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D6 G - Von Erlebnissen und Erfahrungen erzählen

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D6 G - Von Erlebnissen und Erfahrungen erzählen



D6 G - Von Erlebnissen und Erfahrungen erzählen


Einleitung

In diesem aiMOOC lernst Du, ein eigenes Erlebnis oder eine wichtige Erfahrung so zu erzählen, dass andere Dir gut folgen können. Du übst eine nachvollziehbare Reihenfolge, den Aufbau aus Einleitung, Hauptteil und Schluss, passende Wörter für Gefühle und abwechslungsreiche Verben. Das Niveau ist für die 6. Klasse auf G-Niveau angelegt: Die Erklärungen sind kurz, die Aufgaben bauen Schritt für Schritt aufeinander auf und Du bekommst Hilfen sowie Möglichkeiten zur Selbstkontrolle.

Eine Erlebniserzählung berichtet davon, was jemand erlebt hat. Eine Erfahrung ist oft das, was man aus einem Erlebnis gelernt hat. Beispiel: Du verpasst fast den Bus. Das ist ein Erlebnis. Danach nimmst Du Dir vor, früher loszugehen. Das ist eine Erfahrung.

Bildimpuls: Schau das Foto an. Überlege zuerst nur, was Du wirklich sehen kannst. Erfinde noch nichts dazu. Danach darfst Du aus dem Bild einen möglichen Erzählanlass entwickeln. Genau diese Trennung zwischen Beobachtung und Erfindung brauchst Du später auch bei der KI-Aufgabe.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du:

  1. Erzählreihenfolge: Ereignisse so ordnen, dass sie zeitlich und logisch zusammenpassen.
  2. Einleitung: knapp sagen, wer beteiligt ist, wann und wo etwas geschieht.
  3. Hauptteil: wichtige Handlungsschritte ausführlicher erzählen und einen Höhepunkt gestalten.
  4. Schluss: das Erlebnis sinnvoll beenden und eine Erfahrung oder Reaktion nennen.
  5. Gefühle: Gefühle benennen und durch Körperreaktionen, Gedanken und Handlungen zeigen.
  6. Verben: passende, genaue Verben statt häufiger Allerweltswörter verwenden.
  7. Schreibprozess: planen, schreiben, prüfen und verbessern.
  8. KI: eine automatisch erzeugte Erzählung auf logische Reihenfolge und unnötige Erfindungen prüfen.


Erlebnisse verständlich erzählen

Eine gute Erzählung braucht einen roten Faden. Die Zuhörenden oder Lesenden sollen jederzeit verstehen können, was zuerst, danach und am Ende passiert. Eine einfache Grundregel lautet:

Erst ordnen – dann erzählen – danach prüfen.

Hilfreiche Zeitwörter und Satzanfänge sind zum Beispiel: zuerst, dann, danach, kurz darauf, plötzlich, wenig später, schließlich, am Ende. Nutze solche Wörter aber nicht in jedem Satz. Sie sollen die Reihenfolge klären, nicht den Text vollstopfen.


Hörimpuls: Was könnte passiert sein?

Höre die Geräusche. Schreibe noch keine ganze Geschichte. Notiere nur mögliche Beobachtungen oder Vermutungen.

Aufgabe mit Hilfestufen:

  1. Hilfe 1: Nenne drei Dinge, die Du hörst.
  2. Hilfe 2: Ordne die Geräusche in eine mögliche Reihenfolge.
  3. Hilfe 3: Formuliere drei kurze Sätze mit zuerst, dann und schließlich.
  4. Feedback: Prüfe: Passt jeder Satz zu einem hörbaren Geräusch oder hast Du etwas erfunden? Eine Erfindung ist nicht automatisch falsch, aber Du solltest wissen, was Beobachtung und was Erfindung ist.


Aufbau einer Erlebniserzählung

Eine gut verständliche Erlebniserzählung besteht meistens aus Einleitung, Hauptteil und Schluss. Die Teile sind unterschiedlich wichtig und unterschiedlich lang.

Teil Aufgabe Leitfragen G-Niveau-Merksatz
Einleitung Einstieg und Orientierung Wer? Wann? Wo? Was ist die Ausgangssituation? Kurz starten, damit man weiß, worum es geht.
Hauptteil Handlung Schritt für Schritt erzählen Was passiert? Was verändert sich? Was ist der Höhepunkt? Der Hauptteil ist am längsten.
Schluss Erlebnis beenden und Wirkung zeigen Wie endet es? Wie fühlst Du Dich danach? Was hast Du gelernt? Kurz abschließen, nichts Neues anfangen.


Einleitung

Die Einleitung gibt Orientierung. Sie beantwortet nicht jedes Detail, sondern nur das Wichtigste. Eine einfache Einleitung kann so aufgebaut sein:

Wann + wo + wer + Ausgangssituation

Beispiel: „Am Samstagmittag fuhr ich mit meinem Freund Ben zum Sportplatz.“

Das reicht schon, um die Situation zu eröffnen. Die spannende Handlung kommt erst danach.

Schreibgerüst – Einleitung:

Stufe Hilfe Dein Satz
Stufe 1 Am … war ich mit … in/auf/bei … Schreibe einen vollständigen Satz.
Stufe 2 Nutze die Fragen Wer? Wann? Wo? Formuliere selbst.
Stufe 3 Schreibe eine Einleitung ohne Satzstarter. Prüfe danach, ob die wichtigsten W-Fragen geklärt sind.

Feedback: Wenn Deine Einleitung schon das Ende verrät oder viele Nebensachen enthält, kürze sie.


Hauptteil

Im Hauptteil passiert das eigentliche Erlebnis. Erzähle nicht alles gleich ausführlich. Unwichtige Wege oder Wartezeiten können kurz bleiben. Wichtige Momente erzählst Du genauer.

Eine mögliche Reihenfolge:

  1. Ausgangssituation verändert sich.
  2. Ein Problem entsteht.
  3. Die Spannung steigt.
  4. Ein Höhepunkt wird erreicht.
  5. Das Problem wird gelöst oder die Situation klärt sich.

Videoauftrag: Notiere zwei Techniken, mit denen eine Erzählung spannender werden kann. Probiere danach genau eine Technik in einem eigenen Satz aus.


Schluss

Der Schluss rundet das Erlebnis ab. Er ist meistens kurz. Du kannst sagen, wie die Situation endet, wie Du Dich danach fühlst oder was Du daraus gelernt hast.

Beispiel: „Als wir endlich trocken unter dem Vordach standen, musste ich lachen. Seitdem nehme ich bei dunklen Wolken lieber eine Regenjacke mit.“

Nicht passend wäre ein Schluss, der plötzlich ein völlig neues Problem beginnt: „Dann kam ein Hubschrauber und brachte uns in ein anderes Land.“ Das wirkt ohne Vorbereitung unlogisch.


Gefühle zeigen statt nur nennen

Gefühle machen Erzählungen lebendig. Du kannst ein Gefühl direkt nennen oder durch Körperreaktionen, Gedanken und Handlungen zeigen.

Beispiele:

Gefühl Nur genannt Besser gezeigt
Angst Ich hatte Angst. Mein Herz klopfte schnell, und ich hielt den Atem an.
Freude Ich freute mich. Ich grinste und riss die Arme hoch.
Überraschung Ich war überrascht. Ich blieb stehen und starrte auf die offene Tür.
Ärger Ich war wütend. Ich presste die Lippen zusammen und stapfte davon.
Erleichterung Ich war erleichtert. Ich atmete tief aus und meine Schultern wurden locker.

Merke: Gefühle müssen zur Situation passen. Eine glaubwürdige Erzählung braucht nicht in jedem Satz ein neues Gefühl.


Passende Verben

Genaue Verben helfen Dir, eine Handlung klar zu erzählen. Statt immer gehen, machen, sagen zu verwenden, kannst Du passendere Verben wählen.

Häufiges Verb Passende Verben Beispiel
gehen schleichen, rennen, stapfen, eilen, schlendern Ich rannte zur Bushaltestelle.
sagen rufen, flüstern, fragen, antworten, stammeln „Warte!“, rief ich.
sehen entdecken, bemerken, erkennen, beobachten Plötzlich entdeckte ich die Pfütze.
machen bauen, öffnen, tragen, lösen, reparieren Ben reparierte die abgesprungene Kette.

Mini-Aufgabe mit Feedback: Verbessere den Satz „Ich ging schnell zur Tür und sagte laut, dass sie aufmachen soll.“ Eine mögliche Verbesserung ist: „Ich rannte zur Tür und rief, dass sie aufmachen solle.“ Deine Lösung darf anders sein, wenn die Verben zur Situation passen.


Erzählkarten

Nutze die Karten, wenn Dir keine Idee einfällt. Wähle jeweils eine Karte aus jeder Zeile. Danach baust Du daraus einen kurzen Erzählplan.

Karte Möglichkeit A Möglichkeit B Möglichkeit C
Figur Du und ein Freund Du und ein Geschwisterkind Du allein
Ort Schulweg Sportplatz Freibad
Zeit nach Schulschluss Samstagvormittag früher Abend
Auslöser plötzlich starker Regen verlorener Schlüssel kaputte Fahrradkette
Gefühl Sorge Überraschung Erleichterung
Geräusch Klingeln Donner quietschende Bremse
Schluss Hilfe bekommen selbst eine Lösung finden aus dem Fehler etwas lernen

Regel: Die Karten sind Ideenhilfen. Du musst nicht alles übernehmen. Wichtig ist, dass die Geschichte logisch bleibt.


Interaktives Schreibgerüst


Schritt 1: Reihenfolge planen

Bevor Du formulierst, schreibe fünf kurze Stichpunkte. Jeder Stichpunkt enthält nur einen Handlungsschritt.

Schritt Frage Satzstarter
Anfang Wo und mit wem beginnt das Erlebnis? Zuerst …
Veränderung Was passiert anders als erwartet? Plötzlich …
Problem Was macht die Situation schwierig? Kurz darauf …
Höhepunkt Was ist der spannendste Moment? Genau in diesem Moment …
Lösung Wie endet das Problem? Schließlich …

Feedback: Lies nur Deine fünf Stichpunkte. Versteht eine andere Person den Ablauf? Wenn nicht, ändere zuerst den Plan und erst danach den Text.


Schritt 2: Erzählen mit Hilfen

Hilfe A – stark gestützt: Nutze diese Satzanfänge: „Am … war ich … . Zuerst … . Plötzlich … . Ich fühlte …, weil … . Dann … . Genau in diesem Moment … . Schließlich … . Am Ende … .“

Hilfe B – mittel: Nutze nur die Wörter: Ort – Person – Problem – Gefühl – Höhepunkt – Lösung – Erfahrung.

Hilfe C – frei: Schreibe ohne Satzstarter. Prüfe anschließend mit der Checkliste.


Schritt 3: Selbstkontrolle

Prüffrage Ja Noch verbessern
Kann man erkennen, was zuerst und was später passiert?
Ist die Einleitung kurz und verständlich?
Ist der Hauptteil am ausführlichsten?
Gibt es einen klaren Höhepunkt?
Zeige ich mindestens ein Gefühl?
Verwende ich mehrere passende Verben?
Beginnt der Schluss kein neues Abenteuer?
Passt meine Erfahrung zum Erlebten?


Medienaufgabe: Aus Bild und Ton erzählen

Schau Dir das Bild an und höre danach einen Ton. Erfinde eine kurze Erzählung mit höchstens sieben Sätzen. Du darfst erfinden, aber Deine Erfindungen müssen zum Bild und zum Ton passen.

Hilfestufe 1: Nutze die Wörter Fahrrad – Regen – Klingel – plötzlich – erleichtert.

Hilfestufe 2: Plane erst drei Schritte: Anfang – Problem – Lösung.

Hilfestufe 3: Schreibe frei und markiere danach zwei genaue Verben.

Feedback: Prüfe, ob Deine Geschichte eine sinnvolle Ursache und Folge enthält. Beispiel: „Die Klingel ertönte, deshalb schaute ich nach vorn“ ist nachvollziehbar. „Die Klingel ertönte, deshalb begann die Sonne zu sprechen“ wäre ohne weiteren Erzählgrund unpassend.


Kurzes Lernvideo: Aufbau einer Geschichte

Videoauftrag: Achte besonders auf Einleitung, Hauptteil und Schluss. Übertrage das Gezeigte auf eine Erlebniserzählung. Notiere nach dem Video je einen Merksatz für jeden Teil.


KI-Aufgabe: Logik und unnötige Erfindungen prüfen

Künstliche Intelligenz kann Texte automatisch erzeugen. Ein KI-Text kann flüssig klingen und trotzdem unlogisch sein oder Dinge erfinden, die nicht in der Vorgabe stehen. Deshalb gilt: Nicht nur lesen – prüfen.

Vorgegebener Erzählkern:

Gesicherte Information Inhalt
Zeit Samstagmittag
Personen Mia und Ben
Ort Weg zum Sportplatz
Ereignis 1 Es beginnt stark zu regnen.
Ereignis 2 Bens Fahrradkette springt ab.
Ereignis 3 Mia und Ben schieben die Fahrräder zu einer Bushaltestelle.
Ende Dort warten sie, bis der Regen schwächer wird.

Beispiel einer automatisch erzeugten Erzählung:

„Am Samstagmittag waren Mia und Ben auf dem Weg zum Sportplatz. Unter der Bushaltestelle warteten sie schon auf besseres Wetter. Danach sprang Bens Fahrradkette ab. Es regnete plötzlich stark. Mia zog einen roten Regenschirm aus ihrem Rucksack, obwohl in der Vorgabe kein Regenschirm genannt wird. Ben telefonierte mit seinem Onkel, der zufällig Abschleppwagenfahrer war und fünf Minuten später kam. Erst danach schoben die beiden ihre Fahrräder zur Bushaltestelle. Dort warteten sie, bis der Regen schwächer wurde.“

Dein Prüfauftrag:

  1. Logische Reihenfolge: Markiere mindestens zwei Stellen, an denen die Reihenfolge nicht stimmt.
  2. Erfindung: Unterstreiche Informationen, die nicht im Erzählkern stehen.
  3. Relevanz: Entscheide bei jeder Erfindung: Könnte sie sinnvoll ergänzt werden oder ist sie unnötig?
  4. Überarbeiten: Schreibe die Geschichte in richtiger Reihenfolge neu. Füge höchstens zwei neue Details ein.
  5. Transparenz: Markiere Deine neu erfundenen Details mit einem Pluszeichen am Rand.

Hilfestufe 1: Ordne zuerst nur diese vier Handlungen: Regen beginnt – Kette springt ab – Fahrräder werden geschoben – beide warten.

Hilfestufe 2: Frage bei jedem Zusatz: „Steht das in der Vorgabe?“ und „Brauche ich das wirklich?“

Hilfestufe 3: Prüfe Ursache und Folge: Kann das Spätere erst passieren, nachdem das Frühere geschehen ist?

Feedback: Eine gute Lösung verschiebt das Warten an der Bushaltestelle ans Ende, lässt den Regen vor dem Schutzsuchen beginnen und behandelt Regenschirm, Onkel und Abschleppwagen als nicht belegte Zusätze. Ein einzelnes passendes Detail kann eine Erzählung anschaulicher machen. Viele unbegründete Zusätze können den roten Faden zerstören.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was hilft am meisten dabei, eine Erzählung nachvollziehbar zu machen? (Ereignisse in logischer Reihenfolge erzählen) (!Möglichst viele Personen einführen) (!Jeden Satz mit plötzlich beginnen) (!Das Ende zuerst verraten)




Welche Aufgabe hat die Einleitung? (Sie nennt knapp wichtige Angaben zu Personen Zeit und Ort) (!Sie erzählt den Höhepunkt ausführlich) (!Sie löst das Problem vollständig) (!Sie beginnt ein neues Erlebnis)




Welcher Teil ist meistens am längsten? (Der Hauptteil) (!Die Überschrift) (!Die Einleitung) (!Der Schluss)




Was passt gut in den Schluss? (Eine kurze Reaktion oder Erfahrung aus dem Erlebnis) (!Ein völlig neues Problem) (!Eine lange Liste von Nebenfiguren) (!Eine zweite unabhängige Geschichte)




Welche Formulierung zeigt ein Gefühl besonders anschaulich? (Mein Herz klopfte und ich hielt den Atem an) (!Ich war irgendwie) (!Es war halt so) (!Dann passierte etwas)




Welches Verb ist genauer als gehen wenn jemand sehr schnell zur Tür will? (Rennen) (!Sein) (!Haben) (!Machen)




Welche Wörter helfen beim Ordnen der Zeitfolge? (Zuerst danach schließlich) (!Blau rund leise) (!Tisch Heft Lampe) (!Vielleicht ziemlich sehr)




Was solltest Du bei einem automatisch erzeugten KI Text prüfen? (Logik und unbelegte Erfindungen) (!Nur die Schriftgröße) (!Nur die Anzahl der Sätze) (!Ob jedes Wort besonders lang ist)




Was ist ein guter Höhepunkt? (Der spannendste oder entscheidende Moment des Erlebnisses) (!Die Überschrift) (!Die Namensliste der Figuren) (!Eine Erklärung vor Beginn der Handlung)




Wann ist ein erfundenes Detail in einer Erzählung passend? (Wenn es zur Vorgabe passt und den roten Faden nicht stört) (!Wenn es besonders unwahrscheinlich ist) (!Wenn es die Reihenfolge unverständlich macht) (!Wenn es der Vorgabe widerspricht)





Memory

Einleitung Wer wann wo
Hauptteil Handlung und Höhepunkt
Schluss Ende und Erfahrung
Erleichterung Tief ausatmen
Rennen Schnelles Fortbewegen
Schließlich Signal für das Ende der Reihenfolge





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Einleitung Orientierung am Anfang
Hauptteil Ausführliche Handlung
Höhepunkt Spannendster Moment
Schluss Abschluss des Erlebnisses
Erfahrung Erkenntnis aus dem Erlebten





Drag and Drop: Logische Reihenfolge

Ordne die passenden Handlungsschritte zu. Erzählphase
Mia und Ben fahren los Ausgangssituation
Starker Regen beginnt Veränderung
Die Fahrradkette springt ab Problem
Beide schieben die Fahrräder zur Haltestelle Lösungssuche
Sie warten geschützt auf schwächeren Regen Abschluss





Kreuzworträtsel

Einleitung Welcher Teil nennt zu Beginn wichtige Angaben zu Personen Zeit und Ort?
Hauptteil Welcher Teil enthält die ausführliche Handlung und den Höhepunkt?
Schluss Welcher Teil rundet die Erzählung ab?
Gefühl Was kannst Du durch Gedanken Körperreaktionen und Handlungen zeigen?
Reihenfolge Was muss logisch sein damit man einer Erzählung gut folgen kann?
Erfahrung Wie nennt man eine Erkenntnis die man aus einem Erlebnis gewinnt?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Eine Erlebniserzählung braucht eine nachvollziehbare

.
Die

gibt Orientierung zu Personen Zeit und Ort.
Der längste Teil ist meistens der

.
Der spannendste oder entscheidende Moment heißt

.
Der

beendet das Erlebnis und kann eine Erfahrung nennen.
Mit genauen

wird die Handlung anschaulicher.
Gefühle können durch Gedanken Handlungen und

gezeigt werden.
Zeitwörter wie zuerst danach und schließlich machen die

deutlicher.
Bei einem KI Text musst Du prüfen ob die Handlung

aufgebaut ist.
Nicht belegte Zusätze einer KI sind mögliche

und müssen kritisch geprüft werden.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Drei-Satz-Erzählung: Erzähle ein kleines Erlebnis in genau drei Sätzen mit zuerst, dann und schließlich.
  2. Gefühle zeigen: Wähle Freude, Angst oder Erleichterung und schreibe zwei Sätze, die das Gefühl zeigen, ohne das Gefühlswort zu verwenden.
  3. Starke Verben: Ersetze in fünf kurzen Sätzen die Verben gehen, machen und sagen durch passendere Verben.
  4. Bildimpuls: Schreibe zum Fahrrad-im-Regen-Bild eine kurze Einleitung mit Wer, Wann und Wo.


Standard

  1. Erzählkarten-Projekt: Wähle aus jeder Erzählkarten-Zeile eine Möglichkeit und verfasse daraus eine Erlebniserzählung mit Einleitung, Hauptteil und Schluss.
  2. Hörgeschichte: Nutze mindestens zwei der eingebetteten Geräusche als Schreibimpuls und schreibe eine logisch geordnete Geschichte mit höchstens zwölf Sätzen.
  3. Partnerfeedback: Tausche Deinen Text mit einer Partnerperson. Gebt euch Rückmeldung zu Reihenfolge, Gefühlen und Verben. Verbessere danach zwei Stellen.
  4. KI-Erzählcheck: Lass Dir mit einem schulisch erlaubten KI-Werkzeug zu einem vorgegebenen Erzählkern eine kurze Erzählung erzeugen. Markiere logische Sprünge und alle Informationen, die die KI ohne Vorgabe ergänzt hat. Begründe, welche Zusätze Du behalten würdest.


Schwer

  1. Zwei Perspektiven: Erzähle dasselbe Erlebnis zuerst aus Deiner Sicht und danach aus Sicht einer zweiten beteiligten Person. Vergleiche die Gefühle und Wahrnehmungen.
  2. Spannungsüberarbeitung: Nimm einen eigenen Text und überarbeite nur den Höhepunkt. Nutze Körperreaktion, Geräusch, genaues Verb und einen kurzen Satz.
  3. Interviewprojekt: Führe ein kurzes Interview mit einer Person über ein harmloses, gut erinnerbares Erlebnis. Ordne die Aussagen anschließend zu Einleitung, Hauptteil, Schluss und Erfahrung.
  4. Video-Erzählung: Produziere ein kurzes Audio oder Video, in dem Du ein eigenes Erlebnis klar gegliedert erzählst. Nutze vorher einen Erzählplan und danach die Selbstkontroll-Checkliste.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Reihenfolge begründen: Du erhältst sechs durcheinandergeratene Sätze einer Erlebniserzählung. Bringe sie in eine sinnvolle Reihenfolge und begründe zwei Deiner Entscheidungen mit Ursache und Folge.
  2. Text verbessern: In einer kurzen Erzählung kommen fünfmal gehen und viermal sagen vor. Ersetze mindestens fünf dieser Verben passend und erkläre, wie sich die Wirkung verändert.
  3. Gefühl aus Handlung erschließen: Lies eine Szene, in der eine Figur zittert, sich umsieht und leiser spricht. Benenne ein mögliches Gefühl und begründe Deine Vermutung mit Textsignalen.
  4. Schluss prüfen: Vergleiche zwei Schlussteile. Entscheide, welcher das Erlebnis besser abrundet und welcher unnötig ein neues Problem beginnt. Begründe.
  5. KI und Wahrheit: Vergleiche einen Erzählkern mit einer automatisch erzeugten Erzählung. Trenne belegte Angaben von Erfindungen und entscheide, welche Ergänzungen sinnvoll, unnötig oder widersprüchlich sind.
  6. Transfer: Erkläre, warum eine logisch geordnete Erzählung auch beim mündlichen Berichten eines Missverständnisses oder Unfalls hilfreich ist.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis solltest Du zeigen, dass Du:

  1. eine klare und nachvollziehbare Reihenfolge herstellen kannst,
  2. eine kurze Einleitung mit wichtigen W-Fragen formulierst,
  3. einen ausführlicheren Hauptteil mit Höhepunkt schreibst,
  4. einen passenden Schluss ohne neues Problem gestaltest,
  5. Gefühle durch passende sprachliche Mittel sichtbar machst,
  6. genaue und abwechslungsreiche Verben nutzt,
  7. Deinen Text mit einer Checkliste überarbeiten kannst,
  8. bei automatisch erzeugten Texten zwischen Vorgabe, sinnvoller Ergänzung und unbelegter Erfindung unterscheiden kannst.




OERs zum Thema

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Mediennachweise und freie Lernmedien

  1. Wikimedia Commons – Fahrradfahrt im Regen
  2. Wikimedia Commons – Fahrrad im Regen
  3. Wikimedia Commons – Emotionsdarstellung
  4. Wikimedia Commons – Freude
  5. Wikimedia Commons – Überraschung
  6. Wikimedia Commons – Regengeräusch
  7. Wikimedia Commons – Fahrradklingel
  8. Wikimedia Commons – Regen Donner Schritte


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