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ABI - Mein Mathematik-Abitur-Kompetenzprofil erstellen

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ABI - Mein Mathematik-Abitur-Kompetenzprofil erstellen




ABI - Mein Mathematik-Abitur-Kompetenzprofil erstellen

Mini-Beschreibung: Diagnostiziere systematisch Deine Kompetenzen in Analysis, Analytische Geometrie, Stochastik, hilfsmittelfreiem Rechnen, Modellieren, Argumentieren und Hilfsmittelnutzung. Nutze adaptive Aufgaben und visualisiere Deine Ergebnisse als persönliches Kompetenzprofil.

Zielgruppe: Kursstufe, Mathematik-Abitur Baden-Württemberg Kursidee: kurz diagnostizieren → gezielt üben → Fehler verstehen → erneut prüfen → Kompetenzprofil aktualisieren.


Einleitung

Im Mathematik-Abitur reicht es nicht, Formeln wiederzuerkennen. Du musst mathematische Strukturen erkennen, rechnen, begründen, modellieren, Ergebnisse prüfen und geeignete Hilfsmittel kontrolliert einsetzen.

Dieses aiMOOC verbindet deshalb Inhaltsbereiche und prozessbezogene Kompetenzen:

  1. Analysis: Funktionen, Ableitungen, Integrale, Änderungsraten
  2. Analytische Geometrie: Vektoren, Geraden, Ebenen, Lagebeziehungen
  3. Stochastik: Wahrscheinlichkeit, Zufallsgrößen, Verteilungen, Beurteilung von Ergebnissen
  4. Hilfsmittelfreies Rechnen: sichere Grundverfahren ohne digitale Unterstützung
  5. Modellieren: Realsituation → Modell → Rechnung → Interpretation
  6. Argumentieren: Aussagen begründen, Gegenbeispiele erkennen, Beweise prüfen
  7. Hilfsmittelnutzung: Werkzeug passend wählen, Ausgabe mathematisch kontrollieren


Prüfungsbezug Baden-Württemberg

Für jeden Prüfungsjahrgang gelten die aktuellen Vorgaben des Kultusministeriums. Prüfe deshalb vor Deiner Vorbereitung immer den passenden Facherlass und die zugelassenen Hilfsmittel:

Kultusministerium Baden-Württemberg: Termine und Informationen zum Abitur

Für den Prüfungsjahrgang 2027 ist dort der Facherlass mit Stand 9.9.2025 veröffentlicht. Im Leistungsfach nennt er als zentrale Sachgebiete unter anderem Analysis, Analytische Geometrie und Stochastik und verlangt in der Qualifikationsphase angemessene Anteile mit und ohne Hilfsmittel. Für die schriftliche Prüfung sind die jahrgangsspezifischen Vorgaben verbindlich.

Bildungspläne Baden-Württemberg

Wichtig: GeoGebra, Lernvideos, CAS-Apps oder KI können gute Übungswerkzeuge sein. Sie sind deshalb nicht automatisch als Prüfungshilfsmittel zugelassen.


Basisfach und Leistungsfach

Basisfach: verständige Verfahren, sichere Grundideen, anschauliche oder heuristische Begründungen, klare Interpretation.

Leistungsfach: zusätzliche Tiefe, höhere Komplexität, präzisere Formalisierung, ausführlichere Begründungen und anspruchsvollere Modellierung.

Bearbeite zunächst die gemeinsame Aufgabe. Nutze danach die passende Vertiefung.


Lernziele

Nach dem Kurs kannst Du

  1. Kompetenzdiagnose: eigene Stärken und Lücken in sieben Kompetenzfeldern einschätzen.
  2. Analysis: Ableitungen und Integrale deuten und sicher einsetzen.
  3. Analytische Geometrie: Vektoren und Ebenen rechnerisch und räumlich interpretieren.
  4. Stochastik: Wahrscheinlichkeiten und Verteilungen beurteilen.
  5. Mathematische Modellierung: Modelle aufstellen, rechnen und kritisch prüfen.
  6. Mathematische Argumentation: Begründungen auf Gültigkeit untersuchen.
  7. Hilfsmittel: Ergebnisse digital erzeugen und unabhängig plausibilisieren.
  8. Fehleranalyse: typische Fehlermuster erkennen und gezielt korrigieren.


Vorwissen-Check

Bewerte jede Aufgabe mit:

0 Punkte = noch unsicher 1 Punkt = mit Hinweis lösbar 2 Punkte = sicher und begründbar

Notiere nur die Punktzahl, keine personenbezogenen Daten.


Check A: Analysis

Gegeben ist f(x)=x3−3x.

  1. Bestimme f′(x).
  2. Löse f′(x)=0.
  3. Erkläre, was die Lösungen geometrisch bedeuten.

Hilfe: f′(x)=3x2−3.


Check B: Analytische Geometrie

Gegeben sind a→=(12−1) und b→=(202).

Berechne a→⋅b→ und entscheide, ob die Vektoren orthogonal sind.

Feedback: a→⋅b→=1⋅2+2⋅0+(−1)⋅2=0. Damit sind die Vektoren orthogonal.


Check C: Stochastik

Bei einem Bernoulli-Experiment gilt n=10 und p=0,3.

Formuliere, was P(X=4) bedeutet, ohne es sofort auszurechnen.

Feedback: Gesucht ist die Wahrscheinlichkeit für genau vier Erfolge in zehn unabhängigen Versuchen bei Erfolgswahrscheinlichkeit 0,3.


Check D: Hilfsmittelfrei

Vereinfache ohne Rechner:

2x2⋅3x36x

Feedback: x4 für x≠0.


Check E: Modellieren

Eine Größe wächst anfangs schnell, später aber immer langsamer und nähert sich einer oberen Grenze.

Welche Funktionsart wäre als Modell eher plausibel: lineares Wachstum, unbegrenztes exponentielles Wachstum oder ein begrenztes Wachstumsmodell? Begründe.


Check F: Argumentieren

Prüfe die Aussage:

„Wenn f′(x0)=0, dann besitzt f bei x0 immer einen Extrempunkt.“

Feedback: Falsch. Beispiel: f(x)=x3 besitzt bei x=0 eine waagrechte Tangente, aber keinen Extrempunkt.


Check G: Hilfsmittelnutzung

Ein CAS gibt für eine Gleichung zwei Dezimalwerte aus. Was musst Du zusätzlich prüfen?

  1. Sind beide Werte im Definitionsbereich?
  2. Erfüllen sie die ursprüngliche Gleichung?
  3. Ist eine exakte Darstellung möglich oder erforderlich?


Dein adaptiver Startpfad

Nutze Deine Punktzahl pro Bereich.

  1. 0 Punkte → Fundament: zuerst Beispiel, Hilfe und Basisaufgabe.
  2. 1 Punkt → Training: direkt zur Standardaufgabe, danach Fehlercheck.
  3. 2 Punkte → Transfer: beginne mit Transfer- oder Leistungsfachaufgabe.

Wiederhole nach dem Training denselben Kompetenzbereich mit einer neuen Aufgabe. Erst dann aktualisierst Du Dein Profil.


Kompetenzprofil

Trage pro Bereich einen Wert von 0 bis 4 ein.

0 = nicht begonnen 1 = Grundidee erkannt 2 = Standardaufgabe lösbar 3 = sicher mit Begründung 4 = Transfer und Kontrolle sicher

Analysis
□ □ □ □

Analytische Geometrie
□ □ □ □

Stochastik
□ □ □ □

Hilfsmittelfrei
□ □ □ □

Modellieren
□ □ □ □

Argumentieren
□ □ □ □

Hilfsmittelnutzung
□ □ □ □

Visualisierung: Ersetze pro erreichtem Niveau ein □ durch ■. So entsteht ein kompaktes Balkenprofil ohne breite Tabelle.


Analysis


Ableitung als lokale Änderung

f′(x0) beschreibt die lokale Änderungsrate und die Steigung der Tangente im Punkt mit der Stelle x0.

Interaktives Modell:

Experiment:

  1. Gib f(x)=x3−3x ein.
  2. Erzeuge zusätzlich f′(x).
  3. Verschiebe einen Punkt auf dem Graphen.
  4. Vergleiche Vorzeichen von f′(x) und Monotonie von f.


Schritt für Schritt: Extremstelle

Untersuche f(x)=x3−3x.

Schritt 1: Ableiten f′(x)=3x2−3

Schritt 2: Notwendige Bedingung 3x2−3=0

Schritt 3: Lösen x2=1, also x=±1

Schritt 4: Art prüfen f″(x)=6x

Bei x=−1 gilt f″(−1)<0, bei x=1 gilt f″(1)>0.

Schritt 5: Kontext prüfen Ein Extremwert ist erst dann vollständig interpretiert, wenn Koordinaten und Bedeutung im Sachzusammenhang geklärt sind.


Integral als Bilanz

∫abf(x)dx beschreibt eine orientierte Flächenbilanz. Flächen unterhalb der x-Achse gehen negativ ein.


Adaptive Analysis-Aufgabe

Gegeben ist f(x)=xe−x.

Fundament: Bestimme f′(x). Training: Ermittle stationäre Stellen. Transfer: Untersuche, welche Bedeutung ein Maximum in einem Wachstums- oder Abklingmodell haben könnte. Leistungsfach: Begründe Monotonieintervalle formal und untersuche eine Parameterverallgemeinerung fa(x)=xe−ax für a>0.

Hilfe: Produktregel und (e−x)′=−e−x.

Kontrolle: f′(x)=e−x(1−x). Da e−x>0 gilt, entscheidet 1−x über das Vorzeichen.


Analytische Geometrie


Vektoren sehen und rechnen

Ein Ortsvektor beschreibt die Lage eines Punktes im Raum.

Interaktives 3D-Modell:


Schritt für Schritt: Gerade und Ebene

Gegeben:

g:x→=(102)+t(12−1)

E:2x−y+z=4

Schritt 1: Geradenkoordinaten einsetzen. x=1+t,y=2t,z=2−t

Schritt 2: In die Ebenengleichung einsetzen. 2(1+t)−2t+(2−t)=4

Schritt 3: Lösen. 4−t=4, also t=0.

Schritt 4: Schnittpunkt angeben. S(1|0|2)


Adaptive Geometrie-Aufgabe

Gegeben sind A(1|0|0), B(0|1|0) und C(0|0|1).

Fundament: Bestimme AB→ und AC→. Training: Stelle eine Parameterform der Ebene durch A,B,C auf. Transfer: Prüfe die Lage eines selbst gewählten Punktes. Leistungsfach: Überführe die Ebene in eine Koordinatenform und begründe jeden Umformungsschritt.


Stochastik


Binomialverteilung verstehen

Für X∼B(n,p) gilt:

P(X=k)=(nk)pk(1−p)n−k

Die Formel ist nur dann passend, wenn die Modellannahmen eines Bernoulli-Prozesses erfüllt sind.

Interaktiver Wahrscheinlichkeitsrechner:


Verteilung visuell prüfen

Die Form eines Diagramms ersetzt keine Begründung. Prüfe immer:

  1. Welche Zufallsgröße wird betrachtet?
  2. Welche Parameter gelten?
  3. Welche Wahrscheinlichkeit wird gesucht?
  4. Ist das gewählte Modell überhaupt passend?


Adaptive Stochastik-Aufgabe

Eine Maschine produziert Bauteile. In einem vereinfachten Modell sei die Fehlerwahrscheinlichkeit pro Teil p=0,02, die Versuche seien unabhängig.

Fundament: Beschreibe die Zufallsgröße X für n=50. Training: Stelle P(X=0) als Term auf. Transfer: Erkläre, warum Unabhängigkeit eine Modellannahme und keine automatisch gegebene Tatsache ist. Leistungsfach: Untersuche, wie sich eine Änderung von p auf Erwartungswert und Streuung auswirkt.

Hilfe: P(X=0)=(1−p)50.


Hilfsmittelfreies Rechnen

Sicheres Grundrechnen reduziert Denkbelastung in komplexeren Aufgaben.

Mini-Training:

  1. (x3)2=x6
  2. e2x⋅e−x=ex
  3. ln⁡(ea)=a
  4. a2=|a|
  5. 1x−2=x2 für x≠0

Fehleralarm: a2=a ist ohne Zusatzbedingung nicht allgemein richtig.


Modellieren

Ein gutes Modell ist nicht nur rechnerisch bequem, sondern inhaltlich begründet.

Modellierungskette: Situation → Annahmen → Modell → Rechnung → Interpretation → Validierung

Beispiel: Eine Population wächst zunächst annähernd exponentiell. Begrenzte Ressourcen können später ein begrenztes Wachstumsmodell plausibler machen.

Denkfrage: Welche Beobachtung würde Dein Modell widerlegen?


Argumentieren und Begründen

Eine Rechnung zeigt nicht automatisch, warum eine Aussage gilt.

Beispiel:

Behauptung: „Jede differenzierbare Funktion mit f′(x0)=0 besitzt dort ein Extremum.“

Gegenbeispiel: f(x)=x3.

f′(0)=0, aber links und rechts von 0 steigt die Funktion weiter. Ein einziges Gegenbeispiel widerlegt eine allgemeine Aussage.


Hilfsmittelnutzung

Nutze Rechner, CAS, GeoGebra oder KI nach dem Prinzip:

  1. Vorhersagen: Welche Größenordnung oder Form erwartest Du?
  2. Berechnen: Nutze das Werkzeug gezielt.
  3. Prüfen: Definitionsbereich, Einheiten, Vorzeichen, Plausibilität.
  4. Begründen: Formuliere die Mathematik unabhängig vom Werkzeug.

KI-Regel: Eine KI-Ausgabe muss mathematisch geprüft werden. Sie ersetzt keinen Beweis und keine eigenständige Begründung.


Fehleranalyse

Ordne jeden Fehler einem Typ zu:

  1. Rechenfehler: Verfahren bekannt, Ausführung fehlerhaft.
  2. Begriffsfehler: mathematische Bedeutung nicht verstanden.
  3. Modellfehler: falsche Annahme oder ungeeignetes Modell.
  4. Argumentationsfehler: Schlussfolgerung nicht logisch abgesichert.
  5. Werkzeugfehler: Eingabe, Modus oder Ausgabe falsch interpretiert.

Fehlerprotokoll ohne personenbezogene Daten: Aufgabe → Fehlerart → korrigierter Schritt → Merksignal für die nächste Aufgabe.


Selbstkontrolle

Beantworte nach jeder größeren Aufgabe:

  1. Kann ich das Ergebnis grob abschätzen?
  2. Sind Definitionsbereich und Einheiten berücksichtigt?
  3. Habe ich die Aufgabenfrage tatsächlich beantwortet?
  4. Kann ich meinen Rechenweg ohne Werkzeug erklären?
  5. Würde ein Gegenbeispiel meine Begründung widerlegen?


Transfer

Transferaufgabe: Eine Messgröße steigt zuerst, erreicht ein Maximum und fällt danach ab.

  1. Skizziere einen möglichen Graphen.
  2. Formuliere eine passende mathematische Fragestellung.
  3. Erkläre die Bedeutung von f′(t)=0.
  4. Gib an, welche Zusatzinformation nötig wäre, um das Maximum sicher als globales Maximum zu identifizieren.
  5. Entwickle für das Leistungsfach zusätzlich ein mögliches Funktionsmodell und diskutiere seine Grenzen.


Kompetenzcheck

Vergib nach einer neuen, ungesehenen Aufgabe erneut 0 bis 4 Punkte pro Kompetenz.

Aufstieg auf Niveau 3 nur, wenn Du ohne Musterlösung rechnest und begründest. Aufstieg auf Niveau 4 nur, wenn Du eine veränderte Aufgabe übertragen und Dein Ergebnis kritisch prüfen kannst.

Zielbild: Nicht überall sofort vier Punkte erreichen. Entscheidend ist, dass Dein Profil zeigt, wo der nächste Lernschritt liegt.


Reflexion

  1. Welcher Fehler wiederholt sich bei Dir am häufigsten?
  2. In welchem Bereich kannst Du rechnen, aber noch nicht sicher begründen?
  3. Wo hilft Dir eine Skizze stärker als eine Formel?
  4. Welches digitale Werkzeug nutzt Du sinnvoll, und wo macht es Dich eher abhängig?
  5. Welche Kompetenz möchtest Du beim nächsten Durchlauf um genau eine Stufe verbessern?


Folgekurs

Arbeite anschließend gezielt mit dem schwächsten Balken Deines Kompetenzprofils weiter:

  1. Mathematik-Abitur Analysis
  2. Mathematik-Abitur Analytische Geometrie
  3. Mathematik-Abitur Stochastik
  4. Mathematik-Abitur hilfsmittelfreier Teil
  5. Mathematische Modellierung im Abitur
  6. Mathematisches Argumentieren und Beweisen


Medien- und Werkzeughinweise

Die eingebundenen statischen Abbildungen stammen aus Wikimedia Commons und sind über ihre Dateiseiten mit Lizenzangaben nachvollziehbar. Die Videos werden über YouTube eingebettet. Externe Übungswerkzeuge dienen dem Lernen; für eine reale Abiturprüfung gelten ausschließlich die für Deinen Prüfungsjahrgang offiziell zugelassenen Hilfsmittel.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was beschreibt die Ableitung einer Funktion an einer Stelle? (Die lokale Änderungsrate) (!Den gesamten Flächeninhalt) (!Die Anzahl der Nullstellen) (!Die Standardabweichung)




Welche Bedingung zeigt sicher, dass zwei von Null verschiedene Vektoren orthogonal sind? (Ihr Skalarprodukt ist null) (!Ihre Längen sind gleich) (!Ihre Komponenten sind alle positiv) (!Ihre Summe ist der Nullvektor)




Was muss für ein Binomialmodell unter anderem gelten? (Die Erfolgswahrscheinlichkeit bleibt in den Versuchen gleich) (!Jeder Versuch besitzt drei mögliche Ausgänge) (!Die Erfolgswahrscheinlichkeit muss größer als ein Halb sein) (!Die Anzahl der Versuche muss kleiner als zehn sein)




Welche Aussage zu f Strich von x null gleich null ist richtig? (Die Bedingung allein garantiert noch kein Extremum) (!Sie garantiert immer ein Maximum) (!Sie garantiert immer ein Minimum) (!Sie bedeutet immer eine Nullstelle der Funktion)




Was ist beim mathematischen Modellieren nach der Rechnung besonders wichtig? (Das Ergebnis im Sachzusammenhang zu interpretieren) (!Nur die letzte Dezimalstelle zu betrachten) (!Immer ein lineares Modell zu wählen) (!Die Modellannahmen zu ignorieren)




Wie sollte ein digitales Rechenergebnis behandelt werden? (Es muss mathematisch auf Plausibilität geprüft werden) (!Es ist automatisch korrekt) (!Es ersetzt jede Begründung) (!Es darf nie verwendet werden)




Was beschreibt ein bestimmtes Integral geometrisch in einer einfachen Flächensituation? (Eine orientierte Flächenbilanz) (!Nur die Tangentensteigung) (!Immer eine Wahrscheinlichkeit) (!Nur einen Hochpunkt)




Welche Kompetenz steht beim Widerlegen einer allgemeinen Aussage durch ein Gegenbeispiel im Mittelpunkt? (Argumentieren) (!Nur Kopfrechnen) (!Nur Zeichnen) (!Nur Dateneingabe)




Was kennzeichnet im Kompetenzprofil Niveau vier? (Sicherer Transfer mit Kontrolle) (!Erstes Wiedererkennen eines Begriffs) (!Lösen nur mit vollständiger Musterlösung) (!Ungeprüftes Übernehmen einer CAS Ausgabe)




Welche Vorgabe ist für zugelassene Hilfsmittel im Abitur entscheidend? (Der gültige Prüfungsjahrgang und seine offiziellen Vorgaben) (!Die Beliebtheit einer App) (!Die Nutzung im Unterricht allein) (!Die Empfehlung eines Lernvideos)





Memory

Ableitung lokale Änderungsrate
Integral orientierte Flächenbilanz
Skalarprodukt Orthogonalitätsprüfung
Binomialverteilung Anzahl von Erfolgen
Modellierung Realität mathematisch beschreiben
Gegenbeispiel allgemeine Aussage widerlegen
Plausibilitätscheck Werkzeugausgabe kontrollieren





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Situation analysieren Modellierungsbeginn
Annahmen formulieren Modell festlegen
Mathematisch rechnen Modell bearbeiten
Ergebnis interpretieren Rückbezug zur Realität
Modell validieren Angemessenheit prüfen






Kreuzworträtsel

Ableitung Welche Größe beschreibt die lokale Änderungsrate einer Funktion?
Integral Welcher Begriff bezeichnet eine orientierte Flächenbilanz?
Vektor Welches mathematische Objekt besitzt Komponenten und kann eine Richtung beschreiben?
Stochastik Wie heißt das mathematische Gebiet zu Zufall und Wahrscheinlichkeit?
Modellierung Wie heißt der Prozess vom Sachproblem zur Mathematik und zurück?
Plausibilität Welcher Begriff bezeichnet die Prüfung, ob ein Ergebnis vernünftig sein kann?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Die Ableitung beschreibt eine lokale

.
Ein bestimmtes Integral kann als orientierte

interpretiert werden.
Bei orthogonalen Vektoren ist das

gleich null.
Eine Binomialverteilung setzt eine feste

voraus.
Beim Modellieren müssen Ergebnisse wieder auf die

bezogen werden.
Eine allgemeine falsche Aussage kann durch ein

widerlegt werden.
Ein digitales Ergebnis benötigt eine mathematische

.
Im Kompetenzprofil zeigt die höchste Stufe sicheren

.
Für Prüfungen gelten die offiziell zugelassenen

.
Eine KI-Ausgabe ersetzt keinen mathematischen

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Kompetenzprofil: Erstelle Dein eigenes Sieben-Balken-Profil mit den Bereichen Analysis, Geometrie, Stochastik, hilfsmittelfreies Rechnen, Modellieren, Argumentieren und Hilfsmittelnutzung.
  2. Fehleranalyse: Sammle drei typische eigene Rechenfehler anonymisiert nach Fehlerart und formuliere jeweils ein Merksignal.
  3. Funktionsgraph: Zeichne einen Graphen mit einem Hochpunkt und markiere Stellen mit positiver, negativer und verschwindender Ableitung.
  4. Vektoren: Baue mit Papier, Stiften oder einer 3D-App ein räumliches Koordinatensystem und erkläre einen Ortsvektor.


Standard

  1. Analysis: Erstelle eine visuelle Schritt-für-Schritt-Erklärung zu einer Extremwertaufgabe mit Ableitung, Gleichung, Prüfung und Interpretation.
  2. Stochastik: Entwickle eine eigene Binomialaufgabe und kennzeichne ausdrücklich die Modellannahmen.
  3. Mathematische Modellierung: Fotografiere keine Personen, sondern wähle ein sachliches Alltagsphänomen und entwickle dazu ein einfaches mathematisches Modell.
  4. Hilfsmittelnutzung: Löse dieselbe Aufgabe einmal ohne und einmal mit digitalem Werkzeug und vergleiche Nutzen, Risiken und Kontrollmöglichkeiten.


Schwer

  1. Mathematische Argumentation: Formuliere eine falsche allgemeine Aussage aus Analysis oder Geometrie und widerlege sie mit einem präzisen Gegenbeispiel.
  2. Parameteraufgabe: Untersuche eine Funktionsschar und erstelle eine interaktive GeoGebra-Darstellung mit Parameterregler.
  3. Modellkritik: Vergleiche zwei verschiedene Modelle für dieselbe Realsituation und argumentiere, wann welches Modell sinnvoller ist.
  4. Abiturtraining: Erstelle eine Mini-Prüfung mit einem hilfsmittelfreien Teil und einem Hilfsmittelteil, kennzeichne Basisfach- und Leistungsfachvertiefungen und verfasse ein transparentes Erwartungsbild.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transfer Analysis: Eine Funktion besitzt an einer Stelle die Ableitung null. Entwickle zwei Beispiele, in denen einmal ein Extrempunkt und einmal kein Extrempunkt vorliegt, und begründe den Unterschied.
  2. Transfer Geometrie: Beschreibe mindestens zwei verschiedene rechnerische Wege, mit denen Du eine Lagebeziehung zwischen Gerade und Ebene untersuchen kannst.
  3. Transfer Stochastik: Erkläre anhand eines selbst gewählten Beispiels, warum ein rechnerisch korrektes Binomialergebnis trotzdem auf einem ungeeigneten Modell beruhen kann.
  4. Modellkritik: Analysiere ein Wachstumsmodell und nenne mindestens zwei Bedingungen, unter denen es seine Gültigkeit verliert.
  5. Werkzeugkritik: Entwirf ein Prüfverfahren, mit dem Du eine CAS- oder KI-Lösung auf mathematische Fehler untersuchst.
  6. Kompetenzentwicklung: Vergleiche zwei Versionen Deines Kompetenzprofils und begründe anhand konkreter Aufgaben, wo tatsächlich ein Kompetenzzuwachs stattgefunden hat.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig:

  1. ein ausgefülltes Kompetenzprofil mit nachvollziehbarer Selbsteinschätzung
  2. mindestens eine sicher gelöste Aufgabe aus Analysis, Analytischer Geometrie und Stochastik
  3. mindestens eine hilfsmittelfrei gelöste Aufgabe
  4. ein dokumentierter Modellierungsprozess
  5. eine mathematische Begründung oder Widerlegung
  6. eine kontrollierte Werkzeugnutzung mit Plausibilitätsprüfung
  7. eine kurze Fehleranalyse
  8. ein Transferbeispiel ohne direkte Musterlösung
  9. erkennbare Differenzierung zwischen Basisfach und Leistungsfach




OERs zum Thema



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