Angebot und Nachfrage - Gemeinschaftskunde


Angebot und Nachfrage - Gemeinschaftskunde
Angebot und Nachfrage - Gemeinschaftskunde
Einleitung
Warum werden Erdbeeren im Winter oft teurer? Weshalb sind Konzertkarten schnell ausverkauft? Und warum sinken manche Preise, wenn viele Unternehmen ähnliche Produkte verkaufen? Antworten liefert das Modell von Angebot und Nachfrage.
Ein Markt ist überall dort, wo Anbieter und Nachfrager zusammentreffen. Das kann ein Wochenmarkt, ein Supermarkt, eine Börse oder eine Verkaufsplattform im Internet sein. Preise helfen dabei, die Wünsche der Käuferinnen und Käufer mit den Verkaufsplänen der Unternehmen abzustimmen.
Auf einem Markt treffen viele einzelne Kauf- und Verkaufsentscheidungen zusammen.
In diesem aiMOOC lernst Du das Grundmodell kennen. Du untersuchst außerdem, weshalb sich Preise verändern, welche Grenzen das Modell hat und warum der Staat in einer Sozialen Marktwirtschaft Regeln setzt.
Lernziele
Nach der Bearbeitung kannst Du:
- Angebot und Nachfrage erklären.
- ein einfaches Marktdiagramm lesen.
- Gleichgewichtspreis und Gleichgewichtsmenge bestimmen.
- Angebots- und Nachfrageüberhänge unterscheiden.
- Preisänderungen mit Veränderungen von Angebot oder Nachfrage begründen.
- staatliche Eingriffe und Grenzen des Marktmodells beurteilen.
Der Markt
Ein Markt ist nicht nur ein bestimmter Ort. In den Wirtschaftswissenschaften bezeichnet er das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage. Anbieter möchten Güter oder Dienstleistungen verkaufen. Nachfrager möchten sie kaufen. Zum Tausch kommt es, wenn beide Seiten die Bedingungen akzeptieren.
Beispiele sind der Markt für Fahrräder, Wohnungen, Arbeitskräfte, Strom oder Smartphones. Jeder Markt besitzt eigene Regeln. Auf manchen Märkten gibt es viele Anbieter, auf anderen nur wenige. Diese Unterschiede beeinflussen den Wettbewerb und die Preisbildung.

Der Preis ist eine wichtige Information für Kauf- und Verkaufsentscheidungen.
Angebot
Das Angebot ist die Gütermenge, die Anbieter bei einem bestimmten Preis verkaufen wollen und können. Im vereinfachten Modell gilt: Steigt der Preis, lohnt sich das Verkaufen oder Produzieren häufig stärker. Die angebotene Menge nimmt deshalb meist zu.
Das Angebot kann sich auch durch andere Faktoren verändern:
- Produktionskosten: Teurere Energie oder Rohstoffe können das Angebot verringern.
- Technischer Fortschritt: Bessere Verfahren können die Produktion erleichtern.
- Erwartung: Erwartete Preisänderungen können heutige Verkaufsentscheidungen beeinflussen.
- Anbieterzahl: Mehr Unternehmen können das gesamte Marktangebot erhöhen.
Nachfrage
Die Nachfrage ist die Gütermenge, die Käuferinnen und Käufer bei einem bestimmten Preis erwerben wollen und können. Im vereinfachten Modell gilt: Steigt der Preis, sinkt die nachgefragte Menge meist. Bei einem niedrigeren Preis können oder wollen häufig mehr Menschen kaufen.
Die Nachfrage verändert sich auch durch:
- Einkommen: Ein höheres oder niedrigeres Einkommen verändert Kaufmöglichkeiten.
- Bedürfnis: Trends, Gewohnheiten und Vorlieben beeinflussen Kaufwünsche.
- Erwartung: Erwartete Knappheit kann zu früheren Käufen führen.
- Alternativen: Der Preis ähnlicher Produkte beeinflusst die Nachfrage.

Leere Regale können entstehen, wenn die Nachfrage kurzfristig deutlich größer ist als das vorhandene Angebot.
Das Marktdiagramm
Im Marktdiagramm steht der Preis auf der senkrechten Achse und die Menge auf der waagerechten Achse. Die Angebotskurve steigt im Grundmodell an. Die Nachfragekurve fällt. Ihr Schnittpunkt zeigt das Marktgleichgewicht.[1]

Gleichgewichtspreis und Gleichgewichtsmenge
Am Schnittpunkt sind angebotene und nachgefragte Menge gleich groß. Der dazugehörige Preis heißt Gleichgewichtspreis. Die gehandelte Menge heißt Gleichgewichtsmenge. Das Modell zeigt damit, bei welchem Preis die Verkaufs- und Kaufpläne zusammenpassen.

Angebotsüberhang
Liegt der Preis über dem Gleichgewichtspreis, wird im Grundmodell mehr angeboten als nachgefragt. Es entsteht ein Angebotsüberhang. Anbieter können dann versuchen, den Preis zu senken, um mehr zu verkaufen.
Beispiel: Ein Händler bietet viele Winterjacken zu einem hohen Preis an. Bei warmem Wetter kaufen nur wenige Menschen. Durch Preisnachlässe kann der Händler versuchen, die restlichen Jacken zu verkaufen.
Nachfrageüberhang
Liegt der Preis unter dem Gleichgewichtspreis, wird mehr nachgefragt als angeboten. Es entsteht ein Nachfrageüberhang. Das Gut ist knapp. Unter Wettbewerbsbedingungen kann der Preis steigen.
Beispiel: Für ein beliebtes Konzert werden nur wenige Karten zu einem niedrigen Preis angeboten. Sehr viele Menschen möchten sie kaufen. Die Karten sind schnell ausverkauft.
Veränderungen von Angebot und Nachfrage
Nicht nur der Preis eines Gutes verändert das Marktgeschehen. Auch äußere Bedingungen können eine ganze Kurve verschieben. Dabei wird angenommen, dass andere wichtige Bedingungen gleich bleiben. Diese Annahme heißt ceteris paribus.
Die Nachfrage steigt oder sinkt
Steigt die Nachfrage bei unverändertem Angebot, verschiebt sich die Nachfragekurve nach rechts. Im einfachen Modell steigen Gleichgewichtspreis und Gleichgewichtsmenge. Gründe können ein Trend, mehr Einkommen oder eine wachsende Zahl von Käuferinnen und Käufern sein.
Sinkt die Nachfrage, verschiebt sich die Kurve nach links. Gleichgewichtspreis und Gleichgewichtsmenge sinken im einfachen Modell.

Das Angebot steigt oder sinkt
Steigt das Angebot bei unveränderter Nachfrage, verschiebt sich die Angebotskurve nach rechts. Im einfachen Modell sinkt der Gleichgewichtspreis, während die Gleichgewichtsmenge steigt. Gründe können niedrigere Produktionskosten, technischer Fortschritt oder zusätzliche Anbieter sein.
Sinkt das Angebot, steigt der Gleichgewichtspreis im einfachen Modell und die Gleichgewichtsmenge nimmt ab. Eine Missernte, ein Rohstoffmangel oder unterbrochene Lieferwege können solche Veränderungen auslösen.

Beispiel: Erdbeeren
Im Frühsommer ist das heimische Angebot an Erdbeeren oft größer als außerhalb der Saison. Wenn die Nachfrage ähnlich bleibt, kann ein größeres Angebot zu niedrigeren Preisen führen. Eine schlechte Ernte kann dagegen das Angebot verkleinern und den Preis erhöhen. Das Beispiel zeigt: Für eine Erklärung muss zuerst geklärt werden, welche Kurve sich verändert.
Funktionen des Preises
Preise erfüllen in einer Marktwirtschaft mehrere Aufgaben:
- Signalfunktion: Ein hoher Preis kann auf Knappheit hinweisen.
- Lenkungsfunktion: Preise beeinflussen, was gekauft und produziert wird.
- Anreizfunktion: Gewinnmöglichkeiten können Anbieter zur Produktion bewegen.
- Ausgleichsfunktion: Preisänderungen können Angebot und Nachfrage einander annähern.
Diese Funktionen wirken nicht automatisch gerecht. Menschen mit geringem Einkommen können wichtige Güter trotz vorhandenen Angebots nicht bezahlen. Darum muss die politische Bewertung über das reine Marktdiagramm hinausgehen.
Wettbewerb, Macht und Marktformen
Das Grundmodell funktioniert besonders übersichtlich, wenn viele Anbieter und Nachfrager miteinander konkurrieren. In der Wirklichkeit gibt es unterschiedliche Marktformen:
- Polypol: Viele Anbieter treffen auf viele Nachfrager.
- Oligopol: Wenige große Anbieter prägen den Markt.
- Monopol: Ein Anbieter besitzt eine besonders starke Marktstellung.
Bei geringer Konkurrenz können Unternehmen Preise stärker beeinflussen. Auch Werbung, Markenbindung, ungleiche Informationen oder hohe Wechselkosten verändern Entscheidungen. Deshalb ist der Gleichgewichtspreis ein Modell und keine vollständige Beschreibung jedes realen Marktes.
Staat und Soziale Marktwirtschaft
Deutschland ist eine Soziale Marktwirtschaft. Preise werden grundsätzlich auf Märkten gebildet, doch der Staat setzt Regeln, schützt Wettbewerb und verfolgt soziale sowie ökologische Ziele.[2]
Gründe für staatliches Handeln
Der Staat kann eingreifen, wenn Märkte gesellschaftlich unerwünschte Ergebnisse erzeugen. Mögliche Gründe sind:
- Verbraucherschutz: Produkte und Verträge sollen sicher und verständlich sein.
- Wettbewerbspolitik: Kartelle und der Missbrauch von Marktmacht sollen begrenzt werden.
- Sozialpolitik: Grundlegende Teilhabe soll nicht allein vom Einkommen abhängen.
- Umweltpolitik: Umweltkosten sollen bei Entscheidungen berücksichtigt werden.
- Öffentliche Güter: Manche Leistungen werden über Märkte nicht ausreichend bereitgestellt.
Höchstpreis
Ein staatlich festgelegter Höchstpreis darf nicht überschritten werden. Liegt er unter dem Gleichgewichtspreis, kann ein Nachfrageüberhang entstehen: Viele möchten kaufen, aber die angebotene Menge ist geringer.[3]

Ein Höchstpreis kann Verbraucherinnen und Verbraucher schützen. Gleichzeitig sind mögliche Nebenfolgen zu prüfen, etwa Knappheit, Wartelisten oder ein geringerer Anreiz zur Ausweitung des Angebots.
Mindestpreis
Ein staatlich festgelegter Mindestpreis darf nicht unterschritten werden. Liegt er über dem Gleichgewichtspreis, kann ein Angebotsüberhang entstehen: Es wird mehr angeboten als nachgefragt.[4]

Ein Mindestpreis kann Einkommen von Anbietern absichern. Zugleich können Überschüsse, Lagerkosten oder höhere Preise für Nachfragende entstehen. Politische Entscheidungen müssen deshalb Ziele, Wirkungen und Nebenwirkungen vergleichen.
Grenzen des Modells
Das Angebots-Nachfrage-Modell hilft, Zusammenhänge klar darzustellen. Es vereinfacht aber die Wirklichkeit. Häufig gelten seine Annahmen nur teilweise.
- Menschen entscheiden nicht immer vollständig informiert oder rein preisorientiert.
- Güter unterscheiden sich in Qualität, Marke und Verfügbarkeit.
- Marktmacht kann den Wettbewerb beschränken.
- Umweltfolgen können im Preis fehlen.
- Einkommen und Vermögen sind ungleich verteilt.
- Politische Regeln und gesellschaftliche Werte beeinflussen Märkte.
In Gemeinschaftskunde ist deshalb eine doppelte Frage wichtig: Wie wirkt ein Markt? und Welche Ergebnisse hält eine Gesellschaft für gerecht und nachhaltig?
Zusammenfassung
Angebot beschreibt die Verkaufsbereitschaft, Nachfrage die Kaufbereitschaft. Im Marktdiagramm treffen beide Kurven im Marktgleichgewicht zusammen. Veränderungen von Angebot oder Nachfrage verschieben den Gleichgewichtspreis und die Gleichgewichtsmenge. Preise senden Signale und lenken Entscheidungen, können aber soziale, ökologische oder machtpolitische Probleme nicht allein lösen. In der Sozialen Marktwirtschaft verbindet sich Marktsteuerung daher mit staatlichen Regeln und sozialem Ausgleich.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was beschreibt die Nachfrage? (Die Menge eines Gutes, die Käufer bei einem bestimmten Preis erwerben wollen und können) (!Die gesamte Produktion eines Unternehmens) (!Die vom Staat erlaubte Höchstmenge) (!Die Zahl aller Geschäfte in einer Stadt)
Was beschreibt das Angebot? (Die Menge eines Gutes, die Anbieter bei einem bestimmten Preis verkaufen wollen und können) (!Die Wünsche aller Haushalte) (!Die Steuereinnahmen des Staates) (!Die Zahl der gekauften Güter ohne Preisbezug)
Wo liegt im Marktdiagramm das Marktgleichgewicht? (Am Schnittpunkt von Angebotskurve und Nachfragekurve) (!Am höchsten Punkt der Preisachse) (!Am Ende der Mengenachse) (!Immer bei einem Preis von null)
Was gilt im Marktgleichgewicht? (Angebotene und nachgefragte Menge stimmen überein) (!Das Angebot ist immer größer als die Nachfrage) (!Die Nachfrage ist immer größer als das Angebot) (!Der Staat legt jeden Preis fest)
Was entsteht bei einem Preis über dem Gleichgewichtspreis? (Ein Angebotsüberhang) (!Ein Nachfrageüberhang) (!Ein Monopol) (!Eine Geldentwertung)
Was entsteht bei einem Preis unter dem Gleichgewichtspreis? (Ein Nachfrageüberhang) (!Ein Angebotsüberhang) (!Ein Oligopol) (!Eine Steuererhöhung)
Was geschieht im Grundmodell bei steigender Nachfrage und unverändertem Angebot? (Der Gleichgewichtspreis steigt) (!Der Gleichgewichtspreis fällt) (!Das Angebot verschwindet) (!Die Nachfragemenge wird immer null)
Was geschieht im Grundmodell bei steigendem Angebot und unveränderter Nachfrage? (Der Gleichgewichtspreis fällt) (!Der Gleichgewichtspreis steigt) (!Die Nachfragekurve verschwindet) (!Der Staat verbietet den Verkauf)
Welche Aufgabe erfüllt ein Preis in der Marktwirtschaft? (Er kann Knappheit signalisieren) (!Er beseitigt jede soziale Ungleichheit) (!Er verhindert immer Umweltbelastungen) (!Er garantiert vollständige Information)
Warum setzt der Staat in einer Sozialen Marktwirtschaft Regeln? (Um Wettbewerb zu sichern und soziale sowie ökologische Ziele zu verfolgen) (!Um jede private Entscheidung zu ersetzen) (!Um Angebot und Nachfrage vollständig abzuschaffen) (!Um alle Güter kostenlos zu verteilen)
Memory
| Angebot | Verkaufsbereite Gütermenge |
| Nachfrage | Kaufbereite Gütermenge |
| Gleichgewichtspreis | Preis am Kurvenschnittpunkt |
| Angebotsüberhang | Mehr Verkaufsmenge als Kaufmenge |
| Nachfrageüberhang | Mehr Kaufmenge als Verkaufsmenge |
| Preissignal | Hinweis auf Knappheit |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Typische Wirkung im Grundmodell |
|---|---|
| Nachfrage steigt | Gleichgewichtspreis steigt bei gleichem Angebot |
| Nachfrage sinkt | Gleichgewichtspreis sinkt bei gleichem Angebot |
| Angebot steigt | Gleichgewichtspreis sinkt bei gleicher Nachfrage |
| Angebot sinkt | Gleichgewichtspreis steigt bei gleicher Nachfrage |
| Marktgleichgewicht | Angebotsmenge und Nachfragemenge stimmen überein |
...
Kreuzworträtsel
| Markt | Wo treffen Angebot und Nachfrage aufeinander? |
| Angebot | Wie heißt die verkaufsbereite Gütermenge? |
| Nachfrage | Wie heißt die kaufbereite Gütermenge? |
| Gleichgewicht | Wie heißt der Zustand übereinstimmender Mengen? |
| Knappheit | Was kann ein hoher Preis signalisieren? |
| Wettbewerb | Was entsteht, wenn mehrere Anbieter um Kundschaft konkurrieren? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Marktbeobachtung: Fotografiere oder beschreibe drei Preise desselben Produkts in verschiedenen Geschäften und formuliere mögliche Gründe für Unterschiede.
- Begriffsplakat: Gestalte ein Plakat zu Angebot, Nachfrage, Preis und Marktgleichgewicht.
- Alltagsbeispiel: Erkläre an einem selbst gewählten Produkt, wann ein Nachfrageüberhang entstehen könnte.
- Preisinterview: Befrage zwei Personen dazu, welche Faktoren ihre Kaufentscheidung neben dem Preis beeinflussen.
Standard
- Marktdiagramm: Zeichne ein Angebots-Nachfrage-Diagramm und erkläre den Gleichgewichtspreis in eigenen Worten.
- Nachrichtenanalyse: Suche eine Meldung über gestiegene oder gesunkene Preise und ordne mögliche Ursachen der Angebots- oder Nachfrageseite zu.
- Rollenspiel Markt: Führt in der Klasse einen kleinen Markt mit Käufer- und Verkäuferrollen durch und dokumentiert die Preisentwicklung.
- Höchstpreis-Debatte: Diskutiert in Gruppen Chancen und Risiken eines Höchstpreises für ein knappes Gut.
Schwer
- Wohnungsmarktanalyse: Untersuche, weshalb das einfache Marktmodell den Wohnungsmarkt nur teilweise erklärt.
- Politikvergleich: Vergleiche zwei staatliche Maßnahmen, die auf Preise oder Wettbewerb wirken, anhand von Ziel, Wirkung und Nebenwirkung.
- Erklärvideo: Produziere ein kurzes Video, das eine Verschiebung der Angebots- oder Nachfragekurve mit einem aktuellen Beispiel erklärt.
- Markt und Gerechtigkeit: Verfasse eine begründete Stellungnahme zur Frage, ob Marktpreise immer gerecht sind.


Lernkontrolle
- Kausalkette: Erkläre Schritt für Schritt, wie eine Missernte den Preis eines Lebensmittels beeinflussen kann. Nutze dabei Angebot, Nachfrage und Marktgleichgewicht.
- Modellkritik: Beurteile, welche Annahmen des einfachen Marktmodells bei Konzertkarten erfüllt sind und welche nicht.
- Politische Entscheidung: Entwickle Kriterien, mit denen eine Regierung einen Höchstpreis bewerten sollte.
- Perspektivwechsel: Vergleiche die Interessen von Konsumenten, Unternehmen und Staat bei stark steigenden Energiepreisen.
- Transfer: Übertrage das Modell auf den Arbeitsmarkt und erläutere, an welchen Stellen besondere rechtliche und soziale Regeln wichtig sind.
- Urteil: Nimm begründet Stellung zu der Aussage: Der Markt sorgt allein für die beste Lösung.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis solltest Du zeigen, dass Du:
- Angebot, Nachfrage, Markt, Gleichgewichtspreis und Gleichgewichtsmenge sicher verwendest.
- ein Marktdiagramm beschriften und auswerten kannst.
- Veränderungen von Angebot und Nachfrage voneinander unterscheidest.
- Preisänderungen als Kausalkette erklärst.
- Angebotsüberhang und Nachfrageüberhang auf Beispiele anwendest.
- staatliche Eingriffe nach Ziel, Wirkung und Nebenwirkung beurteilst.
- Grenzen des Modells erkennst und ein begründetes politisches Urteil formulierst.
OERs zum Thema
Quellen und Vertiefung
- Bundeszentrale für politische Bildung: Preisbildung
- Bundeszentrale für politische Bildung: Soziale Marktwirtschaft
- Wikipedia: Marktgleichgewicht
- Wikimedia Commons: Supply and demand curves
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