Prüfungswerkstatt Kfz Elektro SHK IT und Handel – Ein IT-Projekt anhand eigener Unterlagen präsentieren
Prüfungswerkstatt Kfz Elektro SHK IT und Handel – Ein IT-Projekt anhand eigener Unterlagen präsentieren
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Prüfungswerkstatt Kfz Elektro SHK IT und Handel – Ein IT-Projekt anhand eigener Unterlagen präsentieren
Einleitung
Zielgruppe: Auszubildende in IT, Kfz, Elektro, Sanitär-Heizung-Klima (SHK) und Handel. Lernzeit: sechs kurze Einheiten zu je etwa 7–10 Minuten plus eigene Projektarbeit.
Dein Ziel: Du präsentierst einen IT-Auftrag so, dass Anforderung, Umsetzung, Testnachweis und eigene Entscheidung nachvollziehbar zusammenpassen. Dein roter Faden ist ein fortlaufendes Projektdossier mit Skizzen, Simulationen, Prüfdaten, Quellen und einer begründeten Abgabe.
Wichtige Grenze: Dieser Kurs ist ein fiktives Training, keine echte IHK-Projektarbeit. Für eine offizielle IT-Abschlussprüfung gelten eine reale betriebliche Durchführung, eine genehmigte Aufgabenstellung und die Vorgaben Deiner zuständigen IHK. Übernimm keine erfundenen Daten als echte Prüfnachweise. IHK Rhein-Neckar: Projektarbeit und Präsentation
Datenschutz: Arbeite ausschließlich mit den unten ausdrücklich als SIMULATION gekennzeichneten Daten oder eigenen, freigegebenen und anonymisierten Übungsmaterialien. Kein Upload von Betriebsunterlagen, kein externer KI-Zugriff und kein verpflichtendes Nutzerkonto.

Bildimpuls: In welcher Projektphase entsteht welcher Beleg?
Der Ausbildungsfall: Werkstatt W5
Die fiktive Ausbildungswerkstatt W5 betreut fünf Bereiche: Kfz, Elektro, SHK, IT und Handel. Bisher liegen Übungsprüfungen auf verschiedenen Papierformularen. Ein lokales Prüfprotokoll auf einem Schulungsrechner soll einfache Datensätze erfassen und einen Bericht für die Präsentation ausgeben.
Projektauftrag: Entwirf einen datensparsamen Offline-Prototyp. Zeige eine Eingabeskizze, einen beispielhaften Datenfluss und prüfbare Testfälle. Ein funktionsfähiges Programm ist im Basiskurs nicht erforderlich; falls Du eines entwickelst, darfst Du nur tatsächlich ausgeführte Tests als reale Tests ausweisen.
| Rahmenbedingung | Vereinbarung im Übungsfall |
|---|---|
| Nutzung | Ein Schulungsrechner, zunächst ohne Cloud oder externen Dienst |
| Eingabe | Kennung, Fachbereich, Datum, Prüfart, Demo-Wert, Einheit, Bearbeitungsstatus |
| Ausgabe | Übersicht und lokal gespeicherter Beispielbericht |
| Sicherheit | Keine Namen, Kundendaten, Zugangsdaten oder echten Anlagenmessungen |
| Erfolg | Ein fremder Lernender versteht die Lösung und kann die geplanten Tests wiederholen |
Sicherheitshinweis: Die Übung ersetzt keine vorgeschriebenen Prüfungen an elektrischen, hydraulischen oder fahrzeugtechnischen Anlagen.
Dein Projektdossier: Eine Mappe wächst mit
Lege die folgende Struktur lokal auf Papier oder auf Deinem Gerät an. Ergänze in jeder Einheit das nächste Blatt. Für die Präsentation zeigst Du nur die entscheidenden Nachweise.
| Blatt | Inhalt | Entsteht in |
|---|---|---|
| D0 – Steckbrief | Ausgangslage, Ziel, Eigenanteil | Einstieg |
| D1 – Anforderungen | Muss-Kriterien, Abnahmekriterien | Einheit A |
| D2 – Entscheidung | Varianten, Aufwand, begründete Wahl | Einheit B |
| D3 – Skizze | Oberfläche, Datenfluss und Demo-Datensatz | Einheit C |
| D4 – Testblatt | Soll, Ist, Beleg, Status, Fehlerkorrektur | Einheit D |
| D5 – Präsentation | Folienfolge, Bildbelege, Sprechtext | Einheit E |
| D6 – Quellen und Rechte | Sachquellen, Bildurheber, Lizenzhinweise | Einheit F |
| D7 – Eigene Abgabe | Reflexion, offene Punkte, Version, Erklärung | Abschluss |
Versionsspur: Notiere nach jeder Änderung kurz Was? Warum? Welcher Beleg? – zum Beispiel: „V0.2: Pflichtfeld Kennung ergänzt, weil sonst keine eindeutige Zuordnung möglich ist; Test T02 geplant.“
Einheit A – Den Auftrag in Anforderungen übersetzen
7–10 Minuten | Dossier: D0 und D1

Bildimpuls: Welche Arbeit muss abgeschlossen sein, bevor getestet werden kann?
IHK Rhein-Neckar: ältere Videoaufzeichnung zum Projektantrag. Beachte: Die dort gezeigte Portalsoftware ist inzwischen teilweise überholt; maßgeblich sind die aktuellen IHK-Hinweise.
Merksatz: Eine gute Anforderung beschreibt ein überprüfbares Ergebnis, nicht bloß einen Wunsch.
| Kennung | Muss-Anforderung | Geplante Prüfung |
|---|---|---|
| A1 | Alle fünf Fachbereiche sind auswählbar. | T01 |
| A2 | Eine leere Kennung wird zurückgewiesen. | T02 |
| A3 | Dieselbe Kennung darf nicht doppelt gespeichert werden. | T03 |
| A4 | Der Übungsbericht lässt sich ohne Internet lokal erstellen. | T04 |
| A5 | Es werden keine Personennamen erfasst. | T05 |
Basis: Markiere die Anforderung, die einen doppelten Eintrag verhindern soll. Feedback: A3 ist richtig, weil eine eindeutige Kennung die Zuordnung sichert.
Anwendung: Formuliere für A4 ein beobachtbares Erfolgskriterium. Feedback: „Bericht wird bei getrennter Internetverbindung lokal abgelegt“ ist prüfbar; „funktioniert gut“ nicht.
Transfer: Ein Betrieb verlangt nachträglich Kundenadressen. Entscheide begründet, ob sie im Übungsfall erforderlich sind. Feedback: Gute Antworten prüfen Zweck, Notwendigkeit und Datenschutz, statt blind weitere Felder einzubauen.
Gestufte Hilfe: Stufe 1: „Woran erkenne ich Erfolg?“ · Stufe 2: „Wenn ich ..., dann soll ...“ · Stufe 3: „Bei leerer Kennung erscheint eine Fehlermeldung und der Datensatz wird nicht gespeichert.“
Einheit B – Varianten vergleichen und entscheiden
7–10 Minuten | Dossier: D2

Bildimpuls: Verschiebe im eigenen Plan Aufgaben von „offen“ über „in Arbeit“ nach „geprüft“.
Lernvideo: Aufgaben der Projektplanung.
| Variante | Vorteil | Grenze |
|---|---|---|
| Papierformular | Kein Programm nötig | Suchen und Zusammenführen mühsam |
| Lokale Tabellenlösung | Schnell prototypisch vorführbar; kein Netz nötig | Eingaben und Versionen müssen abgesichert werden |
| Webanwendung | Mehrere Arbeitsplätze denkbar | Höherer Aufwand für Betrieb, Berechtigungen und Datensicherheit |
Beispielentscheidung: Für eine einzelne Ausbildungsstation wird die lokale Tabellenlösung als Prototyp gewählt. Sie passt zum Offline-Ziel und ist mit einfachen Mitteln erklärbar. Das ist eine begründete Übungsentscheidung, keine allgemeine Empfehlung für jeden Betrieb.

Vergleichsbild: Ein vernetztes System benötigt zusätzliche Entscheidungen zu Zugriffen und Verbindungen – für W5 zunächst nicht nötig.
Basis: Nenne einen Vorteil der lokalen Lösung. Feedback: Eine Antwort mit Bezug auf den Offline-Auftrag ist stärker als „ist modern“.
Anwendung: Zeichne drei Arbeitspakete als Mini-Kanban: Eingabe skizzieren, Daten prüfen, Vortrag üben. Feedback: Das Testen darf nicht fehlen, weil eine Umsetzung ohne Überprüfung unbelegt bleibt.
Transfer: Wann wäre eine Weblösung trotz Mehraufwand sinnvoll? Feedback: Nur mit konkretem Bedarf wie mehreren Standorten und einem begründeten Sicherheits- und Betriebskonzept.
Gestufte Hilfe: Stufe 1: „Vergleiche Aufwand, Nutzen, Datenschutz.“ · Stufe 2: „Für W5 zählt vor allem ...“ · Stufe 3: „Ein Einzelplatz rechtfertigt keine zusätzliche Serverinfrastruktur.“
Einheit C – Skizze und Simulation bauen
7–10 Minuten | Dossier: D3

Bildimpuls: Ein Wireframe zeigt Felder und Bedienwege, bevor eine Anwendung fertig ist.
Deine eigene W5-Skizze:
+----------------------------------+ | W5 – Übungsprüfmappe | | Kennung: [ SIM-01 ] | | Bereich: [ Kfz v ] | | Datum: [ Übungsdatum ] | | Prüfart: [ Lehrmodell ] | | Demo-Wert: [ 12,4 ] [ V ] | | Status: [ erfasst v ] | | [ lokal speichern ] [ Bericht ] | +----------------------------------+
SIMULIERTE Prüfdaten – keine Mess- oder Abnahmebescheinigung:
| Kennung | Bereich | Demo-Wert | Simulationsart |
|---|---|---|---|
| SIM-01 | Kfz | 12,4 V | Lehrmodell |
| SIM-02 | Elektro | kein Messwert | Sichtprüfungsformular |
| SIM-03 | SHK | 1,8 bar | Drucksimulation |
| SIM-04 | IT | 8 ms | Netzwerktest-Simulation |
| SIM-05 | Handel | 15 Stück | Bestandsübung |
Datenweg: Formular → Eingabeprüfung → lokale Übungsdatei → Vorschau → lokaler Bericht. Die angegebenen Zahlen sind frei erfundene Übungswerte; aus ihnen darf keine technische Sicherheitsbewertung abgeleitet werden.
Basis: Umrande in Deiner Skizze das Pflichtfeld Kennung. Feedback: Damit ist die Verbindung zu A2 sichtbar.
Anwendung: Erstelle mit Papier, Tabellenkalkulation oder einem lokal laufenden Tool einen zweiten Bildschirm für die Berichtsübersicht. Feedback: Ein nachvollziehbarer Datenweg ist wichtiger als aufwendige Gestaltung.
Transfer: Die Elektrogruppe möchte Messwerte echter Anlagen übernehmen. Formuliere eine sichere Grenze. Feedback: Geeignet ist eine Antwort, die Freigabe, Fachverantwortung, Datenschutz und die Trennung von Simulation und Realprüfung nennt.
Gestufte Hilfe: Stufe 1: „Was gibt der Nutzer ein?“ · Stufe 2: „Welche Felder sind Pflicht?“ · Stufe 3: „Kennung fehlt → Hinweis anzeigen → nicht speichern.“
Einheit D – Testnachweise statt Behauptungen
7–10 Minuten | Dossier: D4

Bildimpuls: Testen braucht Vorbereitung, Durchführung, Auswertung und Dokumentation.
Ein Testfall besteht aus Eingabe, erwartetem Ergebnis, beobachtetem Ergebnis und Bewertung. Für W5 ist die folgende Tabelle zunächst ein Testplan. Ohne Ausführung entsteht daraus noch kein echter Testnachweis.
| Test | Eingabe/Aktion | Soll-Ergebnis | Ist-Nachweis | Status |
|---|---|---|---|---|
| T01 / A1 | Jeden Fachbereich wählen | Alle fünf auswählbar | Noch nicht erhoben | Offen |
| T02 / A2 | Kennung leer lassen | Speichern blockiert | Noch nicht erhoben | Offen |
| T03 / A3 | SIM-01 doppelt eingeben | Duplikat abgewiesen | Noch nicht erhoben | Offen |
| T04 / A4 | Internet trennen, Bericht anlegen | Lokale Berichtsdatei entsteht | Noch nicht erhoben | Offen |
| T05 / A5 | Formular auf Personenfelder prüfen | Keine Namensfelder vorhanden | Nur anhand der Skizze geprüft | Teilprüfung |
Papier-Simulation eines Fehlers: Angenommen, SIM-01 wird zweimal angenommen. Dann weicht das gedachte Ist von T03 ab. Eine sinnvolle Korrektur wäre eine Duplikatprüfung mit erneutem Test. Wichtig: Dieses Gedankenexperiment ist kein ausgeführter Softwaretest.
IHK Rhein-Neckar: ältere Videoaufzeichnung zur Projektdokumentation. Für aktuelle Portalwege gilt die Webseite der zuständigen IHK.
Basis: Finde den Test zur leeren Kennung. Feedback: T02 gehört zu A2; die gemeinsame Kennung macht den Nachweis auffindbar.
Anwendung: Führe T02 an Deinem eigenen tatsächlich vorhandenen Papier- oder Software-Prototyp aus und trage Beobachtung und Datum ein. Feedback: Nur eine ehrliche Ist-Beobachtung darf „bestanden“ begründen.
Transfer: T03 scheitert. Entscheide, ob der Projektauftrag bereits vollständig erfüllt ist. Feedback: Nein; dokumentiere Fehler, Folge und Wiederholungstest, statt das Ergebnis zu beschönigen.
Gestufte Hilfe: Stufe 1: „Was sollte passieren?“ · Stufe 2: „Was ist tatsächlich passiert?“ · Stufe 3: „Soll: Ablehnung; Ist: doppelt gespeichert; Status: fehlgeschlagen; Korrektur: Kennungsprüfung.“
Einheit E – Mit den eigenen Belegen präsentieren
7–10 Minuten | Dossier: D5

Bildimpuls: Zeige nicht nur Folien, sondern erläutere Deine Entscheidungen am passenden Beleg.
Fachinformatiker-Fragestunde zur Projektpräsentation; nutze sie kritisch als ergänzende Lernhilfe, nicht als verbindliche Prüfungsordnung.
Übungspräsentation: sechs Bilder beziehungsweise Folien in etwa sechs Minuten. Offizielle Prüfungszeiten richten sich nach Deiner Ausbildungsordnung und IHK; bei den entsprechenden Fachinformatiker-Abschlussprüfungen soll die Präsentation höchstens 15 Minuten dauern. Ausbildungsordnung Fachinformatiker
| Folie | Zeige aus dem Dossier | Kernaussage |
|---|---|---|
| Einstieg | D0 | Welches Problem löse ich? |
| Ziel | D1 | Was ist nachprüfbar gefordert? |
| Wahl | D2 | Warum diese Lösung statt der Alternativen? |
| Entwurf | D3 | Wie funktioniert der Datenweg? |
| Prüfung | D4 | Was wurde wirklich getestet, was ist noch offen? |
| Abschluss | D6/D7 | Was habe ich gelernt und was würde ich verbessern? |
Sprechmuster: „Ich habe die Offline-Variante gewählt, weil ... . Die Anforderung A2 habe ich durch Test T02 überprüft / noch nicht überprüft. Daraus folgt ... .“
Basis: Ordne A2 und T02 derselben Folie zu. Feedback: „Prüfung“ ist überzeugend, wenn Du die Anforderung kurz mitnennst.
Anwendung: Halte einen Kurzvortrag und verwende Deine Skizze und das Testblatt statt langer Textfolien. Feedback: Rückmeldungen sollten sich auf Verständlichkeit, Belege und Begründungen beziehen.
Transfer: Eine prüfende Person fragt, warum keine Cloud verwendet wurde. Antworte anhand von Auftrag, Risiken und Alternativen. Feedback: Gute Antworten benennen eine Abwägung und ihre Grenzen.
Gestufte Hilfe: Stufe 1: „Was – Warum – Wie geprüft?“ · Stufe 2: „Ich entschied mich für ..., weil ...“ · Stufe 3: „Für den Einzelplatz genügt lokal; bei mehreren Standorten müsste ich neu entscheiden.“
Einheit F – Quellen, Medienrechte und eigene Abgabe
7–10 Minuten | Dossier: D6 und D7
BSI-Erklärvideo zu sicherer Cloud-Nutzung: Prüfe daran, weshalb W5 vorerst lokal arbeitet. Ein Video-Link ist keine Aufforderung, Daten hochzuladen.
Quellencheck in drei Fragen: Wer ist verantwortlich? Welche Aussage belegt die Quelle? Ist sie für meinen Ausbildungsberuf und Prüfungszeitraum einschlägig?
Rechtecheck: Bilder von Wikimedia Commons haben unterschiedliche Lizenzen; die Dateiseite nennt Urheber und Bedingungen. YouTube-Videos hier nur verlinken/einbetten, nicht herunterladen, verändern oder als eigene Werke ausgeben. Bei Creative-Commons-Bildern sind Urheber, Quelle, Lizenz und gegebenenfalls Änderungen anzugeben. Creative Commons – BY-SA 4.0
Datenschutzcheck: Bei personenbezogenen Daten gilt unter anderem der Grundsatz der Datenminimierung. Nutze im Kurs ausschließlich erfundene Kennungen; keine Kundendaten, Screenshots mit Geheimnissen oder ungefragte Übertragung an externe Dienste. DSGVO, Artikel 5
Basis: Kennzeichne eine Simulationszahl in D3 als erfunden. Feedback: Die deutliche Kennzeichnung verhindert, dass sie als echter Messbeleg missverstanden wird.
Anwendung: Erstelle ein Quellenblatt mit Aussage, Urheber oder Institution, URL, Abrufdatum und Lizenz. Feedback: Ein Link allein ist bei Lizenzmedien oft kein vollständiger Bildnachweis.
Transfer: Jemand schlägt vor, unveränderte Betriebsdokumente bei einem externen KI-Dienst hochzuladen. Beurteile den Vorschlag. Feedback: Lehne den ungeprüften Upload ab und nutze freigegebene, datensparsame lokale Alternativen.
Gestufte Hilfe: Stufe 1: „Wessen Daten sind betroffen?“ · Stufe 2: „Darf ich sie zeigen oder weitergeben?“ · Stufe 3: „Nur freigegebene, ausreichend anonymisierte Übungsdaten lokal verwenden.“
Fachliche Quellen und geprüfte Medien
Fachquellen – überprüfbar, nicht durch Übungsbehauptungen ersetzen:
- IHK Rhein-Neckar: Projektantrag, Dokumentation, Präsentation; beachte regionale und aktuelle Vorgaben.
- Fachinformatiker-Ausbildungsverordnung: Anforderungen an betriebliche Projektarbeit und Präsentation.
- BSI: Grundinformationen zu Datensicherung und Datenschutzmaßnahmen.
- EUR-Lex, DSGVO Artikel 5: Datenminimierung und Vertraulichkeit.
- Creative Commons: Lizenzpflichten bei Namensnennung und Bearbeitung.
Wikimedia-Commons-Bildnachweise: Die Bilder werden hier unverändert eingebunden. Prüfe bei einer späteren Wiederverwendung erneut die jeweilige Dateiseite.
| Bilddatei / Quelle | Urheberangabe | Lizenz laut Commons |
|---|---|---|
| Development Stages.svg | Playstationman | CC BY-SA 3.0 / GFDL |
| Gantt chart example.png | Vheilman | CC BY-SA 3.0 |
| Kanban board.png | Garbanea | CC BY-SA 4.0 |
| Network diagram (example).svg | Mattias.Campe | CC BY-SA 4.0 |
| Wireframe simples.png | Diego Mariano | CC BY-SA 4.0 |
| Software Testing Life Cycle.jpg | Perfect Happiness | CC BY-SA 4.0 |
| Presentation .jpg | Darle01 | CC BY-SA 4.0 |
Videoquellen: IHK Rhein-Neckar (Antrag und Dokumentation), caesar.academy (Projektplanung), Dozenten aus Leidenschaft (Präsentation), BSI (Cloud-Sicherheit). YouTube-Videos sind dadurch nicht automatisch offen lizenziert.
Hinweis zu externen Medien: Das Laden von YouTube- oder LearningApps-Einbettungen kann Daten an die jeweiligen Anbieter übertragen. Für datensparsames Lernen kannst Du den Kurs auch ohne Abspielen der Videos und ohne externe Lernanwendung bearbeiten.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was ist der Zweck des Projektdossiers? (Entscheidungen und Nachweise nachvollziehbar verbinden) (!Nur schöne Folien sammeln) (!Alle Betriebsdaten veröffentlichen) (!Testfehler verbergen)
Welche Anforderung verhindert doppelte Kennungen? (A3) (!A1) (!A4) (!A5)
Was macht eine Anforderung überprüfbar? (Ein beobachtbares Erfolgskriterium) (!Ein allgemeines Qualitätsversprechen) (!Ein besonders langes Dokument) (!Ein dekoratives Foto)
Warum wurde für W5 die lokale Variante gewählt? (Sie erfüllt den angenommenen Offline-Einzelplatzbedarf) (!Sie ist in allen Betrieben die beste Lösung) (!Sie benötigt zwingend einen Cloudserver) (!Sie erfordert keine Tests)
Was zeigt ein Wireframe hauptsächlich? (Aufbau und Bedienwege einer Oberfläche) (!Den tatsächlichen Stromverbrauch) (!Das Ergebnis aller realen Messungen) (!Eine rechtsverbindliche Freigabe)
Wie sind die Werte in der W5-Tabelle zu verstehen? (Als frei erfundene Übungsdaten) (!Als zertifizierte Werkstattmessungen) (!Als amtliche Grenzwerte) (!Als echte Kundendaten)
Was gehört zwingend zu einem aussagekräftigen Testprotokoll? (Soll-Ergebnis und beobachtetes Ist-Ergebnis) (!Nur der Projektname) (!Nur eine grüne Farbe) (!Nur die Zahl der Folien)
Was gilt für einen noch nicht ausgeführten Test? (Er bleibt offen und ist kein Erfolgsnachweis) (!Er ist automatisch bestanden) (!Er wird aus der Präsentation entfernt) (!Sein Ist-Ergebnis darf erfunden werden)
Womit begründest Du Deine Projektentscheidung überzeugend? (Mit Anforderungen und nachvollziehbaren Alternativen) (!Mit möglichst vielen Fachwörtern) (!Mit fremden unveränderten Folien) (!Mit einer unbelegten Behauptung)
Was ist beim Verwenden eines CC BY-SA Bildes zu beachten? (Urheber Quelle Lizenz und Bearbeitungen angeben) (!Urheber und Lizenz immer entfernen) (!Jedes Bild ohne Quellenhinweis verändern) (!Alle Bilder als eigenes Werk kennzeichnen)
Memory
| Projektauftrag | Beschreibt Ausgangslage und Ziel |
| Muss-Kriterium | Muss bei der Abnahme erfüllt sein |
| Wireframe | Skizziert die Benutzeroberfläche |
| Testfall | Verknüpft Eingabe mit erwartetem Ergebnis |
| Ist-Beobachtung | Hält tatsächlich Festgestelltes fest |
| Quellenblatt | Dokumentiert Herkunft und Nutzungsrechte |
| Reflexion | Begründet Grenzen und Verbesserungen |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Funktion im Projektdossier |
|---|---|
| Anforderungsblatt | Hält überprüfbare Muss-Kriterien fest |
| Variantenvergleich | Begründet die Wahl der Lösung |
| Oberflächenskizze | Verdeutlicht Felder und Bedienwege |
| Testprotokoll | Vergleicht erwartetes und beobachtetes Verhalten |
| Quellenverzeichnis | Macht Belege und Rechte überprüfbar |
Kreuzworträtsel
| Anforderung | Wie heißt eine überprüfbare Erwartung an das System? |
| Wireframe | Wie heißt eine einfache Skizze einer Benutzeroberfläche? |
| Testfall | Welches Wort bezeichnet eine festgelegte Prüfung mit Eingabe und Soll-Ergebnis? |
| Prototyp | Wie heißt eine frühe Modellversion einer Lösung? |
| Simulation | Wie heißt eine nachgebildete Erprobung ohne echten Anlagenbetrieb? |
| Reflexion | Wie heißt die begründete Auswertung des eigenen Vorgehens? |
LearningApps
Die Einbettung öffnet eine Suche nach Lernangeboten; sie behauptet nicht, dass dort eine speziell für W5 erstellte App existiert.
Lückentext
Offene Aufgaben
Arbeite lokal an Deinem W5-Dossier. Bei jeder Aufgabe gilt: Basis = erklären, Anwendung = am Dossier zeigen, Transfer = neue Situation begründet lösen.
Leicht
- Auftrag klären – Basis: Erstelle D0 in drei Sätzen und markiere Ist-Zustand, Ziel und Eigenanteil.
- Kriterien markieren – Basis: Verbinde A1 bis A5 jeweils mit einer passenden Prüffrage.
- Oberfläche zeichnen – Basis: Skizziere das lokale Formular und markiere alle Pflichtfelder.
- Simulationsdaten kennzeichnen – Basis: Versehe jede erfundene Zahl sichtbar mit „SIMULATION“.
Standard
- Projektboard gestalten – Anwendung: Lege einen Ablauf mit Aufgaben, Abhängigkeiten und Prüfschritten an.
- Varianten abwägen – Anwendung: Begründe die Wahl zwischen Papier, lokaler Tabelle und Weblösung.
- Test ausführen – Anwendung: Führe an Deinem eigenen Prototyp einen Test wirklich durch und dokumentiere Soll, Ist und Status.
- Kurzvortrag proben – Anwendung: Halte einen Vortrag mit D0 bis D4 und hole kriterienbezogenes Feedback ein.
Schwer
- Zusatzwunsch bewerten – Transfer: Prüfe die Folgen einer nachträglichen Forderung nach mehreren Standorten.
- Fehler nachvollziehen – Transfer: Simuliere im Papiermodell eine doppelte Kennung und entwickle Fehlerbehebung plus Wiederholungstest.
- Vertrauliche Unterlagen ersetzen – Transfer: Entwirf eine sichere Möglichkeit, reale Betriebsdaten in der Übung durch fiktive Daten zu ersetzen.
- Abgabe kritisch verteidigen – Transfer: Präsentiere Deine Lösung samt Grenzen und beantworte drei begründende Rückfragen.


Lernkontrolle
Bearbeite mindestens fünf Aufgaben schriftlich oder mündlich. Begründe jede Antwort anhand eines Dossierblatts.
- Anforderungsanalyse: Ein Ausbildungsleiter möchte Namen der Prüflinge speichern. Analysiere, welche Anforderungen dadurch entstehen und ob das für den Zweck nötig ist.
- Systemarchitektur: Die W5-Werkstatt erhält einen zweiten Arbeitsplatz. Entwickle zwei Lösungswege und begründe die bessere Wahl für diese neue Lage.
- Softwaretest: T02 funktioniert, T03 scheitert. Erkläre die Folgen für Abnahme, Präsentation und weitere Entwicklung.
- Dokumentation: Ein Bericht enthält einen Demo-Wert, aber keine Kennzeichnung. Begründe das Risiko und verbessere den Nachweis.
- Medienkompetenz: Du findest ein gutes Foto ohne erkennbare Lizenz. Leite daraus eine vertretbare Entscheidung für Deine Folien ab.
- Projektpräsentation: Eine prüfende Person hält Deine Lösung für zu einfach. Verteidige Deinen Eigenanteil mit Anforderungen, Varianten und Tests.
Begründetes Feedbackraster: Stark = Entscheidung, passender Beleg und Grenze genannt. Teilweise = plausible Entscheidung, aber ohne überprüfbaren Beleg. Überarbeiten = nur Behauptung oder erfundener Prüfnachweis. Begründe bei jeder Rückmeldung: „Das überzeugt, weil ...; noch prüfen solltest Du ...“.
Lernnachweis
Deine eigenständige Abgabe ist ein lokales Projektdossier, keine automatische Veröffentlichung und kein Upload.
- D0–D1: Auftrag, eigenes Ziel, mindestens drei überprüfbare Anforderungen.
- D2–D3: Variantenentscheidung mit Begründung, selbst gezeichnete Skizze, als Simulation gekennzeichnete Prüfdaten.
- D4: Mindestens drei ausgearbeitete Testfälle mit Soll, ehrlichem Ist und klarer Trennung zwischen geplant, simuliert und tatsächlich ausgeführt.
- D5: Verständliche Präsentation mit Belegen, Entscheidung und Grenzen.
- D6–D7: Quellen- und Lizenzliste, Version, persönliche Reflexion und Kennzeichnung nicht selbst erstellter Bestandteile.
Bewertungsvorschlag: Je 0–2 Punkte für (a) Zielklarheit, (b) Entscheidungsbegründung, (c) Nachvollziehbarkeit der Skizze, (d) Belegqualität der Tests, (e) Quellen/Eigenleistung – insgesamt 10 Punkte. 2 = vollständig und begründet; 1 = teilweise nachvollziehbar; 0 = fehlt oder unbelegt. Eine nicht ausgeführte Prüfung ist dabei kein bestandener Test.
Eigene Erklärung für Deine Übungsabgabe: „Ich habe meine Beiträge selbst erstellt und fiktive Daten, übernommene Medien und noch offene Tests kenntlich gemacht.“ Für eine echte Prüfung gelten zusätzlich die Vorgaben der zuständigen Stelle.
OERs zum Thema
Vertiefung: Softwaretest, Projektmanagement und Anforderungsmanagement. Das genaue W5-Übungsthema besitzt keinen eigenen Wikipedia-Artikel; der folgende Artikel behandelt die Testmethodik.
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