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Black Sabbath - Paranoid

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Black Sabbath - Paranoid




Einleitung

Paranoid von Black Sabbath gehört zu den prägnantesten frühen Stücken des Heavy Metal. Der Song erschien 1970 als Single und auf dem gleichnamigen zweiten Studioalbum der Band. Mit einer Spieldauer von knapp drei Minuten, einem sofort wiedererkennbaren Riff, stark verdichteter Form, Powerchords, treibendem E-Bass und Schlagzeug sowie Ozzy Osbournes dringlichem Gesang macht das Stück viele Eigenschaften hörbar, die für frühen Heavy Metal prägend wurden. In Großbritannien erreichte die Single Platz 4 der Official Singles Chart.[1]

Dieser aiMOOC untersucht vor allem das prägnante Gitarrenriff, die kompakte Form, den frühen Heavy-Metal-Sound, die Themen psychischer Isolation und innerer Unruhe sowie die Rolle des Songs in der Entwicklung des Genres. Du lernst außerdem, wie sich ein urheberrechtlich geschützter Song analysieren lässt, ohne vollständige Lyrics oder eine geschützte Partitur zu vervielfältigen.

Freies Bild über Wikimedia Commons: Originalfoto Alex Ex, Bearbeitung Viniciusmc; CC BY-SA/GFDL. Lizenzdetails auf der Dateiseite.

Offizielles Black-Sabbath-Video zu „Paranoid“. Das Video ist urheberrechtlich geschützt und wird hier nur über den offiziellen YouTube-Kanal eingebettet; es ist kein OER-Medium.


Lernziele

Nach der Bearbeitung kannst Du die Entstehung von Paranoid in den Kontext der frühen Bandgeschichte einordnen, zentrale musikalische Merkmale hörend beschreiben, Riff- und Powerchord-Prinzipien erklären, die kompakte Form untersuchen, das Zusammenspiel von Gitarre, Bass, Schlagzeug und Stimme analysieren, die Textthemen sinngemäß erschließen und die Bedeutung des Songs für die Entwicklung des Heavy Metal mit Quellen begründen.


Entstehungsgeschichte


Black Sabbath und das Jahr 1970

Black Sabbath entstand Ende der 1960er-Jahre in Birmingham mit Ozzy Osbourne, Tony Iommi, Geezer Butler und Bill Ward. Nach dem selbstbetitelten Debütalbum kehrte die Band bereits wenige Monate später ins Studio zurück. Die Aufnahmen zum Album Paranoid fanden im Juni 1970 in London statt; als Studios werden für das Album Regent Sound und Island Studios genannt.[2]

Freies Bild: Tony Iommi bei einem Konzert; Wikimedia-Commons-Nutzer The wizard95, CC BY-SA 3.0/GFDL. Dateiseite


Ein Song unter Zeitdruck

Paranoid entstand sehr spät während der Albumproduktion. Erinnerungen der Beteiligten unterscheiden sich im Detail: Bill Ward beschrieb eine Entstehung des Stücks in ungefähr 20 bis 25 Minuten, während Geezer Butler später den gesamten Prozess aus Musik, Text und Aufnahme mit ungefähr zwei Stunden schilderte. Gemeinsam ist den Berichten: Tony Iommi brachte das Gitarrenriff ein, Ozzy Osbourne entwickelte die Gesangslinie, Geezer Butler schrieb den Text sehr schnell und lieferte den Bassantrieb, während Bill Ward den treibenden Schlagzeugpart formte.[3]

Der Song war damit kein lang geplantes „Hauptwerk“, sondern eine kurzfristig entstandene Ergänzung. Gerade diese Verdichtung half ihm: Statt langer Jam-Passagen präsentiert er eine kurze, unmittelbar erfassbare Abfolge aus Riff, Strophenabschnitten und Instrumentalpassage.


Veröffentlichung und Erfolg

Die Single erschien im August 1970 auf Vertigo. Das Album Paranoid folgte in Großbritannien im September 1970. Der Song erreichte Platz 4 der britischen Singlecharts; die Official Charts führen für die ursprüngliche Chartphase 18 Wochen.[4]

Offizieller Album-Upload des Black-Sabbath-Kanals. Nutze ihn für den Vergleich von Paranoid mit längeren und stärker ausgedehnten Stücken des Albums.


Die Bandbesetzung und ihre Rollen


Tony Iommi: Gitarre und Riffdenken

Tony Iommis Spiel zeigt, wie ein kurzes motivisches Element zum strukturellen Zentrum eines Songs werden kann. Das Gitarrenriff organisiert nicht nur Tonhöhen, sondern vor allem Rhythmus, Akzent, Klangfarbe und Energie. Die verzerrte E-Gitarre ist nicht bloß Begleitung; sie übernimmt eine formbildende Funktion.


Geezer Butler: Bass als Antrieb und Gegenstimme

Geezer Butler stützt häufig die Grundtöne und den Puls, bewegt sich aber nicht permanent identisch zur Gitarre. Dadurch entsteht ein Klangbild, in dem Bass und Gitarre zeitweise verschmelzen und sich dann wieder voneinander lösen. Dieser Wechsel steigert die Beweglichkeit des scheinbar einfachen Riffmodells.

Freies Bild: Geezer Butler mit Black Sabbath, Martin Johannessen, CC BY-SA 3.0. Dateiseite


Bill Ward: Schlagzeug zwischen Druck und Beweglichkeit

Bill Wards Schlagzeug hält den Song kompakt und vorwärtsgerichtet. Die Wirkung entsteht nicht nur aus Lautstärke, sondern aus klarer Pulsorganisation, wiederkehrenden Akzenten und kleinen Übergängen. Achte beim Hören darauf, wie die Becken- und Trommelakzente Formgrenzen markieren.

Freies Bild: Bill Ward mit Black Sabbath, Alex Ex, CC BY-SA/GFDL. Dateiseite


Ozzy Osbourne: Stimme als gespannte Klanglinie

Ozzy Osbournes Gesang wirkt im Verhältnis zum motorischen Bandfundament häufig gedehnt und dringlich. Dadurch entsteht Reibung: Die Instrumente treiben vorwärts, während die Stimme längere Silben und melodische Bögen darüberlegt. Diese Spannung trägt zur nervösen Gesamtwirkung bei.

Freies Bild: Ozzy Osbourne live 2007, joxeankoret, CC BY-SA 2.0. Dateiseite


Musikalische Analyse


Das prägnante Gitarrenriff

Das zentrale Riff ist kurz, repetitiv und stark rhythmisiert. Häufige Analysen beschreiben den tonalen Raum des Songs als an E-Moll-Pentatonik orientiert; zugleich prägen Powerchords den harmonischen Eindruck.[5] Entscheidend ist weniger harmonische Komplexität als die Verbindung von Wiederholung, Verzerrung, rhythmischer Präzision und gemeinsamer Attacke von Gitarre, Bass und Schlagzeug.

Ein Riff kann deshalb als Klangbaustein verstanden werden: Es ist kurz genug, um wiederholt zu werden, aber charakteristisch genug, um einen ganzen Song zu tragen.


Selbst erstelltes Score-Beispiel 1: motorischer Puls

Das folgende Beispiel ist keine Transkription von Paranoid. Es ist ein neu erfundener Ein-Ton-Rhythmus, der nur das Prinzip eines kontinuierlichen Achtelpulses mit kleinen Unterbrechungen verdeutlicht.


\relative c' {
  \tempo 4 = 150
  \time 4/4
  c8 c c c c c c c |
  c8 c r8 c c4 r4 |
}

Höre anschließend den Originalsong und untersuche: Wo bleibt der Puls gleichmäßig, wo entstehen Akzente, Synkopen oder kurze Lücken?


Powerchords und klangliche Offenheit

Ein Powerchord besteht im Kern aus Grundton und Quinte. Weil die Terz fehlt, ist der Akkord klanglich weder eindeutig Dur noch Moll. Bei verzerrter Gitarre entsteht dadurch ein stabiler, kompakter Klang, der sich gut für riffbasierte Musik eignet.


Selbst erstelltes Score-Beispiel 2: Powerchord-Prinzip

Auch dieses Beispiel ist vollständig neu erfunden und verwendet bewusst eine andere Tonfolge als der Song.


\relative c' {
  \time 4/4
  <c g'>4 <d a'>4 <f c'>4 <g d'>4 |
}

Vergleiche beim Hören die Wirkung von Akkorden mit Terz und Powerchords ohne Terz. Beschreibe den Unterschied mit Begriffen wie dicht, offen, hart, mehrdeutig oder stabil.


Kompakte Form

Im Vergleich zu vielen längeren Rockstücken der späten 1960er-Jahre ist Paranoid extrem konzentriert. Eine verbreitete Formanalyse beschreibt ein kurzes Intro, mehrere strophenartige Abschnitte, riffbasierte Übergänge und eine Instrumental- beziehungsweise Solopassage. Ein deutlich abgesetzter Pop-Refrain steht weniger im Vordergrund als die wiederkehrende Riff- und Strophenlogik.[6]

Das ist für die Wirkung entscheidend: Der Song baut seine Identität nicht aus vielen kontrastierenden Teilen, sondern aus Ökonomie. Wenige Bausteine werden schnell, energiereich und wiedererkennbar kombiniert.


Selbst erstelltes Score-Beispiel 3: lange Stimme über schnellem Fundament

Das folgende Mini-Beispiel zeigt nur ein allgemeines Analyseprinzip: längere Töne in einer oberen Stimme über gleichmäßigen Achteln in einer unteren Stimme. Tonmaterial und Melodie sind frei erfunden.


\new StaffGroup <<
  \new Staff \relative c'' {
    \time 4/4
    g4 a2 g4 |
    e2 d2 |
  }
  \new Staff \relative c {
    \time 4/4
    c8 c c c c c c c |
    c8 c c c c c c c |
  }
>>

Übertrage dieses Hörmodell auf den Song: Wie verändert sich die Wahrnehmung des Tempos, wenn die Stimme längere Bögen singt, während die Rhythmusgruppe kontinuierlich antreibt?


Klang und Produktion

Der frühe Heavy-Metal-Sound entsteht hier aus verzerrter Gitarre, präsentem Bass, druckvollem Schlagzeug und einem vergleichsweise direkten Bandsound. Technische Beschreibungen der Aufnahme weisen außerdem darauf hin, dass im Gitarrensolo ein trockenes Signal und eine bearbeitete Signalspur räumlich getrennt wurden; als Effekt wird ein Ringmodulator genannt.[7]

Analysebereich Hörbare Funktion
Riff Wiedererkennung, Energie, Formklammer
Powerchords kompakter, terzloser Gitarrenklang
Bass Fundament, Verdichtung und bewegliche Gegenlinie
Schlagzeug Puls, Akzentuierung und Übergänge
Stimme gespannte, dringliche melodische Ebene
Form kurze, riffbasierte Verdichtung statt ausgedehnter Entwicklung


Höranalyse mit offiziellen Aufnahmen


Studio- beziehungsweise Promoaufnahme

Hörauftrag: Notiere beim ersten Hören nur die Momente, in denen Du eine klare Veränderung wahrnimmst. Benenne beim zweiten Hören, was sich verändert: Instrumentation, Dynamik, Gesang, Riff, Fill, Solo oder Dichte.


Späte Livefassung als Vergleich

Der offizielle Mitschnitt von The End dokumentiert Paranoid als letzten Song des Black-Sabbath-Abschiedskonzerts vom 4. Februar 2017.[8] Vergleiche Studio- und Livefassung hinsichtlich Tempoeindruck, Publikumswirkung, Gitarrensound, Schlagzeugakzenten und Verlängerungen am Schluss.


Text, Bedeutung und sinngemäße Übersetzung


Psychische Isolation statt klinischer Diagnose

Der Titel Paranoid sollte in einer Songanalyse nicht automatisch als medizinische Diagnose des lyrischen Ichs gelesen werden. Der Text zeichnet vielmehr eine Person, die sich von anderen Menschen entfremdet fühlt, schwer Zugang zu positiven Gefühlen findet und um Hilfe im Umgang mit den eigenen Gedanken ringt. Geezer Butler hat später erklärt, dass die Lyrics für ihn persönlich waren und mit eigenen Erfahrungen von Depression zusammenhingen.[9]


Kurzes zulässiges Lyrics-Zitat

Ein kurzer Textausschnitt lautet: „Can you help me occupy my brain?“ Dieses Zitat bleibt bewusst sehr kurz. Eine sinngemäße deutsche Erschließung wäre: Das lyrische Ich bittet um Hilfe, mit den eigenen Gedanken und der inneren Leere umzugehen.

Der vollständige Songtext wird hier nicht wiedergegeben. Für die Analyse genügt es, Themen, Sprecherhaltung, Bildfelder und Spannungen in eigenen Worten zu beschreiben.


Inhaltserschließung

Der Text lässt sich als Darstellung von Isolation, emotionaler Distanz, innerer Unruhe und fehlender Orientierung lesen. Das lyrische Ich möchte Verbindung, kann sie aber nicht stabil herstellen. Gerade die Diskrepanz zwischen dem schnellen, energischen Instrumentalsatz und dem belasteten Inhalt erzeugt eine starke ästhetische Spannung: Die Musik bewegt sich unaufhaltsam vorwärts, während der Text einen Zustand des Feststeckens beschreibt.


Schlüsselrolle in der Entwicklung des Heavy Metal

Black Sabbath gehört zu den Bands, deren frühe Aufnahmen häufig als grundlegend für die Entstehung des Heavy Metal beschrieben werden. Paranoid bündelt mehrere Merkmale dieser Entwicklung in außergewöhnlich kurzer Form: verzerrtes Riff, Powerchords, schwere Klangfarbe, stark präsente Rhythmusgruppe, düstere beziehungsweise psychologisch belastete Themen und eine unmittelbare Performance. Die offizielle Bandgeschichte beschreibt die ersten beiden Alben als Werke, die Rockmusik in eine härtere und schwerere Richtung führten.[10]

Wichtig ist eine differenzierte Formulierung: Nicht ein einzelner Song „erfindet“ ein Genre. Genres entstehen aus Netzwerken von Musikerinnen und Musikern, Szenen, Technologien, Hörgewohnheiten und späteren Zuschreibungen. Paranoid ist aber ein besonders gut geeignetes Beispiel dafür, wie sich der frühe Heavy-Metal-Sound um 1970 verdichtete und zugleich ein großes Publikum erreichte.

Freies Bild: Teil der Black-Sabbath-Bank in Birmingham, Elliott Brown, CC BY-SA 2.0. Dateiseite


Medienkompetenz und Urheberrecht

Bei Musikunterricht und OER ist zwischen Analyse und Vervielfältigung zu unterscheiden. Für diesen aiMOOC gelten deshalb folgende Prinzipien:

  1. Lyrics: Nur ein sehr kurzes Zitat wird verwendet; der übrige Inhalt wird sinngemäß erschlossen.
  2. Partitur: Es wird keine vollständige oder melodisch erkennbare Transkription des geschützten Songs bereitgestellt.
  3. Score-Beispiele: Die notierten Beispiele sind neu erfunden und illustrieren nur allgemeine musikalische Prinzipien.
  4. Wikimedia Commons: Eingebundene Bilder wurden gezielt aus frei lizenzierten Commons-Dateien ausgewählt; für Weiterverwendung müssen Namensnennung und jeweilige Lizenzbedingungen beachtet werden.
  5. YouTube: Die Videos stammen aus offiziellen Kanälen und werden eingebettet. Sie bleiben urheberrechtlich geschützt und sind nicht automatisch offene Bildungsressourcen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

In welchem Jahr erschien „Paranoid“ als Single? (1970) (!1967) (!1973) (!1978)




Welche musikalische Idee steht bei „Paranoid“ besonders im Zentrum? (Ein prägnantes Gitarrenriff) (!Ein langes Klaviersolo) (!Ein mehrstimmiger Chor) (!Ein Orchesterzwischenspiel)




Wer ist der Gitarrist der klassischen Black-Sabbath-Besetzung? (Tony Iommi) (!Geezer Butler) (!Bill Ward) (!Ozzy Osbourne)




Welche Eigenschaft kennzeichnet einen Powerchord? (Er enthält im Kern Grundton und Quinte) (!Er enthält immer eine große Septime) (!Er besteht nur aus chromatischen Tönen) (!Er verlangt immer drei verschiedene Terzen)




Wie lässt sich die Form von „Paranoid“ treffend beschreiben? (Kompakt und riffbasiert) (!Sinfonisch und mehrsätzig) (!Ausschließlich improvisiert) (!Als langsame Balladenform)




Welches Thema prägt den Songtext besonders? (Psychische Isolation und innere Unruhe) (!Landschaftsmalerei) (!Reiselust) (!Sportlicher Wettkampf)




Welche Aufgabe übernimmt Geezer Butler in der klassischen Besetzung? (E-Bass) (!Leadgesang) (!Schlagzeug) (!Keyboard)




Warum werden in diesem aiMOOC keine vollständigen Lyrics abgedruckt? (Weil der Songtext urheberrechtlich geschützt ist) (!Weil der Song keinen Text besitzt) (!Weil englische Texte grundsätzlich verboten sind) (!Weil nur Instrumentalmusik analysiert werden darf)




Welche Aussage zu den Score-Beispielen trifft zu? (Sie sind selbst erstellt und dienen nur der Analyse) (!Sie transkribieren das komplette Original) (!Sie geben das Gitarrensolo vollständig wieder) (!Sie ersetzen die Originalaufnahme)




Welche Bedeutung hat „Paranoid“ für die Heavy-Metal-Geschichte? (Der Song bündelt frühe Heavy-Metal-Merkmale in sehr kompakter Form) (!Der Song entstand erst nach der Heavy-Metal-Welle der 1990er-Jahre) (!Der Song verzichtet vollständig auf verzerrte Gitarre) (!Der Song ist ein Werk für klassisches Sinfonieorchester)





Memory

Tony Iommi E-Gitarre
Geezer Butler Bass
Bill Ward Schlagzeug
Ozzy Osbourne Gesang
Powerchord Grundton und Quinte
Riff Wiederkehrender Klangbaustein
Birmingham Herkunftsstadt der Band
Paranoid Kompakter Heavy-Metal-Song





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Gitarrenriff Wiederkehrendes prägnantes Motiv
Powerchord Terzloser Akkordklang
Basslinie Tiefes Fundament und Bewegungsenergie
Schlagzeugfill Markierung eines Übergangs
Gesangslinie Melodische Ebene über dem Riff
Instrumentalpassage Abschnitt ohne fortlaufenden Liedtext




...


Kreuzworträtsel

Iommi Welcher Nachname gehört zum Gitarristen von Black Sabbath?
Butler Welcher Nachname gehört zum Bassisten und wichtigen Texter?
Osbourne Welcher Nachname gehört zum Sänger der klassischen Besetzung?
Birmingham In welcher englischen Stadt entstand Black Sabbath?
Pentatonik Wie heißt eine Fünftonleiter, die für viele Riffs wichtig ist?
Powerchord Wie heißt der terzlose Akkordtyp aus Grundton und Quinte?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
„Paranoid“ erschien im Jahr

und wurde zu einem der bekanntesten Songs von Black Sabbath.
Das zentrale musikalische Wiedererkennungsmerkmal ist ein prägnantes

.
Ein Powerchord enthält im Kern Grundton und

.
Die kompakte Songgestaltung verzichtet auf eine lange

.
Tony Iommi prägt den Song vor allem mit der

.
Geezer Butler verbindet Bassspiel mit einer wichtigen Rolle als

.
Der Songtext thematisiert unter anderem psychische

.
Die Score-Beispiele dieses aiMOOCs sind bewusst

.
Wikimedia-Commons-Bilder können unter Beachtung ihrer jeweiligen

weiterverwendet werden.
Offizielle YouTube-Einbettungen sind trotz ihrer Zugänglichkeit nicht automatisch

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Hörprotokoll: Höre den Song zweimal und notiere fünf Veränderungen, die Du wahrnimmst, ohne dafür Noten lesen zu müssen.
  2. Riff: Erfinde ein eigenes zweitaktiges Riff aus höchstens vier Tönen und beschreibe, wodurch es einprägsam wird.
  3. Powerchord: Spiele oder programmiere zwei selbst gewählte Powerchords und vergleiche den Klang mit vollständigen Dur- oder Mollakkorden.
  4. Songtextanalyse: Formuliere die zentralen Themen des Songs in höchstens 80 eigenen Wörtern, ohne weitere Lyrics zu zitieren.


Standard

  1. Formanalyse: Erstelle beim Hören eine grafische Formkarte mit Symbolen für Riff, Strophe, Übergang und Instrumentalpassage.
  2. Klangvergleich: Vergleiche die offizielle 1970er-Aufnahme mit der Livefassung von 2017 und begründe drei hörbare Unterschiede.
  3. Musikproduktion: Produziere mit einer DAW ein 20-sekündiges eigenes Beispiel für verzerrte Riffmusik; verwende keine Melodie aus „Paranoid“.
  4. Übersetzung: Schreibe eine sinngemäße deutsche Inhaltsparaphrase des Songtexts aus einer legal zugänglichen Textquelle, ohne den Originaltext zu vervielfältigen.


Schwer

  1. Genreentwicklung: Untersuche anhand von drei Quellen, warum Black Sabbaths frühe Musik als wichtig für die Entwicklung des Heavy Metal gilt.
  2. Arrangement: Entwickle ein eigenes kurzes Arrangement, in dem Bass und Gitarre abwechselnd unisono und unabhängig spielen, und dokumentiere die Wirkung.
  3. Musikästhetik: Diskutiere, wie schnelle musikalische Bewegung und belastete Textthemen gleichzeitig wirken können; beziehe mindestens zwei konkrete Hörbeobachtungen ein.
  4. Urheberrecht und OER: Erstelle einen Leitfaden für eine Schulklasse, wie geschützte Songs analysiert werden können, ohne vollständige Lyrics, Noten oder unfreie Kopien zu verbreiten.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transferanalyse: Erkläre an einem selbst gewählten anderen Rock- oder Metal-Song, ob ein Riff dort ebenfalls formbildend wirkt. Begründe mit Hörbeobachtungen statt bloßen Werturteilen.
  2. Form und Wirkung: Entwickle eine Hypothese dazu, wie Paranoid wirken würde, wenn der Song doppelt so lang wäre. Begründe mit der tatsächlichen kompakten Form.
  3. Klanggestaltung: Beschreibe, welche Funktion Powerchords in stark verzerrter Musik übernehmen können und wo ihre Grenzen liegen.
  4. Text und Musik: Analysiere, wie die Themen Isolation und innere Unruhe durch Tempo, Wiederholung, Stimmführung oder Klangfarbe unterstützt oder kontrastiert werden.
  5. Genrebegriff: Erkläre, warum es problematisch wäre zu behaupten, ein einzelner Song habe Heavy Metal „allein erfunden“. Entwickle stattdessen ein Modell mit mehreren Einflussfaktoren.
  6. Quellenkritik: Vergleiche zwei Berichte über die schnelle Entstehung des Songs. Zeige, welche Aussagen übereinstimmen und wo Erinnerungen der Beteiligten voneinander abweichen.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema sind besonders wichtig:

  1. Du kannst die Entstehung und Veröffentlichung von Paranoid zeitlich einordnen.
  2. Du kannst Riff, Powerchord, Bassfunktion, Schlagzeugpuls und Gesangslinie hörend beschreiben.
  3. Du kannst die kompakte Form mit konkreten Hörbeobachtungen erklären.
  4. Du kannst die Themen psychischer Isolation und innerer Unruhe sinngemäß erschließen, ohne den vollständigen Songtext zu reproduzieren.
  5. Du kannst die Bedeutung des Songs für frühen Heavy Metal quellenbasiert und differenziert darstellen.
  6. Du kannst zwischen frei lizenzierten Medien, offiziellen Einbettungen und urheberrechtlich geschützten Inhalten unterscheiden.
  7. Du kannst eigene kurze Analysebeispiele erstellen, ohne eine geschützte Melodie oder Partitur zu kopieren.




Quellen und weiterführende Medien


Sachquellen

  1. Wikipedia: Paranoid (Lied)
  2. Wikipedia: Paranoid (Black Sabbath song)
  3. Official Charts: Paranoid – Black Sabbath
  4. Offizielle Black-Sabbath-Webseite: History
  5. Black Sabbath Online: Paranoid – Discography
  6. AllMusic: Paranoid
  7. Guitar World: Geezer Butler Interview


Medien- und Lizenznachweise

  1. Wikimedia Commons: Black Sabbath 1999 Stuttgart
  2. Wikimedia Commons: Tony Iommi
  3. Wikimedia Commons: Geezer Butler
  4. Wikimedia Commons: Bill Ward
  5. Wikimedia Commons: Ozzy Osbourne
  6. Wikimedia Commons: Black Sabbath Bench – Tony Iommi
  7. Offizieller YouTube-Kanal: Paranoid – Official Video
  8. Offizieller YouTube-Kanal: Paranoid – The End live
  9. Offizieller YouTube-Kanal: Paranoid – Full Album

Hinweis zur Rechtssicherheit: Die Commons-Bilder sind frei lizenziert; die konkreten Bedingungen stehen auf den verlinkten Dateiseiten. Für Weiterverwendung sind insbesondere Namensnennung, Lizenzlink und gegebenenfalls Share-Alike zu beachten. YouTube-Videos sind offizielle Einbettungen, aber keine frei lizenzierten OER-Inhalte. Eine absolute rechtliche Einzelfallgarantie kann ein Lerntext nicht ersetzen.


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