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Akkorde im Notenbild erkennen - Akkorde und Harmonie

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Akkorde im Notenbild erkennen - Akkorde und Harmonie




Einleitung

Akkorde im Notenbild erkennen bedeutet, mehrere gleichzeitig oder kurz nacheinander erklingende Töne als zusammengehörige Harmonie zu verstehen. Du lernst in diesem aiMOOC, wie Du Akkorde im Notensystem findest, wie Du Dreiklänge bestimmst, wie Du Umkehrungen erkennst und wie Du einfache harmonische Zusammenhänge mit Tonika, Subdominante, Dominante, Stufentheorie und Funktionstheorie beschreibst. Der Schwerpunkt liegt nicht nur auf dem Benennen einzelner Akkorde, sondern auf dem sicheren Lesen im Notenbild, dem Erkennen von Mustern und dem Anwenden auf Musikstücke.

Viele Lernende sehen im Notenbild zunächst nur einzelne Notenköpfe. Für die Harmonielehre ist aber entscheidend, ob diese Noten gemeinsam einen Akkord bilden. Besonders wichtig sind dabei Dreiklänge, weil sie die Grundlage vieler Musikstile bilden: Klassik, Popmusik, Jazz, Filmmusik, Kirchenmusik und viele Formen der Liedbegleitung. Ein Dreiklang lässt sich in der Regel als Schichtung aus Terzen ordnen. Die drei wichtigsten Töne heißen Grundton, Terz und Quinte.


Ziel des aiMOOCs

Nach diesem aiMOOC kannst Du einfache Akkorde im Notenbild markieren, ihre Akkordqualität bestimmen, Dur und Moll unterscheiden, Umkehrungen erkennen, einfache Kadenzen analysieren und die Bedeutung eines Akkords im harmonischen Zusammenhang erklären. Du übst dabei mit visuellen Notenbeispielen, Hörbeispielen, offenen Aufgaben und Lernkontrollen.


Grundwissen: Was ist ein Akkord?

Ein Akkord ist ein Zusammenklang mehrerer Töne. In der Schulpraxis wird häufig mit drei Tönen begonnen, weil der Dreiklang besonders übersichtlich ist. Ein Dreiklang besteht aus Grundton, Terz und Quinte. Diese Töne können gleichzeitig untereinander notiert sein, aber auch in verschiedenen Lagen, Oktaven oder Stimmen erscheinen. Wichtig ist deshalb: Du erkennst einen Dreiklang nicht nur daran, dass drei Notenköpfe direkt übereinanderstehen. Du erkennst ihn auch daran, dass sich die Töne zu einer Terzschichtung ordnen lassen.


Notenbeispiel: C-Dur-Dreiklang

Der folgende Akkord besteht aus den Tönen C, E und G. In C-Dur ist das der Dreiklang auf dem Grundton C.


\version "2.20.0"
\header { tagline = "" }
\score {
  \new Staff \with { instrumentName = "C-Dur" } {
    \clef treble
    \key c \major
    \time 4/4
    <c' e' g'>1
  }
  \layout { }
  \midi { \tempo 4=72 }
}


Akkord, Dreiklang und Harmonie

Die Begriffe Akkord, Dreiklang und Harmonie hängen eng zusammen, bedeuten aber nicht dasselbe. Ein Akkord ist der konkrete Zusammenklang. Ein Dreiklang ist eine besonders wichtige Akkordform mit drei Tönen. Harmonie beschreibt den Zusammenhang mehrerer Akkorde in einer musikalischen Passage. Wenn Du im Notenbild Akkorde erkennst, fragst Du daher auf drei Ebenen: Welche Töne erklingen? Wie heißen diese Töne als Akkord? Welche Aufgabe hat der Akkord im Verlauf der Musik?


Dreiklänge im Notenbild erkennen

Ein Dreiklang entsteht, wenn drei Töne in Terzen übereinandergeschichtet werden können. Im einfachsten Fall liegen die Töne bereits als „Schneemann“ auf benachbarten Linien oder benachbarten Zwischenräumen. Dann ist die Erkennung leicht. Schwieriger wird es, wenn Töne über mehrere Oktaven verteilt sind, verdoppelt werden oder in verschiedenen Stimmen liegen. Dann musst Du die Töne sammeln, doppelte Töne weglassen und sie gedanklich in Terzen ordnen.


Drei Schritte zur Akkorderkennung

  1. Töne bestimmen: Lies alle gleichzeitig erklingenden oder harmonisch zusammengehörigen Töne im Notenbild.
  2. Doppelte Töne: Streiche gedanklich Tonwiederholungen in anderen Oktaven, damit nur die verschiedenen Tonklassen übrig bleiben.
  3. Terzschichtung: Ordne die Töne so, dass möglichst Terzen entstehen, und bestimme daraus Grundton, Terz und Quinte.


Notenbeispiel: Dreiklang und Einzeltöne

Im folgenden Beispiel siehst Du zuerst den C-Dur-Dreiklang als Zusammenklang und danach seine Bestandteile als Einzeltöne.


\version "2.20.0"
\header { tagline = "" }
\score {
  \new Staff {
    \clef treble
    \key c \major
    \time 4/4
    <c' e' g'>2^\markup { "C-Dur" }
    c'4^\markup { "Grundton" }
    e'4^\markup { "Terz" }
    g'1^\markup { "Quinte" }
  }
  \layout { }
  \midi { \tempo 4=76 }
}


Dur, Moll, vermindert und übermäßig

Die Akkordqualität beschreibt, wie ein Akkord klingt und wie seine Intervalle aufgebaut sind. Besonders wichtig sind Dur und Moll. Ein Durdreiklang besteht aus einer großen Terz unten und einer kleinen Terz oben. Ein Molldreiklang besteht aus einer kleinen Terz unten und einer großen Terz oben. Beim verminderten Dreiklang liegen zwei kleine Terzen übereinander. Beim übermäßigen Dreiklang liegen zwei große Terzen übereinander. Im Notenbild hilft Dir also nicht nur der Akkordname, sondern auch der Abstand zwischen den Tönen.


Notenbeispiel: Vier Dreiklangsarten


\version "2.20.0"
\header { tagline = "" }
\score {
  \new Staff {
    \clef treble
    \time 4/4
    <c' e' g'>1^\markup { "Dur" }
    <a c' e'>1^\markup { "Moll" }
    <b d' f'>1^\markup { "vermindert" }
    <c' e' gis'>1^\markup { "uebermaessig" }
  }
  \layout { }
  \midi { \tempo 4=72 }
}


Erkennungsmerkmale der Dreiklänge

  1. Dur-Dreiklang: Er klingt oft hell, stabil oder offen und besteht in Grundstellung aus großer Terz und kleiner Terz.
  2. Moll-Dreiklang: Er klingt oft dunkler oder weicher und besteht in Grundstellung aus kleiner Terz und großer Terz.
  3. Verminderter Dreiklang: Er wirkt spannungsreich, weil seine Quinte vermindert ist.
  4. Übermäßiger Dreiklang: Er wirkt schwebend oder instabil, weil seine Quinte erhöht ist.


Umkehrungen erkennen

Eine Umkehrung entsteht, wenn nicht der Grundton, sondern ein anderer Akkordton im Bass liegt. Das ist im Notenbild sehr wichtig, weil der tiefste Ton nicht automatisch der Grundton ist. Bei einem C-Dur-Dreiklang kann C im Bass liegen, dann steht der Akkord in Grundstellung. Liegt E im Bass, handelt es sich um die erste Umkehrung. Liegt G im Bass, handelt es sich um die zweite Umkehrung.


Notenbeispiel: Grundstellung und Umkehrungen


\version "2.20.0"
\header { tagline = "" }
\score {
  \new Staff {
    \clef treble
    \key c \major
    \time 3/1
    <c' e' g'>1^\markup { "Grundstellung" }
    <e' g' c''>1^\markup { "Sextakkord" }
    <g' c'' e''>1^\markup { "Quartsextakkord" }
  }
  \layout { }
  \midi { \tempo 4=64 }
}


Warum Umkehrungen wichtig sind

Umkehrungen verändern die Stimmführung, den Bass und die Wirkung eines Akkords. Ein Akkord kann also denselben Grundton haben, aber im Notenbild anders aussehen. Wenn Du nur den tiefsten Ton abliest, verwechselst Du leicht den Basston mit dem Grundton. Sicherer ist diese Methode: Sammle alle Töne, ordne sie in Terzen, bestimme den Grundton und prüfe danach, welcher Ton im Bass liegt.


Akkorde in mehreren Stimmen

In Klaviersatz, Chorsatz, Streichquartett oder Orchestersatz sind Akkorde oft auf mehrere Stimmen verteilt. Die linke Hand spielt vielleicht den Bass, die rechte Hand zwei oder drei weitere Töne. Im Chor können Sopran, Alt, Tenor und Bass gemeinsam einen Akkord bilden. Auch hier gilt: Du sammelst die Töne eines gemeinsamen Zeitpunkts und deutest sie zusammen.


Notenbeispiel: Vierstimmige Kadenz im Klaviersatz


\version "2.20.0"
\header { tagline = "" }
upper = {
  \clef treble
  \key c \major
  \time 4/4
  <e' g' c''>2 <f' a' c''>2
  <f' g' b' d''>2 <e' g' c''>2
}
lower = {
  \clef bass
  \key c \major
  \time 4/4
  c2 f2
  g2 c2
}
\score {
  \new PianoStaff <<
    \new Staff = "upper" \upper
    \new Staff = "lower" \lower
  >>
  \layout { }
  \midi { \tempo 4=72 }
}

In diesem Beispiel bilden Bass und Oberstimme zusammen eine einfache Folge: C-Dur, F-Dur, G7 und C-Dur. Der letzte Akkord wirkt wie eine Rückkehr zum Ausgangspunkt.


Akkordsymbole, Stufen und Funktionen

In der Musik gibt es mehrere Möglichkeiten, Akkorde zu benennen. Akkordsymbole wie C, Dm oder G7 werden oft in Popmusik, Jazz und Liedbegleitung verwendet. Die Stufentheorie beschreibt Akkorde über ihre Position in einer Tonleiter, zum Beispiel I, IV und V in C-Dur. Die Funktionstheorie beschreibt Aufgaben innerhalb einer Tonart: Tonika als Zentrum, Subdominante als vorbereitende Bewegung und Dominante als Spannung zur Tonika.


Notenbeispiel: Akkordsymbole und Notenbild


\version "2.20.0"
\header { tagline = "" }
harmonies = \chordmode { c1 f1 g1:7 c1 }
notes = {
  \clef treble
  \key c \major
  \time 4/4
  <c' e' g'>1
  <c' f' a'>1
  <b d' f' g'>1
  <c' e' g'>1
  \bar "|."
}
\score {
  <<
    \new ChordNames \harmonies
    \new Staff \notes
  >>
  \layout { }
  \midi { \tempo 4=72 }
}


Die Hauptfunktionen in Dur

  1. Tonika: Sie ist das harmonische Zentrum und vermittelt Ruhe oder Abschluss.
  2. Subdominante: Sie führt vom Zentrum weg und bereitet häufig weitere Bewegung vor.
  3. Dominante: Sie erzeugt Spannung und drängt besonders stark zurück zur Tonika.


Kadenzen erkennen

Eine Kadenz ist eine typische Akkordfolge, die eine Tonart bestätigt. Eine einfache Durkadenz lautet häufig Tonika, Subdominante, Dominante, Tonika. In C-Dur entspricht das C-Dur, F-Dur, G-Dur oder G7 und wieder C-Dur. Wenn Du Kadenzen im Notenbild erkennst, verstehst Du besser, warum Musik an manchen Stellen offen, gespannt oder abgeschlossen wirkt.


Notenbeispiel: Einfache Kadenz in C-Dur


\version "2.20.0"
\header { tagline = "" }
\score {
  \new Staff {
    \clef treble
    \key c \major
    \time 4/4
    <c' e' g'>1^\markup { "Tonika" }
    <c' f' a'>1^\markup { "Subdominante" }
    <b d' f' g'>1^\markup { "Dominante" }
    <c' e' g'>1^\markup { "Tonika" }
    \bar "|."
  }
  \layout { }
  \midi { \tempo 4=72 }
}


Akkordfremde Töne

Nicht jeder Ton, der im Notenbild erscheint, gehört automatisch zum Akkord. Durchgangstöne, Wechselnoten, Vorhalte und Nebennoten können die Harmonie schmücken. Deshalb ist beim Analysieren wichtig, zwischen tragenden Akkordtönen und melodischen Nebentönen zu unterscheiden. Ein guter Hinweis ist die rhythmische Lage: Längere, betonte oder gleichzeitig mit dem Bass erklingende Töne sind oft harmonisch wichtiger als kurze, unbetonte Bewegungstöne.


Notenbeispiel: Akkordton und Durchgangston


\version "2.20.0"
\header { tagline = "" }
\score {
  \new Staff {
    \clef treble
    \key c \major
    \time 4/4
    <c' e' g'>2
    d''4^\markup { "Durchgang" }
    <c' e' g'>4
    <g b d'>2
    c''4^\markup { "Vorhalt" }
    <g b d'>4
  }
  \layout { }
  \midi { \tempo 4=76 }
}


Vorgehensweise beim Analysieren

Wenn Du einen Ausschnitt aus einem Musikstück untersuchst, gehst Du am besten systematisch vor. Zuerst bestimmst Du Tonart, Vorzeichen und Taktart. Danach suchst Du Stellen, an denen mehrere Töne gleichzeitig erklingen oder gemeinsam zu einer Harmonie gehören. Dann bestimmst Du die Töne, ordnest sie in Terzen und entscheidest, ob es sich um Dur, Moll, vermindert, übermäßig oder einen erweiterten Akkord handelt. Erst danach deutest Du die Rolle des Akkords als Stufe oder Funktion.


Analyseleitfaden

  1. Tonart: Prüfe Vorzeichen, Schlussklang und häufige Zieltöne.
  2. Zeitpunkt: Entscheide, welche Töne gleichzeitig oder harmonisch zusammengehören.
  3. Tonsammlung: Notiere die verschiedenen Töne ohne Oktavverdopplungen.
  4. Grundton: Ordne die Töne in Terzen und finde den Grundton.
  5. Basston: Prüfe den tiefsten Ton und bestimme die Umkehrung.
  6. Akkordqualität: Unterscheide Dur, Moll, vermindert, übermäßig oder Septakkord.
  7. Funktion: Erkläre die Aufgabe im Zusammenhang der Tonart.


Typische Fehler und wie Du sie vermeidest

Viele Fehler entstehen, weil der tiefste Ton vorschnell als Grundton gedeutet wird. Das stimmt nur bei Akkorden in Grundstellung. Ein zweiter Fehler ist, melodische Durchgangstöne als Akkordtöne zu zählen. Ein dritter Fehler besteht darin, die Tonart zu ignorieren: In C-Dur bedeutet ein G-Dur- oder G7-Akkord meistens Dominante, in einer anderen Tonart kann derselbe Akkord eine andere Aufgabe haben. Arbeite deshalb immer vom Notenbild zum Akkord und vom Akkord zum Zusammenhang.


Übungsbereich mit Notenbeispielen

Die folgenden Beispiele kannst Du mehrfach lesen, anhören und selbst auf einem Instrument nachspielen. Achte darauf, ob der Akkord in Grundstellung oder Umkehrung steht, ob er Dur oder Moll ist und welche harmonische Aufgabe er haben könnte.


Übung 1: Drei Akkorde bestimmen


\version "2.20.0"
\header { tagline = "" }
\score {
  \new Staff {
    \clef treble
    \key c \major
    \time 3/1
    <c' e' g'>1
    <d' f' a'>1
    <g b d'>1
  }
  \layout { }
  \midi { \tempo 4=70 }
}

Aufgabe: Bestimme die drei Akkorde und überlege, welche davon in C-Dur als Haupt- oder Nebenstufen gedeutet werden können.


Übung 2: Akkordfolge hören und sehen


\version "2.20.0"
\header { tagline = "" }
harmonies = \chordmode { c1 a1:m f1 g1 }
notes = {
  \clef treble
  \key c \major
  \time 4/4
  <c' e' g'>1
  <a c' e'>1
  <c' f' a'>1
  <b d' g'>1
}
\score {
  <<
    \new ChordNames \harmonies
    \new Staff \notes
  >>
  \layout { }
  \midi { \tempo 4=76 }
}

Aufgabe: Beschreibe, warum die Folge C, Am, F und G in vielen Liedern stabil und vertraut wirkt.


Übung 3: Dreiklangsumkehrungen markieren


\version "2.20.0"
\header { tagline = "" }
\score {
  \new Staff {
    \clef treble
    \key c \major
    \time 4/4
    <e' g' c''>2
    <c' e' g'>2
    <g' c'' e''>2
    <e' g' c''>2
  }
  \layout { }
  \midi { \tempo 4=68 }
}

Aufgabe: Markiere bei jedem Akkord den Grundton C und benenne die jeweilige Stellung.


Medien zur Vertiefung


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist ein Dreiklang? (ein Akkord aus drei Tönen in Terzschichtung) (!eine Tonleiter mit drei Vorzeichen) (!ein Rhythmus aus drei Schlägen) (!eine Melodie mit drei Takten)




Welche Töne bilden den C-Dur-Dreiklang? (C E G) (!C D G) (!C F G) (!D F A)




Woran erkennst Du einen Molldreiklang in Grundstellung? (kleine Terz unten und große Terz oben) (!große Terz unten und kleine Terz oben) (!zwei große Terzen übereinander) (!zwei kleine Sekunden übereinander)




Was bedeutet Umkehrung bei einem Dreiklang? (ein anderer Akkordton liegt im Bass) (!der Akkord wird schneller gespielt) (!der Akkord enthält nur zwei Töne) (!die Tonart wechselt automatisch)




Welche Aufgabe hat die Dominante häufig? (sie erzeugt Spannung zur Tonika) (!sie beendet jede Melodie ohne Spannung) (!sie ersetzt immer die Subdominante) (!sie macht aus Moll immer Dur)




Welche Akkordfolge beschreibt eine einfache Durkadenz? (Tonika Subdominante Dominante Tonika) (!Dominante Tonika Subdominante Dominante) (!Moll Dur Moll Dur) (!Grundton Terz Quinte Oktave)




Warum ist der Basston bei der Akkorderkennung wichtig? (er hilft bei der Bestimmung der Umkehrung) (!er ist immer der Grundton) (!er bestimmt allein die Taktart) (!er ersetzt alle Oberstimmen)




Was ist ein akkordfremder Ton? (ein Ton der nicht zum gerade gemeinten Akkord gehört) (!der tiefste Ton eines Akkords) (!der Grundton einer Tonleiter) (!ein Ton ohne Notenwert)




Welche Information geben Vorzeichen am Anfang eines Stückes oft? (sie weisen auf die Tonart hin) (!sie zeigen immer den Akkordnamen) (!sie ersetzen den Bassschlüssel) (!sie verbieten Umkehrungen)




Was bezeichnet die Stufentheorie? (Akkorde nach ihrer Position in der Tonleiter) (!Akkorde nach der Lautstärke) (!Akkorde nach der Instrumentenfarbe) (!Akkorde nach der Länge des Stückes)





Memory

Grundton Ausgangston der Terzschichtung
Terz mittlerer Ton des Dreiklangs
Quinte oberer Rahmenton des Dreiklangs
Tonika harmonisches Zentrum
Dominante spannungsreicher Zielvorbereiter
Umkehrung anderer Akkordton im Bass





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Durdreiklang große Terz unten und kleine Terz oben
Molldreiklang kleine Terz unten und große Terz oben
Sextakkord erste Umkehrung eines Dreiklangs
Quartsextakkord zweite Umkehrung eines Dreiklangs
Kadenz Akkordfolge mit Schlusswirkung
Durchgangston melodischer Ton zwischen Akkordtönen






Kreuzworträtsel

Grundton Wie heißt der Ton, von dem ein Dreiklang in Terzschichtung aufgebaut wird?
Terz Welches Intervall entscheidet wesentlich über Dur oder Moll?
Quinte Welcher Rahmenton liegt im Dreiklang über der Terz?
Tonika Wie heißt das harmonische Zentrum einer Tonart?
Dominante Welche Funktion erzeugt häufig Spannung zur Tonika?
Kadenz Wie heißt eine typische Akkordfolge mit Schlusswirkung?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein Dreiklang besteht aus drei Tönen, die sich als

ordnen lassen. Der untere Bezugston eines Dreiklangs heißt

. Die Akkordqualität Dur oder Moll hängt besonders von der

ab. Wenn beim C-Dur-Dreiklang der Ton E im Bass liegt, entsteht eine

. In einer Kadenz führt die

häufig zurück zur Tonika. Ein kurzer melodischer Ton zwischen zwei Akkordtönen kann ein

sein. Die Stufentheorie beschreibt Akkorde nach ihrer Position in der

. Die Funktionstheorie fragt nach der harmonischen

eines Akkords.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Dreiklang markieren: Suche in einem einfachen Notenbeispiel drei übereinanderstehende Notenköpfe und markiere Grundton, Terz und Quinte mit unterschiedlichen Farben.
  2. Dur und Moll hören: Spiele oder höre je fünf Dur- und Molldreiklänge und beschreibe mit eigenen Worten, wie sie auf Dich wirken.
  3. Akkordkarten erstellen: Gestalte Lernkarten mit Akkordname, Tönen und kleinem Notenbild für C-Dur, F-Dur, G-Dur, a-Moll, d-Moll und e-Moll.
  4. Bass prüfen: Schreibe drei C-Dur-Dreiklänge in verschiedenen Umkehrungen und erkläre, warum der tiefste Ton nicht immer der Grundton ist.


Standard

  1. Kadenz untersuchen: Analysiere eine einfache Liedbegleitung und markiere Tonika, Subdominante und Dominante.
  2. Notenbild vergleichen: Vergleiche zwei Akkorde mit denselben Tönen in unterschiedlicher Lage und erkläre den Unterschied zwischen Lage und Umkehrung.
  3. Akkordfolge gestalten: Schreibe eine viertaktige Akkordfolge in C-Dur und notiere dazu eine einfache Melodie, die überwiegend Akkordtöne verwendet.
  4. Akkordfremde Töne finden: Suche in einer kurzen Melodie Durchgangstöne oder Vorhalte und erkläre, warum sie nicht zum gerade gemeinten Akkord gehören.


Schwer

  1. Vierstimmiger Satz analysieren: Untersuche einen kurzen Chorsatz und bestimme für jeden wichtigen Zeitpunkt Akkord, Basston und Funktion.
  2. Stufenanalyse erstellen: Übertrage eine Akkordfolge in römische Stufen und erkläre, welche Stufen stabil, vorbereitend oder spannungsreich wirken.
  3. Harmonisierung entwickeln: Harmonisiere eine einfache Melodie mit passenden Dreiklängen und begründe jede Akkordwahl.
  4. Musikvergleich durchführen: Vergleiche eine klassische Kadenz mit einer Pop-Akkordfolge und beschreibe Gemeinsamkeiten und Unterschiede im harmonischen Verlauf.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Analyse begründen: Du erhältst ein unbekanntes Notenbeispiel mit vier Akkorden. Bestimme die Akkorde und begründe bei jedem Akkord, warum Du ihn so deutest.
  2. Umkehrung erklären: Erkläre anhand eines selbst gewählten Dreiklangs, warum Basston und Grundton verschieden sein können.
  3. Harmonik übertragen: Übertrage eine Kadenz von C-Dur nach G-Dur und beschreibe, welche Akkorde sich verändern.
  4. Akkordfremde Töne beurteilen: Entscheide in einer Melodie, welche Töne zur Harmonie gehören und welche schmückende Funktion haben.
  5. Funktion vergleichen: Vergleiche die Wirkung von Tonika, Subdominante und Dominante in zwei kurzen Musikbeispielen.
  6. Eigenes Beispiel reflektieren: Schreibe eine kurze Akkordfolge, spiele sie vor und erkläre, wie Du Spannung und Auflösung erzeugt hast.




Lernnachweis

Für einen überzeugenden Lernnachweis zum Thema Akkorde im Notenbild erkennen ist wichtig, dass Du nicht nur Begriffe auswendig kennst, sondern Akkorde im Notenbild sicher anwenden kannst.

  1. Notenannotation: Ein Notenbeispiel mit farbig markierten Akkordtönen, Grundtönen, Basstönen und Umkehrungen.
  2. Akkordanalyse: Eine schriftliche Erklärung, wie Du mindestens acht Akkorde bestimmt hast.
  3. Harmonische Deutung: Eine Zuordnung wichtiger Akkorde zu Stufen oder Funktionen.
  4. Hörbezug: Eine kurze Beschreibung, wie sich Dur, Moll, Dominante und Schlusswirkung anhören.
  5. Transfer: Eine eigene kleine Akkordfolge oder Harmonisierung mit Begründung.
  6. Reflexion: Eine kurze Auswertung, welche Erkennungsschritte Dir leichtfallen und welche Du weiter üben möchtest.




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