Projekt Intelligentes Metalltor – Den Torantrieb funktional auswählen
Projekt Intelligentes Metalltor – Den Torantrieb funktional auswählen
Einleitung
Bewegung verstehen – Kräfte untersuchen – Grenzen erkennen – Antrieb begründet auswählen.
Dieser Projektkurs richtet sich an Auszubildende im Metallbau, in der Mechatronik und in verwandten Berufen. Du arbeitest in sechs kurzen Lerneinheiten an einem fortlaufenden Projektdossier (D1–D6). Zeitbedarf: etwa 100–120 Minuten plus Projektabgabe.
Praxisbild: Schiebetor mit Antrieb, Zahnstange und weiteren Bauteilen. Suche den Antriebsweg.
Sicherheitsgrenze: Alle Fallangaben, Simulationen und modellhaften Prüfdaten dienen ausschließlich der Ausbildung. Keine Montage, Inbetriebnahme oder Freigabe aus diesen Berechnungen ableiten. Tragfähigkeit, Führung, Befestigung, Fundamente, Standsicherheit, Windlast, Brandschutz, Fluchtwege und Maschinensicherheit müssen zuständige Fachleute anhand der konkreten Anlage und geltenden Anforderungen nachweisen. Schließkräfte dürfen nur mit geeigneten Verfahren und Messmitteln fachgerecht bewertet werden. Personen niemals als „Prüfkörper“ einsetzen.
Ausbildungsfall: Zufahrt zum Metallbaubetrieb
Eine Werkstatt plant ein kraftbetätigtes, seitlich laufendes Metalltor an der Hofzufahrt. Fahrzeuge und Fußgänger nutzen benachbarte Verkehrsbereiche. Du bereitest eine Auswahlentscheidung vor, nicht die technische Freigabe.
| Vorgegebene Übungsdaten | Im Betrieb noch zu klären |
|---|---|
| Lichte Öffnung: 4,0 m; angenommener Verfahrweg: 4,2 m | Tatsächliche Endlagen, Überdeckungen und Freiräume |
| Vorläufige Torblattmasse: 240 kg; Höhe: 2,0 m | Gewogenes Tor, Windlasten, Führung, Nachweise |
| Angenommene Nutzung: 40 Öffnen-Schließen-Zyklen pro Tag | Spitzenhäufigkeit, Einschaltdauer, Umgebung |
| Seitlicher Rücklaufraum vorgesehen | Vermessung und Schutz aller Gefahrenstellen |
| Fluchtweg- und Brandschutzfunktion: ungeklärt | Prüfung durch zuständige Planende und Verantwortliche |

Prinzipbild eines seitlich bewegten Tores; es ist kein Einbauplan für den Ausbildungsfall.
Dein fortlaufendes Projektdossier
| Blatt | Dein sichtbares Ergebnis |
|---|---|
| D1 | Bemaßte Prinzipskizze: Fahrweg, Laufraum, Personenverkehr, Gefahrenstellen |
| D2 | Weg-Zeit-Simulation mit zwei Bewegungsmodellen und Diagramm |
| D3 | Kraftbeobachtungen am ungefährlichen Lehrmodell mit Messprotokoll |
| D4 | Antriebsvergleich mit Herstellerbelegen und offenen Daten |
| D5 | Gefährdungs- und Prüfmatrix einschließlich Fachfreigaben |
| D6 | Begründete Auswahlvorlage mit Quellen, Medienrechten und Grenzen |
Arbeitsregel: Trenne in jedem Blatt Vorgabe, Simulation, eigene Messung, Herstellerangabe und noch nicht nachgewiesen. Ein leeres Nachweisfeld heißt offen, niemals „bestanden“.
Lernpfad: Sechs kurze Lerneinheiten
Lerneinheit 1: Welcher Torweg passt? (15 Minuten)
Ein Schiebetor fährt seitlich; ein Drehflügeltor schwenkt in einen Raum hinein. Entscheidend sind verfügbare Bewegungsräume, Durchgänge, Führungen und mögliche Quetsch- oder Scherstellen. Ein Torantrieb muss zur tatsächlichen Torbauart passen.

Beispiel eines Drehtorantriebs: Die Mechanik passt nicht ohne Weiteres zu einem Schiebetor.
Beobachtungsauftrag: Welche Teile übertragen die Bewegung? Herstellerdemonstration, kein Sicherheitsnachweis.
D1 – Aufgaben mit Feedback
| Niveau | Arbeitsauftrag | Begründetes Feedback |
|---|---|---|
| Basis | Zeichne den Verfahrweg als Pfeil. | Ein gerader Pfeil kennzeichnet die Translation des Schiebetors, nicht den Schwenkbereich. |
| Anwendung | Markiere in Deiner Draufsicht Vorderkante, Rücklaufraum und Fußweg. | Nur die Einfahrt zu betrachten übersieht Quetschstellen hinter dem Tor. |
| Transfer | Welche zusätzliche Ortsinformation brauchst Du für eine sichere Auswahl? | Lageplan, Vermessung und Verkehrsführung sind nötig; die Öffnungsbreite allein genügt nicht. |
Gestufte Hilfen: H1: Vergleiche die zwei Bilder. H2: Denke an den gesamten Weg des Torblatts. H3: Zeichne das geschlossene und das geöffnete Tor übereinander.
Lerneinheit 2: Bewegung simulieren (20 Minuten)
Ein Motor dreht ein Ritzel, das in eine Zahnstange greift: Aus Rotation wird eine geradlinige Bewegung. Modell A nimmt konstante Geschwindigkeit an: Zeit = Weg / Geschwindigkeit. Modell B berücksichtigt zusätzlich Anfahren und Bremsen.

Animation: Drehung wird zu Verschiebung.
| Modell A: Übungsannahme | Fahrzeit für 4,2 m |
|---|---|
| 0,12 m/s | 35,0 s |
| 0,15 m/s | 28,0 s |
| 0,18 m/s | rund 23,3 s |
Modell B, nur Rechenbeispiel: Bei 0,15 m/s Spitzengeschwindigkeit und symmetrischen Rampen von je 3 s werden jeweils 0,225 m während Beschleunigen und Bremsen zurückgelegt. Dazwischen: 3,75 m in 25 s. Gesamt: 31 s. Reale Steuerungen können anders fahren.
D2 – Aufgaben mit Feedback
| Niveau | Arbeitsauftrag | Begründetes Feedback |
|---|---|---|
| Basis | Berechne 4,2 m / 0,15 m/s. | 28 s sind richtig – aber nur für konstante Geschwindigkeit. |
| Anwendung | Erstelle ein Weg-Zeit-Diagramm für beide Modelle, gern in einer Tabellenkalkulation. | Modell B beginnt und endet flacher; seine Gesamtfahrzeit ist hier 3 s länger. |
| Transfer | Begründe, warum 23,3 s keine Aussage über sichere Schließkräfte erlauben. | Kollision, Nachlauf, Steuerung und Personenschutz werden durch die Fahrzeit nicht nachgewiesen. |
Gestufte Hilfen: H1: Notiere Weg, Geschwindigkeit und Einheit. H2: Teile 4,2 durch 0,15. H3: Für Modell B addiere 3 s + 25 s + 3 s.
Lerneinheit 3: Kraft und mechanische Widerstände (20 Minuten)
Die Torblattmasse ist nicht die zum Verschieben erforderliche Antriebskraft. Laufrollen, Schienenlage, Schmutz, Wind, Beschleunigung und Reibung verändern die Belastung. Drehmoment beschreibt die Drehwirkung einer Kraft; Übersetzung und Wirkungsgrad beeinflussen den Antrieb. Ein Modellversuch dimensioniert keinen realen Torantrieb.

Modell der Rollwiderstands-Wirkung – keine Berechnungsvorlage für Torfundamente.

Ritzel und Zahnstange als mechanisches Grundprinzip.
Drehmoment im Lernvideo. Übertrage das Prinzip, nicht die Beispielwerte auf das Metalltor.
D3 – fiktive Prüfdaten eines kleinen, ungefährlichen Lehrmodells:
| Modellzustand | Anzeige einer Federwaage | Folgerung |
|---|---|---|
| Gereinigte Modellführung | 1,0 N | Vergleichswert |
| Zusätzliches Modellgewicht | 1,5 N | Größerer Bewegungswiderstand |
| Künstlich erschwerte Modellführung | 2,2 N | Zustand verändert die Kraft |
Nicht auf die 240-kg-Toranlage hochrechnen. Fiktive Werte sind keine Messdaten des echten Tores.
D3 – Aufgaben mit Feedback
| Niveau | Arbeitsauftrag | Begründetes Feedback |
|---|---|---|
| Basis | Erkläre den Unterschied zwischen Masse und Verschiebekraft. | Masse wird in kg, Kraft in N angegeben; Widerstände bestimmen die erforderliche Kraft mit. |
| Anwendung | Zeichne die drei Übungswerte als Balkendiagramm. | 2,2 N ist der größte Modellwert; das Diagramm zeigt den Einfluss des Zustands. |
| Transfer | Begründe, warum die reale Antriebsdimensionierung offenbleibt. | Reale Lastfälle, Dynamik, Herstellergrenzen und mechanische Nachweise fehlen. |
Gestufte Hilfen: H1: Vergleiche die Einheiten kg und N. H2: Sortiere die Modellwerte. H3: Liste Wind, Anfahren, Schienenfehler und Nutzungsspitzen als offene Prüfpunkte.
Lerneinheit 4: Antrieb funktional auswählen (20 Minuten)
Für den Ausbildungsfall ist ein für Schiebetore vorgesehener Antrieb mit passender Kraftübertragung ein Kandidat. Der passende Typ allein reicht nicht: Antriebsdaten, Torblatt, Nutzung, Umgebung, Ansteuerung, mechanische Schnittstellen und geprüfte Schutzfunktionen müssen zusammenpassen. Angaben aus Verkaufsseiten sind noch kein Anlagenfreigabenachweis.

Beispiel eines Schiebetorantriebs; kein Produktvorschlag und keine Eignungsbestätigung.
| Prüfkriterium | D4: einzutragender Beleg | Status im Ausbildungsfall |
|---|---|---|
| Torart und Kraftübertragung | Herstellerbeschreibung, Zeichnung | Grundprinzip plausibel |
| Zulässige Torblattdaten und Laufbedingungen | Typdatenblatt, technische Rückfrage | offen |
| Nutzungszyklen, Einschaltdauer und Spitzenlast | Betriebsdaten und Herstellerfreigabe | offen |
| Anlauf, Bremsen, Endlagen und Entriegelung | Systemdokumentation | offen |
| Schutzeinrichtungen und Systemkompatibilität | dokumentiertes Sicherheitskonzept | offen |
| Fundament, Standsicherheit, Befestigung | statische und konstruktive Nachweise | Fachprüfung erforderlich |
D4 – Aufgaben mit Feedback
| Niveau | Arbeitsauftrag | Begründetes Feedback |
|---|---|---|
| Basis | Erkläre, warum ein Drehtorantrieb hier nicht der Ausgangskandidat ist. | Die Bewegung und Kraftübertragung passen nicht zur vorgegebenen Schieberichtung. |
| Anwendung | Vergleiche zwei reale Herstellerdatenblätter und kennzeichne unbelegte Kriterien. | Eine Nennmasse auf einem Prospekt ersetzt weder Lastfallprüfung noch Systemkompatibilität. |
| Transfer | Formuliere eine Anfrage mit drei offenen Punkten an den Hersteller. | Nachfragen zu Nutzung, Torführung und Schutzeinrichtungen schaffen prüfbare Entscheidungsgrundlagen. |
Gestufte Hilfen: H1: Markiere passende Torarten. H2: Lies die Datenblattbedingungen und Ausschlüsse. H3: Entscheide nur zwischen „geeignet nachgewiesen“, „ungeeignet“ und „Nachweis offen“.
Lerneinheit 5: Grenzen, Sensoren, Gefahrenstellen (20 Minuten)
Endschalter erfassen Endlagen. Lichtschranken erkennen die Unterbrechung eines Lichtwegs. Endlagenerfassung ist kein Ersatz für Personenschutz; ein beliebiger Objektsensor ist nicht automatisch eine geeignete sicherheitsgerichtete Schutzeinrichtung. Zu prüfen sind Haupt- und Nebenschließkanten, Einziehen, Scheren, Nachlauf und Fehlerreaktionen.[1]
Endschalter als Beispiel – nicht als vollständige Schutzlösung.

Optischer Sensor als Anschauungsobjekt; eine sicherheitsgerichtete Eignung ist hier nicht belegt.
Herstellervideo zur optischen Erkennung. Frage: Was kann ein Lichtstrahl übersehen?
BG ETEM: Quetsch- und Schergefahren erkennen. Keine Versuche an einer laufenden Toranlage nachstellen.
D5 – Aufgaben mit Feedback
| Niveau | Arbeitsauftrag | Begründetes Feedback |
|---|---|---|
| Basis | Unterscheide Endschalter und Schutzeinrichtung. | Der eine meldet die Position, die andere soll eine Gefährdung beherrschen; ihre Eignung ist nachzuweisen. |
| Anwendung | Trage vier Gefahrenorte in D1 ein und ordne mögliche Schutzprinzipien zu. | Nur die vordere Schließkante abzusichern lässt etwa den Rücklaufraum ungeprüft. |
| Transfer | Erkläre, warum eine erfolgreich reagierende Lichtschranke keine Abnahme ersetzt. | Abdeckung, Fehlerverhalten, Messung und Zusammenspiel müssen fachgerecht geprüft werden. |
Gestufte Hilfen: H1: Suche alle bewegten Kanten. H2: Betrachte auch den geöffneten Zustand. H3: Trenne Erkennung, sichere Reaktion und deren Nachweis.
Lerneinheit 6: Prüfprotokoll und eigene Entscheidung (20 Minuten)
Im Projektdossier ist eine begründete Vorauswahl zulässig, keine Abnahme. Prüfergebnisse brauchen Herkunft, Prüfbedingung, Datum, Messmittel, prüfende Person und Ergebnis. Die ASR A1.7 und die DGUV Information 208-022 behandeln Anforderungen und sicherheitstechnische Prüfung; für die Nutzungssicherheit kraftbetätigter Tore ist die einschlägige DIN EN 12453 zu beachten.[2][3]

Beispiel eines Not-Halt-Bedienelements an einer anderen Maschine; ob und wie es am Tor benötigt wird, gehört zur fachlichen Gefährdungsbeurteilung.
D5 – Prüfmatrix (Muster, keine echten Abnahmeergebnisse):
| Prüfpunkt | Ausbildungsnachweis | Reale Anlagenprüfung |
|---|---|---|
| Bewegungszeit | Simulation: 28 s bzw. 31 s | nicht durchgeführt |
| Modellwiderstand | Fiktive Modellreihe: 1,0 / 1,5 / 2,2 N | nicht durchgeführt |
| Mechanische Führung und Befestigung | Skizze und Fragenliste | Nachweise fehlen |
| Schließkräfte und Schutzfunktion | Gefährdungsübersicht | Fachmessung und Fachbewertung fehlen |
| Elektrische Sicherheit, Steuerung, Fehlerfall | Konzeptfragen | Fachprüfung fehlt |
| Brandschutz und Fluchtweg | Nutzungsfrage ungeklärt | zuständige Planung muss entscheiden |
D6 – Aufgaben mit Feedback
| Niveau | Arbeitsauftrag | Begründetes Feedback |
|---|---|---|
| Basis | Kennzeichne jede nicht geprüfte Zeile als „offen“. | Eine Simulation ist kein gemessener Sicherheitsnachweis. |
| Anwendung | Verfasse eine einseitige, quellenbelegte Auswahlvorlage. | Eine gute Vorlage nennt passend erscheinende Technik und die noch nötigen Belege. |
| Transfer | Der Auftraggeber verlangt sofortige Freigabe: Antworte fachlich begründet. | Ohne statische, befestigungs-, brand- und maschinensicherheitsbezogene Nachweise ist die Freigabe abzulehnen. |
Gestufte Hilfen: H1: Lies die Statusspalte. H2: Unterscheide Planungsentscheidung und Abnahme. H3: Formuliere „Vorauswahl unter Vorbehalt, weil ...; Fachnachweise erforderlich für ...“.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Welche Bewegung führt ein Schiebetor überwiegend aus? (Eine geradlinige Verschiebung) (!Eine Drehung um einen festen Torpfosten) (!Eine senkrechte Hubbewegung) (!Eine Pendelbewegung)
Welche Funktion hat ein Ritzel an einer Zahnstange? (Es wandelt Drehbewegung in geradlinige Bewegung um) (!Es prüft automatisch die Befestigung) (!Es misst die Schließkraft normgerecht) (!Es ersetzt den Endanschlag)
Wie lange dauern 4,2 Meter bei konstant 0,15 Meter pro Sekunde? (28 Sekunden) (!15 Sekunden) (!42 Sekunden) (!63 Sekunden)
Warum kann eine reale Fahrzeit länger als im Modell mit konstanter Geschwindigkeit sein? (Weil Beschleunigen und Bremsen Zeit benötigen) (!Weil die Masse in Kilogramm gemessen wird) (!Weil jede Lichtschranke das Tor verlängert) (!Weil ein Schiebetor immer rückwärts fährt)
Welche Aussage zur Torblattmasse ist fachlich richtig? (Sie allein bestimmt nicht die erforderliche Antriebskraft) (!Sie ist identisch mit der Schließkraft) (!Sie ersetzt die Angaben zur Führung) (!Sie beweist die Eignung jeder Motorsteuerung)
Was ist die typische Aufgabe eines Endschalters? (Erfassung einer Endlage) (!Nachweis aller Quetschkräfte) (!Prüfung des Fundaments) (!Freigabe einer Brandschutztür)
Welche Aussage zu einfachen optischen Sensoren stimmt? (Sie sind nicht automatisch geeignete Sicherheitsbauteile) (!Sie ersetzen jede Gefährdungsbeurteilung) (!Sie garantieren die Prüfung aller Schließkanten) (!Sie machen mechanische Grenzen überflüssig)
Welcher Beleg ist für den Antriebsvergleich wichtig? (Technische Herstellerdaten für die konkrete Anwendung) (!Nur die Farbe des Antriebsgehäuses) (!Nur ein Werbevideo) (!Nur das größte angegebene Torgewicht)
Was muss bei fehlenden realen Sicherheitsprüfungen im Dossier stehen? (Nachweis offen) (!Betrieb freigegeben) (!Automatisch bestanden) (!Keine Gefährdung vorhanden)
Wer beurteilt die realen sicherheitsrelevanten Nachweise? (Die zuständigen qualifizierten Fachleute) (!Allein die Lernenden anhand einer Tabelle) (!Allein ein Onlinequiz) (!Allein der Verkäufer anhand eines Fotos)
Memory
| Zahnstange | Geradliniges verzahntes Bauteil |
| Ritzel | Drehendes Zahnrad |
| Endschalter | Endlagenmeldung |
| Hauptschließkante | Führende Kante beim Schließen |
| Lichtschranke | Optische Objekterkennung |
| Projektdossier | Sammlung von Projektbelegen |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Bedeutung im Torprojekt |
|---|---|
| Anfahrphase | Geschwindigkeit steigt |
| Gleichlauf | Geschwindigkeit bleibt im Modell konstant |
| Bremsphase | Geschwindigkeit sinkt |
| Endlage | Position am Ende des Verfahrwegs |
| Nachweisoffenheit | Fachprüfung steht noch aus |
Kreuzworträtsel
| Schiebetor | Welcher Tortyp wird seitlich bewegt? |
| Ritzel | Welches Zahnrad greift in die Zahnstange? |
| Endschalter | Welches Bauteil kann das Erreichen einer Endlage melden? |
| Drehmoment | Wie heißt die Drehwirkung einer Kraft? |
| Lichtschranke | Welcher Sensor erkennt die Unterbrechung eines Lichtwegs? |
| Prüfprotokoll | Welches Dokument hält durchgeführte Prüfungen und Ergebnisse fest? |
LearningApps
Die Suchseite liefert thematisch passende Fremdaufgaben; deren fachliche Qualität ist jeweils zu prüfen.
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Draufsicht: Zeichne D1 mit Fahrtrichtung, Rücklaufraum und Fußweg; begründe zwei Markierungen.
- Fotomarkierung: Beschrifte am Kursbild Torblatt, Motor, Ritzel und Zahnstange.
- Zeitvergleich: Berechne die drei Fahrzeiten aus D2 und erläutere den schnellsten Modellfall.
- Gefahrenkarte: Markiere vier mögliche Kontaktstellen in einer eigenen Skizze.
Standard
- Simulationsdiagramm: Stelle Modell A und B dar; erkläre die abweichende Gesamtzeit.
- Prüfdatenblatt: Zeichne die drei fiktiven Modellwerte aus D3 und interpretiere sie ohne Hochrechnung.
- Datenblattvergleich: Prüfe zwei echte Herstellerunterlagen auf Torart, Lastbedingungen und Nutzungsgrenzen; dokumentiere Fundstellen.
- Funktionsstoryboard: Gestalte drei Bilder zum Unterschied zwischen Endschalter und berührungsloser Erkennung.
Schwer
- Risikoanalyse: Entwickle eine D5-Matrix mit Gefahr, Schutzprinzip, Prüfmethode und zuständiger Fachperson.
- Störfallanalyse: Untersuche als Planspiel Schienenverschmutzung und Stromausfall; lege sichere Rückfragen fest.
- Nutzungsänderung: Prüfe im Szenario „Tor liegt am Fluchtweg“, welche rechtlichen und fachlichen Klärungen zwingend vor einer Auswahl nötig sind.
- Abgabegespräch: Präsentiere D1–D6 in drei Minuten und verteidige Deine Vorauswahl samt offenen Nachweisen.


Lernkontrolle
- Systemvergleich: Erkläre an zwei Skizzen, warum dieselbe Motorart nicht zu jeder Torbewegung passt.
- Modellkritik: Begründe, welche Annahmen die beiden Simulationen vereinfachen und warum keine davon Schließkraftsicherheit beweist.
- Fehlersuche: Ein Tor fährt schwerer als erwartet. Entwickle eine geordnete Liste fachlich zu prüfender Ursachen ohne gefährliche Praxisversuche.
- Schutzkonzept: Ein Sensor reagiert im Vorführversuch. Erkläre, warum dadurch die Gesamtsicherheit nicht nachgewiesen ist.
- Entscheidungsvorlage: Vergleiche dokumentierte Antriebsdaten und formuliere eine bedingte Vorauswahl mit benannten Informationslücken.
- Freigabegrenzen: Weise einem Kunden fachlich begründet nach, weshalb Fundament, Brandschutz und Personenrisiken extern geprüft werden müssen.
Lernnachweis
Für einen nachvollziehbaren Leistungsnachweis reichst Du D1–D6 als PDF oder Projektmappe ein:
- Bemaßte Prinzipskizze mit sämtlichen Bewegungs- und Gefahrenräumen.
- Reproduzierbare Simulation mit Parametern, Diagramm, Einheiten und Modellgrenzen.
- Protokoll mit klarer Trennung von Übungsdaten, eigenen Modellmessungen und realen Prüfungen.
- Vergleich von mindestens zwei belegten Antriebsoptionen samt Herstellerquellen.
- Matrix aller offenen technischen und rechtlichen Nachweise mit zuständiger Rolle.
- Schriftliche Vorauswahl auf einer Seite mit Argumenten, Gegenargumenten und ausdrücklichem Freigabevorbehalt.
- Medien- und Quellenverzeichnis mit Urheber, Lizenz und Fundstelle.
Bewertungsmaßstab: Nachvollziehbarkeit 25 %, technisches Verständnis 25 %, Quellen und Daten 20 %, Gefahrenerkennung 20 %, begründete Entscheidung 10 %. Keine positive Sicherheits- oder Bauteilfreigabe wird durch die Lernleistung erteilt.
OERs zum Thema
Freie Hintergrundinformation: Zahnstangenantrieb – Wikipedia erläutert die Umwandlung von Rotation in Translation.
Fachquellen, mit Stand und Zuständigkeit:
- BAuA: ASR A1.7 Türen und Tore – Planen, Betreiben, mechanische Gefahren und Prüfung; zuletzt geändert 2022.
- DGUV Information 208-022 – Erläuterungen und Prüfhinweise; Ausgabe 2017.
- DIN EN 12453:2022-08 und Berichtigung 2023-12 – Nutzungssicherheit kraftbetätigter Tore; Normtexte nicht frei verfügbar.
- DIN EN 13241:2016-12 – Produktnorm und Leistungseigenschaften.
- DGUV Information 208-044 – automatische Tore im Fluchtweg; kein pauschaler Zulassungsersatz.
- SICK: Sensorprinzipien – technischer Herstellerbeitrag, kein Sicherheitsnachweis des konkreten Sensors.
- CAME: Schiebetorantriebe – Herstellerbeispiele für Datenblattrecherche, keine Produktempfehlung.
- HubbS / Universität Stuttgart: Erklärvideo Drehmoment – eigenes frei lizenziertes OER-Video, CC BY 4.0.
Geprüfte Bildrechte (Wikimedia Commons; Link führt zum Urheber- und Lizenznachweis):
| Bilddatei | Urheber | Lizenz laut Commons |
|---|---|---|
| Sliding electric gate-001.JPG | NJR ZA | CC BY-SA 3.0 |
| Portail bacpro batmet 2005.svg | Cdang / französische Prüfungsvorlage | Gemeinfrei laut Commons |
| Motor cong mo canh tay don pth vina.jpg | Pthvina | CC0 |
| Animated rack and pinion.gif | Jahobr | CC0 |
| Rolling resistance deformable wheel.svg | Jähmefyysikko | CC BY-SA 4.0 |
| Rack and pinion.svg | Jahobr | CC0 |
| Centurion D5 Evo gate motor installation | Felix chidanyika | CC BY-SA 4.0 |
| Limit Switches.JPG | Mixabest | CC BY-SA 3.0 |
| Photoelectric sensor.jpg | Honmingjun | CC BY-SA 3.0 |
| Emergency stop button.jpg | Cjp24 | CC BY-SA 3.0 |
Video-Rechte: Die eingebetteten YouTube-Videos stammen von TOPENS, Studyflix, SICK und BG ETEM; sie werden verlinkt/eingebettet, nicht als frei bearbeitbare OER ausgegeben. Für Download, Bearbeitung und Weiterverbreitung ist eine eigene Rechteklärung erforderlich.
Verknüpfte Lernbereiche
aiMOOC-Projekte
Schulfach+


aiMOOCs


aiMOOC Projekte


MOOCwiki · Deutsch
Nach dem Lernen ist vor dem Lernen
Entdecke direkt den nächsten Lernkurs. Weitere Inhalte erscheinen, wenn Du weiter nach unten scrollst.
Zur MOOCwiki-HauptseiteMediathek
Mediathek wird aus dem Wiki geladen ...
Keine passenden Inhalte gefunden. Bitte ändere Suche oder Filter.
NEWSLernweltNOAH fragen