BK6 - Mein Kunstportfolio Klasse 6

BK6 - Mein Kunstportfolio Klasse 6
Einleitung
Ein Kunstportfolio ist mehr als eine Sammelmappe. Du wählst eigene Arbeiten aus, ordnest sie, dokumentierst ihren Entstehungsprozess und erklärst, warum sie für Deine künstlerische Entwicklung wichtig sind. Dein Portfolio zeigt deshalb nicht nur fertige Ergebnisse, sondern auch Ideen, Versuche, Umwege, Veränderungen und Entscheidungen.
In diesem aiMOOC kuratierst Du ein persönliches Portfolio für die Klasse 6. Du arbeitest mit analogen und digitalen Medien und vergleichst, wie sich eine Idee vom ersten Entwurf über Experimente bis zum Ergebnis entwickelt. Dabei können Zeichnungen, Malereien, Collagen, Drucke, Fotografien, plastische Arbeiten, Animationen, 3D-Modelle und gekennzeichnete KI-Experimente vorkommen.

Das historische Skizzenbuch zeigt: Ein künstlerischer Prozess besteht nicht nur aus fertigen Bildern. Studien, kleine Beobachtungen und Varianten können sichtbar machen, wie eine Idee entsteht.
Das Video von Tate Kids eignet sich als Impuls für eine schnelle Zeichenübung. Für Dein Portfolio ist dabei besonders interessant, wie aus einer einfachen Regel ein persönliches Ergebnis entstehen kann.
Deine Leitfrage
Wie kann ich mit einer begründeten Auswahl eigener Arbeiten zeigen, wie ich mich zwischen Idee, Experiment und Ergebnis künstlerisch entwickelt habe?
Dein Portfolio soll am Ende eine kleine Ausstellung Deiner Lern- und Gestaltungswege sein. Du entscheidest, was Du zeigst, aber jede Auswahl braucht eine nachvollziehbare Begründung.
Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du:
- Portfolio: eigene künstlerische Arbeiten sammeln, auswählen, ordnen und präsentieren.
- Entwurfsskizze: erste Ideen und Varianten als Teil des Arbeitsprozesses dokumentieren.
- Prozessdokumentation: wichtige Arbeitsschritte mit Fotos, kurzen Notizen oder digitalen Zwischenständen festhalten.
- Reflexion: Entscheidungen, Schwierigkeiten, Veränderungen und Lernerfolge verständlich beschreiben.
- Animation: eine einfache Bewegung oder Veränderung mit Einzelbildern gestalten und dokumentieren.
- 3D-Modellierung: eine räumliche Idee analog oder digital entwickeln und aus mehreren Blickwinkeln zeigen.
- KI-Experiment: KI als Werkzeug kritisch und transparent erproben, Eingaben und Veränderungen dokumentieren und Ergebnisse vergleichen.
- Ausstellung: Arbeiten so kuratieren, dass eine Entwicklung oder ein Zusammenhang für andere sichtbar wird.
G/M/E-Differenzierung
G steht hier für grundlegendes Niveau, M für mittleres Niveau und E für erweitertes Niveau. Alle Niveaus arbeiten am gleichen Portfolio, unterscheiden sich aber in Umfang, Selbstständigkeit, Begründungstiefe und gestalterischer Weiterentwicklung.
| Bereich | G – grundlegend | M – mittel | E – erweitert |
|---|---|---|---|
| Auswahl | Du wählst mindestens drei aussagekräftige Arbeiten aus. | Du wählst mindestens vier Arbeiten aus und begründest Unterschiede. | Du kuratierst mindestens fünf Arbeiten nach einem eigenen roten Faden. |
| Prozess | Du zeigst zu mindestens zwei Arbeiten Skizzen oder Prozessfotos. | Du dokumentierst mehrere Entwicklungsstufen und Veränderungen. | Du vergleichst Alternativen, verworfene Wege und bewusste Entscheidungen. |
| Reflexion | Du beantwortest Leitfragen in vollständigen Sätzen. | Du begründest Entscheidungen mit Fachbegriffen. | Du beurteilst Wirkung, Entwicklung und nächste Schritte differenziert. |
| Medien | Du nutzt mindestens drei Medienarten. | Du kombinierst analoge und digitale Medien. | Du wählst Medien gezielt passend zur Aussage und begründest diese Wahl. |
| Präsentation | Du ordnest Dein Portfolio übersichtlich. | Du entwickelst eine nachvollziehbare Reihenfolge. | Du kuratierst eine Ausstellungsidee mit bewusstem Spannungsbogen. |
Was gehört in Dein persönliches Kunstportfolio?
Ein starkes Portfolio zeigt nicht nur Deine „besten“ Arbeiten. Es darf auch ein Experiment enthalten, das nicht so funktioniert hat wie geplant, wenn Du daran etwas Wichtiges gelernt hast.
| Portfolio-Baustein | Was Du dokumentierst | Warum er wichtig ist |
|---|---|---|
| Eigene Arbeiten | Fotos oder Scans von Zeichnungen, Malereien, Collagen, Drucken, Fotografien oder plastischen Werken | Zeigt Ergebnisse und persönliche Schwerpunkte |
| Entwurfsskizzen | erste Ideen, Varianten, Notizen, Farbtests und Kompositionsversuche | Macht Planung und Veränderung sichtbar |
| Prozessfotos | wichtige Arbeitsschritte aus ähnlicher Perspektive | Zeigt Entwicklung statt nur Endprodukt |
| Animation | GIF, Stop-Motion-Sequenz oder kurze Bildfolge | Zeigt Zeit, Bewegung und Veränderung |
| 3D-Modell | Fotos eines analogen Modells oder Screenshots eines digitalen Modells aus mehreren Ansichten | Zeigt räumliches Denken |
| KI-Experiment | Eingabe, Varianten, Auswahl, Überarbeitung und Kennzeichnung | Macht den menschlichen Entscheidungsprozess nachvollziehbar |
| Reflexion | kurze Texte, Audio-Notizen oder Sprechtexte | Erklärt Entscheidungen, Schwierigkeiten und Lernfortschritte |
| Ausstellungsdokumentation | Fotos der Hängung, Stellprobe, Beschriftungen oder Raumskizzen | Zeigt, wie Deine Auswahl für ein Publikum inszeniert wird |
Kuratieren: auswählen statt einfach sammeln
Kuratieren bedeutet, aus vielen möglichen Arbeiten bewusst eine Auswahl zu treffen, Zusammenhänge herzustellen und eine Reihenfolge zu gestalten. Für Dein Portfolio brauchst Du deshalb Auswahlkriterien.
Frage Dich bei jeder Arbeit:
- Entwicklung: Zeigt die Arbeit etwas, das ich neu gelernt oder verändert habe?
- Experiment: Habe ich hier etwas ausprobiert, das ein Risiko oder eine neue Idee enthielt?
- Gestaltung: Kann ich erklären, wie Farbe, Form, Material, Komposition oder Raum wirken?
- Bedeutung: Warum ist diese Arbeit für mich persönlich oder für mein Thema wichtig?
- Vergleich: Lässt sich die Arbeit sinnvoll mit einer früheren oder späteren Arbeit verbinden?
Eine gute Begründung lautet nicht nur „weil es schön ist“. Stärker wäre zum Beispiel: „Ich habe diese Arbeit gewählt, weil man im Vergleich zur ersten Skizze sieht, wie ich die Figur vereinfacht und die Farbkontraste verstärkt habe.“
Idee – Experiment – Ergebnis
Deine Entwicklung lässt sich oft als Weg darstellen:
| Phase | Typische Fragen | Geeignete Portfolio-Medien |
|---|---|---|
| Idee | Was interessiert mich? Welche Wirkung will ich erreichen? | Stichwörter, Mindmap, Skizze, Bildsammlung |
| Experiment | Welche Technik, Farbe, Form oder Anordnung funktioniert? | Tests, Varianten, Materialproben, Prozessfotos |
| Entscheidung | Was übernehme ich? Was verwerfe ich? Warum? | Vergleichsbilder, kurze Notiz, Markierungen |
| Ergebnis | Was ist sichtbar geworden? | Werkfoto, Scan, Animation, 3D-Ansicht |
| Reflexion | Was habe ich gelernt? Was würde ich weiterentwickeln? | Reflexionstext, Audio, Feedback, nächste Skizze |

Auch bei plastischen Arbeiten ist der Prozess wichtig: Materialvorbereitung, Formaufbau, Überarbeitung und fertige Form können als Bildfolge dokumentiert werden.
Datei:The Process of Sculpture- From Clay to Bronze.webm
Das Beispiel zeigt einen längeren Herstellungsprozess. Für Dein Portfolio reicht eine kürzere Dokumentation, wenn die entscheidenden Veränderungen klar erkennbar sind.
Eigene Arbeiten professionell dokumentieren
Fotografiere oder scanne ein Werk so, dass es gut beurteilt werden kann. Achte auf gleichmäßiges Licht, einen ruhigen Hintergrund und darauf, dass das Werk nicht schief oder angeschnitten erscheint. Bei plastischen Arbeiten sind mehrere Ansichten sinnvoll.
Für jedes ausgewählte Werk erstellst Du eine kleine Werkkarte:
| Angabe | Beispiel für Deine Eintragung |
|---|---|
| Titel | eigener Werktitel |
| Technik und Material | zum Beispiel Buntstift auf Papier oder Ton |
| Idee | Was wolltest Du zeigen oder untersuchen? |
| wichtigste Entscheidung | Was hast Du bewusst verändert? |
| Herausforderung | Was war schwierig? |
| Entwicklung | Was kannst Du jetzt besser oder anders als vorher? |
| nächster Schritt | Was würdest Du bei einer neuen Version verändern? |
Entwurfsskizzen und Prozessfotos
Eine Skizze darf schnell, offen und unfertig sein. Sie ist kein „schlechtes fertiges Bild“, sondern ein Denkwerkzeug. Im Portfolio wird sie besonders wertvoll, wenn Du sie mit dem späteren Werk vergleichst.
Datei:How to make a simple sketch book.webm

G: Zeige mindestens zwei Skizzen oder Prozessbilder und markiere, was sich verändert hat.
M: Zeige mehrere Varianten und erkläre, welche Du weiterverfolgt hast und warum.
E: Zeige auch eine verworfene Idee und erkläre, warum die Entscheidung gegen sie wichtig für das Endergebnis war.
Animation als Portfolio-Baustein
Bei einer Animation entsteht Bewegung durch eine Folge von Einzelbildern. Für Klasse 6 eignet sich besonders Stop-Motion: Du veränderst ein Objekt oder eine Zeichnung schrittweise und fotografierst jede Veränderung.


G: Erstelle eine kurze Bewegung mit klar erkennbarem Anfang und Ende.
M: Plane die Bewegung mit einem kleinen Storyboard und variiere das Tempo.
E: Nutze Bewegung gezielt als Ausdrucksmittel und reflektiere, warum die Animation besser passt als ein einzelnes Standbild.
Dokumentiere im Portfolio mindestens ein Standbild, Deine Idee, einen Planungsschritt und das fertige Ergebnis.
3D-Modelle und räumliche Ideen
Ein 3D-Modell kann analog aus Papier, Karton, Draht, Ton oder Fundstücken entstehen. Es kann aber auch digital modelliert werden. Wichtig ist, dass Du räumliche Entscheidungen sichtbar machst: Volumen, Oberfläche, Proportion, Stabilität und Blickwinkel.

G: Baue oder modelliere eine einfache räumliche Form und dokumentiere sie aus mindestens zwei Blickwinkeln.
M: Kombiniere mehrere Grundformen und verändere Proportionen bewusst.
E: Entwickle zwei Versionen, vergleiche Wirkung und Funktion und begründe Deine Entscheidung.
Wenn kein digitales 3D-Werkzeug zur Verfügung steht, kannst Du dieselben Lernziele mit einem analogen Modell erreichen.
KI-Experimente: transparent, kritisch und kreativ
Bei einem KI-Experiment ist nicht nur das erzeugte Bild wichtig. Für Dein Portfolio dokumentierst Du vor allem Deine eigene Fragestellung, Eingaben, Auswahl, Veränderungen und Bewertung.

Arbeite nur mit schulisch freigegebenen Werkzeugen. Gib keine persönlichen Daten ein und lade keine erkennbaren Fotos anderer Personen hoch. Kennzeichne klar, welche Teile mit KI entstanden sind. Bewahre verwendete Eingaben oder eine sinngemäße Beschreibung davon auf.
| Schritt | Dokumentation |
|---|---|
| Ausgangsidee | eigene Skizze oder kurze Beschreibung |
| erste Eingabe | dokumentierter Prompt oder Arbeitsauftrag |
| Variante | veränderte Eingabe und sichtbarer Unterschied |
| Auswahl | begründete Entscheidung für oder gegen ein Ergebnis |
| Eigenanteil | Weiterzeichnung, Collage, Text, Übermalung oder andere Veränderung |
| Reflexion | Was konnte die KI? Was musste ich selbst entscheiden? |
G: Vergleiche zwei Ergebnisse und benenne mindestens einen Unterschied.
M: Verändere eine Eingabe gezielt und erkläre, wie sich das Ergebnis verändert hat.
E: Entwickle das KI-Ergebnis eigenständig weiter und reflektiere Autorenschaft, Auswahl und gestalterische Kontrolle.
Reflexion: über die eigene Kunst sprechen
Eine Reflexion beschreibt nicht nur, was Du gemacht hast, sondern erklärt auch warum Du etwas entschieden hast und was Du daraus gelernt hast.
Hilfreiche Satzanfänge:
- Idee: Meine Ausgangsidee war ...
- Entscheidung: Ich habe mich für ... entschieden, weil ...
- Experiment: Zuerst habe ich ... ausprobiert. Danach habe ich ...
- Problem: Schwierig war ..., deshalb habe ich ...
- Wirkung: Die Wirkung verändert sich durch ...
- Entwicklung: Im Vergleich zu meiner früheren Arbeit kann ich jetzt ...
- Ausblick: Beim nächsten Mal möchte ich ...
G: Schreibe zu jedem Werk drei bis vier klare Sätze.
M: Nutze passende Fachbegriffe und beziehe Dich auf konkrete Bildstellen oder Arbeitsschritte.
E: Vergleiche mehrere Werke miteinander und leite daraus eine begründete Aussage über Deine Entwicklung ab.
Ausstellungsdokumentation
Wenn Du Deine Arbeiten präsentierst, gestaltest Du auch den Raum. Abstand, Reihenfolge, Höhe, Gruppierung, Licht und Beschriftung beeinflussen die Wahrnehmung.


Für Deine Dokumentation kannst Du eine Raumskizze, ein Foto der Stellprobe, ein Foto der fertigen Präsentation und kurze Werkbeschriftungen kombinieren.
G: Ordne Werke übersichtlich nach Thema oder Technik.
M: Entwickle eine Reihenfolge, die eine Veränderung erkennen lässt.
E: Kuriere einen bewussten Spannungsbogen und erkläre, wie der Raum Deine Aussage unterstützt.
Datenschutz, Urheberrecht und faire Mediennutzung
Dein Portfolio soll Deine eigene Arbeit zeigen. Verwende bei fremden Medien möglichst frei lizenzierte Quellen und beachte die Angaben auf der jeweiligen Dateiseite. Bei eigenen Fotos solltest Du keine Personen ohne passende Erlaubnis erkennbar zeigen. Persönliche Daten wie vollständige Namen, Adressen oder private Kontaktdaten gehören nicht in ein veröffentlichtes Schulportfolio.
Bei KI-Experimenten gilt zusätzlich: Kennzeichne den Einsatz des Werkzeugs transparent und dokumentiere Deinen eigenen gestalterischen Anteil.
Möglicher Aufbau Deines fertigen Portfolios
| Reihenfolge | Inhalt |
|---|---|
| Start | Titel, Vorname oder vereinbartes Kürzel, selbst gestaltetes Titelbild |
| Auswahlstatement | Warum habe ich gerade diese Arbeiten ausgewählt? |
| Werk 1 | Ergebnis, Skizze oder Prozessfoto, kurze Reflexion |
| Werk 2 | Ergebnis, Entwicklung, Vergleich |
| Experiment | Animation, 3D-Modell oder KI-Experiment |
| Entwicklung | Gegenüberstellung von früher und später |
| Ausstellung | kuratierte Reihenfolge oder Raumdokumentation |
| Schlussreflexion | Was habe ich gelernt und was möchte ich weiterentwickeln? |
Portfolio-Check vor der Abgabe
| Prüffrage | Ja / noch bearbeiten |
|---|---|
| Zeigt mein Portfolio eigene Arbeiten und nicht nur fertige Ergebnisse? | |
| Sind Idee, Experiment und Ergebnis mindestens einmal direkt vergleichbar? | |
| Habe ich meine Auswahl begründet? | |
| Sind Skizzen und Prozessfotos beschriftet oder erklärt? | |
| Habe ich mindestens einen digitalen oder zeitbasierten Baustein ausprobiert? | |
| Ist ein 3D-Bezug sichtbar, analog oder digital? | |
| Ist ein KI-Experiment klar gekennzeichnet, falls ich eines nutze? | |
| Enthält mein Portfolio eine Reflexion über meine Entwicklung? | |
| Ist die Reihenfolge bewusst gestaltet? | |
| Beachte ich Datenschutz und faire Mediennutzung? |
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was ist das wichtigste Merkmal eines Kunstportfolios? (Eine begründete Auswahl eigener Arbeiten und Entwicklungswege) (!Eine möglichst große Menge beliebiger Bilder) (!Nur perfekte fertige Kunstwerke) (!Nur Arbeiten aus einer einzigen Technik)
Warum gehören Entwurfsskizzen in ein Portfolio? (Sie machen Ideen und Veränderungen sichtbar) (!Sie ersetzen jede fertige Arbeit) (!Sie müssen schöner als das Endprodukt sein) (!Sie dienen nur zur Dekoration)
Was zeigt ein gutes Prozessfoto? (Einen wichtigen Arbeitsschritt oder eine erkennbare Veränderung) (!Nur das fertige Werk) (!Nur das Materiallager) (!Nur ein Selfie neben dem Werk)
Was bedeutet kuratieren im Kunstportfolio? (Arbeiten bewusst auswählen, ordnen und begründen) (!Alle Dateien ungeordnet hochladen) (!Nur nach Größe sortieren) (!Nur die älteste Arbeit auswählen)
Was ist für die Reflexion besonders wichtig? (Entscheidungen und Lernerfahrungen begründen) (!Nur die verwendeten Farben aufzählen) (!Nur schreiben, dass alles gut war) (!Die Arbeit ohne Erklärung benoten)
Wozu eignet sich Stop-Motion im Portfolio? (Um Bewegung und Veränderung mit Einzelbildern zu zeigen) (!Um Papier dicker zu machen) (!Um ein Bild automatisch auszudrucken) (!Um eine Skizze zu löschen)
Wie dokumentierst Du ein 3D-Modell sinnvoll? (Mit Ansichten aus mehreren Blickwinkeln und einer kurzen Erklärung) (!Nur mit einem Dateinamen) (!Nur mit einer Draufsicht ohne Text) (!Gar nicht, weil 3D nicht ins Portfolio gehört)
Was gehört zu einem transparenten KI-Experiment? (Eingabe, Varianten, Auswahl und eigener gestalterischer Anteil) (!Nur das erzeugte Endbild ohne Hinweis) (!Persönliche Daten von Mitschülern) (!Ein fremdes Bild ohne Quellenangabe)
Woran erkennt man eine künstlerische Entwicklung besonders gut? (An einem begründeten Vergleich zwischen früheren und späteren Entscheidungen) (!An der Anzahl der Seiten allein) (!An möglichst vielen Schriftarten) (!An einer zufälligen Reihenfolge)
Was kann eine Ausstellungsdokumentation zeigen? (Wie Werke im Raum angeordnet und für ein Publikum präsentiert werden) (!Nur den Schulweg) (!Nur eine Materialliste) (!Nur die Uhrzeit der Ausstellung)
Memory
| Idee | Ausgangspunkt einer Gestaltung |
| Entwurfsskizze | visuelle Planung einer Möglichkeit |
| Prozessfoto | dokumentierter Arbeitsschritt |
| Animation | Bewegung aus Einzelbildern |
| 3D-Modell | räumlich gestaltete Form |
| KI-Experiment | dokumentierte digitale Variation |
| Reflexion | begründete Rückschau auf Entscheidungen |
| Kuratierung | bewusste Auswahl und Anordnung |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Entwurf | erste bildnerische Idee |
| Experiment | gezieltes Ausprobieren einer Variante |
| Prozess | dokumentierter Weg der Gestaltung |
| Ergebnis | vorläufig fertige Fassung eines Werkes |
| Reflexion | begründete Auswertung des eigenen Lernwegs |
...
Kreuzworträtsel
| Portfolio | Wie heißt die bewusst ausgewählte Sammlung eigener Arbeiten? |
| Skizze | Wie heißt ein schneller zeichnerischer Entwurf? |
| Kuratieren | Wie nennt man das bewusste Auswählen und Anordnen von Werken? |
| Reflexion | Wie heißt die begründete Rückschau auf den eigenen Arbeitsprozess? |
| Animation | Wie heißt eine Gestaltung, bei der Einzelbilder Bewegung erzeugen? |
| Ausstellung | Wie heißt die öffentliche oder schulische Präsentation ausgewählter Werke? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Portfolio-Cover: Gestalte ein Titelbild, das zu Dir und Deinen künstlerischen Interessen passt. Notiere drei Gestaltungsentscheidungen.
- Werkfoto: Fotografiere eine eigene Arbeit möglichst gerade, vollständig und bei ruhigem Licht. Vergleiche zwei Aufnahmen und wähle die bessere.
- Skizzenvergleich: Lege eine frühe Skizze neben das fertige Werk und markiere drei sichtbare Veränderungen.
- Mini-Reflexion: Schreibe zu einer Arbeit vier Sätze: Idee, Schwierigkeit, wichtigste Entscheidung und nächster Schritt.
Standard
- Prozessserie: Dokumentiere die Entstehung einer neuen Arbeit mit mindestens drei Prozessbildern und kurzen Bildunterschriften.
- Stop-Motion: Erstelle eine kurze Animation, in der sich eine Zeichnung oder ein Objekt sichtbar verändert, und füge Storyboard und Ergebnis ins Portfolio ein.
- 3D-Experiment: Baue oder modelliere ein räumliches Objekt, dokumentiere mindestens zwei Ansichten und erkläre eine bewusste Formentscheidung.
- Kuratierte Auswahl: Wähle vier Arbeiten nach einem selbst formulierten Kriterium aus und begründe, warum eine fünfte Arbeit nicht in die Auswahl kommt.
Schwer
- KI-Variation: Entwickle von einer eigenen Idee ausgehend zwei gekennzeichnete KI-Varianten, verändere anschließend eine Variante eigenständig und reflektiere Deinen Anteil.
- Entwicklungsachse: Stelle drei Arbeiten so zusammen, dass eine Entwicklung erkennbar wird. Begründe den roten Faden mit Fachbegriffen.
- Ausstellungskonzept: Plane eine kleine Ausstellung im Klassenraum oder digital. Zeichne eine Raum- oder Seitenfolge und begründe Reihenfolge, Abstände und Beschriftungen.
- Portfolio-Film: Produziere ein ein- bis zweiminütiges Video, in dem Du anhand von mindestens drei Arbeiten erklärst, wie sich Deine Ideen, Techniken und Entscheidungen entwickelt haben.


Lernkontrolle
- Transfer – Auswahlentscheidung: Du hast sechs Arbeiten, aber nur Platz für drei. Entwickle drei Auswahlkriterien, wende sie an und begründe Deine Entscheidung.
- Transfer – Prozessanalyse: Vergleiche eine Skizze, ein Prozessfoto und ein Endergebnis. Erkläre, an welcher Stelle die wichtigste gestalterische Entscheidung gefallen ist und woran Du das erkennst.
- Transfer – Medienwahl: Entscheide für eine selbstgewählte Idee, ob Zeichnung, Animation, 3D-Modell oder Mischform am besten passt. Begründe die Wahl und nenne eine sinnvolle Alternative.
- Transfer – KI und Eigenanteil: Beschreibe, wie ein KI-Ergebnis so in einen eigenen Gestaltungsprozess eingebunden werden kann, dass Deine Entscheidungen sichtbar bleiben.
- Transfer – Ausstellung: Plane die Reihenfolge von vier Arbeiten so, dass Besucher eine Entwicklung erkennen. Begründe, welche Arbeit am Anfang und welche am Ende stehen soll.
- Transfer – Selbstreflexion: Formuliere aus Deiner bisherigen Arbeit eine persönliche Stärke und ein realistisches nächstes Lernziel. Belege beides mit Beispielen aus Deinem Portfolio.
Lernnachweis
Für einen überzeugenden Lernnachweis zu diesem Thema sind besonders wichtig:
- Auswahl: eine begründete, persönliche Auswahl eigener künstlerischer Arbeiten.
- Prozessdokumentation: sichtbare Verbindungen zwischen Idee, Experiment, Veränderung und Ergebnis.
- Medienvielfalt: passende Nutzung mehrerer analoger oder digitaler Medien.
- Reflexion: nachvollziehbare Aussagen zu Entscheidungen, Schwierigkeiten, Wirkung und Entwicklung.
- Fachsprache: passende Begriffe zu Farbe, Form, Komposition, Material, Raum, Bewegung und Wirkung.
- Selbstständigkeit: eigene Entscheidungen bei Auswahl, Reihenfolge und Präsentation.
- Transparenz: klare Kennzeichnung von KI-Anteilen und fremden Medien.
- Präsentation: übersichtliche Gestaltung und eine nachvollziehbare kuratorische Idee.
- Entwicklung: ein erkennbarer Lernfortschritt zwischen früheren und späteren Arbeiten.
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