M5 - Mathematische Erklärvideos erstellen

M5 - Mathematische Erklärvideos erstellen
M5 - Mathematische Erklärvideos erstellen


Einleitung
In diesem aiMOOC lernst Du, ein kurzes, verständliches und mathematisch korrektes Erklärvideo für die 5. Klasse zu planen, zu gestalten, aufzunehmen und zu überprüfen. Dein Video soll Mathematik nicht nur erzählen, sondern sichtbar machen: Zahlen werden angeordnet, Stellenwerte werden dargestellt, Rechenschritte erscheinen nacheinander und Fachbegriffe werden genau verwendet. Als durchgehendes Modell dient die schriftliche Addition mit Übertrag am Beispiel .
Das Zielprodukt ist ein Erklärvideo von ungefähr 60 bis 120 Sekunden. Du kannst mit Papier und Stiften, einer Dokumentenkamera, einer Bildschirmaufnahme, einer Präsentation oder einer dynamischen Mathematik-Anwendung arbeiten. Dein Gesicht muss dabei nicht zu sehen sein. Besonders wichtig sind ein klares Storyboard, ein richtiger Rechenweg, eine ruhige Erklärung und ein abschließender Qualitätscheck.
G/M/E bedeutet: G = Grundniveau, M = mittleres Niveau, E = erweitertes Niveau. Du darfst auf einem Niveau starten und Dein Produkt anschließend verbessern.
| Niveau | Mathematische Anforderung | Medienprodukt |
|---|---|---|
| G | Ein Beispiel korrekt und schrittweise erklären; Stellenwerte sichtbar machen. | Vorgegebenes Storyboard ergänzen; klare Standbilder oder einfache Bildschirmaufnahme; Fachwörter passend benutzen. |
| M | Den Übertrag begründen und eine Probe oder Überschlagskontrolle einbauen. | Zwei Darstellungen verbinden, zum Beispiel Stellenwerttafel und schriftliche Rechnung; Hervorhebungen gezielt einsetzen. |
| E | Einen typischen Fehler analysieren oder das Verfahren auf ein neues Beispiel übertragen. | Dynamische Visualisierung, Untertitel oder zusätzliche Darstellung einbauen; Gestaltung begründet reflektieren. |
Warum Mathematik im Video sichtbar werden muss
Ein gutes mathematisches Erklärvideo verbindet Sprache, Zeichen, Bilder und Handlungen. Wenn Du nur sagst „Dann rechnet man weiter“, bleibt der entscheidende Gedanke unsichtbar. Zeige stattdessen genau, was sich verändert und warum.
Beispiel: Die Zahl besteht aus Hundertern, Zehnern und Einern.
Die Zahl besteht aus Hundertern, Zehnern und Einern.

Das Stellenwertmaterial hilft Dir, den späteren Übertrag zu verstehen: Aus zehn Einern wird ein Zehner, aus zehn Zehnern wird ein Hunderter. Diese Bündelung ist der mathematische Grund hinter dem schriftlichen Verfahren.
Das Beispielverfahren: schriftliche Addition mit Übertrag
Aufgabe:
| Hunderter | Zehner | Einer |
|---|---|---|
| 3 | 7 | 4 |
| 2 | 5 | 8 |
Schritt A – Einer addieren:
Die bleibt bei den Einern. Der gebündelte Zehner wird als Übertrag in die Zehnerspalte weitergegeben.
Schritt B – Zehner addieren:
Dreizehn Zehner sind Hunderter und Zehner. Die bleibt bei den Zehnern; der neue Hunderter wird übertragen.
Schritt C – Hunderter addieren:
Damit erhältst Du:
und als Stellenwertzerlegung:
Eine mögliche schriftliche Darstellung lautet:
Fachsprache für Dein Video: Summand, Summe, Stellenwert, Einerstelle, Zehnerstelle, Hunderterstelle, Übertrag und schriftliche Addition.
Visueller Kontrollweg
Ein Ergebnis soll nicht einfach am Ende erscheinen. Prüfe es sichtbar. Für einen schnellen Überschlag kannst Du runden:
Das genaue Ergebnis liegt in der Nähe des Überschlags. Der Überschlag beweist das Ergebnis nicht, hilft Dir aber, grobe Fehler zu entdecken.
Eine zweite Kontrolle ist die Umkehraufgabe:
Wenn die Subtraktion stimmt, passt sie zur vorherigen Addition.
Animierter Rechenweg als Bildfolge
Für eine Animation oder Bildschirmaufnahme kannst Du den Rechenweg in einzelne Bilder zerlegen. So sieht man nie zu viel auf einmal.
| Bild | Sichtbare Mathematik | Gesprochener Satz | Bewegung oder Hervorhebung |
|---|---|---|---|
| Start | „Ich zeige Dir die schriftliche Addition mit Übertrag.“ | Aufgabe groß einblenden. | |
| Einer | „Ich beginne rechts bei den Einern.“ | Einerstellen markieren; erst danach Ergebnis zwölf zeigen. | |
| Bündeln | „Zehn Einer werden zu einem Zehner. Zwei Einer bleiben.“ | Zwei bei den Einern stehen lassen; einen Zehner nach links bewegen. | |
| Zehner | „Jetzt addiere ich die Zehner und den Übertrag.“ | Zehnerspalte hervorheben; neuen Übertrag zeigen. | |
| Hunderter | „Zum Schluss addiere ich die Hunderter.“ | Hunderter markieren. | |
| Ergebnis | „Die Summe ist sechshundertzweiunddreißig.“ | Ergebnis vollständig einblenden und kurz stehen lassen. |
Storyboard für Dein 90-Sekunden-Erklärvideo
Ein Storyboard ist ein Plan aus Szenen. Es verhindert, dass während der Aufnahme wichtige Rechenschritte fehlen.
| Zeit | Szene | Bild oder Bildschirm | Sprechertext | Mathematisches Ziel |
|---|---|---|---|---|
| etwa 0–10 s | Einstieg | Titel und Aufgabe | „Wie rechnet man schriftlich, wenn bei einer Stelle mehr als neun entsteht?“ | Problem sichtbar machen. |
| etwa 10–25 s | Stellenwerte ordnen | Hunderter, Zehner, Einer; Zahlen stellengerecht untereinander | „Gleiche Stellenwerte stehen untereinander.“ | Stellenwertprinzip erklären. |
| etwa 25–45 s | Einer und erster Übertrag | und Bündelung | „Zwölf Einer sind ein Zehner und zwei Einer.“ | Übertrag begründen. |
| etwa 45–65 s | Zehner und zweiter Übertrag | „Dreizehn Zehner sind ein Hunderter und drei Zehner.“ | Übertrag erneut begründen. | |
| etwa 65–80 s | Hunderter | „Bei den Hundertern entsteht sechs.“ | Verfahren abschließen. | |
| etwa 80–90 s | Ergebnis und Check | und | „Die Summe ist 632. Der Überschlag zeigt: Das Ergebnis ist plausibel.“ | Ergebnis sichern. |
Aufnahmeformen: Wähle eine passende Darstellung
| Form | So funktioniert sie | Besonders geeignet für | Achtung |
|---|---|---|---|
| Papier-Legetechnik | Zahlenkarten, Pfeile und Stellenwertkarten werden mit der Hand verschoben. | Überträge, Bruchteile, Zahlengerade. | Nur Hände filmen; Schrift groß und kontrastreich. |
| Dokumentenkamera | Du schreibst den Rechenweg live auf Papier. | Schriftliche Rechenverfahren und Geometrie. | Langsam schreiben und jeden Schritt erst erklären, dann ausführen. |
| Screencast | Du zeichnest oder verschiebst Elemente am Bildschirm und nimmst den Bildschirm auf. | Dynamische Zahlengeraden, Stellenwertmodelle, Diagramme. | Benachrichtigungen, Namen und private Daten vor der Aufnahme ausblenden. |
| Stop-Motion | Einzelbilder werden nacheinander aufgenommen. | Bündeln im Stellenwertsystem, bewegliche Brüche, Körpernetze. | Bewegungen klein und eindeutig halten. |
| Dynamische Geometrie | Punkte, Schieberegler oder Körper werden interaktiv bewegt. | Zahlengerade, Diagramme, Würfelnetze und geometrische Zusammenhänge. | Nur die mathematisch wichtigen Elemente zeigen. |
Medienwerkstatt: Zahlengeraden dynamisch erklären

Eine Zahlengerade eignet sich, wenn Du Wege oder Abstände sichtbar machen willst. Bei einer Addition kannst Du einen Startpunkt und Sprünge markieren. Für lässt sich zum Beispiel zerlegen:
Eine dynamische Zahlengerade erlaubt es, Punkte und Teilungen zu verschieben. Nutze sie so, dass die Bewegung Deine Erklärung unterstützt und nicht vom Rechenweg ablenkt.
Medienwerkstatt: interaktives Stellenwertmodell

Mit einem Stellenwertmodell kannst Du zeigen, warum Einer zu Zehner gebündelt werden. Ein Screencast kann den Tausch Schritt für Schritt aufnehmen.
Für Dein Video gilt: Zeige die Menge, dann die Bündelung, dann erst die symbolische Rechnung. So entsteht eine Verbindung zwischen Material und Ziffern.
Medienwerkstatt: bewegliche Bruchdarstellungen

Ein Bruch lässt sich gleichzeitig als Anteil und als Zahl zeigen. Bei ist ein Ganzes in zwei gleich große Teile geteilt; ein Teil wird betrachtet.
Auf einer Zahlengeraden liegt genau zwischen und . Eine bewegliche Darstellung hilft, Zähler, Nenner und Position miteinander zu verknüpfen.
Medienwerkstatt: dynamische Geometrie und faltbare Körper

Ein Würfelnetz besteht aus sechs Quadraten. Beim Falten müssen daraus die sechs Flächen eines Würfels entstehen. Eine dynamische Darstellung macht sichtbar, welche Kanten zusammenkommen.


Für ein eigenes Geometrie-Erklärvideo kannst Du zuerst das flache Netz zeigen, dann den Faltvorgang und am Ende den Körper drehen. Benenne dabei Fläche, Kante und Ecke korrekt.
Medienwerkstatt: Diagramme schrittweise aufbauen
Bei Diagrammen soll nicht sofort alles gleichzeitig erscheinen. Zeige zuerst die Achsen, dann die Beschriftung und anschließend die Balken. So bleibt der Zusammenhang zwischen Daten und Darstellung sichtbar.
Beispieldaten: In einer Umfrage wählen Kinder Apfel, Banane und Erdbeere.
| Kategorie | Häufigkeit | Video-Animation |
|---|---|---|
| Apfel | Balken wächst bis zur Höhe vier. | |
| Banane | Balken wächst bis zur Höhe sieben. | |
| Erdbeere | Balken wächst bis zur Höhe fünf. |
Sprich die Daten nicht nur vor. Zeige, wie die Höhe eines Balkens aus der zugehörigen Häufigkeit entsteht.
Beispielvideos beobachten und analysieren
Beispiel: schriftliche Addition
Beobachtungsauftrag: Notiere, wie die Rechnung gegliedert wird, wann gesprochen und wann geschrieben wird und wie Überträge sichtbar werden. Übernimm nicht einfach den Stil, sondern prüfe, welche Darstellungen für Deine Zielgruppe verständlich sind.
Beispiel: Würfelnetze handlungsorientiert erklären
Beobachtungsauftrag: Achte darauf, wie ein räumlicher Zusammenhang durch Ausschneiden, Falten und Zeigen verständlich wird. Überlege, wie Du eine ähnliche Handlung in einer eigenen Aufnahme mit Papier oder einer dynamischen Geometrie darstellen könntest.
Bildschirmaufnahme richtig planen

| Vor der Aufnahme | Während der Aufnahme | Nach der Aufnahme |
|---|---|---|
| Benachrichtigungen ausschalten; Namen und private Daten schließen; nur das benötigte Fenster öffnen. | Maus oder Stift langsam bewegen; wichtige Bereiche vergrößern; jeden Schritt sichtbar beenden, bevor der nächste beginnt. | Anfang und Ende schneiden; Ton prüfen; Rechenweg vollständig ansehen; Quellen und Freigaben kontrollieren. |

Ein guter Ton ist wichtiger als Hintergrundmusik. Sprich kurze Sätze und verwende mathematische Fachbegriffe. Eine mögliche Formulierung lautet: „Ich addiere zuerst die Einer. Aus zwölf Einern bündele ich einen Zehner; zwei Einer bleiben.“
Mathematische Fachsprache: sagen, was wirklich passiert
| Ungenau | Fachsprachlich besser | Warum? |
|---|---|---|
| „Ich schiebe die Eins rüber.“ | „Ich übertrage einen Zehner in die Zehnerspalte.“ | Der Stellenwert des Übertrags wird genannt. |
| „Ich rechne hinten.“ | „Ich beginne bei der Einerstelle.“ | Die Stelle ist eindeutig. |
| „Da kommt zwölf raus.“ | „Die Summe der Einer ist zwölf.“ | Die Rechenoperation wird benannt. |
| „Dann mache ich die nächste Zahl.“ | „Danach addiere ich die Zehner einschließlich des Übertrags.“ | Der nächste Schritt wird mathematisch beschrieben. |
| „Das Ergebnis ist ungefähr richtig.“ | „Der Überschlag zeigt, dass 632 zur Größenordnung passt.“ | Die Art der Kontrolle wird benannt. |
G/M/E-Differenzierung für Dein eigenes Erklärvideo
| Kriterium | G | M | E |
|---|---|---|---|
| Aufgabe | Ein vorgegebenes Beispiel erklären. | Ein eigenes passendes Beispiel wählen. | Zusätzlich einen Fehlerfall oder eine Verallgemeinerung erklären. |
| Visualisierung | Schriftlicher Rechenweg mit eindeutigen Markierungen. | Rechenweg plus Stellenwertmodell oder Zahlengerade. | Dynamische Darstellung oder bewusst kombinierte Repräsentationen. |
| Fachsprache | Mindestens die zentralen Begriffe korrekt verwenden. | Begriffe korrekt verwenden und Übertrag begründen. | Begriffe präzise verwenden und Zusammenhänge sprachlich erklären. |
| Kontrolle | Ergebnis nennen. | Überschlag oder Umkehraufgabe zeigen. | Zwei Kontrollwege vergleichen oder einen Fehler diagnostizieren. |
| Mediengestaltung | Lesbare Bilder und verständlicher Ton. | Gezielte Hervorhebungen und ruhiger Schnitt. | Untertitel, barrierearme Gestaltung oder begründete Animation. |
Interaktives Qualitätsraster für den Peer-Check
Bewerte ein Video erst, nachdem Du es einmal vollständig angesehen hast. Beim zweiten Durchgang prüfst Du die Kriterien einzeln.
| Qualitätsmerkmal | Erfüllt | Teilweise | Noch zu verbessern | Prüffrage |
|---|---|---|---|---|
| Mathematische Richtigkeit | ☐ | ☐ | ☐ | Sind alle Rechnungen, Begriffe und Aussagen korrekt? |
| Sichtbare Schritte | ☐ | ☐ | ☐ | Ist jeder wichtige Rechenschritt im Bild zu erkennen? |
| Fachsprache | ☐ | ☐ | ☐ | Werden Stellenwerte, Operationen und Ergebnisse präzise benannt? |
| Tempo | ☐ | ☐ | ☐ | Bleiben neue Informationen lange genug sichtbar? |
| Ton und Lesbarkeit | ☐ | ☐ | ☐ | Kann man Sprache, Zahlen und Symbole gut verstehen? |
| Quellen und Rechte | ☐ | ☐ | ☐ | Sind fremde Medien zulässig genutzt und Quellen angegeben? |
| Lernwirksamkeit | ☐ | ☐ | ☐ | Kann eine andere Person das Verfahren nach dem Video selbst anwenden? |
| Ordne dem Qualitätsmerkmal den passenden Nachweis zu. | Nachweis |
|---|---|
| Mathematische Richtigkeit | Alle Rechenschritte wurden nachgerechnet. |
| Visualisierung | Der Übertrag ist im Bild deutlich markiert. |
| Fachsprache | Die Begriffe Einerstelle und Zehnerstelle werden korrekt benutzt. |
| Verständlichkeit | Testpersonen können das Verfahren anschließend selbst anwenden. |
| Rechtssicherheit | Fremde Medien stammen aus erlaubten Quellen oder werden nur zulässig eingebettet. |
Recht, Datenschutz und faire Mediennutzung
Verwende bevorzugt eigene Zeichnungen, eigene Bildschirmaufnahmen und frei lizenzierte Medien. Die hier eingesetzten Wikimedia-Commons-Dateien besitzen auf ihren Dateiseiten ausgewiesene freie Lizenzen oder eine Gemeinfreiheitskennzeichnung. Prüfe die jeweilige Dateiseite vor einer Weiterverwendung und übernimm erforderliche Namens- und Lizenzangaben.
Externe YouTube-Videos werden im aiMOOC nur eingebettet. Lade fremde Videos nicht herunter und veröffentliche sie nicht als eigenes Material. Für Dein eigenes Video brauchst Du keine fremde Hintergrundmusik. Wenn Du Musik, Bilder oder Geräusche nutzt, verwende nur Material, für das die Nutzung eindeutig erlaubt ist, und dokumentiere die Quelle.
Zeige in Bildschirmaufnahmen keine privaten Nachrichten, vollständigen Namen, Passwörter oder Benachrichtigungen. Filme andere Personen nur mit der erforderlichen Zustimmung und nach den Regeln Deiner Schule. Für eine schulinterne Abgabe reicht häufig ein Video ohne Gesichter: Hände, Papier, Stimme und Bildschirm können völlig ausreichen.
Freie Medien dieses aiMOOCs
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was muss in einem mathematischen Erklärvideo besonders sichtbar werden? (Die entscheidenden Rechenschritte) (!Nur der fertige Endwert) (!Nur der Name der Aufgabe) (!Nur die Hintergrundgestaltung)
Warum stehen bei der schriftlichen Addition Einer unter Einern? (Weil gleiche Stellenwerte untereinander angeordnet werden) (!Weil alle Zahlen links beginnen müssen) (!Weil die größere Zahl immer unten steht) (!Weil dadurch kein Pluszeichen nötig ist)
Was geschieht bei vier plus acht im Beispiel 374 plus 258? (Es entstehen zwölf Einer und davon wird ein Zehner übertragen) (!Es entstehen zwölf Zehner ohne Übertrag) (!Es entstehen zwei Einer und kein weiterer Stellenwert) (!Es entstehen vier Hunderter)
Welche Formulierung verwendet passende Fachsprache? (Ich beginne bei der Einerstelle) (!Ich rechne einfach hinten) (!Ich schiebe irgendetwas rüber) (!Ich mache dann die nächste Zahl)
Wozu dient ein Storyboard? (Es plant Szenen Bildinhalte und Sprechertext vor der Aufnahme) (!Es ersetzt die mathematische Kontrolle) (!Es berechnet automatisch das Ergebnis) (!Es macht Quellenangaben überflüssig)
Was ist ein Screencast? (Eine Bildschirmaufnahme) (!Eine gedruckte Stellenwerttafel) (!Ein Würfelnetz aus Papier) (!Eine reine Tonaufnahme)
Welche Kontrolle passt nach der Rechnung 374 plus 258 gleich 632? (Ein Überschlag oder eine passende Umkehraufgabe) (!Das Ergebnis noch einmal abschreiben) (!Nur die Schriftfarbe wechseln) (!Die Einerstelle ausblenden)
Was verbessert die Verständlichkeit einer Animation? (Neue Informationen erscheinen schrittweise und gezielt) (!Alle Elemente bewegen sich gleichzeitig) (!Jeder Rechenschritt wird sofort wieder ausgeblendet) (!Die Zahlen werden möglichst klein gezeigt)
Was ist beim Filmen für ein Schulprojekt datenschutzfreundlich? (Nur notwendige Inhalte zeigen und private Daten ausblenden) (!Benachrichtigungen offen lassen) (!Passwörter im Video zeigen) (!Namen anderer Personen ohne Grund einblenden)
Woran erkennst Du ein lernwirksames Erklärvideo? (Eine andere Person kann das erklärte Verfahren danach selbst anwenden) (!Das Video enthält besonders viele Effekte) (!Das Video ist möglichst lang) (!Das Video zeigt nur das Endergebnis)
Memory
| Storyboard | Szenenplan |
| Screencast | Bildschirmaufnahme |
| Übertrag | Stellenwertbündelung |
| Voiceover | Sprecherstimme |
| Summand | Additionszahl |
| Quellenangabe | Mediennachweis |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Einerstelle | rechte Stellenwertspalte |
| Zehnerstelle | Spalte links von den Einern |
| Übertrag | gebündelter Anteil für den nächsten Stellenwert |
| Storyboard | geplanter Ablauf aus Szenen |
| Screencast | aufgezeichneter Bildschirm |
...
Kreuzworträtsel
| Storyboard | Wie heißt der Szenenplan vor der Videoaufnahme? |
| Übertrag | Wie heißt die Weitergabe eines gebündelten Stellenwerts? |
| Screencast | Wie nennt man eine aufgezeichnete Bildschirmdarstellung? |
| Fachsprache | Wie heißt die präzise Sprache eines Unterrichtsfachs? |
| Lizenz | Was regelt die erlaubte Nutzung eines fremden Mediums? |
| Visualisierung | Wie heißt das Sichtbarmachen eines mathematischen Gedankens? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Storyboard: Zeichne sechs Kästchen für ein Erklärvideo zu . Trage in jedes Kästchen ein, was man sieht und was gesprochen wird.
- Stellenwerttafel: Stelle und in einer Hunderter-Zehner-Einer-Tafel dar und fotografiere oder zeichne die einzelnen Schritte der Addition.
- Fachsprache: Formuliere fünf ungenaue Alltagssätze zur schriftlichen Addition in mathematisch genaue Sätze um.
- Zahlengerade: Erstelle für eine Bildfolge auf einer Zahlengeraden und markiere die Sprünge und .
Standard
- Screencast: Nimm eine Bildschirmaufnahme von höchstens zwei Minuten auf, in der Du schrittweise erklärst und jeden Übertrag sichtbar markierst.
- Peer-Feedback: Tausche Dein Video mit einer Partnerperson und prüfe es mit dem Qualitätsraster. Überarbeite danach mindestens zwei Stellen.
- Bruchdarstellung: Plane ein Mini-Erklärvideo zu , das Flächenmodell und Zahlengerade miteinander verbindet.
- Würfelnetz: Filme oder animiere, wie sich ein Würfelnetz zu einem Würfel faltet, und erkläre dabei Fläche, Kante und Ecke.
Schwer
- Fehleranalyse: Erfinde eine falsche schriftliche Addition mit einem typischen Übertragsfehler. Produziere ein Erklärvideo, das den Fehler lokalisiert, begründet und korrigiert.
- Darstellungswechsel: Erkläre dieselbe Addition zuerst mit Stellenwertmaterial und danach mit der schriftlichen Rechnung. Zeige ausdrücklich, welcher Materialschritt zu welchem Symbolschritt gehört.
- Diagramm: Erhebe in Deiner Lerngruppe eine kleine anonyme Häufigkeit, stelle sie als Balkendiagramm dar und animiere den Aufbau der Balken schrittweise.
- Barrierearmes Video: Überarbeite ein eigenes Erklärvideo mit gut lesbaren Einblendungen, klarer Sprache und Untertiteln. Begründe schriftlich drei Gestaltungsentscheidungen.


Lernkontrolle
- Transfer auf neue Zahlen: Erkläre schriftlich und mit einer Skizze, wie Du das Video verändern müsstest, wenn bei an mehreren Stellen Überträge entstehen. Begründe die Reihenfolge der Szenen.
- Darstellungen vergleichen: Vergleiche Stellenwertmaterial und schriftliche Addition. Erkläre, was beide Darstellungen gleich zeigen und was jeweils leichter zu erkennen ist.
- Fehlerdiagnose: Ein Video zeigt bei das Ergebnis . Finde eine plausible Fehlerursache und entwirf eine Szene, die genau diesen Fehler verhindert.
- Medienentscheidung: Entscheide für ein Erklärvideo zum Würfelnetz zwischen Papieraufnahme und dynamischer Geometrie. Begründe Deine Wahl mit mindestens drei fachlichen oder gestalterischen Argumenten.
- Zielgruppenbezug: Überarbeite einen zu schnellen Rechenweg so, dass eine Person aus Klasse 5 ihn selbstständig nachvollziehen kann. Beschreibe, welche Informationen länger sichtbar bleiben müssen.
- Qualitätsurteil: Beurteile zwei kurze Erklärvideos nach Richtigkeit, Visualisierung, Fachsprache und Lernwirksamkeit. Begründe, welches Video besser zum selbstständigen Lernen geeignet ist.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig:
- Mathematische Richtigkeit: Dein Verfahren und alle Rechenschritte sind korrekt.
- Visualisierung: Jeder entscheidende Schritt ist im Bild eindeutig erkennbar.
- Fachsprache: Du verwendest passende mathematische Begriffe und erklärst ihre Bedeutung im Zusammenhang.
- Storyboard: Planung und fertiges Video passen erkennbar zusammen.
- Darstellungswechsel: Mindestens eine mathematische Idee wird nicht nur gesprochen, sondern durch Zahlen, Material, Skizze, Animation oder dynamische Darstellung gezeigt.
- Kontrolle: Du prüfst das Ergebnis durch Überschlag, Umkehraufgabe oder einen anderen passenden Weg.
- Medienkompetenz: Ton, Bildausschnitt, Tempo und Lesbarkeit unterstützen das Lernen.
- Rechte und Datenschutz: Quellen, Lizenzen und persönliche Daten werden verantwortungsvoll behandelt.
- Reflexion: Du kannst begründen, warum Deine Darstellung für eine 5. Klasse verständlich ist.
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