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T9 G - Mein Technik-Portfolio Klasse 9

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T9 G - Mein Technik-Portfolio Klasse 9




T9 G - Mein Technik-Portfolio Klasse 9

Dein Technik-Portfolio zeigt nicht nur ein fertiges Werkstück. Es zeigt Deinen Weg: planen, fertigen, testen, verbessern und daraus lernen.

Du sammelst kurze, aussagekräftige Belege:

  1. eigene Fotos von Werkstücken und Arbeitsständen
  2. Skizzen und technische Zeichnungen
  3. CAD-Bilder und Bildschirmfotos
  4. Schaltpläne und Fotos freigegebener Kleinspannungs-Schaltungen
  5. Mess- und Testprotokolle
  6. Reflexionskarten zu Fehlern, Lösungen und Fortschritten

G-Niveau bedeutet hier: klare Arbeitsaufträge, kurze Erklärungen, Hilfen und nachvollziehbare technische Entscheidungen. Wichtig ist, dass Du zeigen kannst, was Du geplant, gemacht, geprüft und verbessert hast.

Stand September 2026 orientiert sich der Kurs an den Kompetenzen des gemeinsamen Bildungsplans Technik der Sekundarstufe I in Baden-Württemberg für die Klassen 7/8/9. Für Lernende, die vor dem Schuljahr 2026/2027 in Klasse 7 eingetreten sind, gilt nach der offiziellen Übergangsregel weiterhin die bisherige Fassung des Fachplans. Die konkrete Zuordnung prüft Deine Lehrkraft.

Bildungsplan Technik Klassen 7/8/9 Bildungsplan Technik – Werkstoffe und Produkte Inkrafttreten und Übergangsregel 2026


Sicherheit zuerst

Praxis nur nach schulischer Unterweisung, mit Aufsicht und erforderlicher Schutzausrüstung.

  1. Gefährliche Maschinen nutzt Du nicht eigenständig.
  2. Arbeiten an Netzspannung sind für diese Portfolio-Aufgaben ausgeschlossen.
  3. Elektrische Versuche erfolgen nur mit freigegebenen Komponenten und sicherer Kleinspannung.
  4. Werkzeuge, Maschinen und Materialien verwendest Du nur so, wie es Deine Lehrkraft freigegeben hat.
  5. Schutzbrille, Gehörschutz oder weitere Schutzausrüstung werden genau dann getragen, wenn es die Unterweisung verlangt.
  6. Vor jedem praktischen Arbeitsschritt gilt: Auftrag verstehen, Arbeitsplatz prüfen, Sicherheitsregel nennen, erst dann beginnen.

Bildlegende: Schutzbrille als Beispiel für persönliche Schutzausrüstung. Wikimedia Commons; Autor und freie Lizenz auf der Dateiseite.

Medienauftrag – beobachten und begründen: Schau Dir die Schutzbrille genau an. Markiere auf einem Ausdruck oder Bildschirmfoto die Bereiche, die die Augen seitlich und frontal schützen. Begründe in einem Satz, warum eine Schutzbrille andere Sicherheitsmaßnahmen nicht ersetzt.

<details> <summary>Hilfe</summary> Eine Schutzbrille schützt vor bestimmten Gefährdungen der Augen. Sie verhindert aber nicht automatisch Gefahren durch falsche Maschinenbedienung, lose Kleidung, Lärm oder elektrische Spannung. </details>

<details> <summary>Selbstkontrolle</summary> Deine Antwort ist gut, wenn Du mindestens eine konkrete Schutzwirkung und mindestens eine Grenze der Schutzbrille nennst. </details>


Dein Portfolio-Kompass

Phase Deine Leitfrage Passender Beleg Kurzer Satzstarter
Planen Was soll entstehen und wie? Skizze, Zeichnung, CAD-Bild, Stückliste, Arbeitsplan „Ich plane …, weil …“
Fertigen Was habe ich tatsächlich gemacht? eigenes Foto, Arbeitsstand, kurze Bildlegende „Ich habe … gefertigt.“
Testen Funktioniert es und stimmt es mit dem Plan überein? Messwert, Prüffoto, Testtabelle, Simulation „Beim Test zeigte sich …“
Verbessern Was ändere ich begründet? Vorher-Nachher-Bild, Änderungsskizze, Reflexionskarte „Ich ändere …, weil …“
Fortschritt Was kann ich jetzt besser als vorher? Vergleich zweier Arbeiten „Heute gelingt mir … besser, weil …“


Die wichtigste Portfolio-Regel

Zeigen schlägt behaupten.

Schreibe nicht nur: „Das Werkstück ist besser.“

Zeige stattdessen:

  1. ein Foto vor der Änderung
  2. ein Foto nach der Änderung
  3. einen Messwert oder Test
  4. einen kurzen Grund für die Verbesserung


Fachbegriffe kurz erklärt

Fachbegriff Kurze Erklärung
Skizze schnelle Zeichnung einer Idee; noch nicht vollständig normgerecht
Fertigungszeichnung Zeichnung mit Maßen und Angaben, nach denen gefertigt werden kann
Dreitafelprojektion Darstellung eines Körpers in mehreren rechtwinkligen Ansichten
CAD Computer Aided Design; technisches Konstruieren mit dem Computer
CAM Computer Aided Manufacturing; computergestützte Fertigung
Prototyp erste funktionsfähige oder prüfbare Ausführung einer Lösung
Toleranz erlaubte Abweichung von einem Sollmaß
Messschieber Messgerät für Außen-, Innen- und Tiefenmaße
Schaltplan vereinfachte Darstellung einer elektrischen Schaltung mit Symbolen
Widerstand Bauteil, das den Stromfluss begrenzt
Kleinspannung niedrige elektrische Spannung; im Unterricht nur in freigegebener sicherer Form verwenden
Reflexion begründeter Rückblick: Was gelang, was nicht und was folgt daraus?


Portfolio-Baustein 1: Planen

Eine gute Planung macht Arbeitsschritte sichtbar, bevor Material bearbeitet wird.

Für das G-Niveau reichen klare und nutzbare Planungsunterlagen. Entscheidend ist, dass Du danach arbeiten und Deine Entscheidungen erklären kannst.


Von der Idee zur Skizze

Deine Skizze sollte zeigen:

  1. die Grundform
  2. wichtige Maße
  3. Bohrungen, Aussparungen oder Verbindungen
  4. eine kurze Funktionsidee

Portfolio-Beleg: Fotografiere oder scanne Deine Skizze. Schreibe darunter eine Bildlegende mit maximal zwei Sätzen.

Beispiel für eine Bildlegende: „Erste Skizze meines Handyhalters. Die breite Standfläche soll verhindern, dass der Halter nach vorne kippt.“


Medienlabor: Dreitafelprojektion untersuchen

Bildlegende: Prinzip der Projektionsmethode für technische Zeichnungen. Wikimedia Commons; Autor und freie Lizenz auf der Dateiseite.

Auftrag – beobachten und markieren:

  1. Suche Vorderansicht, Seitenansicht und Draufsicht.
  2. Markiere gleiche Kanten in den verschiedenen Ansichten mit derselben Kennzeichnung.
  3. Erkläre, warum ein einzelnes Bild eines Werkstücks für die Fertigung oft nicht ausreicht.

<details> <summary>Hilfe</summary> Achte darauf, welche Höhe, Breite und Tiefe in den einzelnen Ansichten sichtbar werden. </details>

<details> <summary>Lösungsweg</summary> Eine Ansicht zeigt nur einen Teil der räumlichen Form. Mehrere Ansichten liefern zusammen die Informationen über Höhe, Breite und Tiefe. </details>

Videoauftrag: Stoppe das Video an einer Stelle, an der aus einem Körper eine Ansicht abgeleitet wird. Zeichne den Schritt nach und notiere einen Satz: „Diese Ansicht zeigt …“


Prüfungsnah: Zeichnung lesen

Ein Werkstück soll 80 mm lang, 40 mm breit und 12 mm dick sein. Eine Bohrung liegt laut Zeichnung mittig.

Aufgabe: Nenne drei Informationen, die Du vor der Fertigung aus der Zeichnung entnehmen musst. Begründe, warum „ungefähr mittig“ nicht als Fertigungsangabe genügt.

<details> <summary>Selbstkontrolle</summary> Mögliche Informationen sind Außenmaße, Bohrungsdurchmesser, Lage der Bohrung und Werkstoff. „Ungefähr“ ist nicht eindeutig prüfbar; technische Planung braucht messbare Angaben. </details>


Portfolio-Baustein 2: CAD sichtbar machen

CAD hilft Dir, Formen am Computer zu planen, zu ändern und aus verschiedenen Blickrichtungen zu prüfen.

Bildlegende: Beispiel einer CAD-Arbeitsoberfläche mit 3D-Modell. Wikimedia Commons; Autor und freie Lizenz auf der Dateiseite.

Medienauftrag – beobachten und vergleichen:

  1. Finde im Bild den 3D-Arbeitsbereich.
  2. Suche Bereiche, in denen Eigenschaften oder Bauteile verwaltet werden.
  3. Vergleiche CAD mit einer Handskizze: Was lässt sich im CAD leichter ändern? Was ist mit einer Handskizze schneller?

<details> <summary>Hilfe</summary> Denke an Maße, Wiederholungen, Ansichten und schnelle Ideen. </details>

<details> <summary>Selbstkontrolle</summary> Eine passende Antwort nennt mindestens einen Vorteil von CAD und einen Vorteil der Handskizze. Beispiel: CAD kann Maße exakt ändern; eine Handskizze ist für eine erste Idee oft schneller. </details>

Videoauftrag: Beobachte nur die Arbeitsschritte. Notiere drei Begriffe, die zeigen, wie aus einer 2D-Skizze ein 3D-Körper wird. Übe erst in der von der Schule freigegebenen CAD-Umgebung.


Dein CAD-Beleg

Ein gutes CAD-Bild zeigt nicht nur „irgendetwas am Bildschirm“.

Es zeigt:

  1. das Werkstück gut erkennbar
  2. wichtige Maße oder Konstruktionsmerkmale
  3. eine passende Ansicht
  4. eine kurze Bildlegende
  5. bei einer Verbesserung möglichst ein Vorher-Nachher-Paar

Satzstarter: „Im CAD habe ich … geändert. Dadurch …“


Portfolio-Baustein 3: Fertigen

Beim Fertigen setzt Du Deine Planung um. Im Portfolio zählt nicht nur das Endprodukt, sondern auch ein sinnvoll ausgewählter Arbeitsstand.

Der Bildungsplan fordert unter anderem, technische Gegenstände nach Planungsunterlagen zu realisieren, Sicherheitsregeln einzuhalten und den Prozess zu dokumentieren.


Gute Werkstückfotos

Ein Werkstückfoto soll technisch etwas zeigen.

Achte auf:

  1. ruhigen Hintergrund
  2. gute Beleuchtung
  3. Werkstück vollständig im Bild
  4. wichtiges Detail zusätzlich als Nahaufnahme
  5. keine erkennbaren Personen ohne notwendige Einwilligung
  6. keine Namen, Adressen oder persönlichen Daten im Bild

Bildlegende kurz halten: „Arbeitsstand nach dem Bohren. Die Bohrung liegt 2 mm zu weit links und wird beim nächsten Arbeitsschritt berücksichtigt.“


Fertigungsprotokoll in vier Zeilen

Frage Deine kurze Antwort
Was war geplant?
Was habe ich gefertigt?
Was wich vom Plan ab?
Was mache ich als Nächstes?


Portfolio-Baustein 4: Messen und prüfen

Prüfen heißt: Du vergleichst das Ergebnis mit einer Anforderung.

Beispiele:

  1. Sollmaß mit Istmaß vergleichen
  2. Winkel oder Lage prüfen
  3. Stabilität testen
  4. Funktion eines Mechanismus prüfen
  5. elektrische Funktion in einer freigegebenen Kleinspannungs-Schaltung oder Simulation testen


Medienlabor: Messschieber

Bildlegende: Messschieber mit Haupt- und Noniusskala. Wikimedia Commons; Autor und freie Lizenz auf der Dateiseite.

Auftrag – beobachten und markieren:

  1. Markiere feste und bewegliche Messschenkel.
  2. Suche den Bereich zum Messen von Außenmaßen.
  3. Suche den Bereich zum Messen von Innenmaßen.
  4. Erkläre, warum ein Messschieber gerade und ohne unnötig starken Druck angesetzt werden muss.

<details> <summary>Hilfe</summary> Verkanten und zu großer Druck können das Ergebnis verfälschen. </details>

Videoauftrag – Fehler finden: Notiere drei typische Messfehler aus dem Video. Formuliere zu jedem Fehler eine Gegenregel.

Sicherheit: Das Video dient hier der Beobachtung. Praktisches Messen erfolgt nur mit dem von der Schule bereitgestellten und freigegebenen Messmittel.


Messprotokoll

Merkmal Soll Ist Abweichung Entscheidung
Länge passt / verbessern
Breite passt / verbessern
Bohrung passt / verbessern

Fachlich begründete Entscheidung: „Die Abweichung bei … ist für die Funktion wichtig, weil … Deshalb …“


Portfolio-Baustein 5: Elektrische Schaltungen

Elektrische Versuche sind in diesem Kurs auf freigegebene Komponenten und sichere Kleinspannung begrenzt. Netzspannung gehört nicht zu diesen Aufgaben.

Bildlegende: Beispiel eines einfachen Aufbaus mit Steckbrett, LED, Widerstand und Leitungen. Wikimedia Commons; Autor und freie Lizenz auf der Dateiseite.

Bildlegende: vereinfachte Darstellung von Größen an LED und Vorwiderstand. Wikimedia Commons; Autor und freie Lizenz auf der Dateiseite.


Medienlabor: Aufbau und Plan vergleichen

Auftrag – beobachten, vergleichen und Fehler finden:

  1. Benenne LED, Widerstand, Leitungen und Spannungsquelle.
  2. Vergleiche Foto und Schaltbild: Welche Bauteile haben in beiden Darstellungen dieselbe Funktion?
  3. Erkläre, warum ein Foto allein einen Schaltplan nicht ersetzt.
  4. Suche in einer Simulation drei mögliche Ursachen dafür, dass eine LED nicht leuchtet: Unterbrechung, falsche Polung, ungeeigneter Anschluss.

<details> <summary>Hilfe</summary> Prüfe systematisch vom Energiepfad aus: Spannungsquelle, Leitung, Bauteil, Rückleitung. In der Simulation kannst Du Änderungen gefahrlos testen. </details>

<details> <summary>Lösungsweg</summary> Ein technischer Fehler wird nicht durch Raten gesucht. Du prüfst Schritt für Schritt, ob jeder Teil des Stromkreises korrekt verbunden ist. Änderungen an realen Aufbauten erfolgen nur nach Freigabe der Lehrkraft. </details>


Dein Schaltungs-Beleg

Dein Portfolio enthält bei einer elektrischen Aufgabe:

  1. einen einfachen Schaltplan
  2. ein Foto oder Bildschirmbild des freigegebenen Aufbaus beziehungsweise der Simulation
  3. einen kurzen Funktionstest
  4. einen dokumentierten Fehler oder eine Verbesserung
  5. eine Sicherheitsnotiz: „Versuch mit freigegebener Kleinspannung unter schulischer Aufsicht.“


Portfolio-Baustein 6: Testen und verbessern

Ein technisches Produkt ist nicht automatisch fertig, nur weil es gebaut wurde.

Testen heißt: Anforderungen prüfen.

Verbessern heißt: Eine Änderung mit einem Testergebnis begründen.


Der Verbesserungszyklus

Schritt Frage Beleg
Plan Was soll funktionieren? Skizze, Maß, Kriterium
Bau Was wurde umgesetzt? Werkstückfoto
Test Was zeigt die Prüfung? Messwert, Beobachtung
Änderung Was wird verbessert? Änderungsskizze
Nachtest Ist es jetzt besser? neuer Messwert oder Vergleich


Prüfungsnah: technische Entscheidung begründen

Ein kleiner Halter kippt beim Test nach vorne. Zwei Änderungen sind möglich:

Variante A: Standfläche verbreitern.

Variante B: zusätzliches Gewicht hinten anbringen.

Aufgabe: Vergleiche beide Lösungen nach Materialbedarf, Wirkung und Fertigungsaufwand. Entscheide Dich anschließend für eine Variante und begründe die Entscheidung mit mindestens zwei Kriterien.

<details> <summary>Hilfe</summary> Eine technische Entscheidung ist stärker, wenn sie nicht nur „gefällt“, sondern Kriterien nennt. </details>

<details> <summary>Beispiellösung</summary> Eine mögliche Entscheidung ist die breitere Standfläche, wenn sie mit wenig Zusatzmaterial genügend Stabilität erreicht. Eine andere Entscheidung kann ebenfalls richtig sein, wenn sie technisch nachvollziehbar begründet wird. </details>


Fortschritt sichtbar machen

Dein Portfolio soll zeigen, was Du heute besser kannst als vorher.

Nutze dafür zwei Belege derselben Art.

Früher Heute Mein Fortschritt
erste Skizze spätere Skizze Maße klarer eingetragen
erstes Werkstückfoto späteres Werkstückfoto wichtige Details besser erkennbar
erster Test Nachtest Fehler systematischer geprüft
erste Reflexion spätere Reflexion technische Gründe genauer genannt


Reflexionskarte

Beantworte jede Frage in höchstens zwei Sätzen.

  1. Das gelang: Was funktioniert oder ist maßhaltig?
  2. Das war schwierig: Wo gab es ein Problem?
  3. Meine Lösung: Was hast Du geändert oder geprüft?
  4. Mein Fortschritt: Was kannst Du jetzt besser?
  5. Nächster Schritt: Was würdest Du bei einer weiteren Version verbessern?


Medien untersuchen statt nur ansehen

In diesem aiMOOC nutzt Du Medien aktiv.

Aktion Was Du konkret tust Portfolio-Beleg
Beobachten Details eines Werkzeugs, Werkstücks oder Plans erkennen beschriftetes Bild
Markieren Kanten, Maße, Bauteile oder Gefahrenstellen kennzeichnen markierter Screenshot
Vergleichen Plan und Ergebnis gegenüberstellen Vorher-Nachher-Tabelle
Messen Soll und Ist vergleichen Messprotokoll
Simulieren eine sichere virtuelle Schaltung oder CAD-Variante testen Bildschirmfoto mit Ergebnis
Fehler finden Fehler systematisch eingrenzen Fehlerkarte mit Ursache und Lösung


Operatoren für prüfungsnahe Aufgaben

Operator Was Du tun sollst
Nennen kurze passende Fachinformation angeben
Beschreiben Merkmale oder Ablauf geordnet wiedergeben
Vergleichen Gemeinsamkeiten und Unterschiede nach Kriterien zeigen
Begründen Entscheidung mit fachlichen Gründen absichern
Bewerten nach nachvollziehbaren Kriterien zu einem Urteil kommen
Optimieren eine Lösung gezielt verbessern und die Wirkung prüfen


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was zeigt ein gutes Technik-Portfolio besonders deutlich? (Den Weg von Planung über Fertigung und Test bis zur Verbesserung) (!Nur das schönste Endfoto) (!Nur lange Fließtexte) (!Nur die verwendeten Werkzeuge)




Wozu dient eine Fertigungszeichnung? (Sie liefert eindeutige Informationen für die Herstellung) (!Sie ersetzt jede Sicherheitsunterweisung) (!Sie dient nur zur Dekoration) (!Sie zeigt nur persönliche Meinungen)




Was bedeutet CAD? (Computerunterstütztes Konstruieren) (!Chemische Analyse von Drähten) (!Kontrolle aller Drehmaschinen) (!Computergesteuerte Arbeitsschutzdatei)




Was ist beim praktischen Arbeiten mit gefährlichen Maschinen richtig? (Nutzung nur nach schulischer Unterweisung und mit Aufsicht) (!Eigenständige Nutzung nach einem Internetvideo) (!Ausprobieren ohne Einweisung) (!Arbeiten ohne vorgeschriebene Schutzausrüstung)




Was ist ein sinnvoller Test eines Werkstücks? (Sollmaß und Istmaß vergleichen) (!Nur die Farbe beurteilen) (!Das Werkstück fotografieren und nichts prüfen) (!Die Planung nachträglich löschen)




Warum wird ein Vorher-Nachher-Vergleich im Portfolio genutzt? (Er macht eine Verbesserung und den Lernfortschritt sichtbar) (!Er ersetzt alle Messungen) (!Er macht technische Begriffe unnötig) (!Er verhindert jede weitere Änderung)




Was ist bei elektrischen Versuchen in diesem Kurs erlaubt? (Freigegebene Komponenten mit sicherer Kleinspannung unter schulischen Bedingungen) (!Arbeiten an Netzspannung) (!Ungeprüfte Netzteile aus unbekannter Quelle) (!Eigenständiges Öffnen von Netzgeräten)




Was macht eine technische Begründung stärker? (Kriterien und überprüfbare Gründe) (!Nur der Satz Das gefällt mir) (!Möglichst viele Fremdwörter ohne Zusammenhang) (!Eine Entscheidung ohne Test)




Wozu dient ein Messprotokoll? (Es dokumentiert Sollwerte, Istwerte und Abweichungen) (!Es ersetzt die technische Zeichnung vollständig) (!Es enthält nur die Namen der Gruppenmitglieder) (!Es verhindert jede Optimierung)




Was gehört zu einer guten Reflexionskarte? (Ein Problem, eine Lösung und ein nächster Schritt) (!Nur eine Note) (!Nur ein Foto ohne Erklärung) (!Nur der Satz Alles war gut)





Memory

Planung Skizze
Fertigung Werkstückfoto
Prüfung Messprotokoll
Optimierung Änderungsskizze
CAD Computermodell
Reflexion Lernfortschritt





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Planung Skizze
Fertigung Werkstück
Prüfung Messprotokoll
Verbesserung Änderungsskizze
Dokumentation Bildlegende






Kreuzworträtsel

Skizze Wie heißt eine schnelle zeichnerische Darstellung einer technischen Idee?
Toleranz Wie heißt die erlaubte Abweichung von einem Sollmaß?
Prototyp Wie heißt eine erste prüfbare Ausführung einer technischen Lösung?
Widerstand Welches elektrische Bauteil begrenzt den Stromfluss?
Messschieber Welches Messgerät eignet sich für genaue Außen-, Innen- und Tiefenmaße?
Fertigung Wie heißt der technische Prozess, in dem ein geplantes Produkt hergestellt wird?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Ein Technik-Portfolio zeigt den Weg von der

bis zur Verbesserung.
Eine schnelle zeichnerische Idee heißt

.
Eine technische Zeichnung am Computer entsteht mit

.
Beim Prüfen vergleichst Du Sollwert und

.
Ein genaueres Längenmessgerät ist der

.
Bei einer elektrischen Aufgabe dokumentierst Du den Aufbau mit einem

.
Elektrische Versuche erfolgen nur mit freigegebener sicherer

.
Nach einem Test kann eine technische Lösung gezielt

werden.
Deinen Lernfortschritt beschreibst Du in einer kurzen

.




Wiederholen und selbst kontrollieren


Mini-Check: Plan oder Beleg?

Ordne gedanklich zu:

Beispiel Gehört vor allem zu
Handskizze mit Maßen Planung
Foto nach dem Bohren Fertigung
Tabelle Soll und Ist Test
zweite Version nach Änderung Verbesserung

<details> <summary>Selbstkontrolle</summary> Wenn Du zu jedem Schritt einen passenden Beleg hast, ist Dein Arbeitsweg nachvollziehbar. Fehlt zum Beispiel der Test, ist nicht sichtbar, warum eine Verbesserung nötig war. </details>


Fehlerdetektiv: Das Werkstück passt nicht

Geplant sind 60 mm Länge. Gemessen werden 63 mm.

Dein Lösungsweg:

  1. Abweichung bestimmen.
  2. Prüfen, ob sie die Funktion beeinflusst.
  3. Ursache suchen.
  4. Eine zulässige Verbesserung mit der Lehrkraft planen.
  5. Nach der Verbesserung erneut messen.

<details> <summary>Selbstkontrolle</summary> Die Abweichung beträgt 3 mm. Ob das Werkstück trotzdem nutzbar ist, hängt von der Funktion und der erlaubten Toleranz ab. Ohne diese Information darfst Du nicht einfach behaupten, dass es „passt“. </details>


Fehlerdetektiv: LED leuchtet in der Simulation nicht

Prüfe nacheinander:

  1. Spannungsquelle
  2. Leitungsweg
  3. Polung der LED
  4. Verbindung des Widerstands
  5. Rückleitung

<details> <summary>Selbstkontrolle</summary> Eine gute Fehlersuche verändert nicht gleichzeitig alles. Prüfe einen möglichen Fehler nach dem anderen. So kannst Du die Ursache eindeutig finden. </details>


Offene Aufgaben


Leicht

  1. Werkstückfoto: Fotografiere ein eigenes Werkstück so, dass Form und ein wichtiges Detail gut erkennbar sind. Ergänze eine Bildlegende mit maximal zwei Sätzen.
  2. Technische Skizze: Erstelle eine Handskizze eines einfachen Werkstücks und trage mindestens drei wichtige Maße ein.
  3. Fachbegriffe: Wähle sechs Fachbegriffe aus diesem aiMOOC und erstelle dazu eigene Karteikarten mit Begriff, Erklärung und Beispiel.
  4. Reflexionskarte: Fülle zu einer praktischen Arbeit die fünf Felder „gelungen“, „schwierig“, „Lösung“, „Fortschritt“ und „nächster Schritt“ aus.


Standard

  1. Plan-Ist-Vergleich: Stelle Deine Zeichnung und ein Foto des fertigen Werkstücks gegenüber. Markiere drei Übereinstimmungen oder Abweichungen.
  2. Messprotokoll: Miss nach Freigabe durch die Lehrkraft drei geeignete Merkmale Deines Werkstücks und dokumentiere Sollwert, Istwert und Abweichung.
  3. CAD-Modell: Erstelle in der schulisch freigegebenen CAD-Software ein einfaches Modell und dokumentiere eine gezielte Änderung mit zwei Bildschirmbildern.
  4. Schaltungssimulation: Baue eine einfache LED-Schaltung zuerst in einer freigegebenen Simulation auf. Dokumentiere einen eingebauten Fehler, die Fehlersuche und die Korrektur.


Schwer

  1. Optimierung: Wähle ein technisches Problem an Deinem Werkstück, entwickle zwei Lösungsmöglichkeiten und entscheide anhand von mindestens drei Kriterien.
  2. Prüfplan: Entwickle für ein Werkstück einen kurzen Prüfplan mit mindestens drei Prüfkriterien und passenden Nachweisen.
  3. Produktvergleich: Vergleiche zwei mögliche Werkstoffe oder Konstruktionsvarianten nach Funktion, Materialbedarf, Bearbeitbarkeit und Nachhaltigkeit.
  4. Portfolio-Präsentation: Erstelle eine dreiminütige Präsentation, in der Du mit höchstens sechs Bildern Deinen Weg von der Planung bis zur Verbesserung erklärst und Deinen wichtigsten Lernfortschritt begründest.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Technische Entscheidung: Ein Werkstück ist stabil, aber deutlich schwerer als geplant. Entwickle zwei Verbesserungsmöglichkeiten und begründe, welche Kriterien Du für Deine Entscheidung verwenden würdest.
  2. Plan und Realität: Eine Bohrung liegt im fertigen Werkstück sichtbar neben der geplanten Position. Beschreibe einen systematischen Weg, wie Du Ursache, Auswirkung und mögliche Verbesserung prüfst.
  3. Messstrategie: Zwei Personen messen dasselbe Werkstück und erhalten unterschiedliche Ergebnisse. Erkläre mindestens drei mögliche Ursachen und entwickle eine Regel für zuverlässigeres Messen.
  4. CAD-Transfer: Eine CAD-Konstruktion sieht richtig aus, lässt sich aber mit den vorhandenen schulischen Fertigungsmöglichkeiten nicht sinnvoll herstellen. Erkläre, welche Änderungen an der Konstruktion nötig sein könnten und wie Du sie begründest.
  5. Fehlersuche Schaltung: Eine freigegebene Kleinspannungs-Schaltung funktioniert nach dem Aufbau nicht. Entwickle eine sichere Reihenfolge zur Fehlersuche, ohne gleichzeitig mehrere Bauteile zu verändern.
  6. Nachhaltige Verbesserung: Ein Produkt funktioniert, benötigt aber unnötig viel Material. Entwickle eine materialärmere Variante und erkläre, wie Du anschließend prüfst, ob die Funktion erhalten bleibt.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis ist wichtig:

  1. Planung: mindestens eine eigene Skizze oder technische Zeichnung
  2. CAD: mindestens ein eigenes CAD-Bild, wenn CAD Teil der Unterrichtseinheit war
  3. Fertigung: mindestens ein eigenes Werkstückfoto mit technischer Bildlegende
  4. Prüfung: mindestens ein Mess-, Funktions- oder Testnachweis
  5. Verbesserung: mindestens ein begründeter Vorher-Nachher-Vergleich
  6. Fachbegriffe: richtige und passende Verwendung zentraler technischer Begriffe
  7. Sicherheit: erkennbare Beachtung der schulischen Sicherheitsregeln
  8. Reflexion: kurze Aussage zu Problem, Lösung und persönlichem Fortschritt
  9. Technische Entscheidung: mindestens eine Entscheidung mit nachvollziehbaren Kriterien
  10. Ordnung: Belege sind so angeordnet, dass der Weg von Planung zu Verbesserung verständlich wird




OERs zum Thema


Freie Medien in diesem aiMOOC

Die eingebundenen Bilder stammen von Wikimedia Commons. Angaben zu Urheber, Lizenz und Weiterverwendung findest Du jeweils auf der Dateiseite.

Die eingebetteten YouTube-Videos dienen als externe Lernmedien im offiziellen Player. Sie werden nicht als eigene Dateien weiterverbreitet. Verfügbarkeit und Inhalte können sich ändern. Nutze sie nur für die angegebenen Beobachtungsaufträge und beachte die schulischen Medienregeln.


Portfolio-Abgabe: Schnellcheck

Bevor Du abgibst, prüfe:

  1. Ist mein Titel richtig?
  2. Sieht man meinen Weg von Planung bis Verbesserung?
  3. Sind eigene Fotos und Bildschirmbilder sinnvoll ausgewählt?
  4. Haben die Bilder kurze technische Legenden?
  5. Habe ich mindestens einen Test oder Messwert?
  6. Erkläre ich mindestens einen Fehler und seine Lösung?
  7. Ist mein Fortschritt sichtbar?
  8. Nutze ich Fachbegriffe richtig?
  9. Sind personenbezogene Daten aus Fotos entfernt?
  10. Sind alle Praxisarbeiten unter den vorgegebenen Sicherheitsbedingungen entstanden?


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