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BK6 - KI für Modeideen verwenden und prüfen

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BK6 - KI für Modeideen verwenden und prüfen



BK6 - KI für Modeideen verwenden und prüfen


Einleitung

In diesem aiMOOC entwickelst Du eine eigene Modeidee und nutzt KI erst danach als Werkzeug für Varianten. Der wichtigste Grundsatz lautet: Deine Idee kommt zuerst. Die KI darf sie verändern, ergänzen und herausfordern, aber sie ersetzt nicht Deinen eigenen Entwurf. Anschließend prüfst Du, ob die KI-Bilder überhaupt als Kleidung umsetzbar wären und ob sie Menschen vielfältig oder vielleicht einseitig und stereotyp darstellen.

Der Kurs richtet sich an die Klasse 6 und verbindet Modedesign, Modezeichnung, Textilien, Medienkompetenz, Künstliche Intelligenz, Stereotype und gestalterische Entscheidungen. Du arbeitest auf drei Niveaus:

Niveau Bedeutung Was Du mindestens zeigen sollst
G grundlegendes Niveau eigene Skizze, einfache KI-Variante, vier Prüfkriterien und begründete Entscheidung
M mittleres Niveau mehrere Varianten, Materialüberlegungen, differenzierte Prüfung und Überarbeitung
E erweitertes Niveau gezieltes Variieren einzelner Merkmale, begründeter Vergleich, vertiefte Prüfung von Realisierbarkeit und stereotypen Darstellungen

Leitidee des gesamten Projekts: Erst selbst entwerfen – dann KI variieren lassen – anschließend kritisch prüfen – am Ende selbst entscheiden.

Das Bild zeigt eine handgezeichnete Modeillustration. Eine solche Skizze muss nicht perfekt sein. Für Deinen ersten Entwurf sind vor allem Idee, Form, Farbe, Muster, Funktion und erkennbare Details wichtig.

Das Video zeigt, wie KI in der Schule als Unterstützung genutzt werden kann. Übertrage diese Grundidee auf das Modedesign: KI darf Dir Möglichkeiten zeigen, aber Du musst verstehen, beurteilen und entscheiden.


Lernziele

Nach dem aiMOOC kannst Du erklären, warum ein eigener Entwurf vor einer KI-Nutzung wichtig ist. Du kannst eine Modeidee zeichnerisch festhalten, aus Deiner Idee eine verständliche Beschreibung für eine Bild-KI formulieren, mehrere KI-Varianten vergleichen und untersuchen, welche Teile davon gestalterisch interessant sind.

Du kannst außerdem prüfen, ob eine dargestellte Kleidung in der Wirklichkeit funktionieren könnte. Dazu achtest Du unter anderem auf Schnittmuster, Nähte, Verschlüsse, Bewegungsfreiheit, Stoffeigenschaften, Sicherheit und Herstellbarkeit. Schließlich kannst Du untersuchen, ob KI-Bilder bestimmte Körperformen, Geschlechterrollen, Altersgruppen, Hautfarben oder kulturelle Merkmale immer wieder ähnlich darstellen und dadurch stereotype Vorstellungen verstärken könnten.


Der Arbeitsprozess

Der Kurs folgt einer festen Reihenfolge. Diese Reihenfolge schützt Deine eigene kreative Leistung.

Phase Tätigkeit Ergebnis
Idee Du sammelst Anlass, Funktion, Form, Farbe und Muster. kurze Designidee
Eigener Entwurf Du zeichnest mindestens eine eigene Skizze ohne KI. Ausgangsentwurf
Materialcheck Du vergleichst Stoffe, Muster und Eigenschaften. passende Materialidee
KI-Varianten Du beschreibst Deinen Entwurf und lässt gezielte Varianten erzeugen. mehrere Vergleichsbilder
Realisierbarkeitscheck Du prüfst Schnitt, Nähte, Bewegung, Verschlüsse und Stoff. Verbesserungsvorschläge
Stereotyp-Check Du untersuchst, wie Menschen und Rollen dargestellt werden. kritische Bewertung
Eigene Endfassung Du entscheidest selbst, welche Ideen Du übernimmst oder verwirfst. überarbeiteter eigener Entwurf

Wichtig: Eine KI-Abbildung ist zunächst nur ein Bild. Sie ist kein fertiger Schnittplan und kein Beweis dafür, dass das gezeigte Kleidungsstück tatsächlich genäht, getragen oder sicher benutzt werden kann.


Schritt 1: Eine eigene Modeidee entwickeln

Beginne ohne KI. Überlege Dir zuerst, für wen, für welchen Anlass und für welche Situation Dein Kleidungsstück gedacht ist. Ein Sportoberteil braucht andere Eigenschaften als eine Regenjacke, ein Bühnenkostüm oder eine bequeme Alltagshose.

Eine gute erste Idee beantwortet Fragen wie: Welche Grundform soll das Kleidungsstück haben? Soll es eng, weit, kurz, lang, symmetrisch oder asymmetrisch sein? Welche Farben passen zusammen? Gibt es Taschen, Kapuze, Kragen, Gürtel oder besondere Ärmel? Welche Funktion ist wichtig? Welche Stoffart könnte dazu passen?

Die Skizze ist Dein Ausgangspunkt. Später kannst Du überprüfen, ob die KI Deine Idee wirklich weiterentwickelt oder ob sie sich zu weit davon entfernt.


Skizzenpass für Deinen eigenen Entwurf

Frage Dein Eintrag
Wie heißt Dein Entwurf?
Für welchen Anlass ist er gedacht?
Welche Grundform ist wichtig?
Welche zwei Farben sind zentral?
Welches Muster möchtest Du verwenden?
Welche Funktion darf nicht verloren gehen?
Welches Detail macht die Idee eindeutig zu Deiner?

G: Fülle mindestens fünf Felder aus und zeichne eine verständliche Vorderansicht.

M: Ergänze Vorder- und Rückansicht und beschrifte mindestens drei wichtige Details.

E: Zeichne zusätzlich eine Detailansicht und begründe, welche Form- oder Materialentscheidung für die Funktion besonders wichtig ist.


Schritt 2: Stoffe und Muster untersuchen

Kleidung besteht nicht nur aus Formen und Farben. Der Stoff beeinflusst, wie ein Kleidungsstück fällt, sich bewegt, sich anfühlt und verarbeitet werden kann. Ein dicker, steifer Stoff verhält sich anders als ein dünner, weicher oder elastischer Stoff.

Stoffmuster helfen Designerinnen und Designern dabei, Farben, Muster, Oberflächen und Materialwirkungen zu vergleichen.

Bei gewebten Stoffen kreuzen sich Fäden. Schon die Struktur des Materials beeinflusst Aussehen und Verhalten eines Kleidungsstücks.

Die schematische Darstellung macht sichtbar, dass Stoff eine konkrete Struktur besitzt. Eine KI kann eine Oberfläche überzeugend aussehen lassen, ohne diese Struktur technisch korrekt darzustellen.


Stoffmusterkarte

Untersuche echte Stoffreste im Unterricht, wenn welche vorhanden sind. Du kannst fühlen, biegen, falten und vorsichtig ziehen. Nutze dabei keine Angaben, die Du nur vermutest.

Merkmal Stoff A Stoff B Stoff C
Oberfläche
weich oder eher steif
dehnbar oder kaum dehnbar
dünn oder dick
für meinen Entwurf geeignet
Begründung

G: Vergleiche zwei Stoffe mit mindestens drei Merkmalen.

M: Vergleiche drei Stoffe und ordne jedem eine sinnvolle Verwendung zu.

E: Begründe zusätzlich, wie ein Stoff die Form Deines Entwurfs verändern könnte.


Schritt 3: Realisierbarkeit schon vor der KI mitdenken

Ein Modeentwurf soll nicht nur interessant aussehen. Überlege schon jetzt, wie ein Mensch das Kleidungsstück anziehen, tragen und wieder ausziehen könnte. Wo wären Nähte? Wo könnte ein Verschluss sitzen? Können Arme und Beine bewegt werden? Gibt es Stoffteile, die unrealistisch schweben oder sich gegenseitig durchdringen würden?

Ein Schnittmuster zeigt, dass Kleidung aus einzelnen Flächen geplant und zusammengesetzt wird. Genau an dieser Stelle unterscheiden sich Modebild und tatsächliche Herstellung.

Eine Nähmaschine verbindet Stoffteile entlang geplanter Nähte. Ein KI-Bild kann hingegen Nähte, Taschen oder Verschlüsse so darstellen, dass sie nur optisch überzeugend wirken.


Schritt 4: Erst jetzt KI für Varianten verwenden

Wenn Dein eigener Entwurf festgehalten ist, darf KI hinzukommen. Formuliere aus Deiner Skizze eine Beschreibung. Wenn Ihr im Unterricht eine Bild-KI verwendet, nutze nur das von der Lehrkraft freigegebene Werkzeug.

Datenschutzregel: Lade keine privaten Fotos von Dir oder anderen Kindern in ein KI-System hoch, wenn dies nicht ausdrücklich schulisch geklärt und erlaubt ist. Für diesen Kurs reicht ein Foto Deiner Zeichnung oder eine rein schriftliche Beschreibung. Verwende keine echten Namen, Adressen oder andere persönliche Daten.

Ein guter Arbeitsauftrag an eine KI beschreibt zuerst, was gleich bleiben soll, und danach, was verändert werden darf.

Prompt-Baustein: „Ausgangspunkt ist mein eigener Entwurf eines … . Behalte … und … bei. Erzeuge drei Varianten. Verändere nur … . Zeige das Kleidungsstück klar von vorne. Verwende realistische Nähte und Verschlüsse. Die Kleidung soll beweglich und alltagstauglich wirken.“

So bleibt erkennbar, dass die KI von Deiner Idee ausgeht.


Gezieltes Variieren statt Zufall

Verändere möglichst nur wenige Merkmale auf einmal. Dann kannst Du besser erkennen, welchen Einfluss Deine Anweisung hatte.

Versuch Bleibt gleich Wird verändert Beobachtung
Variante A Grundform und Funktion Farbe
Variante B Grundform und Funktion Muster
Variante C Grundform und Funktion Ärmelform oder Taschen

Diese Beispiele zeigen KI-generierte Kleidungsdarstellungen mit unterschiedlichen Mustern. Nutze solche Bilder nicht als fertige Wahrheit, sondern als Material für einen Vergleich: Welche Unterschiede sind tatsächlich sichtbar? Was ist nur Dekoration? Welche Details wären schwer herzustellen?


KI-Variantenprotokoll

Prüffrage Variante A Variante B Variante C
Was wurde wie gewünscht verändert?
Was blieb von meiner Idee erhalten?
Welche neue Idee gefällt mir?
Welches Detail wirkt unrealistisch?
Welche Variante möchte ich weiterentwickeln?

G: Vergleiche zwei Varianten und markiere je eine Stärke und ein Problem.

M: Vergleiche drei Varianten anhand mehrerer Kriterien.

E: Ändere in einem zweiten KI-Durchgang gezielt nur ein Merkmal und erkläre, ob das Ergebnis dadurch besser überprüfbar wurde.


Beispiel: KI kann gewohnte Modebilder verändern

Das Beispiel zeigt eine KI-generierte Modenschau mit älteren Menschen. Es eignet sich für die Frage, welche Personengruppen in typischen Modebildern häufig sichtbar sind und welche seltener vorkommen. Diskutiere nicht, ob eine Person „modisch genug“ aussieht, sondern untersuche die Darstellung: Wer wird gezeigt? Welche Körper, Altersgruppen und Rollen erscheinen? Was wird dadurch erweitert?


Schritt 5: Realisierbarkeit prüfen

Jetzt untersuchst Du Deine bevorzugte KI-Variante so, als müsste sie tatsächlich hergestellt werden.

Prüfkriterium Leitfrage Ergebnis
Anziehen Gibt es eine erkennbare Möglichkeit, das Kleidungsstück anzuziehen? ja / teilweise / nein
Bewegung Können Arme, Beine und Oberkörper sinnvoll bewegt werden? ja / teilweise / nein
Nähte Sind Stoffteile so verbunden, dass Nähte denkbar wären? ja / teilweise / nein
Verschlüsse Sind Knöpfe, Reißverschluss, Bindung oder andere Lösungen sinnvoll? ja / teilweise / nein
Stoff Passt der angenommene Stoff zur dargestellten Form? ja / teilweise / nein
Sicherheit Gibt es keine scharfen, hinderlichen oder gefährlichen Elemente? ja / teilweise / nein
Herstellung Könnte das Modell mit verfügbaren Werkzeugen zumindest vereinfacht umgesetzt werden? ja / teilweise / nein
Funktion Passt das Kleidungsstück noch zum ursprünglichen Anlass? ja / teilweise / nein

Wenn Du mehrmals „teilweise“ oder „nein“ ankreuzt, ist die KI-Variante nicht automatisch schlecht. Sie wird zu einer neuen Entwurfsaufgabe: Wie könntest Du sie so verändern, dass sie funktioniert?


Schritt 6: Stereotype Darstellungen erkennen

Ein Stereotyp ist eine vereinfachende und verfestigte Vorstellung darüber, wie bestimmte Menschen oder Gruppen angeblich typischerweise seien. Solche Vereinfachungen können sich auch in Bildern zeigen.

Bei KI-generierten Modebildern solltest Du deshalb nicht nur das Kleidungsstück betrachten. Prüfe auch, wer dargestellt wird und ob bestimmte Eigenschaften immer wieder automatisch miteinander verbunden werden.

Beispiele für kritische Fragen sind: Werden bestimmte Kleidungsfarben automatisch nur einem Geschlecht zugeordnet? Zeigt die KI fast immer dieselbe Körperform? Werden nur junge Menschen als modisch dargestellt? Werden Berufe, Kulturen oder Lebensweisen durch vereinfachte Symbole gekennzeichnet? Werden Menschen mit Behinderungen oder unterschiedliche Körperformen gar nicht gezeigt? Entsteht Vielfalt nur als Dekoration, ohne dass die Darstellung respektvoll und plausibel wirkt?

Das Video der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zeigt, dass algorithmische Systeme Menschen benachteiligen können. Für Deinen Modeentwurf bedeutet das: Auch scheinbar kreative KI-Ausgaben sollten kritisch geprüft werden.


Stereotyp-Check für Modebilder

Prüffrage Beobachtung Mögliche Verbesserung
Werden verschiedene Körperformen denkbar?
Werden Farben oder Kleidungsarten automatisch einem Geschlecht zugeordnet?
Sind unterschiedliche Altersgruppen vorstellbar?
Werden Hautfarben und äußere Merkmale abwechslungsreich dargestellt?
Werden kulturelle Zeichen respektvoll statt klischeehaft verwendet?
Fehlen bestimmte Personengruppen immer wieder?
Passt die Personendarstellung überhaupt zur Aufgabe oder lenkt sie nur ab?

Wichtig: Der Stereotyp-Check bewertet nicht das Aussehen einzelner Menschen. Er untersucht Muster in Darstellungen und fragt, ob KI-Ergebnisse Menschen unnötig einengen, vereinfachen oder ausschließen.


Schritt 7: Kriterienraster G/M/E

Mit diesem Raster kannst Du Deinen gesamten Arbeitsprozess prüfen.

Kriterium G – grundlegend M – mittel E – erweitert
Eigene Idee Eine eigene Skizze ist vor der KI-Nutzung vorhanden. Die Skizze zeigt mehrere beschriftete Gestaltungsentscheidungen. Die Skizze enthält begründete Form-, Funktions- und Materialentscheidungen.
KI als Werkzeug Eine Variante wird mit der eigenen Idee verglichen. Mehrere Varianten werden gezielt erzeugt und verglichen. Einzelne Merkmale werden kontrolliert verändert und ihre Wirkung ausgewertet.
Material Ein geeigneter Stoff wird genannt. Stoffeigenschaften werden zur Form passend erklärt. Materialwahl und mögliche Formänderung werden begründet gegeneinander abgewogen.
Realisierbarkeit Vier Prüfkriterien werden angewendet. Mindestens sechs Kriterien werden nachvollziehbar geprüft. Probleme werden erkannt und durch konkrete konstruktive Änderungen gelöst.
Stereotype Eine mögliche einseitige Darstellung wird benannt. Mehrere Darstellungsmerkmale werden kritisch verglichen. Die Darstellung wird gezielt überarbeitet und die Veränderung begründet.
Eigene Entscheidung Eine Lieblingsvariante wird begründet ausgewählt. Gute und problematische KI-Ideen werden getrennt bewertet. Eine neue Endfassung verbindet eigene Idee, sinnvolle KI-Anregung und kritische Überarbeitung.


Abschlussprodukt: Dein Designblatt

Dein fertiges Designblatt soll zeigen, wie sich die Idee entwickelt hat. Es enthält zuerst Deine eigene Skizze, danach ausgewählte KI-Varianten, anschließend Notizen zur Realisierbarkeit und zum Stereotyp-Check und am Ende Deine selbst gezeichnete oder gestaltete Endfassung.

Bestandteil Erledigt
eigener Ausgangsentwurf vor KI
Stoff- oder Materialidee
mindestens zwei KI-Varianten
Vergleich der Varianten
Realisierbarkeitscheck
Stereotyp-Check
eigene überarbeitete Endfassung
kurze Begründung der wichtigsten Entscheidung


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Warum beginnt der Arbeitsprozess mit einer eigenen Skizze? (Damit die eigene Idee Ausgangspunkt bleibt) (!Damit die KI später alles selbst entscheidet) (!Damit kein Stoff mehr geprüft werden muss) (!Damit nur eine einzige Farbe erlaubt ist)




Welche Rolle soll KI in diesem Kurs hauptsächlich haben? (Varianten zu einer eigenen Idee erzeugen) (!Den gesamten Entwurf ohne eigene Vorarbeit übernehmen) (!Die Bewertung durch die Lernenden ersetzen) (!Ein fertiges Schnittmuster garantieren)




Was ist bei einem guten Prompt für Varianten besonders sinnvoll? (Festlegen was gleich bleiben und was verändert werden soll) (!Möglichst keine Angaben machen) (!Nur den Namen einer Farbe eingeben) (!Jede Variante völlig zufällig erzeugen lassen)




Was gehört zur Prüfung der Realisierbarkeit? (Bewegungsfreiheit Nähte Stoff und Verschlüsse prüfen) (!Nur die Hintergrundfarbe des Bildes bewerten) (!Nur zählen wie viele Bilder erzeugt wurden) (!Nur prüfen ob das Bild besonders glänzt)




Wozu dienen Stoffmuster beim Entwerfen? (Sie helfen Materialwirkung und Eigenschaften zu vergleichen) (!Sie ersetzen jede Modezeichnung) (!Sie beweisen dass jedes KI-Bild nähbar ist) (!Sie machen einen Verschluss überflüssig)




Was bedeutet ein Stereotyp-Check bei KI-Modebildern? (Wiederkehrende vereinfachende Darstellungen kritisch prüfen) (!Menschen nach ihrem Aussehen benoten) (!Nur die teuerste Kleidung auswählen) (!Alle Personen im Bild gleich zeichnen)




Welche Datenschutzregel ist bei einer Bild-KI für Klasse 6 sinnvoll? (Keine privaten Fotos oder persönlichen Daten ohne geklärte Erlaubnis hochladen) (!Immer den vollständigen Namen eingeben) (!Jede private Aufnahme als Trainingsmaterial verwenden) (!Adressen in den Prompt schreiben)




Warum ist ein KI-Bild noch kein fertiger Herstellungsplan? (Weil sichtbare Details technisch unplausibel sein können) (!Weil Bilder grundsätzlich keine Farben zeigen) (!Weil Kleidung nie aus Stoff hergestellt wird) (!Weil Nähte nur bei Schuhen vorkommen)




Wozu dient ein Kriterienraster? (Es macht die Prüfung nachvollziehbar und vergleichbar) (!Es ersetzt jede eigene Entscheidung) (!Es bewertet nur die Geschwindigkeit der KI) (!Es verhindert jede Änderung am Entwurf)




Was ist am Ende des Projekts besonders wichtig? (Eine begründete eigene Endentscheidung treffen) (!Immer die erste KI-Variante übernehmen) (!Nur das ungewöhnlichste Bild auswählen) (!Die eigene Skizze nicht mehr beachten)





Memory

Skizze eigener Ausgangsentwurf
Prompt schriftliche Anweisung an die KI
Stoffmuster Probe eines Materials
Schnittmuster Planung einzelner Stoffteile
Stereotyp vereinfachende feste Vorstellung
Realisierbarkeit praktische Umsetzbarkeit





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Eigener Entwurf kommt vor der KI-Nutzung
KI-Variante zeigt eine mögliche Veränderung
Stoffprüfung untersucht Materialeigenschaften
Realisierbarkeitscheck prüft die praktische Herstellbarkeit
Stereotyp-Check untersucht einseitige Personendarstellungen




...


Kreuzworträtsel

Skizze Wie heißt die Zeichnung Deiner ersten eigenen Modeidee?
Prompt Wie heißt eine schriftliche Anweisung an eine KI?
Stoff Welches Material wird für viele Kleidungsstücke verarbeitet?
Naht Wie heißt eine Verbindung zwischen zusammengenähten Stoffteilen?
Stereotyp Wie heißt eine vereinfachende feste Vorstellung über Menschen oder Gruppen?
Variante Wie heißt eine veränderte Fassung einer Idee?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Am Anfang des Gestaltungsprozesses steht eine eigene

.
Erst danach wird die

für Varianten eingesetzt.
Eine schriftliche Anweisung an eine Bild-KI nennt man

.
Stoffproben helfen dabei die Eigenschaften eines

zu vergleichen.
Ein Schnittmuster plant einzelne Teile eines

.
Bei der Realisierbarkeitsprüfung wird unter anderem auf ausreichende

geachtet.
Auch sinnvolle Nähte und ein geeigneter

können wichtig sein.
Eine vereinfachende feste Vorstellung über Personengruppen nennt man

.
KI-Ergebnisse müssen deshalb kritisch

werden.
Am Ende entscheidet der Mensch über die eigene

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Eigene Modezeichnung: Zeichne ein Kleidungsstück für einen selbst gewählten Anlass. Nutze noch keine KI und markiere drei Merkmale, die unbedingt erhalten bleiben sollen.
  2. Stoffdetektiv: Untersuche zwei Stoffreste mit Augen und Händen. Beschreibe Oberfläche, Dicke, Beweglichkeit und eine passende Verwendung.
  3. KI-Vergleich: Erzeuge nach Deiner eigenen Skizze zwei Varianten und notiere, was die KI beibehalten und was sie verändert hat.
  4. Darstellungscheck: Untersuche zwei KI-Modebilder und notiere eine Gemeinsamkeit und einen Unterschied bei den dargestellten Personen.


Standard

  1. Prompt-Werkstatt: Formuliere einen Prompt, bei dem Grundform und Funktion gleich bleiben, aber Farbe und Muster gezielt verändert werden.
  2. Machbarkeitszeichnung: Zeichne auf einer KI-Variante ein, wo Nähte, Verschluss und Taschen sinnvoll liegen könnten.
  3. Kriterienpartner: Tausche Dein Designblatt mit einer anderen Person und prüft gegenseitig vier Kriterien aus dem Raster. Begründet jede Rückmeldung.
  4. Variantenprotokoll: Dokumentiere drei KI-Varianten und entscheide, welche einzelne Idee Du in Deinen eigenen Entwurf übernehmen möchtest.


Schwer

  1. Bias-Experiment: Erzeuge mehrere Varianten mit gleicher Kleidung, verändere aber neutrale Angaben zur dargestellten Person. Untersuche, welche Eigenschaften die KI selbst hinzufügt und ob sich wiederkehrende Muster zeigen.
  2. Mini-Kollektion: Entwickle aus einem eigenen Grundentwurf drei zusammengehörige Kleidungsstücke. KI darf erst nach der ersten eigenen Skizzenserie verwendet werden.
  3. Materialentscheidung: Vergleiche zwei denkbare Stoffe für dieselbe KI-Variante und erkläre, wie sich Fall, Beweglichkeit und Herstellbarkeit dadurch verändern würden.
  4. Prozessvideo: Erstelle ein kurzes Erklärvideo, das Deinen Weg von der eigenen Skizze über KI-Varianten bis zur kritisch geprüften Endfassung zeigt. Zeige ausdrücklich auch eine verworfene KI-Idee und begründe die Entscheidung.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Eigene Idee und KI: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, warum eine eigene Skizze vor der KI-Nutzung die gestalterische Entscheidung beeinflusst. Zeige auch, was verloren gehen könnte, wenn die KI zuerst arbeitet.
  2. Vom Bild zur Kleidung: Du erhältst ein KI-Bild mit sehr großen Ärmeln, fehlendem Verschluss und einem steifen Stoff. Entwickle drei Änderungen, durch die das Kleidungsstück im Alltag tragbarer werden könnte.
  3. Materialtransfer: Vergleiche, wie derselbe Entwurf aus einem weichen und aus einem steifen Stoff wirken würde. Begründe, welche Variante besser zur vorgesehenen Funktion passt.
  4. Darstellung überarbeiten: Beschreibe ein Beispiel für eine einseitige KI-Darstellung in der Mode und formuliere einen veränderten Prompt, der mehr Vielfalt ermöglicht, ohne Menschen auf einzelne Merkmale zu reduzieren.
  5. KI-Ergebnis bewerten: Entscheide bei einer KI-Variante, welche Idee Du übernehmen, verändern und verwerfen würdest. Begründe jede der drei Entscheidungen mit einem anderen Kriterium.
  6. Weniger ist mehr: Übertrage Deinen Entwurf auf die Aufgabe, möglichst wenig Material zu verbrauchen. Erkläre, welche Formdetails Du ändern würdest und welche gestalterische Wirkung dadurch entsteht.




Lernnachweis

Für den Lernnachweis ist wichtig, dass der eigene kreative Anteil vor der KI-Nutzung nachvollziehbar bleibt.

  1. Eine eigene Ausgangsskizze ist sichtbar dokumentiert.
  2. Die Veränderung durch KI-Varianten ist nachvollziehbar festgehalten.
  3. Material- oder Stoffeigenschaften werden sinnvoll mit der Gestaltung verbunden.
  4. Die Realisierbarkeit wird mit mehreren Kriterien geprüft.
  5. Mindestens eine problematische oder unrealistische KI-Idee wird erkannt und überarbeitet.
  6. Die Darstellung von Menschen wird auf mögliche stereotype Muster untersucht.
  7. Die eigene Endfassung wird begründet und unterscheidet klar zwischen eigener Idee und KI-Anregung.
  8. Auf G-Niveau werden grundlegende Entscheidungen nachvollziehbar erklärt.
  9. Auf M-Niveau werden mehrere Kriterien verbunden und gegeneinander abgewogen.
  10. Auf E-Niveau werden Varianten systematisch untersucht, Probleme begründet gelöst und die Wirkung der KI kritisch reflektiert.




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