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BK5 - Bewegung als Gestaltungsmittel

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BK5 - Bewegung als Gestaltungsmittel



BK5 - Bewegung als Gestaltungsmittel


Einleitung

Bewegung kann selbst zu einem Gestaltungsmittel werden. Du kannst Bewegung mit Deinem Körper ausführen, in einer Fotografie festhalten, durch Linien und Formen sichtbar machen, in einer Skulptur andeuten oder ein Kunstwerk bauen, das sich tatsächlich bewegt. Auch Musik, Tanz und Performance arbeiten mit Bewegung, Zeit, Raum, Rhythmus und Pausen.

In diesem aiMOOC für Klasse 5 untersuchst Du fünf Bewegungsqualitäten besonders genau: schnell, langsam, groß, klein und rhythmisch. Du beobachtest Bewegungen, probierst sie selbst aus und verwandelst sie in Bilder, Fotografien, Körperaktionen und kleine bewegliche Objekte. Am Ende entwickelst Du mit anderen eine eigene künstlerische Aktion.

Betrachte die Tänzerin wie eine lebendige Linie im Raum. Wo siehst Du Bögen? Wo entstehen Diagonalen? Welche Körperteile greifen besonders weit in den Raum?

Beobachtungsauftrag: Achte beim Video nicht darauf, ob eine Bewegung „schön“ oder „richtig“ aussieht. Untersuche stattdessen, wie sie gestaltet ist: schnell oder langsam, groß oder klein, gleichmäßig oder wechselnd, fließend oder plötzlich.


Lernziele und Differenzierung G/M/E

Du lernst, Bewegung bewusst wahrzunehmen, zu beschreiben und für eigene Gestaltungsideen zu nutzen. Die Aufgaben sind auf drei Niveaus differenziert.

Niveau Was Du leisten kannst
G – Grundniveau Du erkennst schnelle, langsame, große, kleine und rhythmische Bewegungen und kannst mindestens drei davon gezielt darstellen.
M – Mittleres Niveau Du nutzt alle fünf Bewegungsqualitäten bewusst, planst Übergänge und verbindest Bewegung mit Raum, Linie, Foto oder Klang.
E – Erweitertes Niveau Du kombinierst Kontraste, Rhythmus, Pause, Raumwege und unterschiedliche Medien und kannst die Wirkung Deiner Entscheidungen begründen.

Das Ziel ist nicht, möglichst schwierige Bewegungen zu machen. Entscheidend ist, dass Du bewusst gestaltest und erklären kannst, warum eine Bewegung zu Deiner Idee passt.


Was bedeutet Bewegung als Gestaltungsmittel?

Ein Gestaltungsmittel hilft Künstlerinnen und Künstlern dabei, eine bestimmte Wirkung zu erzeugen. Bewegung kann dabei auf verschiedene Arten vorkommen.

Eine Bewegung kann wirklich stattfinden, zum Beispiel bei einem Tanz, einer Performance oder einer kinetischen Skulptur. Sie kann aber auch nur sichtbar gemacht oder angedeutet werden. Ein Foto kann einen Sprung in einem einzigen Augenblick einfrieren. Eine Zeichnung kann durch schräge Linien, Wiederholungen oder Bögen dynamisch wirken. Eine Skulptur kann aussehen, als würde sie gerade loslaufen, obwohl sie stillsteht.

Bei diesem Breakdance-Foto kannst Du untersuchen, wie Körperhaltung, Gleichgewicht und Richtung eine Bewegung sichtbar machen. Stell Dir vor, Du zeichnest nur eine einzige Linie durch Kopf, Rücken, Arme und Beine: Welche Form hätte diese Bewegungslinie?


Fünf Bewegungsqualitäten

Bewegungsqualität So fühlt sie sich an So kann sie sichtbar werden
schnell plötzlich, energisch, kurz, beschleunigt kurze Striche, starke Richtungswechsel, Diagonalen, schnelle Bildfolgen
langsam ruhig, gedehnt, schwebend, kontrolliert lange Linien, Bögen, weite Übergänge, sanfte Formveränderungen
groß raumgreifend, weit, ausladend große Formen, breite Gesten, ganze Körperbewegungen
klein fein, vorsichtig, konzentriert kurze Spuren, Fingerbewegungen, kleine Formen, geringe Wege
rhythmisch wiederholend, gegliedert, betont Muster, Wiederholungen, Wechsel, Akzente und Pausen

Eine wichtige Entdeckung lautet: Stillstand kann Teil einer Bewegung sein. Eine Pause macht die Bewegung davor und danach oft deutlicher.


Schnell und langsam untersuchen

Probiere eine einfache Handbewegung zuerst sehr langsam und danach sehr schnell. Die Form der Bewegung kann gleich bleiben, aber ihre Wirkung verändert sich. Eine langsame Bewegung lässt Dich Einzelheiten wahrnehmen. Eine schnelle Bewegung kann energisch, überraschend oder unruhig wirken.

Zeichne eine gedachte Linie in die Luft. Beginne mit einem langen, langsamen Bogen. Wiederhole dieselbe Strecke anschließend schnell. Frage Dich: Würdest Du beide Bewegungen auf Papier mit der gleichen Linie darstellen?


Groß und klein untersuchen

Eine große Bewegung nutzt viel Raum. Du kannst zum Beispiel mit beiden Armen einen riesigen Kreis beschreiben oder mit mehreren Schritten eine lange Diagonale durch den Raum gehen. Eine kleine Bewegung kann nur aus einem Finger, einem Blick oder einer kleinen Drehung des Handgelenks bestehen.

Spannend wird es, wenn groß und klein direkt aufeinanderfolgen. Ein winziges Zittern kann nach einer großen Bewegung besonders auffallen. Umgekehrt kann eine große Geste nach vielen kleinen Bewegungen sehr kraftvoll wirken.


Rhythmische Bewegung

Rhythmus entsteht durch Wiederholung und Ordnung. In der Musik hörst Du Rhythmus. Beim Tanz siehst und spürst Du ihn. In Bildern kann Rhythmus durch wiederkehrende Punkte, Linien, Farben oder Formen entstehen.

Klatschen, Stampfen, Schnipsen und Patschen sind Formen der Bodypercussion. Du kannst damit Bewegungsrhythmen erzeugen, ohne ein Instrument zu benötigen.

Übertrage einen kurzen Klatschrhythmus in eine grafische Spur. Ein lauter Schlag könnte zum Beispiel als großer Punkt erscheinen, ein leiser Schlag als kleiner Punkt und eine Pause als freie Stelle. So wird Klang zu Bild und Bewegung.


Tanz: Der Körper zeichnet in den Raum

Beim Tanz ist der Körper das wichtigste Gestaltungsmittel. Arme, Beine, Kopf und Rumpf erzeugen Linien, Bögen, Winkel, Drehungen und Raumwege. Ein Tanz muss nicht aus bekannten Tanzschritten bestehen. Auch Gehen, Drehen, Stoppen, Ducken oder eine kleine Handbewegung können choreografisch gestaltet werden.

Untersuche ein Tanzfoto wie eine Zeichnung. Wo liegen die stärksten Diagonalen? Welche Körperteile bilden Winkel? Wo entsteht Spannung? Welche Bewegung könnte unmittelbar vorher stattgefunden haben und welche könnte danach folgen?


Performance: Eine Handlung wird Kunst

Bei einer Performance kann eine Handlung selbst zum Kunstwerk werden. Wichtig sind häufig der Körper, der Raum, die Zeit, die Handlung und die Beziehung zum Publikum. Eine Performance kann vorher genau geplant oder teilweise offen gestaltet sein.

Für Klasse 5 eignet sich eine einfache Form der Performance: Du legst eine klare Bewegungsregel fest. Zum Beispiel: „Alle Bewegungen beginnen klein, werden größer und enden gleichzeitig in einer Pause.“ Aus einer Regel entsteht eine künstlerische Aktion.

Achte bei einer Performance darauf, wie der Raum genutzt wird. Sind alle Personen nah beieinander oder weit verteilt? Bewegen sie sich gleichzeitig oder nacheinander? Wiederholen sie Bewegungen? Entsteht ein gemeinsamer Rhythmus?


Fotografie: Bewegung einfrieren oder verwischen

Eine Kamera kann Bewegung auf unterschiedliche Weise sichtbar machen. Bei einer kurzen Belichtungszeit kann eine schnelle Bewegung scharf eingefroren werden. Bei längerer Belichtungszeit kann eine Bewegung als Verwischung oder Spur erscheinen. So zeigt die Fotografie nicht nur was passiert, sondern auch wie Bewegung wirkt.

Der Fotograf Eadweard Muybridge untersuchte im 19. Jahrhundert Bewegungsabläufe mit aufeinanderfolgenden Fotografien. Seine Serien machten einzelne Phasen sichtbar, die das Auge bei schneller Bewegung kaum getrennt wahrnimmt.

Beobachtungsauftrag: Vergleiche die einzelne Bildfolge mit der Animation. Wann erkennst Du einzelne Körperstellungen besser? Wann wirkt die Bewegung flüssiger?


Sportfotografie: Der entscheidende Augenblick

Bei Sportbewegungen ändern sich Körperhaltung, Richtung und Gleichgewicht oft sehr schnell. Eine Sportfotografie kann einen Augenblick zeigen, den Du während der Bewegung kaum bewusst sehen würdest.

Untersuche die Turnbewegung. Wo liegt der Schwerpunkt des Körpers ungefähr? Welche Richtung hat die Bewegung? Welche gedachte Linie beschreibt den Flugweg?

Auch beim Skateboarden kannst Du eine Flugkurve, Drehung und Körperachsen erkennen. Vergleiche die beiden Sportfotos: Welche Bewegung wirkt größer? Welche wirkt stärker gedreht?

Für Deine eigene Aufgabe reicht eine einfache Kamera oder ein Tablet. Wichtig ist nicht eine professionelle Kamera, sondern eine klare Idee: Willst Du eine Bewegung einfrieren oder als Spur zeigen? Fotografiere Personen nur mit ihrer Zustimmung.


Skulptur: Bewegung andeuten

Eine Skulptur muss sich nicht wirklich bewegen, um dynamisch zu wirken. Körperformen, schräge Achsen, ausgreifende Flächen und Wiederholungen können Bewegung andeuten.

Die Skulptur von Umberto Boccioni wirkt, als würde eine Figur kräftig durch den Raum schreiten. Untersuche, welche Formen nach hinten ausgreifen und welche Flächen die Vorwärtsbewegung verstärken.

Eine solche Skulptur ist statisch: Sie bewegt sich nicht wirklich. Trotzdem kann sie Bewegung sichtbar machen.


Kinetische Kunst: Wenn das Kunstwerk wirklich bewegt ist

Bei kinetischer Kunst ist Bewegung ein tatsächlicher Bestandteil des Kunstwerks. Bewegung kann zum Beispiel durch Wind, Schwerkraft, Wasser, Motoren oder durch Menschen ausgelöst werden.

Ein Mobile besteht aus ausbalancierten Teilen, die sich bewegen können. Kleine Veränderungen an Gewicht, Länge und Aufhängung verändern das Gleichgewicht und damit auch die Bewegung.

Datei:Mobiel film 3.webm

Der Künstler Alexander Calder verband Skulptur, Gleichgewicht und Bewegung auf besonders spielerische Weise. Sein „Circus“ zeigt außerdem, wie Skulptur und Performance zusammenkommen können.

Beobachtungsauftrag: Welche Bewegungen entstehen durch Ziehen, Schwingen, Drehen oder Fallen? Welche Bewegungen wären mit schweren Materialien schwieriger?


Bewegung aus Musik entwickeln

Musik kann Bewegungen anregen, ohne vorzuschreiben, was Du tun musst. Ein schnelles Tempo kann zu schnellen Bewegungen führen, muss es aber nicht. Besonders spannend wird eine Gestaltung, wenn Du Erwartungen brichst: sehr langsame Bewegungen zu schneller Musik oder winzige Bewegungen zu lauten Klängen.

Probiere drei Varianten: Bewege Dich zuerst genau zum Puls. Bewege Dich danach absichtlich gegen den Puls. Lass anschließend einzelne Pausen entstehen, in denen Du vollkommen stillstehst.

So merkst Du, dass Tempo, Rhythmus und Bewegung zusammenhängen, aber nicht identisch sind.


Bewegung in Linien übersetzen

Stell Dir vor, ein Stift wäre an Deiner Hand befestigt und würde jede Bewegung als Spur aufzeichnen. Schnelle Bewegungen könnten zackig oder kurz erscheinen. Langsame Bewegungen könnten lange Bögen ergeben. Große Bewegungen füllen viel Papier, kleine Bewegungen nur einen kleinen Bereich.

Eine gute Übung ist das Bewegungsdiktat: Eine Person bewegt sich, die andere zeichnet nur die Bewegungsrichtung und den Rhythmus, ohne den Körper realistisch darzustellen. Danach werden die Rollen getauscht.


Raumwege gestalten

Bewegung findet immer im Raum statt. Du kannst gerade, gebogene, kreisförmige, spiralförmige oder zickzackartige Wege nutzen. Außerdem kannst Du hoch, tief, nah am Boden oder weit oben arbeiten.

Raumidee Mögliche Wirkung
Gerade Linie zielgerichtet, klar, entschieden
Bogen weich, fließend, verbindend
Zickzack unruhig, schnell, überraschend
Kreis geschlossen, wiederholend, gemeinsam
Spirale hineinführend oder herauswachsend

Teste denselben Raumweg langsam und schnell. Du wirst merken, dass nicht nur der Weg, sondern auch die Geschwindigkeit die Wirkung verändert.


Die künstlerische Aktion: Bewegungs-Orchester

Deine zentrale Praxisaufgabe heißt Bewegungs-Orchester. In einer Gruppe entwickelt Ihr eine kurze künstlerische Aktion von ungefähr einer Minute. Sie soll schnelle, langsame, große, kleine und rhythmische Bewegungen untersuchen.

Zuerst sammelt Ihr einzelne Bewegungen. Danach ordnet Ihr sie zu einer Folge. Ihr entscheidet, wann alle gemeinsam handeln und wann nur eine Person aktiv ist. Mindestens eine deutliche Pause gehört zur Komposition.

Mögliche Materialien sind leichte Papierstreifen, Tücher, Schnüre, Pappe oder selbst gebaute kleine Mobiles. Wählt Materialien so, dass niemand verletzt wird und niemand im Raum behindert wird.


G – Grundniveau

Wählt mindestens drei Bewegungsqualitäten aus. Eure Abfolge hat einen klaren Anfang, eine Wiederholung und ein gemeinsames Ende. Ihr könnt Bewegungskarten verwenden, auf denen „schnell“, „langsam“, „groß“, „klein“ oder „rhythmisch“ steht.


Mittleres Niveau

Verwendet alle fünf Bewegungsqualitäten. Plant mindestens zwei bewusste Übergänge, einen Raumweg und eine Pause. Verbindet die Aktion mit einer einfachen Klangfolge aus Klatschen, Stampfen oder einem ungefährlichen Alltagsgegenstand.


E – Erweitertes Niveau

Verwendet alle fünf Bewegungsqualitäten und arbeitet mit Kontrasten. Plant außerdem Blickrichtung, Abstand zum Publikum, verschiedene Raumhöhen und mindestens einen Moment, in dem Bewegung von einer Person zur nächsten „weitergegeben“ wird. Dokumentiert die Aktion zusätzlich in einem Foto, einer Bewegungszeichnung oder einem kleinen beweglichen Objekt.


Beobachten, dokumentieren und reflektieren

Nach der Aktion schaut Ihr nicht nur darauf, ob alles „geklappt“ hat. Entscheidend ist die gestalterische Wirkung. Beschreibt, welche Bewegung besonders deutlich war, wo ein Rhythmus entstand und ob die Pausen sichtbar oder hörbar wurden.

Kriterium G M E
Bewegungsqualitäten mindestens drei erkennbar alle fünf erkennbar alle fünf kontrastreich kombiniert
Raum sicher und bewusst genutzt Raumweg geplant Ebenen, Abstand und Blickrichtung gestaltet
Rhythmus und Pause einfache Wiederholung klarer Rhythmus mit Pause Rhythmuswechsel und bewusste Akzente
Gestaltung verständliche Folge Übergänge bewusst geplant Wirkung auf das Publikum gezielt mitgedacht
Reflexion Wirkung beschreiben Entscheidungen erklären Entscheidungen vergleichen und begründen


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet Bewegung als Gestaltungsmittel? (Bewegung wird bewusst eingesetzt um eine Wirkung zu erzeugen) (!Bewegung darf in Kunst nur zufällig entstehen) (!Bewegung kommt nur im Sport vor) (!Bewegung kann nicht dargestellt werden)




Welche Darstellung passt besonders zu einer schnellen Bewegung? (Kurze energische Richtungswechsel) (!Lange ruhige Bögen ohne Wechsel) (!Eine vollständig unbewegte Fläche) (!Nur waagerechte Linien in gleichem Abstand)




Wie kann eine langsame Bewegung wirken? (Gedehnt und fließend) (!Automatisch laut) (!Immer eckig) (!Nur winzig)




Was kennzeichnet eine große Bewegung? (Sie beansprucht viel Raum) (!Sie wird nur mit den Fingern ausgeführt) (!Sie ist immer langsam) (!Sie enthält nie eine Pause)




Was kennzeichnet eine kleine Bewegung? (Sie nutzt nur wenig Raum) (!Sie muss sehr schnell sein) (!Sie braucht immer zwei Personen) (!Sie kann nicht rhythmisch sein)




Wodurch entsteht Rhythmus in einer Bewegung besonders deutlich? (Durch Wiederholung und Gliederung) (!Durch völlige Zufälligkeit ohne Bezug) (!Durch nur eine einzige unbewegte Pose) (!Durch das Vermeiden aller Pausen)




Was kann eine Fotografie mit kurzer Belichtungszeit bei Sport zeigen? (Einen eingefrorenen Bewegungsmoment) (!Nur eine lange Bewegungsverwischung) (!Nur unbewegte Gegenstände) (!Keine Körperhaltung)




Was ist typisch für kinetische Kunst? (Bewegung ist ein tatsächlicher Bestandteil des Kunstwerks) (!Das Kunstwerk darf niemals seine Lage verändern) (!Nur gemalte Bewegung ist erlaubt) (!Nur Sportgeräte gelten als Kunst)




Welche Elemente spielen bei einer Performance häufig eine wichtige Rolle? (Körper Raum Zeit Handlung und Publikum) (!Nur Rahmen und Sockel) (!Nur Farbe und Pinsel) (!Nur gedruckter Text)




Was sollte in der künstlerischen Aktion dieses aiMOOCs bewusst untersucht werden? (Schnelle langsame große kleine und rhythmische Bewegung) (!Nur eine einzige unveränderte Bewegung) (!Nur möglichst schwierige Sportbewegungen) (!Nur das genaue Nachmachen eines Videos)





Memory

Schnelle Bewegung Kurze energische Richtungswechsel
Langsame Bewegung Gedehnte fließende Spur
Große Bewegung Raumgreifende Geste
Kleine Bewegung Feine begrenzte Aktion
Rhythmische Bewegung Wiederkehrende geordnete Folge
Bewusste Pause Geplanter Moment des Stillstands





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Bewegungsspur
Schnell kurze kraftvolle Striche
Langsam lange fließende Bögen
Groß weit ausgreifende Raumspur
Klein feine kurze Bewegung
Rhythmisch wiederholtes Muster mit Akzenten






Kreuzworträtsel

Rhythmus Wie heißt eine geordnete Wiederholung von Bewegungen oder Klängen?
Mobile Wie heißt eine ausbalancierte hängende Skulptur die sich bewegen kann?
Fotografie Welches Medium kann einen schnellen Bewegungsmoment einfrieren?
Performance Wie heißt eine Kunstform bei der eine Handlung selbst zum Kunstwerk werden kann?
Skulptur Wie heißt ein dreidimensionales Kunstwerk?
Tempo Wie nennt man die Geschwindigkeit eines musikalischen Ablaufs?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Bewegung kann in der Kunst als

eingesetzt werden.
Eine sehr raumgreifende Geste ist eine

Bewegung.
Eine Bewegung mit nur geringem Raumweg kann als

beschrieben werden.
Lange Bögen können eine

Bewegung sichtbar machen.
Kurze kräftige Richtungswechsel können

Bewegung vermitteln.
Geordnete Wiederholungen bilden einen

.
Ein bewusster Stillstand innerhalb einer Aktion heißt

.
Eine fotografische Bildfolge kann einzelne

sichtbar machen.
Ein Mobile gehört zur

Kunst.
Bei einer Performance kann der eigene

zum künstlerischen Medium werden.




Offene Aufgaben


Leicht – G

  1. Bewegungszeichnung: Zeichne fünf verschiedene Linien, die zu schnell, langsam, groß, klein und rhythmisch passen, und beschrifte sie.
  2. Körperhaltung: Entwickle mit einer Partnerperson drei sichere Standbilder, die nacheinander wie eine Bewegung wirken.
  3. Sportfotografie: Fotografiere mit Zustimmung eine einfache sichere Bewegung in drei verschiedenen Momenten und ordne die Bilder.
  4. Rhythmus: Erfinde einen kurzen Rhythmus aus Klatschen und Stampfen und übersetze ihn in Punkte, Linien und Pausen.


Standard – M

  1. Tanz: Entwickle eine kurze Bewegungsfolge, in der alle fünf Bewegungsqualitäten vorkommen.
  2. Fotografie: Erstelle einen Vergleich zwischen einem möglichst scharf eingefrorenen Bewegungsmoment und einer absichtlich verwischten Bewegung.
  3. Mobile: Baue aus leichten Materialien ein kleines ausbalanciertes Mobile und beobachte, wie Gewicht und Aufhängung die Bewegung verändern.
  4. Performance: Entwickle mit Papierstreifen oder Tüchern eine ungefähr einminütige Aktion mit Wiederholung, Richtungswechsel und einer deutlichen Pause.


Schwer – E

  1. Eadweard Muybridge: Vergleiche eine Bewegungsserie von Muybridge mit einer heutigen Sport- oder Tanzfotografie und erkläre, was beide über Bewegung sichtbar machen.
  2. Choreografie: Erstelle ein Storyboard für eine künstlerische Aktion mit Raumwegen, Ebenen, Übergängen, Rhythmuswechseln und Blickrichtungen.
  3. Medienkunst: Übersetze dieselbe Bewegung in drei Medien, zum Beispiel Fotografie, Zeichnung und Skulptur, und vergleiche die unterschiedliche Wirkung.
  4. Ausstellung: Kuratiere mit Deiner Gruppe eine kleine Präsentation aus Bewegungsfoto, Zeichnung, beweglichem Objekt und Aktionsdokumentation und verfasse kurze Werktexte.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Bewegungsanalyse: Du erhältst ein unbekanntes Tanz- oder Sportfoto. Beschreibe anhand von Körperachsen, Linien, Raumrichtung und Spannung, welche Bewegung Du vermutest und begründe Deine Vermutung.
  2. Kontrastgestaltung: Gestalte mit derselben Grundform zwei Skizzen, von denen eine schnell und die andere langsam wirkt. Erkläre mindestens drei Unterschiede Deiner Gestaltung.
  3. Transfer Skulptur: Beschreibe, wie Du eine große kreisende Körperbewegung in eine unbewegte Skulptur und in ein bewegliches Mobile übersetzen würdest.
  4. Rhythmus und Wirkung: Erkläre, wie sich eine Aktion verändert, wenn eine regelmäßige Wiederholung plötzlich durch eine lange Pause unterbrochen wird.
  5. Künstlerische Aktion: Plane eine dreißigsekündige Folge mit schnell, langsam, groß, klein und rhythmisch. Begründe die Reihenfolge und den wichtigsten Übergang.
  6. Medienvergleich: Vergleiche Fotografie, Performance und kinetische Skulptur. Erkläre, welche Form von Bewegung jedes Medium besonders gut zeigen kann.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur Begriffe kennst, sondern Bewegung bewusst gestalten kannst.

  1. Bewegungsqualitäten: Du kannst schnell, langsam, groß, klein und rhythmisch unterscheiden und gezielt einsetzen.
  2. Gestaltungswirkung: Du kannst erklären, wie Linien, Raumwege, Wiederholungen und Pausen eine Wirkung verändern.
  3. Fotografie: Du kannst beschreiben, wie ein Bewegungsmoment eingefroren oder als Spur dargestellt werden kann.
  4. Tanz und Performance: Du kannst den Körper als künstlerisches Medium nutzen und eine kurze Aktion planen.
  5. Skulptur: Du kannst zwischen angedeuteter Bewegung und tatsächlich bewegter kinetischer Kunst unterscheiden.
  6. Rhythmus: Du kannst Bewegung mit Klang, Wiederholung, Akzent und Pause verbinden.
  7. Künstlerische Aktion: Du kannst eine eigene Bewegungsfolge entwickeln, sicher durchführen und dokumentieren.
  8. Reflexion: Du kannst Deine Entscheidungen beschreiben, vergleichen und begründen.




OERs zum Thema

  1. Bildnerisches Mittel: Überblick über Gestaltungsmittel in Kunst, Fotografie, Design und weiteren Bereichen.
  2. Kinetische Kunst: Hintergrund zu Kunstwerken, bei denen Bewegung tatsächlich zum Werk gehört.
  3. Rhythmus (Kunst): Informationen über Wiederholung, Ordnung und Rhythmus als Gestaltungsprinzip.
  4. Eadweard Muybridge: Hintergrund zu fotografischen Bewegungsstudien.



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