Jean-Claude Borelly - Dolannes Melodie

Jean-Claude Borelly - Dolannes Melodie
Jean-Claude Borelly – Dolannes Melodie
Dolannes Melodie – französisch meist Dolannes mélodie – ist eine 1975 veröffentlichte instrumentale Aufnahme des französischen Trompeters Jean-Claude Borelly. Die Komposition stammt von Paul de Senneville und Olivier Toussaint und war ursprünglich das musikalische Hauptthema des französischen Films Un linceul n'a pas de poches von Jean-Pierre Mocky aus dem Jahr 1974. In Borellys Aufnahme übernimmt die Trompete die Rolle einer gesanglichen Hauptstimme. Das Stück wird dem Easy Listening und der melodischen Instrumentalmusik zugerechnet.[1][2]
Dieser aiMOOC untersucht nicht nur die Erfolgsgeschichte, sondern zeigt Dir auch, wie Du eine historische Aufnahme quellenkritisch analysierst. Dabei werden belegte Produktionsdaten klar von Höreindrücken und analytischen Deutungen getrennt. Vollständige geschützte Noten, Melodietranskriptionen oder Songtexte werden nicht wiedergegeben. Die kurzen Beispiele mit der MediaWiki-Erweiterung Score sind eigens für diesen Lernkurs geschaffen und nicht aus der Melodie von Dolannes Melodie abgeschrieben.

Jean-Claude Borelly bei einem Trompetenkonzert; Foto: DylanDevillers, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons.[3]
Das folgende Video wird von Borellys offizieller Website ausdrücklich als Erinnerung an seinen ersten großen Erfolg verlinkt. Der YouTube-Stream selbst ist kein frei lizenziertes OER; er wird hier lediglich über die vorgesehene Einbettungsfunktion wiedergegeben.[4]
Lernziele
Nach der Arbeit mit diesem aiMOOC kannst Du die Entstehung von Dolannes Melodie in den Kontext von Filmmusik, Single-Kultur und Easy Listening der 1970er Jahre einordnen. Du kannst belegte Aufnahmeinformationen von eigenen Höreindrücken unterscheiden, die Funktionen von Komposition, Arrangement und Musikproduktion erklären, melodische und rhythmische Merkmale einer Instrumentalaufnahme beschreiben, unterschiedliche Fassungen nach Klangfarbe und Interpretation vergleichen und Medienquellen hinsichtlich Urheberrecht, Lizenz und Verlässlichkeit prüfen.
Entstehung und zeitgeschichtlicher Kontext
Die musikalische Vorgeschichte beginnt mit dem Film Un linceul n'a pas de poches. Der französische Regisseur Jean-Pierre Mocky brachte den Film 1974 heraus. Die Musik wurde von Paul de Senneville und Olivier Toussaint komponiert. Die Cinémathèque française führt beide ausdrücklich als Komponisten der Originalmusik.[5]
Der Name Dolannes verweist auf die Hauptfigur des Films, den Journalisten Michel beziehungsweise Mike Dolannes. Damit ist der Titel der Instrumentalmelodie nicht bloß ein Fantasiename, sondern an eine Figur des ursprünglichen Filmzusammenhangs gebunden.[6]

Ein frei lizenziertes Bild eines Filmprojektors als Symbol für den ursprünglichen Filmmusik-Kontext; Mattia Luigi Nappi, CC BY-SA 3.0 beziehungsweise GFDL, Wikimedia Commons.[7]
1975 nahm Jean-Claude Borelly das Thema als eigenständige Single auf. Borellys offizielle Biografie beschreibt die Begegnung mit Paul de Senneville und die Aufnahme von Dolannes Melodie als den entscheidenden Durchbruch seiner Karriere.[2] Die französischsprachige Wikipedia nennt für die Single eine Dauer von 3:30 Minuten, das Label Delphine und das Genre Easy Listening.[1]
Der Erfolg einer Instrumentalsingle war in den 1970er Jahren keineswegs selbstverständlich, aber melodische Orchester- und Soloinstrument-Aufnahmen hatten im Radio, im Fernsehen und auf Schallplatte ein eigenes Publikum. Dolannes Melodie steht damit in einer Tradition, in der eine einprägsame Melodie ohne Gesang zum zentralen Wiedererkennungsmerkmal wird.
César-Kontext: Was genau wurde nominiert?
Eine häufig verkürzte Darstellung lautet, Dolannes Melodie oder Borelly selbst sei für einen César nominiert worden. Präziser ist: Bei der ersten César-Verleihung 1976 führte die Académie des César in der Kategorie Meilleure Musique Paul de Senneville und Olivier Toussaint für die Filmmusik zu Un linceul n'a pas de poches als Nominierte.[8] Der Preisbezug gilt also den Komponisten und der Filmmusik, nicht einer eigenständigen Auszeichnung Borellys als Trompetensolist.
Diese Unterscheidung ist für Quellenarbeit wichtig: Interpret, Komponist, Arrangeur und Produzent können an derselben Aufnahme beteiligt sein, erfüllen aber unterschiedliche Rollen.
Die 1975er Aufnahme: mindestens drei belegte Besonderheiten
Für genau Borellys 1975er Single lassen sich mehrere konkrete Besonderheiten belegen. Sie sind aussagekräftiger als allgemein gehaltene Beschreibungen seines Stils.
| Belegte Besonderheit | Bedeutung für die Aufnahme | Nachweis |
|---|---|---|
| Trompete als Hauptstimme | Borelly interpretiert das instrumentale Thema auf der Trompete. Dadurch liegt die melodische Identität der Single wesentlich in Artikulation, Tonansatz, Atemführung und Klangfarbe des Soloinstruments. | Französische Werkbeschreibung und Borelly-Biografie.[1][2] |
| Hervé Roy als Arrangeur | Veröffentlichungsdaten der Originalfassung nennen Hervé Roy als Arrangeur. Damit ist die konkrete Klanggestalt nicht allein mit der Komposition gleichzusetzen. | Single-Metadaten zur als Version Originale bezeichneten Ausgabe.[9] |
| Panflöten-Fassung auf der B-Seite | Mehrere 7-Zoll-Ausgaben koppeln die Trompetenfassung mit Dolannes Melodie (Flute de Pan). Schon die ursprüngliche Single-Konzeption stellt damit zwei unterschiedliche Klangfarben derselben musikalischen Idee gegenüber. | Veröffentlichungsdaten mehrerer internationaler Pressungen.[9] |
| 3:30 Minuten lange Single-Fassung | Die kurze Dauer entspricht einem kompakten Single-Format. Dadurch muss das Arrangement seine Wiedererkennbarkeit ohne ausgedehnte Entwicklung herstellen. | Französische Diskografieangabe.[1] |
| Paul de Senneville und Olivier Toussaint als Komponisten und Produzenten | Die beiden Autoren prägen nicht nur die kompositorische Grundlage; Chart- und Veröffentlichungsdaten führen sie auch als Produzenten der Borelly-Single. | Schweizer Diskografie- und Chartdaten.[10] |
Gerade diese Kombination ist charakteristisch: Ein Filmthema wird in einer kurzen, solistisch fokussierten Singlefassung verselbstständigt, durch die Trompete personell an Borelly gebunden und zugleich auf der Rückseite klangfarblich neu präsentiert.
Stil und Genre
Dolannes Melodie wird häufig als Easy Listening eingeordnet. Der Begriff bezeichnet hier keine Wertung, sondern einen Stilbereich melodisch zugänglicher, klanglich geglätteter Instrumental- und Unterhaltungsmusik. Charakteristisch für Borellys Aufnahme ist, dass die Trompete nicht als fanfarenhaftes Signal- oder Jazz-Solinstrument eingesetzt wird, sondern überwiegend kantabel: Sie übernimmt eine Funktion, die in einem Popsong oft der Singstimme zukäme.
Die Aufnahme verbindet damit Elemente von Filmmusik, Instrumental Pop und orchestral geprägter Unterhaltungsmusik. Eine eindeutige Genregrenze gibt es nicht; Genrebegriffe helfen vielmehr, bestimmte Hörmerkmale zu bündeln.

Trompete im Konzert; Glogger, CC BY-SA 3.0/GFDL, Wikimedia Commons.[11]
Instrumentenkunde: Warum funktioniert eine Trompete als melodische Hauptstimme?
Die Trompete kann klare Tonanfänge mit langen gebundenen Linien verbinden. Durch Atemdruck, Lippenansatz, Artikulation und Dynamik lässt sich ein einzelner Ton deutlich formen. In einer Produktion mit zurückgenommenem Begleitapparat kann sie deshalb fast wie eine wortlose Stimme wahrgenommen werden.
Für Deine Analyse ist wichtig, Klangfarbe und Tonhöhe nicht zu verwechseln: Zwei Instrumente können dieselbe Tonfolge spielen und dennoch völlig unterschiedlich wirken. Genau dies macht der Vergleich zwischen Trompeten- und Panflötenfassung besonders anschaulich.

Grafische Darstellung des Trompetenumfangs; Pitke, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons.[12]
Musikalische Analyse
Die folgenden Abschnitte verbinden dokumentierte Angaben mit einer Höranalyse. Wo keine veröffentlichte Originalpartitur oder Session-Dokumentation als belastbare Quelle vorliegt, werden keine vermeintlich exakten Noten, Akkordfolgen, Mikrofone oder Studiotechniken erfunden.
Melodie
Die Hauptwirkung entsteht aus einer klar hervortretenden, gesanglich geführten Solomelodie. Beim Hören kannst Du auf vier Dinge achten: auf längere Zieltöne, auf kleinere schrittweise Bewegungen, auf Spannungsbögen mit melodischen Höhepunkten und auf wiederkehrende Phrasen, die Wiedererkennung schaffen.
Die Melodie ist stärker motivisch wiedererkennbar als virtuos. Das ist für Easy Listening zentral: Nicht instrumentale Höchstschwierigkeit steht im Vordergrund, sondern die Fähigkeit, ein Thema nach wenigen Takten wiederzuerkennen.
Eine vollständige oder annähernd vollständige Notation der geschützten Originalmelodie wird hier bewusst nicht wiedergegeben.
Harmonik
Die Aufnahme vermittelt einen überwiegend tonalen, konsonanten Eindruck. Funktionale Spannungs- und Ruhebeziehungen unterstützen die Solomelodie, ohne sie durch harmonische Komplexität in den Hintergrund zu drängen. Für eine genaue Akkord-für-Akkord-Analyse müsstest Du mit einer rechtmäßig zugänglichen Partitur oder einer eigenen, nur für Unterrichtszwecke zulässigen Hörtranskription arbeiten.
Das folgende Score-Beispiel ist neu erfunden und stammt nicht aus Dolannes Melodie. Es zeigt lediglich das allgemeine Prinzip einer Dominant-Tonika-Auflösung im 6/8-Takt.

Analyseidee: Der erste Takt erzeugt durch den Dominantklang Spannung, der zweite führt in einen stabileren Tonika-Klang. Ein solches abstraktes Modell hilft Dir, harmonische Funktionen zu hören, ohne die geschützte Originalkomposition zu kopieren.
Rhythmus und Metrum
Beim Hören lässt sich die Aufnahme als ruhig schwingende, zusammengesetzte Bewegung erfahren. Für Unterrichtszwecke ist eine 6/8-Wahrnehmung besonders hilfreich: Zwei größere Pulsschwerpunkte können jeweils in drei kleinere Einheiten geteilt werden. Stil-Datenbanken für Begleitautomaten ordnen Dolannes Melodie ebenfalls 6/8-orientierten Begleitmustern zu; das ist allerdings ein praktischer Stilhinweis und kein Ersatz für eine autorisierte Originalpartitur.
Auch das folgende Beispiel ist vollständig selbst geschaffen:

Sprich beim Hören versuchsweise Eins-zwei-drei Vier-fünf-sechs und prüfe, ob Du zwei größere Schwerpunkte wahrnimmst. Entscheidend ist nicht das mechanische Zählen, sondern das Erkennen des schwingenden Bewegungscharakters.
Gesang
In Borellys maßgeblicher 1975er Fassung gibt es keinen Gesang. Die Trompete übernimmt die melodische Vordergrundrolle. Deshalb kann man zwar von einer gesanglichen oder kantablen Spielweise sprechen, aber nicht von einer Singstimme.
Diese Unterscheidung ist wichtig, weil Online-Beschreibungen instrumentale Titel manchmal automatisch wie Songs mit Text behandeln.
Instrumentierung
Belegt ist die Trompete als Soloinstrument. Hörbar ist außerdem ein weich abgestimmter Begleitapparat, der die Solostimme harmonisch und rhythmisch trägt. Für einzelne Begleitinstrumente sollte jedoch nur dann eine definitive Besetzungsliste behauptet werden, wenn Session-Unterlagen, Master-Credits oder andere belastbare Primärquellen vorliegen.

Beispiel einer modernen B-Trompete; Yamaha Corporation, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons. Das Bild zeigt nicht zwingend Borellys konkretes Instrument.[13]
Arrangement
Der Arrangeur entscheidet, wie eine Komposition konkret klingt: Welche Instrumente begleiten? Wann verdichtet sich der Satz? Wo bleibt Raum für die Solostimme? Wie werden Einleitung, Übergänge und Schluss gestaltet? Für die Originalfassung wird Hervé Roy als Arrangeur genannt.[9]
Ein nützliches Hörmodell ist: Vordergrund – Mittelgrund – Hintergrund. Die Trompete steht im Vordergrund; harmonische und rhythmische Begleitung stützen im Mittelgrund; längere Flächen oder zurückgenommene Begleitschichten können einen Hintergrund bilden. Dieses Modell beschreibt Hörfunktionen, nicht zwingend die technische Spurstruktur des Masterbandes.
Das folgende selbst geschaffene Mini-Beispiel zeigt lediglich, wie eine kurze Trompetenphrase über einer gedachten Begleitung als Vordergrund wirken könnte. Es ist keine Transkription der Originalmelodie.

Produktion
Chart- und Veröffentlichungsdaten führen Paul de Senneville und Olivier Toussaint als Produzenten.[10] Produktion bedeutet mehr als Aufnahmeleitung: Sie umfasst Entscheidungen über Interpretation, Klangbalance, Zielmedium, Bearbeitung und Veröffentlichungsstrategie.
Für die konkrete historische Aufnahme sind öffentlich leicht zugängliche Angaben zu Studio, Mikrofonierung, Mischpult oder einzelnen Studiomusikerinnen und Studiomusikern begrenzt. Deshalb ist es wissenschaftlich sauberer, diese Punkte offen zu lassen, statt moderne Produktionspraktiken rückwirkend zu unterstellen.
Songform beziehungsweise instrumentale Form
Da kein Text vorhanden ist, sind Begriffe wie Strophe und Refrain nur eingeschränkt sinnvoll. Für den Unterricht ist ein funktionales Hörschema geeigneter:
- Einleitung: Das Klangfeld und der Charakter werden vorbereitet.
- Themenbereich: Die Solotrompete stellt die zentrale melodische Idee deutlich heraus.
- Wiederkehr beziehungsweise Variation: Bekanntes Material wird wiederaufgenommen oder klanglich leicht verändert.
- Kontrastbereich: Die Wahrnehmung erhält durch melodische, harmonische, dynamische oder instrumentatorische Veränderung neue Spannung.
- Rückkehr und Schluss: Das zentrale Material wird stabilisiert und die Aufnahme zu einem klaren Ende geführt.
Dieses Schema ist ein didaktisches Hörmodell. Es ersetzt keine autorisierte Formanalyse anhand einer Originalpartitur und soll Dich dazu anregen, die Abschnittsgrenzen selbst am Tonträger zu überprüfen.
Lyrics, Textthemen und Bildsprache
Für Borellys 1975er Aufnahme existiert kein gesungener Liedtext. Deshalb gibt es auch keinen vollständigen Text zu zitieren oder zu übersetzen. Die urheberrechtliche Frage nach zulässigen kurzen Lyrics-Zitaten stellt sich bei dieser Fassung praktisch nicht.
Trotzdem kann Instrumentalmusik Bilder oder Erzählvorstellungen auslösen. Hier musst Du jedoch zwischen drei Ebenen unterscheiden:
- Belegter Kontext: Das Stück stammt aus einem Film und trägt den Namen der Figur Dolannes.
- Musikalische Gestaltung: Klangfarbe, Tempoempfinden, melodische Bögen und Dynamik können bestimmte Wirkungen nahelegen.
- Persönliche Deutung: Begriffe wie romantisch, melancholisch, sehnsüchtig oder feierlich sind Interpretationen von Hörenden und keine im Text festgelegten Bedeutungen.
Da die Filmhandlung um den Journalisten Dolannes kreist, kann der Filmkontext die Wahrnehmung des Themas rahmen. Es wäre aber methodisch falsch, jede melodische Wendung automatisch einer konkreten Filmszene oder Emotion zuzuordnen, wenn dafür kein Quellenbeleg vorliegt.
Vergleich von Fassungen
Trompetenfassung und Panflöten-B-Seite
Die Originalsingle bietet bereits einen besonders lehrreichen Vergleich: Auf der A-Seite steht Borellys Trompetenfassung, auf der B-Seite eine als Flute de Pan bezeichnete Fassung.[9] Die musikalische Identität bleibt erkennbar, doch die Klangfarbe verändert die Wahrnehmung.
Die Trompete kann durch klaren Ansatz, metallischen Obertonreichtum und kontrollierte Dynamik stärker in den Vordergrund treten. Eine Panflöten-Klangfarbe wirkt dagegen luftiger und weist andere Einschwingvorgänge auf. Für die Analyse ist entscheidend: Die Wirkung einer Melodie hängt nicht nur von ihren Tonhöhen ab, sondern auch von Instrument, Artikulation, Register und Arrangement.
Richard Clayderman: Klavier statt Trompete
Eine bekannte spätere Fassung stammt von Richard Clayderman. Auf seinem offiziellen YouTube-Kanal ist eine Aufnahme mit Klavier als zentralem Instrument verfügbar; die Plattformangaben führen sie auf das Jahr 1979 zurück und nennen Olivier Toussaint und Paul de Senneville als Produzenten.[14]
Vergleiche beim Hören besonders den Tonanfang: Ein Klavierton wird angeschlagen und klingt anschließend aus. Ein Trompetenton kann während seiner gesamten Dauer durch Atem und Ansatz geformt werden. Dadurch entstehen unterschiedliche Möglichkeiten für Crescendo, Vibrato, Bindung und Phrasierung. Der YouTube-Stream ist ebenfalls kein OER; seine Einbettung dient hier dem vergleichenden Hören.
Gitarren-Cover als Transferbeispiel
Auch Bearbeitungen für Gitarre zeigen, wie stark sich die Wahrnehmung einer bekannten Melodie durch Instrument und Spieltechnik verändern kann. Das folgende Creator-Video dient ausschließlich als Hörvergleich. Es ist nicht als frei lizenzierte Unterrichtsdatei gekennzeichnet und wird deshalb nicht zum Herunterladen oder Weiterveröffentlichen angeboten.
Achte auf Anschlag, Sustain, mögliche Verzerrung beziehungsweise Verstärkung, Vibrato und die Frage, ob die Gitarre eher die Gesanglichkeit der Trompete imitiert oder eine eigenständige Interpretation entwickelt.
Rezeption und Bedeutung im Werk Jean-Claude Borellys
Borellys eigene Biografie beschreibt Dolannes Melodie als seinen internationalen Durchbruch. Die dort genannte Verkaufszahl von fünf Millionen Exemplaren ist als Angabe der offiziellen Künstlerseite zu kennzeichnen; sie sollte nicht mit einer unabhängig auditierten weltweiten Verkaufsstatistik gleichgesetzt werden.[2]
Für die Schweiz liegen konkrete Chartdaten vor: hitparade.ch führt den Titel mit Einstieg am 19. September 1975, 25 Chartwochen und 14 Wochen auf Platz 1.[10] Historische Wochenlisten zeigen den Titel im Herbst und Winter 1975 wiederholt auf Rang 1.[15]
Auch Jahrzehnte später bezeichnet Borellys offizielle Website Dolannes Mélodie als einen berühmten und weiterhin im Konzertprogramm präsenten Titel.[4] Damit ist die Aufnahme nicht nur ein früher Erfolg, sondern ein dauerhaftes Erkennungsstück in seinem Repertoire.
Die Rezeption zeigt zugleich ein interessantes Verhältnis zwischen Film und Tonträger: Obwohl die Musik aus einem Film stammt, entwickelte sich die Single als eigenständig wiedererkennbare Aufnahme weiter. Viele Hörerinnen und Hörer kennen die Melodie, ohne den Film gesehen zu haben.
Quellenkritik: Was wissen wir sicher – und was nicht?
Eine gute Musikanalyse trennt mehrere Evidenzstufen. Primärnahe institutionelle Quellen wie die Académie des César oder die Cinémathèque française sind besonders stark für Auszeichnungs- und Filmdaten. Offizielle Künstlerseiten sind wichtig für Selbstbeschreibung, Karrieregeschichte und aktuelle Repertoirepflege, können aber werbend formulieren. Chartarchive liefern überprüfbare Platzierungen. Sammler- und Diskografieseiten sind nützlich für Pressungsdetails, sollten bei strittigen Angaben jedoch möglichst mit Labelabbildungen oder Bibliothekskatalogen gegengeprüft werden.
Nicht ausreichend belegt sind in den hier ausgewerteten Quellen unter anderem eine vollständige Session-Musikerliste, das konkrete Aufnahmestudio, die verwendeten Mikrofone, ein detailliertes Mischprotokoll und eine autorisierte Takt-für-Takt-Partitur der veröffentlichten Masteraufnahme. Solche Lücken gehören in eine seriöse Darstellung hinein.
Ein besonders wichtiger Quellenfehler
Die César-Nominierung eignet sich als Beispiel für Quellenpräzision. Wenn eine Sekundärquelle schreibt, Dolannes Melodie oder Jean-Claude Borelly sei „für den César nominiert“ worden, musst Du nachsehen, wer in der offiziellen Liste genannt wird. Die Académie des César nennt Paul de Senneville und Olivier Toussaint für die Musik des Films.[8] Aus einer verkürzten Formulierung kann sonst unbemerkt eine falsche Zuschreibung entstehen.
Medien- und Urheberrechtskompetenz
Urheberrechtlich geschützte Musik darf nicht dadurch zu OER erklärt werden, dass sie online auffindbar ist. Deshalb unterscheidet dieser Kurs drei Medientypen:
- Wikimedia-Commons-Dateien: Hier werden nur Dateien mit ausgewiesener freier Lizenz oder Public-Domain-Freigabe eingebunden.
- YouTube-Streams: Diese werden nur über die Plattform eingebettet. Sie bleiben urheberrechtlich bei den jeweiligen Rechteinhabern und sind nicht automatisch frei lizenziert.
- Score-Beispiele: Die hier notierten Miniaturen wurden neu für den aiMOOC geschaffen. Sie analysieren abstrakte musikalische Prinzipien, ohne die geschützte Originalmelodie zu reproduzieren.
Die MediaWiki-Erweiterung Score verarbeitet LilyPond-Notation. Die Option `sound="1"` kann – bei entsprechend eingerichteter Wiki-Umgebung – eine abspielbare Audiodatei erzeugen.[16]
Rechtssichere Mediennachweise
| Medium | Lernfunktion | Lizenz beziehungsweise Status |
|---|---|---|
| Person und Instrument im Konzertkontext | DylanDevillers, CC BY-SA 3.0.[3] | |
| Visualisierung des Filmmusik-Kontexts | Mattia Luigi Nappi, CC BY-SA 3.0/GFDL.[7] | |
| Klangkörper und Instrumentenkunde | Glogger, CC BY-SA 3.0/GFDL.[11] | |
| Tonumfang und Instrumentenkunde | Pitke, CC BY-SA 4.0.[12] | |
| Bauform einer B-Trompete | Yamaha Corporation, CC BY-SA 4.0.[13] | |
| Borelly-YouTube-Einbettung | Hörbeispiel der Aufnahme beziehungsweise des bekannten Erfolgs | Externer Stream, von Borellys offizieller Website verlinkt; nicht als OER ausgewiesen.[4] |
| Richard-Clayderman-YouTube-Einbettung | Vergleich Trompete–Klavier | Offizieller Künstlerkanal; externer Stream, nicht als OER ausgewiesen.[14] |
Vertiefung: Wie Du die Aufnahme selbst untersuchst
Nutze beim Hören ein Protokoll mit Zeitmarken. Notiere nicht sofort Wertungen wie „schön“ oder „traurig“, sondern zuerst beobachtbare Merkmale: Wann setzt die Trompete ein? Wann endet eine Phrase? Wo wird die Begleitung dichter? Welche Töne wirken wie Ruhepunkte? Wo ändert sich die Dynamik? Erst danach formulierst Du eine Deutung.
Ein gutes Analyseprotokoll kann zwischen Beobachtung, Fachbegriff, Deutung und Quelle unterscheiden. Beispiel: „Die Trompete hält einen Ton länger als die Begleitbewegung“ ist eine Beobachtung. „Kantabile Phrasierung“ ist ein Fachbegriff. „Dadurch entsteht für mich ein ruhiger, sehnsüchtiger Eindruck“ ist eine Deutung. „Hervé Roy wird als Arrangeur genannt“ ist eine Quellenangabe.
Zentrale Quellen
- Jean-Claude Borelly – offizielle Biografie: Angaben zur Karriere, zur Aufnahme von 1975 und zur Bedeutung des Titels.
- Jean-Claude Borelly – offizielle Website: heutiger Repertoirebezug und Verweis auf den frühen Erfolg.
- Académie des César – Cérémonie 1976: offizielle Nominierung der Filmkomponisten.
- Cinémathèque française – Un linceul n'a pas de poches: Filmjahr, Regie und Originalmusik.
- hitparade.ch – Dolannes Melodie: Schweizer Chartlauf, Veröffentlichungs- und Produktionsangaben.
- 45cat – internationale Single-Ausgabe: A-Seite Version Originale, B-Seite Flute de Pan, Komponisten und Hervé Roy als Arrangeur.
- Wikipédia – Dolannes mélodie: Überblick zu Aufnahmejahr, Dauer, Genre und Filmbezug.
- MediaWiki – Extension:Score: technische Dokumentation der verwendeten Score-Syntax.
- ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 Wikipédia: Dolannes mélodie, abgerufen 2026.
- ↑ 2,0 2,1 2,2 2,3 Offizielle Biografie von Jean-Claude Borelly, abgerufen 2026.
- ↑ 3,0 3,1 Wikimedia Commons: Jean Claude Borelly.jpg
- ↑ 4,0 4,1 4,2 Offizielle Website Jean-Claude Borelly, abgerufen 2026.
- ↑ Cinémathèque française: Un linceul n'a pas de poches
- ↑ Wikipédia: Un linceul n'a pas de poches
- ↑ 7,0 7,1 Wikimedia Commons: Manual film projector.jpg
- ↑ 8,0 8,1 Académie des César: Cérémonie des César 1976
- ↑ 9,0 9,1 9,2 9,3 45cat: Jean-Claude Borelly – Dolannes Melodie / Flute de Pan
- ↑ 10,0 10,1 10,2 hitparade.ch: Jean-Claude Borelly – Dolannes Melodie
- ↑ 11,0 11,1 Wikimedia Commons: Trumpet imgp8944crop.jpg
- ↑ 12,0 12,1 Wikimedia Commons: Range trumpet.svg
- ↑ 13,0 13,1 Wikimedia Commons: Yamaha Trumpet YTR-8335LA crop.jpg
- ↑ 14,0 14,1 Richard Clayderman Official: Dolannes melodie
- ↑ Offizielle Schweizer Hitparade, 19.12.1975
- ↑ MediaWiki: Extension:Score
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was kennzeichnet Jean-Claude Borellys bekannte Aufnahme von 1975? (Sie ist eine instrumentale Aufnahme mit Trompete als Hauptstimme) (!Sie ist ein A-cappella-Chorstück) (!Sie ist ein Rapstück mit gesprochenen Strophen) (!Sie ist ein Solostück für Schlagzeug)
Wer komponierte Dolannes Melodie? (Paul de Senneville und Olivier Toussaint) (!Jean-Claude Borelly und Richard Clayderman) (!Jean-Pierre Mocky und Hervé Roy) (!Louis Armstrong und Paul Mauriat)
Welche Rolle wird Hervé Roy für die Originalfassung zugeschrieben? (Arrangeur) (!Filmregisseur) (!Texter) (!Trompetenbauer)
Aus welchem Zusammenhang stammt die Komposition ursprünglich? (Aus der Filmmusik zu Un linceul n'a pas de poches) (!Aus einer Oper von Georges Bizet) (!Aus einem Werbespot für Trompeten) (!Aus einem Jazzstandard der 1930er Jahre)
Welche Fassung findet sich auf der B-Seite mehrerer Single-Ausgaben? (Eine Panflötenfassung) (!Eine Heavy-Metal-Fassung) (!Eine reine Schlagzeugfassung) (!Eine Chorfassung mit lateinischem Text)
Welche Aussage zur César-Nominierung ist präzise? (Paul de Senneville und Olivier Toussaint waren für die Filmmusik nominiert) (!Jean-Claude Borelly war als bester Schauspieler nominiert) (!Hervé Roy war als bester Regisseur nominiert) (!Richard Clayderman gewann den César für die Aufnahme)
Warum enthält dieser aiMOOC keine vollständigen Lyrics zu Borellys Aufnahme? (Weil die Aufnahme instrumental ist) (!Weil der Text nur auf Latein existiert) (!Weil der Text verloren gegangen ist) (!Weil die Aufnahme ausschließlich aus Geräuschen besteht)
Wozu dienen die Score-Beispiele in diesem Kurs? (Sie zeigen kurze selbst geschaffene Analysemodelle) (!Sie reproduzieren die vollständige Originalpartitur) (!Sie ersetzen die historische Masteraufnahme) (!Sie beweisen das verwendete Studiomikrofon)
Was ist beim Vergleich mit Richard Claydermans Fassung besonders auffällig? (Das Klavier übernimmt die melodische Vordergrundrolle) (!Die Aufnahme verzichtet vollständig auf Melodie) (!Die Fassung besteht nur aus Gesang) (!Die Melodie wird ausschließlich getrommelt)
Wie sollte die auf einer Künstlerbiografie genannte Verkaufszahl behandelt werden? (Als quellengebundene Angabe, die unabhängig geprüft werden sollte) (!Als automatisch amtlich bestätigte Weltstatistik) (!Als Beweis für die genaue Zahl jeder Pressung) (!Als Ersatz für alle Chartquellen)
Memory
| Jean-Claude Borelly | Solotrompete |
| Paul de Senneville | Mitkomponist und Produzent |
| Olivier Toussaint | Mitkomponist und Produktionspartner |
| Hervé Roy | Arrangement |
| Un linceul n'a pas de poches | Filmursprung |
| Delphine | Plattenlabel |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Trompete | melodische Hauptstimme |
| Panflöte | alternative B-Seiten-Klangfarbe |
| Arrangement | konkrete klangliche Ausgestaltung |
| Produktion | übergeordnete Gestaltung der Aufnahme |
| Filmmusik | ursprünglicher Werkzusammenhang |
Kreuzworträtsel
| Borelly | Wie lautet der Nachname des Trompeters Jean-Claude? |
| Trompete | Welches Instrument führt die bekannte Aufnahme melodisch an? |
| Delphine | Wie heißt das Label der französischen Single? |
| Toussaint | Wie lautet der Nachname eines der beiden Komponisten neben de Senneville? |
| Filmmusik | Aus welchem musikalischen Funktionsbereich stammt das Thema ursprünglich? |
| Arrangement | Wie nennt man die konkrete klangliche Ausgestaltung einer Komposition? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Hörprotokoll: Höre die Aufnahme einmal vollständig und notiere mindestens sechs Zeitpunkte, an denen sich Melodie, Begleitung, Lautstärke oder Klangdichte hörbar verändern.
- Instrumentenkunde: Erstelle eine beschriftete Zeichnung einer Trompete und erkläre, wie Atem, Lippen, Ventile und Schallbecher an der Klangerzeugung beteiligt sind.
- Formhören: Teile die Aufnahme nach Deinem Höreindruck in sinnvolle Abschnitte und begründe jede Abschnittsgrenze mit einem hörbaren Merkmal.
- Medienlizenz: Wähle eines der eingebundenen Commons-Bilder und erkläre in eigenen Worten, was seine Creative-Commons-Lizenz erlaubt und welche Bedingungen Du einhalten musst.
Standard
- Klangfarbenvergleich: Vergleiche Trompeten- und Panflötenfassung anhand von mindestens fünf Kriterien wie Tonansatz, Atemgeräusch, Sustain, Dynamik und Registerwirkung.
- Coverversion: Vergleiche Borellys Fassung mit Richard Claydermans Klavierfassung. Beschreibe mindestens drei hörbare Unterschiede, ohne die Versionen pauschal als besser oder schlechter zu bewerten.
- Filmmusik: Recherchiere die Handlung von Un linceul n'a pas de poches und entwickle eine begründete Hypothese, warum ein wiedererkennbares Instrumentalthema für den Film funktionieren kann.
- Quellenkritik: Untersuche die Angabe von fünf Millionen verkauften Exemplaren. Finde mindestens zwei voneinander unabhängige Quellen und bewerte, wie sicher sich die Zahl bestätigen lässt.
Schwer
- Arrangement: Komponiere acht eigene Takte in einem ruhigen 6/8-Metrum und arrangiere dieselbe Melodie einmal für Trompete und einmal für ein anderes Melodieinstrument. Verwende ausschließlich eigenes Material.
- Musikproduktion: Produziere ein 30- bis 45-sekündiges eigenes Easy-Listening-Miniaturstück. Dokumentiere für jede verwendete Klangdatei, ob sie selbst aufgenommen, gemeinfrei oder entsprechend lizenziert ist.
- Chartanalyse: Visualisiere den historischen Schweizer Chartverlauf von Dolannes Melodie anhand überprüfbarer Wochenlisten und diskutiere, was Chartplatzierungen über Popularität aussagen – und was nicht.
- Primärquellenforschung: Suche nach Katalogdaten, Labelabbildungen oder Bibliotheksnachweisen der Single von 1975. Trenne im Ergebnis sicher belegte Angaben von noch offenen Fragen zur Session und Produktion.


Lernkontrolle
- Methodenvergleich: Du bekommst eine unbekannte Instrumentalaufnahme ohne Noten. Entwickle ein Verfahren, mit dem Du Form, Metrum, Instrumentierung und Produktionsmerkmale untersuchen kannst, ohne unbelegte Behauptungen aufzustellen.
- Quellenkonflikt: Zwei Webseiten nennen unterschiedliche Verkaufszahlen für denselben Titel. Erkläre, welche Quellenarten Du zusätzlich suchen würdest und nach welchen Kriterien Du ihre Verlässlichkeit bewertest.
- Komposition und Arrangement: Erkläre anhand eines selbst erfundenen Beispiels, wie dieselbe Komposition durch ein neues Arrangement einen deutlich anderen Charakter erhalten kann.
- Urheberrecht und OER: Begründe, warum ein auf YouTube frei abspielbares Musikvideo nicht automatisch ein Open Educational Resource ist, während ein CC-BY-SA-Foto unter Einhaltung der Lizenz weiterverwendet werden kann.
- Instrumentale Bedeutung: Entwickle zwei unterschiedliche, jeweils plausible Deutungen einer wortlosen Melodie und zeige, welche Teile Deiner Aussagen auf Hörbeobachtung und welche auf persönlicher Interpretation beruhen.
- Versionsvergleich: Erstelle ein neutrales Kriterienraster, mit dem Trompeten-, Klavier- und Gitarrenfassung verglichen werden können, ohne eine Fassung zum Sieger zu erklären.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis solltest Du zeigen, dass Du Dolannes Melodie historisch einordnen, die Rollen von Interpret, Komponisten, Arrangeur und Produzenten unterscheiden und mindestens drei Besonderheiten der 1975er Borelly-Aufnahme mit Quellen belegen kannst. Außerdem solltest Du eine strukturierte Höranalyse zu Melodie, Harmonik, Rhythmus, Instrumentierung, Arrangement, Produktion und Form formulieren, mindestens zwei Fassungen anhand konkreter Hörmerkmale vergleichen und zwischen Fakten, Quellenangaben, Hörbeobachtungen und persönlichen Deutungen unterscheiden können. Zum Lernnachweis gehört außerdem, dass Du grundlegende Urheberrechts- und Lizenzfragen bei Noten, Tonaufnahmen, Videos und frei lizenzierten Bildern sachgerecht behandelst.
OERs zum Thema
Der französische Wikipedia-Artikel bietet einen kompakten Ausgangspunkt für weitere Recherche. Wikipedia-Inhalte stehen grundsätzlich unter freien Lizenzen gemäß den jeweiligen Seitenbedingungen; eingebettete Drittmedien können eigene Lizenzangaben besitzen.
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