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M5 G - Mathematik mit Animationen verstehen

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M5 G - Mathematik mit Animationen verstehen




Einleitung

M5 G - Mathematik mit Animationen verstehen ist ein aiMOOC für die 5. Klasse auf G-Niveau (grundlegendes Niveau). In diesem Kurs lernst Du Mathematik nicht nur über Wörter, sondern vor allem über Bewegung, Bilder, Modelle, Rechenzeichen und eigenes Handeln. Eine Zahl wandert auf der Zahlengeraden, Zehner werden beim Übertrag gebündelt, Bruchteile verändern sich sichtbar, Winkel öffnen und schließen sich, Rechtecke wachsen, Würfel drehen sich und Würfelnetze falten sich zu Körpern.

Mathematik wird dadurch als Veränderung sichtbar: Aus 8+7 wird nicht plötzlich 15, sondern Du kannst verfolgen, wie aus zehn Einern ein Zehner entsteht. Bei 14 siehst Du, dass ein Ganzes in vier gleich große Teile zerlegt und ein Teil ausgewählt wird. Bei einem Winkel erkennst Du, dass seine Größe davon abhängt, wie weit sich zwei Schenkel öffnen. Bei einem Würfelnetz kannst Du beobachten, welche Flächen beim Falten Nachbarn werden.

Lernschritt Was Du bei einer Animation tust Mathematische Frage
Start Schau zuerst ohne zu rechnen. Was verändert sich?
Stopp Halte die Animation an einer wichtigen Stelle an. Was ist jetzt zu sehen?
Erklären Beschreibe den Schritt mit Fachbegriffen und, wenn möglich, mit .... Warum ist dieser Schritt richtig?
Vorhersagen Sage voraus, was als Nächstes passiert. Welche Zahl, Fläche, Winkelgröße oder Körperlage erwartest Du?
Weiter Lass die Bewegung weiterlaufen und prüfe Deine Vermutung. Stimmt Deine Vorhersage?

Merksatz: Eine Animation hilft besonders dann beim Lernen, wenn Du sie nicht nur anschaust, sondern anhältst, erklärst, vorhersagst und überprüfst.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du unter anderem:

  1. Natürliche Zahlen auf einer Zahlengerade einordnen und Rechenbewegungen beschreiben.
  2. das Stellenwertsystem nutzen und einen Übertrag als Bündelung erklären.
  3. einfache Brüche als Teile eines Ganzen darstellen und vergleichen.
  4. Winkel als Drehung beziehungsweise Öffnung verstehen, schätzen und messen.
  5. Flächeninhalte von Rechtecken mit Einheitsquadraten erklären und berechnen.
  6. Würfel und Quader drehen, beschreiben und mit Körpernetzen verbinden.
  7. Diagramme lesen und erklären, wie sich eine Datenänderung auf die Darstellung auswirkt.
  8. mathematische Animationen gezielt stoppen und einzelne Schritte verständlich erklären.


Zahlen in Bewegung: Die Zahlengerade

Eine Zahlengerade zeigt Zahlen in einer festen Reihenfolge. Gleiche Abstände auf der Zahlengeraden stehen für gleiche Zahlenschritte. Wenn Du einen Punkt nach rechts bewegst, werden die Zahlen größer. Bei einer passenden Skala gilt zum Beispiel:

0<1<2<3<4<5<6<7<8

Bewegung als Rechenidee: Die Rechnung 3+4=7 kannst Du als Bewegung darstellen. Starte bei 3 und gehe vier Einerschritte nach rechts:

34567

Bei 95=4 gehst Du dagegen fünf Schritte nach links:

987654

Stoppstelle Beobachtung Deine Erklärung
Start bei 3 Der Punkt steht auf der Ausgangszahl. „Ich beginne bei 3.“
Nach zwei Schritten Der Punkt steht auf 5. „Ich habe zweimal 1 addiert.“
Nach vier Schritten Der Punkt steht auf 7. „Vier Schritte nach rechts bedeuten +4.“

Interaktive Zahlengerade: Bewege Punkte, verändere die Lage und halte nach jedem Schritt gedanklich an.

Stopp-Auftrag: Stelle eine Zahl ein, halte die Bewegung an und erkläre: „Der Punkt liegt zwischen ... und ...“ oder „Von ... bis ... sind es ... gleich große Schritte.“


Stellenwerte bewegen: Einer werden Zehner

Im Dezimalsystem bestimmt die Position einer Ziffer ihren Wert. Jede Stelle links ist zehnmal so viel wert wie die Stelle rechts daneben.

Tausender Hunderter Zehner Einer
1000 100 10 1

Die Zahl 5307 lässt sich zerlegen:

5307=51000+3100+010+71

Wenn Du Material oder Punkte von einer Stelle zur nächsten verschiebst, wird Bündeln sichtbar:

10 Einer=1 Zehner

10 Zehner=1 Hunderter

10 Hunderter=1 Tausender

Interaktive Stellenwerttafel: Verändere Zahlen und beobachte, wie Ziffern an verschiedenen Positionen unterschiedliche Werte erhalten.


Der Übertrag als sichtbare Bündelung

Betrachte 268+157. Beim schriftlichen Addieren werden zuerst die Einer zusammengefasst.

Bildschritt Rechnung Was bewegt sich gedanklich?
1. Einer 8+7=15 Aus 15 Einern werden 1 Zehner und 5 Einer.
2. Zehner 6+5+1=12 Der übertragene Zehner kommt dazu. Aus 12 Zehnern werden 1 Hunderter und 2 Zehner.
3. Hunderter 2+1+1=4 Der übertragene Hunderter wird mitgerechnet.
Ergebnis 268+157=425 Alle Bündelungen sind abgeschlossen.

Beobachtungsauftrag zur Animation: Halte die Abakus-Animation an einer Stelle an, an der mehrere gleichwertige Einheiten zusammengefasst werden. Erkläre anschließend mit eigenen Worten, warum Bündeln und Stellenwert zusammengehören.

Sprechregel für den Übertrag: Sage nicht nur „Ich schreibe die Eins oben hin“, sondern erkläre die Bedeutung: „Ich bündele zehn Einer zu einem Zehner“ oder „Ich bündele zehn Zehner zu einem Hunderter.“


Animierte Rechenwege Schritt für Schritt

Rechenverfahren werden verständlicher, wenn nicht sofort die fertige Lösung erscheint. Arbeite deshalb mit Einzelbildern.

Beispiel 46+38:

Einzelbild Sichtbarer Rechenschritt
A 6+8=14
B 14 Einer=1 Zehner+4 Einer
C 4+3+1=8 Zehner
D 46+38=84

Pause-Methode: Decke nach Möglichkeit die nächste Zeile ab oder halte ein Video vor dem Ergebnis an. Rechne zuerst selbst. Erst danach lässt Du das nächste Einzelbild erscheinen.

Beim Subtrahieren kann Bewegung ebenfalls helfen. Aus 7230 wird auf der Zahlengeraden eine Bewegung um drei Zehnerschritte nach links:

72625242

Damit wird sichtbar:

7230=42


Brüche bewegen: Teile eines Ganzen

Ein Bruch beschreibt, wie ein Ganzes in gleich große Teile geteilt wird. Beim Bruch

34

zeigt der Nenner 4, in wie viele gleich große Teile das Ganze geteilt wird. Der Zähler 3 zeigt, wie viele dieser Teile gemeint sind.

Wenn sich eine Bruchdarstellung bewegt, kannst Du zwei Veränderungen getrennt beobachten:

Veränderung Was passiert? Beispiel
Nenner wird größer Das Ganze wird in mehr gleich große Teile zerlegt. 121418
Zähler wird größer Mehr der gleich großen Teile werden ausgewählt. 152535

Interaktive Bruchdarstellung: Verschiebe die Regler und beobachte den Kreisausschnitt.

Stopp-Auftrag: Stelle 35 ein und halte an. Zeige auf das Ganze, auf einen einzelnen Fünftelteil und auf die drei ausgewählten Fünftel. Erkläre danach den Unterschied zwischen Zähler und Nenner.

Brüche vergleichen durch Bewegung: Bei gleich groß gezeichneten Ganzen kannst Du visuell prüfen, welcher Anteil größer ist. Zum Beispiel:

12=24

Das bedeutet nicht, dass Zähler und Nenner gleich sind. Es bedeutet, dass beide Brüche denselben Anteil des Ganzen darstellen.


Winkel in Bewegung

Ein Winkel entsteht aus zwei Schenkeln mit einem gemeinsamen Scheitelpunkt. Besonders wichtig ist die Idee des Öffnens: Ein Schenkel kann gedanklich um den Scheitelpunkt gedreht werden.

0<α<90 beschreibt einen spitzen Winkel.

α=90 beschreibt einen rechten Winkel.

90<α<180 beschreibt einen stumpfen Winkel.

α=180 beschreibt einen gestreckten Winkel.

Interaktive Winkelbewegung: Verändere die Schenkel und beobachte, wie sich die Winkelgröße ändert.

Stoppe ungefähr bei Erkläre
30 Warum ist der Winkel spitz?
90 Woran erkennst Du den rechten Winkel?
120 Warum ist der Winkel stumpf?
180 Wie liegen die Schenkel jetzt?

Bewegung und Winkelgröße: Nicht die Länge der Schenkel bestimmt die Winkelgröße, sondern ihre Öffnung. Verlängerst Du einen Schenkel, bleibt der Winkel gleich, solange sich seine Richtung nicht ändert.


Flächen wachsen: Rechtecke dynamisch verstehen

Ein Rechteck kann als Anordnung gleich großer Einheitsquadrate verstanden werden. Hat es 6 Einheiten Länge und 3 Einheiten Breite, dann liegen in jeder Reihe 6 Quadrate und es gibt 3 Reihen.

A=63=18

Allgemein gilt für den Flächeninhalt eines Rechtecks:

A=ab

Dynamisches Flächenmodell: Ziehe an einer Ecke. Beobachte, wie sich Länge, Breite und Anzahl der Einheitsquadrate verändern.

Veränderung Vorhersage Mathematische Erklärung
Länge wird verdoppelt, Breite bleibt gleich. Die Fläche wird doppelt so groß. (2a)b=2(ab)
Breite wird verdoppelt, Länge bleibt gleich. Die Fläche wird doppelt so groß. a(2b)=2(ab)
Beide Seiten werden verdoppelt. Die Fläche wird viermal so groß. (2a)(2b)=4ab

Stopp-Auftrag: Halte das Rechteck bei einer selbst gewählten Größe an. Zähle gedanklich zuerst die Quadrate in einer Reihe, dann die Reihen. Erkläre erst danach die Multiplikation.


Körper drehen und Netze falten

Ein Würfel ist ein dreidimensionaler Körper. Er besitzt 6 Flächen, 12 Kanten und 8 Ecken. Durch eine Rotation kannst Du sehen, dass verdeckte Flächen weiterhin zum Körper gehören.

Stopp-Auftrag zur Rotation: Halte die Würfelanimation an. Zeige, welche Flächen Du direkt siehst. Überlege anschließend, welche Flächen auf der Rückseite liegen müssen.

Ein Würfelnetz besteht aus sechs Quadraten, die so verbunden sind, dass sie sich ohne Überlappung zu einem Würfel falten lassen.

Falten als Bewegung: Beim Falten verändern sich die Abstände im Bild. Die Kantenlängen der Quadrate verändern sich aber nicht. Zwei Quadrate, die im Netz weit voneinander entfernt wirken, können am fertigen Würfel Nachbarn sein.

Interaktives Würfelnetz: Verschiebe den Regler langsam. Halte bei ungefähr einem Viertel, bei der Hälfte und kurz vor dem geschlossenen Würfel an.

Stoppstelle Beobachtungsfrage
Netz liegt flach. Welche sechs Quadrate gehören zur Oberfläche?
Netz ist teilweise gefaltet. Welche Flächen werden gerade Nachbarn?
Würfel ist fast geschlossen. Welche Fläche fehlt noch zum Schließen?
Würfel ist geschlossen. Welche Flächen liegen einander gegenüber?

Zusatzidee: Baue ein eigenes Würfelnetz aus Papier. Falte es zunächst nur halb und stoppe. Vergleiche Deine reale Faltung mit der digitalen Animation.


Daten bewegen: Diagramme verändern sich

Diagramme übersetzen Daten in eine visuelle Form. Eine Säule oder ein Balken ist nicht „nur ein Bild“, sondern steht für einen Zahlenwert.

Beispieldaten:

Lieblingsobst Anzahl
Apfel 8
Banane 5
Birne 3
Traube 6

Wenn sich die Zahl für „Birne“ von 3 auf 7 ändert, muss der zugehörige Balken höher beziehungsweise länger werden. Der Zahlenwert und die grafische Länge gehören zusammen.

Interaktive Diagramm-Erkundung: Untersuche verschiedene Diagrammformen und erkläre, welche Information durch Länge, Höhe oder Position sichtbar wird.

Veränderbare Säulen: In dieser Simulation können Häufigkeiten geändert werden. Beobachte direkt, wie die Säulen auf neue Daten reagieren.

Dynamischer Balkenauftrag: Verändere bei einem selbst erstellten Datensatz genau einen Wert. Halte danach an und beantworte:

  1. Welcher Balken hat sich verändert?
  2. Welche Balken sind gleich geblieben?
  3. Wie erkennst Du am Diagramm, welcher Wert der größte ist?

Achtung bei Diagrammen: Prüfe immer die Achsenbeschriftung und die Schrittweite. Eine hohe Säule bedeutet nur dann einen großen Wert, wenn die Skala passend gelesen wird.


Warum Bewegung beim Verstehen hilft

Eine Animation kann mehrere Zustände nacheinander zeigen. Dadurch werden mathematische Beziehungen sichtbar, die in einem fertigen Bild leicht verborgen bleiben.

Thema Ohne Bewegung sieht man vor allem ... Mit Bewegung kann man zusätzlich beobachten ...
Zahlengerade Positionen von Zahlen Richtung und Schrittweite einer Rechnung
Stellenwert Ziffern in Spalten Bündeln und Entbündeln
Brüche einen fertigen Anteil Veränderung von Zähler und Nenner
Winkel zwei gezeichnete Schenkel Öffnen, Schließen und Drehen
Fläche eine fertige Figur Wachstum bei veränderten Seitenlängen
Würfelnetz sechs Quadrate den Übergang von der Ebene zum Körper
Diagramm fertige Balken oder Säulen Auswirkung geänderter Daten

Wichtig: Bewegung ersetzt das Denken nicht. Der Lerngewinn entsteht vor allem durch Deine Erklärungen. Nutze deshalb regelmäßig den Satzanfang: „Ich sehe, dass ...“, „Der nächste Schritt muss ... sein, weil ...“ und „Das bleibt gleich, obwohl ...“.


Mini-Lernpfad: Stoppen, erklären, weiter

Führe die folgende Routine an mindestens vier verschiedenen Animationen dieses aiMOOCs durch.

Phase Arbeitsauftrag
Beobachten Schau fünf bis zehn Sekunden zu, ohne sofort zu rechnen.
Anhalten Stoppe an einer Stelle, an der sich etwas Wichtiges verändert.
Benennen Nenne Zahl, Stellenwert, Bruch, Winkel, Seite, Fläche, Kante oder Datenwert.
Begründen Erkläre den mathematischen Zusammenhang mit einem vollständigen Satz.
Vorhersagen Sage den nächsten Zustand voraus.
Prüfen Starte weiter und vergleiche mit Deiner Vorhersage.

Beispiel für eine gute Erklärung beim Übertrag: „Ich sehe 15 Einer. Davon kann ich 10 Einer zu 1 Zehner bündeln. Deshalb bleiben 5 Einer stehen und 1 Zehner wird in die Zehnerspalte übertragen.“


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet eine Bewegung nach rechts auf einer Zahlengeraden mit zunehmender Skala? (Die Zahl wird größer.) (!Die Zahl wird immer halbiert.) (!Die Zahl wird immer negativ.) (!Die Schrittweite wird automatisch null.)




Was passiert beim Übertrag von zehn Einern? (Zehn Einer werden zu einem Zehner gebündelt.) (!Zehn Einer werden zu einem Hunderter.) (!Zehn Einer werden gelöscht.) (!Zehn Einer werden zu zwei Zehnern.)




Welche Bedeutung hat der Nenner eines Bruchs? (Er gibt an, in wie viele gleich große Teile das Ganze geteilt ist.) (!Er zeigt nur die Farbe der Teilstücke.) (!Er ist immer größer als zehn.) (!Er gibt die Anzahl der Ecken einer Figur an.)




Was bleibt gleich, wenn bei einem Winkel nur die Schenkel verlängert werden? (Die Winkelgröße.) (!Die Anzahl der Schenkel.) (!Der Scheitelpunkt verschwindet.) (!Der Winkel wird automatisch zu 180 Grad.)




Welche Winkelgröße hat ein rechter Winkel? (90 Grad.) (!45 Grad.) (!120 Grad.) (!180 Grad.)




Wie berechnest Du den Flächeninhalt eines Rechtecks mit den Seitenlängen a und b? (A gleich a mal b.) (!A gleich a plus b.) (!A gleich a minus b.) (!A gleich a geteilt durch b.)




Wie viele Flächen hat ein Würfel? (Sechs.) (!Vier.) (!Acht.) (!Zwölf.)




Wozu dient ein Würfelnetz? (Es zeigt, wie die Flächen eines Würfels in der Ebene zusammenhängen.) (!Es zeigt nur die Diagonale eines Quadrats.) (!Es ist eine Zahlengerade.) (!Es ist eine Rechenregel für Brüche.)




Was solltest Du beim Lernen mit einer Animation besonders oft tun? (Anhalten und den sichtbaren Schritt erklären.) (!Nur möglichst schnell bis zum Ende schauen.) (!Den Ton ausschalten und nichts notieren.) (!Immer sofort die fertige Lösung übernehmen.)




Was muss sich in einem Balkendiagramm ändern, wenn ein Datenwert größer wird? (Der zugehörige Balken muss entsprechend länger werden.) (!Alle Balken müssen gleich lang werden.) (!Die Achsen müssen verschwinden.) (!Der Datenwert wird zu einem Bruch.)





Memory

Zahlengerade geordnete Darstellung von Zahlen auf einer Linie
Stellenwert Wert einer Ziffer durch ihre Position
Übertrag Bündelung in die nächsthöhere Stelle
Zähler Anzahl ausgewählter gleich großer Teile
Nenner Anzahl aller gleich großen Teile des Ganzen
Scheitelpunkt gemeinsamer Ausgangspunkt zweier Winkelschenkel
Würfelnetz ebene Anordnung von sechs faltbaren Quadraten
Flächeninhalt Maß für die Größe einer Fläche





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Bündeln Übertrag
Teilen Bruchdarstellung
Drehen Winkeländerung
Falten Würfelnetz
Vergleichen Diagramm




...


Kreuzworträtsel

Zahlengerade Wie heißt die Linie, auf der Zahlen geordnet dargestellt werden?
Stellenwert Wie heißt der Wert, den eine Ziffer durch ihre Position erhält?
Nenner Wie heißt beim Bruch die Zahl unter dem Bruchstrich?
Winkel Wie heißt die Öffnung zwischen zwei Schenkeln?
Rechteck Welche Figur hat vier rechte Winkel und zwei Paare gleich langer Gegenseiten?
Würfelnetz Wie heißt die ebene Anordnung von Quadraten, die zu einem Würfel gefaltet werden kann?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Auf einer Zahlengeraden werden Zahlen in einer festen

dargestellt. Beim Addieren kann eine Bewegung nach

eine Vergrößerung der Zahl zeigen. Im Dezimalsystem werden zehn Einer zu einem

gebündelt. Beim Bruch gibt der Nenner an, in wie viele gleich große

das Ganze zerlegt ist. Der Zähler zeigt, wie viele Teile

sind. Ein Winkel verändert seine Größe, wenn sich die Öffnung zwischen den

verändert. Der Flächeninhalt eines Rechtecks lässt sich mit Länge mal

bestimmen. Ein Würfel besitzt sechs quadratische

. Ein Würfelnetz kann durch Falten zu einem räumlichen

werden. Bei einer Lernanimation hilft das gezielte

, einzelne mathematische Schritte bewusst zu erklären.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Zahlengerade: Erstelle auf Papier eine Zahlengerade von 0 bis 20. Nutze eine Spielfigur als beweglichen Punkt und filme drei Additionen als kurze Stop-Motion-Sequenz. Halte nach jedem Sprung kurz an.
  2. Stellenwertsystem: Lege mit Plättchen oder Papierkarten Einer, Zehner und Hunderter. Zeige die Zahl 146 und animiere anschließend, wie zehn Einer zu einem Zehner gebündelt werden.
  3. Bruch: Falte oder schneide ein Papierquadrat in gleich große Teile. Fotografiere nacheinander 12, 24 und 48 und erkläre, warum die bedeckte Fläche gleich groß bleibt.
  4. Winkel: Baue aus zwei Papierstreifen einen beweglichen Winkel. Stelle einen spitzen, rechten und stumpfen Winkel ein, fotografiere jede Position und beschrifte sie.


Standard

  1. Schriftliche Addition: Erstelle eine Bildfolge zur Rechnung 387+256. Zeige jeden Übertrag als sichtbare Bündelung und ergänze unter jedem Bild einen Erklärungssatz.
  2. Flächeninhalt: Erzeuge in einer dynamischen Geometrie mehrere Rechtecke. Verändere jeweils nur eine Seitenlänge, notiere a, b und A und beschreibe, wie sich die Fläche verändert.
  3. Würfelnetz: Baue zwei verschiedene Würfelnetze aus Papier. Filme das Falten langsam, stoppe an drei Stellen und erkläre jeweils, welche Flächen gerade Nachbarn werden.
  4. Diagramm: Befrage mindestens zehn Personen zu einer einfachen Frage, zum Beispiel zum Schulweg. Erstelle ein Balkendiagramm und anschließend eine zweite Version, in der Du genau einen Datenwert veränderst. Erkläre die sichtbare Veränderung.


Schwer

  1. Erklärvideo: Produziere ein höchstens zweiminütiges Erklärvideo mit dem Titel „Warum der Übertrag kein Trick ist“. Zeige Bündeln im Stellenwertsystem und verwende mindestens zwei Rechnungen.
  2. Interaktive Geometrie: Erstelle selbst eine dynamische GeoGebra-Konstruktion, in der sich ein Winkel über einen Schieberegler verändert. Markiere automatisch, ob der Winkel spitz, recht oder stumpf ist.
  3. Mathematisches Modell: Entwickle eine eigene Animation, die zeigt, wie sich der Flächeninhalt eines Rechtecks verändert, wenn Länge und Breite nacheinander verdoppelt werden. Begründe mit A=ab.
  4. Medienanalyse: Vergleiche eine statische Buchabbildung mit einer Animation zu demselben mathematischen Thema. Untersuche, was durch Bewegung besser sichtbar wird und wo eine Animation auch ablenken kann.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Übertrag erklären: Eine Lernende sagt bei 278+145: „Ich schreibe die 1 einfach oben hin.“ Erkläre genauer, was diese 1 bedeutet, und stelle den Vorgang mit Stellenwerten dar.
  2. Brüche vergleichen: Eine Animation zeigt zuerst 12 und danach 24. Erkläre, warum sich die Zahlen im Bruch verändern, obwohl der dargestellte Anteil gleich groß bleibt.
  3. Winkel beurteilen: Zwei Animationen zeigen denselben Winkel. In einer Animation sind die Schenkel kurz, in der anderen lang. Begründe, warum die Winkelgröße trotzdem gleich sein kann.
  4. Flächenwachstum: Ein Rechteck mit a=4 und b=3 wird so verändert, dass a verdoppelt wird. Erkläre ohne bloßes Einsetzen, warum sich der Flächeninhalt verdoppelt.
  5. Würfelnetz untersuchen: Beschreibe, wie Du durch schrittweises Falten überprüfen kannst, ob ein gegebenes Netz wirklich ein Würfelnetz ist. Nenne mindestens zwei Beobachtungen, auf die Du achtest.
  6. Diagramme deuten: In einer Animation wächst nur ein Balken. Formuliere mindestens zwei verschiedene mögliche Änderungen im Datensatz, die dazu passen könnten, und erkläre, welche Zusatzinformation Du brauchst, um sicher zu entscheiden.


Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu M5 G - Mathematik mit Animationen verstehen ist wichtig, dass Du nicht nur Ergebnisse nennst, sondern Veränderungen erklären kannst. Du solltest zeigen können:

  1. wie eine Bewegung auf der Zahlengeraden mit Addition oder Subtraktion zusammenhängt,
  2. wie das Dezimalsystem aufgebaut ist und warum beim Übertrag gebündelt wird,
  3. wie Zähler und Nenner eine Bruchdarstellung steuern,
  4. wie sich Winkel durch Drehung verändern und wie Winkelarten erkannt werden,
  5. wie A=ab aus Reihen und Spalten von Einheitsquadraten verstanden werden kann,
  6. wie ein Würfelnetz durch Falten zu einem Würfel wird und welche Flächen Nachbarn oder Gegenflächen werden,
  7. wie Datenänderungen in einem Diagramm sichtbar werden,
  8. wie Du eine Animation an einer sinnvollen Stelle stoppst, den Zustand beschreibst, den nächsten Schritt vorhersagst und Deine Vorhersage überprüfst.




OERs zum Thema

Weitere passende freie Lernbereiche: Natürliche Zahlen, Zahlengerade, Stellenwertsystem, Bruchrechnung, Winkel, Flächeninhalt, Würfel, Körpernetz, Diagramm und GeoGebra.



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