IM6 - Mit KI ein Erklärvideo planen

IM6 - Mit KI ein Erklärvideo planen
IM6 - Mit KI ein Erklärvideo planen
Ein gutes Erklärvideo beginnt nicht mit der Aufnahme, sondern mit einer guten Planung. In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du mit KI Ideen sammelst, einen verständlichen Sprechertext entwickelst, ein Storyboard planst und Vorschläge Schritt für Schritt verbesserst. Die KI ist dabei ein Werkzeug: Sie kann Dir Entwürfe machen, aber sie ist keine sichere Faktenquelle. Bevor Du ein Video produzierst, prüfst Du deshalb alle wichtigen Aussagen mit verlässlichen Quellen.

Einleitung
Ein Erklärvideo zeigt, wie etwas funktioniert, wie etwas gemacht wird oder wie ein Zusammenhang verstanden werden kann. Für Klasse 6 ist ein gutes Erklärvideo meist kurz, klar und Schritt für Schritt aufgebaut. Du brauchst keine perfekte Filmtechnik. Viel wichtiger ist, dass Deine Erklärung stimmt, zur Zielgruppe passt und so geplant ist, dass Bild und Sprache zusammenarbeiten.
Ein Storyboard ist eine gezeichnete oder schematische Vorschau auf die späteren Szenen. Es hilft Dir zu entscheiden, was man sieht, was man hört und in welcher Reihenfolge die Erklärung abläuft. Dadurch kannst Du Fehler schon vor der Aufnahme entdecken.

In diesem Kurs arbeitest Du mit fünf konkreten Use-Cases:
- Mathematischer Lösungsweg: Ein Rechenweg wird sichtbar und nachvollziehbar erklärt.
- Experiment: Durchführung, Beobachtung und Erklärung werden sauber getrennt.
- Arbeitsablauf: Ein Prozess wird in eine eindeutige Reihenfolge gebracht.
- Beruf: Tätigkeiten werden sachlich und quellenbasiert vorgestellt.
- MOOCwiki-Lernkurs: Ein digitaler Lernweg wird als kurze Anleitung erklärt.
Das wichtigste Prinzip lautet: Erst prüfen, dann planen, dann produzieren.
Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du ein Erklärvideo für Klasse 6 so vorbereiten, dass ein anderes Kind den Inhalt verstehen kann. Du kannst eine Zielgruppe festlegen, eine Kernfrage formulieren, Fakten vor der Produktion prüfen, einen KI-Entwurf kritisch beurteilen, einen Sprechertext überarbeiten, ein Storyboard erstellen und Rückmeldungen in eine verbesserte Fassung einarbeiten. Außerdem kannst Du erklären, warum eine KI zwar beim Formulieren und Strukturieren helfen kann, aber keine Quelle ersetzt.
Was KI bei der Planung kann – und was nicht

KI kann Dir beim Ideensammeln, Vereinfachen, Ordnen, Formulieren, Vergleichen von Varianten und Überarbeiten helfen. Du kannst zum Beispiel fragen: „Erkläre dieses Thema für Klasse 6 in höchstens sechs kurzen Sätzen“ oder „Schlage fünf Bilder für ein Storyboard vor“.
KI kann aber falsche, veraltete oder erfundene Aussagen erzeugen. Solche plausibel klingenden Fehler werden bei Sprachmodellen häufig als Halluzinationen bezeichnet. Deshalb gilt für jede sachliche Aussage: Prüfe sie an einer geeigneten Quelle, bevor Du sie in Dein Video übernimmst.
Ein KI-Text ist also am besten ein Entwurf. Du bleibst Redakteurin oder Redakteur Deines Videos und entscheidest, was richtig, verständlich und passend ist.
Die Vier-Fragen-Regel für jeden KI-Vorschlag
Bevor ein KI-Satz in Dein Drehbuch kommt, fragst Du:
- Stimmt das? Kann ich die Aussage mit einer Quelle belegen oder selbst sicher nachrechnen?
- Verstehe ich das? Könnte ich den Satz ohne KI in eigenen Worten erklären?
- Passt das zur Zielgruppe? Versteht eine sechste Klasse die Wörter und Beispiele?
- Hilft das im Video? Braucht die Zuschauerin oder der Zuschauer diese Information wirklich?
Datenschutz und faire Mediennutzung
Gib in KI-Werkzeuge keine privaten Daten ein, die für die Aufgabe nicht nötig sind. Verwende keine Namen, Adressen, Passwörter oder persönliche Informationen über Mitschülerinnen und Mitschüler. Fotos, Stimmen und Videos von Personen verwendest Du nur nach den Regeln Deiner Schule und mit der nötigen Einwilligung. Für Bilder und andere Medien sind freie Inhalte, zum Beispiel von Wikimedia Commons, besonders praktisch. Prüfe trotzdem die jeweilige Lizenz und die Angaben zur Urheberschaft.
Der Planungsweg: Sieben Schritte bis zum drehfertigen Erklärvideo

Ein Erklärvideo wird übersichtlich, wenn Du immer denselben Planungsweg nutzt.
Schritt 1: Eine klare Lernfrage festlegen
Formuliere eine Frage, die das Video beantworten soll. Eine gute Lernfrage ist konkret. „Brüche“ ist zu groß. „Wie addiere ich ein Halb und ein Viertel?“ ist besser. „Experimente“ ist zu groß. „Warum bleibt Papier in einem umgedrehten Glas unter Wasser trocken?“ ist besser.
KI-Vorschlag: „Formuliere aus dem Thema Bruchrechnung drei Lernfragen für Klasse 6. Jede Frage soll in einem Erklärvideo von etwa einer Minute beantwortbar sein.“
Deine Prüfung: Wähle nur eine Frage und prüfe, ob sie zum Unterricht passt.
Schritt 2: Zielgruppe und Vorwissen bestimmen
Für Klasse 6 solltest Du nicht automatisch Fachbegriffe voraussetzen. Notiere, was die Lernenden bereits kennen und was neu erklärt werden muss. Wenn ein Fachwort wichtig ist, erkläre es direkt.
KI-Vorschlag: „Welche drei Begriffe muss eine sechste Klasse kennen, um diese Erklärung zu verstehen? Kennzeichne Begriffe, die ich kurz erklären sollte.“
Deine Prüfung: Vergleiche den Vorschlag mit Eurem Unterricht. KI kennt Euren genauen Lernstand nicht.
Schritt 3: Faktencheck vor dem Schreiben

Schreibe die wichtigsten Behauptungen Deines geplanten Videos als Faktenliste auf. Prüfe jede Behauptung. Bei Mathematik rechnest Du nach. Bei Naturwissenschaften nutzt Du seriöse Fach- oder Bildungsquellen. Bei einem Beruf sind offizielle Berufsinfos besser als zufällige Blogbeiträge. Bei einem Arbeitsablauf prüfst Du die Regeln Deiner Schule oder des verwendeten Programms.
Ein einfacher Faktencheck kann so aussehen:
| Behauptung | Prüfweg | Ergebnis |
|---|---|---|
| Ein Halb plus ein Viertel ergibt drei Viertel. | Brüche auf gleichen Nenner bringen und nachrechnen. | geprüft |
| Luft nimmt Raum ein. | Naturwissenschaftliche Bildungsquelle zum Versuch vergleichen. | geprüft |
| Ein bestimmter Abgabe-Button heißt überall gleich. | In der tatsächlich verwendeten Lernplattform nachsehen. | nicht allgemein gültig |
| Tischlerinnen und Tischler bearbeiten Holz und Holzwerkstoffe und stellen daraus Produkte her. | Offizielle Berufsinformation prüfen. | geprüft |
| Jeder MOOCwiki-Lernkurs hat exakt dieselben Abschnitte. | Tatsächliche Kursseite ansehen. | zu allgemein, deshalb umformulieren |
Produktions-Stopp-Regel: Wenn ein wichtiger Fakt noch ungeprüft ist, wird noch nicht aufgenommen.
Schritt 4: Kernbotschaft in einem Satz formulieren
Die Kernbotschaft ist das Wichtigste, was nach dem Video hängen bleiben soll. Sie hilft Dir, Nebensachen zu streichen.
Beispiele:
- Mathematik: „Ungleichnamige Brüche werden vor dem Addieren auf einen gemeinsamen Nenner gebracht.“
- Experiment: „Das Papier bleibt trocken, weil im umgedrehten Glas Luft eingeschlossen ist und Raum einnimmt.“
- Arbeitsablauf: „Eine Aufgabe wird sicher abgegeben, wenn Datei, Speicherort und Upload kontrolliert werden.“
- Beruf: „Tischlerinnen und Tischler planen und fertigen Holzprodukte mit handwerklichen und technischen Verfahren.“
- MOOCwiki-Lernkurs: „Du lernst in einem digitalen Kurs, indem Du Informationen nutzt, Aufgaben bearbeitest und Dein Ergebnis überprüfst.“
Schritt 5: Sprechertext schreiben
Ein guter Sprechertext klingt wie gesprochene Sprache. Nutze kurze Sätze. Erkläre einen Gedanken nach dem anderen. Sage Fachbegriffe nur dann, wenn sie gebraucht werden. Zeige Rechenschritte oder Handlungen genau in dem Moment, in dem Du darüber sprichst.
Ein einfacher Aufbau ist:
- Start: Lernfrage oder Problem.
- Erklärung: Drei bis fünf klare Schritte.
- Ergebnis: Antwort auf die Lernfrage.
- Mini-Check: Eine Frage an die Zuschauerin oder den Zuschauer.
Schritt 6: Storyboard erstellen
Ein Storyboard verbindet Sprechertext und Bild. Es kann sehr einfach gezeichnet sein. Strichmännchen, Pfeile und Kästen reichen völlig aus.
| Szene | Was sieht man? | Was hört man? | Faktencheck | ungefähre Dauer |
|---|---|---|---|---|
| Einstieg | Lernfrage und passendes Bild | kurze Frage | Frage sachlich passend? | kurz |
| Erklärung | Handlung, Skizze oder Rechenschritt | ein Erklärungssatz | Aussage geprüft? | kurz |
| Ergebnis | Endergebnis deutlich sichtbar | Kernaussage | Ergebnis geprüft? | kurz |
| Lerncheck | kleine Aufgabe oder Frage | „Kannst Du ...?“ | Aufgabe lösbar? | kurz |
Schritt 7: Rückmeldung einholen und überarbeiten
Zeige Drehbuch und Storyboard vor der Produktion einer anderen Person. Sie muss das Thema nicht perfekt kennen. Gerade dann merkst Du, ob Deine Erklärung verständlich ist.
Nutze drei Überarbeitungsrunden:
- Runde Verständlichkeit: Wo stolpert jemand über Wörter oder zu schnelle Schritte?
- Runde Fakten: Sind alle Aussagen belegt, nachgerechnet oder vor Ort überprüft?
- Runde Bild und Ton: Sieht man genau das, was im Sprechertext gerade erklärt wird?
Gute KI-Prompts für die Planung
Ein Prompt wird genauer, wenn Du der KI Rolle, Zielgruppe, Aufgabe, Material und Grenzen nennst.
Planungs-Prompt: „Du hilfst mir als Lernvideo-Redaktion. Zielgruppe ist Klasse 6. Thema: [Thema]. Formuliere eine Lernfrage, eine Kernbotschaft und einen Ablauf mit höchstens fünf Erklärschritten. Erfinde keine Fakten. Markiere Aussagen, die ich vor der Produktion prüfen muss.“
Sprechertext-Prompt: „Erstelle einen Sprechertext für Klasse 6 zu [Thema]. Nutze kurze Sätze und erkläre Fachbegriffe. Der Text soll ungefähr eine Minute dauern. Verwende nur die folgenden geprüften Fakten: [Fakten einfügen]. Ergänze am Ende eine Kontrollfrage.“
Storyboard-Prompt: „Erstelle aus diesem geprüften Sprechertext ein Storyboard mit sechs Szenen. Gib pro Szene an: Bildidee, Sprechertext, Texteinblendung und Prüffrage. Keine zusätzlichen Fakten hinzufügen.“
Überarbeitungs-Prompt: „Hier ist mein Entwurf und hier ist das Feedback einer Mitschülerin oder eines Mitschülers. Überarbeite nur die Stellen, die das Feedback betreffen. Zeige zuerst die geänderten Sätze und begründe anschließend kurz jede Änderung.“
Faktencheck-Prompt: „Zerlege diesen Text in einzelne Tatsachenbehauptungen. Erkläre zu jeder Behauptung, welche Art von Quelle zur Prüfung geeignet wäre. Behaupte nicht, dass etwas stimmt, wenn Du es nicht belegen kannst.“
Interaktive Überarbeitung: Vom KI-Entwurf zur besseren Fassung
KI-Vorschläge werden nicht einfach übernommen. In den folgenden Mini-Werkstätten siehst Du, wie eine erste Fassung geprüft und verbessert wird.
Überarbeitung 1: Zu viel auf einmal
KI-Entwurf: „Heute erklären wir Brüche, Nenner, Zähler, Erweitern, Kürzen, Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division.“
Problem: Für ein kurzes Erklärvideo ist das zu viel. Die Lernfrage ist nicht klar.
Verbesserte Fassung: „Wie addierst Du ein Halb und ein Viertel? Das zeigen wir heute in drei Schritten.“
Dein Auftrag: Formuliere aus einem großen Thema aus Deinem Unterricht eine einzige Lernfrage.
Überarbeitung 2: Ein plausibler Rechenfehler
KI-Entwurf – falsch: „Ein Halb plus ein Viertel ist zwei Sechstel, weil man Zähler und Nenner addiert.“
Prüfung: Der Rechenweg ist falsch. Beim Addieren von Brüchen müssen die Brüche zuerst gleichnamig sein. Ein Halb entspricht zwei Vierteln. Zwei Viertel plus ein Viertel ergibt drei Viertel.
Verbesserte Fassung: „Wir erweitern ein Halb zu zwei Vierteln. Jetzt haben beide Brüche den Nenner vier. Zwei Viertel plus ein Viertel sind drei Viertel.“
Dein Auftrag: Markiere in einem eigenen KI-Entwurf jede Zahl und jeden Rechenschritt. Rechne alles selbst nach.
Überarbeitung 3: Eine Erklärung ist zu ungenau
KI-Entwurf: „Das Wasser kommt nicht ins Glas, weil die Luft es wegdrückt.“
Problem: Der Satz ist sehr verkürzt. Entscheidend ist, dass im senkrecht eingetauchten, umgedrehten Glas Luft eingeschlossen ist und Raum einnimmt. Dadurch kann das Wasser nicht einfach den gesamten Innenraum des Glases füllen.
Verbesserte Fassung: „Im umgedrehten Glas ist Luft eingeschlossen. Diese Luft nimmt Raum ein. Solange das Glas gerade bleibt und die Luft nicht entweicht, erreicht das Wasser das Papier oben im Glas nicht.“
Dein Auftrag: Suche in Deinem Text nach Wörtern wie „einfach“, „immer“, „nur“ oder „weil das so ist“. Prüfe, ob Du genauer erklären musst.
Überarbeitung 4: Eine lokale Regel wird fälschlich verallgemeinert
KI-Entwurf: „Klicke immer rechts oben auf den blauen Button Abgeben.“
Problem: Plattformen und Schulregeln unterscheiden sich.
Verbesserte Fassung: „Öffne in Eurer Lernplattform die Abgabefunktion. Prüfe vor dem Hochladen, ob Du im richtigen Kurs und bei der richtigen Aufgabe bist. Die genaue Schaltfläche kann je nach Plattform anders heißen.“
Dein Auftrag: Prüfe jeden Schritt direkt in dem Programm, das Ihr wirklich benutzt.
Überarbeitung 5: Ein Beruf wird zu eng dargestellt
KI-Entwurf: „Tischler bauen Tische.“
Problem: Die Aussage ist nicht komplett falsch, aber viel zu eng. Der Beruf umfasst deutlich mehr Tätigkeiten.
Verbesserte Fassung: „Tischlerinnen und Tischler fertigen und bearbeiten unterschiedliche Holzprodukte. Sie können zum Beispiel Möbel oder Bauteile herstellen, montieren und reparieren. Dabei nutzen sie Handwerkzeuge und Maschinen.“
Dein Auftrag: Prüfe Berufsangaben mit einer aktuellen offiziellen Berufsinformation.
Use-Case 1: Mathematischen Lösungsweg erklären

Lernfrage: Wie rechnest Du ?
Geprüfter Fakt: und .
Beispielskript Mathematik
Szene 1 – Einstieg: „Du hast ein halbes Stück und bekommst noch ein Viertel dazu. Wie viel ist das zusammen?“
Szene 2 – Problem sichtbar machen: „Ein Halb und ein Viertel haben verschiedene Nenner. Wir brauchen gleiche Nenner.“
Szene 3 – Erweitern: „Ein Halb sind zwei Viertel. Wir schreiben also zwei Viertel plus ein Viertel.“
Szene 4 – Addieren: „Jetzt addieren wir die Zähler: zwei plus eins ist drei. Der Nenner bleibt vier.“
Szene 5 – Ergebnis: „Das Ergebnis ist drei Viertel.“
Szene 6 – Lerncheck: „Wie würdest Du ein Viertel plus zwei Viertel rechnen?“
Storyboard Mathematik
| Szene | Bild | Sprechertext | Texteinblendung |
|---|---|---|---|
| Einstieg | Kreis oder Rechteck als Ganzes, eine Hälfte markiert | „Wie viel sind ein Halb plus ein Viertel?“ | 1/2 + 1/4 = ? |
| Nenner vergleichen | 2 und 4 farblich markiert | „Die Nenner sind verschieden.“ | gemeinsame Teile nötig |
| Halb umwandeln | Hälfte in zwei Viertel zerlegen | „Ein Halb entspricht zwei Vierteln.“ | 1/2 = 2/4 |
| Addieren | drei von vier Teilen markiert | „Zwei Viertel plus ein Viertel sind drei Viertel.“ | 2/4 + 1/4 = 3/4 |
| Ergebnis | drei Viertel deutlich zeigen | „Das Ergebnis ist drei Viertel.“ | 3/4 |
| Lerncheck | neue Mini-Aufgabe | „Jetzt Du: ein Viertel plus zwei Viertel?“ | 1/4 + 2/4 = ? |
KI-Überarbeitungsvorschlag: Lass die KI nach dem Schreiben nur die Verständlichkeit prüfen: „Finde Stellen, an denen ein Kind der Klasse 6 einen gedanklichen Sprung machen müsste. Ändere keine Rechenwerte.“
Use-Case 2: Ein Experiment erklären

Lernfrage: Warum bleibt ein Stück Papier in einem umgedrehten Glas unter Wasser trocken, wenn das Glas gerade eingetaucht wird?
Material für die Demonstration: Schüssel mit Wasser, durchsichtiges Glas oder transparenter Becher, trockenes Papier. Das Experiment soll nach den Sicherheitsregeln des Unterrichts und auf einer wasserfesten Arbeitsfläche durchgeführt werden.
Geprüfter Kern: Im umgedrehten Glas ist Luft eingeschlossen. Luft nimmt Raum ein. Wird das Glas senkrecht ins Wasser gedrückt und die Luft bleibt eingeschlossen, kann das Wasser den Raum im Glas nicht vollständig einnehmen. Wird das Glas gekippt, kann Luft als Blasen entweichen und Wasser gelangt hinein.
Beispielskript Experiment
Szene 1 – Frage: „Kann Papier unter Wasser trocken bleiben?“
Szene 2 – Aufbau: „Ich drücke trockenes Papier so in den Boden des Glases, dass es nicht herausfällt.“
Szene 3 – Durchführung: „Jetzt drehe ich das Glas um und tauche es gerade nach unten ins Wasser.“
Szene 4 – Beobachtung: „Das Papier bleibt trocken.“
Szene 5 – Erklärung: „Im Glas war Luft. Sie nimmt Raum ein. Solange sie nicht entweicht, kann das Wasser nicht bis zum Papier vordringen.“
Szene 6 – Vergleich: „Wenn ich das Glas unter Wasser kippe, entweicht Luft in Blasen. Dann kann Wasser ins Glas gelangen.“
Szene 7 – Lerncheck: „Welche Beobachtung zeigt Dir, dass Luft im Glas war?“
Storyboard Experiment
| Szene | Bild | Sprechertext | Prüfhinweis |
|---|---|---|---|
| Frage | Glas, Papier, Wasserschüssel | „Kann Papier unter Wasser trocken bleiben?“ | Frage vor dem Versuch stellen |
| Vorbereitung | Papier oben im umgedrehten Glas | „Das Papier sitzt fest im Glas.“ | Papier muss trocken starten |
| Eintauchen | Glas senkrecht im Wasser | „Das Glas bleibt gerade.“ | Durchführung nicht kippen |
| Ergebnis | trockenes Papier zeigen | „Das Papier ist trocken geblieben.“ | Beobachtung von Erklärung trennen |
| Erklärung | Luftbereich im Glas als Skizze | „Die eingeschlossene Luft nimmt Raum ein.“ | Aussage fachlich geprüft |
| Variation | gekipptes Glas mit Luftblasen | „Beim Kippen kann Luft entweichen.“ | nur durchführen, wenn erlaubt |
| Schluss | Fragezeichen und Luftblasen | „Woran hast Du die Luft erkannt?“ | Lernfrage zurückholen |
KI-Überarbeitungsvorschlag: „Trenne meinen Experimenttext in Durchführung, Beobachtung und Erklärung. Füge keine neuen Versuchsschritte hinzu.“ Danach prüfst Du, ob die Trennung sachlich stimmt.
Use-Case 3: Einen Arbeitsablauf erklären
Ein Erklärvideo zu einem Arbeitsablauf zeigt eine Reihenfolge, die jemand nachmachen kann. Als Beispiel dient hier: Eine Datei kontrolliert speichern und digital abgeben. Die genauen Schaltflächen hängen von Eurer Schule und Eurer Lernplattform ab.
Beispielskript Arbeitsablauf
Szene 1 – Ziel: „Du willst Deine Aufgabe so abgeben, dass sie eindeutig gefunden und geöffnet werden kann.“
Szene 2 – Dateiname: „Gib der Datei einen verständlichen Namen, zum Beispiel Fach, Aufgabe und eine von der Lehrkraft erlaubte Kennzeichnung.“
Szene 3 – Speichern: „Speichere die Datei im vereinbarten Ordner und prüfe, ob sie wirklich dort liegt.“
Szene 4 – Öffnen: „Öffne die gespeicherte Datei noch einmal. Kontrolliere, ob alles vollständig lesbar ist.“
Szene 5 – Abgabe: „Öffne die richtige Aufgabe in Eurer Lernplattform und lade genau diese Datei hoch.“
Szene 6 – Kontrolle: „Prüfe die Bestätigung oder die Dateiansicht. Erst dann ist Dein Arbeitsablauf abgeschlossen.“
Storyboard Arbeitsablauf
| Szene | Bild | Sprechertext | Was muss lokal geprüft werden? |
|---|---|---|---|
| Ziel | Aufgabe und Datei nebeneinander | „So gibst Du eine Datei kontrolliert ab.“ | Welche Abgabeform verlangt die Lehrkraft? |
| Benennen | Dateiname im Eingabefeld | „Nutze einen eindeutigen Dateinamen.“ | Gibt es eine Namensregel? |
| Speichern | Ordnersymbol | „Speichere am vereinbarten Ort.“ | Welcher Ordner? |
| Öffnen | geöffnete Datei mit Haken | „Teste die gespeicherte Datei.“ | Lässt sie sich öffnen? |
| Hochladen | Upload-Symbol ohne konkreten Plattformnamen | „Lade sie bei der richtigen Aufgabe hoch.“ | Wie heißt die Funktion? |
| Prüfen | Haken oder Bestätigung | „Kontrolliere die Abgabe.“ | Welche Bestätigung zeigt das System? |
KI-Überarbeitungsvorschlag: „Formuliere meinen Ablauf plattformneutral. Markiere alle Stellen, die ich in unserer Schulplattform selbst überprüfen muss.“
Use-Case 4: Einen Beruf vorstellen
Für ein Berufsvideo ist eine aktuelle Quelle besonders wichtig, weil sich Ausbildung, Technik und Tätigkeiten verändern können. Als Beispiel verwenden wir den Ausbildungsberuf Tischler/in in Deutschland. Die Bundesagentur für Arbeit beschreibt unter anderem das Herstellen, Bearbeiten, Montieren und Reparieren von Holzprodukten sowie den Einsatz verschiedener Werkzeuge und Maschinen.
Beispielskript Beruf
Szene 1 – Einstieg: „Was macht eigentlich eine Tischlerin oder ein Tischler?“
Szene 2 – Planen: „Am Anfang steht oft ein Auftrag oder eine Idee. Maße und Gestaltung müssen geplant werden.“
Szene 3 – Bearbeiten: „Holz und Holzwerkstoffe werden zum Beispiel gesägt, gehobelt, geschliffen oder anderweitig bearbeitet.“
Szene 4 – Zusammenbauen: „Einzelne Teile werden passend verbunden und zu einem Produkt zusammengesetzt.“
Szene 5 – Montieren und reparieren: „Zum Beruf können auch Montagearbeiten und Reparaturen gehören.“
Szene 6 – Schluss: „Der Beruf verbindet Planung, handwerkliches Arbeiten, Maschinen und Genauigkeit.“
Wichtiger Faktencheck: Wenn Du Ausbildungsdauer, Zugangsvoraussetzungen oder aktuelle Technik nennst, prüfe diese Angaben unmittelbar vor der Produktion erneut in einer aktuellen offiziellen Berufsinformation.
Storyboard Beruf
| Szene | Bildidee | Sprechertext | Quellencheck |
|---|---|---|---|
| Frage | Werkbank und Holz | „Was macht eine Tischlerin oder ein Tischler?“ | Berufsbezeichnung aktuell? |
| Planung | Skizze, Maßband, Plan | „Ein Produkt wird zuerst geplant.“ | Aufgabe durch offizielle Quelle gedeckt? |
| Bearbeitung | Säge, Hobel, Schleifgerät als Symbole | „Holz wird passend bearbeitet.“ | Tätigkeiten geprüft? |
| Verbindung | zwei Werkstücke werden verbunden | „Einzelteile werden zusammengesetzt.“ | Beispiel nicht übertreiben |
| Montage | Möbel oder Tür als Symbol | „Auch Montage kann zum Beruf gehören.“ | aktuelle Berufsbeschreibung prüfen |
| Schluss | Planung plus Werkzeug | „Planung und Handwerk gehören zusammen.“ | Kernaussage mit Quelle abgleichen |
KI-Überarbeitungsvorschlag: „Prüfe meinen Text auf Verallgemeinerungen wie immer, nur, alle oder ausschließlich. Schlage vorsichtigere Formulierungen vor. Erfinde keine Tätigkeiten.“
Use-Case 5: Einen MOOCwiki-Lernkurs erklären

Ein MOOC ist ein Online-Lernangebot. Auf MOOCwiki können Lernkurse Informationen, Medien und unterschiedliche Aufgaben verbinden. Für ein Erklärvideo über einen konkreten Kurs schaust Du Dir zuerst genau die tatsächliche Kursseite an. Erkläre nur Elemente, die dort wirklich vorkommen.
Beispielskript MOOCwiki-Lernkurs
Szene 1 – Einstieg: „Wie arbeitest Du mit einem MOOCwiki-Lernkurs?“
Szene 2 – Orientierung: „Lies zuerst Titel, Einleitung und Lernziel. So weißt Du, worum es geht.“
Szene 3 – Input: „Nutze den Informationstext, Bilder oder Videos, um das Thema zu verstehen.“
Szene 4 – Interaktive Aufgaben: „Bearbeite Quiz, Zuordnungen oder andere Aufgaben, wenn sie im Kurs vorhanden sind.“
Szene 5 – Offene Aufgabe: „Bei offenen Aufgaben wendest Du Wissen selbst an, zum Beispiel in einem eigenen Text, Bild, Modell oder Video.“
Szene 6 – Lernkontrolle: „Am Ende prüfst Du, ob Du Zusammenhänge erklären und das Gelernte auf eine neue Situation übertragen kannst.“
Szene 7 – Schluss: „Ein Lernkurs ist nicht nur zum Anschauen da. Du lernst, indem Du aktiv arbeitest.“
Storyboard MOOCwiki-Lernkurs
| Szene | Bildidee | Sprechertext | Prüfschritt |
|---|---|---|---|
| Start | stilisierte Kursstartseite | „So arbeitest Du mit einem MOOCwiki-Lernkurs.“ | konkrete Kursseite öffnen |
| Orientierung | Titel und Lernziel markieren | „Finde zuerst Thema und Ziel.“ | stimmt die Seitenstruktur? |
| Input | Text, Bild und Video als Symbole | „Nutze die angebotenen Informationen.“ | nur tatsächlich vorhandene Medien zeigen |
| Interaktion | Quiz- und Puzzle-Symbole | „Bearbeite die interaktiven Aufgaben.“ | Aufgabentypen auf der Seite prüfen |
| Eigenarbeit | Stift, Kamera oder Modell | „Wende das Gelernte selbst an.“ | offene Aufgabe wirklich vorhanden? |
| Kontrolle | Haken und Fragezeichen | „Prüfe, was Du erklären und anwenden kannst.“ | Lernkontrolle der Seite ansehen |
| Schluss | Lernende Person aktiv am Kurs | „Aktives Arbeiten macht den Kurs zum Lernweg.“ | keine pauschale Funktion behaupten |
KI-Überarbeitungsvorschlag: Kopiere nicht einfach eine ganze Kursseite in ein KI-Werkzeug. Notiere stattdessen die sichtbaren Kursbestandteile und frage: „Ordne diese Bestandteile in eine kurze Anleitung für Klasse 6. Füge keine Bestandteile hinzu, die nicht in meiner Liste stehen.“
Bild, Sprache und Ton zusammen planen

Ein Video wird verständlicher, wenn Bild und Sprechertext dieselbe Erklärung unterstützen. Wenn Du „zwei Viertel plus ein Viertel“ sagst, sollte im Bild genau dieser Rechenschritt erscheinen. Wenn Du im Experiment über Luft sprichst, kann eine einfache Skizze den eingeschlossenen Luftraum markieren. Wenn Du einen Arbeitsablauf erklärst, zeigst Du pro Szene nur den Schritt, über den Du gerade sprichst.
Texteinblendungen sind am besten kurz. Sie können Zahlen, Fachbegriffe oder die Kernbotschaft zeigen. Ein langer Absatz auf dem Bildschirm konkurriert mit dem gesprochenen Text.
Beim Ton zählt Verständlichkeit. Plane ruhige Sprechpausen nach wichtigen Schritten. Hintergrundmusik ist für eine sachliche Erklärung nicht nötig und darf die Stimme nicht verdecken.
Ein einfaches Qualitätsraster vor der Produktion
Bewerte Deinen Plan vor der Aufnahme. Eine Produktion beginnt erst, wenn die wichtigsten Punkte geklärt sind.
| Prüffrage | Ja | Noch überarbeiten |
|---|---|---|
| Hat das Video genau eine klare Lernfrage? | □ | □ |
| Ist die Kernbotschaft in einem Satz formulierbar? | □ | □ |
| Sind alle wichtigen Fakten geprüft? | □ | □ |
| Sind Rechenwege selbst nachgerechnet? | □ | □ |
| Sind Experiment, Beobachtung und Erklärung getrennt? | □ | □ |
| Sind lokale Abläufe direkt in der echten Umgebung geprüft? | □ | □ |
| Sind Berufsangaben aus einer aktuellen seriösen Quelle? | □ | □ |
| Passt die Sprache zu Klasse 6? | □ | □ |
| Zeigt jede Storyboard-Szene genau einen wichtigen Schritt? | □ | □ |
| Stimmen Bild und Sprechertext miteinander überein? | □ | □ |
| Sind private Daten und fremde Personen geschützt? | □ | □ |
| Sind verwendete Medien rechtlich nutzbar und ihre Lizenzen geprüft? | □ | □ |
Quellenwerkstatt: So prüfst Du Fakten vor der Produktion
Für den Faktencheck dieses Kurses wurden unterschiedliche Quellentypen genutzt. Entscheidend ist nicht, ob eine Quelle „schön aussieht“, sondern ob sie für die konkrete Frage geeignet ist.
- Erklärvideo und Storyboard: Überblicksartikel können Definitionen und Grundbegriffe liefern, zum Beispiel Erklärvideo und Storyboard.
- Bruchrechnung: Rechenregeln lassen sich mathematisch nachrechnen und zusätzlich in einer Fachquelle abgleichen, zum Beispiel Bruchrechnung.
- Experiment: Für „Luft nimmt Raum ein“ eignet sich eine naturwissenschaftliche Bildungsquelle, zum Beispiel astroEDU.
- Berufsorientierung: Für aktuelle Berufsangaben eignet sich eine offizielle Berufsinformation, zum Beispiel BERUFENET Tischler/in.
- Medienkompetenz und Desinformation: Für Unterrichtsfragen können Bildungsleitlinien helfen, zum Beispiel Leitlinien der Europäischen Kommission.
- KI-Fehler: Anbieter und Forschung beschreiben, dass Sprachmodelle plausibel klingende falsche Aussagen erzeugen können. Ein Beispiel ist Warum Sprachmodelle halluzinieren.
- MOOCwiki: Für einen konkreten Lernkurs ist die tatsächliche Kursseite die wichtigste Quelle. Eine allgemeine Projektbeschreibung findest Du zum Beispiel unter MOOCwiki.org auf MOOCit.
Teamarbeit bei der Videoplanung
In einer Gruppe kann jede Person eine klare Aufgabe übernehmen. Eine Person achtet auf die Fakten, eine auf die Verständlichkeit, eine auf das Storyboard und eine auf die Übereinstimmung von Bild und Text. Rollen können gewechselt werden. Wichtig ist, dass am Ende alle erklären können, warum die Inhalte richtig sind und warum die gewählte Darstellung zum Lernziel passt.
Ein hilfreicher Feedbacksatz lautet: „Ich verstehe bis zu dieser Stelle ..., dann fehlt mir ...“ Ein zweiter lautet: „Diese Aussage müsste noch geprüft werden, weil ...“ So wird Feedback konkret und hilft bei der Überarbeitung.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was muss vor der Produktion eines sachlichen Erklärvideos mit KI besonders geschehen? (Wichtige Fakten müssen mit geeigneten Quellen geprüft werden) (!Der erste KI-Entwurf muss sofort aufgenommen werden) (!Jede Szene muss Hintergrundmusik enthalten) (!Das Video muss länger als zehn Minuten sein)
Wozu dient ein Storyboard? (Es plant Szenen sowie das Zusammenspiel von Bild und Sprache) (!Es ersetzt den Faktencheck vollständig) (!Es berechnet automatisch alle Aufgaben) (!Es ist nur eine Liste mit Dateinamen)
Was ist bei einem mathematischen Erklärvideo besonders wichtig? (Jeder Rechenschritt muss selbst nachgerechnet und nachvollziehbar gezeigt werden) (!Nur das Endergebnis muss sichtbar sein) (!Nenner dürfen beim Addieren immer direkt addiert werden) (!Ein Rechenweg darf absichtlich ausgelassen werden)
Was sollte bei einem Experiment getrennt dargestellt werden? (Durchführung Beobachtung und Erklärung) (!Titel Farbe und Musik) (!Kamera Mikrofon und Akku) (!Schule Pause und Hausaufgabe)
Warum sollte eine KI nicht als einzige Faktenquelle dienen? (Sie kann plausibel klingende falsche Aussagen erzeugen) (!Sie kann grundsätzlich keine Sätze formulieren) (!Sie kann keine Überschriften vorschlagen) (!Sie darf niemals Texte vereinfachen)
Welche Lernfrage ist für ein kurzes Erklärvideo am passendsten? (Wie addiere ich ein Halb und ein Viertel) (!Erkläre die gesamte Mathematik) (!Zeige alles über Naturwissenschaften) (!Erkläre alle Berufe der Welt)
Was ist bei einem Arbeitsablauf in einer Lernplattform wichtig? (Die Schritte müssen in der tatsächlich verwendeten Plattform geprüft werden) (!Jede Plattform hat dieselben Schaltflächen) (!Ein KI-Text kennt automatisch alle Schulregeln) (!Die Kontrolle nach dem Hochladen ist unnötig)
Welche Quelle ist für aktuelle Informationen zu einem Ausbildungsberuf besonders geeignet? (Eine aktuelle offizielle Berufsinformation) (!Ein zufälliger Kommentar ohne Quellenangabe) (!Ein erfundener KI-Text ohne Prüfung) (!Ein Werbespruch auf einem Plakat)
Was macht einen guten Sprechertext für Klasse 6 aus? (Kurze klare Sätze mit nachvollziehbaren Schritten) (!Möglichst viele unbekannte Fachwörter) (!Sehr lange Sätze ohne Pausen) (!Mehrere Themen gleichzeitig)
Wann ist ein Videoplan drehbereit? (Wenn Lernfrage Fakten Sprechertext und Storyboard geprüft sind) (!Sobald die KI einen Titel vorgeschlagen hat) (!Sobald ein Hintergrundbild gefunden wurde) (!Sobald die Kamera eingeschaltet ist)
Memory
| Storyboard | Bildplan der Szenen |
| Sprechertext | Gesprochene Erklärung |
| Faktencheck | Prüfung sachlicher Aussagen |
| Zielgruppe | Menschen für die das Video gedacht ist |
| Kernbotschaft | Wichtigste Aussage des Videos |
| Rückmeldung | Hinweis zur Verbesserung |
| Quelle | Beleg für eine überprüfbare Information |
| Lernfrage | Frage die das Video beantworten soll |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Videoplanung |
|---|---|
| Faktencheck | Aussagen vor der Aufnahme prüfen |
| Sprechertext | Gesprochene Erklärung formulieren |
| Storyboard | Szenen als Bildfolge planen |
| Feedback | Entwurf von anderen prüfen lassen |
| Überarbeitung | Gefundene Probleme gezielt verbessern |
Kreuzworträtsel
| Storyboard | Wie heißt der gezeichnete Plan der Videoszenen? |
| Faktencheck | Wie heißt die Prüfung sachlicher Aussagen vor der Aufnahme? |
| Zielgruppe | Wie nennt man die Menschen für die ein Video geplant wird? |
| Sprechertext | Wie heißt der Text der im Video gesprochen wird? |
| Quellen | Womit werden wichtige Tatsachenbehauptungen überprüft? |
| Schnitt | Wie heißt die spätere Bearbeitung, bei der einzelne Videoaufnahmen zusammengesetzt werden? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Lernfrage: Formuliere zu einem Unterrichtsthema drei mögliche Lernfragen und wähle die Frage aus, die sich am besten in etwa einer Minute erklären lässt. Begründe Deine Wahl.
- Faktencheck: Nimm fünf Sätze aus einem KI-Entwurf. Markiere Tatsachenbehauptungen und notiere zu jeder, wie Du sie überprüfen würdest.
- Sprechertext: Verwandle einen langen Absatz aus Deinem Schulheft in sechs kurze Sätze für Klasse 6. Vergleiche danach Deine Fassung mit einem KI-Vorschlag.
- Storyboard: Zeichne zu einem kurzen Sprechertext sechs einfache Storyboard-Felder. Verwende Pfeile, Symbole und kurze Beschriftungen.
Standard
- Bruchrechnung: Plane ein 60-sekündiges Erklärvideo zu einem selbst gewählten Bruchrechenweg. Rechne jeden Schritt nach und lass eine zweite Person den Lösungsweg prüfen.
- Experiment: Plane ein Video zu einem ungefährlichen Schulversuch. Trenne im Drehbuch deutlich Durchführung, Beobachtung und Erklärung und notiere die verwendete Fachquelle.
- Arbeitsablauf: Dokumentiere einen echten schulischen Arbeitsablauf, zum Beispiel das Speichern und Abgeben einer Datei. Prüfe jeden Schritt in der tatsächlich verwendeten Umgebung.
- Feedback: Tausche Storyboards mit einer Partnerin oder einem Partner. Gib genau drei Hinweise: einen zur Verständlichkeit, einen zu den Fakten und einen zum Zusammenspiel von Bild und Sprache.
Schwer
- Berufsorientierung: Plane ein Berufsvideo zu einem Ausbildungsberuf. Nutze eine aktuelle offizielle Berufsquelle, kennzeichne zeitabhängige Angaben und entwickle ein Storyboard mit mindestens sechs Szenen.
- MOOCwiki: Wähle einen vorhandenen Lernkurs und plane ein Erklärvideo, das zeigt, wie man mit genau diesem Kurs arbeitet. Prüfe jede genannte Funktion direkt auf der Kursseite.
- KI-Kompetenz: Erzeuge mit KI zwei unterschiedliche Sprechertexte zum selben Thema. Vergleiche sie nach Richtigkeit, Verständlichkeit, Zielgruppenpassung und unnötigen Informationen und verfasse eine bessere dritte Version.
- Videoprojekt: Erstelle ein vollständiges Produktionspaket aus Lernfrage, Faktenblatt, Quellenliste, Sprechertext, Storyboard und Überarbeitungsprotokoll. Die eigentliche Aufnahme darf erst beginnen, nachdem eine andere Person das Paket geprüft hat.


Lernkontrolle
- Transfer: Du sollst ein Erklärvideo zu einem Thema planen, das Du selbst noch nicht sicher verstanden hast. Beschreibe, welche Schritte Du vor dem Schreiben des Sprechertexts durchführen musst und begründe die Reihenfolge.
- Fehleranalyse: Ein KI-Entwurf klingt flüssig, enthält aber zwei ungeprüfte Zahlen und eine sehr allgemeine Behauptung. Entwickle einen Prüfplan, bevor daraus ein Video werden darf.
- Didaktische Reduktion: Ein Text enthält zwölf Fachbegriffe und acht Erklärschritte. Entscheide, wie Du ihn für Klasse 6 kürzen würdest, ohne die Kernbotschaft falsch zu machen.
- Mediengestaltung: In einem Storyboard zeigt das Bild bereits den nächsten Schritt, während die Stimme noch den vorherigen erklärt. Erkläre, warum das problematisch sein kann und wie Du die Szene verbessern würdest.
- Experimentelles Arbeiten: Eine Gruppe vermischt in ihrem Skript Beobachtung und Erklärung. Formuliere ein Beispiel, das beide sauber trennt, und erkläre den Vorteil.
- Berufsorientierung: Eine KI nennt für einen Beruf genaue Ausbildungsdaten ohne Quelle. Erkläre, wie Du daraus eine verantwortbare Videofassung machst.
- MOOCwiki: Ein geplantes Video behauptet, jeder Lernkurs enthalte exakt dieselben Aufgabentypen. Zeige, wie Du diese Aussage überprüfen und gegebenenfalls vorsichtiger formulieren würdest.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur einen hübschen Videoplan abgibst, sondern Deinen Denk- und Prüfprozess sichtbar machst. Ein vollständiger Lernnachweis sollte eine klare Lernfrage, eine begründete Kernbotschaft, ein Faktenblatt mit geprüften Aussagen, geeignete Quellen, einen zielgruppengerechten Sprechertext, ein Storyboard und ein kurzes Überarbeitungsprotokoll enthalten. Du solltest außerdem erläutern können, welche KI-Vorschläge Du übernommen, verändert oder verworfen hast und warum. Besonders wichtig ist, dass mathematische Schritte korrekt nachgerechnet, naturwissenschaftliche Erklärungen von Beobachtungen getrennt und zeitabhängige Angaben vor der Produktion aktuell geprüft wurden.
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