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IM5 - Phishing erkennen

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IM5 - Phishing erkennen




IM5 - Phishing erkennen


Einleitung

Phishing ist ein Täuschungsversuch im Internet. Betrügerinnen und Betrüger geben sich zum Beispiel als Schule, Paketdienst, Spieleplattform, Online-Shop oder andere bekannte Stelle aus. Sie wollen Dich dazu bringen, auf einen Link zu klicken, einen Anhang zu öffnen oder persönliche Daten wie ein Passwort einzugeben. Phishing kann per E-Mail, Messenger oder über andere digitale Wege auftauchen. Phishing per SMS wird auch Smishing genannt.

In diesem aiMOOC trainierst Du, verdächtige Nachrichten zu erkennen und sicher zu reagieren. Besonders wichtig sind fünf Warnzeichen: Zeitdruck, merkwürdige Absender, verdächtige Links, unerwartete Anhänge und Datenabfragen.

Wichtig: Eine einzelne Auffälligkeit beweist noch nicht, dass eine Nachricht gefälscht ist. Umgekehrt kann eine Phishing-Nachricht sehr ordentlich und echt aussehen. Deshalb gilt: Nicht nur auf Rechtschreibfehler achten, sondern die ganze Situation prüfen.

Alle im Kurs gezeigten Nachrichten, Namen, Adressen und Internetadressen mit der Endung .invalid sind fiktive Lernbeispiele. Du sollst sie untersuchen, aber niemals echte Zugangsdaten in unbekannte Seiten eingeben.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was Phishing ist. Du kannst typische Warnzeichen in E-Mails, SMS und Messenger-Nachrichten erkennen. Du kannst bei einem angeblichen Gewinn, einer gefälschten Schulnachricht, einer Passwortwarnung und einer Paketnachricht sicher entscheiden. Außerdem kannst Du beschreiben, was Du tun solltest, wenn Du bereits geklickt, einen Anhang geöffnet oder Daten eingegeben hast.


Was bedeutet Phishing?

Beim Phishing versucht jemand, Dein Vertrauen zu gewinnen. Die Nachricht soll so wirken, als käme sie von einer bekannten Person oder Organisation. Häufig führt ein Link zu einer nachgebauten Internetseite. Dort sollen Nutzerinnen und Nutzer zum Beispiel Benutzernamen, Passwörter, Adressen oder Zahlungsdaten eingeben. Manche Nachrichten enthalten auch Anhänge, hinter denen sich schädliche Dateien verbergen können.

Der Name oder das Logo in einer Nachricht beweist nicht, dass sie echt ist. Auch die sichtbare Absenderbezeichnung kann täuschen. Deshalb lohnt sich der genaue Blick auf die vollständige E-Mail-Adresse, den Inhalt, die Erwartbarkeit der Nachricht und das Ziel eines Links.

Das Bild zeigt ein bewusst erstelltes Beispiel einer Phishing-E-Mail. Solche Beispiele helfen beim Training: Du suchst nach Auffälligkeiten, ohne mit einer echten Betrugsnachricht arbeiten zu müssen.

Das Video des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik erklärt, wie Phishing-E-Mails erkannt werden können.


Die fünf wichtigsten Warnzeichen

Warnzeichen Woran Du es erkennen kannst Sichere Reaktion
Zeitdruck „Nur noch 10 Minuten!“, „Sofort bestätigen!“, „Heute wird Dein Konto gesperrt!“ Nicht hetzen lassen. Erst prüfen.
Merkwürdiger Absender Der angezeigte Name klingt bekannt, aber die E-Mail-Adresse passt nicht dazu. Vollständige Adresse ansehen und über einen anderen bekannten Weg nachfragen.
Verdächtiger Link Der Link führt nicht zu der erwarteten Internetadresse oder sieht ungewöhnlich aus. Nicht anklicken. Die bekannte Seite oder App selbst öffnen.
Unerwarteter Anhang Eine Datei kommt überraschend oder passt nicht zum Anlass. Nicht öffnen. Erst bei einer vertrauenswürdigen Person nachfragen.
Datenabfrage Passwort, PIN, Sicherheitscode, Adresse oder andere persönliche Daten sollen eingegeben oder geschickt werden. Keine Daten über den Link in der Nachricht eingeben. Echtheit unabhängig prüfen.


Der Sicherheitscheck: STOPP – PRÜFEN – FRAGEN – SICHER HANDELN

STOPP: Reagiere nicht sofort, auch wenn die Nachricht dringend klingt.

PRÜFEN: Schau auf Absender, Inhalt, Link, Anhang und Datenabfrage. Frage Dich außerdem: Habe ich diese Nachricht überhaupt erwartet?

FRAGEN: Wenn Du unsicher bist, zeige die Nachricht einer Lehrkraft, Deinen Eltern oder einer anderen vertrauenswürdigen erwachsenen Person. Bei einer angeblichen Nachricht von Schule, Verein oder Dienst kannst Du über einen bereits bekannten Kontaktweg nachfragen.

SICHER HANDELN: Öffne die echte App oder Internetseite selbst, statt einen verdächtigen Link zu verwenden. Bei einer Schulnachricht kannst Du zum Beispiel das Dir bekannte Schulportal direkt öffnen.


Vier wichtige Phishing-Fälle


Fall 1: Der angebliche Gewinn

Ein überraschender Gewinn erzeugt Freude und soll Dich manchmal zu einer schnellen Reaktion verleiten. Besonders verdächtig ist es, wenn Du an keinem Gewinnspiel teilgenommen hast oder zuerst Daten, Geld oder Zugangsdaten angeben sollst.

Fiktiver Screenshot 1 – Gewinnnachricht

🎁 DU HAST GEWONNEN!
Von Gewinn-Team <gewinn@superpreis.invalid>
Betreff Dein Tablet wartet – nur noch 15 Minuten!
Nachricht Herzlichen Glückwunsch! Du wurdest zufällig ausgewählt. Bestätige SOFORT Deinen Gewinn. Gib dazu Deinen Namen, Deine Adresse und das Passwort Deines Spielekontos ein.
Schaltfläche JETZT GEWINN ABHOLEN
Linkziel superpreis-abholen.invalid

Warnzeichen: Zeitdruck, unerwarteter Gewinn, unbekannter Absender, Link und Aufforderung zur Eingabe persönlicher Daten.

Entscheidungssituation 1: Du hast an keinem Gewinnspiel teilgenommen. Was ist die beste Reaktion?

Möglichkeit Bewertung
Sofort auf „Gewinn abholen“ klicken Unsicher, weil der Link und die Datenabfrage nicht geprüft sind.
Die Nachricht schließen und einer vertrauenswürdigen erwachsenen Person zeigen Sicher. Du reagierst nicht unter Zeitdruck und lässt die Nachricht prüfen.
Mit Deinem Passwort auf die Nachricht antworten Unsicher. Passwörter gehören nicht in Antworten auf solche Nachrichten.

Entscheidungssituation 2: Du hast tatsächlich an einem Gewinnspiel teilgenommen. Ist die Nachricht deshalb automatisch echt? Nein. Prüfe trotzdem den Absender und öffne die bekannte Internetseite des Veranstalters selbst. Nutze nicht einfach den Link aus der Nachricht.


Fall 2: Die gefälschte Schulnachricht

Phishing kann so aussehen, als käme es von Deiner Schule. Ein bekannter Schulname oder ein Schullogo allein sind kein Beweis für Echtheit.

Fiktiver Screenshot 2 – angebliche Nachricht des Sekretariats

🏫 Wichtige Schulnachricht
Angezeigter Name Sekretariat Sonnenwegschule
Tatsächlicher Absender schul-sekretariat@freemail-post.invalid
Betreff Dein Schulzugang wird heute gelöscht
Nachricht Hallo! Wegen einer technischen Umstellung musst Du Deinen Zugang bis 18 Uhr bestätigen. Klicke auf den Link und melde Dich mit Deinem Schulpasswort an.
Link schul-login-pruefen.invalid
Anhang StundenplanNeu.zip

Warnzeichen: unpassende Absenderadresse, Zeitdruck, Passwortabfrage, Link und zusätzlicher unerwarteter Anhang.

Entscheidungssituation 3: Du kennst den Namen Deiner Schule in der Nachricht. Solltest Du deshalb den Link öffnen? Nein. Öffne das bekannte Schulportal über Dein gespeichertes Lesezeichen oder frage die Lehrkraft über einen bekannten Weg.

Entscheidungssituation 4: Die Nachricht nennt sogar Deinen Vornamen. Ist sie dadurch sicher? Nein. Auch echte Namen können in betrügerischen Nachrichten vorkommen. Entscheidend ist die Gesamtprüfung.


Fall 3: Die Passwortwarnung

Passwortwarnungen wirken besonders dringlich: „Jemand kennt Dein Passwort“ oder „Dein Konto wird gesperrt“. Eine echte Sicherheitswarnung kann vorkommen. Trotzdem solltest Du nicht über einen unerwarteten Link Deine Zugangsdaten eingeben.

Fiktiver Screenshot 3 – Passwortwarnung

🔐 Sicherheitswarnung
Von SpielKiste Sicherheit <service@spielkiste-konto.invalid>
Betreff Fremde Anmeldung erkannt – Passwort jetzt bestätigen
Nachricht Dein Konto ist in Gefahr! Gib innerhalb von 10 Minuten Dein altes Passwort und Dein neues Passwort ein. Sonst wird Dein Konto gelöscht.
Link spielkiste-login-sicher.invalid

Warnzeichen: starker Zeitdruck, Drohung mit Kontolöschung, ungewöhnliche Adresse und direkte Passwortabfrage.

Entscheidungssituation 5: Was tust Du, wenn die Warnung vielleicht echt sein könnte? Öffne die bekannte App oder tippe die Dir bekannte Internetadresse selbst ein. Prüfe dort die Sicherheitseinstellungen. Wenn Du unsicher bist, hole eine erwachsene Person dazu.

Auch sehr echt wirkende Nachrichten können Phishing sein. Gestaltung, Logo und höfliche Sprache reichen nicht als Echtheitsbeweis.

Das Video von ZDFtivi richtet sich an ein jüngeres Publikum und erklärt betrügerische Phishing-Mails anhand einer Alltagssituation.


Fall 4: Die Paketnachricht

Phishing per SMS wird häufig Smishing genannt. Paketnachrichten sind ein typischer Köder, weil viele Menschen regelmäßig Bestellungen erwarten.

Fiktiver Screenshot 4 – Paket-SMS

📦 SMS
Absender Paket-Service
Text Dein Paket konnte nicht zugestellt werden. Bestätige HEUTE Deine Adresse, sonst geht es zurück. Zustellgebühr: 1,49 Euro.
Link zustellung-heute.invalid

Warnzeichen: Zeitdruck, unklarer Absender, kleiner Geldbetrag als Köder, Link und Aufforderung zur Dateneingabe.

Entscheidungssituation 6: Du erwartest wirklich ein Paket. Solltest Du auf den SMS-Link tippen? Nicht automatisch. Öffne die offizielle App oder die Bestellübersicht des Shops selbst und prüfe dort den Lieferstatus.

Entscheidungssituation 7: Die SMS nennt Deinen Namen und Deine Stadt. Ist sie dadurch sicher? Nein. Persönliche Angaben können eine Nachricht glaubwürdiger wirken lassen, ersetzen aber nicht die Prüfung.

Das Video von ARD Marktcheck zeigt das Thema Smishing am Beispiel gefälschter Paket-SMS. Für Klasse 5 eignet sich eine gemeinsame Auswertung mit der Lehrkraft.


Anhänge: Nicht jedes Dokument ist harmlos

Anhänge können Bilder, Textdokumente, Tabellen, Archive oder andere Dateitypen sein. Eine Datei sollte besonders dann nicht geöffnet werden, wenn Du sie nicht erwartet hast oder der Absender unklar ist.

Fiktiver Screenshot 5 – unerwarteter Anhang

📎 Neue Nachricht
Von klassenfoto@bilder-download.invalid
Betreff Eure Klassenfotos sind fertig
Text Öffne schnell die Datei. Sie wird heute Abend gelöscht!
Anhang Klassenfotos.zip

Entscheidungssituation 8: Deine Klasse hat tatsächlich Fotos gemacht, aber niemand hat einen Download angekündigt. Öffnest Du die Datei? Nein. Frage zuerst über einen bekannten Weg bei der Lehrkraft oder der angekündigten Fotostelle nach.


Nachrichten-Labor: Fiktive Kurzfälle

Untersuche jede Nachricht mit den fünf Warnzeichen. Entscheide zuerst selbst und lies danach die Auswertung.

Fall Fiktive Nachricht Sichere Entscheidung
A – Gratis-Spielmünzen „5000 Coins kostenlos! Logge Dich in den nächsten 5 Minuten hier ein: coins-jetzt.invalid“ Nicht klicken. Zeitdruck und Login-Abfrage sind Warnzeichen.
B – Hausaufgabe „Hier ist die Mathedatei. Öffne Hausaufgabe.exe.“ Absender ist eine unbekannte Adresse. Nicht öffnen. Unbekannter Absender und unerwarteter Anhang.
C – Freundin „LOL schau mal, bist DU das auf dem Foto? foto-check.invalid“ Nicht sofort klicken. Über einen anderen bekannten Weg bei der Freundin nachfragen.
D – Schulportal „Bitte öffnet morgen im Unterricht das Euch bekannte Schulportal über Euer gespeichertes Lesezeichen. Es ist kein Link in dieser Nachricht.“ Weniger verdächtig. Trotzdem Absender und Zusammenhang prüfen.
E – Paket „Zahlung von 1,99 Euro nötig. Nur heute! paket-neu.invalid“ Link nicht öffnen. Lieferstatus über die offizielle App oder Bestellung prüfen.
F – Passwort „Wir brauchen Dein Passwort per Antwortmail, damit Dein Konto sicher bleibt.“ Passwort nicht versenden. Über die echte App oder Website prüfen.


Auch eine Nachricht von einem bekannten Kontakt kann ungewöhnlich sein. Vielleicht wurde das Konto der Person übernommen oder die Nachricht wurde automatisch verschickt. Wenn die Formulierung untypisch ist oder ein unerwarteter Link kommt, frage die Person über einen anderen Weg, ob die Nachricht wirklich von ihr stammt.


Entscheidungssituation 10: Die Nachricht sieht perfekt aus

Eine Nachricht enthält keine Rechtschreibfehler, verwendet ein bekanntes Logo und spricht Dich mit Namen an. Trotzdem verlangt sie, dass Du innerhalb von zehn Minuten Dein Passwort über einen Link bestätigst. Die richtige Reaktion bleibt: nicht klicken, unabhängig prüfen, sichere bekannte Seite öffnen und bei Unsicherheit fragen.


Warum Rechtschreibfehler allein nicht reichen

Früher waren manche Phishing-Nachrichten an schlechtem Deutsch erkennbar. Darauf solltest Du Dich nicht verlassen. Betrügerische Nachrichten können heute sehr ordentlich formuliert sein. Deshalb sind Absender, Erwartbarkeit, Linkziel, Anhang, Datenabfrage und Zeitdruck wichtigere Prüfpunkte.

Auch eine echte Nachricht kann einmal einen Tippfehler enthalten. Ein Tippfehler bedeutet also nicht automatisch „Phishing“, und fehlerfreie Sprache bedeutet nicht automatisch „echt“.


Was tun, wenn Du bereits geklickt hast?

Wenn Du nur auf einen verdächtigen Link geklickt hast, gib dort keine Daten ein und lade nichts herunter. Schließe die Seite und informiere eine vertrauenswürdige erwachsene Person oder bei einem Schulgerät eine Lehrkraft.

Wenn Du ein Passwort auf einer verdächtigen Seite eingegeben hast, ändere es über die echte Website oder App. Verwende dazu nicht noch einmal den Link aus der Nachricht. Wenn Du dasselbe Passwort auch bei anderen Konten benutzt hast, sollten diese Konten ebenfalls geprüft und die Passwörter geändert werden. Hole dabei Unterstützung von einer erwachsenen Person.

Wenn Du einen verdächtigen Anhang geöffnet oder eine unbekannte App installiert hast, sage sofort einer erwachsenen Person oder der zuständigen Lehrkraft Bescheid. Bei einem Schulgerät sollte die Schule beziehungsweise die IT-Verantwortung informiert werden.

Wenn Zahlungsdaten betroffen sein könnten, müssen Erwachsene die zuständige Bank oder den Zahlungsdienst über einen offiziellen Kontaktweg informieren.


Merksatz

Eine Nachricht will Dich hetzen, locken oder erschrecken? Dann nicht klicken, nicht öffnen, keine Daten eingeben – erst prüfen und fragen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Reaktion ist bei einer verdächtigen Nachricht zuerst sinnvoll? (Nicht sofort reagieren und die Nachricht prüfen) (!Sofort auf den Link klicken) (!Das Passwort als Antwort schicken) (!Den Anhang vorsichtshalber öffnen)




Welches Merkmal ist ein typisches Warnzeichen für Phishing? (Ungewöhnlicher Zeitdruck) (!Eine normale Begrüßung) (!Ein bekanntes Wort) (!Ein kurzer Satz)




Was solltest Du bei einer merkwürdigen Absenderadresse tun? (Die vollständige Adresse prüfen und bei Bedarf über einen sicheren Weg nachfragen) (!Dem angezeigten Namen immer vertrauen) (!Sofort antworten) (!Die Nachricht an alle Freunde weiterleiten)




Was ist bei einem unerwarteten Link in einer Schulnachricht besonders sicher? (Das bekannte Schulportal selbst öffnen) (!Den Link sofort anklicken) (!Das Schulpasswort in die Nachricht schreiben) (!Den Link an andere Schülerinnen und Schüler senden)




Wie reagierst Du auf eine Nachricht mit der Aufforderung Dein Passwort einzugeben? (Keine Daten über den Nachrichtenlink eingeben und unabhängig prüfen) (!Das Passwort sofort eingeben) (!Das Passwort an den Absender mailen) (!Das Passwort im Klassenchat veröffentlichen)




Was bedeutet Smishing? (Phishing über SMS) (!Ein sicheres Passwortverfahren) (!Ein Computerspiel) (!Eine Art von Schulportal)




Du erwartest ein Paket und erhältst eine SMS mit einem Link. Was ist am sichersten? (Den Lieferstatus über die offizielle App oder bekannte Website prüfen) (!Den SMS-Link immer öffnen) (!Die geforderte Gebühr sofort bezahlen) (!Deine Daten per SMS zurückschicken)




Wie solltest Du mit einem unerwarteten Dateianhang umgehen? (Nicht öffnen und zuerst die Echtheit prüfen) (!Immer doppelklicken) (!An alle Kontakte weiterleiten) (!Das eigene Passwort in die Datei schreiben)




Eine Nachricht enthält keine Rechtschreibfehler. Was folgt daraus? (Sie kann trotzdem Phishing sein) (!Sie ist garantiert echt) (!Sie darf immer geöffnet werden) (!Sie stammt sicher von der Schule)




Was ist sinnvoll wenn Du bereits ein Passwort auf einer verdächtigen Seite eingegeben hast? (Das Passwort über die echte Website oder App ändern und eine erwachsene Person informieren) (!Das Passwort unverändert lassen) (!Die verdächtige Seite erneut öffnen) (!Das Passwort an Freunde schicken)





Memory

Zeitdruck Aufforderung zum sofortigen Handeln
Absenderadresse Tatsächliche Herkunft einer E-Mail prüfen
Linkziel Adresse hinter einer Verknüpfung
Dateianhang Mitgesendete Datei
Datenabfrage Bitte um persönliche Informationen
Zweitkanal Nachfrage über einen anderen sicheren Kontaktweg
Smishing Phishing per SMS
Phishing Täuschungsversuch zum Abgreifen von Daten





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Gewinnnachricht Unerwarteter Preis mit Klickdruck
Schulnachricht Echtheit über bekannten Schulweg prüfen
Passwortwarnung Zugang nur über echte Website oder App prüfen
Paketnachricht Lieferstatus ohne SMS-Link kontrollieren
Dateianhang Unerwartete Datei nicht öffnen






Kreuzworträtsel

Zeitdruck Welches Warnzeichen entsteht durch Sätze wie „Sofort handeln“?
Absender Was solltest Du bei einer verdächtigen E-Mail besonders genau prüfen?
Passwort Welche geheime Information solltest Du nie auf einer unbekannten Seite eingeben?
Smishing Wie heißt Phishing per SMS?
Anhang Wie heißt eine mitgesendete Datei in einer Nachricht?
Linkziel Was zeigt Dir wohin eine Verknüpfung tatsächlich führt?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Beim Phishing versuchen Betrüger häufig, an persönliche

zu gelangen.
Starker

ist ein mögliches Warnzeichen.
Bei einer verdächtigen E-Mail solltest Du die vollständige

prüfen.
Ein unerwarteter

sollte nicht unüberlegt geöffnet werden.
Eine überraschend zugesandte Datei nennt man

.
Phishing per SMS heißt auch

.
Bei einer angeblichen Schulnachricht kannst Du über einen bekannten

nachfragen.
Ein

gehört nicht in eine Antwort auf eine verdächtige Nachricht.
Bei einer Paket-SMS solltest Du den Lieferstatus über die offizielle

oder bekannte Website prüfen.
Auch eine fehlerfreie Nachricht kann

sein.
Wenn Du bereits Zugangsdaten eingegeben hast, solltest Du sie über die echte Seite

.
Bei Unsicherheit solltest Du eine vertrauenswürdige erwachsene Person

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Warnzeichen markieren: Untersuche drei fiktive Nachrichten aus dem Kurs und markiere Zeitdruck, merkwürdige Absender, Links, Anhänge und Datenabfragen.
  2. Eigene Warnkarte gestalten: Erstelle eine kleine Karte mit dem Merksatz „Nicht klicken – erst prüfen und fragen“ und fünf Symbolen für die Warnzeichen.
  3. Absender-Detektiv: Erfinde zwei harmlose Beispieladressen und zwei deutlich merkwürdige fiktive Adressen mit der Endung .invalid. Erkläre, was Dir auffällt.
  4. Paket-SMS vergleichen: Gestalte eine fiktive verdächtige Paket-SMS und daneben eine sichere Prüfroutine ohne Nachrichtenlink.


Standard

  1. Schulnachricht untersuchen: Entwirf einen fiktiven Screenshot einer gefälschten Schulnachricht und beschrifte mindestens fünf Warnzeichen.
  2. Passwortwarnung als Rollenspiel: Spielt zu zweit eine Situation, in der eine Person eine dringende Passwortwarnung bekommt und die andere beim sicheren Prüfen hilft.
  3. Gefühle als Köder: Ordne fiktive Nachrichten den Gefühlen Freude, Angst, Neugier und Stress zu und erkläre, wie diese Gefühle zu vorschnellem Handeln führen können.
  4. Erklärvideo planen: Schreibe ein Storyboard für ein einminütiges Erklärvideo für jüngere Schülerinnen und Schüler zum Thema Phishing.


Schwer

  1. Phishing-Parcours entwickeln: Entwickle für Deine Klasse vier Entscheidungskarten zu Gewinn, Schule, Passwort und Paket. Zu jeder Karte gehören drei Handlungsmöglichkeiten und eine begründete sichere Lösung.
  2. Sicherheitscheck testen: Untersuche mindestens acht fiktive Nachrichten und prüfe, ob der Sicherheitscheck STOPP – PRÜFEN – FRAGEN – SICHER HANDELN in allen Fällen funktioniert. Verbessere ihn bei Bedarf.
  3. Expertinnen- oder Experteninterview: Befrage eine Lehrkraft, eine schulische IT-Ansprechperson oder eine andere geeignete erwachsene Person dazu, welche Phishing-Fälle im Schulalltag besonders wichtig sind. Notiere nur allgemeine Informationen und keine vertraulichen Daten.
  4. Klassenkampagne erstellen: Entwickelt als Gruppe Poster, kurze Texte oder ein Video für eine schulische Präventionskampagne. Verwendet ausschließlich fiktive Nachrichten und keine echten Passwörter, Konten oder personenbezogenen Daten.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Fallanalyse Gewinn: Eine Nachricht verspricht Dir einen Preis, obwohl Du an keinem Gewinnspiel teilgenommen hast. Erkläre mindestens drei Warnzeichen und begründe eine sichere Handlungsfolge.
  2. Fallanalyse Schulnachricht: Eine Nachricht nennt Deine Schule korrekt, kommt aber von einer ungewöhnlichen Adresse und enthält einen Login-Link. Erkläre, warum weder Schulname noch Logo allein die Echtheit beweisen.
  3. Transfer Passwortwarnung: Du erhältst gleichzeitig eine Warnmail und eine Benachrichtigung in einer Dir bekannten App. Entwickle einen Weg, wie Du die Situation prüfen kannst, ohne den Mail-Link zu benutzen.
  4. Transfer Paketnachricht: Du erwartest tatsächlich ein Paket. Begründe, warum die Erwartung des Pakets eine SMS nicht automatisch vertrauenswürdig macht, und beschreibe eine sichere Kontrolle.
  5. Wirkung von Zeitdruck: Erkläre, warum Zeitdruck Menschen zu Fehlern bringen kann und wie der Sicherheitscheck dieses Risiko verringert.
  6. Vergleich zweier Nachrichten: Vergleiche eine offensichtlich schlechte und eine sehr professionell wirkende Phishing-Nachricht. Zeige, welche Prüfschritte bei beiden gleich bleiben.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur Begriffe kennst, sondern sichere Entscheidungen begründen kannst.

  1. Du kannst Phishing in eigenen Worten erklären.
  2. Du erkennst Zeitdruck, merkwürdige Absender, verdächtige Links, unerwartete Anhänge und Datenabfragen.
  3. Du kannst einen angeblichen Gewinn, eine gefälschte Schulnachricht, eine Passwortwarnung und eine Paketnachricht untersuchen.
  4. Du kannst erklären, warum ein Logo, ein bekannter Name oder fehlerfreie Sprache keine Echtheitsgarantie sind.
  5. Du kannst einen sicheren zweiten Kontaktweg beschreiben.
  6. Du kannst erklären, was nach einem versehentlichen Klick oder einer eingegebenen Zugangsinformation zu tun ist.
  7. Du kannst eine neue Entscheidungssituation auf einen unbekannten Fall übertragen.




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