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D6 Fö - Meine Medienzeit reflektieren

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D6 Fö - Meine Medienzeit reflektieren

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D6 Fö - Meine Medienzeit reflektieren


Einleitung

Meine Medienzeit – ich entscheide mit!

Du schaust Videos. Du spielst am Handy. Du lernst am Computer. Vielleicht schreibst Du auch Nachrichten.

Das alles gehört zur Medienzeit.

Medien machen Spaß. Sie können Dir beim Lernen helfen. Aber auch Pausen sind wichtig.

In diesem aiMOOC lernst Du:

  1. Medienzeit: Du erkennst, wann Du Medien nutzt.
  2. Medienreflexion: Du überlegst, wie Du Dich dabei fühlst.
  3. Bildschirmzeit: Du lernst, Zeit besser einzuschätzen.
  4. Medienkompetenz: Du findest gute Ideen für Pausen.
  5. Internet: Du übst an einer erfundenen Internetseite.
  6. E-Mail: Du schreibst eine Nachricht als Übung.

Wichtig: Du entscheidest selbst!

Du musst niemandem sagen, wie lange Du am Handy bist.

Du musst keine eigenen Nachrichten zeigen.

Du brauchst kein eigenes Handy.

Wir üben mit erfundenen Personen und Beispielen.

Du darfst Aufgaben überspringen. Du darfst sie wiederholen.

Es gibt keine Bewertung Deiner persönlichen Medienzeit.

Dieser Kurs stellt keine Diagnose. Er entscheidet auch nicht über Deinen schulischen Lernstand.

Datenschutz: Für die Aufgaben brauchst Du keinen Namen, keine E-Mail-Adresse und keine Anmeldung. Schreibe keine privaten Informationen in öffentliche Felder. Externe Videos und Webseiten können technisch Nutzungsdaten verarbeiten. Du musst sie nicht öffnen.


So lernst Du

Du kannst jeden Lernschritt einzeln machen.

Lernschritt Thema Ungefähr
A Eine Geschichte verstehen 3 bis 5 Minuten
B Gemeinsam üben 5 Minuten
C Selbst entscheiden 5 Minuten
D E-Mail und Internet üben Je 5 Minuten

Du kannst lesen, Bilder ansehen oder etwas anhören.

Du kannst auf eine Antwort zeigen, sie sagen oder auf Papier schreiben.

Deine vier Hilfen:

Hilfe Bedeutung
Bildhinweis Ein Bild gibt Dir eine Idee.
Wortliste Du kannst Wörter auswählen.
Satzstarter Du bekommst einen Satzanfang.
Beispiel Du siehst, wie eine Antwort aussehen kann.

Lerne in Deinem Tempo. Eine kurze Pause ist immer erlaubt.


Lernschritt A: Eine Geschichte aus dem Alltag


Nur noch ein Video!

Das ist eine erfundene Geschichte.

Mika ist 12 Jahre alt.

Mika kommt nach Hause.

Mika schaut ein lustiges Video auf dem Tablet.

Danach startet das nächste Video.

Mika denkt: „Nur noch eins!“

Plötzlich ist viel Zeit vergangen.

Mika wollte eigentlich noch draußen spielen.

Mika überlegt: „Was mache ich jetzt?“

Denk nach:

Was könnte Mika jetzt machen?

Möglichkeit Was passiert?
Weitersehen Mika schaut noch ein Video.
Pause machen Mika legt das Tablet weg.
Etwas anderes machen Mika geht hinaus oder spielt etwas ohne Bildschirm.

Alle drei Möglichkeiten lassen sich besprechen.

Eine Pause kann helfen. Dann bleibt Zeit für andere schöne Dinge.


Begleitete Übung: Was wäre eine gute Idee?

Eine Lehrkraft oder eine andere Person kann die Geschichte vorlesen.

Schritt 1: Schau auf die Sanduhr.

Schritt 2: Überlege, was Mika eigentlich machen wollte.

Schritt 3: Wähle eine Idee. Sage, warum Du sie gut findest.

Bildhinweis:

Wortliste: Pause – spielen – bewegen – Video – entscheiden

Satzstarter: „Mika könnte ...“

Beispiel: „Mika könnte eine Pause machen. Dann hat Mika Zeit zum Spielen.“

Deine Antwort: Du kannst zeigen, sprechen oder einen Satz auf Papier schreiben.

Rückmeldung: Gut, wenn Du eine Idee nennen kannst. Besonders gut ist, wenn Du auch sagst, warum die Idee zu Mika passt. Es gibt mehr als einen guten Weg.


Ein kurzer Film über Medienzeit

Beim Internet-ABC findest Du einen Film über Medienzeit.

Film: Medienzeit? – Internet-ABC

Der Film zeigt ein Kind, das gerne digitale Medien benutzt.

Es gibt auch andere schöne Dinge: Spielen, Bewegung und Freunde.

Film-Aufgabe:

Schau den Film nur an, wenn Du möchtest. Du kannst jederzeit stoppen.

Was macht das Kind außer Medien zu nutzen?

Satzstarter: „Das Kind macht auch ...“

Ohne Video: Du kannst die Aufgabe allein mit Mikas Geschichte lösen.


Lernschritt B: Medienzeit erkennen


Was ist Medienzeit?

Medienzeit bedeutet:

Du verbringst Zeit mit digitalen Medien.

Dazu gehören zum Beispiel das Handy, das Tablet, der Computer und der Fernseher.

Du kannst dabei Unterschiedliches machen.

Medien nutzen Beispiele
Lernen Einen Text lesen oder ein Lernvideo ansehen
Spielen Ein Computerspiel spielen
Kontakt halten Eine Nachricht schreiben
Entspannen Musik hören oder einen Film ansehen

Merke:

Nicht jede Medienzeit ist gleich.

Es ist ein Unterschied, ob Du Hausaufgaben machst, mit jemandem sprichst oder einfach Videos anschaust.

Es kommt nicht nur darauf an, wie lange Du ein Gerät nutzt.

Es ist auch wichtig, was Du machst und wie es Dir dabei geht.


Eine Pause gehört dazu

Du hörst Musik.

Vielleicht fühlst Du Dich gut.

Du sitzt lange vor einem Bildschirm.

Vielleicht werden Deine Augen müde.

Du möchtest ein Spiel beenden.

Vielleicht fällt Dir das Aufhören schwer.

Das kann vorkommen.

Eine Pause kann Dir helfen.

Du kannst aufstehen, Dich bewegen, trinken oder aus dem Fenster schauen.

Wichtig: Nicht jede Pause muss gleich aussehen. Manche Menschen brauchen Ruhe. Andere möchten sich bewegen.


Begleitete Übung: Ein erfundener Medien-Tag

Hier siehst Du einen Teil von Mikas Nachmittag.

Was macht Mika? Zeit
Ein Lernvideo ansehen 10 Minuten
Ein Spiel spielen 15 Minuten
Eine Nachricht schreiben 5 Minuten
Draußen spielen 20 Minuten

Frage:

Welche drei Tätigkeiten gehören zur Medienzeit?

Bildhinweis: Denke an Handy, Tablet und Computer.

Wortliste: Lernvideo – Computerspiel – Nachricht – Bewegung

Satzstarter: „Zur Medienzeit gehören ...“

Beispiel: „Ein Video ansehen gehört zur Medienzeit.“

Rückmeldung: Wenn Du die Geräte erkennst, hast Du den ersten Schritt geschafft. Beachte auch, was Mika mit den Geräten macht.


Hörbeispiel 1: Ein Benachrichtigungston

Höre den kurzen Ton.

Das Geräusch erinnert an eine digitale Benachrichtigung.

Überlege:

Muss Mika sofort auf jede Nachricht reagieren?

Mika kann auch erst etwas zu Ende machen.

Satzstarter: „Ich würde Mika raten ...“

Beispiel: „Mika darf erst in Ruhe das Spiel draußen beenden.“

Wenn Du den Ton nicht hören kannst, lies einfach die Beschreibung.


Selbstständiger Lernschritt: Eine Pause planen

Jetzt darfst Du selbst eine Entscheidung für die erfundene Person treffen.

Mika schaut einen Film.

Der Film ist zu Ende.

Das nächste Video startet automatisch.

Wähle eine Idee:

Idee Das könnte Mika tun
Stopp Den nächsten Film nicht starten
Zeit Einen Timer für eine Pause nutzen
Wechsel Eine andere Tätigkeit auswählen

Deine Aufgabe:

Wähle eine Idee. Nenne einen Grund.

Bildhinweis: Schau auf die Sanduhr weiter oben.

Wortliste: Pause – Zeit – Bewegung – Ruhe – Freude

Satzstarter: „Ich wähle ... , weil ...“

Beispiel: „Ich wähle Stopp, weil Mika noch etwas anderes machen möchte.“

Rückmeldung: Du hast eine Entscheidung getroffen und begründet. Das ist wichtig. Du musst dafür keine eigene Medienzeit verraten.


Lernschritt C: Meine Medienzeit bewusst gestalten


Was tut mir gut?

Manche Medien machen Freude.

Andere Inhalte können anstrengend sein.

Manchmal möchtest Du weitermachen.

Manchmal brauchst Du eine Pause.

Du darfst darauf achten, wie Du Dich fühlst.

Zeichen Mögliche Bedeutung Meine Idee
😊 Ich habe Freude. Ich genieße die Tätigkeit.
😐 Ich bin unsicher oder brauche Abwechslung. Ich überlege, was mir jetzt guttut.
😴 Ich bin müde. Ich mache eine Pause.

Freiwillige Aufgabe:

Denke nur für Dich über eine Medien-Situation nach.

Du musst keine Antwort abgeben.

Du kannst auch wieder über Mika sprechen.

Frage: Wie könnte Mika merken, dass eine Pause gut wäre?

Satzstarter: „Eine Pause könnte gut sein, wenn ...“


Ein kleiner Medien-Plan

Ein Medien-Plan kann helfen.

Du kannst vorher überlegen, was Du machen möchtest.

Ein Plan muss nicht kompliziert sein.

Hier ist ein erfundenes Beispiel.

Situation Mikas Plan
Nach der Schule Erst etwas essen und ausruhen
Danach Ein Spiel am Tablet spielen
Nach dem Spiel Das Tablet weglegen
Später Mit dem Ball spielen
Am Abend Zeit zum Ausruhen lassen

Merke:

Medien dürfen Spaß machen.

Schlaf, Bewegung, Schule und Zeit mit anderen Menschen sind auch wichtig.

Gute Absprachen können Dir helfen. Du kannst sie gemeinsam mit einer vertrauten erwachsenen Person treffen.

Es gibt keine einzige Zeitregel, die für alle Situationen gleich gut passt.


Transfer: Von Mika zu einer eigenen Idee

Du hast geübt, Mika einen Rat zu geben.

Jetzt kannst Du überlegen, ob eine ähnliche Idee auch im Alltag nützlich wäre.

Du hast die Wahl:

  1. Du erfindest eine weitere Geschichte über Mika.
  2. Du zeichnest ein Pausenzeichen.
  3. Du überlegst nur für Dich, wann eine Pause passen könnte.

Du musst keine echte Nutzungszeit messen oder mitteilen.

Beispiel: „Ich kann nach einem Video prüfen, ob ich noch eines sehen möchte.“

Rückmeldung: Du denkst selbst über eine Entscheidung nach. Eine kleine, passende Idee ist schon ein guter Lernschritt.


Lernschritt D: E-Mail und Internet


Beispiel 1: Eine E-Mail als Übung

Eine E-Mail ist eine elektronische Nachricht.

Du kannst damit jemandem schreiben.

Eine E-Mail hat meist einen Empfänger, einen Betreff und eine Nachricht.

Das hier ist nur ein nachgebautes Beispiel.

Es wird nichts verschickt.

ÜBUNGS-E-MAIL – ERFUNDEN
An: Übungs-Empfänger
Betreff: Eine Idee für die Pause
Nachricht: Hallo Mika! Nach dem Film kannst Du eine Pause machen. Vielleicht möchtest Du mit dem Ball spielen. Viele Grüße!
Senden Nur ein Beispiel. Kein echter Knopf.

Deine begleitete Übung:

Suche den Betreff.

Erkläre, wozu er da ist.

Bildhinweis: Schau auf den Briefumschlag.

Wortliste: Empfänger – Betreff – Nachricht

Satzstarter: „Im Betreff steht ...“

Beispiel: „Im Betreff steht kurz, worum es geht.“

Rückmeldung: Gut gefunden! Der Betreff hilft beim schnellen Verstehen einer Nachricht.


Hörbeispiel 2: Eine Tastatur

Das ist eine Aufnahme von Tastaturgeräuschen.

Aufgabe: Höre nur die ersten Sekunden. Du kannst die Aufnahme sofort stoppen.

Was könnte jemand am Computer schreiben?

Mögliche Antworten: Eine Nachricht, einen Brief oder eine Geschichte.

Satzstarter: „Die Person könnte ...“

Du kannst die Geräusche auch nur anhand der Beschreibung besprechen.


Selbstständiger Lernschritt: Eine freundliche E-Mail

Stell Dir vor:

Mika möchte jemandem einen guten Pausentipp schicken.

Schreibe eine kurze Übungs-Nachricht auf Papier.

Du brauchst keine echte E-Mail-Adresse.

Du kannst auch nur einen Satz sagen.

Satzstarter:

„Hallo! Mein Tipp ist ...“

„Viele Grüße!“

Beispiel:

„Hallo! Mein Tipp ist, nach einem Video kurz aufzustehen. Viele Grüße!“

Rückmeldung: Deine Nachricht ist gelungen, wenn sie verständlich und freundlich ist. Ein kurzer Satz reicht.

Datenschutz-Tipp: Keine echten Adressen, Namen, Passwörter oder privaten Nachrichten veröffentlichen.


Ein passender Erklärfilm

Internet-ABC: Wie schreibe und verschicke ich eine E-Mail?

Hier kannst Du bei Bedarf weitere Schritte sehen.

Das Ansehen ist freiwillig.

Du musst nichts versenden und kein Konto anlegen.


Beispiel 2: Eine erfundene Internetseite

Mit einem Browser kannst Du Internetseiten öffnen.

Hier ist ein nachgebautes Bildschirm-Beispiel.

Achtung: Das ist keine echte Internetseite.

ERFUNDENER BROWSER
Adresszeile www.beispiel.invalid
Überschrift Meine Spiele-Seite
Inhalt Ein Video über ein Ballspiel
Hinweis Das nächste Video kann gestartet werden.
Stopp Hier könnte man die Wiedergabe beenden.

Die Adresse mit der Endung „.invalid“ ist nur für Beispiele gedacht.

Begleitete Übung:

Zeige auf die Adresszeile.

Suche die Stelle, an der ein weiteres Video angeboten wird.

Überlege, was Du tun kannst, wenn Du jetzt lieber etwas anderes machen möchtest.

Wortliste: Browser – Video – Stopp – Adresse

Satzstarter: „Ich könnte ...“

Beispiel: „Ich könnte den Film beenden und eine Pause machen.“


Bildschirmvideo 1: Eine Internetseite öffnen

Das ist eine echte, frei lizenzierte Bildschirmaufnahme.

Sie zeigt, wie jemand im Browser eine Wikipedia-Seite öffnet.

Dauer: etwa 23 Sekunden. Ohne Ton.

Datei:Web browser demo.webm

Schau-Aufgabe:

Wo gibt die Person die Internetadresse ein?

Wortliste: Adresszeile – Tastatur – Internetseite

Beispiel: „Die Person schreibt die Adresse in die Adresszeile.“

Du kannst das Video anhalten und wiederholen.


Bildschirmvideo 2: Am Computer etwas gestalten

Auch das ist eine echte Bildschirmaufnahme.

Sie zeigt, wie jemand ein Bild in einen Wikipedia-Artikel einfügt.

Dauer: etwa 19 Sekunden.

Datei:Adding an image using the visual editor.webm

Denkfrage:

Ist diese Medienzeit eher Spielen oder Arbeiten mit einem Text und einem Bild?

Beispiel: „Hier arbeitet jemand an einer Internetseite.“

Merke: Mit Medien kannst Du auch etwas gestalten und lernen.


Internet-Quellen verstehen


Wem kann ich glauben?

Im Internet stehen viele Informationen.

Nicht jede Information ist richtig.

Du kannst drei einfache Fragen stellen:

  1. Wer hat die Information veröffentlicht?
  2. Was steht dort genau?
  3. Kann ich die Information bei einer weiteren guten Quelle prüfen?

Quellenkritik hilft Dir, Informationen besser einzuschätzen.


Interaktive Quellenkarten

Du kannst die Karten einzeln aufklappen.

Es geht um echte Webseiten mit Informationen.

Du musst keine eigenen Daten eingeben.

Quellenkarte A: Medienzeit

Quelle: Internet-ABC

Zum Film Medienzeit

Wer? Das Internet-ABC ist ein Angebot zur Medienbildung für Kinder. Hinter dem Angebot steht der Verein Internet-ABC e. V.

Was? Ein Film zeigt, wie Medien und andere Tätigkeiten zum Alltag gehören.

Frage: Geht es hier um einen Film oder um eine Werbung für ein Handy?

Hilfe: Der Film möchte etwas erklären.

Rückmeldung: Richtig erkannt, wenn Du den Lernzweck des Films nennen kannst.

Quellenkarte B: Tipps für Pausen

Quelle: klicksafe

Zu den Tipps von klicksafe

Wer? klicksafe ist eine Initiative für mehr Sicherheit im Internet.

Was? Hier gibt es Tipps für einen bewussten Umgang mit digitalen Medien.

Frage: Muss jeder Mensch genau die gleiche Medienzeit haben?

Hilfe: Menschen und Alltagssituationen sind verschieden.

Rückmeldung: Gut überlegt, wenn Du Unterschiede zwischen Menschen und Tätigkeiten beachtest.

Quellenkarte C: Bilder und Rechte

Quelle: Wikimedia Commons

Zum Kopfhörer-Bild

Wer? Das Symbol wurde von Marek Mazurkiewicz gestaltet.

Was? Das Bild zeigt Kopfhörer.

Recht: Das Bild ist mit CC0 freigegeben.

Frage: Wo kannst Du sehen, ob ein Bild weiterverwendet werden darf?

Hilfe: Auf der Dateiseite gibt es Angaben zur Lizenz.

Rückmeldung: Gut geprüft, wenn Du die Lizenzangabe gefunden hast.

Quellenkarte D: Bildschirmzeit

Quelle: Wikipedia

Zum Artikel Bildschirmzeit

Was? Der Artikel erklärt den Begriff Bildschirmzeit.

Wichtig: Wikipedia wird von vielen Menschen gemeinsam bearbeitet. Auch dort sollte man die Belege prüfen.

Frage: Ist jede Bildschirmnutzung genau gleich?

Hilfe: Vergleiche Lernen, Nachrichten schreiben und Videos ansehen.

Rückmeldung: Prima, wenn Du den Unterschied zwischen verschiedenen Tätigkeiten erkennst.


Interaktive Aufgaben

Du kannst die Übungen mehrfach machen.

Die Fragen beziehen sich auf Wissen und erfundene Beispiele.

Sie fragen nicht nach Deiner persönlichen Medienzeit.


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet Medienzeit? (Zeit mit digitalen Medien) (!Zeit beim Zähneputzen) (!Zeit beim Schlafen) (!Zeit beim Schuheanziehen)




Was kann Mika nach einem Film machen? (Eine Pause einlegen) (!Immer sofort weiterschauen) (!Nie wieder einen Film sehen) (!Alle Nachrichten weiterleiten)




Welche Tätigkeit gehört zur Medienzeit? (Ein Lernvideo ansehen) (!Einen Ball werfen) (!Ein Brot schmieren) (!Zu Fuß spazieren)




Warum kann eine Pause gut sein? (Weil sie Erholung ermöglicht) (!Weil jedes Video gefährlich ist) (!Weil ein Handy dann kaputtgeht) (!Weil niemand mehr lernen muss)




Was darfst Du in diesem Kurs selbst entscheiden? (Ob Du über eigene Erfahrungen sprechen möchtest) (!Ob andere ihre privaten Daten zeigen müssen) (!Ob alle dieselbe Antwort geben müssen) (!Ob fremde Nachrichten veröffentlicht werden)




Wozu dient ein Browser? (Zum Öffnen von Internetseiten) (!Zum Aufladen eines Fahrrads) (!Zum Kochen einer Suppe) (!Zum Waschen von Kleidung)




Was steht im Betreff einer E-Mail? (Eine kurze Überschrift) (!Immer ein Passwort) (!Immer ein langes Gedicht) (!Immer eine Telefonnummer)




Wie übst Du hier sicher eine E-Mail? (Mit einer erfundenen Nachricht) (!Mit einem echten Passwort) (!Mit fremden privaten Fotos) (!Mit der Adresse eines Kindes)




Was hilft beim Prüfen einer Internetquelle? (Nach dem Herausgeber schauen) (!Jeder Überschrift glauben) (!Nur auf die Farben achten) (!Jede Werbung anklicken)




Was gehört zu einem guten Medien-Plan? (Zeit für verschiedene Tätigkeiten) (!Nur noch Spiele spielen) (!Alle Pausen auslassen) (!Jedes neue Video ansehen)




Dein Quiz-Feedback:

Wenn eine Antwort nicht passt, lies die kurze Erklärung im passenden Lernschritt noch einmal.

Du kannst es erneut versuchen. Fehler zeigen Dir, was Du noch üben kannst.


Memory

Finde die passenden Paare.

Sanduhr Zeit im Blick
Briefumschlag E-Mail schreiben
Kopfhörer Musik anhören
Laufschuh Bewegung machen
Lupe Informationen suchen
Stoppschild Wiedergabe beenden




Rückmeldung: Jede passende Verbindung zeigt, dass Du einen Begriff verstanden hast. Schau bei Bedarf noch einmal auf die Bilder.


Drag and Drop

Ordne die Wörter richtig zu.

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Browser Internetseite öffnen
Pause Sich erholen
Betreff Kurze Nachrichtenüberschrift
Datenschutz Private Angaben schützen
Quelle Herkunft einer Information




Hilfe: Du kannst Dir die Wörter vorlesen lassen oder auf Papier verbinden.


Kreuzworträtsel

Finde die Wörter.

Browser Wie heißt ein Programm zum Öffnen von Internetseiten?
Pause Wie nennt man eine kurze Unterbrechung zum Erholen?
Betreff Wie heißt die kurze Überschrift einer E-Mail?
Sanduhr Welcher Gegenstand zeigt durch rieselnden Sand die Zeit?
Quelle Wie nennt man die Herkunft einer Information?
Nachricht Was kann man einer anderen Person per E-Mail schicken?





LearningApps

Hier kannst Du nach weiteren Lernspielen suchen.

Wichtig: Die externe Seite ist freiwillig. Du brauchst für diesen Kurs keine Anmeldung und sollst keine privaten Daten eingeben.


Lückentext

Lies jeden Satz. Ergänze das fehlende Wort.

Vervollständige den Text.
Die Zeit mit digitalen Medien heißt

.
Ein Handy ist ein digitales

.
Mit einem

öffnest Du Internetseiten.
Eine E-Mail ist eine elektronische

.
Die kurze Überschrift einer E-Mail heißt

.
Nach längerem Sitzen kann eine

guttun.
Mit einer Sanduhr kannst Du die

beobachten.
Beim Lernen im Internet sollte man eine

prüfen.
Private Daten verdienen besonderen

.
Ein kleiner Medien-Plan kann beim

helfen.



Rückmeldung: Wenn Dir ein Wort fehlt, lies den passenden Abschnitt noch einmal. Du darfst Dir helfen lassen.


Offene Aufgaben

Hier gibt es zwölf Aufgaben.

Du musst nicht alle Aufgaben bearbeiten.

Leicht, Standard und Schwer beschreiben nur die Aufgaben. Sie bewerten nicht Dich.

Du kannst eine Aufgabe zeigen, besprechen, malen oder schriftlich lösen.

Verwende erfundene Beispiele. Sammle keine Daten anderer Menschen.


Leicht

  1. Medien-Bilder: Suche zwei Symbole aus diesem Kurs. Zeige oder sage, welche Geräte oder Tätigkeiten sie darstellen.
  2. Pausen-Bild: Male ein Bild von einer schönen Pause ohne Bildschirm. Du kannst auch ein Symbol zeichnen.
  3. Mikas Alltag: Wähle aus Mikas Geschichte eine Medien-Tätigkeit und eine Tätigkeit ohne Bildschirm. Nenne beide.
  4. Geräusche erkennen: Höre eines der Geräusche im Kurs. Sage oder zeige, ob es zu einer Nachricht oder einer Tastatur passt.


Standard

  1. Ein erfundener Tag: Zeichne drei Bilder zu Mikas Nachmittag. Ein Bild soll eine Pause zeigen.
  2. Eine freundliche Übungs-E-Mail: Schreibe auf Papier einen Betreff und einen Satz für Mika. Verwende keine echten Adressen.
  3. Film beobachten: Schaue das kurze Browser-Video. Erkläre mit einem Wort oder Satz, wie eine Internetseite geöffnet wird.
  4. Pausen-Plakat: Gestalte ein Plakat mit zwei Medien-Tätigkeiten und zwei Ideen für eine Pause.


Schwer

  1. Zwei Möglichkeiten vergleichen: Mika kann ein weiteres Video sehen oder eine Pause machen. Nenne für beide Möglichkeiten einen möglichen Vorteil. Begründe, was in dieser Situation besser passen könnte.
  2. Quellen-Detektiv: Wähle zwei Quellenkarten. Finde heraus, wer die Informationen veröffentlicht hat und warum die Quellen für das Thema nützlich sein können.
  3. Ein Mini-Hörspiel: Erfinde ein kurzes Gespräch zwischen zwei Spielfiguren über eine Pause. Du kannst es mit einer anderen Person vorsprechen. Eine Aufnahme ist nicht nötig.
  4. Ein Mini-Film ohne Personen: Zeichne drei Bilder als Filmgeschichte. Ein Gerät wird benutzt, dann kommt eine Entscheidung, danach eine passende Pause. Du kannst Papierkarten filmen, wenn eine erwachsene Person Dich begleitet. Verwende keine Gesichter, echten Konten oder privaten Inhalte. Veröffentliche nichts.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

Hier zeigst Du, dass Du gute Entscheidungen begründen kannst.

Du kannst sprechen, zeigen, zeichnen oder schreiben.

  1. Mika und das nächste Video: Mika möchte bald hinausgehen. Ein neues Video startet. Zeige zwei Handlungsmöglichkeiten und erkläre, welche besser zu Mikas Wunsch passt.
  2. Lernen oder Spielen: Zwei Kinder sitzen vor einem Tablet. Ein Kind lernt. Das andere spielt. Erkläre, warum man nicht nur auf die Zeit schauen sollte.
  3. Eine gute Nachricht: Verfasse eine freundliche Übungs-Nachricht mit einem Pausentipp. Erkläre, warum Du einen passenden Betreff gewählt hast.
  4. Eine sichere Entscheidung: Jemand möchte für eine Aufgabe echte Handy-Nutzungsdaten der ganzen Klasse sammeln. Schlage eine Möglichkeit vor, mit der die Klasse ohne diese persönlichen Daten lernen kann.
  5. Eine Internetseite prüfen: Du findest einen Tipp auf einer unbekannten Webseite. Erkläre, wie Du herausfinden könntest, ob der Tipp zuverlässig ist.
  6. Eine passende Pause: Erfinde eine Person, die nach langer Bildschirmarbeit müde ist. Plane eine passende Pause und begründe Deine Wahl.

Ermutigendes Feedback:

Du kannst einen Zusammenhang erklären, wenn Du sagst, was passiert und warum Deine Idee hilfreich sein kann.

Du musst nicht die gleiche Idee wie andere haben.

Wichtig ist, dass Deine Idee verständlich und zur Situation passend ist.


Lernnachweis

Das habe ich gelernt.

Für Deinen Lernnachweis kannst Du drei kleine Ergebnisse auswählen.

Zum Beispiel ein Bild, eine mündliche Erklärung und eine Übungs-Nachricht.

Wichtig ist:

  1. Medien erkennen: Du kannst eine digitale Tätigkeit nennen.
  2. Unterschiede verstehen: Du kannst Lernen, Spielen und Nachrichten schreiben unterscheiden.
  3. Pausen planen: Du kannst eine passende Pause für eine erfundene Person vorschlagen.
  4. Entscheidungen begründen: Du kannst sagen, warum Deine Idee zu der Situation passt.
  5. E-Mail verstehen: Du weißt, wozu Betreff und Nachricht dienen.
  6. Internet sicher nutzen: Du kannst eine Quelle prüfen und private Angaben schützen.

Du kannst zeigen, sprechen, malen oder schreiben.

Es werden keine persönlichen Nutzungszeiten, Konten, Nachrichten oder Gerätedaten für den Lernnachweis benötigt.

Eine gute Antwort muss nicht lang sein. Eine verständliche Idee mit einem passenden Grund reicht oft aus.




OERs zum Thema

Hier findest Du weitere Informationen.

Die zusätzlichen Seiten sind freiwillig.

Wikipedia: Bildschirmzeit

Kindgerechter Film zur Medienzeit:

Internet-ABC – Medienzeit?

Kindgerechtes Lernmodul:

Internet-ABC – YouTube, Streaming und Bildschirmzeiten

Tipps für eine bewusste Mediennutzung:

klicksafe – Digital Wellbeing

Tipps für Familien:

SCHAU HIN! – Medienzeiten gemeinsam vereinbaren

Weiterer Film für eine begleitete Vertiefung:

„Tobi Krell erklärt Mediensucht“ ist ein längerer Informationsfilm des Bundesministeriums für Gesundheit.

Er ist ein freiwilliges Zusatzangebot für die gemeinsame Besprechung mit einer Lehrkraft oder einer erwachsenen Begleitperson.

Der Film dient nicht dazu, eine Diagnose zu stellen. Für die Aufgaben des Kurses ist er nicht erforderlich.

Hinweis: YouTube ist ein externer Dienst und kann Nutzungsdaten verarbeiten. Die YouTube-Inhalte sind nicht automatisch frei lizenziert.


Medienrechte und Quellen

Die folgenden Medien stammen aus Wikimedia Commons.

Die Dateien und ihre Lizenzangaben wurden anhand der jeweiligen Dateiseiten geprüft. Die Dateiseiten enthalten weitere Informationen zur Wiederverwendung.

Medium Urheber oder Herkunft Lizenz oder Freigabe
Smartphone icon.svg G. Hagedorn CC BY-SA 3.0
Hourglass.svg Ysangkok Gemeinfrei
Headphones icon.svg Marek Mazurkiewicz CC0
Runner icon.svg Iconathon CC0
Email icon.svg Jonathan Gemeinfrei
Simple Happy Beep.ogg waveplaySFX CC0
Computer keyboard.ogg russiandoll Gemeinfrei
Web browser demo.webm DecafPotato CC BY-SA 4.0; weitere Hinweise zu Software und Wikipedia-Inhalten auf der Dateiseite
Adding an image using the visual editor.webm Neil P. Quinn und genannte Mitwirkende CC BY-SA 4.0

Was bedeuten die Angaben?

CC0: Das Medium wurde zur freien Nutzung freigegeben.

Gemeinfrei: Das Medium darf grundsätzlich ohne urheberrechtliche Erlaubnis genutzt werden.

CC BY-SA: Bei der Nutzung müssen der Urheber genannt und die Lizenzbedingungen beachtet werden. Bei Bearbeitungen gelten zusätzliche Bedingungen.

Die jeweiligen Dateiseiten sind für genaue Angaben maßgeblich. Die hier gezeigten Dateien wurden nicht verändert.

Die nachgebauten Browser- und E-Mail-Beispiele dieses Kurses sind eigene fiktive Textdarstellungen. Sie zeigen keine echten Konten und keine privaten Nachrichten.

Die Filmangebote des Internet-ABC und das YouTube-Video werden als externe Quellen angeboten. Für sie wird keine freie Nachnutzung behauptet.


Hinweise für begleitende Lehrkräfte

Zielgruppe: Klasse 6, Förderschwerpunkt Lernen.

Bereich: Medien – E-Mail, Internet und Medienreflexion.

Abschnitt: Transfer.

Die Lernenden gehen von einer Alltagssituation aus. Sie bearbeiten eine begleitete Übung. Anschließend treffen sie eine eigene Entscheidung an einem erfundenen Beispiel.

Jede kurze Einheit kann unabhängig wiederholt werden.

Unterstützung: Symbolbilder, Wortlisten, Satzstarter, Beispiele und vorgelesene Texte.

Antwortmöglichkeiten: Auswählen, Zeigen, Hören, Sprechen, Malen oder Schreiben.

Feedback: Erst eine gelungene Teilleistung benennen. Danach bei Bedarf einen konkreten Hinweis geben. Wiederholung ermöglichen.

Freiwilligkeit: Persönliche Mediengewohnheiten werden nicht abgefragt. Es werden keine realen Bildschirmzeit-Protokolle, Kontodaten oder Kommunikationsinhalte benötigt.

Datenschutz: Keine Klarnamen, Screenshots von privaten Geräten oder Audioaufnahmen der Lernenden sammeln. Für Lernnachweise ausschließlich erfundene Beispiele verwenden.

Externe Medien: Videos und Webseiten vor dem Unterricht auf Erreichbarkeit und Eignung prüfen. Bei Datenschutzbedenken ausschließlich die Textbeispiele, Bilder und Offline-Aufgaben verwenden.

Wichtig: Der Kurs dient der Bildung und Reflexion. Er enthält keine diagnostische oder schulrechtliche Einstufung.


Verknüpfte Lernbereiche


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