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D8 M - Eine literarische Vorlage medial transformieren

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D8 M - Eine literarische Vorlage medial transformieren




D8 M - Eine literarische Vorlage medial transformieren

Mini-Beschreibung: Entwickle aus einer literarischen Szene ein Storyboard, Hörspiel, eine Fotostory oder eine kurze Filmsequenz. Du wählst Wesentliches aus, kürzt begründet und erklärst die Wirkung Deiner Gestaltung.

Zielgruppe: Klasse 8, Deutsch, Baden-Württemberg, M-Niveau

Leitidee: Nicht einfach „verfilmen“, sondern bewusst übersetzen: Was im Text erzählt wird, muss im neuen Medium durch Bild, Stimme, Geräusch, Musik, Schnitt oder Reihenfolge gestaltet werden.

Vom Text zum Medienprodukt
Vorlage → Kern erkennen → auswählen und kürzen → Medium wählen → planen → produzieren → vergleichen → überarbeiten → begründen


Einleitung

Eine Adaption überträgt einen Text in eine andere Darstellungsform. Dabei verändert sich die Wirkung: Ein Erzähler kann im Film durch Bilder ersetzt werden, Gedanken können als Voice-over hörbar werden und Spannung kann durch Schnitt, Geräusch oder Perspektive entstehen.

Der Bildungsplan Baden-Württemberg verlangt im M-Niveau der Sekundarstufe I, literarische Vorlagen medial umzuformen und die Wirkung der Gestaltungsentscheidungen zu erläutern. Grundlage: Bildungsplan Baden-Württemberg – Deutsch 7/8/9 – Medien.

Merkkasten
Eine gute mediale Transformation übernimmt nicht alles. Sie bewahrt wichtige Figuren, Konflikte, Wendepunkte und Stimmungen und setzt sie mit Mitteln des neuen Mediums neu um.


Motivationsstart: Vier Wege, dieselbe Szene

Lies diese eigens für den Kurs verfasste Mini-Szene:

Die Tür fiel ins Schloss. Sam blieb im dunklen Flur stehen. Hinter Sam knarrte eine Diele. „Hallo?“, fragte Sam. Keine Antwort. Unter der Kellertür erschien ein schmaler Lichtstreifen.

Entscheide spontan: Wie würdest Du die Spannung zeigen oder hörbar machen?

Medium Deine erste Idee Typisches Gestaltungsmittel
Storyboard Bilderfolge planen Einstellungsgröße, Perspektive, Bildfolge
Hörspiel Unsichtbares hörbar machen Stimme, Pause, Geräusch, Lautstärke
Fotostory Schlüsselaugenblicke auswählen Foto, Reihenfolge, Textfeld
Filmsequenz Bild und Ton verbinden Kamera, Schauspiel, Ton, Schnitt


Lernziele

Nach dem Kurs kannst Du …

  1. eine kurze literarische Szene erschließen: Figuren, Konflikt, Stimmung und Wendepunkt erkennen.
  2. eine passende mediale Form auswählen und die Wahl begründen.
  3. Storyboard, Hörspiel, Fotostory oder Filmsequenz zielgerichtet planen.
  4. Kürzungen und Ergänzungen mit Bezug auf die Vorlage erläutern.
  5. Gestaltungsmittel wie Einstellungsgröße, Perspektive, Schnitt, Stimme, Geräusch und Musik fachsprachlich beschreiben.
  6. freie und offen lizenzierte Medien recherchieren, Quellen belegen und Persönlichkeitsrechte beachten.
  7. KI-Ausgaben kritisch prüfen, verbessern und verwendete KI-Unterstützung transparent kennzeichnen.


Vorwissen aktivieren

Bearbeite ohne Hilfe die drei Kurzimpulse:

  1. Szene: Markiere in der Mini-Szene oben den Moment mit der größten Spannung.
  2. Medienvergleich: Nenne einen Vorteil von Ton und einen Vorteil von Bild.
  3. Gestaltungsentscheidung: Entscheide, ob Du den Lichtstreifen zuerst zeigen oder zuerst ein Geräusch einsetzen würdest. Begründe in einem Satz.

Selbstkontrolle: Wenn Du mindestens zwei Entscheidungen begründen kannst, bist Du startklar. Wenn nicht, nutze zuerst die Hilfen im Abschnitt „Werkzeugkasten“.


Medienlabor


Station A: Storyboard untersuchen

Auftrag: Untersuche die Vorlage. Markiere oder notiere, wo Du folgende Informationen eintragen würdest: Bildinhalt – Kamera – Ton – Handlung – Dauer.

Vergleich: Welche Informationen lassen sich in einer Zeichnung schneller erfassen als in einem Fließtext?


Station B: Hörwirkung untersuchen

Höre eine frei verfügbare Aufnahme von Goethes gemeinfreiem Text Erlkönig:

Hörauftrag: Notiere drei Stellen, an denen Sprechtempo, Lautstärke, Pause oder Betonung die Wirkung beeinflussen.

Höre danach einen zweiten gemeinfreien Textausschnitt:

Vergleich: Welche Unterschiede in Tempo und Stimmung nimmst Du wahr? Belege Deine Beobachtung mit einer konkreten Hörstelle.


Station C: Filmische Mittel untersuchen

Videoauftrag: Stoppe das Video bei drei unterschiedlichen Einstellungsgrößen. Notiere jeweils:

  1. Welche Einstellungsgröße erkennst Du?
  2. Was wird sichtbar, was bleibt verborgen?
  3. Welche Wirkung könnte diese Einstellung in Deiner Szene erzeugen?

Zum Vertiefen: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg – Einstellungsgrößen.


Station D: Rechte und Lizenzen prüfen

Prüfauftrag: Formuliere für ein gefundenes Bild einen vollständigen Mediennachweis mit Titel – Urheber – Quelle – Lizenz – Link.

Vor Veröffentlichung prüfen Frage
Urheberrecht Darf ich Text, Bild, Musik oder Geräusch verwenden und bearbeiten?
Lizenz Welche Bedingungen gelten für Namensnennung, Bearbeitung oder Weitergabe?
Persönlichkeitsrecht Haben erkennbare Personen einer Aufnahme zugestimmt?
Datenschutz Zeige ich wirklich nur notwendige personenbezogene Angaben?
Quelle Kann jemand nachvollziehen, woher das Material stammt?

Weiteres Erklärvideo:


Station E: Offenes Material aktiv vergleichen

Wähle zwei Medien aus diesem Kurs und vergleiche sie:

Kriterium Medium A Medium B
Was erfährst Du?
Welches Gestaltungsmittel fällt auf?
Welche Wirkung entsteht?
Was könntest Du für Deine eigene Transformation übernehmen?


Werkzeugkasten: Vom Text zum Medienprodukt


Schrittfolge

Schritt Leitfrage Ergebnis
Verstehen Was passiert wirklich? Szenenkern
Auswählen Was muss bleiben? Schlüsselmomente
Kürzen Was kann entfallen, ohne den Konflikt zu zerstören? reduzierte Fassung
Übersetzen Wie wird Erzähltes sichtbar oder hörbar? Medienidee
Planen Welche Reihenfolge, Kamera, Stimmen und Geräusche brauche ich? Storyboard oder Ablaufplan
Produzieren Ist jede Entscheidung funktional? Rohfassung
Prüfen Passt die Wirkung noch zur Vorlage? Vergleich mit Originaltext
Überarbeiten Was verbessert Verständlichkeit und Wirkung? Endfassung
Begründen Warum habe ich so gestaltet? kurze Reflexion


Text markieren: Was muss bleiben?

Nutze drei Markierungen:

Zeichen Bedeutung Beispiel aus der Mini-Szene
K Kernhandlung Sam bleibt im dunklen Flur stehen.
S Stimmung Dunkelheit und knarrende Diele.
W Wendepunkt Unter der Kellertür erscheint Licht.

Regel: Kürzen darf die Szene verdichten, aber nicht unverständlich machen.


Medium wählen und begründen

Medium Besonders geeignet, wenn … Mögliche Grenze
Storyboard Du Bildfolge und Kamera zuerst planen willst. Tonwirkung bleibt nur notiert.
Hörspiel Stimme, Geräusch und Vorstellungskraft zentral sind. Sichtbare Details müssen hörbar gemacht werden.
Fotostory Du wenige starke Schlüsselmomente gestalten willst. Bewegung muss aus Einzelbildern entstehen.
Filmsequenz Bild, Bewegung und Ton zusammenspielen sollen. Planung und Schnitt sind aufwendiger.

Satzstarter: „Ich wähle …, weil die Szene besonders durch … wirkt. Das Medium kann diese Wirkung mit … verstärken.“


Storyboard: Bild für Bild planen

Für jedes Bild brauchst Du nur wenige Angaben:

Bild Handlung Einstellungsgröße Ton Wirkung
Auftakt Sam steht im Flur. Totale Tür fällt zu. Orientierung und Isolation
Reaktion Sam hört das Knarren. Nah Knarren, Atem Unsicherheit
Wendepunkt Licht unter der Kellertür. Detail kurze Stille Fokus und Spannung

Merke: Eine Totale zeigt eher den Raum. Eine Nah- oder Großaufnahme lenkt stärker auf Figur und Gefühl. Eine Detailaufnahme betont einen kleinen Gegenstand oder Hinweis.


Hörspiel: Unsichtbares hörbar machen

Baue den Ablauf als Tonspur:

Ebene Funktion Beispiel
Stimme Figur und Haltung hörbar machen leise, stockend, schnell
Geräusch Handlung verdeutlichen Tür, Schritte, Knarren
Atmo Raum erzeugen Hall im Flur
Pause Spannung oder Unsicherheit steigern Stille vor dem Lichtmoment
Musik Stimmung unterstützen nur wenn funktional und rechtlich nutzbar

Wichtig: Musik ist kein Ersatz für verständliche Sprache und gezielte Geräusche.


Fotostory: Schlüsselbilder auswählen

Für eine kurze Szene reichen oft fünf bis acht aussagekräftige Fotos.

Prüfe jedes Bild:

  1. Zeigt es einen neuen Handlungsschritt?
  2. Ist die Figur oder der wichtige Gegenstand erkennbar?
  3. Braucht es wirklich einen Textkasten?
  4. Ist die Reihenfolge ohne lange Erklärung verständlich?
  5. Sind abgebildete Personen mit der Aufnahme einverstanden?


Filmsequenz: Zeigen, spielen, schneiden

ARD alpha – Kamera und filmische Gestaltung und so geht MEDIEN – Filme drehen bieten weitere Beispiele.

Für eine kurze Schulproduktion reichen wenige Mittel:

Mittel Funktion
Einstellungsgröße Nähe, Distanz und Information steuern
Perspektive Blickwirkung verändern
Schauspiel Gefühl und Beziehung zeigen
Geräusch Handlung und Raum hörbar machen
Schnitt Tempo und Reihenfolge gestalten
Licht Aufmerksamkeit und Atmosphäre lenken


Die KI-Spirale

KI ersetzt keine eigene Textarbeit. Nutze sie erst, nachdem Du selbst verstanden, markiert und geplant hast.

Phase Dein Handeln
Aufgabe verstehen Kläre Produkt, Umfang und Kriterien.
Selbst denken Lies, markiere und formuliere erste Beobachtungen.
Eigene Lösung entwickeln Skizziere Deine Medienidee ohne KI.
Konkrete KI-Frage stellen Frage gezielt nach einer Alternative oder einem Prüfkriterium.
Ausgabe vergleichen Prüfe sie am Originaltext, an Regeln, Wörterbuch oder verlässlicher Quelle.
Fehler erkennen Suche Auslassungen, erfundene Angaben und unbelegte Behauptungen.
Eigene Lösung verbessern Übernimm nur nachvollziehbare Vorschläge.
Nutzung kennzeichnen Nenne knapp, wobei KI unterstützt hat.

Gute KI-Frage: „Nenne mir zwei Möglichkeiten, wie ich den Wendepunkt meiner Szene mit Bild und Ton darstellen könnte. Begründe die Wirkung. Erfinde keine Textdetails, die nicht in meiner Vorlage stehen.“

Prüffrage: „Wo weicht die KI-Antwort vom Originaltext ab?“


Hilfestufen


Hilfe 1: Startklar

Nutze diese Satzstarter:

  1. „Der wichtigste Konflikt ist …“
  2. „Der Wendepunkt liegt dort, wo …“
  3. „Ich kürze …, weil …“
  4. „Ich wähle das Medium …, weil …“
  5. „Die Gestaltung mit … bewirkt …“


Hilfe 2: Planungscheck

Prüfe vor der Produktion:

Check Frage
□ Ist die Szene auch nach meiner Kürzung verständlich?
□ Habe ich mindestens zwei Gestaltungsmittel bewusst gewählt?
□ Kann ich ihre Wirkung erklären?
□ Habe ich Quellen und Lizenzen notiert?
□ Habe ich KI-Vorschläge mit der Vorlage verglichen?


Hilfe 3: M-Niveau plus

Arbeite selbstständig mit mindestens drei Fachbegriffen und verknüpfe zwei Materialien, zum Beispiel Originaltext + Audio oder Storyboard + Filmbeispiel. Begründe nicht nur, was Du verändert hast, sondern auch, warum die Veränderung die gewünschte Wirkung unterstützt.


Musterlösung und Feedback


Eine mögliche Lösung zur Mini-Szene

Entscheidung Beispiel Begründung
Kürzung Kein zusätzlicher Dialog nach „Hallo?“ Die Stille verstärkt Unsicherheit.
Kamera Nahaufnahme beim Hören des Knarrens Die Reaktion der Figur wird wichtig.
Ton Knarren deutlich, danach kurze Pause Das Geräusch lenkt Aufmerksamkeit auf eine mögliche Gefahr.
Wendepunkt Detailaufnahme des Lichtstreifens Der neue Hinweis wird visuell hervorgehoben.
Schluss Schnitt vor dem Öffnen der Tür Die Ursache des Lichts bleibt offen.

Hinweis: Andere Lösungen sind möglich, wenn sie sich am Text belegen und nachvollziehbar begründen lassen.


Differenziertes Feedback

Nutze vier Feedbackcodes:

Code Prüffrage Nächster Schritt
T Ist die Transformation noch mit der Textvorlage verbunden? Mit zwei Textstellen prüfen.
K Ist die Kürzung sinnvoll? Unnötige Wiederholungen entfernen.
M Werden Medienmittel gezielt eingesetzt? Zu jedem Mittel eine Wirkung notieren.
R Sind Rechte, Quellen und KI-Nutzung transparent? Nachweise ergänzen.

Peer-Feedback: Gib immer eine Stärke + eine konkrete Rückfrage + einen Verbesserungsvorschlag.


Selbstkontrolle

Setze nach Deiner Produktion ein Häkchen:

Ich kann … Ja Teilweise Noch nicht
den Kern einer literarischen Szene erfassen. □ □ □
begründet kürzen. □ □ □
ein geeignetes Medium auswählen. □ □ □
Gestaltungsmittel fachsprachlich benennen. □ □ □
die Wirkung meiner Gestaltung erklären. □ □ □
Quellen, Lizenzen und Persönlichkeitsrechte prüfen. □ □ □
KI-Ausgaben kritisch mit der Vorlage vergleichen. □ □ □


Wiederholung in 60 Sekunden

Frage Kurzantwort
Was ist eine mediale Transformation? Übertragung eines Textes in eine andere Darstellungsform.
Was bleibt wichtig? Kernhandlung, Figuren, Konflikt, Wendepunkt, Stimmung.
Warum kürzen? Damit das neue Medium klar und wirkungsvoll erzählt.
Was muss begründet werden? Auswahl, Kürzung und Gestaltung.
Woran wird KI geprüft? An Originaltext, Regel und verlässlicher Quelle.


Transfer

Übertrage die Methode auf eine andere Szene aus Eurer aktuellen Klassenlektüre.

Zusatzbedingung: Erstelle zwei verschiedene Konzepte für dieselbe Szene, zum Beispiel Hörspiel und Storyboard. Vergleiche anschließend, welches Gestaltungsmittel jeweils die stärkste Wirkung erzeugt. Es gibt keinen automatischen „Sieger“: Entscheidend ist Deine begründete Analyse.


Kompetenzcheck

Bearbeite ohne Hilfen:

  1. Formuliere den Konflikt Deiner Szene in einem Satz.
  2. Markiere drei unverzichtbare Textinformationen.
  3. Streiche zwei Details und begründe die Kürzung.
  4. Plane drei aufeinanderfolgende Einstellungen oder drei Tonereignisse.
  5. Verwende mindestens drei passende Fachbegriffe.
  6. Erkläre die Wirkung einer Deiner Entscheidungen mit Bezug auf die Vorlage.
  7. Dokumentiere Quellen, Rechte und mögliche KI-Unterstützung.

Ergebnis: Wenn Du sechs Punkte nachvollziehbar bearbeiten kannst, bist Du für eine weitgehend selbstständige Transformation gut vorbereitet.


Reflexion

Beantworte zum Abschluss knapp:

  1. Welche Entscheidung hat die Wirkung am stärksten verändert?
  2. Wo musstest Du zwischen Texttreue und Medienwirkung abwägen?
  3. Was würdest Du bei einer zweiten Fassung anders machen?
  4. Welche KI-Ausgabe musstest Du korrigieren oder verwerfen?
  5. Welche Quelle hat Dir bei einer Entscheidung am meisten geholfen?


Folgekurs-Empfehlung

Als nächster Schritt eignet sich ein Kurs zu Filmanalyse, Filmsprache, Hörspielgestaltung oder zum Vergleich von Literatur und Film. Besonders sinnvoll ist: D8 M - Filmische Gestaltungsmittel analysieren und begründen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet eine literarische Vorlage medial zu transformieren? (Einen literarischen Text in eine andere mediale Form umgestalten) (!Einen Text nur abschreiben) (!Einen Text nur kürzen) (!Nur Bilder zu einem Text sammeln)




Was sollte bei einer begründeten Kürzung erhalten bleiben? (Der für die Szene wichtige Handlungs- und Konfliktkern) (!Jedes einzelne Adjektiv) (!Alle Wiederholungen) (!Jede Nebeninformation)




Welches Medium arbeitet ausschließlich mit hörbaren Gestaltungsmitteln? (Hörspiel) (!Fotostory) (!Storyboardzeichnung) (!Stummes Standbild)




Welche Einstellungsgröße eignet sich besonders zum Hervorheben eines kleinen wichtigen Gegenstands? (Detailaufnahme) (!Totale) (!Panorama) (!Halbtotale)




Welche Aufgabe hat ein Storyboard vor allem? (Eine Bildfolge und ihre Gestaltung vor der Produktion zu planen) (!Die fertige Filmdatei zu speichern) (!Die Lizenz eines Musikstücks automatisch zu prüfen) (!Eine Erzählung wortwörtlich zu kopieren)




Was gehört zu einer guten Begründung einer Gestaltungsentscheidung? (Die beabsichtigte Wirkung mit einem konkreten Gestaltungsmittel verbinden) (!Nur schreiben dass es schöner aussieht) (!Nur den Titel der Vorlage nennen) (!Möglichst viele Fachbegriffe ohne Zusammenhang verwenden)




Was sollte vor dem Filmen erkennbarer Personen geklärt werden? (Ob die Personen mit der Aufnahme und der vorgesehenen Nutzung einverstanden sind) (!Welche Lieblingsfarbe die Personen haben) (!Wie viele Filme sie kennen) (!Welche Kameramarke sie besitzen)




Wann sollte KI in der KI-Spirale eingesetzt werden? (Nachdem Du selbst gelesen gedacht und einen eigenen Ansatz entwickelt hast) (!Bevor Du die Vorlage liest) (!Anstelle jeder eigenen Planung) (!Nur um die Quelle zu ersetzen)




Wie prüfst Du eine KI-Aussage zur literarischen Vorlage am zuverlässigsten? (Du vergleichst sie mit dem Originaltext und verlässlichen Quellen) (!Du übernimmst sie weil sie flüssig klingt) (!Du prüfst nur die Länge) (!Du fragst dieselbe KI erneut und übernimmst die zweite Antwort)




Welche Kombination gehört zu typischen Gestaltungsmitteln eines Films? (Kamera Ton Schauspiel und Schnitt) (!Seitenzahl Fußnote und Register) (!Überschrift Absatz und Wörterbuch) (!Reim Metrum und Strophenzahl allein)





Memory

Storyboard Bildfolge zur Planung
Hörspiel Wirkung durch Stimme Geräusch und Musik
Fotostory Erzählung aus geordneten Fotos und Text
Filmsequenz Bewegte Bilder mit Ton und Schnitt
Einstellungsgröße Größe des gewählten Bildausschnitts
Atmo Hintergrundgeräusch eines Ortes
Adaption Umgestaltung einer Vorlage





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Detailaufnahme kleiner wichtiger Bildausschnitt
Totale Überblick über Ort und Situation
Pause hörbares Gestaltungsmittel durch Stille
Schnitt Wechsel zwischen zwei Einstellungen
Storyboard Planung einer Bildfolge
Quellennachweis Herkunft und Lizenz eines Mediums






Kreuzworträtsel

Storyboard Wie heißt eine gezeichnete Planung von Einstellungen vor einer Filmproduktion?
Hörspiel Welches Medium erzählt hauptsächlich mit Stimmen Geräuschen und Musik?
Fotostory Wie heißt eine Erzählung aus geordneten Fotografien und kurzen Texten?
Nahaufnahme Welche Kameraeinstellung zeigt eine Figur relativ nah und betont häufig Mimik?
Schnitt Wie heißt der Wechsel von einer Filmeinstellung zur nächsten?
Adaption Wie nennt man die Umgestaltung eines Werkes in eine andere Form oder ein anderes Medium?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Bei einer medialen Transformation wird eine literarische

in eine andere Darstellungsform übertragen.
Vor der Produktion muss der zentrale

der Szene verstanden werden.
Eine Kürzung ist sinnvoll, wenn der

der Handlung erhalten bleibt.
Ein geplanter Ablauf aus gezeichneten Einstellungen heißt

.
Im Hörspiel erzeugen Stimmen und

einen vorgestellten Raum.
Im Film kann eine

einen kleinen wichtigen Hinweis hervorheben.
Eine Gestaltungsentscheidung soll immer mit ihrer

begründet werden.
Vor der Nutzung fremder Medien muss die jeweilige

geprüft werden.
KI-Ausgaben müssen mit dem

und verlässlichen Quellen verglichen werden.
Verwendete KI-Unterstützung soll transparent

werden.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Szenenkern: Wähle eine kurze Szene aus Eurer Lektüre und formuliere Handlung, Konflikt und Wendepunkt jeweils in einem Satz.
  2. Geräuschcollage: Erzeuge mit selbst aufgenommenen Alltagsgeräuschen eine dreißigsekündige Klangfolge, die eine Stimmung der Szene hörbar macht.
  3. Storyboard: Zeichne vier Bilder zur Mini-Szene dieses Kurses und notiere unter jedem Bild die gewünschte Einstellungsgröße.
  4. Fotostory: Erstelle mit Gegenständen statt erkennbaren Personen eine fünfteilige Fotostory zur Mini-Szene.


Standard

  1. Hörspiel: Produziere eine ein- bis zweiminütige Hörspielsequenz aus einer literarischen Szene und begründe drei Tonentscheidungen.
  2. Medienvergleich: Vergleiche die Wirkung derselben Szene als Text und als selbst erstelltes Storyboard. Belege mindestens zwei Unterschiede.
  3. Recherche: Finde drei offen lizenzierte Medien auf Wikimedia Commons, dokumentiere jeweils Titel, Urheber, Quelle und Lizenz und entscheide, ob sie zu Deiner Szene passen.
  4. Filmsequenz: Drehe eine kurze Sequenz mit mindestens drei Einstellungsgrößen. Verwende nur Personen, die der Aufnahme zugestimmt haben.


Schwer

  1. Paralleladaption: Gestalte dieselbe Szene einmal als Hörspiel und einmal als Storyboard. Analysiere, welches Gestaltungsmittel in welchem Medium dieselbe Textstelle ersetzt.
  2. Montage: Erstelle zwei unterschiedlich geschnittene Fassungen derselben kurzen Filmaufnahme und beschreibe, wie sich Tempo und Spannung verändern.
  3. KI-Kritik: Lass eine KI einen Transformationsvorschlag für Deine Szene machen. Markiere alle Abweichungen vom Originaltext, prüfe Fachbegriffe und überarbeite anschließend Deinen eigenen Entwurf.
  4. Produktionsdossier: Erstelle ein vollständiges Dossier aus Textmarkierungen, Kürzungsbegründung, Storyboard, Mediennachweisen, Endprodukt, Feedback und Reflexion.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Medienentscheidung: Du hast eine Szene mit vielen Gedanken, aber wenig äußerer Handlung. Entwickle zwei Möglichkeiten, diese Gedanken in einem Hörspiel oder Film verständlich zu machen, und erläutere Vor- und Nachteile.
  2. Kürzungsentscheidung: Eine Szene enthält fünf Nebeninformationen. Entscheide begründet, welche Du für eine zweiminütige Filmsequenz streichen würdest, ohne den Konflikt zu verfälschen.
  3. Wirkungsvergleich: Plane denselben Wendepunkt einmal als Totale und einmal als Detailaufnahme. Erkläre, wie sich der Zuschauerblick verändert.
  4. Rechteprüfung: Du findest im Internet ein passendes Foto ohne erkennbare Lizenzangabe. Beschreibe, wie Du vorgehst, bevor Du es in Deiner Fotostory nutzt.
  5. KI-Prüfung: Eine KI behauptet, eine Figur habe Angst, obwohl der Text das nicht ausdrücklich sagt. Zeige, wie Du zwischen Textbeleg, Interpretation und erfundener Angabe unterscheidest.
  6. Transfer: Übertrage Deine Planung auf eine neue literarische Szene und erkläre, welche Teile Deiner Methode gleich bleiben und welche Du verändern musst.


Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema sind wichtig:

  1. Textverständnis: Der Kern der literarischen Szene ist korrekt und mit Textbelegen erschlossen.
  2. Auswahl und Kürzung: Weggelassene oder verdichtete Teile werden nachvollziehbar begründet.
  3. Mediengestaltung: Mindestens mehrere passende Gestaltungsmittel werden bewusst eingesetzt.
  4. Fachsprache: Begriffe wie Szene, Konflikt, Wendepunkt, Einstellungsgröße, Perspektive, Geräusch, Schnitt oder Storyboard werden passend verwendet.
  5. Wirkungsbegründung: Gestaltung wird nicht nur beschrieben, sondern in ihrer Wirkung erklärt.
  6. Rechtssicherheit: Quellen, Lizenzen, Einwilligungen und Datenschutz werden beachtet.
  7. Überarbeitung: Feedback führt zu erkennbaren Verbesserungen.
  8. KI-Transparenz: KI-Unterstützung wird gekennzeichnet und ihre Ausgabe kritisch mit der Vorlage geprüft.
  9. Reflexion: Eigene Entscheidungen werden anhand von Text und Produkt bewertet.




OERs zum Thema

Wikipedia – Adaption:

Wikipedia – Storyboard:

Wikipedia – Literaturverfilmung:

Weitere offen zugängliche Lernressourcen:

  1. Landesmedienzentrum Baden-Württemberg: Einstellungsgrößen
  2. Bundeszentrale für politische Bildung: Das Drehen einer Einstellung
  3. Wikisource: Gottfried Keller – Kleider machen Leute
  4. Wikisource: Goethe – Erlkönig
  5. Wikimedia Commons: frei nutzbare und offen lizenzierte Medien recherchieren



Quellen- und Medienhinweise

Die in diesem Kurs eingebundenen Wikimedia-Commons-Dateien besitzen jeweils eigene Lizenzangaben auf ihrer Dateibeschreibungsseite. Prüfe diese Angaben vor einer Weiterverwendung.

Verwendete bzw. empfohlene freie Medien umfassen unter anderem:

  1. Storyboard-Beispiel auf Wikimedia Commons, CC BY-SA.
  2. Storyboard-Vorlage auf Wikimedia Commons.
  3. Storyboard-Beispiel auf Wikimedia Commons, gemeinfrei.
  4. Studiomikrofon auf Wikimedia Commons, gemeinfrei.
  5. Filmrolle auf Wikimedia Commons, CC0.
  6. Creative-Commons-Logo.
  7. Gemeinfreie LibriVox-Aufnahme.
  8. Gemeinfreie LibriVox-Aufnahme.


Verknüpfte Lernbereiche


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