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BK6 - Einen Kunstfilm gestalten

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BK6 - Einen Kunstfilm gestalten



BK6 - Einen Kunstfilm gestalten


Einleitung

Ein Kunstfilm ist ein kurzer Film, bei dem nicht nur eine Geschichte zählt. Ebenso wichtig sind Farbe, Form, Bewegung, Rhythmus, Klang, Montage, Perspektive und die Wirkung auf das Publikum. In diesem aiMOOC entwickelst Du für den Kunstunterricht der Klasse 6 einen eigenen kurzen künstlerischen Film zu einer Idee, Stimmung oder Botschaft. Dein Film kann gegenständlich oder abstrakt, ruhig oder schnell, lustig oder nachdenklich sein. Entscheidend ist, dass Deine gestalterischen Entscheidungen zu Deiner Absicht passen.

Du lernst, wie aus Einzelbildern Bewegung entstehen kann, wie Stop-Motion funktioniert, wie Fotosequenzen und kurze Videoclips kombiniert werden, wie Musik und Geräusche die Wirkung verändern und wie Text als Bildelement eingesetzt werden kann. Außerdem planst Du mit einem Storyboard, arbeitest mit einer digitalen Zeitleiste und reflektierst Dein Ergebnis.

Leitfrage: Wie kannst Du mit Bildern, Bewegung, Schnitt, Klang und Text eine Stimmung oder Botschaft sichtbar und hörbar machen?

Dein Zielprodukt: Ein künstlerischer Kurzfilm von ungefähr 20 bis 90 Sekunden. Die Länge hängt von Deinem Niveau und Deiner Idee ab. Qualität bedeutet hier nicht möglichst viele Effekte, sondern eine klare gestalterische Absicht.


Was macht einen Kunstfilm aus?

Ein Kunstfilm darf mit Sehgewohnheiten spielen. Vielleicht bewegt sich ein Alltagsgegenstand scheinbar von selbst. Vielleicht entsteht aus zehn Fotografien eine kleine Verwandlung. Vielleicht wechseln Farben genau im Takt einer Musik. Vielleicht besteht der ganze Film nur aus Schatten, Buchstaben, Händen oder Papierformen. Du kannst erzählen, aber Du musst keine klassische Handlung mit Anfang, Konflikt und Ende bauen.

Typische Merkmale eines künstlerischen Kurzfilms sind Verdichtung, bewusste Gestaltung, Experiment und Wirkung. Bilder können etwas zeigen, ohne es vollständig zu erklären. Ein wiederkehrendes Motiv kann eine Botschaft tragen. Ein plötzlicher Schnitt kann überraschen. Stille kann genauso wichtig sein wie Musik.

Ein frühes Beispiel für abstrakte Filmarbeit ist Norman McLarens und Evelyn Lambarts Begone Dull Care. Formen und Farben reagieren dort auf Jazzmusik. Ein weiteres kurzes Beispiel ist McLarens Dots, in dem wenige grafische Elemente und Klänge miteinander verbunden werden.

Beobachtungsauftrag: Achte beim Sehen nicht nur auf das Motiv. Beobachte auch Tempo, Wiederholung, Farbe, Bildwechsel, Klang und Pausen. Bei schnellen Licht- oder Farbwechseln kannst Du die Wiedergabe stoppen, wenn sie für Dich unangenehm sind.


Idee, Stimmung oder Botschaft

Bevor Du filmst, entscheidest Du, was der Film auslösen soll. Drei mögliche Startpunkte helfen Dir:

Startpunkt Leitfrage Beispiel
Idee Was möchte ich untersuchen oder verwandeln? Ein Papierkreis wird in jedem Bild zu etwas Neuem.
Stimmung Was soll das Publikum fühlen? Ruhe entsteht durch langsame Bewegungen, lange Einstellungen und leise Geräusche.
Botschaft Welche Aussage soll sichtbar werden? Aus weggeworfenem Papier entsteht eine Blume: Aus Alt kann Neues werden.

Eine gute Filmidee lässt sich oft in einem Satz ausdrücken. Beispiel: „Ich zeige, wie Unruhe langsam zu Ruhe wird.“ Dieser Satz hilft Dir später bei jeder Entscheidung: Passt dieser Schnitt dazu? Passt die Musik? Brauche ich Text? Ist die Farbe stimmig?


Kunstfilm-Werkstatt: sechs Ausdrucksmittel


Bewegung und Stop-Motion

Bei Stop-Motion wird ein Gegenstand zwischen einzelnen Fotos jeweils ein kleines Stück verändert oder verschoben. Werden die Einzelbilder schnell nacheinander gezeigt, entsteht der Eindruck von Bewegung. Du kannst mit Papier, Knete, Fundstücken, Zeichnungen, Spielsteinen oder anderen einfachen Materialien arbeiten.

Datei:Stop-Motion Animation (Basic).webm

Besonders spannend wird Stop-Motion, wenn gewöhnliche Dinge etwas Unmögliches tun. Im Kurzfilm Fresh Guacamole werden Alltagsgegenstände durch Stop-Motion in überraschende „Zutaten“ verwandelt. Western Spaghetti arbeitet ebenfalls mit unerwarteten Materialwechseln.

Praxisregel: Stelle die Kamera möglichst stabil auf. Verändere pro Bild nur wenig. Achte auf gleichmäßiges Licht. Je kleiner die Veränderungen sind, desto flüssiger wirkt die Bewegung.


Fotosequenz und Einzelbild

Eine Fotosequenz besteht aus mehreren Fotos, die zusammen eine Entwicklung zeigen. Schon wenige Bilder können eine Bewegung, Veränderung oder Idee deutlich machen. Serienfotografien von Eadweard Muybridge zeigen anschaulich, dass Bewegung in viele einzelne Phasen zerlegt werden kann.

Für Deinen Kunstfilm kannst Du zum Beispiel eine Hand fotografieren, die nach und nach eine Zeichnung verändert, einen Schatten wandern lassen oder einen Gegenstand in jedem Foto an einem neuen Ort erscheinen lassen.

Experiment: Fotografiere denselben Gegenstand aus fünf deutlich verschiedenen Perspektiven. Ordne die Bilder danach in einer Reihenfolge, die ruhig, hektisch oder überraschend wirkt.


Kamera, Ausschnitt und Perspektive

Was im Bild zu sehen ist, ist immer eine Auswahl. Eine Nahaufnahme lenkt den Blick auf Details. Eine weite Einstellung zeigt mehr Umgebung. Eine Ansicht von unten kann etwas groß oder mächtig erscheinen lassen, eine Ansicht von oben eher klein oder überschaubar. Solche Wirkungen sind keine festen Naturgesetze, sondern gestalterische Möglichkeiten.

Frage Dich vor jeder Aufnahme: Was soll das Publikum jetzt besonders beachten? Wähle dann Bildausschnitt, Abstand und Blickrichtung passend zu Deiner Absicht.


Rhythmus, Schnitt und Montage

Beim Filmschnitt wählst Du Aufnahmen aus und ordnest sie. Die Reihenfolge der Bilder nennt man Montage. Schnelle Schnitte können Energie erzeugen, längere Einstellungen können Ruhe schaffen. Eine Wiederholung kann ein Motiv betonen. Ein harter Schnitt kann überraschen. Eine Überblendung kann einen weicheren Übergang erzeugen.

In digitalen Schnittprogrammen liegen Video, Bilder, Text und Ton meist auf einer Zeitleiste. Dort kannst Du Clips kürzen, verschieben und übereinander anordnen.

Kdenlive ist ein freies Schnittprogramm. Auch andere schulisch freigegebene Programme können dieselben Grundideen umsetzen: importieren, auswählen, kürzen, anordnen, Ton ergänzen und exportieren.

Schnitt-Experiment: Nimm dieselben drei kurzen Clips und montiere sie zweimal: zuerst langsam und ruhig, danach schnell und hektisch. Vergleiche die Wirkung.


Musik, Geräusch und Stille

Filmmusik verändert die Wahrnehmung von Bildern. Ein identischer Clip kann mit ruhiger Musik friedlich, mit schnellen Geräuschen angespannt oder ohne Ton fremd wirken. Für einen Kunstfilm kannst Du auch eigene Geräusche aufnehmen: Papierknistern, Schritte, Klopfen, Atem, Wasser, Stifte oder leise Raumklänge.

Mit einem Audioeditor lassen sich Tonspuren schneiden und in ihrer Lautstärke anpassen.

Das Zusammenspiel von Bild und Klang kann selbst zum Thema werden. In Norman McLarens Synchromy sind visuelle Formen und musikalische Strukturen eng aufeinander abgestimmt.

Urheberrecht: Verwende bevorzugt selbst aufgenommene Klänge, selbst erzeugte Musik oder Material mit einer Lizenz, die Deine Nutzung erlaubt. Prüfe Lizenz und Namensnennung, bevor Du fremde Musik in Dein Projekt übernimmst.


Text als Bildelement

Text kann in einem Kunstfilm informieren, aber auch selbst zum Bild werden. Ein einzelnes Wort kann auftauchen, verschwinden, zittern, wachsen oder im Rhythmus wechseln. Du kannst mit Schriftgröße, Position, Dauer und Wiederholung arbeiten.

Beispiele für eine reduzierte Textidee: Das Wort LEISE wird immer kleiner. Das Wort STOPP erscheint plötzlich zwischen schnellen Bildern. Ein Satz wird Wort für Wort eingeblendet. Wichtig ist, dass Text nicht nur erklärt, was ohnehin zu sehen ist, sondern eine zusätzliche Bedeutung erzeugt.


Planung mit Storyboard und Versuchsbildern

Ein Storyboard ist eine gezeichnete Planung für einen Film. Es muss nicht schön gezeichnet sein. Es soll verständlich zeigen, welche Bilder geplant sind, wie lange sie ungefähr dauern und welcher Ton oder Text dazugehört.

Für einen kurzen Kunstfilm reichen oft sechs bis zwölf Felder. Notiere unter jedem Feld: Motiv, Bewegung, ungefähre Dauer, Ton und gegebenenfalls Text.

Bild Was ist zu sehen? Bewegung oder Schnitt Ton oder Text
1 Papierknäuel in Nahaufnahme steht still leises Rascheln
2 Papier öffnet sich Stop-Motion Rascheln wird lauter
3 farbige Form erscheint harter Schnitt kurzer Klang
4 Form bewegt sich durchs Bild Fotosequenz regelmäßiger Rhythmus

Tipp: Drehe zuerst einen sehr kurzen Test von fünf bis zehn Sekunden. So merkst Du früh, ob Licht, Kamera, Bewegung und Ton funktionieren.


Der Produktionsweg

Ein überschaubarer Arbeitsprozess hilft Dir, kreativ zu bleiben und trotzdem fertig zu werden.

  1. Idee festlegen: Formuliere in einem Satz, welche Idee, Stimmung oder Botschaft Dein Film hat.
  2. Material wählen: Entscheide Dich für Papier, Gegenstände, Fotos, Zeichnungen, kurze Videoclips, Schatten, Körperbewegungen oder eine Mischung.
  3. Storyboard erstellen: Plane die wichtigsten Bilder und Übergänge.
  4. Test drehen: Probiere eine kurze Sequenz aus und prüfe Licht, Stabilität und Wirkung.
  5. Aufnehmen: Filme oder fotografiere geordnet. Speichere Dateien eindeutig.
  6. Montieren: Wähle das beste Material, kürze und ordne es auf der Zeitleiste.
  7. Ton gestalten: Ergänze eigene Geräusche, Musik, Stimme oder bewusst eingesetzte Stille.
  8. Text prüfen: Nutze Schrift nur, wenn sie Deine Gestaltung unterstützt.
  9. Feedback einholen: Zeige einen Rohschnitt und frage nach Wirkung, nicht nur nach Gefallen.
  10. Exportieren und reflektieren: Speichere eine fertige Version und begründe Deine wichtigsten Entscheidungen.


Differenzierung G/M/E

Du kannst dasselbe Thema auf unterschiedlichen Niveaus bearbeiten. Entscheidend ist nicht, dass alle dasselbe machen, sondern dass jede Version bewusst gestaltet ist.

Bereich G – Grundniveau M – Mittleres Niveau E – Erweitertes Niveau
Länge etwa 20 bis 40 Sekunden etwa 30 bis 60 Sekunden etwa 45 bis 90 Sekunden
Gestaltung eine Haupttechnik, zum Beispiel Stop-Motion oder Fotosequenz mindestens zwei sinnvoll verbundene Techniken mehrere Ausdrucksmittel mit erkennbarer gestalterischer Idee
Kamera stabile Aufnahmen und bewusster Bildausschnitt unterschiedliche Einstellungsgrößen und Perspektiven Perspektive, Wiederholung oder Irritation gezielt als Ausdrucksmittel
Schnitt klare Reihenfolge und saubere Kürzungen Tempo und Übergänge unterstützen die Stimmung Montage erzeugt bewusst Rhythmus, Kontrast oder Mehrdeutigkeit
Ton ein passendes Geräusch, Musikstück oder bewusste Stille mehrere Tonbausteine mit angepasster Lautstärke Bild und Ton treten in einen spannenden Dialog, auch mit Kontrasten
Text optionaler Titel oder ein Schlüsselwort Text wird gezielt als Bildelement eingesetzt Typografie wird rhythmisch oder symbolisch in die Bildgestaltung integriert
Reflexion zwei Entscheidungen erklären Wirkung von drei Entscheidungen begründen Gestaltung, Wirkung und mögliche Alternativen vergleichen


G – Grundniveau: Eine klare Verwandlung

Entwickle einen Film, in dem sich ein Gegenstand oder eine Form sichtbar verändert. Nutze vor allem Stop-Motion oder eine Fotosequenz. Plane sechs bis acht Bilder im Storyboard. Ergänze einen Titel und mindestens ein eigenes Geräusch. Achte besonders auf eine stabile Kamera und verständliche Reihenfolge.


Mittleres Niveau: Eine Stimmung gestalten

Wähle eine Stimmung wie Ruhe, Spannung, Freude, Einsamkeit oder Aufbruch. Kombiniere mindestens zwei Mittel, zum Beispiel Fotosequenz und Video oder Stop-Motion und Text. Verändere Schnittgeschwindigkeit, Bildausschnitt und Ton so, dass die Stimmung erkennbar wird. Hole nach einem Rohschnitt Feedback ein und überarbeite mindestens eine Stelle.


E – Erweitertes Niveau: Eine Botschaft verdichten

Formuliere eine Botschaft, ohne sie vollständig auszusprechen. Arbeite mit einem Symbol, einer Wiederholung oder einem Kontrast. Kombiniere mehrere Ebenen wie Bild, Rhythmus, Ton und Typografie. Experimentiere damit, dass Bild und Ton sich auch widersprechen können. Begründe anschließend, wie Deine Montage die Deutung beeinflusst.


Projektidee: „Von A nach B – eine Veränderung“

Diese Aufgabe kann auf allen drei Niveaus bearbeitet werden. Ausgangspunkt ist eine sichtbare oder gedachte Veränderung.

Mögliche Themen: laut zu leise, dunkel zu hell, Chaos zu Ordnung, klein zu groß, allein zu gemeinsam, Müll zu Kunst, langsam zu schnell, Angst zu Mut oder grau zu bunt.

Beispielkonzept: Ein zerknülltes Blatt liegt im Bild. In Stop-Motion entfaltet es sich. Darauf erscheint schrittweise eine farbige Zeichnung. Das Rascheln wird zu einem Rhythmus. Am Ende steht nur das Wort „NEU“. So wird die Idee einer Veränderung mit Material, Bewegung, Klang und Text gestaltet.


Feedback: Beschreiben – Deuten – Weiterdenken

Gutes Feedback beginnt nicht mit „schön“ oder „nicht schön“. Beschreibe zuerst, was Du tatsächlich wahrnimmst. Deute danach die Wirkung. Erst dann schlägst Du eine Veränderung vor.

Schritt Satzstarter
Beschreiben Ich sehe oder höre besonders …
Deuten Dadurch wirkt die Stelle auf mich …
Begründen Das liegt für mich an …
Weiterdenken Noch deutlicher könnte die Absicht werden, wenn …


Technik, Sicherheit und Fairness

Arbeite so, dass niemand gefährdet oder bloßgestellt wird. Filme Personen nur mit Zustimmung. Veröffentliche Aufnahmen nicht einfach im Internet. Kläre in der Schule, welche Geräte, Apps und Cloud-Dienste verwendet werden dürfen. Achte bei fremden Bildern, Musikstücken und Geräuschen auf Urheberrecht und Lizenzen. Nutze nach Möglichkeit eigenes oder offen lizenziertes Material.

Beim Dreh gilt: keine riskanten Stunts, keine Aufnahmen im Straßenverkehr und keine gefährlichen Experimente. Kunst entsteht nicht durch Risiko, sondern durch gute Ideen und bewusste Gestaltung.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist für einen Kunstfilm besonders wichtig? (Eine bewusste gestalterische Absicht) (!Eine möglichst lange Laufzeit) (!Eine teure Kamera) (!Viele Spezialeffekte)




Wie entsteht bei Stop-Motion der Eindruck von Bewegung? (Durch viele leicht veränderte Einzelbilder) (!Durch eine einzige lange Belichtung) (!Durch laute Musik) (!Durch einen Untertitel)




Wozu dient ein Storyboard? (Zur Planung von Bildern und Abläufen) (!Zur automatischen Farbkorrektur) (!Zum Speichern der Tonspur) (!Zum Exportieren des Films)




Was beschreibt Montage im Film am besten? (Die Auswahl und Anordnung von Aufnahmen) (!Die Größe des Kamerastativs) (!Die Helligkeit eines Bildschirms) (!Die Lautstärke eines Mikrofons)




Welche Wirkung kann ein schneller Schnittrhythmus häufig unterstützen? (Energie oder Unruhe) (!Immer völlige Ruhe) (!Immer Traurigkeit) (!Immer Sachlichkeit)




Was ist eine sinnvolle Möglichkeit für die Tonspur? (Eigene Geräusche aufnehmen) (!Beliebige Musik ohne Erlaubnis kopieren) (!Jeden Clip maximal laut machen) (!Ton grundsätzlich vermeiden)




Wie kann Text im Kunstfilm eingesetzt werden? (Als bewusst gestaltetes Bildelement) (!Nur als Dateiname) (!Nur außerhalb des Films) (!Immer als langer Absatz)




Was unterstützt eine flüssige Stop-Motion-Bewegung? (Kleine Veränderungen zwischen den Bildern) (!Eine ständig bewegte Kamera) (!Wechselndes Licht bei jedem Foto) (!Möglichst große Sprünge der Figur)




Was ist bei Filmaufnahmen mit Personen wichtig? (Ihre Zustimmung) (!Ein versteckter Aufnahmeort) (!Eine sofortige Veröffentlichung) (!Ein unbekannter Dateiname)




Welches Feedback hilft bei der Überarbeitung besonders? (Eine Beobachtung mit begründeter Wirkung) (!Nur die Aussage gefällt mir) (!Nur eine Schulnote ohne Erklärung) (!Eine zufällige Effektliste)





Memory

Storyboard Bildplanung
Stop-Motion Einzelbildanimation
Montage Bildanordnung
Tonspur Geräuschebene
Perspektive Blickrichtung
Rhythmus zeitliche Gliederung
Typografie Schriftgestaltung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Storyboard Planung vor dem Dreh
Nahaufnahme Betonung eines Details
Stop-Motion Bewegung aus Einzelbildern
Montage Reihenfolge geschnittener Bilder
Tonspur Gestaltung mit Musik und Geräuschen
Typografie Gestaltung von Schrift im Bild




...


Kreuzworträtsel

Storyboard Wie heißt eine gezeichnete Planung von Filmszenen?
Montage Wie nennt man die Auswahl und Anordnung von Aufnahmen?
Rhythmus Welcher Begriff beschreibt das zeitliche Muster von Bildwechseln?
Blende Wie heißt ein weicher visueller Übergang zwischen Bildern?
Perspektive Welcher Begriff bezeichnet die gewählte Blickrichtung der Kamera?
Tonspur Wie heißt die Ebene für Musik, Sprache und Geräusche?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Ein kurzer künstlerischer Film beginnt mit einer klaren

oder Wirkungsvorstellung.
Bei

entsteht Bewegung aus vielen leicht veränderten Einzelbildern.
Ein

hilft Dir, die wichtigsten Bilder vor dem Dreh zu planen.
Die Auswahl und Reihenfolge von Aufnahmen nennt man

.
Auf einer digitalen

kannst Du Clips und Tonspuren anordnen.
Ein bewusst gewählter

lenkt die Aufmerksamkeit des Publikums.
Musik, Geräusche und

können die Wirkung derselben Bilder stark verändern.
Schrift kann als

selbst zu einem gestalterischen Bildelement werden.
Vor der Veröffentlichung von Personenaufnahmen brauchst Du ihre

.
Ein Rohschnitt wird durch gezieltes

weiterentwickelt.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Gegenstandsanimation: Lass einen Alltagsgegenstand in acht bis zwölf Einzelbildern scheinbar selbstständig über einen Tisch wandern.
  2. Fotosequenz: Fotografiere eine kleine Veränderung in mindestens sechs Schritten und ordne die Bilder zu einer klaren Sequenz.
  3. Filmton: Nimm fünf eigene Geräusche auf und ordne sie einem kurzen stummen Clip so zu, dass eine bestimmte Stimmung entsteht.
  4. Storyboard: Zeichne ein Storyboard mit sechs Feldern für einen Kunstfilm zum Thema „Verwandlung“.


Standard

  1. Farbwirkung: Entwickle einen Kurzfilm, in dem ein Farbwechsel die Stimmung sichtbar verändert, und begründe Deine Farbwahl.
  2. Schnitt: Montiere dasselbe Ausgangsmaterial in einer ruhigen und einer hektischen Fassung und vergleiche die Wirkung.
  3. Typografie: Gestalte einen Film, in dem drei Wörter durch Größe, Position, Dauer und Bewegung eine Bedeutung entwickeln.
  4. Stop-Motion: Kombiniere Gegenstände und Papierformen in einer 30- bis 60-sekündigen Animation mit eigener Tonspur.


Schwer

  1. Visuelle Metapher: Entwickle einen Film zu einer Botschaft, die nur durch Symbole, Bildfolgen und Ton verständlich werden soll.
  2. Bild-Ton-Kontrast: Gestalte eine Szene, in der Bild und Ton zunächst widersprüchlich wirken, und erkläre den beabsichtigten Effekt.
  3. Experimentalfilm: Erzeuge einen abstrakten Kunstfilm aus Licht, Schatten, Farbe, Rhythmus und selbst aufgenommenen Geräuschen.
  4. Filmanalyse: Vergleiche zwei kurze Kunstfilm-Beispiele hinsichtlich Bewegung, Montage, Ton und Botschaft und übertrage eine gefundene Strategie auf einen eigenen Film.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Wirkungsanalyse: Du erhältst einen kurzen Film ohne Ton. Entwickle zwei unterschiedliche Tonkonzepte und erkläre, wie sich dadurch die Wirkung verändern würde.
  2. Montageentscheidung: Ordne fünf gegebene Einstellungen in zwei verschiedene Reihenfolgen und begründe, welche unterschiedlichen Aussagen entstehen können.
  3. Gestaltungsproblem: Ein Stop-Motion-Film wirkt unruhig und flackernd. Entwickle eine Checkliste mit Maßnahmen, die Aufnahme und Wirkung verbessern können.
  4. Transferaufgabe: Übertrage die Idee von Rhythmus aus Musik auf den Filmschnitt und beschreibe ein konkretes Beispiel für Deinen eigenen Film.
  5. Feedback und Überarbeitung: Formuliere zu einem Rohschnitt drei konkrete Rückmeldungen nach dem Muster Beschreiben – Deuten – Weiterdenken.
  6. Urheberrecht im Film: Plane eine Tonspur, die ohne ungeklärte fremde Musik auskommt, und begründe Deine Materialwahl.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema sind besonders wichtig:

  1. Idee und Absicht: Du kannst eine Idee, Stimmung oder Botschaft für Deinen Kunstfilm verständlich formulieren.
  2. Planung: Du kannst mit Storyboard oder Versuchsbildern eine umsetzbare Bildfolge vorbereiten.
  3. Gestaltung: Du setzt Bildausschnitt, Perspektive, Bewegung, Farbe, Rhythmus, Ton und gegebenenfalls Text bewusst ein.
  4. Technische Umsetzung: Du kannst Aufnahmen erstellen, auswählen, schneiden, auf einer Zeitleiste anordnen und als Film ausgeben.
  5. Experiment: Du erprobst mindestens eine künstlerische Möglichkeit wie Stop-Motion, Fotosequenz, abstrakte Form, Bild-Ton-Bezug oder Typografie.
  6. Überarbeitung: Du nutzt Feedback, um mindestens eine gestalterische Entscheidung zu verbessern.
  7. Reflexion: Du kannst erklären, welche Wirkung Du beabsichtigt hast und welche Mittel diese Wirkung unterstützen.
  8. Verantwortung: Du beachtest Zustimmung, Datenschutz, sichere Drehsituationen und Nutzungsrechte.




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