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D5 Fö - Die Stimmung eines Gedichts

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D5 Fö - Die Stimmung eines Gedichts

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D5 Fö - Die Stimmung eines Gedichts

Deutsch · Klasse 5 · Förderschwerpunkt Lernen · Übung · Gedichte


Einleitung

Stell dir vor: Du kommst auf den Schulhof. Ein Freund winkt dir und lacht. Du freust dich. Später sitzt du allein auf einer Bank. Du vermisst deinen Freund. Nun bist du traurig.

Auch ein Gedicht kann solche Gefühle zeigen. Das nennen wir Stimmung.

Dein Ziel: Du ordnest Wörter, Bilder und die Stimme einer Stimmung zu. Du kannst zeigen, sagen oder schreiben, warum du so denkst.

Datei:Happy smiley face.png

Wähle: Welches Gesicht passt zu Freude? Welches zu Traurigkeit? Zeige auf die Bilder oder sage Deine Antwort.

Merke: Jeder Mensch kann ein Gedicht etwas anders fühlen. Wichtig ist: Du nennst einen Hinweis aus dem Text. Du musst nichts Persönliches erzählen.


Dein Lernweg: kleine Schritte

Du kannst jede Übung einzeln machen. Eine Übung dauert ungefähr 3 bis 6 Minuten. Du kannst jederzeit stoppen und wiederholen. Lesen, Hören und Zeigen sind gleich gute Wege zum Mitmachen.

Schritt Das machst du Du kannst antworten mit …
1. Sehen Ein Bild anschauen. Zeigen oder auswählen.
2. Hören Vier kurze Zeilen hören. Ein Wort sagen oder eine Karte zeigen.
3. Finden Ein wichtiges Wort suchen. Unterstreichen oder zeigen.
4. Sprechen Die Zeilen mit Deiner Stimme lesen. Leise, ruhig, schnell oder laut sprechen.
5. Selbst machen Eine eigene Verskarte bearbeiten. Zeichnen, sprechen oder schreiben.

Du brauchst: Papier, Stift und vielleicht jemanden, der Dir etwas vorliest. Ton ist freiwillig. Du kannst alles auch ohne Ton bearbeiten.


Das hilft Dir beim Erkennen


Vier Stimmungen

Stimmung Typische Wörter So kann die Stimme klingen
Fröhlich lachen, Freude, hüpfen hell und lebendig
Traurig allein, vermissen, Träne leise und langsam
Ruhig still, sanft, schlafen weich und mit Pausen
Spannend plötzlich, knackt, wer aufmerksam, mit Pausen

Achtung: Die Wörter sind Hinweise. Regen ist nicht immer traurig. Ein Gedicht kann auch von einer lustigen Pfütze erzählen. Die Stimmung erkennst du am ganzen Text.

Drei Fragen helfen Dir: Was passiert? Welches Wort ist wichtig? Wie klingt die Stimme?


Vier Hilfen – nimm, was Du brauchst

Hilfe So nutzt Du sie
Bildhinweis Schau zuerst auf das Foto oder das Gesicht.
Wortliste Wähle aus: fröhlich · traurig · ruhig · spannend.
Satzstarter „Das Gedicht klingt …, weil …“
Beispiel „Es klingt fröhlich, weil das Wort lachen vorkommt.“

Wenn Du nicht weiterweißt: Lies oder höre nur zwei Zeilen. Suche ein Gefühl-Wort. Versuche es noch einmal.


Begleitete Übungen


Mini-Übung 1: Ein guter Morgen – fröhlich

Datei:Blue Sky with Clouds.jpg

Gedicht: „Ein guter Morgen“ (neu für diesen Kurs geschrieben)

Die Sonne scheint. Der Himmel ist blau.
Ich rufe laut: „Komm her und schau!“
Wir lachen und wir rennen los.
Die Freude in mir ist riesengroß.

Schritt A – Hören: Lass Dir die vier Zeilen langsam vorlesen. Du kannst sie auch selbst lesen.

Schritt B – Zeigen: Zeige auf fröhlich oder traurig.

Schritt C – Begründen: Welches Wort hilft? lachen oder allein?

Schritt D – Sprechen: Lies „Wir lachen und wir rennen los“ mit einer fröhlichen Stimme.

Hilfe: Bild: heller Himmel. Wortliste: lachen, Freude, rennen. Satzstarter: „Es klingt fröhlich, weil …“ Beispiel: „… weil sie lachen.“

Feedback: Fröhlich passt gut. Im Gedicht stehen „lachen“ und „Freude“. Hast Du etwas anderes gewählt? Suche diese Wörter und versuche es erneut. Gut, dass Du genau hinschaust!


Mini-Übung 2: Der leere Platz – traurig

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes:

Gedicht: „Der leere Platz“ (neu für diesen Kurs geschrieben)

Der Regen fällt. Der Himmel ist grau.
Der Platz bleibt leer. Ich schau und schau.
Mein Freund ist fort. Ich bin allein.
Ich wünsche mir: Er soll hier sein.

Hören: Spiele zuerst das kurze Regengeräusch ab. Höre dann die vier Gedichtzeilen. Das Geräusch ist kein Gedichtvortrag.

Ton auf Wikimedia Commons öffnen

Wähle: traurig oder fröhlich? Zeige Deine Wahl.

Suche: Welche Wörter zeigen das Gefühl? allein und Freund ist fort.

Sprich: „Ich bin allein“ langsam und leise. Du darfst auch nur zuhören.

Hilfe: Bild: Regentropfen. Wortliste: allein, fort, wünsche. Satzstarter: „Der Platz ist leer. Deshalb …“ Beispiel: „Das Gedicht wirkt traurig, weil der Freund fehlt.“

Feedback: Traurig ist hier gut begründet. Entscheidend ist der fehlende Freund, nicht nur der Regen. Wenn Du „Regen“ gewählt hast, suche zusätzlich das Wort „allein“.


Mini-Übung 3: Der Abend – ruhig

Datei:Autumnleaves.jpg

Gedicht: „Der Abend“ (neu für diesen Kurs geschrieben)

Der Mond steht still.
Ein Blatt fällt sacht.
Der Wind ruht aus.
Nun kommt die Nacht.

Höre auf den Klang:

Windspiel hören Ton auf Wikimedia Commons öffnen

Zeige: ruhig oder spannend?

Sprech-Übung: Lies jede Zeile langsam. Mache nach jeder Zeile eine kleine Pause.

Hilfe: Bild: Blätter. Wortliste: still, sacht, ruht. Satzstarter: „Das Gedicht klingt ruhig, weil …“ Beispiel: „… weil der Wind ruht.“

Feedback: Ruhig passt: „still“, „sacht“ und „ruht“ bremsen das Tempo. Eine langsame Stimme kann diese Stimmung verstärken.

Hörvortrag zum Vergleich: Auch ein älteres Gedicht kann den Frühling zeigen. Höre bei „Er ist’s“ von Eduard Mörike nur so lange zu, wie Du magst. Die Aufnahme dauert etwa 32 Sekunden. Achte auf Deine Stimmung. Das Wort „Frühling“ kann ein Hinweis sein.

Gedichtvortrag auf Wikimedia Commons öffnen

Zusatzfrage: Klingt Dir der Frühling eher fröhlich oder ruhig? Begründe Deine Antwort mit dem, was Du gehört hast. Verschiedene begründete Antworten sind möglich.


Mini-Übung 4: Ein Geräusch im Wald – spannend

Datei:Fog and Forest (Unsplash).jpg

Gedicht: „Im Wald“ (neu für diesen Kurs geschrieben)

Im dunklen Wald knackt ein Ast.
Ich halte an. Was war denn das?
Ich höre Schritte hinter mir.
Ich drehe mich um. Wer ist denn hier?

Zeige: spannend oder ruhig?

Höre auf die Stimme: Lies „Was war denn das?“ erst schnell. Dann langsam mit einer Pause. Was macht mehr Spannung?

Hilfe: Bild: Nebel im Wald. Wortliste: dunkel, knackt, wer. Satzstarter: „Das Gedicht ist spannend, weil …“ Beispiel: „… weil niemand weiß, woher das Geräusch kommt.“

Feedback: Spannend ist gut begründet. Die Fragen lassen uns neugierig werden. Ist Dir das Bild unangenehm? Überspringe es und arbeite nur mit den Wörtern.


Selbstständiger Lernschritt


Mini-Übung 5: Regen kann auch fröhlich sein

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes:

Neue Verskarte: „Pfützen“ (neu für diesen Kurs geschrieben)

Der Regen spritzt. Ich lache laut.
Ich hüpfe durch die Pfützen.
Mein Schuh ist nass. Das macht mir Spaß.
Ich will noch einmal springen!

Du bist dran: Wähle fröhlich oder traurig. Suche ein Wort, das Deine Wahl zeigt. Sage den Satz oder schreibe ihn auf.

Hilfen in Stufen: Bildhinweis: Regenbogen. Wortliste: lache, hüpfe, Spaß. Satzstarter: „Der Text wirkt …, weil …“ Beispiel erst nach Deinem Versuch: „Der Text wirkt fröhlich, weil das Kind lacht.“

Prüfe Dich selbst: „Regen“ kommt vor. Trotzdem passt fröhlich, denn „lache“ und „Spaß“ zeigen Freude. Wenn Du das erkannt hast, hast Du ganz genau gelesen!

Weiterdenken: Kann ein Gedicht über Sonne traurig sein? Ja. Es kommt darauf an, was die Wörter erzählen. Erfinde dazu einen traurigen Satz mit „Sonne“.


Reime, Rhythmus und Stimme


Reimkarten

Ein Reim klingt am Wortende ähnlich. Ein Reim kann Spaß machen. Nicht jedes Gedicht hat Reime. Auch ein Reim verrät die Stimmung nicht allein.

Karte links Karte rechts Aufgabe
blau schau Sprich beide Wörter.
los groß Klatsche bei jedem Wort.
allein sein Finde den gleichen Klang.
sacht Nacht Sprich die Wörter leise.
gut Mut Sprich die Wörter fröhlich.

Lege Reimkarten: Schreibe die Wörter auf kleine Papierkarten. Mische sie. Suche passende Paare. Du kannst Dir die Wörter auch vorlesen lassen.


Rhythmus zum Mitmachen

Rhythmus bedeutet: Töne und Pausen folgen in einer bestimmten Folge. Sprich: „Son-ne scheint“ und klatsche die Silben. Oder klopfe ganz leise auf den Tisch.

Hörkarte: gleichmäßige Schläge

Rhythmus auf Wikimedia Commons öffnen

Mach mit: Klatsche vier Schläge. Mache eine Pause. Wiederhole es. Danach sprich zwei Verse langsam oder schnell. Wie ändert sich die Wirkung?

Mitmachvideo: Du kannst den Rhythmus auch mit einem Schulvideo üben. Klatsche nur mit, wenn Du magst. Hier geht es um den Takt, nicht um die richtige Stimmung eines Gedichts.

Ruhiges Beispiel zum Hören: Das bekannte Gedicht „Der Mond ist aufgegangen“ von Matthias Claudius wurde auch als Lied vertont. Höre den Beginn. Passt für Dich ruhig? Die hier eingebettete Aufnahme ist ein Lied, kein gesprochener Gedichtvortrag.


Interaktive Verskarten: Wähle und begründe

Lies jede Karte. Du kannst sie Dir vorlesen lassen. Wähle dann eine Stimmung. In den Quizfragen weiter unten kannst Du Deine Wahl prüfen.

Verskarte Zwei Antworten zum Wählen Dein Grund
„Wir lachen und rennen los.“ fröhlich / traurig „lachen“
„Mein Freund ist fort.“ traurig / ruhig „fort“
„Der Wind ruht aus.“ ruhig / spannend „ruht“
„Was war denn das?“ spannend / fröhlich Frage nach einem Geräusch
„Ich hüpfe durch die Pfützen.“ fröhlich / traurig „hüpfe“

Deine Antwort zählt: Zeige, sprich oder schreibe. Benenne möglichst ein Wort aus der Verskarte.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Tipp: Lies nur eine Frage. Wähle eine Antwort. Du darfst wieder von vorn anfangen.

Was bedeutet Stimmung in einem Gedicht? (Das Gefühl, das der Text bei uns auslösen kann) (!Die Anzahl der Zeilen) (!Der Name des Buches) (!Die Größe der Schrift)




Welche Stimmung passt zu „Wir lachen laut“? (fröhlich) (!traurig) (!ruhig) (!ängstlich)




Welche Wörter zeigen im Gedicht „Der leere Platz“ Traurigkeit? (allein und Freund ist fort) (!lachen und Freude) (!hüpfen und Spaß) (!rennen und los)




Welche Stimme passt gut zum ruhigen Abend? (langsam und sanft) (!sehr schnell und rufend) (!laut schreiend) (!hektisch und hastig)




Welches Wort macht die Waldkarte spannend? (knackt) (!schläft) (!lacht) (!tanzt)




Was hilft Dir, eine Stimmung zu begründen? (ein wichtiges Wort aus dem Gedicht) (!nur die Farbe des Papiers) (!nur die Länge der Überschrift) (!nur die Nummer der Aufgabe)




Kann Regen in einem Gedicht fröhlich wirken? (ja wenn jemand dabei lacht und Spaß hat) (!nein Regen ist immer traurig) (!nein Regen ist immer spannend) (!nein Regen ist nie Teil eines Gedichts)




Welche beiden Wörter reimen sich? (Nacht und sacht) (!Nacht und Sonne) (!Freude und Regen) (!Wald und Licht)




Was machst Du bei einer Sprechpause? (Du hörst kurz auf zu sprechen) (!Du liest doppelt so schnell) (!Du überspringst das ganze Gedicht) (!Du sagst jedes Wort zweimal)




Dürfen zwei Menschen ein Gedicht unterschiedlich empfinden? (ja wenn sie ihre Meinung mit dem Text begründen) (!nein es gibt immer nur ein erlaubtes Gefühl) (!nein nur die lauteste Stimme zählt) (!nein Bilder entscheiden immer allein)




Feedback zum Quiz: Richtig? Gut! Du hast einen Hinweis erkannt. Noch unsicher? Lies den kurzen Vers noch einmal. Suche ein Wort wie „lachen“, „allein“, „still“ oder „knackt“. Jeder neue Versuch ist Übung.


Memory

Spiel: Finde zusammengehörige Begriffe. Du kannst die Paare auch auf Papierkarten schreiben.

Freude fröhliche Stimmung
Vermissen traurige Stimmung
Stille ruhige Stimmung
Rätsel spannende Stimmung
Betonung ein Wort deutlich hervorheben
Sprechpause kurz still sein beim Vorlesen
Reimwort Wort mit ähnlich klingendem Ende





Drag and Drop

Ordne die kurzen Verse zu. Lies langsam oder lass sie Dir vorlesen.

Ordne die richtigen Begriffe zu. Stimmung
Wir lachen zusammen. fröhlich
Ich vermisse dich. traurig
Alles ist ganz still. ruhig
Was knackt im Wald? spannend
Morgen geht es weiter. hoffnungsvoll





Kreuzworträtsel

Suche die Wörter. Alle Antworten bestehen aus nur einem Wort.

Sonne Was scheint an einem hellen Tag am Himmel?
Regen Was fällt als Wasser aus Wolken?
Stille Wie heißt es, wenn kaum etwas zu hören ist?
Stimme Womit machst Du ein Gedicht beim Vorlesen hörbar?
Reim Wie heißt ein ähnlicher Wortklang am Ende?
Pause Was machst Du, wenn Du kurz nicht sprichst?





LearningApps

Weitere Übungen suchen: Du kannst eine Aufgabe wählen und mehrfach spielen. Externe Übungen können anders aufgebaut sein als dieser Kurs.


Lückentext

Tipp: Denke an die Wörter aus den Mini-Übungen. Pro Satz fehlt nur ein Wort.

Vervollständige den Text.
Die

ist das Gefühl, das ein Gedicht bei uns auslösen kann.
Das Wort „lachen“ passt oft zu einer

Stimmung.
Das Wort „allein“ kann auf eine

Stimmung hinweisen.
Das Wort „still“ passt gut zu einer

Stimmung.
Ein plötzliches Knacken kann eine Geschichte

machen.
Beim Vorlesen kann die

die Stimmung zeigen.
Eine kurze Unterbrechung beim Sprechen heißt

.
Die Wörter „Nacht“ und „sacht“ bilden einen

.
Auch Regen kann in einem Gedicht

wirken.
Für Deine Meinung findest Du einen

im Text.




Offene Aufgaben

Du entscheidest: Du kannst Deine Antwort zeigen, sagen, zeichnen oder schreiben. Du musst keine Aufnahme teilen. Bitte verwende keine Namen, Fotos oder anderen persönlichen Daten von Kindern.


Leicht

  1. Gefühlskarten: Male ein fröhliches und ein trauriges Gesicht. Zeige dazu passende Wörter.
  2. Bildwahl: Wähle eines der Bilder im Kurs. Sage ein Gefühl und ein Wort als Grund.
  3. Zweizeiler: Lass Dir zwei Verse vorlesen. Zeige mit einer Karte, wie sie klingen.
  4. Reimpaare: Schreibe „blau“, „schau“, „sein“ und „allein“ auf Karten und lege passende Paare.


Standard

  1. Stimmenspiel: Lies einen Vers zuerst fröhlich, dann traurig. Sage, was sich an Deiner Stimme ändert.
  2. Wortsuche: Unterstreiche in einem Vierzeiler zwei Wörter, die eine Stimmung zeigen, und erkläre eines davon.
  3. Klatschvers: Sprich zwei Zeilen und klatsche einen langsamen Rhythmus dazu. Wiederhole ihn.
  4. Satzstarter: Ergänze: „Ich finde das Gedicht …, weil das Wort … darin steht.“ Du kannst Deinen Satz auch sprechen.


Schwer

  1. Gedichtwerkstatt: Schreibe vier kurze Zeilen zu einer selbst gewählten Stimmung. Eine Wortliste darf Dir helfen.
  2. Stimmenvergleich: Trage dieselben zwei Zeilen in zwei Stimmungen vor. Erkläre, welche Wirkung anders ist.
  3. Stimmungswechsel: Verändere „Ich sitze allein“ so, dass eine fröhliche Szene entsteht. Begründe Deine Wortwahl.
  4. Verskarten-Projekt: Gestalte vier Karten aus eigenem Text, einfachem Bild und einer Stimmung. Eine erwachsene Person kann die Karten vorlesen. Veröffentliche keine Daten von Kindern.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

Hier geht es darum, Zusammenhänge zu erkennen. Du darfst die Wortliste verwenden und Deine Antwort mündlich geben.

  1. Zwei Stimmen: Jemand liest „Der Wind ruht aus“ erst langsam und dann schnell. Vergleiche die Wirkung und sage warum.
  2. Gleicher Regen: Vergleiche „Mein Freund ist fort“ und „Ich hüpfe durch die Pfützen“. Beide Szenen können Regen haben. Warum sind die Stimmungen anders?
  3. Wortwechsel: Ersetze im Satz „Wir lachen laut“ das Wort „lachen“ durch „weinen“. Erkläre, was mit der Stimmung geschieht.
  4. Bild und Text: Zu einem nebligen Wald gehört der Satz „Wir spielen fröhlich Verstecken“. Erkläre, warum das Bild allein die Stimmung nicht sicher festlegt.
  5. Vorleseplan: Markiere in einem kurzen Gedicht eine Pause und ein Wort zum Betonen. Begründe beide Stellen.
  6. Reim und Sinn: Nenne einen Reim aus dem Kurs. Erkläre, warum Du für die Stimmung noch andere Wörter brauchst.


Lernnachweis

Du kannst zeigen, was Du gelernt hast. Du brauchst dafür keine Prüfung mit Zeitdruck.

  1. Du erkennst bei mindestens zwei kurzen Verskarten eine passende Stimmung.
  2. Du findest in einer Karte mindestens ein Wort als Hinweis.
  3. Du erklärst Deine Wahl mit „… weil …“, mündlich, schriftlich oder mit Wortkarten.
  4. Du zeigst an einem Beispiel, wie laut, leise, schnell oder langsam gesprochene Wörter anders wirken.
  5. Du weißt: Regen, Sonne und Bilder legen die Stimmung nicht immer fest.
  6. Du bearbeitest eine eigene Verskarte oder gestaltest einen kurzen Vers.

Rückmeldung: „Du hast ein gutes Hinweiswort gefunden.“ – „Deine Begründung passt zu diesem Vers.“ – „Versuche es noch einmal und achte auf das Wort ‚allein‘.“ Jede verständlich begründete Deutung wird ernst genommen. Diese Aufgaben sind keine Diagnose und keine schulrechtliche Einstufung.


OERs zum Thema

Einfach nachlesen: Was ist ein Gedicht? · Lyrik · Reim · Rhythmus · Stimmung

Wikipedia als Zusatz für Erwachsene und Interessierte: Der Artikel zum Gedicht ist umfangreicher und schwieriger als unsere Übungen.


Quellen, Medienrechte und Hinweise

Die fünf kurzen Übungsgedichte und die Reim- und Verskarten wurden eigens für diesen Kurs geschrieben. Der zusätzliche Gedichtvortrag „Er ist’s“ nutzt ein gemeinfreies Gedicht von Eduard Mörike. Die Aufnahme hat dagegen eine eigene freie Lizenz.

Wikimedia-Commons-Medien: Die folgenden konkreten Dateien und ihre Nutzungsbedingungen wurden auf den Beschreibungsseiten geprüft. CC0 und gemeinfrei bedeuten, dass keine Namensnennung vorgeschrieben ist; die Urheber nennen wir trotzdem.

Bild oder Ton Quelle und Urheber Lizenz
Fröhliches Gesicht Hedfones CC0
Trauriges Gesicht Pd4u CC0
Blauer Himmel Jeffrey Betts CC0
Regentropfen Raysonho CC0
Herbstlaub Koalacuddles CC0
Nebelwald Andrew Neel CC0
Regenbogen Jazkeilani CC0
Regen-Ton ジダネ gemeinfrei
Windspiel-Ton stephan gemeinfrei
Rhythmus-Ton Logictheo gemeinfrei
Gesprochenes Gedicht „Er ist’s“ Aufnahme DasBee CC BY-SA 3.0; unverändert eingebunden

Videos: BildungsTV: „Pausen klatschen im 4/4-Takt“ und Kinderlieder zum Mitsingen und Bewegen: „Der Mond ist aufgegangen“ sind geprüfte YouTube-Seiten. Sie sind nicht als frei weiterverwendbare Videos ausgewiesen. Deshalb nur über die Originalplattform ansehen oder einbetten; nicht herunterladen, neu hochladen oder verändern. Kein Sofatutor.

Zur Fachgrundlage: Gedicht, Reim und Abendlied von Matthias Claudius (Wikipedia). Die einfachen Definitionen im Kurs sind didaktisch verkürzt.

Datenschutz: Du brauchst kein Konto, keinen Namen und keine Aufnahme hochzuladen. Beim Öffnen externer Seiten können deren eigene Datenschutzregeln gelten. Alle Kernaufgaben funktionieren auch mit gedruckten Texten und ohne Videos.


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