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BK6 - KI-Avatar aus eigener Figurenidee

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BK6 - KI-Avatar aus eigener Figurenidee




Einleitung

In diesem aiMOOC entwickelst Du einen KI-Avatar aus Deiner eigenen Figurenidee. Entscheidend ist die Reihenfolge: Zuerst kommt Deine Idee, Deine Hand und Deine Gestaltung. Erst danach darf KI als Werkzeug für Varianten, Vergleiche und Weiterentwicklungen eingesetzt werden. Die KI soll nicht für Dich erfinden, sondern Dir helfen, eine bereits vorhandene eigene Idee aus verschiedenen Blickwinkeln weiterzudenken.

Ein Avatar ist eine digitale Figur, die eine Person, eine Rolle oder eine erfundene Figur in einer digitalen Umgebung darstellen kann. Beim Charakterdesign werden Aussehen, Form, Proportionen, Kleidung, Accessoires, Farben, Haltung und Ausdruck so gestaltet, dass eine Figur wiedererkennbar und in sich stimmig wird.

In diesem Kurs arbeitest Du wie in einer kleinen Designwerkstatt: Du entwickelst zuerst Skizzen, entscheidest Dich für eine Figur, erstellst ein Character Sheet, lässt anschließend gezielt KI-Varianten erzeugen, vergleichst diese kritisch und überarbeitest Deine Figur selbst. Zum Schluss zeigst Du Deine Figur aus mehreren Richtungen oder setzt sie als einfache 3D-Ansicht um.

Merksatz: Idee → Skizze → Auswahl → Character Sheet → KI-Variation → Vergleich → eigene Überarbeitung → 3D-Ansicht

Die Abbildung zeigt, wie aus mehreren schnellen Figurenstudien unterschiedliche Charakterideen entstehen können. Solche frühen Skizzen müssen noch nicht perfekt sein. Sie machen Ideen sichtbar, bevor man sich festlegt.

Das Video zeigt den Aufbau eines Character Turnarounds mit Vorderansicht, Seitenansicht und weiteren Blickrichtungen.


Lernziele

Du kannst eine eigenständige Figurenidee entwickeln, ihre wichtigsten Merkmale begründen und sie in mehreren Ansichten konsistent darstellen. Du kannst zwischen einer eigenen gestalterischen Entscheidung und einer von KI vorgeschlagenen Variation unterscheiden. Du kannst KI-Ergebnisse vergleichen, Fehler erkennen, passende Elemente auswählen oder verwerfen und Deine Figur anschließend selbst weiterentwickeln. Du kannst außerdem erklären, warum Datenschutz, Kennzeichnung und ein verantwortungsvoller Umgang mit Bildern bei KI-Werkzeugen wichtig sind.


Die Grundregel: Erst Du, dann die KI

In diesem Projekt gilt: Bevor eine KI eingesetzt wird, muss eine eigene Figurenidee sichtbar auf Papier oder digital entstanden sein. Deine erste Figur wird ohne KI entwickelt. Du darfst Dich von Formen, Tieren, Gegenständen, Kleidung, Natur, Architektur oder Fantasiewelten inspirieren lassen, aber Deine Kombination und Deine Gestaltung sollen eigenständig sein.

Wenn Du sofort eine KI nach einer fertigen Figur fragst, übernimmt das Werkzeug einen großen Teil der Bildfindung. Wenn Du dagegen schon eine eigene Silhouette, Proportion, Farbidee und besondere Merkmale festgelegt hast, kannst Du KI gezielt zur Variation einsetzen.

Solche kleinen Entwurfsskizzen helfen, Formen, Haltungen und Ideen zu vergleichen, bevor Details ausgearbeitet werden.


Schritt 1: Eine eigenständige Figurenidee finden

Beginne mit der Frage: Was macht meine Figur unverwechselbar? Oft reichen wenige starke Entscheidungen: eine ungewöhnliche Silhouette, eine besondere Kopfform, ein auffälliges Kleidungsstück, ein Werkzeug, ein seltsamer Rucksack oder eine charakteristische Haltung.

Nutze einfache Grundformen. Runde Formen können weich wirken, kantige stabil oder technisch, spitze eher schnell oder angespannt. Diese Wirkungen sind keine festen Regeln, sondern gestalterische Möglichkeiten.

Erstelle mehrere kleine Skizzen und arbeite zunächst schnell.

Vergleiche Kopfgröße, Körperbau, Silhouette, Kleidung und Haltung der Figuren.


Schritt 2: Silhouette und Wiedererkennung

Eine Silhouette ist die äußere Form einer Figur, wenn alle inneren Details verschwinden. Eine gut lesbare Silhouette hilft dabei, eine Figur schnell wiederzuerkennen.

Teste Deine Figur, indem Du sie einmal komplett schwarz ausfüllst. Sind Kopf, Körper, Arme, Beine und besondere Merkmale noch zu unterscheiden? Falls nicht, verändere Haltung, Größe oder Position einzelner Teile.


Schritt 3: Figurensteckbrief

Notiere einen kurzen Figurensteckbrief, der Deine Gestaltung erklärt.

Frage Beispiel
Wer ist die Figur? Eine neugierige Sammlerin aus einer schwimmenden Stadt
Was kann sie besonders gut? Kleine Dinge reparieren und kombinieren
Welche Eigenschaft sieht man sofort? Ein viel zu großer Werkzeugrucksack
Welche Form dominiert? Runde Grundformen mit wenigen kantigen Werkzeugen
Welche Farben sind wichtig? Petrol, Orange und Creme
Welches Merkmal bleibt immer gleich? Der asymmetrische Rucksack


Character Sheet: Deine Figur wird verbindlich

Ein Character Sheet oder Model Sheet zeigt eine Figur aus mehreren Ansichten. Es hilft dabei, Proportionen, Kleidung, Accessoires und Farben konstant zu halten. Typische Ansichten sind Vorderansicht, Seitenansicht, Rückansicht und Dreiviertelansicht.

Beobachte, welche Merkmale in jeder Ansicht gleich bleiben.


So baust Du Dein Character Sheet auf

Lege für alle Ansichten dieselbe Kopfhöhe, Schulterhöhe, Hüfthöhe und Fußlinie fest. Zeichne zuerst einfache Hilfsformen und überprüfe die Proportionen. Erst danach kommen Kleidung, Haare, Taschen, Schmuck, Muster oder technische Teile hinzu.

Orientierungslinien helfen dabei, die Figur in jeder Ansicht gleich groß und stimmig zu halten.


Ausdruck und Mimik

Eine Figur kann gleich bleiben und trotzdem unterschiedliche Gefühle zeigen. Dafür verändern sich Augen, Augenbrauen, Mund, Kopfhaltung und manchmal die gesamte Körperhaltung.

Ausdrucksstudien prüfen, ob eine Figur auch bei verschiedenen Emotionen wiedererkennbar bleibt.


KI als Werkzeug für Variation

Erst jetzt kommt KI ins Spiel. Eine generative KI kann neue Bilder erzeugen, aber sie kennt Deine Figur nicht so wie Du. Deshalb können Merkmale verschwinden, verändert oder hinzugefügt werden. Deine Aufgabe ist es zu entscheiden, was wirklich zu Deiner Figur gehört.

Geeignete Variationen sind beispielsweise andere Farbpaletten, Materialien, Lichtstimmungen oder Körperhaltungen. Die Ausgangsidee bleibt Deine eigene.

Das Beispiel zeigt das Grundprinzip, eine vorhandene Skizze als Ausgangspunkt für bildgenerierende Weiterentwicklung zu verwenden.


Was ein guter Variationsauftrag enthält

Ein guter Auftrag an ein KI-Werkzeug beschreibt zuerst, was gleich bleiben soll, und danach, was sich verändern darf.

Beispiel: „Nutze die vorhandene Figurenzeichnung als Ausgangspunkt. Behalte Silhouette, Körperproportionen, Kopfform, Rucksack und Stiefel bei. Verändere nur die Farbpalette in eine kalte Nachtstimmung. Füge keine neuen Gegenstände hinzu.“


Die Eine-Variable-Regel

Verändere pro KI-Runde möglichst nur einen wichtigen Bereich. So kannst Du beurteilen, welche Änderung tatsächlich wirkt.

Runde Was bleibt gleich? Was darf variieren?
Farbvariante Form, Proportion, Kleidung, Accessoires Farbpalette
Materialvariante Form, Farben, Proportion Oberfläche und Material
Wettervariante Figur und Ausstattung Licht, Wetter und Atmosphäre
Bewegungsvariante Design und Farben Körperhaltung


KI-Ergebnisse sind Vorschläge, keine Lösungen

Prüfe jedes KI-Ergebnis auf veränderte Finger, Symmetrie, Taschen, Schmuck, Muster, Perspektive und wiederkehrende Details.

Auch professionelle Figuren werden immer wieder verglichen und überarbeitet.


KI kritisch und fair nutzen

Für Klasse 6 gilt: KI-Werkzeuge werden nur in einer von der Lehrkraft freigegebenen Umgebung benutzt. Gib keine privaten Daten, keine Adresse, keine Telefonnummer und keine persönlichen Fotos ein. Bilder von Mitschülerinnen und Mitschülern dürfen nicht ohne Zustimmung verwendet werden.

Verwende möglichst eigene Skizzen als Ausgangsmaterial. Formuliere Stile mit beschreibenden Merkmalen wie „grobe Bleistiftlinien“, „flächige Farben“, „runde Formen“ oder „matte Oberflächen“. Kennzeichne KI-generierte oder KI-veränderte Bilder deutlich.

Eine Kennzeichnung hilft dabei, zwischen eigener Zeichnung, digitaler Bearbeitung und KI-generierter Variante zu unterscheiden.


Von 2D zu 3D

Eine Figur wirkt anders, sobald sie räumlich gedacht wird. Frage Dich: Wie dick ist der Kopf? Wie weit steht ein Rucksack vom Rücken ab? Welche Form hat ein Ärmel von der Seite?

Beim Übergang von 2D zu 3D können neue gestalterische Probleme sichtbar werden.


Möglichkeiten für Deine 3D-Ansicht

Du kannst ein Modell aus Papier, Knete, Modelliermasse oder Karton bauen und von mehreren Seiten fotografieren. Digital reichen einfache Grundkörper wie Kugeln, Würfel und Zylinder, um Volumen und Proportionen zu untersuchen.

Für Klasse 6 steht nicht technische Perfektion im Mittelpunkt, sondern das Verständnis räumlicher Form.

Das Tutorial zeigt den Aufbau eines stilisierten Charakters in Blender aus einfachen Grundformen.


Professioneller Einblick: Von der Idee zur 3D-Figur

Eine gerenderte Pose zeigt, wie eine Figur nach Modellierung, Material- und Lichtentscheidungen räumlich wirken kann.

Das Blender-Video fasst einen Workflow für eine stilisierte Figur zusammen.


Deine Werkstrecke

Produkt Was soll sichtbar sein?
Eigene Skizzen Mehrere Figurenideen vor der KI-Nutzung
Hauptfigur Eine begründete Auswahl
Character Sheet Mehrere konsistente Ansichten
KI-Varianten Gezielte Varianten mit klar benannter Veränderung
Vergleich Gelungene und ungeeignete Änderungen
Eigene Überarbeitung Eine selbst gezeichnete Weiterentwicklung
3D-Ansicht Modell oder digitale Ansicht aus mehreren Richtungen
Reflexion Klare Trennung zwischen eigener Idee und KI-Beitrag


Differenzierung G/M/E

Für diesen aiMOOC bedeutet G grundlegendes Niveau, M mittleres Niveau und E erweitertes Niveau.

Bereich G – grundlegend M – mittel E – erweitert
Ideenphase Mindestens drei eigene Entwürfe Mindestens fünf deutlich unterschiedliche Entwürfe Mindestens acht Entwürfe mit wechselnder Formensprache
Character Sheet Vorder- und Seitenansicht Vorder-, Seiten-, Rück- und Dreiviertelansicht Model Sheet mit Zusatzdetails und Ausdrucksstudien
KI-Variation Zwei Varianten Drei bis vier kontrollierte Varianten Mehrere dokumentierte Varianten mit systematischem Vergleich
Eigene Überarbeitung Eine Verbesserung übernehmen Mehrere Änderungen bewusst kombinieren KI-Vorschläge umformen, verwerfen oder neu interpretieren
3D Einfaches Papier-, Knet- oder Grundkörpermodell Mehrere fotografierte oder digitale 3D-Ansichten Einfaches digitales 3D-Modell mit Turnaround
Reflexion Eigene Anteile benennen Entscheidungen und KI-Einfluss erklären Autorenschaft und Grenzen der KI differenziert begründen


Bewertungskriterien

Bewertet werden vor allem Deine eigene Idee, die Entwicklung, die Konsistenz der Figur und Dein bewusster Umgang mit KI.

Kriterium Darauf kommt es an
Eigenständigkeit Die Figur wurde vor dem KI-Einsatz selbst entwickelt
Gestaltung Form, Proportion, Farbe, Haltung und Details sind bewusst gewählt
Konsistenz Die Figur bleibt in mehreren Ansichten wiedererkennbar
KI-Nutzung KI dient zur Variation und nicht als Ersatz der Ideenphase
Auswahlkompetenz KI-Ergebnisse werden kritisch geprüft
Weiterentwicklung Die Endfassung zeigt eigene Überarbeitung
Dokumentation Eigene und KI-generierte Schritte sind nachvollziehbar getrennt


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was muss in diesem Projekt vor der Nutzung von KI entstehen? (Eine eigene Figurenidee mit eigenen Skizzen) (!Eine vollständig von KI erfundene Figur) (!Ein fremdes Character Sheet aus dem Internet) (!Ein fertiges 3D-Modell ohne Entwurf)




Wozu dient ein Character Sheet? (Es hält Aussehen und Proportionen einer Figur über mehrere Ansichten hinweg konsistent) (!Es ersetzt jede eigene Skizze) (!Es zeigt nur den Namen einer Figur) (!Es ist ausschließlich eine Liste von Farben)




Was beschreibt die Silhouette einer Figur? (Die äußere Gesamtform ohne innere Details) (!Nur die Augenfarbe) (!Nur die Hintergrundfarbe) (!Die Dateigröße des Bildes)




Wie soll KI in diesem aiMOOC eingesetzt werden? (Zur Variation und Weiterentwicklung einer bereits eigenen Idee) (!Zur vollständigen Erfindung der ersten Figurenidee) (!Zum Kopieren einer fremden Figur) (!Zum Ersetzen aller eigenen Zeichnungen)




Was bedeutet die Eine-Variable-Regel? (Pro KI-Runde wird möglichst nur ein wichtiger Gestaltungsbereich verändert) (!Jede Figur darf nur eine Farbe haben) (!Es darf nur eine Zeichnung entstehen) (!Jede KI-Ausgabe muss sofort übernommen werden)




Was solltest Du bei einer KI-Variante zuerst prüfen? (Ob wichtige Merkmale Deiner Figur erhalten geblieben sind) (!Ob das Bild möglichst viele neue Gegenstände enthält) (!Ob die Figur völlig anders aussieht) (!Ob die KI einen neuen Namen erfunden hat)




Welche Angabe gehört nicht in einen schulischen KI-Prompt? (Persönliche Adresse und private Kontaktdaten) (!Beschreibung einer Farbpalette) (!Beschreibung einer Oberflächenstruktur) (!Beschreibung einer Körperhaltung)




Warum ist eine Rückansicht im Character Sheet sinnvoll? (Sie zeigt Details, die von vorne nicht sichtbar sind) (!Sie macht die Vorderansicht überflüssig) (!Sie ersetzt jede Seitenansicht) (!Sie dient nur zur Dekoration)




Was ist bei einem KI-Ergebnis besonders wichtig? (Es kritisch zu prüfen und eigene Entscheidungen zu treffen) (!Es unverändert als eigene Zeichnung auszugeben) (!Jeden Vorschlag automatisch zu übernehmen) (!Nur auf möglichst viele Details zu achten)




Was zeigt eine gute Projektdokumentation? (Eigene Skizzen, KI-Varianten, Auswahl und eigene Überarbeitung) (!Nur das letzte KI-Bild) (!Nur die verwendete Software) (!Nur den Namen der Figur)





Memory

Silhouette Äußere Form einer Figur ohne innere Details
Character Sheet Mehrere konsistente Ansichten derselben Figur
Variation Gezielte Veränderung eines Gestaltungsmerkmals
Prompt Arbeitsauftrag an ein generatives KI-System
Avatar Digitale Figur für eine Rolle oder Identität
Modellierung Räumlicher Aufbau einer Figur in drei Dimensionen
Reflexion Begründetes Nachdenken über eigene Entscheidungen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Eigene Skizze Erster Schritt vor jeder KI-Nutzung
Silhouettentest Prüfung der Wiedererkennbarkeit ohne innere Details
Character Sheet Vergleich mehrerer Ansichten derselben Figur
KI-Variation Gezielte Veränderung eines vorher festgelegten Merkmals
Eigene Überarbeitung Bewusste Entscheidung nach dem Vergleich der Varianten
3D-Ansicht Prüfung von Volumen und räumlicher Wirkung






Kreuzworträtsel

Silhouette Wie heißt die äußere Gesamtform einer Figur ohne innere Details?
Avatar Wie nennt man eine digitale Figur, die eine Rolle oder Identität darstellen kann?
Prompt Wie heißt ein Arbeitsauftrag an ein generatives KI-System?
Variation Wie nennt man eine gezielte Abwandlung einer bestehenden Idee?
Perspektive Welcher Begriff beschreibt eine bestimmte Blickrichtung auf eine Figur?
Modellierung Wie heißt der räumliche Aufbau einer Figur in drei Dimensionen?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Am Anfang des Projekts steht immer eine eigene

.
Mehrere kleine Entwürfe helfen dabei, unterschiedliche

zu vergleichen.
Ein Character Sheet zeigt dieselbe Figur aus mehreren

.
Vor der KI-Nutzung müssen wichtige Merkmale der Figur bereits

sein.
KI wird in diesem Projekt nur zur gezielten

eingesetzt.
Bei der Eine-Variable-Regel wird pro Runde möglichst nur ein Gestaltungsbereich

.
KI-Ergebnisse müssen auf Fehler und unpassende Veränderungen

werden.
Nach dem Vergleich entsteht eine neue, selbst überarbeitete

.
Eine 3D-Ansicht hilft dabei, das räumliche

der Figur zu verstehen.
In der Dokumentation werden eigene und KI-generierte Anteile klar

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. G – Figurenblitz: Zeichne in zehn Minuten drei kleine, deutlich unterschiedliche Figurenideen. Verwende noch keine KI.
  2. G – Figurensteckbrief: Schreibe fünf kurze Gestaltungsentscheidungen zu Deiner Figur auf.
  3. G – Zwei Ansichten: Zeichne Deine Figur von vorne und von der Seite.
  4. G – KI-Farbvariation: Erzeuge zwei Farbvarianten Deiner bereits gezeichneten Figur und begründe Deine Auswahl.


Standard

  1. M – Character Sheet: Erstelle Vorder-, Seiten-, Rück- und Dreiviertelansicht Deiner Figur.
  2. M – Eine-Variable-Test: Erzeuge drei KI-Varianten, bei denen jeweils nur Farbe, Material oder Haltung verändert wird.
  3. M – Fehlerdetektiv: Markiere mindestens fünf Stellen, an denen die KI Details Deiner Originalfigur verändert hat.
  4. M – 3D-Maquette: Baue eine räumliche Version Deiner Figur und dokumentiere mehrere Ansichten.


Schwer

  1. E – Variantenmatrix: Entwickle mehrere kontrollierte KI-Varianten mit dokumentierten Prompts.
  2. E – Redesign: Zeichne eine neue eigene Fassung, die ausgewählte Anregungen verändert und in Deinen Stil zurückübersetzt.
  3. E – 3D-Turnaround: Erstelle ein einfaches digitales 3D-Modell und zeige es in mindestens vier Drehansichten.
  4. E – Autorenschaft und KI: Produziere ein Erklärvideo oder Plakat über eigene und KI-generierte Anteile.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Neue Umgebung: Deine Figur soll in einer Unterwasserwelt leben. Entscheide, welche drei Merkmale Du anpassen würdest, ohne die Wiedererkennbarkeit zu verlieren, und begründe Deine Auswahl.
  2. Schlechte KI-Variante: Eine KI verändert Frisur, Schuhe, Rucksack und Körperform gleichzeitig. Erkläre, warum diese Variante für einen kontrollierten Vergleich ungeeignet ist, und formuliere einen besseren Auftrag.
  3. 2D zu 3D: Wähle ein Merkmal, das räumlich schwierig werden könnte, und beschreibe eine Lösung aus mindestens zwei Blickrichtungen.
  4. Wiedererkennbarkeit: Erkläre, welche Formen oder Proportionen Deine Figur auch ohne Farbe erkennbar machen.
  5. Auswahlkompetenz: Zwei KI-Varianten sehen spektakulär aus, passen aber nicht zur Figur. Entscheide, was Du übernehmen würdest, und begründe es.
  6. Fairer KI-Einsatz: Entwickle drei Regeln für fairen und transparenten KI-Einsatz im Kunstunterricht und erkläre ihren Zweck.




Lernnachweis

  1. Eigene Idee: Eigene Skizzen aus der Zeit vor der KI-Nutzung sind vorhanden.
  2. Figurenentwicklung: Die Figur besitzt erkennbare und begründete Merkmale.
  3. Character Sheet: Die Figur bleibt in mehreren Ansichten konsistent.
  4. KI-Variation: KI wurde gezielt und begrenzt zur Variation eingesetzt.
  5. Vergleichskompetenz: Geeignete und ungeeignete KI-Vorschläge wurden erkannt und begründet.
  6. Eigene Überarbeitung: Die Endfassung ist eine bewusste eigene Weiterentwicklung.
  7. 3D-Verständnis: Die Figur wurde räumlich untersucht.
  8. Dokumentation: Eigene und KI-generierte Arbeitsschritte sind klar getrennt.
  9. Reflexion: Du kannst erklären, welche Entscheidungen von Dir stammen.




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