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BK5 - Farbe entdecken

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BK5 - Farbe entdecken




BK5 - Farbe entdecken


Einleitung

Farbe ist überall: im Himmel, auf Blättern, in Kleidung, auf Bildschirmen, in Gemälden und in Deinem Farbkasten. Trotzdem ist Farbe nicht einfach nur „da“. Farbe entsteht als Wahrnehmung, wenn Licht in unser Auge gelangt und unser Gehirn daraus einen Farbeindruck bildet. Beim Malen kommen zusätzlich Pigmente ins Spiel: winzige farbgebende Teilchen, die Licht unterschiedlich aufnehmen und zurückwerfen.

In diesem aiMOOC erkundest Du Farbe nicht nur mit Begriffen, sondern vor allem durch Sehen, Mischen, Vergleichen, Ordnen und Gestalten. Du trainierst vier zentrale Merkmale: Farbton, Helligkeit, Intensität und Farbwirkung. Dabei lernst Du auch, dass Farben je nach Umgebung, Licht, Material und persönlicher Erfahrung unterschiedlich wirken können.

Schau Dir die Herbstblätter an. Welche Farbtöne kannst Du unterscheiden? Welche Blätter wirken besonders hell, dunkel, leuchtend oder gedämpft? Schon in einem kleinen Ausschnitt der Natur findest Du viele fein abgestufte Farben.


Deine Lernziele

Am Ende kannst Du Farbtöne genauer benennen und unterscheiden, Helligkeitsstufen herstellen, die Intensität einer Farbe gezielt verändern und Farbwirkungen mit Beobachtungen begründen. Du kannst einfache Farbmischungen durchführen, Unterschiede zwischen Malfarbe und Lichtfarbe erklären und Farbe in eigenen Bildern bewusst einsetzen.


Differenzierung G / M / E

G – grundlegendes Niveau: Du erkennst, benennst, ordnest und mischst grundlegende Farben. Du beschreibst Wirkungen mit passenden Adjektiven und dokumentierst Deine Versuche.

M – mittleres Niveau: Du stellst gezielte Farbreihen her, vergleichst Mischungen, untersuchst Kontraste und begründest Deine Entscheidungen mit Fachbegriffen.

E – erweitertes Niveau: Du planst eigene Farbreihen und Experimente, vergleichst unterschiedliche Farbmodelle, untersuchst Kontextwirkungen und entwickelst eine eigenständige Bildidee mit bewusst gesteuerter Farbwirkung.


Farbe sinnlich entdecken


Farb-Spaziergang mit den Augen

Gehe mit einem kleinen Papierfenster oder einem zusammengerollten Blatt durch den Raum oder nach draußen. Suche nicht nach Gegenständen, sondern nach Farbflächen. Ein Stück Himmel kann ein helles Blau sein, eine Baumrinde ein rötliches Grau, eine Schattenstelle ein kühles Dunkelgrün.

Eine Pfauenfeder zeigt, dass Farbe auch durch die Struktur einer Oberfläche entstehen kann. Je nach Lichteinfall kann sie anders schimmern. Das macht deutlich: Der Farbeindruck hängt nicht nur von einem Farbnamen ab, sondern auch von Licht, Material und Betrachtungswinkel.

Ein Regenbogen entsteht durch die Zerlegung, Brechung und Reflexion von Sonnenlicht in Wassertropfen. Er erinnert daran, dass sichtbares Licht viele unterschiedliche Spektralanteile enthält.


Farbflächen zum direkten Vergleichen

Rot Gelb Blau
Grün Orange Violett

Decke einzelne Felder mit einem Blatt Papier ab und vergleiche immer nur zwei Farben. Welche Unterschiede bemerkst Du zuerst: Farbton, Helligkeit oder Intensität?


Vier Werkzeuge zum Beschreiben von Farbe


Farbton

Der Farbton beschreibt, zu welcher Farbfamilie eine Farbe gehört, zum Beispiel Rot, Gelb, Grün, Blau oder Violett. Zwischen diesen bekannten Namen liegen sehr viele Zwischenstufen: Gelborange, Blaugrün, Rotviolett und viele weitere.

Ein Farbkreis ist ein Modell, mit dem Farbtöne geordnet werden können. Es gibt verschiedene Farbkreise für unterschiedliche Zwecke. Deshalb gibt es nicht nur einen einzigen, für alle Anwendungen „richtigen“ Farbkreis.

Mini-Versuch: Suche in Deinem Farbkasten zwei Farben, die beide „Blau“ heißen könnten. Lege sie nebeneinander. Wirkt eine eher grünlich und die andere eher violett? Dann unterscheiden sie sich im Farbton.


Helligkeit

Die Helligkeit beschreibt, wie hell oder dunkel eine Farbe erscheint. Ein helles Blau und ein tiefes Dunkelblau können einen ähnlichen Farbton besitzen, sich aber stark in ihrer Helligkeit unterscheiden.

sehr hell hell mittel dunkel sehr dunkel

Beim Malen kannst Du eine Farbe beispielsweise mit Weiß aufhellen. Beim Abdunkeln helfen je nach Aufgabe Schwarz, eine dunklere Farbe oder eine passende Gegenfarbe. Achte darauf: Beim Mischen kann sich nicht nur die Helligkeit, sondern auch der Farbton oder die Intensität verändern.


Intensität

Mit Intensität ist im Kunstunterricht meist gemeint, wie kräftig, leuchtend oder gedämpft eine Farbe erscheint. Ein verwandter Fachbegriff ist Farbsättigung.

stark leuchtend weniger intensiv gedämpft

Eine Farbe kann an Intensität verlieren, wenn Du sie mit Grau oder sehr vorsichtig mit einer Gegenfarbe mischst. Das Ergebnis hängt immer von den tatsächlich verwendeten Pigmenten ab.


Farbwirkung

Farben können Aufmerksamkeit lenken, Flächen verbinden oder trennen, ruhig oder spannungsvoll wirken und räumliche Eindrücke beeinflussen. Solche Wirkungen sind aber nicht für alle Menschen immer gleich. Licht, Nachbarfarben, persönliche Erfahrungen und kulturelle Zusammenhänge spielen eine Rolle.

Warme Farbtöne wie Rot, Orange oder Gelb werden häufig als warm bezeichnet, Blau- und Blaugrüntöne häufig als kühl. Das ist eine anschauliche Ordnung, keine Temperaturmessung.


Farbe wirkt im Zusammenhang


Das gleiche Grau kann verschieden aussehen

Betrachte die beiden mittleren grauen Flächen. Sie haben denselben Farbwert, liegen aber auf unterschiedlichen Umgebungen.

Die Umgebung kann beeinflussen, wie hell, dunkel, kräftig oder farbig eine Fläche auf uns wirkt. Solche Erscheinungen gehören zum Gebiet der Farbkontraste und der Wahrnehmung.

G: Beschreibe den Unterschied mit eigenen Worten. M: Formuliere eine Vermutung, warum dieselbe graue Fläche verschieden wirkt. E: Entwickle ein eigenes Beispiel mit zwei identischen Farbflächen in verschiedenen Umgebungen.


Malfarbe, Pigment und Material


Was ist ein Pigment?

Ein Pigment ist ein farbgebender Stoff, der als feine Teilchen in einem Bindemittel verteilt werden kann. Aus Pigment und Bindemittel können Malfarben entstehen. Pigmente können aus mineralischen, pflanzlichen, tierischen oder synthetisch hergestellten Stoffen stammen. Im heutigen Kunstunterricht werden meist fertig hergestellte, für den vorgesehenen Gebrauch geeignete Farben verwendet.

Ultramarin ist ein Beispiel für ein kräftiges blaues Pigment. Historisch wurde natürliches Ultramarin aus dem Gestein Lapislazuli gewonnen; heute gibt es auch synthetisch hergestelltes Ultramarin.

Das Bild zeigt die Vorbereitung eines Pigments aus Lapislazuli durch Zerkleinern und Waschen.

Pigmente können als trockene Pulver vorliegen. Wichtig: Im Unterricht mahlst oder probierst Du keine unbekannten Stoffe. Verwende nur Materialien, die ausdrücklich für den Schul- oder Kunstgebrauch vorgesehen sind, und nimm Farbe niemals in den Mund.

Im Video wird gezeigt, wie aus Steinen traditionell Pigmente gewonnen werden können. Beobachte besonders, wie stark sich Material, Körnung und Verarbeitung auf die entstehende Farbe auswirken.


Farben mischen


Das schulische Mischmodell mit Malfarben

Im Kunstunterricht wird zum Einstieg oft mit einem vereinfachten Modell aus Rot, Gelb und Blau gearbeitet. Mit geeigneten Malfarben lassen sich daraus beispielsweise Orange, Grün und Violett mischen. Die genauen Ergebnisse hängen jedoch von den verwendeten Pigmenten ab.

Mische immer kleine Mengen und dokumentiere Deine Ergebnisse. So wird aus „Ausprobieren“ ein echtes Farbexperiment.

Das Video zeigt anschaulich, wie beim Mischen von Malfarben neue Farbeindrücke entstehen.

Beobachte, wie aus wenigen Ausgangsfarben viele Zwischenfarben entstehen können. Vergleiche anschließend mit Deinen eigenen Mischungen: Sind die Ergebnisse gleich oder anders?


Lichtfarben und RGB

Bildschirme und farbiges Licht funktionieren anders als gemischte Malfarben. Bei der additiven Farbmischung werden Lichtanteile miteinander kombiniert. Ein verbreitetes Modell nutzt Rot, Grün und Blau, kurz RGB.

Wenn rotes, grünes und blaues Licht in geeigneter Stärke zusammenkommen, kann ein heller bis weißer Eindruck entstehen. Das ist ein anderer Vorgang als das Vermischen von deckenden Malfarben.

Das Video erklärt kindgerecht, wie Auge und Gehirn am Farbsehen beteiligt sind.


Digitales Farbexperiment: PhET Farbsehen

Verändere in der Simulation die Stärke von rotem, grünem und blauem Licht. Versuche zuerst Gelb, dann Cyan, dann Magenta und schließlich einen möglichst weißen Eindruck zu erzeugen.

iFrame blockiert

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G: Finde drei verschiedene Mischfarben. M: Notiere für jede Mischfarbe, welche Lichtfarben beteiligt sind. E: Erkläre, warum dieses Ergebnis nicht genauso entsteht, wenn Du rote, grüne und blaue Deckfarbe auf Papier verrührst.


Fünf Farbexperimente für Deinen Arbeitsplatz


Experiment 1: Mischlabor Farbton

Gib jeweils zwei kleine Mengen Deiner Ausgangsfarben auf eine Palette und mische sie schrittweise. Erstelle zwischen zwei Ausgangsfarben mindestens fünf Zwischenstufen. Beschrifte Deine Reihe erst nach dem Trocknen.

G: Stelle drei gut unterscheidbare Mischfarben her. M: Erstelle eine gleichmäßige Reihe mit fünf Zwischenstufen. E: Vergleiche zwei verschiedene Rot- oder Blautöne und untersuche, wie sie die Mischreihe verändern.


Experiment 2: Helligkeitstreppe

Wähle einen Farbton. Mische nacheinander kleine Mengen Weiß hinzu. Male jede neue Mischung in ein eigenes Feld. Ziel ist eine Reihe, bei der jede Stufe sichtbar heller wird.

G: Male fünf Helligkeitsstufen. M: Achte auf möglichst gleichmäßige Abstände. E: Stelle zusätzlich eine dunkle Reihe her und vergleiche, ob sich nur die Helligkeit oder auch andere Farbeigenschaften verändern.


Experiment 3: Intensität dämpfen

Wähle eine leuchtende Farbe. Teile sie in mehrere Portionen. Mische in eine Portion wenig Grau, in eine andere sehr wenig von einer Gegenfarbe. Vergleiche mit der reinen Ausgangsfarbe.

G: Ordne die Proben von kräftig nach gedämpft. M: Beschreibe die Veränderung mit den Begriffen Intensität und Helligkeit. E: Prüfe, welche Methode den Farbton am wenigsten verändert.


Experiment 4: Farbwirkung und Umgebung

Male zwei kleine, möglichst gleiche Farbflächen. Klebe eine auf einen hellen, die andere auf einen dunklen Hintergrund. Wiederhole den Versuch mit einem warmen und einem kühlen Hintergrund.

G: Beschreibe Deine Wahrnehmung. M: Vergleiche mindestens zwei Hintergrundfarben. E: Formuliere eine Regel, die zu Deinen Beobachtungen passt, und prüfe sie mit einer weiteren Farbe.


Experiment 5: Farbe hören und fühlen

Wähle drei Musikstücke oder Geräusche mit deutlich unterschiedlichem Charakter. Male zu jedem Klang eine abstrakte Farbfläche. Arbeite mit Farbton, Helligkeit, Intensität, Pinselspur und Form.

Danach vergleicht Ihr Eure Bilder. Es gibt keine feste Zuordnung wie „dieser Klang muss blau sein“. Interessant sind Eure Entscheidungen und Begründungen.


Farbe in der Natur

Naturfarben sind selten nur ein einzelner, gleichmäßiger Farbton. Blätter zeigen Adern, Lichtkanten und Schatten. Federn können schillern. Steine enthalten Einschlüsse. Himmel verändern sich mit Wetter und Tageszeit.

Untersuche die Fotografie wie ein Farbforscher: Welche Bereiche wirken am intensivsten? Wo entstehen starke Hell-Dunkel-Unterschiede? Welche Farbe fällt zuerst auf?

Auch ein Stein kann eine ganze Farbwelt enthalten. Suche nach Blauvarianten, hellen Einschlüssen und dunklen Bereichen.


Farbe in der Kunst


Claude Monet: Farbe als Lichtstimmung

Bei Claude Monet sind Wasser, Spiegelungen und Licht in vielen Farbflecken und Pinselspuren aufgebaut. Suche fünf verschiedene Grün-, Blau- oder Violetttöne. Frage Dich: Welche Stellen sind hell, welche dunkel? Wo wirken Farben eher leuchtend, wo gedämpft?

G: Finde fünf Farbtöne. M: Ordne sie nach Helligkeit. E: Erkläre, wie Monet durch viele ähnliche Farbtöne Licht und Wasserwirkung erzeugt.


Vincent van Gogh: Hell-Dunkel und Leuchtkraft

In Vincent van Goghs „Sternennacht“ treffen dunkle Blauflächen auf leuchtende Gelb- und Weißtöne. Dadurch entstehen starke Kontraste und eine bewegte Wirkung.

G: Benenne zwei helle und zwei dunkle Bereiche. M: Beschreibe den Kontrast zwischen Himmel und Lichtern. E: Untersuche, wie Pinselrichtung und Farbkontrast gemeinsam Bewegung erzeugen.


Franz Marc: Farbe muss nicht naturgetreu sein

Franz Marc malte ein Pferd bewusst blau. Farbe kann also mehr tun, als die sichtbare Gegenstandsfarbe nachzuahmen. Sie kann Ausdruck, Stimmung und Bildidee verstärken.

G: Beschreibe die wichtigsten Farbtöne. M: Vergleiche die Farbe des Pferdes mit seiner Umgebung. E: Entwickle eine Begründung dafür, warum eine unnatürliche Tierfarbe künstlerisch wirkungsvoll sein kann.


Farbe untersuchen wie im Museum

Achte darauf, wie Farbtheorie mit eigener Gestaltung verbunden wird. Notiere danach eine Idee, die Du in Deinem nächsten Bildversuch ausprobieren möchtest.


Dein Farb-Forscherheft

Lege für diese Einheit ein kleines Farb-Forscherheft an. Jede Seite enthält Datum, Material, Fragestellung, Farbprobe, Beobachtung und einen kurzen Satz mit einem Fachbegriff. So kannst Du Deine Entwicklung sehen und später nachvollziehen, welche Mischungen funktioniert haben.

Beobachtung Beispiel für eine präzise Formulierung
Farbton Die Mischung verschiebt sich von Gelb in Richtung Orange.
Helligkeit Durch die Zugabe von Weiß wird die Fläche deutlich heller.
Intensität Mit wenig Grau wirkt die Farbe gedämpfter.
Farbwirkung Auf dunklem Hintergrund wirkt dieselbe Fläche heller und auffälliger.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was beschreibt der Farbton? (Zu welcher Farbfamilie eine Farbe gehört) (!Wie dick die Farbschicht ist) (!Wie groß ein Bild ist) (!Wie schnell Farbe trocknet)




Was beschreibt die Helligkeit einer Farbe? (Wie hell oder dunkel sie erscheint) (!Wie teuer das Pigment ist) (!Wie rau das Papier ist) (!Wie groß der Pinsel ist)




Was bedeutet Intensität im Kunstunterricht meist? (Wie kräftig oder gedämpft eine Farbe wirkt) (!Wie lange ein Bild gemalt wurde) (!Wie schwer eine Farbtube ist) (!Wie viele Pinsel verwendet wurden)




Welche Mischfarbe entsteht im vereinfachten Schulmodell mit geeigneter roter und gelber Malfarbe? (Orange) (!Grün) (!Blau) (!Cyan)




Welche drei Lichtfarben bilden das RGB-Modell? (Rot Grün Blau) (!Rot Gelb Blau) (!Cyan Magenta Gelb) (!Orange Grün Violett)




Was ist ein Pigment? (Ein farbgebender Stoff aus feinen Teilchen) (!Ein besonderer Bilderrahmen) (!Ein Messgerät für Papier) (!Eine Pinselbewegung)




Was kann eine Gegenfarbe beim vorsichtigen Mischen mit Malfarbe bewirken? (Sie kann die Intensität dämpfen) (!Sie macht jede Farbe automatisch weiß) (!Sie verdoppelt immer die Helligkeit) (!Sie verwandelt jede Farbe in Gelb)




Welche Aussage über warme und kühle Farben ist sinnvoll? (Sie sind eine anschauliche Ordnung für Farbwirkungen) (!Sie messen die echte Temperatur einer Farbtube) (!Sie wirken auf alle Menschen immer exakt gleich) (!Sie gelten nur für Schwarz und Weiß)




Warum kann dieselbe graue Fläche auf zwei Hintergründen unterschiedlich wirken? (Die Umgebung beeinflusst unsere Farbwahrnehmung) (!Grau besitzt niemals einen festen Farbwert) (!Das Papier verändert automatisch seine Größe) (!Das Auge sieht auf hellem Papier keine Farben)




Welche Regel ist beim Experimentieren mit Pigmenten wichtig? (Nur geeignete Materialien verwenden und Farbe nicht in den Mund nehmen) (!Unbekannte Pulver immer probieren) (!Pigmentstaub absichtlich aufwirbeln) (!Farbe direkt neben Lebensmitteln mischen)





Memory

Farbton Farbfamilie
Helligkeit Hell-Dunkel-Wert
Intensität Leuchtkraft
Pigment Farbteilchen
RGB Lichtmischung
Komplementärfarbe Gegenfarbe
Lasur Farbschicht
Farbkontrast Unterschiedswirkung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Aufhellen Weiß vorsichtig beimischen
Abdunkeln Dunkleren Farbanteil vorsichtig ergänzen
Trüben Grau oder Gegenfarbe dosiert beimischen
Leuchten Möglichst reine Farbmischung einsetzen
Vergleichen Gleiche Farbe in verschiedene Umgebungen setzen





Kreuzworträtsel

Farbton Wie heißt das Merkmal, das Rot, Gelb, Grün oder Blau voneinander unterscheidet?
Pigment Wie heißt ein farbgebender Stoff aus feinen Teilchen?
Helligkeit Welcher Begriff beschreibt, ob eine Farbe hell oder dunkel erscheint?
Kontrast Wie heißt ein deutlich wahrnehmbarer Unterschied zwischen Farben?
Ultramarin Wie heißt ein kräftiges blaues Pigment, das historisch auch aus Lapislazuli gewonnen wurde?
Regenbogen Welches Naturphänomen zeigt viele Spektralfarben am Himmel?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Die Eigenschaft, die eine Farbe einer Farbfamilie zuordnet, heißt

.
Wie hell oder dunkel eine Farbe erscheint, beschreibt ihre

.
Wie kräftig oder gedämpft eine Farbe wirkt, beschreibt ihre

.
Ein farbgebender Stoff aus feinen Teilchen heißt

.
Beim Mischen geeigneter roter und gelber Malfarbe entsteht im vereinfachten Schulmodell

.
Für die additive Mischung von Bildschirmlicht wird häufig das Modell

verwendet.
Eine Farbe, die in einem gewählten Farbkreis einer anderen gegenüberliegt, heißt

.
Durch das Beimischen von Weiß kann eine Malfarbe meist

werden.
Die Umgebung einer Farbfläche kann ihre wahrgenommene

verändern.
Ein Farbkreis ist ein

zur Ordnung von Farbtönen.
Die kräftige blaue Farbe Ultramarin kann als

verwendet werden.
Beim Farbexperiment hältst Du Mischungen und Beobachtungen in einem

fest.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. G – Farbsuche: Sammle mit der Kamera oder durch Zeichnung acht unterschiedliche Farbtöne aus Deiner Umgebung und ordne sie zu einer persönlichen Farbskala.
  2. G – Helligkeitsreihe: Wähle eine Malfarbe und stelle durch schrittweises Aufhellen mindestens fünf unterscheidbare Helligkeitsstufen her.
  3. G – Naturfarbe: Suche ein Blatt, einen Stein oder eine Feder und mische möglichst genau einen darin vorkommenden Farbton nach.
  4. G – Farbstimmung: Gestalte zwei kleine abstrakte Bilder zum selben Thema, eines mit überwiegend warmen und eines mit überwiegend kühlen Farbtönen.


Standard

  1. M – Mischprotokoll: Entwickle aus zwei Ausgangsfarben eine Reihe mit mindestens sieben Zwischenstufen und dokumentiere die Mengenverhältnisse möglichst genau.
  2. M – Kontextversuch: Setze dieselbe Farbfläche auf vier verschiedene Hintergründe und beschreibe, wie sich ihre Wirkung verändert.
  3. M – Farbdetektiv im Gemälde: Wähle ein Gemälde aus diesem aiMOOC und erstelle eine Palette aus mindestens acht beobachteten Farbtönen mit Helligkeitsordnung.
  4. M – Farbe und Klang: Gestalte zu einem Musikstück eine abstrakte Farbkomposition und begründe drei Entscheidungen zu Farbton, Helligkeit und Intensität.


Schwer

  1. E – Zwei Farbwelten: Vergleiche eine Mischung mit Malfarben mit einer digitalen RGB-Mischung und erkläre anhand eigener Beobachtungen, warum die Ergebnisse unterschiedlich sind.
  2. E – Intensitätslabor: Entwickle drei verschiedene Methoden, eine Farbe zu dämpfen, und entscheide anhand Deiner Proben, welche Methode den Farbton am besten erhält.
  3. E – Ausdrucksfarbe: Male ein Tier oder Objekt bewusst in einer unnatürlichen Farbe und entwickle eine Bildumgebung, die Deine gewünschte Wirkung unterstützt.
  4. E – Mini-Farblabor: Plane in einer Gruppe eine kleine Mitmach-Ausstellung mit Farbflächen, Naturfundstücken, Mischproben und einem selbst entwickelten Farbexperiment für andere Lernende.




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Lernkontrolle

  1. Farbwirkung analysieren: Du erhältst zwei Bilder mit demselben Motiv, aber unterschiedlichen Farbstimmungen. Erkläre, wie Farbton, Helligkeit und Intensität die Wirkung verändern.
  2. Mischstrategie entwickeln: Eine Farbe ist zu grell und zugleich zu dunkel. Plane mindestens zwei Mischwege, mit denen Du ihre Intensität und Helligkeit gezielt verändern könntest, und begründe Deine Reihenfolge.
  3. Farbmodell übertragen: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, warum die Mischung von Lichtfarben nicht mit dem Verrühren von Malfarben gleichgesetzt werden kann.
  4. Kontext prüfen: Entwirf einen Versuch, mit dem Du zeigen kannst, dass dieselbe Farbfläche auf verschiedenen Hintergründen unterschiedlich wirken kann. Benenne Variable, Beobachtung und erwartetes Ergebnis.
  5. Kunstwerk vergleichen: Vergleiche die Farbverwendung in zwei der gezeigten Kunstwerke. Zeige mindestens eine Gemeinsamkeit und zwei Unterschiede und belege sie an konkreten Bildstellen.
  6. Eigene Gestaltung reflektieren: Wähle eine eigene Arbeit aus der Einheit. Erkläre, welche Wirkung Du erreichen wolltest, welche Farumentscheidungen Du getroffen hast und was Du bei einer zweiten Version verändern würdest.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu BK5 - Farbe entdecken ist wichtig, dass Du nicht nur Farbnamen kennst, sondern Farbe beobachten, herstellen, vergleichen und bewusst einsetzen kannst.

  1. Farbton: Du kannst Farbtöne unterscheiden, benennen und in einer geordneten Reihe darstellen.
  2. Helligkeit: Du kannst mindestens fünf nachvollziehbare Hell-Dunkel-Stufen herstellen.
  3. Intensität: Du kannst eine kräftige Farbe gezielt dämpfen und die Veränderung beschreiben.
  4. Farbwirkung: Du kannst die Wirkung einer Farbe im Zusammenhang mit Nachbarfarben, Helligkeit und Bildidee begründen.
  5. Farbmischung: Du kannst eigene Mischversuche dokumentieren und Unterschiede zwischen Malfarbe und Lichtfarbe erklären.
  6. Fachbegriffe: Du verwendest die Begriffe Farbton, Helligkeit, Intensität, Pigment, Farbkontrast und RGB passend.
  7. Experimentieren: Du arbeitest sorgfältig, vergleichst Proben und leitest aus Beobachtungen nachvollziehbare Aussagen ab.
  8. Gestaltung: Du setzt Farbe in einem eigenen Bild bewusst ein und reflektierst Deine Entscheidungen.




OERs zum Thema


Weitere freie und offene Lernzugänge

Der Wikipedia-Artikel Farbkreis vertieft verschiedene Möglichkeiten, Farbtöne zu ordnen. Unter Farbmischung findest Du Erklärungen zur additiven und subtraktiven Farbmischung. Pigment, Farbsättigung, Komplementärfarbe und Farbkontrast helfen Dir beim Vertiefen der Fachsprache.


Verknüpfte Lernbereiche


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