D5 M - Werbung untersuchen

D5 M - Werbung untersuchen
D5 M - Werbung untersuchen
Werbung begegnet Dir fast überall: auf Plakaten, in Apps, vor Videos, in Spielen, in Geschäften, auf Webseiten und in Social Media. Oft ist sie laut und auffällig. Manchmal sieht sie aber fast wie ein normaler Beitrag, eine Empfehlung oder eine Information aus. In diesem aiMOOC wirst Du zum Werbe-Detektiv: Du untersuchst, wen eine Werbung ansprechen soll, wie Bild und Sprache wirken, welches Versprechen gemacht wird und welche einfachen Überzeugungsmittel eingesetzt werden.

Freies Medium: „Icon werbung.svg“, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Dateiseite mit Urheber- und Lizenzangaben.
Dein Detektivauftrag: Werbung will Aufmerksamkeit gewinnen und häufig Interesse an einem Produkt, einer Dienstleistung, einer Marke oder einer Idee wecken. Das ist nicht automatisch schlecht. Wichtig ist, dass Du erkennst, was gezeigt wird, was behauptet wird und was nur versprochen oder angedeutet wird. Am Ende sollst Du ein begründetes Urteil formulieren können.
Fiktive Anzeige – nur für diesen Lernkurs erfunden
FARBFLITZ-MARKER
Deine Ideen. Deine Farbe.
Sechs leuchtende Farben für Schule und Freizeit.
Mach Dein Heft zum Hingucker!
Bildidee: bunte Stifte, Sterne, große Schrift, lachende Comic-Symbole.
Bevor Du weiterliest, entscheide für Dich: Wer soll diese Anzeige vermutlich ansprechen? Welche Wörter sollen wirken? Was ist Information, was ist Versprechen? Schreibe drei Vermutungen auf. Noch nicht nachschlagen – zuerst selbst denken.
Einleitung
Werbung ist eine Form von Kommunikation. Ein Absender möchte mit einer Botschaft bestimmte Menschen erreichen. Diese Menschen nennt man Zielgruppe. Damit eine Werbebotschaft auffällt und im Gedächtnis bleibt, kombiniert Werbung häufig Bild, Sprache, Farben, Ton, Musik, Bewegung und kurze Texte. Ein kurzer, einprägsamer Werbespruch heißt Slogan.
Dieser aiMOOC ist für Klasse 5 auf M-Niveau aufgebaut. Du arbeitest zuerst stark geführt und später immer selbstständiger. Dabei gilt immer: Beobachtung → Beleg → Erklärung → Urteil. Eine gute Antwort nennt also nicht nur eine Vermutung, sondern erklärt, woran Du sie festmachst.
Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du
- Zielgruppen einer Werbung anhand von Bild, Sprache, Produkt und Situation begründet vermuten.
- Bilder beschreiben und erklären, welche Wirkung Farben, Figuren, Perspektiven oder Symbole haben können.
- auffällige Wortwahl, direkte Anrede, Aufforderungen, Wiederholungen und wertende Wörter erkennen.
- einen Slogan finden und seine Wirkung in eigenen Worten erklären.
- zwischen überprüfbarer Information und einem Werbeversprechen unterscheiden.
- einfache persuasive Mittel wie direkte Anrede, Imperativ, Wiederholung, Reim, emotionale Wörter, Zeitdruck und soziale Bestätigung erkennen.
- Werbung kritisch beurteilen und Dein Urteil mit mindestens zwei Beobachtungen belegen.
- digitale Werbung und Influencer-Werbung genauer prüfen.
- bei eigenen Medienprojekten nur selbst erstellte oder passend lizenzierte Materialien verwenden und Quellen transparent nennen.
- eine einfache KI-Ausgabe prüfen, mit Text, Regel oder Quelle vergleichen, verbessern und die KI-Hilfe offen kennzeichnen.
Vorwissen aktivieren: Wo begegnet Dir Werbung?

Freies Medium: „Shopping cart icon.svg“, Wikimedia Commons, CC0. Dateiseite.
Denke an einen normalen Tag. Wo könntest Du Werbung sehen oder hören? Zum Beispiel an einer Bushaltestelle, in einem Laden, in einer App, auf einer Webseite, vor einem Video oder in einem Podcast. Sammle mindestens fünf Orte oder Situationen. Notiere keine Namen echter Mitschülerinnen oder Mitschüler und keine persönlichen Kontodaten.
Satzstarter: „Werbung begegnet mir …“, „Ich erkenne sie dort an …“, „Manchmal bin ich unsicher, ob …“.
Interaktiver Blitzstart: Werbung, Information oder Empfehlung?
Ordne die fiktiven Beispiele zu. Du bekommst direkt Rückmeldung.
| Begriff | Beispiel |
|---|---|
| Werbung | Ein erfundener Online-Post ist mit „Anzeige“ gekennzeichnet und fordert zum Kauf einer neuen Pausenbox auf. |
| Information | Ein neutraler Aushang nennt nur Öffnungszeit, Ort und Datum einer Schulveranstaltung. |
| Persönliche Empfehlung | Eine Freundin sagt ohne Bezahlung, dass sie einen bestimmten Stift gern benutzt. |
| Werbeversprechen | Eine Anzeige behauptet, ein Rucksack mache jeden Schultag „einfach besser“. |
Wichtig: Die Grenzen können im Alltag schwieriger sein. Genau deshalb untersuchst Du nicht nur die Form, sondern auch den Absender, die Absicht und mögliche Kennzeichnungen.
Die Werbe-Lupe: So untersuchst Du Werbung
Die Werbe-Lupe ist Dein wichtigstes Werkzeug. Gehe immer in derselben Reihenfolge vor:
| Schritt | Leitfrage | Beleg, den Du suchen kannst |
|---|---|---|
| 1. Absender und Produkt | Wer wirbt wofür? | Markenname, Produkt, Anbieter, Kennzeichnung |
| 2. Zielgruppe | Wer soll sich besonders angesprochen fühlen? | Alter, Interessen, Situation, Sprache, Bildfiguren |
| 3. Bild | Was ist zu sehen und wie wirkt es? | Farben, Größe, Blickfang, Perspektive, Mimik, Symbole |
| 4. Wortwahl und Slogan | Welche Wörter fallen auf? | direkte Anrede, starke Adjektive, Wiederholung, Reim, Ausruf |
| 5. Versprechen | Welchen Vorteil stellt die Werbung in Aussicht? | „schneller“, „cooler“, „leichter“, „beliebter“, „mehr Spaß“ |
| 6. Persuasive Mittel | Wie sollst Du überzeugt werden? | Gefühl, Aufforderung, Zeitdruck, Beliebtheit, Klang, Bildwirkung |
| 7. Urteil | Wie überzeugend und fair findest Du die Werbung? | mindestens zwei konkrete Beobachtungen plus Begründung |
Mini-Infografik: ABSENDER → ZIELGRUPPE → BILD → WORT → VERSPRECHEN → MITTEL → URTEIL
Merksatz: Nicht nur sagen, was Du denkst – zeigen, woran Du es erkennst.
Zielgruppe: Für wen ist die Werbung gemacht?
Eine Zielgruppe ist eine Gruppe von Menschen, die eine Werbebotschaft besonders erreichen soll. Eine Zielgruppe kann zum Beispiel über Alter, Interessen, Alltagssituation oder Bedürfnisse beschrieben werden. Dabei gilt: Du kannst aus einer Werbung eine Zielgruppe vermuten, aber nicht sicher wissen, was jede einzelne Person denkt.

Freies Medium: „Target Audience and Target market.jpg“, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Dateiseite.
Bei der fiktiven FARBFLITZ-Anzeige sprechen bunte Stifte, „Schule“ und die direkte Anrede vermutlich besonders Schülerinnen und Schüler an. Eine gute Begründung wäre: „Als Zielgruppe vermute ich Schulkinder, weil das Produkt für Hefte gedacht ist und die Anzeige mit ‚Dein‘ direkt anspricht.“
Schwache Begründung: „Kinder, weil es so aussieht.“
Stärkere Begründung: „Kinder im Schulalter, weil bunte Marker, Comic-Symbole und das Wort ‚Heft‘ auf ihren Schulalltag verweisen.“
Bild untersuchen: Was fällt zuerst ins Auge?
Werbebilder lenken den Blick. Dafür können Größe, Farbe, Kontrast, Platzierung, Gesichter, Symbole und Perspektive eingesetzt werden. Ein Bild kann Gefühle auslösen, ohne ausdrücklich etwas zu behaupten. Deshalb trennst Du beim Analysieren Beschreibung und Wirkung.
Beschreibung: „In der Mitte liegt ein roter Stift vor gelbem Hintergrund.“
Wirkung: „Der starke Farbkontrast macht den Stift zum Blickfang.“
Begründete Vermutung: „Dadurch soll das Produkt vermutlich schnell auffallen.“
Achte darauf, Wirkung nicht als Naturgesetz zu formulieren. Schreibe lieber „kann fröhlich wirken“ statt „macht jeden Menschen fröhlich“.
Wortwahl und Slogan
Werbesprache ist oft kurz, einprägsam und wertend. Ein Slogan soll leicht zu merken sein und zu einem Produkt oder einer Marke passen. Typische sprachliche Mittel in einfacher Werbung sind:
| Mittel | Fiktives Beispiel | Mögliche Wirkung |
|---|---|---|
| Direkte Anrede | „Dein Tag. Deine Idee.“ | spricht die Leserin oder den Leser persönlich an |
| Imperativ | „Probier es aus!“ | fordert zu einer Handlung auf |
| Positives Adjektiv | „extra leicht“ | hebt eine positive Eigenschaft hervor |
| Wiederholung | „mehr Farbe, mehr Ideen, mehr Spaß“ | kann sich leichter einprägen |
| Reim oder Klang | „Klick und schick“ | klingt rhythmisch und merkbar |
| Frage | „Bereit für die Pause?“ | lädt zum inneren Antworten ein |
| Zeitdruck | „nur diese Woche“ | kann schnelles Handeln fördern |
| Soziale Bestätigung | „Viele wählen …“ | soll Beliebtheit signalisieren |
Nicht jedes dieser Mittel ist unfair. Entscheidend ist, wie es eingesetzt wird und ob Du erkennst, dass es Dich überzeugen soll.
Versprechen: Was soll besser werden?
Werbung nennt häufig einen Nutzen oder deutet ihn an. Ein überprüfbarer Fakt lässt sich grundsätzlich anhand von Daten oder Eigenschaften prüfen. Ein Werbeversprechen stellt einen positiven Vorteil in Aussicht, der oft wertend, ungenau oder von der Person abhängig ist.
Beispiel:
- „Die Packung enthält sechs Marker.“ – grundsätzlich überprüfbar.
- „Mit diesen Markern wird jedes Heft zum Hingucker.“ – wertendes Werbeversprechen.
- „Nur diese Woche im Angebot.“ – überprüfbare Aussage, wenn Zeitraum und Angebot stimmen.
- „Damit wirst Du kreativer.“ – starke Behauptung, die nicht allein durch das Produkt bewiesen ist.
Frage Dich: Was weiß ich wirklich? Was wird nur behauptet? Welcher Beleg fehlt?
Persuasive Mittel: Wie sollst Du überzeugt werden?
„Persuasiv“ bedeutet überzeugend oder überredend. Für Klasse 5 reichen zunächst einfache Mittel:
- Emotion: Freude, Abenteuer, Sicherheit oder Zugehörigkeit werden angesprochen.
- Direkte Anrede: „Du“ oder „Dein“ macht die Botschaft persönlicher.
- Imperativ: Eine Aufforderung wie „Teste jetzt!“ fordert zum Handeln auf.
- Wiederholung: Wörter oder Sätze bleiben leichter im Gedächtnis.
- Zeitdruck: Wörter wie „nur heute“ können eine schnelle Entscheidung fördern.
- Soziale Bestätigung: Aussagen über Beliebtheit können den Wunsch auslösen, dazuzugehören.
- Bildwirkung: Farben, Gesichter und Symbole erzeugen Aufmerksamkeit oder Stimmung.
- Klang und Musik: Rhythmus, Jingle oder Reim können die Erinnerung unterstützen.
Kritische Haltung heißt nicht: „Werbung ist immer schlecht.“ Kritische Haltung heißt: Du erkennst die Absicht, prüfst Aussagen und entscheidest selbst.
Medienwerkstatt: Werbung in verschiedenen Medien
Werbung verändert sich je nach Medium. Auf einem Plakat muss sie schnell auffallen. Ein Video kann Bewegung und Musik nutzen. Eine Audio-Werbung arbeitet nur mit Stimme, Geräusch und Klang. In Social Media kann Werbung zwischen anderen Beiträgen erscheinen und dadurch schwerer erkennbar sein.

Freies Medium: „Smartphone Icon Black.png“, Wikimedia Commons, CC0. Dateiseite.
Bild und Plakat: Blickfang in wenigen Sekunden

Freies Medium: „AdvertisingBillboard 024 3.jpg“, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Dateiseite.
Untersuche bei einem Plakat zuerst aus zwei Metern Entfernung: Was erkennst Du nach drei Sekunden? Danach gehst Du näher heran und suchst Slogan, Produkt, Absender, kleine Hinweise und Details. So merkst Du, welche Elemente als Blickfang funktionieren.
Mini-Auftrag: Beschreibe das freie Billboard-Foto nur als Werbeträger. Welche Informationen fehlen Dir, wenn keine konkrete Anzeige darauf zu sehen wäre? Warum ist das für eine Analyse wichtig?
Video: Der Werbe-Check
Das folgende Video stammt aus der Checker Welt und wurde auf dem offiziellen YouTube-Kanal veröffentlicht. Nutze es als Ergänzung und übernimm keine längeren Textpassagen.
Beobachtungsauftrag: Notiere beim Sehen drei Dinge:
- Welche Arbeit steckt hinter einer Werbekampagne?
- Wie wird ein Werbespruch entwickelt?
- Welche Entscheidung würdest Du als Werbe-Detektiv besonders kritisch prüfen?
Weiterführende offizielle Seite: KiKA – Der Werbe-Check.
Video: Werbung bei Influencerinnen und Influencern erkennen
In Social Media kann Werbung in Unterhaltung eingebaut sein. Das folgende kurze Erklärvideo von Planet Schule / ARD zeigt unter anderem Produktplatzierung, Rabattcodes, Links und Werbekennzeichnung.
Auftrag: Erstelle während des Videos eine Zweispalten-Notiz: links „So kann Werbung aussehen“, rechts „Daran kann ich sie erkennen“. Vergleiche anschließend mit der Werbe-Lupe.
Offizielle Vertiefung: Planet Schule – Wie Influencer ihr Geld verdienen.
Webseite: Social-Media-Werbung kritisch lesen
Eine altersgerechte Vertiefung bietet die Kindernachrichtenseite logo!: Werbung auf Social Media. Lies dort nicht alles auf einmal. Suche gezielt nach Antworten auf zwei Fragen: Womit verdienen Plattformen Geld? und warum ist Aufmerksamkeit wertvoll?
Für eine zweite Perspektive kannst Du den Themenbereich klicksafe – Influencer nutzen. Vergleiche: Welche Hinweise zum Erkennen von Werbung tauchen in beiden Quellen auf?
Quellenregel: Schreibe Informationen in eigenen Worten auf. Kopiere keine langen Abschnitte.
Audio und Podcast: Werbung nur mit den Ohren untersuchen
Werbung funktioniert auch ohne Bild. Stimme, Lautstärke, Sprechtempo, Musik, Geräusche und Wiederholung können eine Wirkung erzeugen. Eine längere Hintergrundquelle für Lehrkraft oder vertiefte Gruppenarbeit ist der Beitrag Deutschlandfunk Kultur – „Süßigkeiten – Wie die Werbung Kinder zu Kunden macht“ in der ARD Audiothek.
Altersgerechte Nutzung: Höre mit der Lehrkraft nur einen ausgewählten kurzen Abschnitt. Notiere keine langen Zitate. Halte stattdessen fest: Thema, eine zentrale Aussage, ein Beispiel und eine Frage, die offenbleibt.
Produktionsidee: Erstelle selbst einen 15- bis 20-sekündigen Audio-Spot für einen erfundenen Gegenstand. Nutze nur Deine Stimme und selbst erzeugte Geräusche. Keine bekannte Musik und keine echten Marken.
Historischer Blick: Werbung verändert sich, Grundideen bleiben

Public-Domain-Medium: „Man with Megaphone.png“, veröffentlicht 1919. Dateiseite.
Vergleiche die alte Illustration mit dem Smartphone-Symbol weiter oben. Was hat sich technisch verändert? Welche Grundidee bleibt ähnlich? Formuliere eine Vermutung über Aufmerksamkeit als gemeinsames Ziel.
Buch- und Bibliotheksstation
Suche im Katalog Deiner Schul- oder Stadtbibliothek nach einem altersgerechten Sachbuch zu Werbung, Medienkompetenz oder Social Media. Nimm nicht den erstbesten Treffer, sondern prüfe:
- Passt das Buch zu Klasse 5?
- Wer hat es geschrieben?
- Wann ist es erschienen?
- Welches Kapitel könnte für „Werbung untersuchen“ nützlich sein?
- Ist die Information aktuell genug für digitale Werbung?
Schreibe nur bibliografische Angaben und eine kurze eigene Begründung auf. Fotografiere keine ganzen Buchseiten und kopiere keine längeren Abschnitte.
Suchergebnisse prüfen statt nur anklicken
Führe mit einer schulisch erlaubten Suchmaschine die Suchanfrage Werbung Kinder erkennen durch. Vergleiche drei Treffer, ohne Dich irgendwo anzumelden. Nutze diese Prüftabelle:
| Prüffrage | Treffer A | Treffer B | Treffer C |
|---|---|---|---|
| Wer ist der Anbieter? | |||
| Passt der Titel zur Frage? | |||
| Ist ein Datum erkennbar? | |||
| Ist die Seite eher Information, Werbung oder Meinung? | |||
| Welche Aussage würdest Du mit einer zweiten Quelle prüfen? |
Recherche-Regel: Ein Suchergebnis ist noch kein Beweis. Öffne die Quelle, prüfe den Anbieter und vergleiche wichtige Aussagen.
Zwei fiktive Werbungen vergleichen
Beide Beispiele wurden für diesen Kurs erfunden. Es gibt keine echten Produkte dahinter.
| Anzeige A | Anzeige B |
|---|---|
| FARBFLITZ-MARKER „Deine Ideen. Deine Farbe.“ Sechs Farben. „Mach Dein Heft zum Hingucker!“ |
PAUSENBOX POP „Alle wollen sie!“ „Hol Dir den Style für Deine Pause.“ „Nur diese Woche!“ |
Untersuche beide mit der Werbe-Lupe. Anzeige A arbeitet stark mit direkter Anrede und einem positiven Versprechen. Anzeige B fügt soziale Bestätigung und Zeitdruck hinzu. Entscheide: Welche Anzeige versucht stärker, eine schnelle Entscheidung auszulösen? Begründe mit mindestens zwei Textstellen.
Hilfestufen für die Analyse
Hilfestufe 1 – Hinschauen: Kreise zuerst alle Wörter ein, die besonders positiv, dringend oder persönlich klingen.
Hilfestufe 2 – Benennen: Frage bei jedem markierten Wort: Ist das direkte Anrede, Aufforderung, positives Wort, Wiederholung, Zeitdruck oder soziale Bestätigung?
Hilfestufe 3 – Begründen: Nutze den Satzstarter: „Das Mittel ... soll vermutlich ..., weil ...“.
Rechtssicher und fair mit Medien arbeiten
Wenn Du selbst Werbung, ein Plakat, ein Video oder eine Präsentation erstellst, brauchst Du nicht einfach Bilder aus einer Bildersuche zu kopieren. Arbeite stattdessen mit eigenen Inhalten oder mit Materialien, deren Nutzung erlaubt ist.
- Eigene Werke bevorzugen: Zeichne selbst, fotografiere Gegenstände ohne erkennbare Personen oder erstelle eigene Formen und Symbole.
- Freie Medien prüfen: Lies auf der Dateiseite, welche Lizenz gilt und welche Namensnennung nötig ist.
- Quelle nennen: Notiere Titel, Urheber, Quelle und Lizenz, wenn die Lizenz das verlangt.
- Personen schützen: Nutze für diesen Kurs am besten keine Fotos von Mitschülerinnen oder Mitschülern.
- Keine persönlichen Daten: Gib bei Recherche oder KI-Aufgaben keine Namen, Adressen, Telefonnummern, Konten oder privaten Fotos ein.
- Musik nicht einfach übernehmen: Verwende eigene Geräusche oder ausdrücklich passend lizenzierte Musik.
- Offizielle Videos verlinken oder einbetten: Lade fremde Videos nicht neu hoch und schneide sie nicht ohne Erlaubnis um.
Merksatz: „Gefunden im Internet“ bedeutet nicht „frei nutzbar“.
KI-Kompetenz: Eine KI-Ausgabe prüfen und verbessern
In Klasse 5 gilt die Reihenfolge: selbst denken → KI gezielt nutzen → Ausgabe prüfen → mit Text, Regel oder Quelle vergleichen → verbessern → KI-Hilfe transparent machen. Eine KI darf Deine eigene Analyse nicht ersetzen.
Schritt 1: Erst selbst analysieren
Nutze noch keine KI. Untersuche die fiktive FARBFLITZ-Anzeige mit der Werbe-Lupe. Schreibe zu Zielgruppe, Bildidee, Wortwahl, Slogan, Versprechen und einem persuasiven Mittel je einen Satz. Markiere zwei konkrete Belege.
Schritt 2: Beispiel einer KI-Ausgabe lesen
Stell Dir vor, eine KI hätte zur Anzeige geschrieben:
„Die Zielgruppe sind alle Menschen, weil jeder Stifte benutzen kann. ‚Deine Ideen. Deine Farbe.‘ ist ein überprüfbarer Fakt. ‚Mach Dein Heft zum Hingucker!‘ ist nur eine neutrale Information. Wenn eine Anzeige sehr bunt ist, beweist das, dass das Produkt gut ist.“
Diese Ausgabe klingt sicher, enthält aber mehrere problematische Aussagen. Deine Aufgabe ist nicht, ihr zu glauben, sondern sie zu prüfen.
Schritt 3: Mit Text und Regel vergleichen
Prüfe Satz für Satz:
- Zielgruppe: Passt „alle Menschen“ wirklich zu Schulheft, Comic-Symbolen und direkter Anrede?
- Slogan: Kann „Deine Ideen. Deine Farbe.“ wie eine messbare Produkteigenschaft überprüft werden?
- Versprechen: Ist „Mach Dein Heft zum Hingucker!“ neutral oder eine auffordernde, wertende Werbebotschaft?
- Bild: Beweist bunte Gestaltung die Qualität eines Produkts?
Nutze als Regel die Werbe-Lupe. Für digitale Werbekennzeichnung kannst Du zusätzlich eine seriöse Quelle wie klicksafe oder logo! heranziehen.
Schritt 4: Interaktiver KI-Prüfcheck
| Korrekte Einordnung | Problematische KI-Aussage |
|---|---|
| Zu pauschal | „Die Zielgruppe sind alle Menschen.“ |
| Werblich und wertend | „Mach Dein Heft zum Hingucker!“ sei nur neutrale Information. |
| Nicht belegt | Bunte Gestaltung beweise eine hohe Produktqualität. |
| Kein überprüfbarer Produktfakt | „Deine Ideen. Deine Farbe.“ sei eine messbare Eigenschaft. |
Schritt 5: Verbessern und KI-Hilfe offenlegen
Schreibe die fehlerhafte KI-Ausgabe in vier korrekten Sätzen neu. Jeder Satz braucht einen Textbeleg oder eine Regel. Danach ergänze:
KI-Hilfe transparent: „Ich habe eine KI-Ausgabe als Prüfmuster verwendet. Meine eigene Analyse entstand zuerst. Geprüft habe ich die Aussagen mit der Werbe-Lupe und mit …“
Wenn Du tatsächlich ein KI-Werkzeug verwendest, gib keine personenbezogenen Daten, keine privaten Fotos und keine Namen von Mitschülerinnen oder Mitschülern ein.
KI-Kompetenzpfad im Spiralprinzip
Heute arbeitest Du auf der Basisstufe für Klasse 5. Später wird dieselbe Denkbewegung anspruchsvoller:
| Klassenstufe | Typischer Schwerpunkt |
|---|---|
| 5 | einfache KI-Aussagen mit Text und klarer Regel prüfen |
| 6 | gezielter fragen, zwei KI-Antworten vergleichen und verbessern |
| 7 | Quellen verlangen, Fehler und erfundene Angaben systematischer erkennen |
| 8 | Perspektiven, Verzerrungen und fehlende Informationen untersuchen |
| 9 | Belege gewichten, Unsicherheit benennen und mehrere Quellen abgleichen |
| 10 | KI-Ergebnisse eigenständig in eine belegte Argumentation integrieren und Nutzung transparent dokumentieren |
Das Grundmuster bleibt: selbst denken → gezielt nutzen → prüfen → vergleichen → verbessern → transparent machen.
Präsentation und Storyboard
Mini-Präsentation: Drei Folien reichen
Erstelle eine kurze Präsentation zu einer selbst gewählten, fiktiven Werbung.
| Folie | Inhalt | Pflicht |
|---|---|---|
| Folie 1 | Anzeige zeigen oder beschreiben | selbst erstellt oder korrekt lizenziert |
| Folie 2 | Zielgruppe, Bild, Wortwahl, Slogan, Versprechen | mindestens drei konkrete Belege |
| Folie 3 | kritisches Urteil und Verbesserung | nachvollziehbare Begründung |
Sprich höchstens drei Minuten. Lies nicht nur Folientext vor. Nenne bei fremden freien Bildern die Quelle und Lizenz.
Storyboard: Vom Plan zum Werbeclip
Plane einen 20- bis 30-sekündigen Clip für ein erfundenes Schulprodukt. Nutze keine echte Marke.
| Szene | Bild | Ton oder Sprache | Persuasives Mittel | Prüffrage |
|---|---|---|---|---|
| Start | Was ist der Blickfang? | |||
| Problem | Welche Alltagssituation wird gezeigt? | |||
| Produkt | Was wird versprochen? | |||
| Schluss | Ist der Slogan fair und verständlich? |
Danach tauscht Ihr Storyboards. Die Partnerin oder der Partner markiert eine Stelle, an der die Werbung besonders überzeugend wirken soll, und begründet die Wahl.
Wiederholung: Die 7 Fragen der Werbe-Lupe
Sprich die sieben Fragen ohne Vorlage:
- Wer wirbt wofür?
- Wer ist die Zielgruppe?
- Was zeigt das Bild?
- Welche Wörter und welcher Slogan fallen auf?
- Was wird versprochen?
- Welche persuasiven Mittel werden eingesetzt?
- Wie lautet mein begründetes Urteil?
Wenn Du bei einer Frage stockst, gehe zum passenden Abschnitt zurück. Wenn Du alle sieben beantworten kannst, bearbeite eine neue Werbung ohne Hilfestufen.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was bedeutet Zielgruppe in der Werbung? (Menschen, die eine Werbung besonders ansprechen soll) (!Alle Menschen, die zufällig dieselbe Straße benutzen) (!Nur die Personen, die eine Werbung gestaltet haben) (!Nur Menschen, die das Produkt bereits gekauft haben)
Was ist ein Slogan? (Ein kurzer einprägsamer Werbespruch) (!Eine ausführliche Produktanleitung) (!Eine geheime Preisliste) (!Ein Quellenverzeichnis)
Welche Aussage ist am ehesten ein überprüfbarer Fakt? (Die Packung enthält sechs Stifte) (!Mit diesen Stiften wird jede Idee genial) (!Dieser Stift macht Dich beliebter) (!Mit diesem Heft macht Lernen immer Spaß)
Welche Formulierung ist ein Imperativ? (Probier es aus) (!Das Produkt steht im Regal) (!Die Packung ist blau) (!Der Laden öffnet um acht)
Warum ist ein konkreter Beleg bei einer Werbeanalyse wichtig? (Er macht die Begründung nachvollziehbar) (!Er ersetzt jede eigene Erklärung) (!Er beweist automatisch die Produktqualität) (!Er macht jede Werbung wahr)
Welches Mittel erzeugt besonders deutlich Zeitdruck? (Nur heute erhältlich) (!Die Packung enthält Papier) (!Das Produkt liegt auf einem Tisch) (!Der Name besteht aus zwei Wörtern)
Was ist beim Untersuchen eines Werbebildes sinnvoll? (Beschreibung und vermutete Wirkung trennen) (!Nur die Lieblingsfarbe nennen) (!Sofort die Kaufentscheidung bewerten) (!Alle Personen im Bild erraten)
Was gehört zu einer kritischen Haltung gegenüber Werbung? (Aussagen prüfen und selbst begründet entscheiden) (!Jede Werbung grundsätzlich ablehnen) (!Jede Werbeaussage sofort glauben) (!Nur auf große Schrift achten)
Was solltest Du bei einer KI-Ausgabe zuerst tun? (Sie mit Deiner eigenen Analyse und einer Regel prüfen) (!Sie unverändert abgeben) (!Persönliche Daten ergänzen) (!Jede Formulierung automatisch übernehmen)
Welche Mediennutzung ist für ein eigenes Schulprojekt besonders geeignet? (Ein eigenes Bild oder ein passend lizenziertes freies Bild verwenden) (!Ein beliebiges Bild aus dem Internet ohne Prüfung kopieren) (!Ein fremdes Video neu hochladen) (!Ein privates Foto einer anderen Person ohne Erlaubnis veröffentlichen)
Memory
| Zielgruppe | Menschen, die besonders angesprochen werden sollen |
| Slogan | kurzer einprägsamer Werbespruch |
| Imperativ | Aufforderungsform |
| Werbeversprechen | in Aussicht gestellter Vorteil |
| Bildwirkung | mögliche Wirkung von Farbe, Motiv oder Perspektive |
| Kennzeichnung | Hinweis wie Werbung oder Anzeige |
| Beleg | konkrete Stelle aus Text oder Bild |
| Zeitdruck | Aufforderung zu schneller Entscheidung |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Zielgruppe | Wen soll die Werbung besonders ansprechen? |
| Slogan | Welcher kurze Werbespruch soll im Gedächtnis bleiben? |
| Versprechen | Welcher Vorteil wird in Aussicht gestellt? |
| Imperativ | Welche Form fordert direkt zum Handeln auf? |
| Beleg | Welche konkrete Text- oder Bildstelle stützt die Erklärung? |
Transfer: Nimm danach die fiktive Anzeige „PAUSENBOX POP“ und finde zu jedem der fünf Begriffe ein eigenes Beispiel oder erkläre, wenn eines fehlt.
Kreuzworträtsel
| Zielgruppe | Wie heißt die Gruppe, die eine Werbung besonders erreichen soll? |
| Slogan | Wie nennt man einen kurzen einprägsamen Werbespruch? |
| Imperativ | Wie heißt die sprachliche Form einer Aufforderung? |
| Bildsprache | Welcher Begriff beschreibt die Wirkung und Bedeutung von Bildern? |
| Versprechen | Wie heißt ein in Aussicht gestellter Vorteil in einer Werbung? |
| Werbung | Wie heißt Kommunikation, die oft Aufmerksamkeit für Produkte oder Angebote wecken soll? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Werbe-Spaziergang: Sammle auf einem Schulweg oder in einem bereitgestellten Foto drei Orte, an denen Werbung vorkommen könnte. Fotografiere keine erkennbaren Personen und notiere nur Werbeformen.
- Slogan-Werkstatt: Erfinde für einen neutralen Gegenstand aus dem Klassenzimmer drei kurze Slogans. Markiere, welcher Slogan mit direkter Anrede, Reim oder Wiederholung arbeitet.
- Bild-Detektiv: Wähle eines der freien Commons-Bilder aus diesem Kurs. Beschreibe zuerst nur, was zu sehen ist, und formuliere danach zwei mögliche Wirkungen.
- Audio-Mini-Spot: Produziere einen 15-sekündigen Spot für einen erfundenen Gegenstand nur mit Stimme und selbst gemachten Geräuschen. Erkläre anschließend Dein eingesetztes Werbemittel.
Standard
- Werbe-Lupe anwenden: Analysiere eine von der Lehrkraft ausgewählte altersgerechte Anzeige zu Zielgruppe, Bild, Wortwahl, Slogan, Versprechen und zwei persuasiven Mitteln. Belege jede Deutung.
- Webseiten-Vergleich: Vergleiche einen Beitrag von logo!, klicksafe oder Planet Schule mit einer zweiten seriösen Quelle. Formuliere zwei gemeinsame Hinweise zum Erkennen von Werbung und eine unterschiedliche Schwerpunktsetzung.
- Storyboard: Plane einen vierteiligen Werbeclip für ein erfundenes Schulprodukt. Zeige im Storyboard genau, wo Blickfang, Slogan, Versprechen und Schlussaufforderung vorkommen.
- Bibliotheks-Recherche: Finde ein altersgerechtes Sachbuch zu Werbung oder Medienkompetenz. Begründe anhand von Autor, Erscheinungsjahr, Inhaltsverzeichnis und Zielgruppe, warum es als Quelle geeignet oder ungeeignet ist.
Schwer
- Werbung umgestalten: Nimm eine fiktive Werbung mit starkem Zeitdruck und sozialer Bestätigung. Gestalte eine fairere Version, die weiterhin attraktiv ist, aber weniger Druck macht. Begründe jede Änderung.
- KI-Prüflabor: Schreibe zuerst selbst eine Analyse einer fiktiven Werbung. Lass danach eine KI genau einen Teilaspekt prüfen, vergleiche die Ausgabe mit Werbe-Lupe und Quelle, verbessere Fehler und dokumentiere die KI-Hilfe transparent.
- Werbeformen vergleichen: Übertrage dieselbe fiktive Werbebotschaft in Plakat, Audio und Social-Media-Post. Erkläre, welche Mittel sich je nach Medium verändern und welche Kernbotschaft gleich bleibt.
- Mini-Forschung: Untersuche in einer kleinen, anonymen Klassenstichprobe drei fiktive Slogans. Frage nur nach „am einprägsamsten“ und sammle keine Namen. Stelle das Ergebnis als einfache Tabelle dar und erkläre, warum Beliebtheit noch kein Beweis für Produktqualität ist.


Lernkontrolle
- Transferanalyse: Du erhältst eine neue fiktive Anzeige. Formuliere zuerst eine Zielgruppen-Hypothese und begründe sie mit drei unterschiedlichen Belegen aus Sprache und Bild.
- Fakt oder Versprechen: Wähle aus einer neuen Werbung vier Aussagen aus. Ordne sie als eher überprüfbar oder eher werblich-wertend ein und erkläre, was man für eine Prüfung bräuchte.
- Vergleich zweier Medien: Vergleiche dieselbe Werbebotschaft als Plakat und Audio-Spot. Erkläre, welche Mittel nur im jeweiligen Medium funktionieren und welche Wirkung dadurch verändert wird.
- Kritisches Urteil: Beurteile, ob eine fiktive Werbung fair überzeugt oder unnötig Druck ausübt. Beziehe mindestens Zielgruppe, Versprechen und zwei persuasive Mittel ein.
- Quellenprüfung: Entscheide zwischen zwei vorgelegten Webseiten, welche sich besser zur Überprüfung einer Behauptung über Social-Media-Werbung eignet. Begründe mit Anbieter, Aktualität, Zweck und Nachprüfbarkeit.
- KI-Transfer: Prüfe eine kurze KI-Analyse auf mindestens zwei Schwächen. Vergleiche mit der Werbung selbst und der Werbe-Lupe, verbessere die Analyse und kennzeichne transparent, welcher Teil von der KI stammte.
Lernnachweis
Für einen guten Lernnachweis zu D5 M - Werbung untersuchen ist wichtig:
- Du beschreibst eine Werbung sachlich, bevor Du ihre Wirkung deutest.
- Du bestimmst eine plausible Zielgruppe und belegst Deine Vermutung.
- Du untersuchst Bild, Wortwahl, Slogan und Werbeversprechen.
- Du erkennst mindestens zwei einfache persuasive Mittel und erklärst ihre mögliche Wirkung.
- Du unterscheidest überprüfbare Angaben von wertenden oder werblichen Aussagen.
- Du formulierst ein eigenes kritisches Urteil mit konkreten Belegen.
- Du kannst eine neue Werbung selbstständig mit der Werbe-Lupe untersuchen.
- Du arbeitest bei Medienprojekten mit eigenen oder passend lizenzierten Materialien.
- Du prüfst KI-Ausgaben, statt sie ungeprüft zu übernehmen, und machst KI-Hilfe transparent.
Kompetenzcheck und Selbstreflexion
Kreuze für Dich ehrlich an: sicher, teilweise sicher oder noch üben.
| Ich kann ... | sicher | teilweise sicher | noch üben |
|---|---|---|---|
| eine Zielgruppe begründet vermuten. | |||
| Bildbeschreibung und Bildwirkung trennen. | |||
| auffällige Wortwahl und einen Slogan untersuchen. | |||
| Fakt und Werbeversprechen unterscheiden. | |||
| mindestens zwei persuasive Mittel erklären. | |||
| mein Urteil mit Belegen stützen. | |||
| freie Medien und Quellen bewusster auswählen. | |||
| eine KI-Aussage prüfen und verbessern. |
Kurze Selbstreflexion: Ergänze drei Sätze: „Am leichtesten fällt mir …“, „Genauer prüfen muss ich noch …“, „Beim nächsten Mal begründe ich besser, indem ich …“.
Individuelle Empfehlung:
- Wenn Du bei 0 bis 3 Punkten „sicher“ angekreuzt hast: Wiederhole die Abschnitte Zielgruppe, Wortwahl, Versprechen und die 7 Fragen der Werbe-Lupe. Bearbeite danach Quiz und Drag and Drop erneut.
- Wenn Du bei 4 bis 6 Punkten „sicher“ angekreuzt hast: Analysiere die beiden fiktiven Anzeigen noch einmal ohne Hilfestufen und bearbeite eine Standard-Aufgabe.
- Wenn Du bei 7 bis 8 Punkten „sicher“ angekreuzt hast: Wähle eine schwere Transferaufgabe, besonders Werbung umgestalten, Werbeformen vergleichen oder KI-Prüflabor.
- Wenn Du unsicher zwischen zwei Stufen bist: Wähle die niedrigere Empfehlung und prüfe danach erneut. Ziel ist nicht eine möglichst hohe Zahl, sondern eine ehrliche Lernentscheidung.
OERs zum Thema
Wikipedia-Überblick:
Weitere frei oder schulisch gut nutzbare Recherchewege:
- Wikimedia Commons – Kategorie Advertising: freie Bilder mit jeweiliger Lizenz auf der Dateiseite.
- so geht MEDIEN – Influencer*innen: Unterrichtsmaterial für weiterführende Schulen.
- klicksafe – Influencer: Informationen und Materialien zur Medienkompetenz.
- Planet Schule – Werbung erkennen: kurzes Erklärvideo und Begleittext.
- KiKA – Der Werbe-Check: kindgerechte Reportage.
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