildfolgen, Perspektiven, Storyboardvorlagen, Animation und Ton an konkreten Beispielen zu untersuchen. Prüfe bei einer eigenen Weiterverwendung immer die Lizenzangaben auf der jeweiligen Dateiseite.


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