Deep Purple - Black Night

Deep Purple - Black Night
Deep Purple – Black Night
Black Night ist eine 1970 veröffentlichte Single der britischen Rockband Deep Purple. Die Aufnahme gehört zur Phase der sogenannten Mark-II-Besetzung mit Ian Gillan (Gesang), Ritchie Blackmore (Gitarre), Jon Lord (Hammondorgel), Roger Glover (Bass) und Ian Paice (Schlagzeug). Sie entstand in enger zeitlicher Nähe zum Album Deep Purple in Rock, war zunächst aber keine reguläre Albumspur. Gerade diese Entstehung als zusätzlich verlangte Single ist wichtig, wenn Du verstehen willst, warum Black Night so kompakt, riffbetont und unmittelbar wirkt.[1][2]

Deep Purple in Kiel am 28. Mai 1970, also aus genau der Entstehungszeit von Black Night. Freie Datei auf Wikimedia Commons; Lizenzdetails stehen auf der Dateiseite.
Dieser aiMOOC verbindet Musikgeschichte, Songanalyse, Harmonielehre, Rhythmik, Instrumentenkunde, Musikproduktion, Englisch und Medienbildung. Du untersuchst die konkrete Studioaufnahme, vergleichst sie mit Livefassungen und lernst zugleich, wie man bei urheberrechtlich geschützter Musik sauber arbeitet: Es werden keine vollständigen Lyrics, keine vollständige Partitur und keine längeren Melodieabschriften wiedergegeben. Kurze Notenbeispiele mit der MediaWiki-Erweiterung Extension:Score sind ausdrücklich selbst erfunden und dienen ausschließlich dazu, allgemeine musikalische Prinzipien wie Moll-Pentatonik, Shuffle und Riffstruktur zu verdeutlichen.
Steckbrief der Aufnahme
- Titel: Black Night
- Interpret: Deep Purple
- Aufnahme: Mai 1970, De Lane Lea Studios in London.[2]
- Veröffentlichung: Juni 1970; einzelne Quellen nennen unterschiedliche konkrete Tage, weshalb hier der gesicherte Monat im Vordergrund steht.[1][2]
- Besetzung: Ian Gillan – Gesang; Ritchie Blackmore – Gitarre; Jon Lord – Hammondorgel; Roger Glover – E-Bass; Ian Paice – Schlagzeug.[3]
- Autorenangabe: Ritchie Blackmore, Ian Gillan, Roger Glover, Jon Lord und Ian Paice.[1]
- Produktion: Deep Purple.[2]
- Originallänge: ungefähr 3:28 Minuten.[2]
- Stil: vor allem Hard Rock, mit deutlich hörbaren Blues, Boogie- und Shuffle-Bezügen; in manchen Darstellungen wird die Aufnahme auch im Umfeld des frühen Heavy Metal verortet.[2]
- Chartwirkung: Platz 2 der britischen Singles-Charts; die Single hielt sich 21 Wochen in den britischen Top 100.[4]
Entstehung und zeitgeschichtlicher Kontext
1970 befand sich Deep Purple in einer entscheidenden Umbruchphase. Nach personellen Veränderungen hatte sich die Mark-II-Besetzung etabliert. Mit Deep Purple in Rock entwickelte die Band einen deutlich härteren, riffzentrierten Sound, in dem Blackmores Gitarre und Lords häufig verzerrte Hammondorgel wie zwei gleichberechtigte Soloinstrumente wirken konnten. Gillans kraftvoller Rockgesang und das bewegliche Zusammenspiel von Glover und Paice vervollständigten diese Klangidentität. In der Rockmusik dieser Zeit wurden Bluesrock, Psychedelic Rock, Hard Rock und die entstehende Heavy-Metal-Ästhetik noch nicht so scharf voneinander getrennt, wie spätere Genrebegriffe manchmal vermuten lassen.[5][6]
Nach Erinnerungen von Roger Glover hatte die Plattenfirma nach Fertigstellung des Albums auf eine zusätzliche, radiotaugliche Single gedrängt. Die Band verstand sich damals eher als Album- und Liveband und war von dieser Idee zunächst wenig begeistert. Aus dieser äußeren Vorgabe entwickelte sich jedoch in kurzer Zeit ein Stück, das zu einem der bekanntesten Titel der Gruppe wurde.[7]

Historische Ansicht von Kingsway in London. Das Gebäude rechts ist auf Wikimedia Commons als 129 Kingsway beschrieben, ein damaliger Standort der De Lane Lea Studios, in denen Deep Purple aufnahm. Die Datei ist frei nutzbar; Lizenzdetails stehen auf Commons.
Die Aufnahme wurde im Mai 1970 in den De Lane Lea Studios in London eingespielt. Das macht Black Night besonders interessant: Die Single entstand nicht als lange geplantes Herzstück des Albums, sondern als nachträgliche, konzentrierte Studioproduktion. Der daraus resultierende Kontrast zwischen einem kompakten Singleformat und der expansiveren Album- beziehungsweise Liveästhetik von Deep Purple ist für die Analyse zentral.[2][3]
Die Entstehung des Riffs
Mehrere Mitglieder der Band haben rückblickend beschrieben, dass Ritchie Blackmore bei der Entstehung des Hauptriffs von einer Bassfigur aus Ricky Nelsons 1962 veröffentlichter Aufnahme von George Gershwins Summertime angeregt wurde. Blackmore selbst verwies in einem Interview auf James Burtons beziehungsweise Ricky Nelsons Fassung; Roger Glover erinnerte sich ebenfalls an diesen Bezug. Es handelt sich damit nicht bloß um eine spätere Vermutung von Fans, sondern um einen von Bandmitgliedern selbst benannten Einfluss.[8][7]
Das bedeutet nicht, dass die komplette Deep-Purple-Aufnahme eine Kopie von Summertime wäre. Ein musikalischer Einfall kann übernommen, verändert, neu instrumentiert, rhythmisch umgeformt und in einen völlig anderen Songzusammenhang gestellt werden. Genau hier bietet Black Night ein gutes Beispiel für die Themen Intertextualität, Musikalisches Zitat, Riff und kreative Transformation.
Quellenkritik: Woher stammt der Titel?
Bei der Herkunft des Titels Black Night widersprechen sich Erinnerungen und Sekundärquellen. Roger Glover erklärte 1993, der Titel habe an einen früheren Song aus seinem Umfeld bei Episode Six angeknüpft.[7] Andere Darstellungen führen andere Vorbilder an. Weil Erinnerungsberichte Jahrzehnte nach einem Ereignis fehleranfällig sein können und die Quellenlage nicht einheitlich ist, solltest Du hier nicht so tun, als sei eine einzige Version zweifelsfrei bewiesen.
Das ist eine wichtige Erkenntnis für wissenschaftliches Arbeiten: Eine gute Musikanalyse trennt zwischen belegtem Fakt, Aussage einer beteiligten Person, späterer Erinnerung und eigener Hörinterpretation.
Mindestens drei belegte Besonderheiten genau dieser Aufnahme
Besonderheit 1: Eine nachträglich verlangte Single wurde zum großen Hit
Black Night entstand auf Wunsch der Plattenfirma als zusätzliche Single in der Phase um Deep Purple in Rock. Die Band hatte den Schwerpunkt zunächst auf das Album gelegt. Die paradoxe Situation ist bemerkenswert: Ein Stück, das unter äußerem Druck und vergleichsweise kurzfristig entstand, wurde in Großbritannien die bis dahin erfolgreichste Deep-Purple-Single und erreichte Platz 2.[7][4]
Besonderheit 2: Das Riff wird als Ensembleklang behandelt
Der Musikwissenschaftler und Songwriting-Forscher Joe Bennett beschreibt die Studioaufnahme so, dass das prägende Riff nicht nur von der Gitarre getragen wird: Gitarre, Bass und Orgel spielen die Figur in parallelen Oktavlagen. Dadurch wirkt das Riff größer und massiver, ohne dass dafür eine besonders dichte Akkordbegleitung nötig wäre. Es ist also nicht nur ein Gitarrenriff, sondern ein gemeinsamer Ensemblebaustein.[9]

Ritchie Blackmore 1970. Freie Datei auf Wikimedia Commons.

Jon Lord 1970. Der Dateiname auf Commons verwendet die Schreibweise „John Lord“. Freie Datei auf Wikimedia Commons.
Besonderheit 3: Ian Paice macht den Groove beweglicher als ein starres Shuffle-Schema
Eine detaillierte Schlagzeuganalyse von Bonedo beschreibt den Beginn mit einem triolisch gedachten Tom-Lauf und den Hauptriff-Abschnitt als viertaktige Call-and-Response-Struktur. Ian Paice variiert seine Begleitung: Viertelimpulse auf der Hi-Hat, triolisch geprägte Figuren zwischen Bassdrum und Hi-Hat sowie gezielt gesetzte Snare-Akzente sorgen dafür, dass der Groove gleichzeitig stabil und beweglich klingt. Die Schlagzeugstimme wiederholt nicht einfach mechanisch dasselbe Muster.[10]

Ian Paice 1970. Freie Datei auf Wikimedia Commons.
Besonderheit 4: Der Einfluss auf das Riff ist durch Musiker der Band selbst benannt
Blackmore und Glover verwiesen unabhängig voneinander auf Ricky Nelsons Summertime als wichtigen Ausgangspunkt für die Riffidee. Das ist für die Analyse bedeutsamer als eine bloße Ähnlichkeitsbehauptung, weil hier Beteiligte des kreativen Prozesses selbst den Bezug herstellen.[8][7]
Besonderheit 5: Die kurze Singlefassung steht einer längeren 1995er Aufarbeitung gegenüber
Die bekannte Originalsingle dauert ungefähr 3:28 Minuten. Auf der Jubiläumsausgabe von Deep Purple in Rock erschien 1995 ein als Unedited Roger Glover Remix bezeichneter Mix von ungefähr 4:47 bis 4:48 Minuten. Die Aufnahmequelle geht dabei auf dieselbe Session vom Mai 1970 zurück, doch Schnitt und Mischung präsentieren das Material anders und deutlich länger.[11][3]
Diese Gegenüberstellung ist für Musikproduktion besonders lehrreich: Ein „Song“ ist nicht nur Komposition und Aufführung, sondern auch eine konkrete Auswahl, Mischung, Bearbeitung und Veröffentlichung.
Besonderheit 6: Die Studiofassung wurde sehr schnell zum Ausgangspunkt ausgedehnter Livefassungen
Black Night gehörte bald zum Konzertrepertoire und wurde häufig als Zugabe gespielt. Liveaufnahmen aus den Jahren 1970 und 1972 zeigen, wie die kompakte Singleform auf der Bühne erweitert werden konnte. Dadurch wurde das Stück zugleich Hit-Single und improvisatorischer Konzertbaustein.[1]
Stil und Genre
Die häufigste Genrebezeichnung für Black Night ist Hard Rock. Gleichzeitig hörst Du Elemente, die älter sind als der Hard-Rock-Begriff selbst:
- Blues: Pentatonische und bluesnahe Tonvorräte prägen die Riff- und Soloästhetik.
- Boogie: Der vorwärtsdrängende Puls und die riffbasierte Wiederholung erinnern an Boogie- und Bluesrock-Traditionen.
- Shuffle: Die Unterteilung des Pulses ist deutlich triolisch geprägt.
- Hard Rock: Verstärkte Gitarre, kräftige Hammondorgel, ein markantes Riff und ein druckvoller Bandsound stehen im Vordergrund.
- Heavy Metal: Manche musikhistorischen Einordnungen sehen Deep Purple zusammen mit Gruppen wie Black Sabbath und Led Zeppelin als Teil der Entstehungsumgebung des frühen Heavy Metal; Black Night selbst lässt sich jedoch präziser als Hard Rock mit Blues- und Boogie-Wurzeln beschreiben.[2][5]
Genrebegriffe sind also keine naturgegebenen Schubladen. Sie helfen beim Vergleichen, müssen aber immer anhand hörbarer Merkmale begründet werden.
Musikalische Analyse
Tonales Zentrum, Melodik und Riffdenken
Das Stück wird üblicherweise um ein e-Moll-Zentrum beziehungsweise einen e-moll-pentatonischen und bluesnahen Tonvorrat beschrieben. Entscheidend ist weniger eine lange gesangliche Melodie als das Zusammenspiel aus kurzer Vokalphrase, Riff, rhythmischer Antwort und instrumentaler Verdichtung. Das Riff übernimmt eine Funktion, die in anderer Popmusik oft einer eingängigen Refrainmelodie zukommt: Es schafft Wiedererkennung.
Der folgende Score ist nicht das Riff von Black Night, sondern ein selbst erfundenes Zweitakt-Beispiel, das lediglich zeigt, wie aus wenigen Tönen eines moll-pentatonischen Umfelds ein kurzes Rockmotiv entstehen kann:

Analyseauftrag: Spiele oder höre das Beispiel. Verändere anschließend mindestens zwei Töne und den Rhythmus so, dass ein neues, eigenes Riff entsteht. Verwende dabei bewusst nicht die Melodie oder das Originalriff von Black Night.
Harmonik
Die Harmonik bleibt für weite Strecken funktional überschaubar. Der charakteristische Eindruck entsteht weniger durch komplizierte Akkordfolgen als durch das Verhältnis von tonal stabilem Zentrum, riffartiger Bewegung, Bluesfärbung und Klangfarbe. Gerade dadurch wird hörbar, wie ein Rocksong mit begrenztem harmonischem Material sehr viel Energie erzeugen kann.
Auch dieses Score-Beispiel ist vollständig selbst erfunden und keine Transkription des Songs. Es demonstriert nur eine einfache Moll-orientierte Rockharmonik:

Achte darauf, dass eine Analyse von Harmonik nicht nur fragt: „Welche Akkorde kommen vor?“, sondern auch: „Welche Stimme trägt das prägende Motiv?“, „Welche Instrumente verdoppeln sich?“ und „Wie wirkt die Klangfarbe?“.
Rhythmus und Groove
Black Night steht im geraden Vierertakt, doch die innere Unterteilung ist deutlich triolisch beziehungsweise shuffleartig. Genau diese Mischung ist wichtig: Du kannst vier Grundschläge zählen, während die kleineren rhythmischen Einheiten nicht völlig gerade in zwei gleiche Hälften geteilt wirken.
Das folgende selbst erfundene Beispiel demonstriert nur das Prinzip einer triolischen Unterteilung:

Die Bonedo-Analyse zeigt, dass Paice innerhalb dieses Grundgefühls immer wieder Fills und Akzente verändert. Dadurch entsteht der Eindruck einer lebendigen Bandperformance und nicht einer quantisierten, vollkommen identischen Wiederholung.[10]
Gesang
Ian Gillans Gesang ist direkt, rhythmisch präzise und klanglich deutlich rocktypisch. Er nutzt kurze Phrasen, die genügend Raum für instrumentale Antworten lassen. Das Zusammenspiel von Vokalstimme und Riff ist deshalb wichtiger als eine durchgehend lange Melodielinie.

Ian Gillan 1970. Freie Datei auf Wikimedia Commons.
Höranalytisch fällt auf, dass die Stimme nicht über einem neutralen Begleitteppich „schwebt“. Vielmehr wird sie Teil eines Wechselspiels: Gesang – instrumentale Antwort – erneuter Einsatz. Das erzeugt Nähe zu Call-and-Response-Techniken aus Blues und Rhythm and Blues.
Instrumentierung
Die klassische Mark-II-Besetzung ist auf der Aufnahme vollständig präsent:
- Ritchie Blackmore – elektrische Gitarre: Riff, Akkordflächen, Verzierungen und Solo.
- Jon Lord – Hammondorgel: klanglich stark verzerrt beziehungsweise gesättigt eingesetzt; sie verdichtet den Bandsound und verdoppelt Teile des Riffs.
- Roger Glover – E-Bass: verbindet Grundtonfundament, Riffkontur und Groove.
- Ian Paice – Schlagzeug: Shuffle-Unterteilung, Akzente, Tom-Figuren und variierte Fills.
- Ian Gillan – Gesang: kurze, prägnante Rockphrasen mit stark rhythmischem Profil.[9][10]

Eine Hammond C-3 als Beispiel für die Instrumentenfamilie, die den typischen Hammondklang der Rockmusik prägte. Gemeinfreie beziehungsweise frei nutzbare Wikimedia-Commons-Datei; Lizenzangaben auf der Dateiseite.

Roger Glover 1970. Freie Datei auf Wikimedia Commons.
Der besondere Deep-Purple-Klang entsteht gerade daraus, dass die Hammondorgel nicht bloß „Hintergrundkeyboard“ ist. Lord kann klanglich mit der stark verstärkten Gitarre konkurrieren. Bennett beschreibt für das Black Night-Riff zudem die gemeinsame Führung von Gitarre, Bass und Orgel in parallelen Oktavlagen.[9]
Arrangement
Eine vereinfachte, höranalytische Großform lässt sich so beschreiben:
- Riffgeprägter Einstieg
- Vokalabschnitt mit instrumentalen Antworten
- Wiederkehr des prägnanten Riffmaterials
- Weitere Vokal- und Riffabschnitte
- Instrumentaler beziehungsweise gitarrengeprägter Solobereich
- Rückkehr zu bekannten Vokal- und Riffbausteinen
- Kompakter Schluss
Die exakte Form kann je nach Zählweise unterschiedlich beschriftet werden, weil Riff-Rückkehr, Übergang und Refrainfunktion ineinandergreifen. Die Schlagzeuganalyse von Bonedo beschreibt einen sechzehntaktigen Strophenabschnitt und einen wiederkehrenden viertaktigen Riffkomplex.[10] Für Deine Analyse ist deshalb wichtiger, welche Funktion ein Abschnitt erfüllt, als ob Du ihn unbedingt „Chorus“, „Refrain“ oder „Riff-Interlude“ nennst.
Produktion und Klangbild
Die Studioaufnahme ist auf unmittelbare Wirkung gebaut. Mehrere Faktoren tragen dazu bei:
- Die Laufzeit ist für eine Rocksingle relativ kompakt.
- Das Hauptriff erscheint früh und kehrt häufig wieder.
- Gitarre, Bass und Hammondorgel verdichten das Motiv durch oktavierte beziehungsweise parallele Führung.[9]
- Das Schlagzeug bleibt dynamisch und variiert Fills statt ausschließlich ein starres Pattern zu wiederholen.[10]
- Die Stimme ist klar in den Bandklang integriert und wird von instrumentalen Antworten eingerahmt.
- Die Aufnahme wurde von Deep Purple selbst produziert.[2]
Der Vergleich mit dem 1995 veröffentlichten ungekürzten Roger-Glover-Remix zeigt außerdem, wie sehr Schnitt und Mischung zur Gestalt einer bekannten Aufnahme beitragen. Dasselbe historische Aufnahmematerial kann in einer späteren Veröffentlichung andere Proportionen erhalten.[11]
Songtext, Bildsprache und sinngemäße Inhaltserschließung
Der Text ist urheberrechtlich geschützt. Deshalb wird er hier weder vollständig wiedergegeben noch Zeile für Zeile übersetzt. Ein sehr kurzes Zitat genügt als Analysebeleg: „Black night is not right“. Dieses Fragment verbindet die Nacht unmittelbar mit einem Gefühl von Unstimmigkeit und Belastung.
Sinngemäß lässt sich der Text so erschließen: Das lyrische Ich befindet sich in einer dunklen, unangenehmen Situation, empfindet Distanz und Unruhe und formuliert zugleich einen Wunsch nach Selbstbestimmung und persönlicher Freiheit. Die „schwarze Nacht“ wirkt damit weniger als konkrete Wetterbeschreibung denn als einfache, stark verdichtete Bildsprache für einen belastenden Zustand.
Roger Glover erinnerte sich rückblickend daran, dass der Text unter Zeitdruck entstand und bewusst nicht als komplexe poetische Aussage angelegt war.[7] Gerade deshalb ist eine wichtige Interpretationsregel nötig: Du solltest dem Text keine komplizierte Symbolik unterschieben, für die es weder im Wortlaut noch in der Entstehungsgeschichte belastbare Hinweise gibt.
Sinngemäße Übersetzung statt Vollübersetzung
Eine rechtlich vorsichtige und zugleich didaktisch sinnvolle Inhaltswiedergabe könnte lauten:
Das lyrische Ich beschreibt eine bedrückende Nacht, fühlt sich nicht richtig aufgehoben und sucht nach einem Zustand, in dem es sich freier und selbstbestimmter fühlen kann. Die Dunkelheit dient als einfaches Bild für innere Unruhe und Distanz.
Diese Passage ist keine zeilengetreue Übersetzung des Songtexts, sondern eine eigenständige Zusammenfassung seiner zentralen Aussagen.
Hörbeispiele und rechtssichere Mediennutzung
Die folgenden YouTube-Einbettungen führen zu Veröffentlichungen auf dem offiziellen Deep-Purple-Kanal. Es wird kein fremdes Video neu hochgeladen. Die Rechte an Musik, Film und Aufnahme verbleiben bei den jeweiligen Rechteinhabern; die Verfügbarkeit einer Plattform-Einbettung kann sich ändern.
Offizielle Studioaufnahme
Hörauftrag: Konzentriere Dich beim ersten Durchgang nur auf das Hauptriff. Beim zweiten Durchgang hörst Du gezielt auf die Hammondorgel. Beim dritten Durchgang beobachtest Du, wann Ian Paice seine Fills verändert.
Offizieller TV-Promo-Clip von 1970
Der offizielle Clip verbindet historisches Bildmaterial mit einem Rückblick von Jon Lord und einer 1970er Performance. Nutze ihn nicht nur als „Musikvideo“, sondern als Quelle zur Aufführungspraxis und Selbstdarstellung einer Rockband um 1970.
Offizielle Livefassung aus Hamburg 1970
Vergleichsauftrag: Prüfe, ob Tempoeindruck, Sololänge, Übergänge und Interaktion der Instrumente genauso kompakt wirken wie in der Studiofassung.
Offizielle Livefassung aus Japan 1972
Die 1972er Livephase ist eng mit dem Konzertalbum Made in Japan verbunden. Bei Liveversionen von Black Night kann die Form deutlich ausgedehnter werden. Instrumentalsoli, Publikumsinteraktion und spontane Übergänge erhalten mehr Raum als in der rund dreieinhalbminütigen Single.[1]
Warum diese Medienauswahl?
Für diesen aiMOOC werden zwei Arten von Medien bevorzugt:
- Wikimedia Commons: Dateien, deren Lizenz- oder Gemeinfreiheitsangaben auf der Dateiseite nachvollziehbar sind.
- Offizielle YouTube-Veröffentlichungen: Einbettungen des offiziellen Deep-Purple-Kanals statt inoffizieller Reuploads.
Das macht die Nutzung nachvollziehbarer, ist aber keine pauschale Rechtsgarantie für jeden denkbaren Weiterverwendungsfall. Wenn Du Medien außerhalb dieses aiMOOCs weiterveröffentlichst, prüfst Du immer die konkrete Lizenz, Urheberangabe und Plattformregel.
Vergleich von Studio-, Remix- und Livefassungen
Studio-Single von 1970
Die Singlefassung ist kurz, direkt und stark auf Wiedererkennung ausgelegt. Riff, Gesang und Soloteile sind in ein knappes Format eingebettet. Der große Vorteil für Radio und Singlemarkt liegt in der sofortigen Identifizierbarkeit des Stücks.
Unedited Roger Glover Remix von 1995
Der 1995 veröffentlichte ungekürzte Remix ist deutlich länger als die ursprüngliche Singlefassung. Dadurch kannst Du untersuchen, welche musikalischen Informationen in einer kompakten Veröffentlichung durch Schnitt reduziert werden und wie sich eine spätere Mischung auf Wahrnehmung von Balance, Raum und Form auswirkt.[11][3]
Wichtig: Ein Remix ist nicht automatisch eine neue Einspielung. Hier wird historisches Aufnahmematerial neu präsentiert.
Live 1970 und Live 1972
Auf der Bühne lässt sich das Material flexibler behandeln. Livefassungen können Soli verlängern, Übergänge öffnen und das Publikum stärker einbeziehen. Dadurch verschiebt sich die Funktion des Stücks: Die Studiofassung ist besonders effizient als Single, während die Livefassung stärker als Plattform für instrumentale Kommunikation funktioniert.
Eine gute Vergleichsanalyse sollte nicht pauschal urteilen, welche Fassung „besser“ ist. Frage stattdessen: Welche Funktion erfüllt die jeweilige Fassung, und mit welchen musikalischen Mitteln erreicht sie diese Funktion?
Rezeption und Bedeutung im Werk von Deep Purple
Black Night erreichte in den britischen Singles-Charts Platz 2 und blieb dort insgesamt 21 Wochen in den Top 100.[4] In der Schweiz erreichte der Titel Platz 1.[1] Damit wurde die Single zu einem wichtigen Baustein des kommerziellen Durchbruchs der Mark-II-Besetzung.
Die Bedeutung des Stücks liegt aber nicht nur in Chartzahlen. Black Night bündelt mehrere Merkmale, die für Deep Purple charakteristisch wurden:
- ein sofort erkennbares Riff,
- die klangliche Konkurrenz und Zusammenarbeit von Gitarre und Hammondorgel,
- ein beweglicher, swingender beziehungsweise shuffleartiger Rhythmus,
- ein markanter Rockgesang,
- Raum für improvisatorische Erweiterung auf der Bühne.
1995 wurde Black Night außerdem in die Jubiläumsausgabe von Deep Purple in Rock integriert, obwohl die Single ursprünglich außerhalb der regulären Albumfolge stand.[1][11]
Urheberrecht und wissenschaftlich sauberes Arbeiten
Bei einem Song aus dem Jahr 1970 sind verschiedene Rechte zu unterscheiden:
- Kompositions- und Textrechte: Melodie und Lyrics sind geschützt; deshalb stehen hier weder vollständige Noten noch vollständiger Songtext.
- Aufnahmerechte: Die konkrete Studioaufnahme ist ebenfalls geschützt.
- Bildrechte beziehungsweise freie Lizenzen: Commons-Dateien können unter freien Lizenzen oder gemeinfrei verfügbar sein; die jeweilige Dateiseite ist maßgeblich.
- Embedding: Offizielle YouTube-Videos werden eingebettet, nicht kopiert.
- Analysezitat: Ein sehr kurzes Textfragment wird nur dort verwendet, wo es für die Analyse erforderlich ist.
- Score-Beispiele: Alle Notenbeispiele dieses aiMOOCs sind neu erstellte Demonstrationen allgemeiner Stilmerkmale und reproduzieren nicht die geschützte Songmelodie oder das vollständige Originalriff.
Damit verbindet der aiMOOC Open Educational Resources mit einem bewussten Umgang mit geschützter Popmusik.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
In welchem Jahr wurde Black Night veröffentlicht? (1970) (!1967) (!1974) (!1981)
Warum entstand Black Night nach den Erinnerungen der Band in besonders kompakter Form? (Die Plattenfirma wünschte eine zusätzliche Single) (!Die Band schrieb eine Filmmusik) (!Das Stück war ursprünglich eine Opernarie) (!Es sollte nur als Schlagzeugsolo erscheinen)
In welchem Londoner Studio wurde Black Night 1970 aufgenommen? (De Lane Lea Studios) (!Abbey Road Studios) (!Electric Lady Studios) (!Sun Studio)
Auf welche Aufnahme verwiesen Bandmitglieder als wichtigen Einfluss für die Riffidee? (Ricky Nelsons Summertime) (!The Beatles Yesterday) (!The Rolling Stones Satisfaction) (!Queen Bohemian Rhapsody)
Welche Instrumente führen das prägende Riff laut Joe Bennetts Analyse gemeinsam in parallelen Oktavlagen? (Gitarre Bass und Orgel) (!Gesang Flöte und Geige) (!Klavier Trompete und Cello) (!Saxofon Mandoline und Harfe)
Welches rhythmische Grundgefühl ist für Black Night besonders wichtig? (Shuffle mit triolischer Unterteilung) (!Reiner Walzer im Dreiertakt) (!Gerader Techno-Beat) (!Bossa-Nova-Clave)
Wer spielt auf der Aufnahme Schlagzeug? (Ian Paice) (!Ian Gillan) (!Jon Lord) (!Roger Glover)
Welche höchste Position erreichte Black Night in den britischen Singles-Charts? (Platz zwei) (!Platz zwölf) (!Platz zwanzig) (!Platz fünfzig)
Was ist am 1995 veröffentlichten Unedited Roger Glover Remix gegenüber der bekannten Singlefassung auffällig? (Er ist deutlich länger) (!Er ist eine A-cappella-Neuaufnahme) (!Er enthält keine Gitarre) (!Er wurde 1962 aufgenommen)
Warum geben die Score-Beispiele in diesem aiMOOC nicht das Originalriff vollständig wieder? (Sie erklären Stilmerkmale mit selbst erfundenem Material) (!Weil Black Night keine Instrumente enthält) (!Weil Notenschrift nur für klassische Musik erlaubt ist) (!Weil die Aufnahme keinen Rhythmus besitzt)
Memory
| Ritchie Blackmore | Gitarre |
| Ian Gillan | Gesang |
| Roger Glover | E-Bass |
| Jon Lord | Hammondorgel |
| Ian Paice | Schlagzeug |
| De Lane Lea | Aufnahmestudio |
| Harvest | Plattenlabel |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Bedeutung |
|---|---|
| Riff | prägendes Wiedererkennungsmotiv |
| Shuffle | triolisch geprägtes Groovegefühl |
| Hammondorgel | markanter elektrischer Orgelklang |
| Single | eigenständige kurze Veröffentlichung |
| Remix | neue Mischung vorhandenen Aufnahmematerials |
...
Kreuzworträtsel
| Blackmore | Welcher Nachname gehört zum Gitarristen von Deep Purple? |
| Gillan | Welcher Nachname gehört zum Sänger der Mark-II-Besetzung? |
| Glover | Welcher Nachname gehört zum Bassisten der Aufnahme? |
| Paice | Welcher Nachname gehört zum Schlagzeuger? |
| Hammond | Welche Orgelbauart prägt den Klang von Jon Lord? |
| Harvest | Unter welchem Label erschien die Single in Europa? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Hörprotokoll: Höre die offizielle Studioaufnahme dreimal und notiere beim ersten Durchgang nur Einsätze des Riffs, beim zweiten die Hammondorgel und beim dritten die Schlagzeugfills.
- Rhythmusübung: Klatsche einen geraden Viererpuls und sprich darüber triolische Unterteilungen. Erkläre anschließend, warum ein Shuffle trotz Vierertakt nicht völlig gerade wirkt.
- Medienlizenz: Öffne eine der verwendeten Wikimedia-Commons-Dateien und notiere Urheber, Lizenz und die Bedingungen, unter denen Du sie weiterverwenden darfst.
- Textparaphrase: Fasse die Aussage des Songtexts in fünf eigenen deutschen Sätzen zusammen, ohne Lyrics zu kopieren und ohne eine zeilengetreue Übersetzung anzufertigen.
Standard
- Fassungsvergleich: Vergleiche die Studiofassung mit der offiziellen Hamburg-Livefassung von 1970. Beschreibe mindestens vier hörbare Unterschiede bei Tempoeindruck, Soli, Übergängen, Klangbalance oder Publikumswirkung.
- Made in Japan: Vergleiche die Studiofassung mit einer offiziellen Japan-Livefassung von 1972. Untersuche, wie aus einer kompakten Single ein ausgedehnter Konzertbaustein wird.
- Eigenes Riff: Komponiere mit Extension:Score ein eigenes zwei- bis viertaktiges Moll-Pentatonik-Riff mit Shuffle-Gefühl. Es darf das Black Night-Riff nicht nachbilden.
- Quellenkritik: Recherchiere die unterschiedlichen Aussagen zur Herkunft des Titels Black Night. Ordne jede Aussage einer Quelle zu und bewerte nicht die Person, sondern die Belegqualität.
Schwer
- Hard Rock 1970: Erstelle eine kurze quellenbasierte Studie darüber, wie sich Deep Purple, Black Sabbath und Led Zeppelin um 1970 stilistisch überschneiden und unterscheiden. Verwende konkrete musikalische Merkmale statt bloßer Genreetiketten.
- Remixanalyse: Vergleiche die ursprüngliche Single mit dem 1995er Unedited Roger Glover Remix. Dokumentiere Unterschiede in Dauer, Formwahrnehmung, Balance und Produktionsästhetik.
- Arrangementprojekt: Erfinde ein neues Arrangement für Gesang, Gitarre, Bass, Orgel und Schlagzeug, das dieselben Funktionen wie Black Night erfüllt, aber vollständig neues melodisches und riffartiges Material benutzt.
- Kreativität und Einfluss: Nutze Blackmores Aussagen und Joe Bennetts Forschung, um einen Essay über musikalischen Einfluss, Transformation, Riffkultur und kreatives Arbeiten zu verfassen. Trenne klar zwischen belegter Einflussnahme und unbelegter Plagiatsbehauptung.


Lernkontrolle
- Single und Album: Erkläre, warum eine nachträglich verlangte Single trotz derselben Bandästhetik anders funktionieren kann als ein längerer Albumtitel. Beziehe Form, Wiedererkennung, Dauer und Produktion ein.
- Riff und Rhythmus: Zeige anhand eigener Worte, wie ein prägnantes Riff und ein Shuffle-Groove sich gegenseitig verstärken können. Verwende ein selbst erfundenes Rhythmusbeispiel.
- Klangschichtung: Erkläre, welche Wirkung entsteht, wenn Gitarre, Bass und Hammondorgel dasselbe Motiv in unterschiedlichen Oktavlagen führen. Vergleiche dies gedanklich mit einer Version, in der nur die Gitarre spielt.
- Quellenbewertung: Zwei Quellen widersprechen sich bei der Herkunft des Songtitels. Entwickle ein Verfahren, mit dem Du historische Musikerinnerungen, Interviews und spätere Sekundärtexte beurteilst.
- Live und Studio: Analysiere, warum eine Studioversion besonders kompakt und eine Liveversion deutlich offener angelegt sein kann. Berücksichtige Publikum, Improvisation, Soli und Medientyp.
- Genregrenzen: Begründe, warum Black Night sinnvoll als Hard Rock bezeichnet werden kann und weshalb Blues, Boogie und früher Heavy-Metal-Kontext trotzdem für die Einordnung relevant sind.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zu Black Night solltest Du zeigen, dass Du:
- die Entstehung der Single in den Kontext von Deep Purple Mark II und Deep Purple in Rock einordnen kannst,
- mindestens drei Besonderheiten der konkreten Studioaufnahme mit Quellen belegst,
- Riff, Moll-Pentatonik, Shuffle, Instrumentierung und Arrangement fachsprachlich erklären kannst,
- die Rolle von Gitarre, Hammondorgel, Bass, Schlagzeug und Gesang unterscheiden kannst,
- Studio-, Remix- und Livefassung anhand hörbarer Merkmale vergleichst,
- zentrale Textthemen sinngemäß erschließt, ohne geschützte Lyrics vollständig zu reproduzieren,
- zwischen belegtem Fakt, Erinnerung einer beteiligten Person und eigener Hörinterpretation unterscheidest,
- Medienlizenzen auf Wikimedia Commons prüfen kannst,
- die urheberrechtlichen Grenzen bei Songtext, Aufnahme und Notation respektierst,
- mit selbst erstellten Score-Beispielen musikalische Prinzipien demonstrierst, ohne die geschützte Originalmelodie zu kopieren.
OERs zum Thema
Der deutschsprachige Wikipedia-Artikel bietet einen ersten Überblick zu Veröffentlichung, Entstehung, Rezeption und Livegeschichte:
Weitere frei zugängliche Quellen
- Official Charts – Black Night: überprüfbare britische Chartdaten.
- Roger Glover – Interview/Rückblick: Erinnerung eines direkt beteiligten Musikers.
- Guitar World – Ritchie Blackmore: Aussage Blackmores zur Entstehung des Riffs.
- Joe Bennett – PhD thesis: wissenschaftliche Analyse von Songwriting, Riff und Kollaboration.
- Bonedo – Schlagzeuganalyse: detaillierte Untersuchung von Groove und Paice-Figuren.
- SWR1 – Deep Purple in Rock: öffentlich-rechtlicher Kontext zur Mark-II-Phase.
- Bayern 2 – Deep Purple: musikhistorischer Hintergrund.
- MusicBrainz: Metadaten zu Veröffentlichungen und Aufnahmen.
Quellen und Nachweise
- ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 Wikipedia: Black Night, abgerufen am 20. September 2026.
- ↑ 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 2,6 2,7 2,8 Black Night – English Wikipedia, abgerufen am 20. September 2026.
- ↑ 3,0 3,1 3,2 3,3 MusicBrainz: Deep Purple – Black Night / Aufnahmedaten, abgerufen am 20. September 2026.
- ↑ 4,0 4,1 4,2 Official Charts: Deep Purple – Black Night, abgerufen am 20. September 2026.
- ↑ 5,0 5,1 SWR1: Meilenstein – Deep Purple in Rock, abgerufen am 20. September 2026.
- ↑ Bayern 2: Deep Purple – Playback, abgerufen am 20. September 2026.
- ↑ 7,0 7,1 7,2 7,3 7,4 7,5 Roger Glover: Interview/Rückblick, Rumba 1993, archivierte Fassung, abgerufen am 20. September 2026.
- ↑ 8,0 8,1 Guitar World: Interview mit Ritchie Blackmore, abgerufen am 20. September 2026.
- ↑ 9,0 9,1 9,2 9,3 Joe Bennett: Constraint, Creativity, Copyright and Collaboration in Popular Songwriting Teams, PhD thesis, 2014, besonders die Analyse zu Black Night, abgerufen am 20. September 2026.
- ↑ 10,0 10,1 10,2 10,3 10,4 Bonedo: Deep Purple – Black Night auf dem Schlagzeug lernen, Jonas Böker, 31. Mai 2025, abgerufen am 20. September 2026.
- ↑ 11,0 11,1 11,2 11,3 Apple Music: Deep Purple in Rock – Anniversary Edition Bonus Tracks, abgerufen am 20. September 2026.
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