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BK5 - Farben mischen

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BK5 - Farben mischen



BK5 - Farben mischen


Einleitung

Farben begegnen Dir überall: in Bildern, Kleidung, Werbung, Natur, Spielen, Filmen und auf Bildschirmen. Im Kunstunterricht ist es besonders wichtig, Farben nicht nur fertig aus dem Farbkasten zu benutzen, sondern zu entdecken, wie neue Farbtöne entstehen. In diesem aiMOOC lernst Du, mit wenigen Ausgangsfarben viele Mischfarben herzustellen, Farbtöne gezielt aufzuhellen oder abzudunkeln und Deine Ergebnisse so zu dokumentieren, dass Du sie später wieder nachmischen kannst.

Im praktischen Teil arbeitest Du vor allem mit Malfarben wie Deckfarben, Gouache oder Wasserfarben. Dabei verwenden wir für einfache Schulversuche häufig die traditionellen Ausgangsfarben Gelb, Rot und Blau. Aus ihnen lassen sich zahlreiche weitere Farbtöne mischen. Wichtig ist: Das genaue Ergebnis hängt immer von den verwendeten Pigmenten, vom Mischungsverhältnis, von der Wassermenge und vom Untergrund ab.

Die moderne Farbenlehre unterscheidet verschiedene Arten des Mischens. Beim Mischen von Malfarben und Pigmenten spricht man häufig von subtraktiver Farbmischung. Bei Licht auf Bildschirmen funktioniert die Mischung anders: Dort werden rote, grüne und blaue Lichtanteile addiert. Für diesen Kurs steht aber das praktische Mischen von Körperfarben im Mittelpunkt.

Du lernst außerdem, mit einer digitalen Farbmisch-Simulation zu experimentieren und Deine digitalen Ergebnisse mit echten Malfarben zu vergleichen.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du

  1. Ausgangsfarben unterscheiden und benennen.
  2. Mischfarben aus zwei oder mehr Farben herstellen.
  3. Farbtöne durch Weiß gezielt aufhellen.
  4. Farbtöne durch Schwarz vorsichtig abdunkeln.
  5. unterschiedliche Mischungsverhältnisse vergleichen.
  6. eigene Farbmischungen in einem Mischprotokoll dokumentieren.
  7. erklären, warum ein digital gemischter Farbton anders aussehen kann als eine echte Malfarbe.
  8. einfache Unterschiede zwischen subtraktiver und additiver Farbmischung beschreiben.


Differenzierung G/M/E

Die Aufgaben sind für Klasse 5 in drei Niveaustufen gegliedert.

Niveau Schwerpunkt Was Du können sollst
G – Grundniveau Grundfarben und einfache Mischungen Du mischst Gelb, Rot und Blau paarweise, benennst Orange, Grün und Violett und probierst Aufhellen und Abdunkeln aus.
M – Mittleres Niveau Mischungsverhältnisse und Dokumentation Du veränderst die Mengen der Ausgangsfarben, vergleichst mehrere Varianten und hältst Deine Mischrezepte verständlich fest.
E – Erweitertes Niveau Farbsysteme, Pigmente und Vergleich analog/digital Du erklärst Unterschiede zwischen traditionellem RYB-Farbkreis, CMY-Pigmentmischung und RGB-Lichtmischung und begründest Abweichungen zwischen realen und digitalen Mischungen.


Grundlagen: Was ist Farbe?

Wir sehen einen Gegenstand farbig, weil Licht auf ihn trifft und ein Teil dieses Lichts von der Oberfläche zu unseren Augen zurückgeworfen wird. Farbmittel wie Deckfarbe, Aquarellfarbe oder Acrylfarbe enthalten farbgebende Stoffe. Häufig sind das Pigmente. Pigmente absorbieren bestimmte Anteile des Lichts und reflektieren andere.

Das Bild zeigt Ultramarinpigment. Solche Pigmente werden bei der Herstellung von Farben mit einem Bindemittel verbunden. In der Schule arbeitest Du aus Sicherheitsgründen normalerweise mit gebrauchsfertigen Farben und nicht mit losem Pigmentpulver.


Farbe besteht nicht nur aus einem Farbnamen

Ein Farbton kann sich durch mehrere Eigenschaften unterscheiden. Ein kräftiges Blau kann zum Beispiel sehr dunkel, sehr hell, leuchtend oder gedämpft sein. Beim Mischen veränderst Du oft mehrere Eigenschaften gleichzeitig:

  1. Farbton: zum Beispiel von Gelb in Richtung Grün.
  2. Helligkeit: zum Beispiel durch Weiß oder Schwarz.
  3. Sättigung: also wie kräftig oder wie gedämpft eine Farbe wirkt.


Ausgangsfarben und Mischfarben

Für viele einfache Schulversuche mit Malfarben werden Gelb, Rot und Blau als traditionelle Ausgangsfarben verwendet. Diese Einteilung gehört zum RYB-Modell, das im Kunstunterricht lange verbreitet ist.

Wenn Du jeweils zwei dieser drei Ausgangsfarben mischst, entstehen typische Mischfarben:

  1. Gelb + Rot ergibt meist einen Orangeton.
  2. Gelb + Blau ergibt meist einen Grünton.
  3. Rot + Blau ergibt meist einen Violett- oder Lilaton.

Das Wort meist ist wichtig: Verschiedene Rot-, Blau- oder Gelbpigmente haben unterschiedliche Eigenschaften. Deshalb kann ein bestimmtes Blau mit einem bestimmten Gelb ein klares Grün ergeben, während eine andere Kombination stumpfer wirkt.


Der Farbkreis

Ein Farbkreis ordnet Farben so an, dass Beziehungen zwischen ihnen sichtbar werden. Für Deine ersten Mischversuche ist besonders hilfreich, dass Du Ausgangsfarben und daraus entstehende Mischfarben gegenüberstellen kannst.

Im Farbkreis erkennst Du auch Übergänge. Zwischen Gelb und Rot liegen beispielsweise verschiedene Gelborange-, Orange- und Rotorange-Töne. Solche Zwischenstufen entstehen, wenn Du das Mischungsverhältnis veränderst.


Mischungsverhältnisse

Mischen bedeutet nicht nur „Farbe A plus Farbe B“. Auch die Menge ist wichtig.

Beispiel mit Gelb und Blau:

  1. Viel Gelb + wenig Blau ergibt ein gelbliches Grün.
  2. Etwa gleich viel Gelb + Blau ergibt einen mittleren Grünton.
  3. Wenig Gelb + viel Blau ergibt ein bläuliches Grün.

Du kannst deshalb aus denselben Ausgangsfarben viele verschiedene Farbtöne erzeugen.


Praktische Mischstation 1: Zwei Ausgangsfarben

Lege auf Deiner Palette kleine Mengen zweier Farben getrennt voneinander bereit. Nimm zunächst nur wenig Farbe. Mische mit einem sauberen Pinsel oder Spatel und trage jede neue Mischung als Farbprobe auf Papier auf.

G-Auftrag: Erstelle je eine Mischung aus Gelb + Rot, Gelb + Blau und Rot + Blau.

M-Auftrag: Erstelle von jeder Farbkombination drei Varianten: viel von Farbe A, ungefähr gleich viel von beiden Farben und viel von Farbe B.

E-Auftrag: Erkläre zusätzlich, warum Deine Ergebnisse möglicherweise nicht genau wie ein gedruckter Farbkreis aussehen. Beziehe Dich auf Pigmente, Deckkraft, Wassermenge und Bildschirmdarstellung.


Aufhellen

Einen Farbton kannst Du bei deckenden Malfarben aufhellen, indem Du Weiß beimischst. Aus Rot können auf diese Weise rosafarbene Abstufungen entstehen, aus Blau verschiedene Hellblautöne und aus Grün unterschiedliche Mint- oder Pastellgrüns.

Mische Weiß immer schrittweise dazu. Schon kleine Mengen können den Farbton deutlich verändern.

Bei Aquarellfarben funktioniert Aufhellen häufig anders: Dort kann mehr Wasser dazu führen, dass mehr weißes Papier durchscheint. Das ist nicht genau dasselbe wie das Beimischen von weißer Farbe.


Aufhellungsreihe

Erstelle eine Reihe aus mindestens fünf Feldern:

  1. reine Ausgangsfarbe
  2. Ausgangsfarbe mit wenig Weiß
  3. Ausgangsfarbe mit etwas mehr Weiß
  4. sehr heller Farbton
  5. fast weißer Farbton

Beschrifte die Felder so, dass Du später nachvollziehen kannst, wie Du gemischt hast.


Abdunkeln

Einen Farbton kannst Du mit Schwarz abdunkeln. Verwende Schwarz sehr sparsam, denn Schwarz besitzt bei vielen Schulfarben eine starke Wirkung. Schon eine kleine Menge kann einen Farbton stark verändern.

Wenn Du zum Beispiel Blau abdunkelst, entstehen dunkle Blautöne. Ein gelber Farbton kann durch Schwarz schnell grünlich, oliv oder stumpf wirken. Das zeigt: Abdunkeln verändert nicht immer nur die Helligkeit, sondern oft auch den Farbeindruck.


Abdunklungsreihe

Erstelle eine Reihe aus mindestens fünf Feldern:

  1. reine Ausgangsfarbe
  2. Ausgangsfarbe mit sehr wenig Schwarz
  3. etwas dunklerer Farbton
  4. deutlich dunklerer Farbton
  5. sehr dunkler Farbton

Vergleiche Deine Reihe mit der Aufhellungsreihe. Wo verändert sich nur die Helligkeit, und wo verändert sich zusätzlich der Farbcharakter?


Pigmente und subtraktive Farbmischung

Beim Mischen von Malfarben werden Lichtanteile stärker herausgefiltert. Deshalb wird diese Art der Mischung häufig subtraktive Farbmischung genannt. Moderne Drucksysteme verwenden als wichtige Grundfarben Cyan, Magenta und Gelb. Diese Farbtöne können andere Mischbereiche erzeugen als die traditionellen Schulfarben Rot, Gelb und Blau.

Die Abbildung zeigt das Prinzip der subtraktiven Mischung mit Cyan, Magenta und Gelb. In Druckern kommt zusätzlich Schwarz hinzu. Daher kennst Du vielleicht die Abkürzung CMYK.

Für Klasse 5 ist wichtig: Der RYB-Farbkreis eignet sich gut für erste praktische Mischversuche im Kunstunterricht. Das CMY-Modell erklärt genauer, wie moderne Druckfarben als subtraktive Grundfarben funktionieren.


Pigmentfarben vergleichen

Verschiedene Pigmente besitzen unterschiedliche Farbwirkungen. Ein Blau kann eher violettstichig oder eher grünstichig sein. Ein Rot kann eher warm oder eher kühl wirken. Deshalb verändert schon die Wahl der Ausgangsfarben das Ergebnis.

E-Forschungsfrage: Warum kann Rot + Blau manchmal ein leuchtendes Violett ergeben und manchmal eher ein stumpfes Braunviolett? Untersuche unterschiedliche Rot- und Blautöne und formuliere eine Vermutung.


Lichtfarben und Malfarben vergleichen

Bildschirme mischen Licht anders als Du Malfarben auf einer Palette mischst. Für Licht werden häufig Rot, Grün und Blau verwendet. Das nennt man additive Farbmischung. Wenn alle drei Lichtfarben mit hoher Intensität zusammenkommen, entsteht helles, weiß wirkendes Licht.

Bei Malfarben führt das Zusammenmischen vieler kräftiger Pigmente dagegen eher zu einem dunkleren und oft stumpferen Ergebnis.


Video: Additive und subtraktive Farbmischung

Beobachtungsauftrag: Notiere nach dem Video zwei Unterschiede zwischen Lichtfarben und Körperfarben.


Video: Farbkreis und Farbenlehre

Beobachtungsauftrag: Schreibe drei Begriffe auf, die Du bereits kennst, und einen Begriff, den Du neu gelernt hast.


Digitale Mischsimulationen

Digitale Werkzeuge helfen Dir, Mischungen schnell auszuprobieren. Sie ersetzen aber nicht das echte Mischen mit Farbe, weil ein Bildschirm Licht erzeugt und echte Pigmente Licht absorbieren und reflektieren.


Simulation 1: Virtuelle Malfarbe

Öffne den digitalen Farbmischer von TryColors:

TryColors – digitaler Farbmischer

Arbeitsauftrag:

  1. Wähle zwei Ausgangsfarben.
  2. Mische zuerst gleiche Anteile.
  3. Verändere anschließend das Verhältnis.
  4. Notiere drei Mischrezepte.
  5. Versuche danach, einen der digitalen Farbtöne mit echten Schulfarben nachzumischen.
  6. Vergleiche Bildschirmfarbe und Papierfarbe bei möglichst ähnlichem Licht.


Simulation 2: Lichtfarben mit PhET

Mit der PhET-Simulation „Farbwahrnehmung“ kannst Du rote, grüne und blaue Lichtquellen kombinieren:

PhET – Farbwahrnehmung

E-Auftrag: Vergleiche die RGB-Lichtmischung mit Deiner Palette. Welche Farbkombinationen funktionieren bei Licht anders als bei Malfarbe? Formuliere mindestens zwei Beispiele.


Praktische Mischstation 2: Mischleiter

Wähle zwei Ausgangsfarben, zum Beispiel Gelb und Blau. Zeichne sechs gleich große Felder nebeneinander. Beginne links mit fast nur Gelb und rechts mit fast nur Blau. Verändere das Verhältnis Schritt für Schritt.

Deine Reihe könnte so aufgebaut sein:

  1. sehr viel Gelb, sehr wenig Blau
  2. viel Gelb, wenig Blau
  3. etwas mehr Gelb als Blau
  4. etwas mehr Blau als Gelb
  5. viel Blau, wenig Gelb
  6. sehr viel Blau, sehr wenig Gelb

Achte darauf, dass die Übergänge erkennbar sind. Reinige Deinen Pinsel regelmäßig, damit nicht unbeabsichtigt andere Farbreste in die Mischung gelangen.


Praktische Mischstation 3: Farbton-Familie

Wähle eine Mischfarbe, die Dir gefällt. Erstelle daraus eine ganze Farbfamilie:

  1. Originalmischung
  2. zweimal aufgehellt
  3. zweimal abgedunkelt
  4. eine Variante mit mehr Ausgangsfarbe A
  5. eine Variante mit mehr Ausgangsfarbe B

Gib jedem Farbton einen eigenen Namen, zum Beispiel „Mooslicht“, „Abendviolett“ oder „Sonnenorange“. Die Fantasienamen ersetzen nicht die Mischrezepte, sondern ergänzen sie.


Eigene Farbmischungen dokumentieren

Eine gute Dokumentation hilft Dir, einen Farbton später möglichst ähnlich wiederherzustellen. Schreibe deshalb nicht nur „grün“, sondern notiere auch, welche Farben und ungefähren Mengen Du verwendet hast.


Mischprotokoll

Farbprobe Ausgangsfarbe A Ausgangsfarbe B Weiß Schwarz Mischungsverhältnis Beobachtung
Probe 1
Probe 2
Probe 3
Probe 4
Probe 5

Du kannst Mengen zum Beispiel mit „Pinselspitzen“, „Tropfen“ oder einem einfachen Verhältnis wie „zwei Teile Gelb, ein Teil Blau“ dokumentieren. Wichtig ist, dass Du für Deine ganze Reihe dieselbe Art der Mengenangabe verwendest.


Fotodokumentation

Fotografiere Deine Mischproben bei möglichst gleichbleibendem Licht. Lege am besten ein weißes Blatt daneben. Ein Foto ist trotzdem keine vollkommen genaue Farbmessung, denn Beleuchtung, Kamera und Bildschirm verändern den Farbeindruck.

G: Fotografiere Deine fertige Mischtafel.

M: Fotografiere zusätzlich mindestens zwei Zwischenschritte.

E: Vergleiche Foto, Original und digitale Bildschirmdarstellung und beschreibe erkennbare Unterschiede.


Sauberes und sicheres Arbeiten

  1. Verwende nur für den Schulgebrauch geeignete Malfarben.
  2. Gib Pinsel nicht in den Mund.
  3. Wasche nach dem Arbeiten Deine Hände.
  4. Arbeite nicht mit losem Pigmentpulver, wenn es nicht ausdrücklich von einer fachkundigen Lehrkraft vorbereitet und beaufsichtigt wird.
  5. Wechsle Wasser und reinige den Pinsel, bevor Du eine neue Farbreihe beginnst.
  6. Nutze für Weiß möglichst einen sauberen Pinsel, damit es nicht unbeabsichtigt grau wird.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche drei Farben werden im traditionellen RYB-Modell oft als Ausgangsfarben verwendet? (Gelb Rot Blau) (!Cyan Magenta Schwarz) (!Rot Grün Blau) (!Orange Grün Violett)




Welche Mischfarbe entsteht bei vielen Schulfarben aus Gelb und Rot? (Orange) (!Grün) (!Violett) (!Blau)




Welche Mischfarbe entsteht bei vielen Schulfarben aus Gelb und Blau? (Grün) (!Orange) (!Rot) (!Rosa)




Welche Mischfarbe entsteht bei vielen Schulfarben aus Rot und Blau? (Violett) (!Gelb) (!Orange) (!Grün)




Womit kannst Du eine deckende Malfarbe typischerweise aufhellen? (Weiß) (!Schwarz) (!Braun) (!Violett)




Womit kannst Du eine Malfarbe vorsichtig abdunkeln? (Schwarz) (!Weiß) (!Gelb) (!Wasser allein)




Warum lohnt es sich ein Mischungsverhältnis zu notieren? (Damit sich eine Mischung später besser nachvollziehen lässt) (!Damit der Pinsel schneller trocknet) (!Damit Papier dicker wird) (!Damit jede Farbe automatisch heller wird)




Was ist ein Pigment? (Ein farbgebender Bestandteil vieler Malfarben) (!Ein Behälter für Pinselwasser) (!Ein digitaler Bildschirmfilter) (!Eine Papiergröße)




Welche Farben spielen bei moderner subtraktiver Druckfarbenmischung eine zentrale Rolle? (Cyan Magenta Gelb) (!Rot Grün Blau) (!Orange Grün Violett) (!Weiß Grau Schwarz)




Was unterscheidet eine Bildschirmfarbe besonders von einer Malfarbe? (Ein Bildschirm erzeugt farbiges Licht) (!Ein Bildschirm besteht nur aus Pigmentpulver) (!Malfarbe kann niemals gemischt werden) (!Malfarbe leuchtet ohne Lichtquelle)





Memory

Ausgangsfarbe Farbe mit der ein Mischversuch beginnt
Mischfarbe Ergebnis aus mehreren zusammengebrachten Farben
Aufhellen Weiß vorsichtig beimischen
Abdunkeln Schwarz sparsam beimischen
Orange typische Mischung aus Gelb und Rot
Grün typische Mischung aus Gelb und Blau
Violett typische Mischung aus Rot und Blau
Pigment farbgebender Bestandteil vieler Malfarben





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Gelb und Rot Orange
Gelb und Blau Grün
Rot und Blau Violett
Weiß beimischen Aufhellen
Schwarz beimischen Abdunkeln
Mischung notieren Dokumentieren





Kreuzworträtsel

Pigment Wie heißt ein farbgebender Bestandteil vieler Malfarben?
Palette Worauf kannst Du Farben zum Mischen geben?
Orange Welche typische Mischfarbe entsteht aus Gelb und Rot?
Violett Welche typische Mischfarbe entsteht aus Rot und Blau?
Mischen Wie heißt das Zusammenbringen verschiedener Farben?
Aufhellen Wie heißt es wenn ein Farbton heller gemacht wird?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Beim traditionellen RYB-Mischen werden Gelb, Rot und Blau häufig als

verwendet.
Gelb und Rot ergeben bei vielen Schulfarben einen

.
Gelb und Blau ergeben bei vielen Schulfarben einen

.
Rot und Blau ergeben bei vielen Schulfarben einen

.
Mit Weiß kann eine deckende Malfarbe

werden.
Mit Schwarz kann eine Malfarbe vorsichtig

werden.
Der farbgebende Bestandteil vieler Malfarben heißt

.
Ein notiertes Mischrezept hilft bei der späteren

einer Farbmischung.
Bildschirme arbeiten mit farbigem

.
Bei Druckfarben spielen Cyan, Magenta und

eine wichtige Rolle.




Interaktive Mischaufgabe: Vorhersagen und prüfen

Schreibe vor jedem Mischversuch zuerst Deine Vermutung auf. Mische dann tatsächlich und vergleiche.

Versuch Deine Vorhersage Tatsächliches Ergebnis Erklärung
Gelb + wenig Blau
wenig Gelb + Blau
Rot + viel Weiß
Blau + sehr wenig Schwarz
drei Ausgangsfarben zusammen


Offene Aufgaben


Leicht

  1. Farbdetektiv: Suche im Klassenraum fünf Gegenstände mit unterschiedlichen Grüntönen. Versuche zwei davon mit Schulfarben nachzumischen.
  2. Drei Mischfarben: Stelle Orange, Grün und Violett her und klebe oder male jeweils eine beschriftete Farbprobe in Dein Heft.
  3. Hell-Dunkel-Reihe: Wähle eine Farbe und erstelle fünf Stufen vom aufgehellten bis zum abgedunkelten Farbton.
  4. Farbname: Erfinde für drei selbst gemischte Farbtöne Fantasienamen und notiere darunter das jeweilige Mischrezept.


Standard

  1. Mischleiter: Erstelle aus zwei Ausgangsfarben mindestens sechs deutlich unterscheidbare Zwischenstufen und beschreibe, wie sich der Farbton verändert.
  2. Mischprotokoll: Dokumentiere fünf eigene Mischungen mit Ausgangsfarben, ungefährem Verhältnis, Farbprobe und Beobachtung.
  3. Analog und digital: Erzeuge in einer digitalen Mischsimulation einen Farbton und versuche ihn anschließend mit echten Malfarben nachzumischen. Vergleiche die Ergebnisse.
  4. Farbkreis selbst gemalt: Gestalte einen einfachen Farbkreis mit selbst gemischten Orange-, Grün- und Violetttönen. Verwende möglichst wenig fertig gemischte Farben.


Schwer

  1. Pigmentvergleich: Vergleiche zwei verschiedene Blautöne mit demselben Gelb. Dokumentiere, welche Grüntöne entstehen, und erkläre Unterschiede.
  2. Farbmodell-Vergleich: Erstelle ein Lernplakat, das RYB-Malfarben, CMY-Druckfarben und RGB-Lichtfarben mit Beispielen gegenüberstellt.
  3. Mischlabor: Plane einen Versuch, mit dem Du untersuchst, wie sich unterschiedliche Mengen Schwarz auf denselben Ausgangsfarbton auswirken. Halte Variablen möglichst konstant.
  4. Farbarchiv: Erstelle eine kleine Sammlung aus mindestens zwölf selbst gemischten Farbfeldern mit Rezepten, Namen, Aufhellungen, Abdunklungen und einer kurzen Reflexion über überraschende Ergebnisse.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Mischstrategie erklären: Du möchtest ein helles, gelbliches Grün herstellen. Beschreibe Deinen Mischweg und begründe die Reihenfolge Deiner Schritte.
  2. Fehler untersuchen: Eine Mitschülerin möchte Violett mischen, erhält aber einen stumpfen Braunton. Nenne mindestens zwei mögliche Ursachen und schlage Verbesserungen vor.
  3. Analog-digital-Vergleich: Ein digitaler Farbmischer zeigt ein leuchtendes Grün, Deine echte Mischung wirkt dagegen dunkler. Erkläre, warum beide Ergebnisse unterschiedlich sein können.
  4. Dokumentation bewerten: Vergleiche zwei fiktive Mischprotokolle. Eines nennt nur Farbnamen, das andere enthält Mischungsverhältnisse und Farbproben. Begründe, welches Protokoll für erneutes Mischen hilfreicher ist.
  5. Transferaufgabe: Du sollst für ein Bild drei zusammengehörige Blautöne gestalten. Entwickle eine Vorgehensweise mit Aufhellen, Abdunkeln und Mischungsverhältnissen und begründe Deine Auswahl.
  6. Farbmodell anwenden: Erkläre, warum die Mischung von Lichtfarben nicht einfach mit dem Mischen von Deckfarben gleichgesetzt werden darf. Verwende mindestens ein konkretes Beispiel.


Lernnachweis

Für einen erfolgreichen Lernnachweis zu „BK5 - Farben mischen“ ist wichtig, dass Du zeigen kannst,

  1. welche Ausgangsfarben Du für Deine praktischen Mischversuche verwendest.
  2. wie typische Mischfarben wie Orange, Grün und Violett entstehen.
  3. wie sich Mischungsverhältnisse auf einen Farbton auswirken.
  4. wie Du einen Farbton mit Weiß aufhellst und mit Schwarz vorsichtig abdunkelst.
  5. wie Du eigene Mischungen nachvollziehbar dokumentierst.
  6. wie Du mindestens eine eigene Mischreihe sauber ausführst.
  7. warum Pigmente unterschiedliche Mischresultate erzeugen können.
  8. worin ein einfacher Unterschied zwischen Malfarbenmischung und Lichtfarbenmischung besteht.
  9. wie Du Deine Ergebnisse beschreibst, vergleichst und begründest.
  10. wie Du sorgfältig und sicher mit Malmaterialien arbeitest.




OERs zum Thema

Wikipedia zum Thema Farbmischung:

Wikipedia zum Thema Farbkreis:

Weitere frei zugängliche Lernangebote:

  1. PhET Farbwahrnehmung
  2. TryColors Farbmischer
  3. Wikimedia Commons – Color theory
  4. Wikimedia Commons – Pigmente



Verknüpfte Lernbereiche


aiMOOC-Projekte