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Deep Sea 3D

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Deep Sea 3D




Einleitung

Deep Sea 3D nimmt Dich mit unter die Wasseroberfläche. Du begegnest Korallenriffen, Fischen, Meeresschildkröten, Quallen, Oktopussen und vielen anderen Lebewesen. Der Naturdokumentarfilm zeigt, dass im Meer kein Tier ganz allein lebt: Tiere suchen Nahrung, verstecken sich, helfen einander, werden selbst zur Beute oder passen sich auf erstaunliche Weise an ihre Umgebung an.

Dieser aiMOOC richtet sich an Lernende ab etwa 6 Jahren. Du kannst ihn vor oder nach dem Film verwenden. Du brauchst dafür kein Vorwissen. Schwierige Fachwörter werden so erklärt, dass Du sie Schritt für Schritt verstehen kannst.

Eine wichtige Idee begleitet Dich durch den ganzen aiMOOC: Ein Korallenriff ist wie eine große Unterwasserstadt. Sehr viele Lebewesen teilen sich dort Nahrung, Verstecke und Lebensraum. Wenn sich ein Teil dieser Gemeinschaft verändert, kann das Folgen für viele andere Arten haben.


Deep Sea 3D als Naturfilm

Deep Sea 3D ist ein IMAX-3D-Naturdokumentarfilm aus dem Jahr 2006. Regie und Unterwasserkamera übernahm Howard Hall. Der Film dauert rund 40 Minuten. In der englischen Originalfassung sprechen Johnny Depp und Kate Winslet die Erzählstimmen. Die Musik stammt unter anderem von Danny Elfman. Der deutsche Filmtitel lautet Wunder der Tiefe 3D.

Der Film wurde nicht im Zeichentrickstudio erfunden. Die Aufnahmen zeigen echte Tiere und echte Unterwasserlandschaften. Dadurch kannst Du viele Verhaltensweisen beobachten: Ein Tier versteckt sich, ein anderes sucht Nahrung, kleine Fische putzen größere Tiere und Korallen geben gleichzeitig ihre Keimzellen ins Wasser ab.

Der Titel Deep Sea 3D klingt nach Tiefsee. Wissenschaftlich betrachtet spielt aber nicht jede Szene in der eigentlichen Tiefsee. Viele gezeigte Korallenriffe liegen in lichtreichen Meeresbereichen. Für Deine Beobachtung ist deshalb die Frage wichtiger: Wie funktioniert das Leben unter Wasser?


Was bedeutet 3D?

Bei einem 3D-Film bekommen Deine beiden Augen leicht unterschiedliche Bilder zu sehen. Dein Gehirn setzt sie zusammen. Dadurch wirkt das Bild räumlich: Ein Fisch scheint näher zu sein, eine Qualle schwebt scheinbar vor Dir und ein Riff bekommt sichtbare Tiefe.

IMAX bezeichnet ein Kinoformat, das besonders große Bilder ermöglicht. Bei Naturaufnahmen kann das den Eindruck verstärken, selbst mitten im Meer zu sein. Trotzdem bleibst Du Zuschauerin oder Zuschauer: Die Kamera bringt die Unterwasserwelt zu Dir.


Korallenriffe

Ein Korallenriff gehört zu den artenreichen Lebensräumen der Erde. Besonders tropische Korallenriffe entstehen häufig in warmem, klarem und lichtreichem Meerwasser. Zwischen den Korallen leben Fische, Krebse, Schnecken, Würmer, Seesterne und viele weitere Tiere.

Ein Riff bietet verschiedene Plätze. In einer Spalte kann sich ein kleiner Fisch verstecken. Auf einer freien Fläche kann ein Räuber nach Beute suchen. Über dem Riff schwimmt vielleicht ein ganzer Fischschwarm. In einer Anemone findet ein Clownfisch Schutz.


Korallen sind Tiere

Korallen sehen manchmal wie Pflanzen oder bunte Steine aus. Tatsächlich sind Korallen Tiere. Viele riffbildende Korallen bestehen aus zahlreichen winzigen Einzeltieren, den Korallenpolypen. Die Polypen sitzen zusammen in einer Kolonie.

Viele Steinkorallen bilden harte Skelette aus Kalk. Über lange Zeit können aus sehr vielen solchen Skeletten große Riffstrukturen entstehen. Das dauert lange. Ein Riff ist deshalb kein Gegenstand, der schnell ersetzt werden kann.

Viele tropische Korallen leben außerdem eng mit winzigen Algen in ihrem Gewebe zusammen. Die Algen nutzen Licht zur Photosynthese. Dabei stellen sie energiereiche Stoffe her, von denen auch die Koralle profitiert. Die Koralle bietet den Algen einen geschützten Lebensraum und Stoffe, die sie benötigen.


Wenn Korallen gleichzeitig laichen

Eine eindrucksvolle Beobachtung in Deep Sea 3D ist das gemeinsame Laichen von Korallen. Bei solchen Ereignissen geben sehr viele Korallen ungefähr zur gleichen Zeit Ei- und Samenzellen ins Wasser ab. Aus befruchteten Eizellen können später neue Korallen entstehen.

Das gemeinsame Laichen zeigt, dass auch Tiere ohne Gehirn auf Umweltreize reagieren können. Licht, Jahreszeit, Wassertemperatur und Mondzyklen können bei verschiedenen Korallenarten eine Rolle für den Zeitpunkt spielen. Nicht jedes Riff und nicht jede Korallenart laicht genau gleich.


Meerestiere im und am Korallenriff

Im Film begegnen Dir Tiere mit sehr unterschiedlichen Körperformen. Genau diese Unterschiede helfen ihnen, in ihrem Lebensraum zurechtzukommen.


Meeresschildkröten

Meeresschildkröten besitzen Flossen statt Laufbeinen. Damit bewegen sie sich kraftvoll durch das Wasser. Sie sind Reptilien und besitzen Lungen. Deshalb müssen sie zum Atmen an die Wasseroberfläche kommen.

Eine Meeresschildkröte kann an einem Riff Nahrung suchen, ruhen oder eine sogenannte Putzstation aufsuchen. Dort entfernen kleine Tiere von größeren Tieren zum Beispiel Parasiten oder Aufwuchs.


Quallen

Quallen besitzen einen weichen, wasserreichen Körper. Viele Arten bewegen sich, indem sie ihren Schirm zusammenziehen. Gleichzeitig werden sie stark von Wasserströmungen getragen. An ihren Tentakeln sitzen bei vielen Arten Nesselzellen, mit denen sie Beute fangen oder sich verteidigen.

Im 3D-Film wirken schwebende Quallen besonders räumlich. Beobachte ihre Bewegung: Sie laufen nicht über einen Boden und schlagen nicht mit Flossen. Ihr Körper ist an ein Leben im Wasser angepasst.


Nacktschnecken

Auch Nacktschnecken können im Riff auffallen. Manche Arten besitzen leuchtende Farben. Auffällige Farben können in der Tierwelt eine Warnung sein. Sie können einem möglichen Angreifer signalisieren: Dieses Tier schmeckt schlecht oder besitzt Abwehrstoffe.


Papageifische und andere Pflanzenfresser

Viele Papageifische raspeln Algen oder anderes Material von harten Oberflächen ab. Dadurch sind sie Teil des Nahrungsnetzes im Riff. Ihre kräftigen Zähne bilden bei vielen Arten eine schnabelähnliche Kauplatte.

Wenn ein Tier Algen frisst und später selbst Beute eines größeren Räubers wird, wandert die in der Nahrung gespeicherte Energie durch das Ökosystem weiter.


Tarnung: Fast unsichtbar im Riff

Tarnung bedeutet, dass ein Lebewesen für andere schwer zu erkennen ist. Farbe, Muster, Körperform, Bewegung und sogar die Oberfläche des Körpers können dabei helfen.

Ein Oktopus ist ein besonders spannendes Beispiel. Viele Oktopusse können ihr Farbmuster sehr schnell verändern. Besondere Zellen in der Haut helfen dabei. Manche Arten verändern zusätzlich die sichtbare Struktur ihrer Haut. Tarnung ist aber nicht der einzige Grund für Farbwechsel: Oktopusse können Farben auch zur Kommunikation einsetzen.

Ein Anglerfisch kann auf ganz andere Weise getarnt sein. Manche Froschfische ähneln einem Schwamm oder einem Stück Riff. Sie bewegen sich oft wenig und warten darauf, dass Beute nahe genug herankommt.

Forscherfrage: Welche Tarnung wäre erfolgreicher: die eines Tieres, das seine Farbe wechseln kann, oder die eines Tieres, das fast wie ein Schwamm aussieht? Die Antwort hängt vom Lebensraum, vom Verhalten des Tieres und von seinen Feinden oder Beutetieren ab.


Symbiosen: Gemeinsam geht manches besser

Eine Symbiose ist ein enges Zusammenleben verschiedener Arten, bei dem beide Partner Vorteile haben. Im Korallenriff lassen sich mehrere gut verständliche Beispiele beobachten.


Clownfisch und Seeanemone

Clownfische leben zwischen den Tentakeln bestimmter Seeanemonen. Die Nesselzellen der Anemone können viele andere Tiere abschrecken. Clownfische besitzen eine besondere schützende Schleimschicht und können zwischen den Tentakeln leben.

Der Clownfisch erhält dadurch Schutz. Auch die Anemone kann profitieren, zum Beispiel durch Nährstoffe, Wasserbewegung und die Verteidigung gegen manche Fressfeinde.

Auf Wikimedia Commons gibt es sogar eine freie Videoaufnahme eines Clownfischs in einer Anemone:


Putzstationen

An einer Putzstation kommen größere Fische oder andere Meerestiere zu kleinen Putzerfischen oder Putzergarnelen. Die Putzer können Parasiten, abgestorbene Haut oder andere kleine Dinge vom Körper ihres „Kunden“ fressen.

Der größere Partner wird gereinigt. Der Putzer erhält Nahrung. Das ist ein Beispiel dafür, wie zwei verschiedene Arten voneinander profitieren können.

Eine wichtige Beobachtung dabei ist: Ein Tier, das normalerweise klein genug wäre, um gefressen zu werden, kann in einer besonderen Situation als nützlicher Partner behandelt werden. Verhalten hängt also vom Zusammenhang ab.


Koralle und Alge

Auch die Zusammenarbeit vieler tropischer Korallen mit winzigen Algen ist eine Form der Symbiose. Die Algen betreiben Photosynthese. Die Korallen bieten ihnen einen geschützten Ort. Wird das Meerwasser über längere Zeit zu warm, kann diese Partnerschaft gestört werden. Die Koralle kann dann ihre Algen verlieren und sehr hell werden. Das nennt man Korallenbleiche.

Eine gebleichte Koralle ist nicht automatisch sofort tot, aber sie steht unter starkem Stress. Hält die Belastung lange an, kann sie sterben.


Nahrungsketten und Nahrungsnetze

Eine Nahrungskette zeigt vereinfacht: Wer frisst wen? In Wirklichkeit frisst ein Tier oft mehrere verschiedene Dinge und hat mehrere Fressfeinde. Deshalb sind viele Nahrungsketten miteinander verbunden. Dann spricht man von einem Nahrungsnetz.

Eine einfache Nahrungskette in einem lichtreichen Meeresgebiet kann so aussehen:

Sonnenlicht → Phytoplankton oder Algen → pflanzenfressendes Tier → räuberischer Fisch

Phytoplankton besteht aus winzigen Organismen, die im Wasser treiben. Viele davon können Photosynthese betreiben. Sie bilden damit eine wichtige Grundlage zahlreicher Nahrungsnetze im Meer.

Auch Korallen sind Teil eines Nahrungsnetzes. Korallenpolypen können mit ihren Tentakeln kleine Nahrungsteilchen und Plankton fangen. Gleichzeitig profitieren viele tropische Korallen von den Algen, die in ihrem Gewebe leben.

Ein Räuber ist nicht „böse“, wenn er ein anderes Tier frisst. Fressen und Gefressenwerden gehören zu natürlichen Ökosystemen. Entscheidend ist das Zusammenspiel vieler Arten.


Anpassungen an das Leben unter Wasser

Eine Anpassung ist ein Merkmal oder Verhalten, das einer Art in ihrem Lebensraum Vorteile verschafft. Solche Merkmale entstehen über viele Generationen durch Evolution.

Fische besitzen zum Beispiel Kiemen. Damit können sie Sauerstoff aus dem Wasser aufnehmen. Flossen helfen beim Steuern, Bremsen und Vorwärtskommen. Eine stromlinienförmige Körperform verringert bei vielen schnellen Schwimmern den Wasserwiderstand.

Meeresschildkröten zeigen eine andere Lösung: Sie besitzen Lungen und müssen Luft atmen, haben aber kräftige Flossen für das Schwimmen.

Oktopusse besitzen keine Knochen wie wir. Ihr weicher Körper kann sich durch enge Öffnungen bewegen. Saugnäpfe helfen beim Festhalten und Ertasten. Einige Oktopusse können durch einen Wasserstrahl schnell davonflitzen.

Quallen wiederum besitzen einen sehr wasserreichen Körper. Ihre Bauweise unterscheidet sich stark von der eines Fisches und passt zu einer schwebenden Lebensweise.

Korallenpolypen bleiben meist an einem Ort. Sie fangen kleine Nahrung mit Tentakeln. Riffbildende Steinkorallen erzeugen harte Skelette, die über sehr lange Zeit zum Aufbau eines Riffs beitragen.


Warum ein Korallenriff ein Netzwerk ist

Stell Dir das Riff wie ein großes Netz aus Verbindungen vor. Clownfisch und Anemone sind miteinander verbunden. Algen und Korallen sind miteinander verbunden. Pflanzenfresser verbinden Algen mit größeren Räubern. Putzerfische verbinden ihre eigene Nahrungssuche mit der Körperpflege anderer Tiere.

Wenn eine Art seltener wird, kann sich deshalb mehr verändern als nur ihre eigene Anzahl. Ein Nahrungsnetz oder eine Symbiose kann gestört werden. Genau deshalb erforschen Meeresbiologinnen und Meeresbiologen nicht nur einzelne Tiere, sondern auch ihre Beziehungen.


Wie Du beim Film zum Meeresforscher wirst

Beim Anschauen kannst Du auf mehr achten als nur auf schöne Bilder. Beobachte, wo ein Tier lebt, wie es sich bewegt, was es frisst, vor wem es sich versteckt und mit wem es zusammenarbeitet.

Wenn Du eine Szene nicht sofort verstehst, ist das kein Problem. Gute Naturbeobachtung beginnt oft mit einer Frage. Zum Beispiel: Warum bleibt der Froschfisch so still? Warum darf ein kleiner Putzerfisch so nahe an einen großen Fisch? Warum schwimmen manche Tiere im Schwarm?


Schutz der Unterwasserwelt

Korallenriffe können durch steigende Wassertemperaturen, Verschmutzung, zerstörerische Fischereimethoden und andere menschliche Einflüsse geschädigt werden. Besonders die durch Erwärmung ausgelöste Korallenbleiche ist eine große Belastung für viele tropische Riffe.

Du kannst im Alltag mithelfen: Müll gehört nicht in die Natur oder ins Wasser. Dinge können mehrfach benutzt werden, statt sie schnell wegzuwerfen. Im Urlaub sollten Korallen und Meerestiere nicht angefasst oder beschädigt werden. Schutzgebiete und ihre Regeln helfen dabei, empfindliche Lebensräume zu bewahren.

Der wichtigste Schritt ist aber zuerst das Verstehen: Wer erkennt, wie viele Beziehungen in einem Riff zusammenwirken, versteht besser, warum sein Schutz wichtig ist.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist eine Koralle? (Ein Tier) (!Eine Wasserpflanze) (!Ein Stein) (!Eine Muschel)




Womit nehmen die meisten Fische Sauerstoff aus dem Wasser auf? (Mit Kiemen) (!Mit Flügeln) (!Mit Haaren) (!Mit Fingern)




Warum muss eine Meeresschildkröte zur Wasseroberfläche kommen? (Sie atmet mit Lungen) (!Sie muss ihre Flossen trocknen) (!Sie kann unter Wasser nicht sehen) (!Sie sucht dort immer Korallen)




Was bedeutet Tarnung? (Ein Lebewesen ist schwer zu erkennen) (!Ein Lebewesen wird größer) (!Ein Lebewesen lernt sprechen) (!Ein Lebewesen verlässt das Meer)




Welche beiden Tiere können in einer Symbiose zusammenleben? (Clownfisch und Seeanemone) (!Adler und Regenwurm) (!Pferd und Eisbär) (!Kamel und Pinguin)




Was zeigt eine Nahrungskette vereinfacht? (Wer wen frisst) (!Wer am schnellsten schwimmt) (!Wer am ältesten wird) (!Wer die meisten Farben hat)




Was machen Putzerfische an einer Putzstation? (Sie reinigen andere Tiere) (!Sie bauen Korallen aus Sand) (!Sie bringen Schildkröten Luft) (!Sie verwandeln sich in Quallen)




Was kann ein Oktopus zur Tarnung verändern? (Sein Farbmuster) (!Die Größe des Ozeans) (!Die Richtung des Mondes) (!Die Anzahl seiner Nachbarn)




Was ist ein Nahrungsnetz? (Mehrere miteinander verbundene Nahrungsketten) (!Ein Netz zum Fangen von Fischen) (!Ein Korallenskelett) (!Eine Gruppe von Tauchbooten)




Was zeigt Deep Sea 3D vor allem? (Echte Unterwasserlebewesen und ihre Lebensweisen) (!Nur erfundene Zeichentricktiere) (!Nur das Leben an Land) (!Nur Maschinen auf einem Schiff)





Memory

Koralle Nesseltier
Kiemen Sauerstoffaufnahme
Tarnung Verstecken
Symbiose Zusammenarbeit
Putzerfisch Reinigung
Oktopus Farbwechsel
Meeresschildkröte Lungenatmung
Phytoplankton Photosynthese





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Kiemen Atmen bei Fischen
Flossen Fortbewegung im Wasser
Tarnung Schwer erkannt werden
Symbiose Beide Partner profitieren
Putzstation Reinigung von Meerestieren




...


Kreuzworträtsel

Koralle Welches Tier kann zusammen mit vielen Artgenossen ein Riff aufbauen?
Oktopus Welches Tier kann sein Farbmuster besonders schnell verändern?
Symbiose Wie heißt ein enges Zusammenleben verschiedener Arten mit Vorteilen für beide?
Kiemen Womit nehmen die meisten Fische Sauerstoff aus dem Wasser auf?
Tarnung Wie nennt man das Verbergen durch Farbe Form oder Verhalten?
Plankton Wie heißen sehr kleine im Wasser treibende Lebewesen zusammenfassend?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Deep Sea 3D ist ein

über das Leben unter Wasser.
Ein Korallenriff wird von vielen verschiedenen

bewohnt.
Korallen sind keine Pflanzen, sondern

.
Die meisten Fische nehmen Sauerstoff mit ihren

auf.
Meeresschildkröten müssen auftauchen, weil sie mit

atmen.
Ein Oktopus kann sein Farbmuster zur

verändern.
Beim Zusammenleben von Clownfisch und Seeanemone spricht man von einer

.
An einer Putzstation werden größere Tiere von kleinen

gereinigt.
Eine einfache Abfolge von Fressen und Gefressenwerden heißt

.
Mehrere miteinander verbundene Nahrungsketten bilden ein

.
Winzige im Wasser treibende Organismen werden als

bezeichnet.
Steigende Wassertemperaturen können bei Korallen eine

auslösen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Meerestier-Steckbrief: Suche Dir ein Tier aus dem Film oder diesem aiMOOC aus. Male es und ergänze drei Dinge: Wo lebt es, wie bewegt es sich und was frisst es?
  2. Tarnbild: Male einen Oktopus oder Froschfisch so, dass er in einem selbst gestalteten Korallenriff möglichst schwer zu entdecken ist.
  3. Nahrungskette: Zeichne eine einfache Nahrungskette aus mindestens drei Lebewesen. Verbinde sie mit Pfeilen und erkläre mündlich, was die Pfeile bedeuten.
  4. Korallenriff-Geräusche: Erfinde mit Stimme, Papier, Wasser oder ungefährlichen Alltagsgegenständen eine kurze Klanglandschaft für eine Szene im Korallenriff.


Standard

  1. Symbiose-Comic: Gestalte einen Comic mit Clownfisch und Seeanemone. Zeige in mindestens vier Bildern, welchen Vorteil jeder Partner haben kann.
  2. Filmbeobachtung: Wähle eine Szene aus Deep Sea 3D. Beschreibe genau, welches Tier Du siehst, wie es sich bewegt und welche Anpassung Du erkennst.
  3. Riff-Modell: Baue aus Papier, Karton oder wiederverwendbaren Materialien ein Korallenriff. Markiere darin mindestens fünf verschiedene Lebensplätze.
  4. Putzstation-Rollenspiel: Spielt zu zweit oder in einer kleinen Gruppe eine Putzstation nach. Erklärt anschließend, warum beide beteiligten Arten einen Vorteil haben können.


Schwer

  1. Nahrungsnetz-Projekt: Erstelle ein Nahrungsnetz mit mindestens sechs Organismen aus dem Meer. Erkläre, was passieren könnte, wenn eine Art stark seltener wird.
  2. Tarnungs-Experiment: Gestalte mehrere Papierformen mit unterschiedlichen Farben oder Mustern und lege sie auf verschiedene Hintergründe. Lass andere testen, welche Form am schnellsten entdeckt wird, und werte das Ergebnis aus.
  3. Meeresforscher-Interview: Bereite Fragen an eine Biologin, einen Biologen, eine Aquariumspädagogin, einen Aquariumspädagogen oder eine andere fachkundige Person vor. Frage besonders nach Anpassungen und Schutz von Korallenriffen.
  4. Riffschutz-Erklärvideo: Produziere ein kurzes Video oder eine Bildergeschichte, in der Du Korallenbleiche kindgerecht erklärst und mindestens drei Möglichkeiten nennst, wie Menschen Meere schützen können.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Lebensraum vergleichen: Vergleiche einen Fisch und eine Meeresschildkröte. Erkläre, wie beide im Wasser leben können, obwohl sie unterschiedlich atmen.
  2. Tarnung übertragen: Ein neu entdecktes Tier lebt auf einem sandigen Meeresboden. Entwickle eine sinnvolle Tarnung für dieses Tier und begründe Farbe, Muster, Körperform oder Verhalten.
  3. Symbiose erklären: Stelle Dir vor, die Seeanemone würde aus einem Riff verschwinden. Überlege, welche Folgen das für einen dort lebenden Clownfisch haben könnte.
  4. Nahrungsnetz verändern: In einem Riff gibt es plötzlich viel weniger Algen. Erkläre Schritt für Schritt, warum das auch Tiere betreffen kann, die selbst keine Algen fressen.
  5. Film und Wirklichkeit: Erkläre, warum ein 3D-Film ein Gefühl von Nähe erzeugen kann, aber trotzdem nicht dasselbe ist wie eine echte Unterwasserbeobachtung.
  6. Riffschutz begründen: Wähle eine Schutzmaßnahme für Meere aus und erkläre, welche Lebewesen oder Beziehungen im Ökosystem dadurch geschützt werden könnten.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu Deep Sea 3D ist wichtig, dass Du Zusammenhänge erklären kannst und nicht nur einzelne Wörter auswendig kennst.

  1. Korallenriff: Du kannst erklären, warum ein Korallenriff Lebensraum für viele Arten ist.
  2. Koralle: Du weißt, dass Korallen Tiere sind, und kannst vereinfacht erklären, wie riffbildende Korallen ein hartes Skelett bilden.
  3. Tarnung: Du kannst mindestens zwei unterschiedliche Formen von Tarnung beschreiben.
  4. Symbiose: Du kannst an einem Beispiel erklären, wie zwei Arten voneinander profitieren.
  5. Nahrungskette: Du kannst eine einfache Nahrungskette richtig darstellen.
  6. Nahrungsnetz: Du kannst erklären, warum mehrere Nahrungsketten miteinander verbunden sind.
  7. Anpassung: Du kannst zeigen, wie Körpermerkmale oder Verhalten das Leben unter Wasser erleichtern.
  8. Meeresschutz: Du kannst erklären, warum Veränderungen an einem Teil des Riffs Auswirkungen auf andere Lebewesen haben können.




OERs zum Thema

Zum Film gibt es einen deutschsprachigen Wikipedia-Artikel unter seinem deutschen Titel Wunder der Tiefe 3D.

Für die biologischen Themen sind außerdem die Artikel Korallenriff, Korallen, Symbiose, Tarnung, Nahrungskette, Nahrungsnetz, Oktopusse, Meeresschildkröten und Anemonenfische hilfreich.


Quellen und Medienhinweise

Die Filmdaten und die Einordnung wurden anhand verlässlicher Film- und Nachschlagequellen geprüft. Die eingebundenen Bilder und die freie Clownfisch-Videoaufnahme stammen von Wikimedia Commons. Die YouTube-Einbettungen dienen der filmischen oder biologischen Vertiefung; Sofatutor-Material wurde nicht verwendet.

  1. IMAX: Deep Sea 3D
  2. Howard Hall Productions: Filmography
  3. Wikipedia: Wunder der Tiefe 3D
  4. Wikimedia Commons


Verknüpfte Lernbereiche


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