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ABI BF - Eine vollständige mündliche Mathematikprüfung simulieren

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ABI BF - Eine vollständige mündliche Mathematikprüfung simulieren



ABI BF - Eine vollständige mündliche Mathematikprüfung simulieren

Mini-Beschreibung: Simuliere Vorbereitung, zehnminütigen Vortrag und zehnminütiges Prüfungsgespräch im Mathematik-Basisfach. Du verbindest Analysis mit Analytischer Geometrie, arbeitest in allen drei Anforderungsbereichen und erhältst differenziertes Feedback zu Mathematik, Darstellung und Kommunikation.

Zielgruppe: Basisfach Mathematik, gymnasiale Oberstufe, Baden-Württemberg.

Stand: Abitur 2027. Nach dem Facherlass Mathematik Baden-Württemberg besteht die mündliche Prüfung aus einem etwa zehnminütigen Vortrag nach etwa 20 Minuten Vorbereitungszeit und einem etwa zehnminütigen Prüfungsgespräch. Geprüft werden zwei Sachgebiete: Analysis und entweder Analytische Geometrie oder Stochastik. Beide Prüfungsteile sind hilfsmittelfrei. Für die Vorbereitung kann die konkrete Aufgabenstellung festlegen, ob Hilfsmittel zugelassen sind. In dieser Simulation trainierst Du auch die Vorbereitung ohne Hilfsmittel.

Wichtig: Für einen anderen Prüfungsjahrgang prüfst Du immer den dann gültigen Facherlass. Digitale Werkzeuge in diesem aiMOOC dienen dem Lernen und sind nicht automatisch in der Prüfung zugelassen.

Aktuelle Informationen des Kultusministeriums Baden-Württemberg


Einleitung

In der mündlichen Mathematikprüfung zählt nicht nur das Ergebnis. Du sollst Rechenwege nachvollziehbar machen, Zusammenhänge erläutern, passende Darstellungen wählen und auf Rückfragen mathematisch reagieren.

Die Simulation besteht aus:

  1. Vorbereitung: etwa 20 Minuten
  2. Vortrag: etwa 10 Minuten, hier mit Schwerpunkt Analysis
  3. Prüfungsgespräch: etwa 10 Minuten, hier mit Schwerpunkt Analytische Geometrie

Die Aufgaben decken alle drei Anforderungsbereiche ab:

AFB I: bekannte Verfahren anwenden und Sachverhalte wiedergeben.

AFB II: Zusammenhänge selbstständig darstellen und Bekanntes übertragen.

AFB III: komplexere Situationen analysieren, begründen, verallgemeinern und reflektieren.


Lernziele

Nach dem aiMOOC kannst Du

  1. Analysis: Ableitungen, Extrempunkte, Monotonie und Tangenten sicher erklären.
  2. Analytische Geometrie: Punkte, Geraden, Ebenen, Orthogonalität und Abstände verständig bearbeiten.
  3. Argumentieren: Behauptungen mit mathematischen Gründen stützen.
  4. Darstellen: zwischen Term, Graph, Skizze und geometrischer Interpretation wechseln.
  5. Kommunizieren: einen mathematischen Vortrag klar gliedern und auf spontane Fragen eingehen.
  6. Prüfungsstrategie: Deine Vorbereitungszeit planen und Wesentliches priorisieren.


Vorwissen-Check

Bearbeite zunächst ohne Taschenrechner.

  1. Bestimme für f(x)=x3−3x die Ableitung.
  2. Löse 3x2−3=0.
  3. Erkläre, was f′(x)>0 für den Graphen bedeutet.
  4. Berechne (1,0,0)⋅(0,2,0).
  5. Erkläre, wann zwei Vektoren orthogonal sind.

Kurzlösungen:

f′(x)=3x2−3

x=±1

f′(x)>0 bedeutet: Der Graph ist im betrachteten Bereich streng steigend.

(1,0,0)⋅(0,2,0)=0

Zwei von Null verschiedene Vektoren sind orthogonal, wenn ihr Skalarprodukt 0 ist.


Interaktives Beispiel: Ableitung sichtbar machen

Betrachte

f(x)=x3−3x

und

f′(x)=3x2−3.

Schritt 1: Nullstellen der Ableitung:

3x2−3=0

x2=1

x=−1 oder x=1.

Schritt 2: Funktionswerte:

f(−1)=2

f(1)=−2.

Schritt 3: Vorzeichen von f′:

f′(x)>0 für x<−1 und x>1.

f′(x)<0 für −1<x<1.

Damit liegt bei (−1,2) ein lokaler Hochpunkt und bei (1,−2) ein lokaler Tiefpunkt.

Dynamischer Graph zum Üben:

Gib dort nacheinander f(x)=x3−3x und f′(x)=3x2−3 ein. Verändere anschließend den Faktor vor x und beobachte, wie sich die Extrempunkte verschieben.

Prüfungshinweis: GeoGebra ist hier ein Lernwerkzeug. In der simulierten Prüfung argumentierst Du ohne dieses Werkzeug.


Prüfungs-Simulation


Phase 1: 20 Minuten Vorbereitung

Stelle einen Timer auf 20 Minuten. Arbeite nur mit Papier und Stift.

Prüfungsaufgabe – Teil 1: Analysis

Gegeben ist die Funktion

f(x)=x3−3x.

AFB I

  1. Bestimme f′(x) und f″(x).
  2. Bestimme die Extrempunkte des Graphen.

AFB II

  1. Untersuche das Monotonieverhalten.
  2. Bestimme die Tangente an den Graphen im Ursprung.
  3. Erstelle eine aussagekräftige Skizze und erkläre, welche Informationen Du aus f′ und f″ nutzt.

AFB III

  1. Untersuche für welche Werte von m die Gerade y=mx den Graphen von f in genau drei verschiedenen Punkten schneidet. Begründe vollständig.

Planung für die 20 Minuten:

  1. 0–2 Minuten: Operatoren markieren, Teilaufgaben ordnen.
  2. 2–10 Minuten: Rechnungen durchführen.
  3. 10–15 Minuten: AFB-III-Aufgabe strukturieren.
  4. 15–18 Minuten: Skizze und Vortragsschema vorbereiten.
  5. 18–20 Minuten: Ergebnisse kontrollieren und Einstiegssatz formulieren.

Kontrollfrage: Kannst Du jede Rechnung in einem vollständigen mathematischen Satz erklären?


Erwartungshorizont zum Vortrag

f′(x)=3x2−3

f″(x)=6x

Extremstellen:

f′(x)=0

3x2−3=0

x=±1

Mit f″(−1)=−6<0 folgt ein lokaler Hochpunkt

H(−1|2).

Mit f″(1)=6>0 folgt ein lokaler Tiefpunkt

T(1|−2).

Tangente im Ursprung:

f(0)=0

f′(0)=−3

also

t(x)=−3x.

Für die Schnittpunkte mit y=mx gilt

x3−3x=mx

x3−(m+3)x=0

x(x2−(m+3))=0.

Ein Schnittpunkt ist immer x=0. Zwei weitere verschiedene reelle Schnittpunkte existieren genau dann, wenn

m+3>0,

also

m>−3.

AFB-III-Kern: Nicht nur die Lösung nennen, sondern erklären, warum m=−3 nur einen Schnittpunkt und m<−3 keine zwei zusätzlichen reellen Lösungen liefert.


Phase 2: Zehnminütiger Vortrag

Sprich frei anhand Deiner Notizen. Ein möglicher Aufbau:

  1. 0:00–1:00: Funktion und Ziel der Untersuchung nennen.
  2. 1:00–4:00: Ableitungen, Extrempunkte und Monotonie erläutern.
  3. 4:00–6:00: Tangente bestimmen und Graph skizzieren.
  4. 6:00–9:00: Parameterfrage y=mx lösen und begründen.
  5. 9:00–10:00: Ergebnisse zusammenfassen und Zusammenhang zwischen Algebra und Graph herstellen.

Guter mathematischer Satz: „Da f′ an x=−1 von positiv nach negativ wechselt, liegt dort ein lokaler Hochpunkt.“

Schwacher Satz: „Hier geht es hoch und dann runter.“


Visuelle Schritt-für-Schritt-Erklärung

Vom Graphen zur Aussage:

f′(x)>0 → Graph steigt.

f′(x)=0 → mögliche Extremstelle.

Vorzeichenwechsel +→− → Hochpunkt.

Vorzeichenwechsel −→+ → Tiefpunkt.


Phase 3: Zehnminütiges Prüfungsgespräch

Schriftlicher Impuls:

Gegeben sind die Ebene

E:x1=1

und die Gerade

g:x→=(011)+t(100).

Möglicher Gesprächsverlauf:

AFB I

Prüferfrage: „Bestimme den Schnittpunkt von g mit E.“

Aus x1=t=1 folgt

S(1|1|1).

Prüferfrage: „Nenne einen Normalenvektor von E.“

n→=(100).

AFB II

Prüferfrage: „Erkläre die Lage von g zur Ebene.“

Der Richtungsvektor von g ist

(100)

und damit parallel zu einem Normalenvektor der Ebene. Deshalb schneidet g die Ebene orthogonal.

Prüferfrage: „Bestimme den Abstand des Punktes P(4|1|1) von E ohne eine auswendig gelernte Formel.“

Der Lotfußpunkt ist S(1|1|1).

SP→=(300)

und daher

|SP|=3.

AFB III

Prüferfrage: „Die Gerade durch S habe den Richtungsvektor (1,a,b). Für welche Werte von a und b ist sie orthogonal zu E? Begründe.“

Orthogonalität zur Ebene verlangt einen Richtungsvektor, der parallel zu einem Normalenvektor ist.

(1ab)=λ(100).

Wegen der ersten Komponente ist λ=1. Also

a=0 und b=0.

Damit ist die orthogonale Gerade durch einen festen Punkt der Ebene eindeutig bestimmt.


Alternative Kombination: Analysis und Stochastik

Für eine zweite Simulation kannst Du das Prüfungsgespräch durch Stochastik ersetzen.

Sei

X∼B(10;0,3).

AFB I:

P(X=0)=0,710.

AFB II: Erkläre, warum

P(X≥1)=1−P(X=0)

gilt.

AFB III: Beurteile die Aussage: „Wenn die Trefferwahrscheinlichkeit steigt, steigt automatisch jede Wahrscheinlichkeit P(X=k).“ Entwickle ein Gegenargument oder Beispiel.


Übungen mit Hilfen und Feedback


Übung 1: Tangente

Bestimme die Tangente an

h(x)=x2−2x

bei x=2.

Hilfe: Berechne zuerst h(2) und h′(2).

Lösung:

h′(x)=2x−2

h′(2)=2

h(2)=0

Damit

t(x)=2(x−2)=2x−4.

Feedback: Eine vollständige mündliche Antwort nennt Punkt, Steigung und daraus die Tangentengleichung.


Übung 2: Orthogonalität

Untersuche

a→=(21−1)

und

b→=(1−11).

a→⋅b→=2−1−1=0.

Feedback: „Skalarprodukt ist null“ reicht mathematisch fast aus. Besser: „Da beide Vektoren von Null verschieden sind und ihr Skalarprodukt null ist, stehen sie orthogonal aufeinander.“


Übung 3: Spontane Nachfrage

Prüferfrage: „Warum beweist f′(x0)=0 allein noch keinen Extrempunkt?“

Hilfe: Denke an f(x)=x3 bei x=0.

Musterantwort: f′(x0)=0 ist nur eine notwendige Bedingung für viele Extremstellen. Bei f(x)=x3 gilt f′(0)=0, aber die Funktion steigt links und rechts von 0. Deshalb liegt kein Extrempunkt vor.


Fehleranalyse

Fehler 1: Nur rechnen, nicht erklären.

Verbesserung: Nach jedem zentralen Rechenschritt die Bedeutung nennen.

Fehler 2: Aus f′(x0)=0 sofort „Extrempunkt“ folgern.

Verbesserung: Vorzeichenwechsel oder hinreichendes Kriterium prüfen.

Fehler 3: Richtungsvektor und Ortsvektor verwechseln.

Verbesserung: Erst sagen, welche geometrische Rolle ein Vektor hat.

Fehler 4: Eine Skizze ersetzt die Begründung.

Verbesserung: Skizze zur Orientierung nutzen, mathematische Aussage zusätzlich begründen.

Fehler 5: Unklare Sprache wie „das da“ oder „diese Zahl“.

Verbesserung: Fachbegriffe wie Ableitung, Steigung, Normalenvektor und Schnittpunkt verwenden.


Differenziertes Feedback


Mathematik

Stark: Rechenwege korrekt, Bedingungen geprüft, AFB-III-Begründung vollständig.

Ausbaufähig: Ergebnis richtig, aber Begründung lückenhaft oder Sonderfälle fehlen.

Nächster Schritt: Bei jeder Aussage fragen: „Woraus folgt das mathematisch?“


Darstellung

Stark: klare Reihenfolge, lesbare Skizze, wichtige Ergebnisse hervorgehoben, passende Wechsel zwischen Term und Graph.

Ausbaufähig: Rechnungen ungeordnet oder Skizze ohne Beschriftung.

Nächster Schritt: Jede Darstellung mit Zweck einsetzen: Term zum Rechnen, Graph zum Deuten, Vektor zur räumlichen Beschreibung.


Kommunikation

Stark: vollständige Sätze, korrekte Fachsprache, präzise Antworten auf Rückfragen, sinnvolles Aufgreifen von Hinweisen.

Ausbaufähig: sehr knappe Einwortantworten oder lange Antworten ohne mathematischen Kern.

Nächster Schritt: Antwortstruktur trainieren: Aussage → Rechnung oder Begründung → Interpretation.


Selbstkontrolle

Beantworte nach einer Simulation mit ja, teilweise oder noch nicht:

  1. Habe ich meine 20 Minuten Vorbereitung sinnvoll eingeteilt?
  2. Kann ich zehn Minuten zusammenhängend mathematisch sprechen?
  3. Begründe ich zentrale Aussagen statt nur Ergebnisse zu nennen?
  4. Nutze ich Fachsprache korrekt?
  5. Kann ich auf eine unerwartete Rückfrage reagieren?
  6. Erkenne ich AFB-I-, AFB-II- und AFB-III-Anteile?
  7. Kann ich zwischen Term, Graph und geometrischer Vorstellung wechseln?


Transfer

Verändere die Analysis-Aufgabe zu

fa(x)=x3−3a2x

mit a>0.

Untersuche:

fa′(x)=3x2−3a2.

Daraus folgen stationäre Stellen bei

x=±a.

Erkläre anschließend, wie sich Lage und Funktionswerte der Extrempunkte mit a verändern.

Transferfrage: Welche Informationen kannst Du schon aus dem Term gewinnen, bevor Du vollständig rechnest?


Kompetenzcheck

Du bist für eine Simulation gut vorbereitet, wenn Du spontan erklären kannst:

  1. warum Ableitung und Monotonie zusammenhängen,
  2. wie eine Tangentengleichung entsteht,
  3. wie ein Parameter die Zahl von Schnittpunkten beeinflusst,
  4. wie das Skalarprodukt Orthogonalität prüft,
  5. warum ein Richtungsvektor parallel zum Normalenvektor eine Gerade senkrecht zu einer Ebene macht,
  6. wie Du aus einer Rechnung eine verständliche mündliche Erklärung formulierst.


Reflexion

Notiere nach jeder Probeprüfung drei kurze Sätze:

  1. Das konnte ich mathematisch sicher erklären.
  2. Hier war meine Darstellung noch unklar.
  3. Auf diese Rückfrage möchte ich beim nächsten Mal schneller reagieren.

Wenn Du Dich selbst mit Audio oder Video aufnimmst, verwende möglichst nur Deine eigenen Daten und keine personenbezogenen Daten anderer Personen.


KI als Lernhilfe

KI kann Dir zusätzliche Aufgaben, Gegenfragen oder alternative Lösungswege vorschlagen. Prüfe jede Ausgabe mathematisch.

Grundregel: Eine KI-Ausgabe ersetzt keinen Beweis und keine eigene Begründung.

Prüfe insbesondere:

Termumformung,

Definitionsbereich,

Vorzeichen,

Sonderfälle,

Interpretation.


Folgekurs

Als Fortsetzung eignen sich:

  1. ABI BF - Mündliche Mathematikprüfung Analysis und Stochastik simulieren
  2. Analysis im Mathematik-Abitur
  3. Analytische Geometrie im Mathematik-Abitur
  4. Stochastik im Mathematik-Abitur
  5. Mathematisch argumentieren im Abitur
  6. Operatoren im Mathematik-Abitur


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wie lange dauert der Vortrag in der simulierten mündlichen Mathematikprüfung ungefähr? (10 Minuten) (!5 Minuten) (!20 Minuten) (!30 Minuten)




Welche Themenkombination ist für die mündliche Mathematikprüfung im Basisfach möglich? (Analysis und Analytische Geometrie) (!Nur Analysis) (!Nur Analytische Geometrie) (!Geometrie und Informatik)




Was ist die Ableitung von f gleich x hoch drei minus drei x? (3x hoch zwei minus 3) (!x hoch zwei minus 3) (!3x minus 3) (!x hoch drei minus 3)




Welche Aussage folgt aus einem positiven Wert der Ableitung in einem Intervall? (Die Funktion ist dort steigend) (!Die Funktion ist dort konstant) (!Die Funktion hat dort immer ein Maximum) (!Die Funktion hat dort immer eine Nullstelle)




Wann sind zwei von Null verschiedene Vektoren orthogonal? (Ihr Skalarprodukt ist null) (!Ihre Längen sind gleich) (!Ihre Summe ist null) (!Ihre erste Komponente ist gleich)




Was ist ein Normalenvektor einer Ebene? (Ein Vektor senkrecht zur Ebene) (!Ein Punkt auf der Ebene) (!Ein Richtungsvektor jeder Geraden in der Ebene) (!Der Ortsvektor des Ursprungs)




Was kennzeichnet den Anforderungsbereich III besonders? (Selbstständiges Begründen und Verallgemeinern) (!Reines Abschreiben) (!Nur Kopfrechnen) (!Nur Begriffe nennen)




Welche Gerade ist die Tangente an f gleich x hoch drei minus drei x im Ursprung? (y gleich minus 3x) (!y gleich 3x) (!y gleich x) (!y gleich minus x)




Welche Bedingung liefert bei x mal Klammer x hoch zwei minus m plus 3 Klammer gleich null drei verschiedene reelle Lösungen? (m größer als minus 3) (!m kleiner als minus 3) (!m gleich minus 3) (!m gleich 0 als einzige Möglichkeit)




Was sollte eine gute mündliche mathematische Antwort enthalten? (Aussage Begründung und Interpretation) (!Nur das Endergebnis) (!Nur eine Skizze) (!Nur eine Formel ohne Erklärung)





Memory

Ableitung lokale Änderungsrate
Tangente Gerade mit passender lokaler Steigung
Skalarprodukt Test auf Orthogonalität
Normalenvektor Vektor senkrecht zur Ebene
Monotonie Steig- oder Fallverhalten
Prüfungsgespräch spontanes mathematisches Argumentieren





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Ableitung bilden Analysis
Extrempunkte deuten Analysis
Skalarprodukt verwenden Analytische Geometrie
Normalenvektor bestimmen Analytische Geometrie
Begründung verallgemeinern Anforderungsbereich III
bekanntes Verfahren anwenden Anforderungsbereich I






Kreuzworträtsel

Ableitung Welche Funktion beschreibt die lokale Änderungsrate einer Funktion?
Tangente Wie heißt die Gerade mit der lokalen Steigung des Graphen?
Skalarprodukt Welche Rechenoperation kann Orthogonalität von Vektoren prüfen?
Normalenvektor Welcher Vektor steht senkrecht auf einer Ebene?
Monotonie Wie heißt das Steig- und Fallverhalten einer Funktion?
Schnittpunkt Wie heißt ein gemeinsamer Punkt zweier geometrischer Objekte?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Die mündliche Mathematikprüfung im Basisfach besteht aus einem etwa zehnminütigen

und einem etwa zehnminütigen Prüfungsgespräch. Ein Sachgebiet ist immer die

. Das zweite Sachgebiet ist Analytische Geometrie oder

. Die drei Anforderungsbereiche reichen von Reproduktion bis zu selbstständigem

. Zwei Vektoren sind orthogonal, wenn ihr

null ist. Eine Tangentensteigung an der Stelle x null wird durch den Wert der

bestimmt. Digitale Werkzeuge dieses Kurses dienen dem

und sind nicht automatisch als Prüfungshilfsmittel zugelassen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Ein-Minuten-Erklärung: Erkläre in höchstens einer Minute, was eine Ableitung geometrisch bedeutet.
  2. Graphensprache: Zeichne einen Funktionsgraphen mit Hoch- und Tiefpunkt und beschrifte, wo die Ableitung positiv, negativ oder null ist.
  3. Vektor-Erklärung: Erstelle eine kleine Skizze, die den Unterschied zwischen Richtungsvektor und Normalenvektor zeigt.
  4. Prüfungswortschatz: Sammle zehn mathematische Satzanfänge für Begründungen, zum Beispiel „Daraus folgt …“.


Standard

  1. Fünf-Minuten-Vortrag: Halte einen fünfminütigen Kurzvortrag zu einer selbst gewählten Analysis-Aufgabe und nimm Dich nur mit Deinen eigenen Daten auf.
  2. Prüferfragen entwickeln: Formuliere sechs mögliche Rückfragen zur Geraden-Ebenen-Situation und beantworte sie.
  3. Darstellungswechsel: Erkläre denselben mathematischen Zusammenhang einmal mit Term, einmal mit Graph und einmal in Worten.
  4. Fehlerdiagnose: Erfinde drei typische fehlerhafte Lösungen und korrigiere sie mit Begründung.


Schwer

  1. Komplette Probeprüfung: Simuliere 20 Minuten Vorbereitung, zehn Minuten Vortrag und zehn Minuten Prüfungsgespräch mit einer Partnerperson.
  2. Parameteraufgabe: Entwickle eine eigene AFB-III-Aufgabe mit einem Parameter und gib einen Erwartungshorizont an.
  3. Prüfungsvarianten: Erstelle zwei vollständige Prüfungssets, eines mit Analysis und Analytischer Geometrie, eines mit Analysis und Stochastik.
  4. Feedbackanalyse: Vergleiche zwei eigene Probevorträge anhand der Kriterien Mathematik, Darstellung und Kommunikation und leite konkrete Verbesserungen ab.




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Lernkontrolle

  1. Transfer Analysis: Für ga(x)=x3−3ax mit a>0 untersuche, wie die Anzahl und Lage stationärer Stellen von a abhängt, und begründe.
  2. Geometrische Modellierung: Entwickle eine Gerade, die eine vorgegebene Ebene orthogonal schneidet, und erkläre, welche Daten dafür ausreichen.
  3. Fehlerbewertung: Beurteile die Aussage „Wenn zwei Geraden keinen Schnittpunkt haben, sind sie parallel“ im Raum und begründe mit einem Gegenbeispiel oder einer geometrischen Erklärung.
  4. Darstellungsvergleich: Erkläre, welche Information über eine Funktion aus Funktionsterm, Ableitungsgraph und Wertetabelle jeweils besonders gut erkennbar ist.
  5. Prüfungskommunikation: Formuliere eine vollständige Antwort auf die Frage „Warum reicht ein rechnerisches Ergebnis allein im AFB III nicht aus?“.
  6. Stochastik-Transfer: Erkläre an einem Binomialmodell, warum eine Änderung von p die Form der Verteilung verändert, ohne Dich nur auf einzelne Tabellenwerte zu stützen.


Lernnachweis

Für einen Lernnachweis solltest Du zeigen können:

  1. einen vollständigen zehnminütigen mathematischen Vortrag zu strukturieren,
  2. Rechnungen fehlerfrei und nachvollziehbar auszuführen,
  3. mindestens eine Aufgabe aus jedem Anforderungsbereich zu bearbeiten,
  4. spontan auf fachliche Rückfragen zu reagieren,
  5. Fachsprache korrekt einzusetzen,
  6. zwischen algebraischer, grafischer und geometrischer Darstellung zu wechseln,
  7. eigene Fehler zu erkennen und zu korrigieren,
  8. zu erklären, warum digitale oder KI-basierte Hilfen einen mathematischen Beweis nicht ersetzen.




OERs zum Thema

Offizielle Grundlage:

Facherlass Abitur 2027 Baden-Württemberg

Wikipedia:

Freie Medien auf Wikimedia Commons:

  1. Tangentenentstehung als Animation
  2. Ableitung und Tangente
  3. Koordinatensystem
  4. Binomialverteilung
  5. Normalverteilung

YouTube-Lernvideos:

Hinweis: Videos und dynamische Werkzeuge sind Vorbereitungsmaterialien. Maßgeblich für die reale Prüfung sind der gültige Facherlass und die konkrete Aufgabenstellung.


Verknüpfte Lernbereiche


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