T9 E - Mobilitätskonzepte bewerten

T9 E - Mobilitätskonzepte bewerten
T9 E - Mobilitätskonzepte bewerten
Zielgruppe: Klasse 9, E-Niveau, Technik, Baden-Württemberg
Leitfrage: Welches Mobilitätskonzept passt zu einer konkreten Situation – und wie kannst Du Deine technische Entscheidung mit mehreren Kriterien begründen?
Grundsatz: Kein Verkehrsmittel ist in jeder Situation „das beste“. Eine fachgerechte Bewertung berücksichtigt Auftrag, Strecke, Personen oder Güter, Infrastruktur, Energiebedarf, Flächenbedarf, Emissionen und Verfügbarkeit.
Einleitung
Mobilität bedeutet, dass Menschen oder Güter von einem Ort zu einem anderen gelangen. Ein Mobilitätskonzept beschreibt, welche Verkehrsmittel, Wege, Umstiege, Ladepunkte, Haltestellen oder Transportketten dafür zusammenwirken.
In diesem aiMOOC vergleichst Du Auto, ÖPNV, Fahrrad, Sharing und verschiedene Formen des Gütertransports. Du lernst, Daten richtig zu lesen und für eine konkrete Situation eine begründete technische Entscheidung zu treffen.
Bezug zum Bildungsplan Technik Baden-Württemberg
Im Fach Technik untersuchst Du technische Systeme nicht nur nach ihrer Funktion. Du bewertest auch Wirkungen auf Menschen, Umwelt und Gesellschaft. Beim Themenfeld Verkehr sind Zielkonflikte wichtig: Mobilität soll möglich sein, benötigt aber Energie, Fläche, Infrastruktur und Ressourcen.
Für das E-Niveau wichtig:
- Anforderungen analysieren: Du klärst zuerst die konkrete Transportaufgabe.
- Kriterien festlegen: Du nutzt mehrere fachliche Kriterien statt nur eines.
- Daten auswerten: Du unterscheidest Messwert, Durchschnittswert und Annahme.
- Technische Entscheidung begründen: Du zeigst Vor- und Nachteile für genau das vorgegebene Szenario.
- Zielkonflikt: Du erklärst, warum ein Vorteil bei einem Kriterium einen Nachteil bei einem anderen Kriterium haben kann.
Quelle zum Bildungsplan: Bildungsplan Baden-Württemberg, Technik
Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du …
- die Fachbegriffe Verkehrsleistung, Energiebedarf, Flächenbedarf, Infrastruktur, Emission und Verfügbarkeit korrekt erklären.
- Personenverkehr mit Personenkilometern und Güterverkehr mit Tonnenkilometern beschreiben.
- Daten zu Auto, ÖPNV, Fahrrad, Sharing und Gütertransport vergleichen.
- Durchschnittswerte kritisch auf ein konkretes Szenario übertragen.
- ein Mobilitätskonzept anhand mehrerer Kriterien auswählen und begründen.
- Unsicherheiten, Annahmen und Zielkonflikte in Deiner Entscheidung benennen.
Sicherheit bei praktischen Untersuchungen
Praxis erfolgt nur nach schulischer Unterweisung, unter Aufsicht und mit erforderlicher Schutzausrüstung.
- Beobachtungen im Straßenraum finden nur von sicheren, freigegebenen Standorten aus statt.
- Fahrbahnen, Gleise, Betriebshöfe, Ladezonen oder andere Gefahrenbereiche werden nicht betreten.
- Gefährliche Maschinen werden nicht eigenständig benutzt.
- An Netzspannung wird nicht gearbeitet.
- Elektrische Versuche erfolgen nur mit freigegebenen Komponenten und sicherer Kleinspannung.
- Foto- und Videoaufnahmen beachten Persönlichkeitsrechte und schulische Regeln.
Fachbegriffe direkt erklärt
| Fachbegriff | Kurze Erklärung | Beispiel |
|---|---|---|
| Verkehrsleistung | Transportmenge mal zurückgelegte Strecke. | 20 Personen fahren 5 km: 100 Personenkilometer. |
| Energiebedarf | Energie, die für einen Transport benötigt wird. | Er hängt unter anderem von Masse, Geschwindigkeit, Antrieb, Stop-and-go und Auslastung ab. |
| Flächenbedarf | Fläche, die für Fahren, Abstellen, Halten, Umsteigen oder Umladen benötigt wird. | Fahrbahn, Parkplatz, Radweg, Haltestelle oder Umschlagplatz. |
| Infrastruktur | Technische Einrichtungen, die Mobilität ermöglichen. | Straßen, Schienen, Radwege, Haltestellen, Ladepunkte, Depots und digitale Buchungssysteme. |
| Emission | Stoffe, Treibhausgase, Lärm oder andere Abgaben an die Umwelt. | Bei CO2-Vergleichen muss die betrachtete Systemgrenze genannt werden. |
| Verfügbarkeit | Ob ein Verkehrsmittel am benötigten Ort und zur benötigten Zeit nutzbar ist. | Ein Sharing-Auto kann technisch geeignet sein, aber bereits gebucht sein. |
| Auslastung | Wie stark die vorhandene Transportkapazität genutzt wird. | Ein gut besetzter Bus verteilt seinen Energiebedarf auf viele Personen. |
| Intermodalität | Mehrere Verkehrsmittel werden in einer Transportkette kombiniert. | Fahrrad zur Haltestelle, Bahn für die Hauptstrecke, Fußweg zum Ziel. |
Verkehrsleistung berechnen
Personenverkehr:
Personenkilometer = Zahl der Personen × Strecke in Kilometern.
Beispiel: 24 Schülerinnen und Schüler fahren 8 km.
24 × 8 km = 192 Personenkilometer für eine einfache Fahrt.
Hin- und Rückfahrt: 2 × 192 = 384 Personenkilometer.
Güterverkehr:
Tonnenkilometer = transportierte Masse in Tonnen × Strecke in Kilometern.
Beispiel: 0,3 t Material werden 40 km transportiert.
0,3 t × 40 km = 12 Tonnenkilometer.
Selbstkontrolle: Achte auf die Einheit. Personenkilometer und Tonnenkilometer dürfen nicht direkt miteinander verrechnet werden.
Daten vergleichen: Was sagen Durchschnittswerte wirklich?
Die folgenden Werte stammen aus den Emissionsdaten des Umweltbundesamtes für das Bezugsjahr 2024. Sie sind Durchschnittswerte und beziehen sich auf die jeweilige Verkehrsleistung.
Bei Personenverkehr lautet die Einheit Gramm CO2-Äquivalente pro Personenkilometer. Bei Güterverkehr lautet sie Gramm CO2-Äquivalente pro Tonnenkilometer.
Die UBA-Werte berücksichtigen die Bereitstellung und Umwandlung der Energieträger. Herstellung von Fahrzeugen und Infrastruktur ist in diesen Vergleichswerten nicht vollständig enthalten. Deshalb darfst Du daraus keine pauschale Gesamtbilanz ableiten.
Quelle: Umweltbundesamt: Emissionsdaten des Verkehrs
Personenverkehr: Datenkompass 2024
| Verkehrsmittel | Durchschnittliche Treibhausgasemissionen | Wichtiger Hinweis für die Bewertung |
|---|---|---|
| Pkw gesamt | 164 g CO2e pro Personenkilometer | Durchschnittliche Besetzung etwa 1,4 Personen. |
| Elektro-Pkw | 70 g CO2e pro Personenkilometer | Wert hängt unter anderem von Strommix, Fahrzeug und Auslastung ab. |
| Hybrid-Pkw | 111 g CO2e pro Personenkilometer | Reales Ergebnis hängt stark von Fahrprofil und Nutzung des elektrischen Anteils ab. |
| Linienbus im Fernverkehr | 30 g CO2e pro Personenkilometer | Gute Auslastung verbessert die Werte pro Person. |
| Eisenbahn im Fernverkehr | 26 g CO2e pro Personenkilometer | Feste Infrastruktur und Fahrplan sind Voraussetzung. |
| Eisenbahn im Nahverkehr | 44 g CO2e pro Personenkilometer | Verfügbarkeit hängt von Netz, Takt und Umstiegen ab. |
| Linienbus im Nahverkehr | 90 g CO2e pro Personenkilometer | Auslastung, Antrieb und Stop-and-go beeinflussen das Ergebnis. |
| Straßen-, Stadt- und U-Bahn | 42 g CO2e pro Personenkilometer | Hohe Kapazität auf geeigneten Korridoren. |
| Pedelec | 3 g CO2e pro Personenkilometer | Der UBA-Vergleich berücksichtigt den für den Betrieb benötigten Strom, nicht die vollständige Produktlebensdauer. |
Achtung: Das normale Fahrrad ist in dieser UBA-Tabelle nicht mit einem direkt vergleichbaren Betriebswert aufgeführt. „Kein Motor“ bedeutet nicht automatisch „keine Umweltwirkung über den gesamten Lebensweg“.
Güterverkehr: Datenkompass 2024
| Verkehrsträger | Durchschnittliche Treibhausgasemissionen | Typische technische Stärke |
|---|---|---|
| Lkw gesamt | 118 g CO2e pro Tonnenkilometer | Hohe räumliche Flexibilität und direkte Zustellung. |
| Güterbahn | 14 g CO2e pro Tonnenkilometer | Effizient für größere Mengen auf geeigneten Relationen. |
| Binnenschiff | 32 g CO2e pro Tonnenkilometer | Große Transportmengen auf schiffbaren Wasserwegen. |
Wichtig: Eine niedrige Emission pro Tonnenkilometer entscheidet nicht allein. Ein Betrieb braucht möglicherweise einen Lkw für die letzte Strecke vom Terminal bis zum Ziel.
Verkehrsleistung in Deutschland lesen
Für 2024 weist das Statistische Bundesamt unter anderem folgende Güterverkehrsleistungen aus:
| Bereich | Verkehrsleistung 2024 | Datenhinweis |
|---|---|---|
| Schienengüterverkehr | 126.320 Millionen Tonnenkilometer | Deutschland, amtliche Statistik. |
| Binnenschifffahrt | 43.443 Millionen Tonnenkilometer | Deutschland, amtliche Statistik. |
| Straßengüterverkehr mit inländischen Lkw | 283.134 Millionen Tonnenkilometer | Nur inländische Lastkraftfahrzeuge; deshalb nicht unkritisch als vollständiger Straßenanteil interpretieren. |
Quelle: Statistisches Bundesamt: Güterverkehr
Fehler finden: Die Aussage „283.134 ist größer als 126.320, also ist der Lkw technisch besser“ ist falsch. Die Zahlen zeigen Nutzung beziehungsweise Verkehrsleistung, nicht automatisch technische Qualität.
Auto, ÖPNV, Fahrrad und Sharing situationsbezogen bewerten
Auto
Stärken in passenden Situationen: direkte Verbindung, hohe zeitliche Flexibilität, Transport von Werkzeug oder Gepäck, Erreichbarkeit abgelegener Ziele.
Mögliche Grenzen: Energiebedarf, Flächenbedarf für Straßen und Parken, Stau, Parkplatzsuche, Emissionen und Kosten.
Technische Frage: Wie viele Personen sitzen im Fahrzeug? Ein fast leeres Fahrzeug verteilt Energiebedarf und Emissionen auf weniger Personen.

Bildlegende: Straßeninfrastruktur ermöglicht flexible Verbindungen, benötigt aber Fahr-, Ruhe- und Abstellflächen.
Medienauftrag – beobachten und markieren:
- Markiere gedanklich Flächen für Fahren, Parken und Rangieren.
- Suche mindestens drei Infrastrukturelemente.
- Erkläre, welche Informationen das Foto nicht liefert, zum Beispiel Auslastung, Energiebedarf oder Ziel der Fahrt.
ÖPNV
ÖPNV umfasst zum Beispiel Bus, Straßenbahn, Stadtbahn und Nahverkehrszug. Seine technische Stärke liegt darin, viele Personen auf gemeinsamen Linien zu transportieren.
Die tatsächliche Eignung hängt von Takt, Haltestellendichte, Umstiegen, Barrierefreiheit und Auslastung ab.

Bildlegende: Die Zahnradbahn „Zacke“ in Stuttgart zeigt eine Schnittstelle zwischen ÖPNV und Fahrrad. Quelle: Wikimedia Commons, KaiBorgeest, CC BY 4.0.
Medienauftrag – Verkehrskette untersuchen:
- Beobachte, welche Verkehrsmittel gekoppelt werden.
- Markiere gedanklich die Schnittstellen für Einsteigen, Fahrradmitnahme und Weiterfahrt.
- Nenne zwei Bedingungen, die für eine verlässliche Reisekette erfüllt sein müssen.
- Fehlercheck: Erkläre, warum ein Foto allein nicht beweist, dass diese Kombination zu jeder Uhrzeit verfügbar ist.
Fahrrad und Pedelec
Fahrräder benötigen wenig Abstellfläche und keine Kraftstoffzufuhr am Fahrzeug. Pedelecs unterstützen die Fahrkraft elektrisch und können Steigungen oder längere Wege erleichtern.
Die Eignung hängt von sicherer Infrastruktur, Strecke, Topografie, Wetter, körperlichen Voraussetzungen und Transportmenge ab.

Bildlegende: Eine TUMI-Infografik vergleicht den Platz von 30 Personen in Autos, auf Fahrrädern und in einem Bus. Quelle: Wikimedia Commons, TUMI, CC BY-SA 4.0.
Medienauftrag – vergleichen und messen:
- Zähle Fahrzeuge und Personen in den drei Darstellungen.
- Lege auf einem Ausdruck ein Raster über die Grafik und vergleiche die belegten Rasterfelder.
- Erkläre, warum das Ergebnis nur den dargestellten Fall beschreibt.
- Suche zwei fehlende Faktoren, zum Beispiel Geschwindigkeit, Haltefläche, Sicherheitsabstände oder Streckenlänge.

Bildlegende: Die Grafik vergleicht beispielhaft Kapazitäten verschiedener Verkehrsarten auf einem Korridor. Quelle: Wikimedia Commons, TUMI, CC BY-SA 4.0.
Medienauftrag – Datenkritik:
- Vergleiche, welche Verkehrsarten auf einem begrenzten Korridor viele Personen bewegen können.
- Unterscheide Kapazität von tatsächlicher Auslastung.
- Notiere zwei Gründe, warum Werte aus einer Infografik nicht ohne Kontext auf jede Straße in Baden-Württemberg übertragbar sind.
Sharing
Sharing bedeutet gemeinschaftliche oder zeitlich geteilte Nutzung. Beispiele sind Carsharing und Bikesharing.
Sharing ist keine Antriebsart. Ein Sharing-Auto kann elektrisch oder mit Verbrennungsmotor fahren. Entscheidend sind daher das konkrete Fahrzeug, die Auslastung, die Fahrstrecke und die Verfügbarkeit.

Bildlegende: Ein Mobilpunkt bündelt Carsharing an einem festen Standort. Quelle: Wikimedia Commons, City of Bremen, CC BY-SA 4.0.
Medienauftrag – Infrastruktur analysieren:
- Markiere sichtbare physische Infrastruktur.
- Ergänze unsichtbare digitale Infrastruktur, zum Beispiel Buchung, Standortdaten und Zugangskontrolle.
- Formuliere zwei Situationen, in denen ein Sharing-Angebot trotz vorhandenem Fahrzeug unpraktisch sein kann.
- Fehlercheck: „Sharing verursacht immer weniger Emissionen.“ Begründe, warum diese Aussage zu pauschal ist.

Bildlegende: Eine Bikesharing-Station zeigt, dass Verfügbarkeit auch von Station, Rückgabeplatz und Wartung abhängt. Quelle: Wikimedia Commons, Martin Baumgärtel, CC BY-SA 2.0.
Medienauftrag – Verfügbarkeit messen:
- Zähle auf dem Bild freie und belegte Stellplätze.
- Entwirf eine Kennzahl: verfügbare Fahrräder geteilt durch alle Dockplätze.
- Erkläre, warum eine einzelne Beobachtung keine Tagesprognose erlaubt.
Gütertransport und Transportketten
Güterverkehr muss Masse, Volumen, Zeit, Strecke und Umschlag berücksichtigen. Häufig ist eine Kombination sinnvoll: beispielsweise Bahn für die Hauptstrecke und Lkw für die letzte Strecke.
Lkw, Bahn und Binnenschiff
Lkw: flexibel bis nahe an Quelle und Ziel, aber mit Flächenbedarf auf Straßen und höheren durchschnittlichen Treibhausgasemissionen pro Tonnenkilometer als Bahn oder Binnenschiff im UBA-Vergleich.
Bahn: hohe Effizienz für größere Mengen auf geeigneten Strecken, aber auf Schienennetz, Terminals und Fahrpläne angewiesen.
Binnenschiff: hohe Transportkapazität auf Wasserwegen, aber räumlich an schiffbare Gewässer und Häfen gebunden.

Bildlegende: Ein Containerzug überquert eine Autobahn. Das Bild eignet sich, um kombinierte Transportketten zu untersuchen. Quelle: Wikimedia Commons, Spielvogel, CC0.
Medienauftrag – Transportkette rekonstruieren:
- Beobachte, welche zwei Verkehrsinfrastrukturen sichtbar sind.
- Ergänze einen möglichen Start, einen Umschlagpunkt und eine letzte Zustellstrecke.
- Markiere in einer Skizze jeden Wechsel des Verkehrsträgers.
- Fehlercheck: „Die Bahn ist immer die beste Lösung, weil ihr Emissionswert niedriger ist.“ Nenne mindestens drei Bedingungen, die zusätzlich geprüft werden müssen.
Lastenrad in der urbanen Logistik
Ein Lastenrad kann kleinere Sendungen auf kurzen Strecken transportieren. Es benötigt andere Infrastruktur und hat andere Grenzen als Lkw oder Bahn.

Bildlegende: Verschiedene Bauformen von Lastenrädern zeigen unterschiedliche Lösungen für Ladefläche und Fahrzeugaufbau. Quelle: Wikimedia Commons, TUMI, CC BY-SA 4.0.
Medienauftrag – Konstruktion vergleichen:
- Vergleiche Position und Größe der Ladeflächen.
- Beschreibe, wie Beladung den Schwerpunkt und die Fahrstabilität beeinflussen kann.
- Formuliere eine passende und eine unpassende Transportaufgabe für ein Lastenrad.
- Praxis mit Lastenrädern nur nach schulischer Unterweisung, mit Aufsicht und nach den schulischen Sicherheitsregeln.
Videoanalyse: Aussagen prüfen statt nur ansehen
Video: Terra X Lesch & Co, „Keine Autos sind keine Option“ (2024).
Arbeitsauftrag – beobachten, prüfen, vergleichen:
- Untersuche einen kurzen Abschnitt zu ÖPNV oder Antrieben.
- Notiere drei überprüfbare Aussagen.
- Ordne jeder Aussage mindestens ein Kriterium zu: Energiebedarf, Flächenbedarf, Infrastruktur, Emission oder Verfügbarkeit.
- Vergleiche eine Aussage mit den UBA-Daten dieses aiMOOCs.
- Kennzeichne deutlich, ob Du einen Messwert, eine Expertenaussage, ein Beispiel oder eine Schlussfolgerung vor Dir hast.
Video: DW Shift, „Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus?“ (2024).
Arbeitsauftrag – Zukunftstechnik kritisch prüfen:
- Wähle eine vorgestellte technische Idee.
- Notiere, welches Problem sie lösen soll.
- Prüfe, welche Infrastruktur sie benötigt.
- Nenne ein Kriterium, das im Video gut belegt wird, und eines, zu dem weitere Daten nötig wären.
- Fehlercheck: Eine interessante Demonstration ist noch kein Beweis für flächendeckende Verfügbarkeit.
Medienhinweis: YouTube-Videos werden hier eingebettet. Für eigene Veröffentlichungen verwendest Du nur Inhalte, für die Du die erforderlichen Rechte besitzt. Bei Wikimedia-Commons-Dateien prüfst Du vor einer Weiterverwendung Dateiseite, Urheberangabe und Lizenzbedingungen.
Mobilitätskonzepte mit einer Bewertungsmatrix beurteilen
Eine Bewertungsmatrix ist eine Entscheidungshilfe. Sie macht Kriterien sichtbar, ersetzt aber nicht die fachliche Begründung.
Schritt 1: Transportauftrag klären
- Was oder wer soll transportiert werden?
- Welche Strecke muss überwunden werden?
- Wann muss das Ziel erreicht werden?
- Welche Masse, welches Volumen oder welche Personenzahl liegt vor?
- Welche Infrastruktur ist tatsächlich vorhanden?
- Welche Anforderungen an Sicherheit, Barrierefreiheit oder Zuverlässigkeit gelten?
Schritt 2: Ausschlusskriterien prüfen
Ein Verkehrsmittel scheidet aus, wenn eine unverzichtbare Bedingung nicht erfüllt ist.
Beispiele: keine sichere Strecke, keine erforderliche Kapazität, keine zeitliche Verfügbarkeit oder eine nicht zulässige Nutzung.
Merksatz: Ein hoher Punktwert bei Komfort kann ein Sicherheitsproblem nicht „ausgleichen“.
Schritt 3: Kriterien gewichten und bewerten
Beispiel für ein schulisches Modell:
| Kriterium | Gewicht | Leitfrage |
|---|---|---|
| Verfügbarkeit | 3 | Ist die Lösung zur benötigten Zeit wirklich nutzbar? |
| Sicherheit | 3 | Ist die Nutzung unter den vorgegebenen Bedingungen zulässig und sicher? |
| Energiebedarf und Emission | 2 | Wie hoch ist der Aufwand pro Verkehrsleistung im betrachteten System? |
| Flächenbedarf | 2 | Wie viel Verkehrs- und Abstellfläche wird benötigt? |
| Zeit | 2 | Passt Reise- oder Transportzeit zum Auftrag? |
| Flexibilität | 1 | Wie gut reagiert die Lösung auf Änderungen? |
Bewertungsskala: 0 = nicht geeignet, 1 = eher ungünstig, 2 = brauchbar, 3 = gut geeignet.
Rechenweg: Gewicht × Bewertung = Teilpunktzahl. Anschließend werden die Teilpunkte addiert.
Wichtig: Andere Gewichtungen sind möglich, wenn Du sie fachlich begründest.
Schritt 4: Sensitivität prüfen
Eine Sensitivitätsprüfung fragt: Ändert sich die Entscheidung, wenn sich eine wichtige Annahme ändert?
Beispiele:
- Was passiert bei starkem Regen?
- Was passiert, wenn der Bus nur stündlich fährt?
- Was passiert, wenn am Ziel keine Parkplätze verfügbar sind?
- Was passiert, wenn doppelt so viel Material transportiert werden muss?
Eine robuste Lösung bleibt unter mehreren realistischen Bedingungen geeignet.
Prüfungsnahes Szenario
Eine 9. Klasse mit 26 Lernenden und 2 Lehrkräften besucht eine Technikwerkstatt in 9 km Entfernung. Die Gruppe muss um 8:30 Uhr ankommen und um 13:30 Uhr zurückfahren. Zusätzlich werden zwei Materialkisten mit zusammen 30 kg benötigt.
Vor Ort sind Parkplätze knapp. Eine ÖPNV-Verbindung mit einem Umstieg ist vorhanden. Eine sichere Radroute ist etwa 10 km lang und enthält einen steilen Abschnitt. Für die Gruppe stehen nicht genügend private Fahrräder zur Verfügung. Ein schulisch freigegebenes Lastenrad kann nach Unterweisung von einer dafür eingewiesenen erwachsenen Person für das Material genutzt werden. Ein Carsharing-Angebot befindet sich in Schulnähe, seine Fahrzeuge müssen reserviert werden.
Auftrag: Entwickle ein Mobilitätskonzept und begründe es anhand von mindestens vier Kriterien.
Lösungsweg für die Prüfung
- Anforderungen nennen: 28 Personen, 30 kg Material, feste Ankunftszeit, 9 km Strecke, knappe Parkplätze.
- Ausschlusskriterien prüfen: Eine reine Fahrradlösung ist wegen fehlender Fahrräder für die ganze Gruppe nicht verfügbar.
- Mindestens vier Kriterien vergleichen: zum Beispiel Verfügbarkeit, Energiebedarf, Flächenbedarf, Infrastruktur, Emission und Zeit.
- Verkehrsleistung einbeziehen: Für die einfache Personenfahrt entstehen 28 × 9 km = 252 Personenkilometer.
- Konzept formulieren: Personen können beispielsweise den ÖPNV nutzen; für Material ist je nach Mitnahmeregel, Lastenradverfügbarkeit und Sicherheitslage eine ergänzende Lösung nötig.
- Zielkonflikt nennen: Ein separates Transportfahrzeug kann die Materiallogistik vereinfachen, erhöht aber Fahrzeug- und Flächenaufwand.
- Unsicherheit prüfen: Taktstörung, Wetter oder fehlende Sharing-Verfügbarkeit können die Entscheidung verändern.
Musterbegründung: Eine vertretbare Lösung ist, die Personen mit dem ÖPNV zu transportieren und die Materialkisten nur dann mit dem schulisch freigegebenen Lastenrad zu befördern, wenn Strecke, Wetter, Unterweisung und Aufsicht dies sicher ermöglichen. Dadurch werden knappe Parkplätze nicht für viele Pkw benötigt. Falls das Lastenrad ausfällt oder die Bedingungen unsicher sind, kann ein reserviertes Sharing-Fahrzeug für das Material als Ausweichlösung dienen. Eine andere Lösung kann ebenfalls richtig sein, wenn sie die Anforderungen und Zielkonflikte nachvollziehbar mit Daten und Kriterien begründet.
Prüfungsraster zur Selbstkontrolle
| Bereich | Punkte | Selbstcheck |
|---|---|---|
| Anforderungen des Szenarios | 3 | Habe ich Personenzahl, Material, Strecke und Zeit berücksichtigt? |
| Mindestens vier Kriterien | 4 | Habe ich nicht nur Emissionen betrachtet? |
| Daten und Einheiten | 3 | Habe ich Personenkilometer oder Tonnenkilometer korrekt verwendet? |
| Begründete technische Entscheidung | 3 | Ist erkennbar, warum mein Konzept zu diesem Szenario passt? |
| Unsicherheit und Sensitivität | 2 | Habe ich mindestens eine Änderung der Rahmenbedingungen geprüft? |
Maximal: 15 Punkte
Typische Prüfungsfehler
- Pauschalurteil: „Fahrrad ist immer am besten.“ Besser: Eignung für Strecke, Personen, Sicherheit und Verfügbarkeit prüfen.
- Einheiten vermischen: g pro Personenkilometer ist nicht dasselbe wie g pro Tonnenkilometer.
- Durchschnitt als exakten Einzelfall behandeln: UBA-Werte sind Vergleichswerte, keine Messung Deiner konkreten Fahrt.
- Sharing mit Elektroantrieb gleichsetzen: Sharing beschreibt die Nutzung, nicht den Antrieb.
- Verfügbarkeit vergessen: Ein technisch geeignetes Verkehrsmittel hilft nicht, wenn es zur benötigten Zeit nicht nutzbar ist.
- Nur einen Vorteil nennen: Eine E-Niveau-Begründung untersucht mehrere Kriterien und Zielkonflikte.
- Bild als Beweis verwenden: Ein Foto zeigt eine Situation, aber keine vollständige Verkehrsstatistik.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Wie wird die Verkehrsleistung im Personenverkehr berechnet? (Personenzahl mal Strecke) (!Fahrzeugmasse mal Geschwindigkeit) (!Energiebedarf mal Zeit) (!Flächenbedarf mal Personenzahl)
Welche Verkehrsleistung entstehen bei 0,5 Tonnen Fracht über 20 Kilometer? (10 Tonnenkilometer) (!20 Tonnenkilometer) (!40 Tonnenkilometer) (!100 Tonnenkilometer)
Warum darf ein Verkehrsmittel nicht pauschal als beste Lösung bewertet werden? (Weil die Eignung von Situation und Kriterien abhängt) (!Weil technische Daten nie vergleichbar sind) (!Weil Verkehrsleistung nicht berechnet werden kann) (!Weil alle Verkehrsmittel gleich viel Energie benötigen)
Welcher durchschnittliche UBA-Wert gilt 2024 für Pkw gesamt im Personenverkehr? (164 g CO2e pro Personenkilometer) (!14 g CO2e pro Personenkilometer) (!32 g CO2e pro Personenkilometer) (!3 g CO2e pro Personenkilometer)
Was beschreibt Auslastung? (Den Anteil der genutzten Transportkapazität) (!Die Länge des Straßennetzes) (!Die Zahl aller Parkplätze) (!Die Höchstgeschwindigkeit eines Fahrzeugs)
Welche Aussage zu Sharing ist fachlich richtig? (Sharing beschreibt eine Nutzungsform und keine Antriebsart) (!Sharing-Fahrzeuge fahren immer elektrisch) (!Sharing benötigt keine Infrastruktur) (!Sharing ist unabhängig von Verfügbarkeit)
Was bedeutet Verfügbarkeit bei einem Mobilitätskonzept? (Ob die Lösung am benötigten Ort und zur benötigten Zeit nutzbar ist) (!Wie hoch das Fahrzeug ist) (!Wie viel das Fahrzeug wiegt) (!Wie schnell der Motor dreht)
Welcher UBA-Durchschnittswert ist 2024 unter diesen Güterverkehrsoptionen am niedrigsten? (Güterbahn mit 14 g CO2e pro Tonnenkilometer) (!Lkw mit 118 g CO2e pro Tonnenkilometer) (!Binnenschiff mit 32 g CO2e pro Tonnenkilometer) (!Alle drei Werte sind gleich)
Was gehört zur Verkehrsinfrastruktur? (Straßen Schienen Haltestellen und Ladepunkte) (!Nur der Motor eines Fahrzeugs) (!Nur die transportierte Ladung) (!Nur die Fahrerin oder der Fahrer)
Was sollte vor einer gewichteten Punktebewertung geprüft werden? (Ob Sicherheits- und Verfügbarkeitsanforderungen erfüllt sind) (!Ob die schönste Fahrzeugfarbe verfügbar ist) (!Ob alle Kriterien dasselbe Gewicht haben) (!Ob nur ein einziges Kriterium verwendet werden kann)
Memory
| Verkehrsleistung | Transportmenge mal Strecke |
| Energiebedarf | benötigte Energie für den Transport |
| Flächenbedarf | Raum für Fahren Halten Parken oder Umladen |
| Infrastruktur | Straßen Schienen Radwege Haltestellen und technische Einrichtungen |
| Emission | Abgabe von Stoffen Treibhausgasen oder Lärm |
| Verfügbarkeit | Nutzbarkeit am benötigten Ort und zur benötigten Zeit |
| Auslastung | Anteil der genutzten Transportkapazität |
| Intermodalität | Kombination mehrerer Verkehrsmittel in einer Kette |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Bedeutung |
|---|---|
| Personenkilometer | Personenanzahl mal Strecke |
| Tonnenkilometer | Gütermasse in Tonnen mal Strecke |
| Ausschlusskriterium | unverzichtbare Bedingung die erfüllt sein muss |
| Sensitivitätsprüfung | Test wie sich geänderte Annahmen auf die Entscheidung auswirken |
| Sharing | zeitlich geteilte Nutzung eines Verkehrsmittels |
| Umschlag | Wechsel eines Gutes zwischen Verkehrsträgern |
Kreuzworträtsel
| Personenkilometer | Welche Einheit beschreibt Personenanzahl mal Strecke? |
| Tonnenkilometer | Welche Einheit beschreibt Gütermasse in Tonnen mal Strecke? |
| Auslastung | Wie heißt der Anteil der genutzten Transportkapazität? |
| Infrastruktur | Wie heißt die Gesamtheit aus Wegen Schienen Haltestellen und technischen Einrichtungen? |
| Lastenrad | Welches Fahrrad ist für den Transport von Gütern konstruiert? |
| Verfuegbarkeit | Welches Kriterium fragt ob eine Lösung am richtigen Ort und zur richtigen Zeit nutzbar ist? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Mobilitätstagebuch: Dokumentiere einen Schultag mit Deinen zurückgelegten Wegen. Ordne jedem Weg Verkehrsmittel, Entfernung und mindestens zwei Bewertungskriterien zu.
- Flächenbedarf beobachten: Untersuche auf dem Schulgelände von einem sicheren freigegebenen Bereich aus Abstellflächen für Fahrräder und Autos. Skizziere sie maßstäblich grob und vergleiche ihre Nutzung. Nur nach schulischer Unterweisung und unter Aufsicht.
- Infografik prüfen: Analysiere „Road Space Requirements“. Markiere, welche Aussage die Grafik unterstützt und welche Aussagen sie nicht belegen kann.
- Videoaussage überprüfen: Wähle aus einem eingebetteten Video eine überprüfbare Aussage und vergleiche sie mit einer seriösen Datenquelle. Trenne Aussage, Daten und eigene Schlussfolgerung.
Standard
- Routenvergleich: Vergleiche für einen 8 bis 12 km langen Beispielweg Auto, ÖPNV und Fahrrad anhand von Zeit, Infrastruktur, Verfügbarkeit, Energiebedarf und Flächenbedarf.
- Emissionsdiagramm: Erstelle aus den UBA-Daten ein Säulendiagramm für mindestens fünf Verkehrsmittel. Schreibe darunter zwei sinnvolle und zwei unzulässige Schlussfolgerungen.
- Mobilpunkt planen: Entwirf für die Nähe einer Schule einen Mobilpunkt mit Fahrradabstellanlage, ÖPNV-Anbindung und Sharing. Begründe die benötigte physische und digitale Infrastruktur.
- Güterkette simulieren: Lege Karten für Lkw, Bahn, Binnenschiff, Lastenrad, Terminal und Lager aus. Entwickle drei Transportketten für unterschiedliche Güter und begründe jeden Wechsel des Verkehrsträgers.
Schwer
- Mobilitätskonzept entwickeln: Löse ein neues Prüfungsszenario mit mindestens vier Kriterien, einer Bewertungsmatrix und einer Sensitivitätsprüfung.
- Gewichtung untersuchen: Berechne dieselbe Bewertungsmatrix mit zwei unterschiedlichen Gewichtungen. Erkläre, warum sich das Ergebnis ändern kann und welche Gewichtung zum Szenario passt.
- Verfügbarkeit auditieren: Entwickle einen Beobachtungsbogen für Takt, Ausfall, Barrierefreiheit, Stellplatz oder Sharing-Verfügbarkeit. Teste ihn nur in einem sicheren, schulisch freigegebenen Rahmen und werte die Grenzen Deiner Stichprobe aus.
- Erklärvideo gestalten: Produziere ein kurzes Erklärvideo zum Satz „Situationsbezogen statt pauschal bewerten“. Nutze eigene oder korrekt lizenzierte Medien, nenne Quellen und zeige mindestens einen Zielkonflikt sowie einen Rechenweg.


Lernkontrolle
- Schulausflug bewerten: Eine Klasse muss 15 km zu einem Lernort fahren. Entwickle zwei unterschiedliche Mobilitätskonzepte und begründe, unter welchen Bedingungen jeweils eines davon geeignet ist.
- Lieferkette vergleichen: Ein Betrieb transportiert 8 t Material 120 km weit. Vergleiche eine reine Lkw-Lösung mit einer Bahn-Lkw-Kombination. Nenne notwendige Infrastruktur, mögliche Umschlagpunkte und mindestens einen Zielkonflikt.
- Datenfehler erkennen: Jemand vergleicht 118 g CO2e pro Tonnenkilometer beim Lkw mit 44 g CO2e pro Personenkilometer bei der Nahverkehrsbahn und erklärt die Bahn zum Sieger. Erkläre den Denkfehler und formuliere einen fachlich korrekten Vergleich.
- Störungsszenario: Dein bevorzugtes Verkehrsmittel fällt kurzfristig aus. Entwickle eine Ersatzlösung und zeige, welche Kriterien sich dadurch ändern.
- Flächenkonflikt lösen: Vor einer Schule steht nur eine begrenzte Fläche zur Verfügung. Entwirf zwei Varianten für Halten, Fahrradparken und ÖPNV-Zugang. Begründe Deine technische Entscheidung anhand von Sicherheit, Kapazität und Flächenbedarf.
- Datenqualität beurteilen: Du erhältst eine Grafik ohne Jahr, Quelle oder Systemgrenze. Beschreibe, welche Informationen Du vor einer technischen Entscheidung nachfordern musst und warum.
Lernnachweis
Für einen erfolgreichen Lernnachweis solltest Du zeigen können:
- Du erklärst Verkehrsleistung, Energiebedarf, Flächenbedarf, Infrastruktur, Emission und Verfügbarkeit mit eigenen Worten.
- Du berechnest Personenkilometer und Tonnenkilometer mit korrekten Einheiten.
- Du liest Tabellen und Diagramme und unterscheidest Durchschnittswert, Annahme und konkreten Messwert.
- Du vergleichst Auto, ÖPNV, Fahrrad, Sharing und Gütertransport anhand mehrerer Kriterien.
- Du erkennst Ausschlusskriterien und Zielkonflikte.
- Du entwickelst für ein Szenario ein technisch begründetes Mobilitätskonzept.
- Du begründest Gewichtungen und überprüfst Deine Entscheidung mit einer Sensitivitätsprüfung.
- Du beachtest Sicherheitsregeln und dokumentierst Quellen nachvollziehbar.
OERs zum Thema
Weiterführende freie Quellen:
- Umweltbundesamt: Emissionsdaten des Verkehrs
- Statistisches Bundesamt: Transport und Verkehr
- Wikimedia Commons: Road Space Requirements
- Wikimedia Commons: Corridor Capacity and Infrastructure Costs
- Wikimedia Commons: Stuttgart Zacke Bikes
- Wikimedia Commons: Mobilpunkt car-sharing station
- Wikimedia Commons: Cargo bike examples
- Wikimedia Commons: Container train crosses BAB 42
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