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D6 M - Pronomen und Präpositionen

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D6 M - Pronomen und Präpositionen




D6 M - Pronomen und Präpositionen


Einleitung

Pronomen und Präpositionen sind kleine Wörter mit großer Wirkung. Pronomen helfen Dir dabei, Personen, Dinge und Sachverhalte wiederaufzunehmen, ohne dieselben Nomen ständig zu wiederholen. Präpositionen stellen Beziehungen her: Sie zeigen zum Beispiel Ort, Richtung, Zeit, Art und Weise oder Grund an. In diesem aiMOOC untersuchst Du beide Wortarten nach Form, Funktion und Bedeutung und setzt sie so ein, dass Texte zusammenhängend, eindeutig und präzise werden.

Der Kurs richtet sich an Lernende der Klasse 6 auf M-Niveau. Du arbeitest nicht nur mit Regeln, sondern mit kurzen Texten, Satzpuzzles, Bildern, Videos, Einsetzübungen und einem KI-Grammatikcheck. Wichtig ist dabei immer die Frage: Was leistet ein sprachliches Mittel im Satz und im Text?

Lernziel Das kannst Du am Ende
Pronomen erkennen Du unterscheidest wichtige Pronomenarten und bestimmst passende Formen.
Pronomen verwenden Du vermeidest unnötige Wiederholungen und stellst eindeutige Bezüge im Text her.
Präpositionen verstehen Du ordnest häufige Präpositionen nach Bedeutung und kennst ihren Einfluss auf den Kasus.
Präzise formulieren Du wählst passende Orts-, Richtungs-, Zeit-, Modal- und Begründungsangaben.
Sprache überarbeiten Du prüfst eigene Texte mit einer Checkliste und nutzt eine KI als Grammatikcoach, ohne ihre Vorschläge ungeprüft zu übernehmen.


Drei Blickrichtungen: Form, Funktion und Bedeutung

Bei der Sprachuntersuchung helfen Dir drei Fragen. Die Form fragt danach, wie ein Wort aussieht und sich verändern kann. Bei Pronomen spielen zum Beispiel Kasus, Numerus, Genus und grammatische Person eine Rolle. Präpositionen selbst sind meist unveränderlich, können aber mit Artikeln verschmelzen, zum Beispiel in dem → im oder zu dem → zum.

Die Funktion fragt nach der Aufgabe im Satz oder Text. Ein Pronomen kann zum Beispiel ein Nomen ersetzen, ein Nomen begleiten oder einen Relativsatz einleiten. Eine Präposition eröffnet eine Präpositionalgruppe und bestimmt oft, in welchem Kasus die folgende Nomengruppe oder das folgende Pronomen steht.

Die Bedeutung fragt nach dem Inhalt der Beziehung. So kann vor einen Ort bezeichnen in „vor der Schule“, eine Zeit in „vor einer Stunde“ oder einen Grund in „vor Freude“.


Pronomen


Was sind Pronomen?

Pronomen werden in der Schulgrammatik oft Fürwörter genannt. Sie können auf Personen, Dinge oder Sachverhalte verweisen. Viele Pronomen sorgen für Textzusammenhang, weil sie auf bereits Genanntes zurückverweisen.

Beispiel: Mila findet einen Schlüssel. Sie hebt ihn auf. Ihr Freund Noah fragt, wem er gehört. Das Personalpronomen sie verweist auf Mila, ihn auf den Schlüssel und das Possessivwort ihr stellt die Beziehung zu Mila her. Ohne solche Verweise müsste man die Nomen ständig wiederholen.

Die freie Wikimedia-Commons-Grafik veranschaulicht Formen deutscher Personalpronomen im Akkusativ und Dativ.


Wichtige Pronomenarten

In der Schulgrammatik werden mehrere Pronomenarten unterschieden. Manche können allein stehen, manche begleiten häufig ein Nomen. Entscheidend ist, welche Funktion sie im konkreten Satz übernehmen.

Pronomenart Typische Formen Funktion und Bedeutung Beispiel
Personalpronomen ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie verweisen auf Sprechende, Angesprochene oder bereits genannte Personen und Dinge Lara liest. Sie ist konzentriert.
Possessivpronomen mein, dein, sein, ihr, unser, euer zeigen Zugehörigkeit oder Besitz an Das ist unser Ball.
Reflexivpronomen mich, mir, dich, dir, sich, uns, euch beziehen sich auf das Subjekt desselben Satzes zurück Amir freut sich.
Demonstrativpronomen dieser, diese, dieses, jener, derjenige weisen besonders deutlich auf etwas hin Dieser gefällt mir besser.
Relativpronomen der, die, das, welcher, welche, welches leiten einen Relativsatz ein und beziehen sich auf ein Bezugswort Das Buch, das ich lese, ist spannend.
Interrogativpronomen wer, was, welcher fragen nach Personen, Dingen oder einer Auswahl Wer kommt mit?
Indefinitpronomen jemand, niemand, man, etwas, manche, alle bezeichnen Personen oder Dinge unbestimmt Jemand klingelt.

Hinweis zur Schulgrammatik: Wörter wie mein, dein, dieser können ein Nomen begleiten oder selbstständig stehen. Bei der Bestimmung schaust Du deshalb immer auf den ganzen Satz.


Personalpronomen: Formen im Kasus

Personalpronomen verändern ihre Form. Für Klasse 6 sind vor allem Nominativ, Akkusativ und Dativ wichtig.

Person Nominativ Akkusativ Dativ
1. Person Singular ich mich mir
2. Person Singular du dich dir
3. Person Singular maskulin er ihn ihm
3. Person Singular feminin sie sie ihr
3. Person Singular neutral es es ihm
1. Person Plural wir uns uns
2. Person Plural ihr euch euch
3. Person Plural sie sie ihnen

Vergleiche: Er hilft mir. – Ich sehe ihn. Die Bedeutung des Pronomens bleibt auf dieselbe Person bezogen, aber seine Form zeigt die grammatische Aufgabe im Satz.


Pronomen und Textzusammenhang

Pronomen machen Texte nicht automatisch gut. Ein Pronomen muss einen eindeutigen Bezug haben. Der Satz „Ben erzählt Tom, dass er gewonnen hat“ ist mehrdeutig: er kann Ben oder Tom meinen. Eine Überarbeitung schafft Klarheit: „Ben erzählt Tom: Tom hat gewonnen.“ Oder: „Ben erzählt Tom, dass Ben gewonnen hat.“

Ein guter Text wechselt sinnvoll zwischen Nomen und Pronomen. Zu viele Wiederholungen wirken schwerfällig, zu viele unklare Pronomen verwirren.


Einsetzübung: Pronomen im Zusammenhang

Setze das passende Pronomen ein.
Mira hat ein neues Buch.

liest jeden Abend darin.
Der Hund sieht den Ball. Er holt

sofort.
Noah und ich bauen ein Modell.

arbeiten gemeinsam daran.
Frau Kern erklärt uns die Aufgabe. Wir hören

aufmerksam zu.
Tom freut

über die Nachricht.
Das Fahrrad,

vor der Schule steht, gehört Lea.

hat die Tür geöffnet?
Auf dem Flur wartet

.




Präpositionen


Was leisten Präpositionen?

Präpositionen werden auch Verhältniswörter genannt. Sie verbinden Wörter oder Wortgruppen und drücken Beziehungen aus. Häufig steht nach einer Präposition eine Nomengruppe oder ein Pronomen: mit dem Freund, für sie, unter dem Tisch, seit Montag.

Präpositionen bestimmen häufig den Kasus ihrer Ergänzung. Diese Eigenschaft heißt Rektion. Für die sichere Anwendung hilft es, Präposition und Kasus als feste Verbindung zu lernen.

Die freie Grafik zeigt mehrere lokale Präpositionen bildlich.


Präpositionen nach Bedeutung

Eine Präposition kann je nach Zusammenhang unterschiedliche Bedeutungen haben.

Bedeutungsbereich Häufige Präpositionen Leitfrage Beispiel
lokal in, auf, unter, über, neben, vor, hinter, zwischen, bei wo, wohin, woher Der Rucksack liegt unter dem Tisch.
temporal vor, nach, seit, während, um, gegen, bis wann, seit wann, wie lange Wir treffen uns nach dem Unterricht.
modal mit, ohne, per wie, womit Sie fährt mit dem Bus.
kausal wegen, dank, aus, vor warum, weshalb Das Spiel fällt wegen des Regens aus.

Ein besonders gutes M-Niveau-Beispiel ist vor: „vor dem Haus“ ist lokal, „vor zwei Tagen“ temporal und „vor Aufregung“ kausal. Du bestimmst die Bedeutung also nicht nur nach der Wortform, sondern nach dem Satz.


Häufige Präpositionen und ihr Kasus

Kasus Häufige Präpositionen Beispiele
Dativ aus, bei, mit, nach, seit, von, zu, gegenüber mit dem Freund; zu ihr; seit einer Woche
Akkusativ durch, für, gegen, ohne, um für den Test; ohne ihn; durch den Park
Dativ oder Akkusativ an, auf, hinter, in, neben, über, unter, vor, zwischen in der Halle; in die Halle
häufig Genitiv in der Standardsprache wegen, während, trotz wegen des Regens; während des Spiels

Bei wegen ist in der gesprochenen Standardsprache auch der Dativ verbreitet. Für schriftliche schulische Texte ist die Genitivform eine sichere Wahl, wenn sie korrekt gebildet werden kann.


Wechselpräpositionen: Wo oder wohin?

Die neun Wechselpräpositionen an, auf, hinter, in, neben, über, unter, vor, zwischen können mit Dativ oder Akkusativ stehen.

Dativ steht bei einer Ortsangabe: „Das Heft liegt auf dem Tisch.“ Die Leitfrage lautet meist Wo?

Akkusativ steht bei einer Ziel- oder Richtungsangabe: „Ich lege das Heft auf den Tisch.“ Die Leitfrage lautet meist Wohin?

Wichtig: Bewegung allein bedeutet nicht automatisch Akkusativ. „Ich laufe in der Halle“ nennt den Ort der Bewegung und steht im Dativ. „Ich laufe in die Halle“ nennt das Ziel und steht im Akkusativ.


Verschmelzungen mit Artikeln

Einige Präpositionen verbinden sich häufig mit bestimmten Artikeln. Solche Formen gehören zum normalen Sprachgebrauch.

Langform Verschmelzung Beispiel
in dem im im Klassenzimmer
in das ins ins Klassenzimmer
an dem am am Fenster
an das ans ans Fenster
bei dem beim beim Training
von dem vom vom Bahnhof
zu dem zum zum Sportplatz
zu der zur zur Schule
für das fürs fürs Projekt


Einsetzübung: Präposition und Kasus

Ergänze die passende Form.
Wir fahren

Bus zur Schule.
Das Bild hängt

Wand.
Ich hänge das Bild

Wand.
Seit

Monat trainiert Sam regelmäßig.
Ohne

Schlüssel komme ich nicht hinein.
Wir gehen

Turnhalle.
Wir spielen

Turnhalle.
Der Ball rollt

Tisch.
Der Ball liegt

Tisch.
Wegen

starken Regens bleiben wir drinnen.




Pronomen und Präpositionen zusammen

Pronomen stehen oft nach Präpositionen. Dann muss ihre Form zum verlangten Kasus passen: mit ihm, für sie, zu uns, ohne euch. Bei Wechselpräpositionen hängt die Form zusätzlich von der Bedeutung ab: „Das Geschenk liegt zwischen ihnen.“ und „Ich stelle mich zwischen sie.“ zeigen den Unterschied zwischen Ortsangabe und Zielangabe.

Ein präziser Text nutzt beide Wortarten gemeinsam. Beispiel: „Lena stellt ihren Rucksack neben die Bank. Danach setzt sie sich auf die Bank. Ihr Bruder wartet hinter ihr.“ Die Präpositionen ordnen die räumlichen Beziehungen, die Pronomen halten die Personenbezüge zusammen.


Satzpuzzle: Baue sinnvolle Verbindungen

Satzanfang Passende Fortsetzung
Mia legt das Heft auf den Tisch.
Dort liegt es neben ihrem Mäppchen.
Ihr Bruder wartet vor der Tür.
Mia ruft ihn nach dem Unterricht an.
Das Heft, das sie sucht, liegt inzwischen im Rucksack.
Am Ende nimmt sie es mit nach Hause.





Fehlerdetektiv: Was muss verändert werden?

Verbessere jeweils die markierte Form.
Ich fahre mit

zur Schule.
Wir warten auf

.
Das Poster hängt an

Wand.
Ich hänge das Poster an

Wand.
Der Hund steht zwischen

Bäumen.
Mara spricht mit

Freundin.




KI-Grammatikcheck

Eine KI kann Dir beim Überarbeiten helfen, aber sie ersetzt nicht Deine eigene Entscheidung. Nutze sie als Grammatikcoach: Lass Dir Hinweise geben, prüfe die Vorschläge und begründe, was Du übernimmst.


So arbeitest Du mit dem KI-Grammatikcheck

  1. Schreiben: Verfasse einen Text mit etwa 100 bis 150 Wörtern über einen Schulweg, einen Ausflug, ein Training oder eine erfundene Szene. Verwende mehrere Pronomenarten und mindestens acht Präpositionen.
  2. Markieren: Unterstreiche in Deinem Text Pronomen einmal und Präpositionen zweimal.
  3. KI-Feedback: Kopiere nur den Text ohne Namen, Adressen oder andere persönliche Daten in eine schulisch erlaubte KI und verwende den folgenden Prüfauftrag.
  4. Überarbeiten: Verbessere den Text selbst. Übernimm keinen Vorschlag, den Du nicht erklären kannst.
  5. Reflektieren: Notiere zwei KI-Hinweise, die hilfreich waren, und einen Hinweis, den Du abgelehnt oder verändert hast.
Kopierbarer Prüfauftrag für eine KI
Du bist mein Grammatikcoach für Deutsch in Klasse 6 auf M-Niveau. Prüfe ausschließlich meine Pronomen und Präpositionen. Achte bei Pronomen auf Pronomenart, passenden Kasus und eindeutigen Bezug. Achte bei Präpositionen auf Bedeutung und den verlangten Kasus. Nenne zunächst nur die problematische Textstelle, die Kategorie und eine Hinweisfrage. Gib mir nicht sofort die vollständige Lösung. Warte auf meine Überarbeitung und prüfe danach erneut. Formuliere kurz und verständlich.


Prüfraster für Mensch und KI

Prüffrage Ja Noch prüfen
Ist bei jedem Pronomen klar, worauf es sich bezieht?
Passt die Pronomenform zum Kasus?
Passt die Präposition zur beabsichtigten Bedeutung?
Steht nach der Präposition der richtige Kasus?
Sind Wechselpräpositionen nach Ort oder Ziel richtig verwendet?
Vermeidet der Text unnötige Wiederholungen, ohne unklar zu werden?


Medienhinweise und freie Lernmedien

Die eingebundenen Wikimedia-Commons-Grafiken sind frei lizenziert; die jeweiligen Dateiseiten nennen Urheber und Lizenz. Die YouTube-Videos werden vom jeweiligen Originalkanal eingebettet. Die Übungstexte, Satzpuzzles und Beispielsätze in diesem Kurs sind neu für diesen aiMOOC formuliert und übernehmen keine Lehrbuchpassagen.

  1. Personal Pronouns Accusative and Dative Form.svg – Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
  2. Lokale Präpositionen.svg – Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
  3. Wechselpraepositionen Venn Diagramm.svg – Wikimedia Commons, CC BY 4.0
  4. Video zu Personal- und Possessivpronomen – Hallo Deutschschule
  5. Video zu häufigen Präpositionen – Hallo Deutschschule
  6. Video zu Wechselpräpositionen – Dein Sprachcoach


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Aussage beschreibt die Hauptfunktion eines Personalpronomens im Text? (Es kann auf Personen oder Dinge verweisen und Wiederholungen vermeiden) (!Es zeigt immer einen Ort an) (!Es leitet immer einen Nebensatz ein) (!Es bestimmt immer den Genitiv)




Welches Wort ist ein Reflexivpronomen? (sich) (!dieser) (!wer) (!unser)




Welche Pronomenart zeigt Zugehörigkeit an? (Possessivpronomen) (!Interrogativpronomen) (!Relativpronomen) (!Indefinitpronomen)




Welche Präposition verlangt in der Regel den Dativ? (mit) (!für) (!durch) (!ohne)




Welche Präposition verlangt in der Regel den Akkusativ? (für) (!bei) (!seit) (!von)




Welche Gruppe besteht nur aus Wechselpräpositionen? (in auf unter zwischen) (!mit nach seit von) (!für ohne gegen durch) (!wegen trotz während dank)




Welcher Satz bezeichnet einen Ort und verlangt deshalb bei der Wechselpräposition den Dativ? (Das Buch liegt auf dem Tisch) (!Ich lege das Buch auf den Tisch) (!Wir stellen die Kiste vor die Tür) (!Sie hängt das Bild an die Wand)




Welche Bedeutung hat die Präposition vor im Satz Wir treffen uns vor der Schule? (lokal) (!temporal) (!kausal) (!modal)




Warum kann der Satz Ben erzählt Tom dass er gewonnen hat unklar sein? (Das Pronomen er kann sich auf Ben oder Tom beziehen) (!Die Präposition fehlt immer) (!Das Verb steht im falschen Kasus) (!Das Wort gewonnen ist ein Pronomen)




Was ist beim Einsatz eines KI-Grammatikchecks besonders wichtig? (Vorschläge prüfen und nur begründete Änderungen übernehmen) (!Jeden Vorschlag automatisch übernehmen) (!Persönliche Daten in den Text schreiben) (!Nur auf Rechtschreibung achten)





Memory

Personalpronomen verweist auf Personen oder Dinge
Possessivpronomen zeigt Zugehörigkeit
Reflexivpronomen bezieht sich auf das Subjekt zurück
Demonstrativpronomen weist besonders hervor
Relativpronomen leitet einen Relativsatz ein
Interrogativpronomen fragt nach Personen oder Dingen
Indefinitpronomen bezeichnet unbestimmt
Wechselpräposition verbindet Ort oder Ziel mit unterschiedlichem Kasus





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Personalpronomen sie ersetzt Mira in Mira kommt. Sie lächelt.
Possessivpronomen unser zeigt Zugehörigkeit in unser Heft.
Relativpronomen das verbindet in das Buch, das ich lese.
Dativpräposition mit verlangt den Dativ.
Akkusativpräposition für verlangt den Akkusativ.
Wechselpräposition in kann bei Orts- und Zielangaben Dativ oder Akkusativ verlangen.





Kreuzworträtsel

Pronomen Welche Wortart kann für ein Nomen stehen oder darauf verweisen?
Präposition Welche Wortart drückt Beziehungen wie Ort oder Zeit aus?
Akkusativ Welcher Kasus steht nach für und ohne?
Dativ Welcher Kasus steht nach mit und seit?
Relativsatz Welcher Nebensatz wird oft durch der, die oder das eingeleitet?
Possessiv Welcher Wortstamm bezeichnet Zugehörigkeit bei mein und dein?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Pronomen können auf bereits genannte Personen oder Dinge

.
Ein Personalpronomen verändert seine Form je nach

.
Possessivpronomen zeigen häufig eine

an.
Relativpronomen leiten einen

ein.
Präpositionen stellen Beziehungen zwischen Wörtern oder Wortgruppen

.
Die Präposition mit verlangt den

.
Die Präposition für verlangt den

.
Bei Wechselpräpositionen zeigt der Dativ häufig einen

an.
Bei Wechselpräpositionen zeigt der Akkusativ häufig ein

an.
Pronomen verbessern den Textzusammenhang nur dann, wenn ihr Bezug

ist.
Eine KI-Hilfe sollte Vorschläge liefern, die Du selbst

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Pronomen-Sammlung: Suche in einem selbst geschriebenen Absatz mindestens acht Pronomen. Ordne sie verschiedenen Pronomenarten zu und markiere ihre Bezugswörter.
  2. Präpositions-Foto: Fotografiere oder zeichne einen Schreibtisch mit mehreren Gegenständen. Formuliere dazu sechs Sätze mit lokalen Präpositionen wie auf, unter, neben, vor, hinter und zwischen.
  3. Satzumbau: Schreibe fünf Sätze mit wiederholten Nomen so um, dass passende Personalpronomen den Text flüssiger machen.
  4. Wo oder wohin: Erfinde zu drei Wechselpräpositionen jeweils ein Satzpaar mit Ortsangabe und Zielangabe.


Standard

  1. Mini-Geschichte: Schreibe eine Geschichte mit etwa 120 Wörtern. Verwende mindestens vier verschiedene Pronomenarten und acht Präpositionen. Markiere sie anschließend.
  2. Satzpuzzle gestalten: Entwickle für eine Partnerin oder einen Partner sechs Satzhälften, die nur dann zusammenpassen, wenn Pronomenbezug und Präposition stimmen.
  3. Bedeutungswechsel: Untersuche die Präposition vor in drei verschiedenen Bedeutungen und erstelle zu jeder Bedeutung einen eigenen Beispielsatz mit Erklärung.
  4. Grammatik-Erklärvideo: Plane ein kurzes Video von höchstens zwei Minuten, in dem Du mit Gegenständen den Unterschied zwischen in der Kiste und in die Kiste erklärst.


Schwer

  1. Textkohärenz prüfen: Überarbeite einen eigenen älteren Text. Markiere unklare Pronomenbezüge und ungenaue Präpositionalangaben. Begründe mindestens fünf Änderungen.
  2. KI-Grammatikcheck testen: Lass einen selbst geschriebenen Text mit dem Kurs-Prompt prüfen. Vergleiche die KI-Hinweise mit Deiner eigenen Analyse und dokumentiere mindestens drei Übereinstimmungen oder Unterschiede.
  3. Sprachvergleich: Vergleiche mit einer Dir bekannten weiteren Sprache, wie Personenbezüge oder Ortsangaben ausgedrückt werden. Beschreibe mindestens zwei Gemeinsamkeiten und zwei Unterschiede, ohne ganze Lehrbuchtexte zu übernehmen.
  4. Erklärstation entwickeln: Entwickle eine Lernstation mit Bild, Kurztext, zwei Einsetzübungen und einer Transferaufgabe zu Pronomen und Präpositionen. Teste sie mit einer anderen Person und verbessere sie nach dem Feedback.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Textzusammenhang analysieren: Vergleiche zwei Versionen eines kurzen Textes, eine mit vielen Nomenwiederholungen und eine mit sinnvoll eingesetzten Pronomen. Erkläre, welche Version leichter zu lesen ist und warum.
  2. Mehrdeutigkeit beheben: Der Satz „Sara sagt Lena, dass sie später kommt“ ist mehrdeutig. Formuliere mindestens zwei eindeutige Varianten und erkläre, wie Du den Bezug geklärt hast.
  3. Präpositionsbedeutung übertragen: Erkläre an drei eigenen Beispielen, wie dieselbe Präposition unterschiedliche Bedeutungen haben kann, etwa lokal, temporal oder kausal.
  4. Kasus begründen: Entscheide in neuen Satzpaaren zwischen Dativ und Akkusativ bei Wechselpräpositionen. Begründe nicht nur mit Wo oder wohin, sondern mit Ort oder Ziel.
  5. Redigieren: Überarbeite einen kurzen Text, in dem Pronomenformen und Präpositionen absichtlich fehlerhaft sind. Begründe jede Korrektur mit einer Regel oder Bedeutungsentscheidung.
  6. KI-Urteil prüfen: Eine KI schlägt eine Änderung an einer Präposition oder einem Pronomen vor. Entscheide, ob sie sinnvoll ist, und begründe Deine Entscheidung mit Form, Funktion und Bedeutung.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du Sprache nicht nur benennen, sondern bewusst verwenden und erklären kannst.

  1. Du kannst mindestens fünf wichtige Pronomenarten sicher unterscheiden und ihre Funktion im Satz erklären.
  2. Du kannst Personalpronomen in Nominativ, Akkusativ und Dativ passend einsetzen.
  3. Du kannst Pronomenbezüge in Texten erkennen und Mehrdeutigkeiten überarbeiten.
  4. Du kannst häufige Präpositionen nach lokaler, temporaler, modaler oder kausaler Bedeutung untersuchen.
  5. Du kennst wichtige Dativ-, Akkusativ- und Wechselpräpositionen und begründest die Kasuswahl.
  6. Du kannst eigene Sätze und kurze Texte so überarbeiten, dass sie präzise, zusammenhängend und verständlich sind.
  7. Du kannst KI-Feedback kritisch prüfen und begründen, welche Vorschläge Du übernimmst oder ablehnst.




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