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ABI LF - Eine komplette Mathematik-Abiturprüfung planen

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ABI LF - Eine komplette Mathematik-Abiturprüfung planen




ABI LF - Eine komplette Mathematik-Abiturprüfung planen

Mini-Beschreibung: Plane den Ablauf einer vollständigen 300-Minuten-Prüfung im Mathematik-Leistungsfach: Teil A, Wahlentscheidungen, Teil B mit Analysis, Analytische Geometrie und Stochastik sowie eine systematische Schlusskontrolle. Nutze dafür Deine eigenen, anonym notierten Erfahrungswerte aus Probeklausuren.


Einleitung

Im schriftlichen Mathematik-Abitur zählt nicht nur, was Du kannst, sondern auch, wann Du welche Entscheidung triffst. Dieser aiMOOC trainiert deshalb Prüfungstaktik als mathematisch planbaren Prozess.

Prüfungsrahmen dieses Kurses: Baden-Württemberg, allgemein bildendes Gymnasium, Leistungsfach, Abitur 2027. Laut amtlichem Facherlass beträgt die Bearbeitungszeit 300 Minuten einschließlich Auswahlzeit. Du erhältst zu Beginn Teil A und die drei von der Lehrkraft ausgewählten Teil-B-Aufgaben. In Teil A bearbeitest Du alle vier Pflichtaufgaben und zwei der sechs Wahlaufgaben. Teil A muss spätestens nach 110 Minuten abgegeben werden. Erst danach erhältst Du das Formeldokument und den im Kurs eingeführten WTR für Teil B. Geodreieck ohne Schablonen, Zirkel und ein Rechtschreibnachschlagewerk dürfen nach dem Facherlass während der gesamten Prüfung verwendet werden.

Wichtig: Für einen anderen Prüfungsjahrgang prüfst Du immer den zugehörigen Facherlass und die Hinweise Deiner Schule. Übungswerkzeuge wie GeoGebra sind nicht automatisch Prüfungshilfsmittel.

Amtlicher Facherlass Abitur 2027, Mathematik

Landesbildungsserver: Prüfungsvorbereitung


Lernziele

Nach dem Kurs kannst Du Deine 300 Minuten begründet auf Prüfungsphasen verteilen, Teil-A-Wahlaufgaben zügig auswählen, die drei Sachgebiete in Teil B nach Deiner persönlichen Arbeitsgeschwindigkeit planen, Rechenwege formal sauber dokumentieren und eine Schlusskontrolle mit festen Prüfschritten durchführen.

Du kannst außerdem typische Fehler aus Probeklausuren in messbare Zeit- und Kontrollregeln übersetzen und mathematische Ergebnisse auf Plausibilität prüfen.


Vorwissen-Check

Prüfe ohne Hilfsmittel, ob Du diese Mini-Aufgaben erklären kannst:

  1. Ableitung: Bestimme zu f(x)=x3−3x die Ableitung und die kritischen Stellen.
  2. Integralrechnung: Erkläre, was ∫abf(x)dx geometrisch bedeuten kann.
  3. Vektorrechnung: Begründe, wann zwei Vektoren mit dem Skalarprodukt orthogonal sind.
  4. Binomialverteilung: Erkläre die Bedeutung von X∼B(n,p).
  5. Normalverteilung: Deute μ und σ.

Selbstcheck: Markiere für Dich nur „sicher“, „mit Hilfe“ oder „unsicher“. Notiere keine personenbezogenen Daten.


Der Prüfungsrahmen als Zeitproblem

Dein Gesamtbudget ist

T=300 min.

Für Teil A gilt

tA≤110 min.

Reservierst Du am Ende tK Minuten für die Schlusskontrolle, verbleibt für Teil B

tB=300−tA−tK.

Beispiel: Mit tA=105 und tK=20 bleiben

tB=300−105−20=175 min.

Das ist kein amtlich vorgeschriebener Zeitplan, sondern ein Trainingsmodell.


Persönlicher Zeitplan aus Probeklausuren

Nutze die letzten drei vollständigen Probeklausuren. Bestimme für jedes Sachgebiet Deinen typischen Zeitbedarf, am besten als Median. Bezeichne ihn mit

mAna,mGeo,mSto.

Verteile die verfügbare Teil-B-Zeit proportional:

ti=tB⋅mimAna+mGeo+mSto.

Beispiel: Bei tB=175 und den Erfahrungswerten 55, 65, 50 Minuten erhältst Du näherungsweise

tAna≈57,tGeo≈67,tSto≈51.

Runde so, dass die Summe wieder 175 Minuten ergibt. Passe anschließend nach fachlicher Sicherheit und Kontrollbedarf an.

Bereich Probeklausur-Wert Dein Zielwert
Teil A Median bis Abgabe höchstens 110 min
Analysis Median selbst festlegen
Geometrie Median selbst festlegen
Stochastik Median selbst festlegen
Schlusskontrolle typische Restzeit feste Reserve


Beispiel für einen kompletten 300-Minuten-Plan

Minute Phase Fokus
0–8 Überblick Vollständigkeit, Pflicht/Wahl, bekannte Aufgabentypen
8–85 Teil A rechnen Pflichtaufgaben und gewählte Wahlaufgaben
85–105 Teil A prüfen Rechenfehler, Begründungen, Auswahl kontrollieren
spätestens 110 Teil A abgeben WTR und Formeldokument erhalten
110–167 Teil B erster persönlicher Schwerpunkt
167–234 Teil B zweiter persönlicher Schwerpunkt
234–280 Teil B dritter persönlicher Schwerpunkt
280–300 Schlusskontrolle Operatoren, Ergebnisse, Einheiten, Reinschrift

Merke: Die Reihenfolge der drei Teil-B-Sachgebiete ist eine persönliche Strategie. Die drei Aufgaben selbst wurden bereits von der Lehrkraft ausgewählt.


Teil A: ohne WTR und Formeldokument

Teil A verlangt zügige, nachvollziehbare Mathematik. Du bearbeitest die vier Pflichtaufgaben P1 bis P4 und wählst zwei der sechs Wahlaufgaben W1 bis W6.

Eine sinnvolle Wahlentscheidung braucht nur wenige Minuten. Prüfe jede Wahlaufgabe nach drei Fragen:

  1. Kann ich den Ansatz sofort formulieren?
  2. Ist der Rechenweg überschaubar?
  3. Kann ich das Ergebnis ohne langes Probieren kontrollieren?

Wähle nicht nur nach Thema. Eine vertraute Stochastikaufgabe kann effizienter sein als eine scheinbar kurze Analysisaufgabe, wenn Dein Ansatz dort sofort klar ist.


Mini-Strategie für Wahlaufgaben

Gib jeder Wahlaufgabe intern drei Merkmale:

S=Sicherheit,Z=Zeitbedarf,F=Fehlerrisiko.

Bevorzuge Aufgaben mit hoher Sicherheit und niedrigem Zeit- und Fehlerrisiko. Eine konkrete Punktzahl ist nicht nötig; die Entscheidung soll schnell bleiben.

Übung: Nimm sechs Wahlaufgaben aus einer Probeklausur. Entscheide innerhalb von fünf Minuten, welche zwei Du bearbeiten würdest. Vergleiche danach mit Deiner tatsächlichen Bearbeitungszeit.


Interaktives Analysis-Beispiel

Gegeben sei

f(x)=x3−3x.

Dann gilt

f′(x)=3x2−3=3(x−1)(x+1).

Kritische Stellen erfüllen

f′(x)=0⇒x=±1.

Mit

f″(x)=6x

folgt bei x=−1 ein lokales Maximum und bei x=1 ein lokales Minimum.

Dein Auftrag: Verändere beim Üben die Funktion zu ga(x)=x3−3ax. Vermute zuerst, wie sich die Extremstellen mit a ändern, und prüfe danach dynamisch.

Hilfe: Löse g'a(x)=0.

Feedback: Für a>0 ergeben sich die kritischen Stellen x=±a. Für a=0 fallen sie zusammen.


Integral als Kontrollbild

Bei Flächen- und Bestandsaufgaben hilft eine Skizze gegen Vorzeichenfehler:

A=∫abf(x)dx

ist ein orientierter Flächeninhalt. Soll ein geometrischer Flächeninhalt bestimmt werden, müssen Vorzeichenwechsel beachtet werden.

Prüfungsfrage an Dich: Passt das Vorzeichen des Ergebnisses zum Graphen? Passt die Größenordnung zum Intervall?


Teil B: drei Sachgebiete mit Hilfsmitteln

Nach der Abgabe von Teil A erhältst Du Formeldokument und WTR. Du bearbeitest die drei von der Lehrkraft ausgewählten Aufgaben aus Analysis, Analytische Geometrie und Stochastik.

Hilfsmittel ersetzen keine Modellierung. Schreibe zuerst den mathematischen Ansatz, dann die Rechnung und zuletzt die Deutung.


Analysis im Teil B

Typische Kernideen sind Funktionen, Ableitungen, Integrale, Parameter, Exponential- und Logarithmusfunktionen sowie Modellierung.

Ein formal sauberer Lösungsweg unterscheidet:

Modell→Ansatz→Rechnung→Interpretation.

Kontrollfrage: Hat das berechnete Ergebnis im Sachzusammenhang eine sinnvolle Einheit und Größenordnung?


Analytische Geometrie im Teil B

Geraden und Ebenen müssen nicht nur berechnet, sondern geometrisch interpretiert werden.

Eine Gerade kann zum Beispiel geschrieben werden als

g:x→=a→+tu→.

Für Orthogonalität gilt

u→⋅v→=0.

Interaktive Übung: Erzeuge zwei Ebenen, variiere einen Parameter und beobachte, wann sie parallel sind, sich schneiden oder zusammenfallen.

Hilfe: Vergleiche die Normalenvektoren und prüfe anschließend einen Punkt.

Feedback: Parallele Normalenvektoren allein unterscheiden noch nicht zwischen parallelen verschiedenen und identischen Ebenen.


Stochastik im Teil B

Bei einer Binomialverteilung gilt

X∼B(n,p).

Für Erwartungswert und Varianz gelten

E(X)=np

und

Var(X)=np(1−p).

Für eine Normalverteilung beschreibt μ die Lage und σ die Streuung. Standardisieren kannst Du mit

Z=X−μσ.

Übungsauftrag: Ändere bei einer Normalverteilung erst nur μ, dann nur σ. Beschreibe die Wirkung am Graphen, bevor Du rechnest.

Feedback: μ verschiebt die Lage; ein größeres σ macht die Dichtekurve breiter und flacher.


Prüfungsstrategie: Rechnen sichtbar machen

Schreibe nicht nur Taschenrechnerergebnisse hin. Ein bewertbarer Lösungsweg zeigt, warum gerechnet wird.

Beispiel Stochastik:

P(X≥k)=1−P(X≤k−1).

Erst danach folgt die numerische Auswertung.

Beispiel Geometrie:

E:n→⋅(x→−p→)=0.

Erkläre, welche Größen Punkt, Normalenvektor und Ortsvektor darstellen.

Beispiel Analysis:

f′(x0)=0

ist zunächst nur eine notwendige Bedingung für eine innere Extremstelle. Eine passende weitere Begründung ist erforderlich.


KI als Lernwerkzeug, nicht als Beweisersatz

KI kann beim Üben alternative Rechenwege erklären oder Fehlerhypothesen liefern. Prüfe jede KI-Ausgabe mathematisch:

  1. Stimmen Definitionen und Voraussetzungen?
  2. Ist jeder Umformungsschritt äquivalent?
  3. Wurde ein Sonderfall übersehen?
  4. Passt das Ergebnis zur Skizze oder Größenordnung?
  5. Ist die Begründung tatsächlich ein Beweis?

Eine KI-Antwort ersetzt keinen mathematischen Beweis. In der Prüfung gelten ausschließlich die zugelassenen Hilfsmittel Deines Prüfungsjahrgangs.


Fehleranalyse aus Probeklausuren

Erstelle nach jeder vollständigen Probeklausur eine kurze Fehlerliste.

Fehlertyp Beispiel Gegenregel
Operator überlesen „begründen“ nur berechnet Operator im Aufgabentext markieren
Algebrafehler Vorzeichen verloren letzte zwei Umformungen rückwärts prüfen
Modellfehler falsche Größe definiert Variable mit Einheit festlegen
Geometriefehler parallel mit identisch verwechselt zusätzlich Punktprobe
Stochastikfehler Ereignis falsch übersetzt Ereignis zuerst in Symbolen notieren
Zeitfehler zu lange an Teilaufgabe persönliche Abbruchmarke setzen

Abbruchmarke: Wenn nach einer selbst gewählten Zeit kein tragfähiger Ansatz entsteht, sichere Zwischenergebnisse, markiere die Stelle und wechsle kontrolliert.


Schlusskontrolle

Reserviere eine feste Endphase. Prüfe nicht „noch einmal alles“, sondern in drei Durchgängen:

  1. Auftrag: Habe ich jede Teilfrage und jeden Operator bearbeitet?
  2. Mathematik: Sind Vorzeichen, Definitionsmengen, Rundungen, Einheiten und Sonderfälle plausibel?
  3. Darstellung: Sind Ansatz, Rechenweg, Ergebnis und Begründung lesbar verbunden?

Für Vektoren kontrollierst Du zusätzlich Dimension und Richtung. Für Stochastik kontrollierst Du, ob Wahrscheinlichkeiten in [0,1] liegen. Für Analysis kontrollierst Du, ob Graph, Ableitung und Ergebnis zusammenpassen.


Selbstkontrolle und Kompetenzcheck

Du bist prüfungsbereit, wenn Du diese Aussagen mit einem konkreten Beispiel aus einer Probeklausur belegen kannst:

  1. Ich kann Teil A innerhalb meines Zielwerts bearbeiten und spätestens nach 110 Minuten abgeben.
  2. Ich kann zwei Wahlaufgaben schnell und begründet auswählen.
  3. Ich kenne meinen typischen Zeitbedarf in allen drei Teil-B-Sachgebieten.
  4. Ich kann eine Aufgabe nach einem festgelegten Zeitpunkt unterbrechen und später gezielt fortsetzen.
  5. Ich begründe Extremstellen, Lagebeziehungen und Wahrscheinlichkeitsaussagen vollständig.
  6. Ich nutze den WTR erst nach einem mathematisch formulierten Ansatz.
  7. Ich plane mindestens eine feste Schlusskontrolle.
  8. Ich kann meine drei häufigsten Fehler aus Probeklausuren nennen und mit Gegenregeln verbinden.


Transfer: Dein persönliches 300-Minuten-Modell

Angenommen, Deine letzten drei Teil-A-Zeiten waren 108, 102 und 117 Minuten.

Der Median ist

Median(102,108,117)=108.

Da Teil A spätestens nach 110 Minuten abgegeben werden muss, ist ein realistischer Trainingszielwert zum Beispiel 105 bis 108 Minuten. Ziel ist nicht, hektisch schneller zu werden, sondern bekannte Zeitverluste zu beseitigen.

Transferaufgabe: Berechne aus Deinen eigenen drei Probeklausuren Medianzeiten für Teil A und die drei Teil-B-Sachgebiete. Leite daraus Deinen persönlichen Plan ab und teste ihn in einer weiteren vollständigen Simulation.


Reflexion

Beantworte nach jeder Simulation kurz:

  1. Welche Entscheidung hat mir Zeit gespart?
  2. Wo habe ich ohne Fortschritt zu lange gerechnet?
  3. Welche Begründung war mathematisch zu knapp?
  4. Welche Kontrollregel hat tatsächlich einen Fehler gefunden?
  5. Welche Zeitreserve möchte ich beim nächsten Durchlauf verändern?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wie lange beträgt die Bearbeitungszeit im hier zugrunde gelegten Mathematik-Abitur 2027 im Leistungsfach Baden-Württemberg? (300 Minuten einschließlich Auswahlzeit) (!270 Minuten ohne Auswahlzeit) (!240 Minuten einschließlich Pause) (!330 Minuten ohne Auswahlzeit)




Wann muss Teil A spätestens abgegeben werden? (Nach 110 Minuten) (!Nach 90 Minuten) (!Nach 120 Minuten) (!Erst am Ende der Prüfung)




Welche Aufgaben bearbeitest Du in Teil A? (Alle vier Pflichtaufgaben und zwei der sechs Wahlaufgaben) (!Nur die vier Pflichtaufgaben) (!Alle zehn Aufgaben) (!Drei frei gewählte Aufgaben)




Wer wählt die drei Teil-B-Aufgaben aus den angebotenen Aufgabenpaaren aus? (Die Fachlehrkraft) (!Der Prüfling während Teil A) (!Ein Zufallsgenerator) (!Die Aufsicht nach 110 Minuten)




Welche drei Sachgebiete umfasst Teil B? (Analysis Analytische Geometrie Stochastik) (!Analysis Trigonometrie Informatik) (!Algebra Physik Statistik) (!Geometrie Zahlentheorie Informatik)




Welche Gleichung beschreibt die verbleibende Teil-B-Zeit bei fester Schlusskontrolle? (t B gleich 300 minus t A minus t K) (!t B gleich t A plus t K) (!t B gleich 110 minus t K) (!t B gleich 300 plus t A)




Was ist bei einer Wahlaufgabe ein sinnvolles Entscheidungskriterium? (Sicherer Ansatz bei vertretbarem Zeitbedarf) (!Möglichst langer Aufgabentext) (!Immer das zuletzt behandelte Thema) (!Immer die Aufgabe mit den meisten Variablen)




Was gilt für eine normalverteilte Zufallsgröße beim Standardisieren? (Z gleich X minus mü geteilt durch sigma) (!Z gleich X plus mü mal sigma) (!Z gleich sigma minus X) (!Z gleich mü geteilt durch X)




Welche Kontrolle hilft bei parallelen Ebenen? (Eine zusätzliche Punktprobe) (!Nur die Länge eines Richtungsvektors) (!Nur das Vorzeichen einer Koordinate) (!Nur eine Skizze ohne Rechnung)




Welche Aussage zur KI-Nutzung beim Lernen ist richtig? (KI Ergebnisse müssen mathematisch geprüft werden) (!KI ersetzt einen vollständigen Beweis) (!KI ist automatisch ein zugelassenes Prüfungshilfsmittel) (!KI Ergebnisse sind ohne Kontrolle korrekt)





Memory

Teil A Abgabe spätestens nach 110 Minuten
Teil B Drei Sachgebiete mit WTR und Formeldokument
Pflichtblock Alle vier Aufgaben bearbeiten
Wahlblock Zwei aus sechs Aufgaben auswählen
Analysis Funktionen Ableitungen Integrale
Raumgeometrie Vektoren Geraden Ebenen
Stochastik Wahrscheinlichkeiten Verteilungen Tests





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Pflichtphase alle Pflichtaufgaben
Wahlphase zwei Auswahlaufgaben
Hilfsmittelphase Teil B
Reservephase Schlusskontrolle
Auswertungsphase Probeklausur






Kreuzworträtsel

Analysis Welches Sachgebiet untersucht unter anderem Funktionen und Ableitungen?
Geometrie Welches Sachgebiet behandelt im Abitur Geraden und Ebenen im Raum?
Stochastik Welches Sachgebiet untersucht Zufall und Wahrscheinlichkeiten?
Ableitung Welcher Begriff beschreibt die lokale Änderungsrate einer Funktion?
Integral Welcher Begriff steht für ein zentrales Werkzeug bei Bestands- und Flächenproblemen?
Kontrolle Welche Phase soll am Prüfungsende fest eingeplant werden?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Die schriftliche Prüfung dauert insgesamt

Minuten einschließlich Auswahlzeit. Teil A muss spätestens nach

Minuten abgegeben werden. Dort bearbeitest Du alle vier

und zwei der sechs Wahlaufgaben. Nach der Abgabe von Teil A erhältst Du das Formeldokument und den

. Teil B enthält Aufgaben aus Analysis, Analytischer Geometrie und

. Für die persönliche Zeitplanung helfen Erfahrungswerte aus

. Am Ende sollte eine feste

stehen. KI-Ausgaben müssen mathematisch

werden.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Zeitprotokoll: Miss bei einer 45-minütigen Übung, wie viel Zeit Du für Lesen, Ansatz, Rechnen und Kontrolle benötigst.
  2. Fehlerliste: Sammle fünf typische eigene Fehler anonym und formuliere zu jedem eine Gegenregel.
  3. Teil-A-Wahl: Nimm sechs Wahlaufgaben und entscheide innerhalb von fünf Minuten, welche zwei Du bearbeiten würdest.
  4. Schlusskontrolle: Erstelle eine persönliche Checkliste mit höchstens acht Prüfpunkten.


Standard

  1. Probeklausur: Simuliere eine vollständige 300-Minuten-Prüfung unter realistischen Bedingungen und protokolliere nur Zeiten und Fehlertypen.
  2. Zeitmodell: Berechne aus drei Probeklausuren Medianzeiten und erstelle daraus Deinen persönlichen Prüfungsplan.
  3. Analysis-Visualisierung: Erstelle mit GeoGebra eine dynamische Funktionenschar und erkläre, welche Beobachtung rechnerisch bewiesen werden muss.
  4. Raumgeometrie-Modell: Erzeuge in einer 3D-Umgebung eine Gerade und zwei Ebenen und dokumentiere drei unterschiedliche Lagebeziehungen.


Schwer

  1. Strategievergleich: Teste in zwei Probeklausuren verschiedene Reihenfolgen der Teil-B-Sachgebiete und vergleiche Zeitbedarf, Fehlerzahl und Kontrollreserve.
  2. Stochastik-Modellierung: Entwickle eine mehrschrittige Aufgabe mit Binomial- oder Normalverteilung und formuliere einen vollständigen Erwartungshorizont.
  3. Begründungsanalyse: Untersuche fünf eigene Lösungen darauf, ob notwendige und hinreichende Bedingungen sauber unterschieden werden.
  4. Prüfungssimulation: Entwirf für eine Lerngruppe eine vollständige Trainingssimulation mit Teil-A-Auswahl, drei Teil-B-Blöcken und Auswertungsbogen ohne personenbezogene Daten.




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Lernkontrolle

  1. Zeitentscheidung: Eine Probeklausur zeigt für Teil A Zeiten von 101, 109 und 116 Minuten. Entwickle daraus einen realistischen Zielwert und begründe ihn.
  2. Wahlstrategie: Zwei Wahlaufgaben wirken fachlich gleich sicher, unterscheiden sich aber im erwarteten Zeitbedarf und Fehlerrisiko. Begründe eine Entscheidung mit einer transparenten Strategie.
  3. Modellkritik: Ein Lernender teilt die verbleibende Teil-B-Zeit exakt durch drei. Erkläre, wann das sinnvoll und wann eine personalisierte Verteilung besser ist.
  4. Fehlertransfer: Aus drei Probeklausuren treten wiederholt Vorzeichenfehler und fehlende Deutungen auf. Entwirf zwei konkrete Kontrollroutinen, die diese Fehler gezielt adressieren.
  5. Hilfsmittelkritik: Eine digitale Software liefert ein Ergebnis ohne nachvollziehbaren Ansatz. Zeige, welche mathematischen Schritte ergänzt werden müssen, damit eine prüfbare Lösung entsteht.
  6. Plausibilitätsprüfung: Entwickle je eine Plausibilitätskontrolle für Analysis, Analytische Geometrie und Stochastik.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema sind wichtig:

  1. ein vollständiger persönlicher 300-Minuten-Plan auf Basis mehrerer Probeklausuren
  2. eine begründete Teil-A-Wahlstrategie
  3. nachvollziehbare Rechenwege aus allen drei Sachgebieten
  4. eine dokumentierte Fehleranalyse mit Gegenregeln
  5. eine feste Schlusskontrolle
  6. die korrekte Unterscheidung zwischen Übungswerkzeugen und zugelassenen Prüfungshilfsmitteln
  7. die Fähigkeit, mathematische Aussagen zu begründen und Ergebnisse auf Plausibilität zu prüfen




Medien zur Wiederholung

Das Video bietet eine umfangreiche Wiederholung zu Analysis, Stochastik und Vektorrechnung. Nutze es gezielt für diagnostizierte Lücken, nicht als Ersatz für eigene vollständige Prüfungssimulationen.


OERs zum Thema

Landesbildungsserver: Analysis

Landesbildungsserver: Analytische Geometrie

Landesbildungsserver: Stochastik

GeoGebra: dynamische Mathematik zum Üben


Folgekurs

  1. ABI LF - Analysis unter Prüfungsbedingungen
  2. ABI LF - Analytische Geometrie unter Prüfungsbedingungen
  3. ABI LF - Stochastik unter Prüfungsbedingungen
  4. Mathematik-Abitur - Fehleranalyse und Begründungstraining


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