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BK5 - Eine Comicfigur entwickeln

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BK5 - Eine Comicfigur entwickeln




BK5 - Eine Comicfigur entwickeln


Einleitung

In diesem aiMOOC entwickelst Du Schritt für Schritt eine eigene Comicfigur. Du lernst, wie eine Figur schon an ihrer Silhouette, an Mimik, Gestik, Pose, Kleidung und besonderen Merkmalen erkennbar wird. Am Ende entsteht ein Character Sheet mit mehreren Ansichten und Ausdrucksvarianten sowie ein kurzer Comic-Test, in dem Deine Figur handelnd zu sehen ist.

Zielgruppe: Klasse 5

Fach: Bildende Kunst

Ziel: Du gestaltest eine eigenständige Figur, die auch ohne Namen wiedererkannt werden kann.

Differenzierung:

  1. G – Grundniveau: Du arbeitest mit einfachen Grundformen, einer klaren Silhouette, mindestens zwei Gesichtsausdrücken und einer gut erkennbaren Kleidung.
  2. M – Mittleres Niveau: Du entwickelst mehrere Varianten, begründest Deine Auswahl und zeigst die Figur in unterschiedlichen Posen und Ansichten.
  3. E – Erweitertes Niveau: Du gestaltest eine besonders stimmige Formensprache, entwickelst ein ausführliches Character Sheet und prüfst Deine Figur in einer kleinen Comic-Szene.

Beobachtungsauftrag: Schau Dir den Comicstrip an. Wo erkennst Du die Figuren zuerst: am Gesicht, an der Körperform, an der Kleidung oder an ihrer Haltung?


Was macht eine gute Comicfigur aus?

Eine Comicfigur muss nicht realistisch aussehen. Wichtig ist, dass sie klar gestaltet und wiedererkennbar ist. Häufig werden Formen vereinfacht, übertrieben oder bewusst verändert. Ein großer Kopf, sehr lange Beine, ein kantiger Mantel oder eine auffällige Frisur können zu einem eigenen Stil gehören.

Eine überzeugende Figur verbindet mehrere Gestaltungselemente:

  1. Silhouette: Die Außenform ist auch als schwarze Fläche gut lesbar.
  2. Proportionen: Kopf, Körper, Arme und Beine stehen in einem bewusst gewählten Verhältnis.
  3. Mimik: Augen, Augenbrauen und Mund zeigen Gefühle.
  4. Gestik: Hände, Arme und Körperhaltung unterstützen die Aussage.
  5. Kleidung: Kleidung verrät etwas über Alltag, Rolle, Hobby oder Umgebung.
  6. Accessoires: Wenige besondere Gegenstände können die Figur unverwechselbar machen.
  7. Farbe: Wiederkehrende Farben oder Muster helfen beim Wiedererkennen.
  8. Charaktereigenschaften: Aussehen und Verhalten sollten zusammenpassen, ohne in starre Klischees zu geraten.

Zeichenauftrag: Suche in der Figurenstudie drei Stellen, an denen Form, Haltung oder Kleidung etwas über eine Figur erzählen.


Von der Idee zur Figur

Bevor Du Details zeichnest, brauchst Du eine kleine Idee. Schreibe einen Figuren-Steckbrief mit kurzen Antworten:

Frage Beispiel für die Denkweise
Wer ist die Figur? Ein erfundener Mensch, ein Tierwesen, ein Roboter oder eine Fantasiefigur
Was kann die Figur besonders gut? beobachten, klettern, tüfteln, erzählen, sich verstecken
Was fällt an ihr sofort auf? ungewöhnliche Frisur, große Jacke, runder Rucksack, lange Ohren, besondere Schuhe
Wie bewegt sie sich? schnell, vorsichtig, federnd, schwer, stolz, schlurfend
Welche Stimmung zeigt sie oft? neugierig, gelassen, übermütig, konzentriert, skeptisch

Wichtig: Nutze Vorbilder als Anregung, aber kopiere keine bekannte Comicfigur. Deine Figur soll eine eigene Kombination aus Formen, Merkmalen, Kleidung, Haltung und Persönlichkeit erhalten.


Schritt 1: Mit Grundformen experimentieren

Viele Figuren lassen sich zunächst aus einfachen Formen aufbauen: Kreis, Oval, Rechteck, Trapez oder Dreieck. Solche Formen haben keine überall gültige Bedeutung. Du kannst sie aber bewusst einsetzen, um einen ersten Eindruck zu erzeugen.

Zeichenhilfe – Drei-Minuten-Formenlabor:

  1. Zeichne drei kleine Körper nur aus Kreisen und Ovalen.
  2. Zeichne drei weitere Figuren vor allem aus eckigen Formen.
  3. Mische runde und eckige Formen in drei neuen Entwürfen.
  4. Markiere den Entwurf, der am deutlichsten anders aussieht als die übrigen.
  5. Gib diesem Entwurf erst danach Gesicht und Kleidung.

Beobachtungsauftrag: Bei dieser stark vereinfachten Figur ist der Kopf im Verhältnis zum Körper sehr groß. Überlege, wie eine Figur wirken würde, wenn Du das Verhältnis umkehrst.


Schritt 2: Die Silhouette entwickeln

Die Silhouette ist die sichtbare Außenform einer Figur. Ein guter Test besteht darin, die ganze Figur schwarz auszumalen. Kann man trotzdem noch erkennen, wie sie steht, welche Kleidung sie trägt oder welches Merkmal besonders wichtig ist?

Silhouetten-Blitztest:

  1. Zeichne fünf Figurenentwürfe sehr klein, jeweils nur etwa daumengroß.
  2. Fülle jeden Entwurf vollständig schwarz.
  3. Zeige die fünf Silhouetten einer Mitschülerin oder einem Mitschüler für wenige Sekunden.
  4. Frage: Welche Figur war am leichtesten wiederzuerkennen?
  5. Verbessere die schwächsten Entwürfe durch deutlichere Größenunterschiede, eine andere Haltung oder ein klareres Merkmal.

G: Entwickle drei unterschiedliche Silhouetten.

M: Entwickle fünf Silhouetten und kombiniere die besten Merkmale.

E: Entwickle mindestens sieben Silhouetten und begründe, warum eine davon für Deine Figur am stärksten funktioniert.

Videoauftrag: Achte besonders darauf, wie einfache Formen und Außenkonturen eingesetzt werden. Übertrage eine Idee daraus auf Deine eigene Figur, ohne die gezeigte Figur zu kopieren.


Schritt 3: Proportionen bewusst wählen

Proportionen beschreiben Größenverhältnisse. Im Comic dürfen sie stark verändert werden. Ein großer Kopf kann mehr Platz für Mimik bieten. Lange Arme können Bewegungen betonen. Kurze Beine können eine kompakte Figur ergeben.

Zeichenhilfe – Proportionsschieber auf Papier:

  1. Zeichne dieselbe Grundfigur dreimal nebeneinander.
  2. Version A erhält einen sehr großen Kopf und kleinen Körper.
  3. Version B erhält ausgeglichene Größenverhältnisse.
  4. Version C erhält einen kleinen Kopf und einen langen Körper.
  5. Vergleiche die drei Figuren und notiere, welche Version am besten zu Deinem Steckbrief passt.

Merksatz: Im Comic geht es nicht darum, jede Körperform realistisch zu zeichnen. Entscheidend ist, dass Deine gewählten Proportionen absichtlich aussehen und im Character Sheet möglichst gleich bleiben.


Schritt 4: Gesicht und Mimik

Die Mimik entsteht vor allem durch das Zusammenspiel von Augen, Augenbrauen und Mund. Schon kleine Veränderungen können eine andere Wirkung erzeugen.

Mimik-Spiegel: Stelle Dich vor einen Spiegel und zeige nacheinander Freude, Ärger, Überraschung, Unsicherheit und Müdigkeit. Beobachte nicht nur den Mund. Was passiert mit Augenbrauen und Augen?

Zeichenhilfe – Gesichtsmatrix:

Ausdruck Augenbrauen Augen Mund
Freude oft angehoben oder entspannt eher offen oder leicht zusammengezogen Mundwinkel nach oben
Ärger häufig abgesenkt oder zur Mitte gezogen konzentriert oder verengt angespannt
Überraschung deutlich angehoben weit geöffnet oft geöffnet
Unsicherheit unterschiedlich hoch oder leicht zusammengezogen suchend klein, schief oder angespannt

G: Zeichne Deine Figur mit zwei deutlich verschiedenen Gesichtsausdrücken.

M: Zeichne vier Gesichtsausdrücke und verändere jeweils Augenbrauen, Augen und Mund.

E: Zeichne sechs Ausdrucksstufen, zum Beispiel von leicht genervt bis sehr wütend.

Videoauftrag: Stoppe das Video bei einem Gesichtsausdruck und zeichne nur Augenbrauen, Augen und Mund als vereinfachte Zeichen. Übertrage das Prinzip anschließend auf Deine eigene Figur.


Schritt 5: Gestik und Posen

Gestik meint ausdrucksvolle Bewegungen, besonders von Armen und Händen. Eine Pose ist die Körperhaltung zu einem bestimmten Moment.

Eine Figur, die ängstlich ist, kann den Körper klein machen. Eine selbstbewusste Figur kann mehr Raum einnehmen. Eine neugierige Figur kann sich nach vorne lehnen. Solche Wirkungen sind keine starren Regeln, sondern Gestaltungsmöglichkeiten.

Eine praktische Hilfe ist die Aktionslinie. Das ist eine gedachte, einfache Linie, die durch die Hauptbewegung des Körpers läuft. Sie hilft Dir, eine Pose nicht zu steif zu zeichnen.

30-Sekunden-Posen:

  1. Zeichne eine gebogene Aktionslinie.
  2. Setze Kopf und Brustkorb als einfache Formen darauf.
  3. Ergänze Arme und Beine nur als Linien.
  4. Erst danach zeichnest Du Kleidung und Details.
  5. Wiederhole die Übung mit fünf verschiedenen Bewegungen.

Beobachtungsauftrag: Suche eine Pose, bei der Du schon ohne Gesicht erkennst, was die Figur ungefähr tut oder fühlt.


Hände als Teil der Gestik

Hände können zeigen, ob eine Figur winkt, festhält, abwehrt, zeigt, staunt oder etwas versteckt. In Klasse 5 musst Du Hände nicht anatomisch perfekt zeichnen. Beginne mit vereinfachten Formen.

Zeichenhilfe – Handschuhmethode: Zeichne zuerst die Handfläche als vereinfachte Form. Ergänze den Daumen. Fasse die übrigen Finger zunächst als gemeinsame Form zusammen. Trenne einzelne Finger erst, wenn die Grundgeste funktioniert.


Schritt 6: Kleidung, Accessoires und erkennbare Eigenschaften

Kleidung kann zeigen, in welcher Welt Deine Figur lebt oder was sie gerne tut. Ein Werkzeug, eine Tasche, ein Schal, besondere Schuhe oder ein wiederkehrendes Muster können helfen, die Figur sofort zu erkennen.

Vier-Fragen-Test:

  1. Passt die Kleidung zur Umgebung der Figur?
  2. Kann die Figur sich in dieser Kleidung so bewegen, wie Du es geplant hast?
  3. Gibt es ein Merkmal, das auch in einer kleinen Zeichnung sichtbar bleibt?
  4. Ist das Design eigenständig und nicht nur eine Kopie einer bekannten Figur?

G: Wähle ein auffälliges Kleidungsstück und ein besonderes Merkmal.

M: Verbinde Kleidung, Accessoire und Farbidee mit der Persönlichkeit der Figur.

E: Entwickle zwei Kleidungsvarianten für unterschiedliche Situationen und entscheide begründet, welche besser funktioniert.


Interaktive Zeichenhilfe: Figuren-Generator

Wähle aus jeder Zeile einen Impuls. Lass einen Partner die Auswahl treffen oder zeige mit geschlossenen Augen auf einen Begriff. Danach entwickelst Du daraus eine neue Figurenvariante.

Bereich Möglichkeit A Möglichkeit B Möglichkeit C Möglichkeit D
Grundform rund kantig lang kompakt
Bewegung hüpfend schleichend stolz gehend hektisch
Stimmung neugierig mürrisch begeistert verträumt
Kleidung große Jacke kurze Weste weiter Pullover Arbeitsanzug
Merkmal riesige Tasche auffällige Brille besonderer Hut ungewöhnliche Schuhe

Challenge: Erstelle zwei Figuren aus unterschiedlichen Kombinationen. Kreise anschließend die Figur ein, die die stärkere Silhouette und die klarere Persönlichkeit besitzt.


Schritt 7: Das Character Sheet

Ein Character Sheet oder Modellblatt sammelt wichtige Ansichten einer Figur. Es hilft dabei, dieselbe Figur immer wieder ähnlich zu zeichnen.

Ein Character Sheet kann enthalten:

  1. Vorderansicht
  2. Seitenansicht
  3. Rückansicht
  4. Dreiviertelansicht
  5. verschiedene Gesichtsausdrücke
  6. typische Handgesten
  7. eine charakteristische Pose
  8. Farb- und Kleidungsnotizen
  9. besondere Gegenstände oder Accessoires

G: Zeichne Vorder- und Seitenansicht, zwei Gesichtsausdrücke und eine typische Pose.

M: Zeichne Vorder-, Seiten- und Rückansicht, vier Gesichtsausdrücke, zwei Gesten und ein Accessoire.

E: Ergänze eine Dreiviertelansicht, mehrere Ausdrucksstufen, dynamische Posen, Farbvarianten und kurze Designnotizen.

Videoauftrag: Vergleiche die verschiedenen Ansichten. Welche Merkmale müssen in jeder Ansicht an derselben Stelle und ungefähr gleich groß bleiben?


Schritt 8: Die Figur im Comic testen

Eine Figur ist erst dann wirklich erprobt, wenn sie in einer Handlung funktioniert. Zeichne deshalb einen Mini-Comic mit drei Panels.

Drei-Panel-Test:

  1. Panel 1: Deine Figur bemerkt etwas Unerwartetes.
  2. Panel 2: Sie reagiert mit einer deutlichen Pose und Mimik.
  3. Panel 3: Sie handelt auf eine Weise, die zu ihrer Persönlichkeit passt.

Benutze nur wenig Text. Prüfe, ob man die Handlung auch dann noch versteht, wenn man die Sprechblasen kurz abdeckt.

Beobachtungsauftrag: Nenne drei sichtbare Merkmale, an denen Du diese Figur in einer anderen Zeichnung wahrscheinlich wiedererkennen würdest.


Werkstatt: Vom ersten Entwurf zur fertigen Figur

Nutze diese Reihenfolge als Arbeitsplan:

Phase Was Du tust Selbstcheck
Idee Steckbrief und Eigenschaften notieren Kann ich die Figur in zwei Sätzen beschreiben?
Formen mehrere Grundformen testen Unterscheiden sich meine Entwürfe deutlich?
Silhouette kleine schwarze Außenformen zeichnen Ist die Figur ohne Details erkennbar?
Gesicht mehrere Mimiken ausprobieren Verändert sich mehr als nur der Mund?
Pose Aktionslinie und Körperhaltung testen Wirkt die Figur lebendig statt steif?
Kleidung Kleidung und Accessoire gestalten Passen die Details zur Figur?
Character Sheet Ansichten und Ausdrucksvarianten sammeln Bleiben Proportionen und Merkmale gleich?
Comic-Test Figur in drei Panels handeln lassen Passt die Handlung zur Persönlichkeit?
Überarbeitung Rückmeldung nutzen Habe ich mindestens eine Sache sichtbar verbessert?


G/M/E-Raster für Deine fertige Arbeit

Kriterium G – Grundniveau M – Mittleres Niveau E – Erweitertes Niveau
Silhouette Figur ist klar erkennbar mehrere Varianten wurden verglichen Formensprache wurde bewusst ausgewählt und begründet
Mimik zwei Ausdrücke sind unterscheidbar vier Ausdrücke nutzen Augen, Brauen und Mund Ausdrucksstufen sind differenziert und überzeugend
Gestik und Pose eine passende Pose ist vorhanden mehrere Posen unterstützen die Persönlichkeit dynamische Posen zeigen klare Aktionslinien
Kleidung und Merkmale ein auffälliges Merkmal ist vorhanden mehrere Details passen zum Figurenkonzept Details bilden ein stimmiges, eigenständiges System
Character Sheet zwei Ansichten sind vorhanden mindestens drei Ansichten und Ausdrucksvarianten umfangreiche Ansichten, Posen, Gesten und Designnotizen
Überarbeitung eine Rückmeldung wurde umgesetzt mehrere Entscheidungen wurden verbessert Änderungen werden nachvollziehbar begründet


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wozu dient die Silhouette beim Figurenentwurf? (Sie macht die Außenform und Wiedererkennbarkeit einer Figur sichtbar) (!Sie ersetzt immer das Gesicht) (!Sie bestimmt den Namen der Figur) (!Sie zeigt nur die Hintergrundfarbe)




Welche drei Bereiche verändern einen Gesichtsausdruck besonders deutlich? (Augenbrauen Augen und Mund) (!Schuhe Gürtel und Tasche) (!Hintergrund Rahmen und Panel) (!Papier Lineal und Radiergummi)




Was ist eine Aktionslinie? (Eine gedachte Linie für die Hauptbewegung einer Pose) (!Eine Linie zum Ausschneiden einer Sprechblase) (!Eine Linie für den Seitenrand) (!Eine Linie für den Namen der Figur)




Warum werden mehrere Silhouetten entworfen? (Weil unterschiedliche Formen verglichen werden können) (!Weil jede Figur sieben Köpfe haben muss) (!Weil Kleidung erst am Ende erlaubt ist) (!Weil schwarze Farbe vorgeschrieben ist)




Was gehört typischerweise auf ein Character Sheet? (Mehrere Ansichten Ausdrücke und Posen) (!Nur der Titel des Comics) (!Nur eine Sprechblase) (!Nur ein Hintergrundbild)




Was hilft einer Comicfigur besonders bei der Wiedererkennbarkeit? (Eine klare Kombination aus Form Kleidung und Merkmalen) (!Möglichst viele zufällige Details) (!In jedem Bild ein anderes Gesicht) (!Vollständig wechselnde Proportionen)




Was zeigt Gestik? (Ausdruck durch Körper Arme Hände und Bewegungen) (!Die Papiergröße) (!Die Reihenfolge der Seiten) (!Die Schriftart eines Titels)




Warum darfst Du Proportionen im Comic übertreiben? (Weil Übertreibung eine bewusste Gestaltungsmöglichkeit ist) (!Weil Proportionen nie eine Wirkung haben) (!Weil jede Comicfigur gleich aussehen soll) (!Weil nur realistische Figuren erlaubt sind)




Wie prüfst Du eine Figur sinnvoll in einer kleinen Comic-Szene? (Du lässt sie in mehreren Panels passend zu ihrer Persönlichkeit handeln) (!Du zeichnest nur ihren Namen) (!Du entfernst alle Posen) (!Du verwendest nur einen leeren Hintergrund)




Was bedeutet eigenständiges Charakterdesign? (Eine eigene Kombination aus Formen Eigenschaften Kleidung und Ausdruck entwickeln) (!Eine bekannte Figur möglichst genau kopieren) (!Nur die Farbe einer bekannten Figur ändern) (!Alle Entwürfe einer anderen Person übernehmen)





Memory

Silhouette Außenform
Mimik Gesichtsausdruck
Gestik Körperausdruck
Aktionslinie Bewegungsrichtung
Proportion Größenverhältnis
Character Sheet Modellblatt
Accessoire Zusatzgegenstand
Panel Einzelbild





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Silhouette erkennbare Außenform
Mimik Ausdruck im Gesicht
Gestik Ausdruck durch Körper und Hände
Aktionslinie gedachte Hauptlinie einer Bewegung
Character Sheet Sammlung verschiedener Ansichten und Posen
Accessoire auffälliger Gegenstand einer Figur






Kreuzworträtsel

Silhouette Wie heißt die Außenform einer Figur, die auch als schwarze Fläche erkennbar sein kann?
Mimik Wie nennt man den Ausdruck des Gesichts?
Gestik Wie nennt man ausdrucksvolle Bewegungen von Körper, Armen und Händen?
Kontrast Welcher Begriff bezeichnet einen deutlichen Unterschied zwischen Gestaltungselementen?
Kleidung Was kann bei einer Figur Rolle, Alltag oder Umgebung sichtbar machen?
Modellblatt Wie heißt eine Übersicht mit mehreren Ansichten und Posen einer Figur?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Die erkennbare Außenform einer Comicfigur heißt

. Ein bewusst gewähltes Größenverhältnis zwischen Kopf und Körper nennt man

. Der sichtbare Ausdruck des Gesichts wird als

bezeichnet. Bewegungen von Armen, Händen und Körper gehören zur

. Eine gedachte Linie, die die Hauptbewegung einer Pose unterstützt, heißt

. Kleidung und ein besonderes

können die Wiedererkennbarkeit verstärken. Mehrere Ansichten einer Figur werden auf einem

gesammelt. Augenbrauen, Augen und

wirken beim Gesichtsausdruck zusammen. In einem Comic bezeichnet man ein einzelnes Bildfeld als

. Eine eigenständige Figur entsteht durch eine eigene Kombination aus Formen, Eigenschaften und

.




Offene Aufgaben


Leicht – G

  1. Silhouettenreihe: Zeichne fünf kleine schwarze Figurenformen und markiere die deutlichste Silhouette.
  2. Mimik-Training: Zeichne Deine Figur mit Freude, Ärger und Überraschung und verändere dabei Augenbrauen, Augen und Mund.
  3. Kleidungsmerkmal: Erfinde ein Kleidungsstück oder Accessoire, an dem Deine Figur sofort erkennbar wird.
  4. Drei-Panel-Comic: Zeige Deine Figur in drei Bildern bei einer kleinen Überraschung.


Standard – M

  1. Figurenvarianten: Entwickle drei deutlich unterschiedliche Versionen derselben Figurenidee und entscheide begründet, welche am besten funktioniert.
  2. Posenstudie: Zeichne Deine Figur in mindestens fünf Bewegungen und benutze jeweils zuerst eine Aktionslinie.
  3. Character Sheet: Erstelle Vorder-, Seiten- und Rückansicht sowie vier Mimiken und zwei Gesten.
  4. Partnerfeedback: Lass eine andere Person Deine Figur betrachten, sammle drei Rückmeldungen und überarbeite anschließend mindestens zwei Stellen.


Schwer – E

  1. Formensprache: Entwickle eine bewusste Mischung aus runden und eckigen Formen und erkläre schriftlich, warum sie zur Persönlichkeit Deiner Figur passt.
  2. Ausdrucksstufen: Zeichne eine Emotion in fünf Stufen vom schwachen bis zum starken Ausdruck.
  3. Kostümvarianten: Entwickle zwei verschiedene Outfits für unterschiedliche Situationen und prüfe, welche Merkmale in beiden Versionen erhalten bleiben müssen.
  4. Figurenpräsentation: Gestalte ein vollständiges Character Sheet und präsentiere, wie Silhouette, Mimik, Gestik, Kleidung und Eigenschaften zusammen eine eigenständige Figur ergeben.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Silhouettenvergleich: Du erhältst zwei Figurenentwürfe mit ähnlichen Details. Erkläre, welcher Entwurf die klarere Silhouette hat und wie Du den anderen verbessern würdest.
  2. Mimik und Gestik kombinieren: Entwirf für dieselbe Figur einmal eine mutige und einmal eine unsichere Reaktion. Zeige, wie Gesicht und Körperhaltung zusammenwirken.
  3. Designentscheidung begründen: Wähle ein Kleidungsstück oder Accessoire für eine erfundene Figur und begründe, warum es zur Persönlichkeit und Umgebung passt.
  4. Character-Sheet-Prüfung: Vergleiche Vorder- und Seitenansicht Deiner Figur. Finde drei Merkmale, die in beiden Ansichten übereinstimmen müssen, und korrigiere Abweichungen.
  5. Comic-Transfer: Zeichne eine kurze Situation ohne Text. Eine andere Person soll erkennen können, was Deine Figur fühlt und tut. Werte danach aus, welche Gestaltungsmittel funktioniert haben.
  6. Überarbeitung: Vergleiche Deinen ersten Entwurf mit der fertigen Figur. Beschreibe drei sichtbare Veränderungen und erkläre, warum sie die Figur klarer, eigenständiger oder ausdrucksstärker machen.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du zeigen kannst:

  1. Eigenständige Comicfigur: Du entwickelst eine eigene Figur statt eine bekannte Figur zu kopieren.
  2. Silhouette: Die Außenform ist klar und wiedererkennbar.
  3. Mimik: Mehrere Gesichtsausdrücke sind deutlich unterscheidbar.
  4. Gestik: Körperhaltung, Hände und Posen unterstützen die Aussage.
  5. Proportionen: Größenverhältnisse wurden bewusst gewählt und bleiben in mehreren Ansichten weitgehend gleich.
  6. Kleidung und Merkmale: Kleidung, Accessoires und besondere Eigenschaften passen zum Figurenkonzept.
  7. Character Sheet: Die Figur wird in mehreren Ansichten, Posen und Ausdrucksvarianten gezeigt.
  8. Gestaltungsprozess: Entwürfe, Rückmeldungen und Überarbeitungen sind nachvollziehbar.
  9. Reflexion: Du kannst wichtige Designentscheidungen begründen.




OERs zum Thema

Weiterführende freie Medien: Auf Wikimedia Commons findest Du unter den Themen Character Design, Model Sheet, Mimik, Gestik und Comic weitere Beispiele für Figurenstudien und Modellblätter.



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