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IM5 - Video aufnehmen und schneiden

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IM5 - Video aufnehmen und schneiden




IM5 - Video aufnehmen und schneiden


Einleitung

Ein gutes Video entsteht nicht zufällig. Du entscheidest, was im Bild zu sehen ist, wie gut man etwas hört, in welcher Reihenfolge die Bilder erscheinen und wo Du im Schnitt kürzt. In diesem aiMOOC für die 5. Klasse trainierst Du genau diese vier Grundideen: Bildausschnitt, Ton, Reihenfolge und einfachen Schnitt.

Du brauchst dafür keine Profi-Ausrüstung. Ein Smartphone oder Tablet, ein ruhiger Standort, eventuell ein Stativ oder eine feste Unterlage und Kopfhörer zum Kontrollhören reichen für viele Schulvideos aus. Wichtiger als teure Technik sind ein klarer Plan, ruhige Aufnahmen und verständlicher Ton.

Am Ende kannst Du kurze Videos für vier typische Situationen planen und gestalten: einen Projektbericht, eine Anleitung, ein Interview und eine Schulveranstaltung. Dabei lernst Du auch, warum Persönlichkeitsrechte wichtig sind und warum Du Menschen nicht einfach ungefragt filmen oder veröffentlichen darfst.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, warum unterschiedliche Bildausschnitte unterschiedliche Informationen zeigen. Du kannst eine kurze Aufnahmefolge planen, störende Nebengeräusche erkennen, passende Clips auswählen, einfache Schnitte setzen und vor einer Aufnahme prüfen, ob Du Personen überhaupt filmen darfst.

Du trainierst außerdem Medienkompetenz, Zusammenarbeit und Verantwortung: Ein gutes Schulvideo soll verständlich, respektvoll und sicher sein.


Vor dem Dreh: Erst planen, dann aufnehmen

Bevor Du auf den Aufnahmeknopf drückst, überlege Dir: Was soll das Publikum am Ende verstehen? Diese Frage ist wichtiger als jede Kamerafunktion. Aus ihr entsteht ein kleiner Drehplan.

Für ein 30- bis 60-sekündiges Video reichen oft wenige geplante Einstellungen. Du kannst dafür ein Storyboard zeichnen. In jedes Kästchen kommt eine grobe Skizze: Was sieht man? Wer spricht? Welcher Ton ist wichtig? Danach nummerierst Du die Bilder in der gewünschten Reihenfolge.

Mini-Beispiel: Anleitung „Papierflieger falten“

Reihenfolge Bild Ton Zweck
Start Tisch und Papier in einer Übersicht Kurzer Satz: „Heute falten wir einen Papierflieger.“ Thema zeigen
Handlung Hände in Nahaufnahme Erklärung der einzelnen Faltungen Wichtige Details zeigen
Ergebnis Fertiger Papierflieger „Fertig!“ Ergebnis zeigen

Wenn Du vorher planst, musst Du später weniger wegschneiden. Außerdem vergisst Du seltener wichtige Bilder.


Die 5-Fragen-Probe vor jeder Aufnahme

  1. Ziel: Was sollen die Zuschauerinnen und Zuschauer hier verstehen?
  2. Bildausschnitt: Muss man den Ort, die Person oder ein kleines Detail sehen?
  3. Ton: Kann man die wichtige Stimme deutlich hören?
  4. Reihenfolge: Welche Einstellung kommt davor und welche danach?
  5. Rechte: Darf ich die erkennbaren Personen filmen und das Video in der geplanten Form zeigen?


Bildausschnitt: Was sieht man im Bild?

Ein Bildausschnitt bestimmt, wie viel die Kamera zeigt. Für den Anfang genügen drei besonders nützliche Größen.


Totale oder Weitaufnahme

Die Totale zeigt viel Umgebung. Sie beantwortet die Frage: Wo passiert etwas?

Beispiel: Bei einer Schulveranstaltung filmst Du zuerst die ganze Bühne. Bei einem Projektbericht zeigst Du den ganzen Basteltisch. Bei einer Anleitung sieht man kurz alle Materialien.


Mittlere Einstellung

Die mittlere Einstellung zeigt eine Person oder Handlung gut, ohne zu nah zu sein. Sie beantwortet: Wer macht etwas?

Beispiel: Bei einem Interview sieht man die befragte Person etwa ab Brust oder Hüfte. Bei einem Projektbericht zeigt eine Schülerin ihr Modell und erklärt den nächsten Schritt.


Nahaufnahme

Die Nahaufnahme zeigt Details. Sie beantwortet: Was ist gerade besonders wichtig?

Beispiel: Hände kleben zwei Teile zusammen. Ein Knopf wird gedrückt. Ein Schild mit dem Projektnamen wird kurz gezeigt. Im Interview kann eine nähere Einstellung den Gesichtsausdruck stärker betonen.


Eine einfache Einstellungsfolge

Eine verständliche Reihenfolge kann so aussehen: Überblick – Person – Detail – Ergebnis. Du musst nicht immer genau diese Reihenfolge verwenden. Sie hilft aber, eine Handlung so zu filmen, dass das Publikum nicht die Orientierung verliert.

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Die freie Beispielsequenz oben zeigt, wie sich eine Handlung durch unterschiedliche Einstellungsgrößen abwechslungsreicher erzählen lässt.

Achte beim Beispielvideo besonders darauf, wie weit oder nah die Kamera jeweils am Motiv ist. Für Klasse 5 reicht zunächst die Frage: Zeige ich gerade Ort, Person oder Detail?


Kamera ruhig halten

Unruhige Bilder lenken ab. Halte das Smartphone mit beiden Händen, stütze die Arme am Körper ab oder lege das Gerät auf eine feste Unterlage. Wenn Du ein Stativ verwendest, prüfe zuerst, ob es sicher steht.

Bewege die Kamera nur, wenn die Bewegung wirklich etwas erklärt. Für eine Anleitung ist eine ruhige Aufnahme oft besser als ständiges Schwenken oder Zoomen.


Ton: Hören ist genauso wichtig wie Sehen

Ein Video mit gutem Bild, aber unverständlicher Sprache ist schwer zu nutzen. Deshalb prüfst Du den Ton vor der eigentlichen Aufnahme.


Drei einfache Tonregeln

  1. Abstand: Gehe mit dem Aufnahmegerät näher an die sprechende Person heran, statt aus großer Entfernung aufzunehmen.
  2. Ruhe: Schließe wenn möglich Türen und Fenster und meide laute Flure, Lüfter oder Musik im Hintergrund.
  3. Kontrolle: Nimm einen kurzen Testsatz auf und höre ihn mit Kopfhörern ab.

Wenn zwei Personen sprechen, darf die Kamera nicht so weit weg stehen, dass nur noch Hall und Nebengeräusche ankommen. Ein ruhiger Raum ist oft wichtiger als ein besonderes Mikrofon.

Ton-Experiment: Nimm denselben Satz einmal aus etwa einem Meter Entfernung und einmal vom anderen Ende des Raumes auf. Vergleiche die Verständlichkeit. So hörst Du direkt, warum Abstand und Raumakustik wichtig sind.


Ton bei vier typischen Videoarten

Videoart Wichtigster Ton Typische Gefahr
Projektbericht Kurze Erklärsätze Zu viele Personen reden gleichzeitig
Anleitung Klare Schritt-für-Schritt-Erklärung Rascheln oder Klappern ist lauter als die Stimme
Interview Stimme der befragten Person Große Entfernung zum Mikrofon
Schulveranstaltung Ansagen, Musik oder Auftritt Sehr laute Umgebung und Publikum

Bei einer Schulveranstaltung gilt: Du musst nicht alles aufnehmen. Oft ist ein kurzer, gut verständlicher Ausschnitt besser als ein langer, unruhiger Mitschnitt.


Reihenfolge: Bilder erzählen eine Handlung

Ein einzelner Clip zeigt nur einen Moment. Erst die Reihenfolge macht daraus eine kleine Geschichte.

Stell Dir vor, Du filmst den Bau eines Modells. Wenn Du zuerst das fertige Modell, dann die Materialsuche und danach den ersten Bau-Schritt zeigst, wirkt die Handlung möglicherweise verwirrend. Eine klare Reihenfolge hilft dem Publikum.


Drei einfache Erzählmuster

Projektbericht: Ausgangslage – Arbeit – Problem – Lösung – Ergebnis.

Anleitung: Material – Schritt 1 – Schritt 2 – Schritt 3 – Ergebnis.

Interview: Vorstellung – Frage – Antwort – passende Zusatzbilder – Schluss.

Schulveranstaltung: Ort – Beginn – Höhepunkt – Reaktion – Abschluss.

Du kannst diese Muster in einem Storyboard vorbereiten. Die Reihenfolge darf später im Schnitt noch verändert werden.


Anschluss: Passt ein Bild zum nächsten?

Wenn eine Person im ersten Clip eine Schere in der rechten Hand hält und im nächsten Clip plötzlich eine ganz andere Handlung beginnt, kann das verwirren. Beim einfachen Filmschnitt achtest Du deshalb darauf, dass aufeinanderfolgende Clips logisch zusammenpassen.

Ein guter Trick: Filme eine Handlung aus mehreren passenden Perspektiven. Zum Beispiel zuerst die ganze Person, dann die Hände und anschließend das Ergebnis. So kannst Du im Schnitt leichter zwischen den Bildern wechseln.


Einfacher Schnitt: Weglassen, ordnen, verbinden

Beim Filmschnitt wählst Du aus Deinen Aufnahmen die nützlichen Teile aus. Du musst nicht jede Aufnahme verwenden.

Viele Schnittprogramme arbeiten mit einer Zeitleiste. Darauf liegen die Clips in der Reihenfolge, in der sie später abgespielt werden.


Die vier wichtigsten Schnittschritte

  1. Auswählen: Behalte nur Clips, die etwas Wichtiges zeigen oder erklären.
  2. Kürzen: Schneide lange Pausen, verwackelte Anfänge und unnötige Enden weg.
  3. Ordnen: Lege die Clips in eine verständliche Reihenfolge.
  4. Prüfen: Schau das ganze Video an und kontrolliere Bild, Ton, Reihenfolge und Rechte.

Für Deinen ersten Schnitt brauchst Du keine spektakulären Übergänge. Ein normaler harter Schnitt zwischen zwei passenden Clips ist meistens genug.

Das Video zeigt viele Schnittfunktionen. Für Klasse 5 konzentrierst Du Dich auf die einfachen Werkzeuge: Clip auswählen, Anfang und Ende kürzen, Reihenfolge ändern und Ton prüfen.


Was bedeutet B-Roll?

B-Roll sind Zusatzbilder, die über eine Erklärung oder ein Interview gelegt werden können. Während jemand über das Schulprojekt spricht, kann man zum Beispiel das Modell, Hände bei der Arbeit oder das fertige Ergebnis sehen.

B-Roll macht ein Video nicht nur abwechslungsreicher. Sie kann auch helfen, einen Schnitt in einem Interview zu verdecken oder eine Erklärung verständlicher zu machen.


Use-Case: Projektbericht

Ein Projektbericht zeigt, was Ihr gemacht habt, wie Ihr gearbeitet habt und was dabei herauskam.

Beispiel: „Unsere Brücke aus Papier“

Clip Bildausschnitt Inhalt
1 Totale Arbeitsplatz und Team
2 Mittlere Einstellung Eine Person erklärt die Aufgabe
3 Nahaufnahme Hände falten und kleben
4 Nahaufnahme Ein Problem wird sichtbar
5 Mittlere Einstellung Das Team zeigt die Lösung
6 Totale Fertige Brücke und Test

Beim Schnitt entfernst Du Wiederholungen. Wenn jemand einen Satz zweimal sagt, nimm die verständlichere Version. Zeige lieber sechs klare Clips als zwanzig ähnliche.


Use-Case: Anleitung

Eine Anleitung muss so gefilmt sein, dass jemand die Handlung nachmachen kann. Deshalb sind Detailaufnahmen besonders wichtig.

Beispiel: „So pflanzen wir Kresse“

  1. Materialaufnahme: Zeige Schale, Watte, Wasser und Samen in einer ruhigen Übersicht.
  2. Nahaufnahme: Zeige, wie die Watte eingelegt wird.
  3. Nahaufnahme: Zeige, wie wenig Wasser gebraucht wird.
  4. Detail: Zeige die Samen beim Verteilen.
  5. Ergebnis: Zeige die fertige Schale und später die gewachsene Kresse.

Sprich langsam und gib pro Einstellung nur eine wichtige Information. Wenn Deine Hände den entscheidenden Schritt verdecken, filme ihn noch einmal.


Use-Case: Interview

Bei einem Interview zählt vor allem: gute Fragen, verständlicher Ton und ein ruhiger Bildausschnitt.


Interview vorbereiten

Frage die Person vor der Aufnahme, ob sie gefilmt werden möchte und wofür das Video verwendet wird. Kläre bei Schülerinnen und Schülern zusätzlich die schulischen Einwilligungsregeln.

Bereite drei bis fünf kurze Fragen vor. Gute Fragen lassen sich nicht nur mit „Ja“ oder „Nein“ beantworten.

Beispiel: „Was hat Dir an unserem Projekt am meisten gefallen?“ „Was war schwierig?“ „Welchen Tipp würdest Du einer anderen Klasse geben?“


Interview aufnehmen

Stelle die Kamera ruhig auf. Achte auf einen passenden mittleren Bildausschnitt. Die sprechende Person sollte gut zu hören sein. Filme zusätzlich ein paar passende Detailbilder, die Du später als B-Roll verwenden kannst.

Das Beispielvideo ist ausführlicher als das, was Du in Klasse 5 brauchst. Beobachte vor allem Bildaufbau, Ton und Vorbereitung.


Use-Case: Schulveranstaltung

Eine Schulveranstaltung ist schwieriger zu filmen als eine wiederholbare Anleitung. Ein Auftritt passiert vielleicht nur einmal. Deshalb planst Du vorher.


Vor der Veranstaltung

Kläre mit einer Lehrkraft, wo Du filmen darfst, wen Du filmen darfst und wofür das Video bestimmt ist. Suche einen Platz, von dem aus Du niemanden störst und keine Fluchtwege blockierst.

Prüfe Akku, Speicherplatz und Ton. Überlege Dir, welche drei oder vier Momente wirklich wichtig sind: zum Beispiel Eröffnung, ein Auftritt, Applaus und Abschluss.


Während der Veranstaltung

Bleibe bei wichtigen Momenten möglichst ruhig. Zoome nicht ständig hinein und hinaus. Filme kurze Zusatzbilder vom Raum, von Dekorationen oder Gegenständen, wenn dabei keine ungewollt erkennbaren Personen aufgenommen werden.

Bei großem Publikum ist besonders wichtig: Nicht automatisch davon ausgehen, dass jede sichtbare Person einer Aufnahme oder Veröffentlichung zugestimmt hat.


Persönlichkeitsrechte: Erst fragen, dann filmen

Beim Filmen geht es nicht nur um Technik. Menschen haben Rechte an ihrer Darstellung und an ihrer privaten Kommunikation. Für Schulprojekte gilt deshalb eine einfache Sicherheitsregel: Wenn Du nicht sicher weißt, dass Du filmen und das Ergebnis in der geplanten Form zeigen darfst, frag eine Lehrkraft und filme die Person zunächst nicht.


Recht am eigenen Bild

In Deutschland dürfen Bildnisse grundsätzlich nur mit Einwilligung der abgebildeten Person verbreitet oder öffentlich gezeigt werden. Für Minderjährige ist die Einwilligung besonders sorgfältig zu klären. In der Schule gelten zusätzlich schulische Datenschutz- und Einwilligungsregeln.

Es gibt gesetzliche Ausnahmen, aber auf diese solltest Du Dich in einem Projekt der 5. Klasse nicht selbst berufen. Die praktische Regel lautet: Einwilligung klären, bevor Du erkennbare Personen aufnimmst oder veröffentlichst.


Keine heimlichen Tonaufnahmen

Nichtöffentlich gesprochene Worte dürfen nicht einfach heimlich aufgenommen werden. Deshalb: Starte bei einem Interview oder Gespräch die Aufnahme erst, wenn alle Beteiligten wissen, dass aufgenommen wird.


Einwilligung bedeutet auch: Zweck erklären

Sag vor der Aufnahme, wofür das Video gedacht ist. Ein Video, das nur im Klassenraum gezeigt werden soll, ist etwas anderes als ein Video auf einer öffentlichen Website oder einer Videoplattform.

Besonders bei Schulveranstaltungen darfst Du ein Video nicht einfach selbst ins Internet stellen. Veröffentlichung und Weitergabe müssen mit der Schule und den erforderlichen Einwilligungen geklärt sein.


Was tun, wenn jemand nicht gefilmt werden möchte?

Respektiere das sofort. Du kannst stattdessen Gegenstände, Hände, Plakate oder Ergebnisse filmen, solange niemand gegen seinen Willen erkennbar wird. Manchmal kann ein Schnitt oder eine Verpixelung helfen, aber es ist besser, problematische Aufnahmen von Anfang an zu vermeiden.

Achte außerdem darauf, dass keine privaten Informationen im Bild zu sehen sind, zum Beispiel Adressen, Telefonnummern, Namenslisten oder persönliche Chatnachrichten.


Auch Musik und Bilder haben Rechte

Neben Persönlichkeitsrechten gibt es Urheberrecht. Verwende für Musik, Bilder oder Grafiken nur Material, das Du selbst erstellt hast oder für das eine passende Nutzung erlaubt ist. Freie Inhalte können zum Beispiel unter Creative Commons stehen. Prüfe trotzdem immer die jeweilige Lizenz.


Qualitätscheck vor dem Export

Sieh Dein Video vollständig an, bevor Du es abgibst.

Prüffrage Ja oder noch verbessern?
Versteht man in den ersten Sekunden, worum es geht?
Sind wichtige Personen oder Gegenstände passend im Bild?
Ist Sprache gut verständlich?
Ist die Reihenfolge logisch?
Sind unnötige Pausen und verwackelte Stellen gekürzt?
Sind alle Einwilligungen und schulischen Regeln geklärt?
Sind keine privaten Daten ungewollt sichtbar?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Einstellung eignet sich besonders, um einen Ort oder eine ganze Bühne zu zeigen? (Totale) (!Nahaufnahme) (!Detailaufnahme) (!Tonspur)




Welche Einstellung eignet sich besonders, um Hände beim Falten zu zeigen? (Nahaufnahme) (!Totale) (!Abspann) (!Tonprobe)




Was solltest Du vor einer wichtigen Aufnahme mit Sprache tun? (Einen kurzen Tontest aufnehmen und anhören) (!Die Kamera möglichst weit weg stellen) (!Alle Nebengeräusche lauter machen) (!Sofort mit dem fertigen Dreh beginnen)




Was ist ein sinnvoller erster Schritt beim Videoschnitt? (Nützliche Clips auswählen) (!Alle Effekte gleichzeitig einschalten) (!Jeden Clip doppelt verwenden) (!Die Reihenfolge zufällig festlegen)




Warum ist ein Storyboard hilfreich? (Es plant Bilder und Reihenfolge vor dem Dreh) (!Es ersetzt die Einwilligung gefilmter Personen) (!Es macht jedes Mikrofon automatisch besser) (!Es veröffentlicht das Video selbstständig)




Was ist B-Roll? (Zusatzbildmaterial, das eine Erklärung oder ein Interview ergänzt) (!Eine heimliche Tonaufnahme) (!Ein kaputter Videoclip) (!Nur der letzte Titel eines Videos)




Was gilt bei einem Interview mit einer erkennbaren Person? (Vorher klären, ob Aufnahme und geplante Nutzung erlaubt sind) (!Immer heimlich aufnehmen) (!Nur den Ton ohne Wissen der Person aufnehmen) (!Das Video automatisch öffentlich hochladen)




Was macht eine Anleitung besonders verständlich? (Klare Reihenfolge und passende Detailaufnahmen) (!Viele zufällige Kamerabewegungen) (!Möglichst laute Hintergrundmusik) (!Ungeplante Sprünge zwischen den Schritten)




Was solltest Du bei einer Schulveranstaltung vor dem Filmen klären? (Wo und wen Du filmen darfst und wofür das Video gedacht ist) (!Nur welche Übergänge im Schnittprogramm bunt sind) (!Wie viele Filter auf jedes Bild passen) (!Ob die Kamera ständig zoomen kann)




Warum ist ein normaler Schnitt für Anfänger oft besser als viele Effekte? (Er verbindet passende Clips klar und unauffällig) (!Er macht Einwilligungen überflüssig) (!Er verbessert automatisch jeden Ton) (!Er ersetzt die Planung vor dem Dreh)





Memory

Totale Zeigt Ort und Umgebung
Nahaufnahme Zeigt ein wichtiges Detail
Storyboard Plant Bilder vor dem Dreh
Mikrofon Nimmt Schall auf
Schnitt Kürzt und ordnet Clips
Einwilligung Erlaubnis für Aufnahme oder Nutzung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Totale Überblick über den Ort
Mittlere Einstellung Person und Handlung
Nahaufnahme Kleines wichtiges Detail
Tontest Verständlichkeit vor dem Dreh prüfen
Schnitt Clips kürzen und ordnen




...


Kreuzworträtsel

Totale Welche Einstellung zeigt viel Umgebung?
Nahaufnahme Welche Einstellung zeigt ein kleines wichtiges Detail?
Mikrofon Welches Gerät nimmt Schall auf?
Storyboard Wie heißt ein gezeichneter Plan für die Bildfolge?
Schnitt Wie nennt man das Kürzen und Ordnen von Videoclips?
Einwilligung Wie heißt die Zustimmung zu einer Aufnahme oder Nutzung?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Eine

zeigt viel von einem Ort oder einer Umgebung.
Eine

zeigt ein wichtiges Detail besonders groß.
Ein

hilft Dir, die Bildfolge vor dem Dreh zu planen.
Vor einer Sprachaufnahme solltest Du einen kurzen

machen.
Beim Filmen solltest Du die Kamera möglichst

halten.
Im Schnitt werden unnötige Stellen durch

entfernt.
Auf einer

liegen Clips in ihrer späteren Reihenfolge.
Zusatzbilder zu einem Interview nennt man oft

.
Vor dem Filmen erkennbarer Personen musst Du die nötige

klären.
Nichtöffentliche Gespräche dürfen nicht einfach

aufgenommen werden.
Bei einer Schulveranstaltung solltest Du zuerst eine

nach den Regeln fragen.
Vor der Abgabe solltest Du das ganze Video noch einmal

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Bildausschnitt-Detektiv: Filme denselben Gegenstand als Totale, mittlere Einstellung und Nahaufnahme. Erkläre anschließend, welche Information jede Einstellung liefert.
  2. Tonvergleich: Nimm denselben Satz an einem ruhigen und an einem lauten Ort auf. Vergleiche, welche Aufnahme besser verständlich ist und warum.
  3. Vier-Bilder-Anleitung: Plane eine einfache Handlung in genau vier Einstellungen und zeichne dazu ein Storyboard.
  4. Schnittübung: Nimm drei kurze Clips auf und ordne sie so, dass eine verständliche Mini-Handlung entsteht.


Standard

  1. Projektbericht drehen: Erstellt in einer Kleingruppe einen 60- bis 90-sekündigen Bericht über ein Unterrichtsprojekt mit mindestens drei unterschiedlichen Bildausschnitten.
  2. Anleitung filmen: Produziere eine kurze Anleitung, in der jede wichtige Handlung als passende Detailaufnahme zu sehen ist.
  3. Mini-Interview: Plane drei offene Fragen, kläre die Einwilligung und filme ein kurzes Interview mit verständlichem Ton und ruhigem Bild.
  4. Fehler finden: Drehe absichtlich eine Aufnahme mit drei Problemen, zum Beispiel schlechtem Ton, unruhigem Bild und unklarer Reihenfolge. Tauscht die Videos und erklärt, wie Ihr sie verbessern würdet.


Schwer

  1. Schulveranstaltungsplan: Entwickle einen Drehplan für eine Schulveranstaltung mit Kameraorten, wichtigen Momenten, Tonplanung und einem Abschnitt zu Einwilligungen.
  2. B-Roll-Challenge: Drehe ein Interview und ergänze es mit mindestens vier passenden Zusatzbildern, die Aussagen sichtbar machen.
  3. Zwei Schnittfassungen: Schneide dieselben Clips einmal als sachlichen Projektbericht und einmal als spannende Kurzfassung. Vergleiche die Wirkung der Reihenfolge.
  4. Rechte-Checkliste: Erstellt für Eure Klasse eine verständliche Checkliste „Darf ich das filmen und zeigen?“ und besprecht sie mit einer Lehrkraft.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Bildausschnitt begründen: Du sollst zeigen, wie ein kleines Modell funktioniert. Entscheide, wann Du Totale, mittlere Einstellung und Nahaufnahme verwendest, und begründe jede Entscheidung.
  2. Tonproblem lösen: Ein Interview wurde in einem halligen Flur aufgenommen. Entwickle einen Plan, wie Du die nächste Aufnahme mit denselben einfachen Geräten deutlich verständlicher machst.
  3. Reihenfolge verbessern: Ein Video zeigt zuerst das Ergebnis, dann eine zufällige Detailaufnahme und danach erst die Aufgabe. Ordne die Inhalte für einen klaren Projektbericht und erkläre Deine Entscheidung.
  4. Schnittentscheidung: Zwei fast gleiche Clips zeigen denselben Arbeitsschritt. Einer ist scharf, aber der Satz endet zu früh; der andere ist vollständig, aber leicht verwackelt. Erkläre, welchen Clip Du wählen oder wie Du beide sinnvoll kombinieren würdest.
  5. Rechte-Fall: Bei einem Schulfest laufen im Hintergrund Kinder durchs Bild, deren Einwilligung nicht geklärt ist. Entwickle zwei Möglichkeiten, wie Du trotzdem einen sicheren und brauchbaren Beitrag gestalten kannst.
  6. Transferaufgabe: Plane ein 45-sekündiges Video zu einem Thema Deiner Wahl. Beschreibe Ziel, Bildfolge, Ton, Schnitt und Rechteprüfung so, dass eine andere Gruppe Deinen Plan umsetzen könnte.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig:

  1. Planung: Ein einfacher Drehplan oder ein Storyboard zeigt Ziel und Reihenfolge des Videos.
  2. Bildausschnitt: Mindestens drei bewusst gewählte Einstellungen unterstützen die Verständlichkeit.
  3. Tonqualität: Sprache ist klar verständlich und wurde vor dem Dreh getestet.
  4. Schnitt: Unnötige Stellen sind entfernt und die Clips sind logisch geordnet.
  5. Anwendungsbezug: Das Video erfüllt seinen Zweck als Projektbericht, Anleitung, Interview oder Bericht über eine Schulveranstaltung.
  6. Persönlichkeitsrechte: Einwilligungen und schulische Regeln wurden vor Aufnahme und Nutzung geklärt.
  7. Reflexion: Du kannst erklären, welche Entscheidungen bei Bild, Ton, Reihenfolge und Schnitt gut funktioniert haben und was Du beim nächsten Mal verbessern würdest.




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