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Ron läuft schief

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Ron läuft schief



Ron läuft schief

Ron läuft schief ist ein computeranimierter Science-Fiction- und Familienfilm aus dem Jahr 2021. Im Mittelpunkt stehen der Junge Barney und der B*Bot Ron. B*Bots sind im Film digitale Roboter, die mit dem Internet verbunden sind und Kindern mithilfe von Algorithmen dabei helfen sollen, Kontakte zu finden. Ron funktioniert jedoch anders als vorgesehen: Er hat technische Fehler, hält sich nicht immer an seine Programmierung und muss erst lernen, was Freundschaft überhaupt bedeutet.

Der Film eignet sich besonders gut, um über Medienkompetenz, Soziale Medien, Algorithmen, Datenschutz, Freundschaft, Bildschirmzeit und Technikfehler nachzudenken. Du kannst dabei untersuchen, was im Film erfunden ist und welche Fragen auch in unserem echten Medienalltag wichtig sind.

Achtung: Dieser aiMOOC verrät wichtige Teile der Filmhandlung.


Der Film in Kürze

Barney fühlt sich in seiner Schule oft allein. Viele andere Kinder besitzen einen B*Bot. Diese Roboter können Nachrichten, Bilder und andere digitale Inhalte austauschen und sollen über ihre Software passende Kontakte finden. Barney bekommt schließlich ebenfalls einen B*Bot. Doch sein Gerät ist beschädigt und nicht vollständig mit den üblichen Funktionen verbunden. Barney nennt ihn Ron.

Weil Ron nicht wie die anderen B*Bots funktioniert, entstehen viele lustige, chaotische und manchmal gefährliche Situationen. Gleichzeitig beginnt zwischen Barney und Ron etwas, das nicht einfach berechnet werden kann: Sie lernen, aufeinander zu achten, Fehler zu verzeihen und füreinander da zu sein.

Die Firma Bubble möchte im Film möglichst viele B*Bots verbreiten. Dabei spielen gesammelte Daten, automatische Empfehlungen und die Kontrolle über die Geräte eine wichtige Rolle. Der Film macht daraus eine überspitzte Geschichte. Trotzdem erinnert sie an echte Fragen: Welche Daten geben wir digitalen Diensten? Warum sehen verschiedene Menschen unterschiedliche Empfehlungen? Kann ein Computer entscheiden, wer zu uns passt? Und wann tut eine Pause vom Bildschirm gut?

Der Film trägt in Deutschland die Altersfreigabe FSK 6. Regie führten Sarah Smith und Jean-Philippe Vine.


Barney, Ron und die Idee von Freundschaft

Barney wünscht sich Zugehörigkeit. Ron soll ihm dabei helfen, Freunde zu finden. Doch Ron kennt Freundschaft zunächst nur als Aufgabe, die er abarbeiten soll. Barney muss ihm erst erklären, was einen guten Freund ausmacht.

Eine echte Freundschaft besteht nicht aus möglichst vielen Kontakten, Likes oder Empfehlungen. Freunde können zuhören, gemeinsam lachen, einander helfen, Grenzen respektieren und auch einmal widersprechen. Ein Computer kann eine Nachricht übermitteln oder einen Kontakt vorschlagen. Ob daraus Vertrauen entsteht, entscheiden aber Menschen durch ihr Verhalten.

Denkfrage: Würdest Du lieber hundert vorgeschlagene Kontakte haben oder zwei Menschen, auf die Du Dich verlassen kannst? Begründe Deine Antwort.


Soziale Netzwerke: Viele Verbindungen, aber nicht automatisch Freundschaft

Ein Soziales Netzwerk verbindet Menschen oder Benutzerkonten miteinander. Im Film übernehmen die B*Bots viele Aufgaben, die an soziale Netzwerke erinnern: Sie stellen Kontakte her, zeigen Inhalte, tauschen Daten aus und verbreiten Videos.

Ein Netzwerk kann sehr groß werden. Das bedeutet aber nicht, dass alle verbundenen Menschen enge Freunde sind. Manche sind Bekannte, manche folgen nur denselben Themen und manche kennen sich überhaupt nicht persönlich.

Auch im echten Internet können Beiträge sehr schnell weitergegeben werden. Deshalb ist es wichtig, vor dem Teilen nachzudenken. Ein lustiger Moment kann für die Person auf dem Bild oder im Video peinlich sein. Wenn eine andere Person zu sehen oder zu hören ist, solltest Du sie vorher fragen und bei Unsicherheit eine erwachsene Vertrauensperson dazuholen.

Viele soziale Netzwerke sind nicht für jüngere Kinder gedacht. Erstelle deshalb nicht allein ein Konto und gib nicht einfach persönliche Angaben ein. Nutze digitale Angebote gemeinsam mit Erwachsenen und achte auf die Altersregeln des jeweiligen Dienstes.


Algorithmen: Schritt für Schritt zu einer Empfehlung

Ein Algorithmus ist vereinfacht gesagt eine genaue Schritt-für-Schritt-Anleitung, mit der ein Computer eine Aufgabe bearbeitet. Ein ganz einfacher Alltagsalgorithmus könnte so aussehen: Schuhe anziehen, Jacke anziehen, Tür öffnen, hinausgehen.

Digitale Dienste benutzen viel kompliziertere Algorithmen. Sie können zum Beispiel sortieren, suchen oder aus vielen Inhalten auswählen. Soziale Medien können berücksichtigen, welche Beiträge angesehen, angeklickt oder länger betrachtet wurden, und daraus neue Vorschläge berechnen.

Im Film soll der B*Bot-Algorithmus passende Menschen zusammenbringen. Doch eine Empfehlung ist kein Beweis dafür, dass zwei Menschen wirklich Freunde werden. Ein Algorithmus kennt nur die Informationen und Regeln, mit denen er arbeitet. Er versteht Gefühle, Vertrauen und Situationen nicht so wie ein Mensch.

Mini-Experiment ohne Bildschirm: Eine Person spielt den „Algorithmus“. Sie bekommt drei Regeln, zum Beispiel „mag Tiere“, „spielt gern draußen“ und „liest gern“. Danach soll sie aus mehreren erfundenen Profilkarten einen Kontakt empfehlen. Besprecht anschließend: Was konnte der Algorithmus berücksichtigen? Was wusste er nicht?


Empfehlungen sind nicht die ganze Welt

Wenn ein System merkt, dass Du ein bestimmtes Thema oft ansiehst, kann es Dir immer mehr davon zeigen. Das kann praktisch sein. Du findest dann schnell ähnliche Inhalte. Es kann aber auch dazu führen, dass andere Themen seltener auftauchen.

Darum ist eine Empfehlung immer nur ein Vorschlag. Du kannst selbst entscheiden, was Du ansehen möchtest. Du kannst etwas schließen, ein anderes Thema suchen, mit jemandem darüber sprechen oder den Bildschirm ganz weglegen.

Merksatz: Ein Algorithmus kann auswählen. Du darfst entscheiden.


Digitale Freundschaft: Nähe braucht mehr als Technik

Digitale Medien können Freundschaften unterstützen. Du kannst zum Beispiel einer Person eine Nachricht schicken, wenn sie weit weg wohnt. Du kannst gemeinsam spielen, erzählen oder ein Bild teilen. Trotzdem gelten dieselben Regeln wie auf dem Schulhof: freundlich bleiben, zuhören, niemanden absichtlich ausschließen und ein Nein akzeptieren.

Im Film zeigt sich, dass viele Kinder trotz vieler digitaler Kontakte einsam sein können. Das ist eine wichtige Beobachtung: Die Zahl der Kontakte sagt nicht automatisch, wie verbunden sich jemand fühlt.

Ein guter Medienalltag verbindet deshalb digitale und nichtdigitale Begegnungen. Gemeinsames Spielen, Bewegung, Basteln, Reden, Lesen, Musizieren und Ausruhen bleiben wichtig.


Datenschutz: Persönliche Informationen gehören Dir

Datenschutz bedeutet, dass Informationen über Menschen geschützt und nicht beliebig gesammelt, weitergegeben oder benutzt werden sollen. Für Dich heißt das besonders: Überlege, welche Informationen privat bleiben sollten.

Zu persönlichen Daten gehören zum Beispiel Dein vollständiger Name, Deine Adresse, Deine Telefonnummer, Dein genauer Aufenthaltsort, Passwörter sowie Fotos und Videos, auf denen Du erkannt werden kannst.

Im Film spielt die Firma Bubble mit den Daten der B*Bots eine große Rolle. Das ist Teil der erfundenen Geschichte. Die Grundfrage dahinter ist aber real: Wer bekommt welche Daten und wofür werden sie verwendet?

Datenschutz-Regel für Kinder: Wenn eine App oder Webseite etwas Persönliches von Dir wissen möchte, frage zuerst eine erwachsene Vertrauensperson. Passwörter gehören nicht in öffentliche Chats und sollten nicht an andere Kinder weitergegeben werden.


Privat oder öffentlich?

Privat bedeutet: Nur Du oder ausgewählte Menschen sollen etwas sehen. Öffentlich bedeutet: Viele Menschen können etwas sehen oder weitergeben.

Bevor Du etwas veröffentlichst, kannst Du Dir drei Fragen stellen: Würde ich mich wohlfühlen, wenn meine Klasse das sieht? Ist eine andere Person darauf zu sehen? Habe ich eine erwachsene Vertrauensperson gefragt, wenn ich unsicher bin?

Ein einmal weitergegebenes Bild kann kopiert oder erneut verschickt werden. Deshalb ist Nachdenken vor dem Senden oft leichter als das spätere Zurückholen.


Bildschirmzeit: Technik braucht Pausen

Bildschirme können Spaß machen, beim Lernen helfen und Menschen verbinden. Gleichzeitig brauchen Kinder Zeit für Schlaf, Bewegung, Essen, Schule, Spielen, Freundschaften und Erholung ohne Bildschirm.

Für Kinder von etwa 6 bis 9 Jahren nennen aktuelle deutschsprachige Gesundheitsempfehlungen häufig ungefähr 30 bis 45 Minuten Bildschirmzeit an einzelnen Tagen als Orientierung für die Freizeit. Solche Zeitangaben sind keine Wettkampfregel. Entscheidend sind auch Inhalt, Situation, Begleitung und das einzelne Kind. Familien können gemeinsam passende Regeln vereinbaren.

Eine gute Regel kann lauten: Erst überlegen, was Du am Bildschirm machen möchtest, dann eine passende Zeit vereinbaren und danach bewusst etwas anderes tun.

Pausen-Idee: Wenn eine Folge, Spielrunde oder Aufgabe zu Ende ist, steh auf, trink etwas, schau in die Ferne und bewege Dich. So wird aus „nur noch eins“ wieder eine bewusste Entscheidung.


Technikfehler: Wenn Ron „glitcht“

Ron hat im Film viele Fehlfunktionen. Ein Fehler in einem Computerprogramm wird häufig Bug genannt. Manchmal spricht man auch von einem „Glitch“, wenn ein Gerät oder Programm kurz merkwürdig reagiert.

Technikfehler können viele Ursachen haben. Ein Programm kann falsch reagieren, die Internetverbindung kann ausfallen, der Akku kann leer sein oder ein Update kann fehlen. Ein Update ist eine neue Version einer Software. Es kann Fehler beheben, Funktionen verändern oder Sicherheitslücken schließen.

Wenn ein Gerät nicht funktioniert, gilt für Kinder: Nicht wütend darauf schlagen und nicht heimlich Einstellungen verändern, die Du nicht kennst. Speichere Deine Arbeit, wenn das möglich ist, und hole bei Unsicherheit eine erwachsene Person dazu.

Fehler sind Hinweise. Bei Technik bedeutet ein Fehler nicht automatisch, dass jemand etwas falsch gemacht hat. Oft hilft es, genau zu beobachten: Was sollte passieren? Was ist tatsächlich passiert? Wann begann der Fehler?


Warum Technik Grenzen braucht

Im Film entsteht Chaos, als Sicherheitsfunktionen der B*Bots nicht richtig greifen. Das zeigt in übertriebener Form, warum digitale Systeme Regeln, Tests und Schutzfunktionen benötigen.

Eine technische Möglichkeit ist nicht automatisch eine gute Idee. Nur weil ein Gerät etwas filmen, speichern oder teilen kann, heißt das nicht, dass man es immer tun sollte. Menschen müssen entscheiden, was fair, sicher und verantwortungsvoll ist.

Das gilt auch für Algorithmen: Sie sollten nicht einfach alles entscheiden. Menschen müssen prüfen, welche Ziele ein System verfolgt, welche Daten es verwendet und welche Folgen seine Entscheidungen haben können.


Rons Medienregeln für einen verantwortungsvollen Alltag

Regel Was sie bedeutet
Frag nach Wenn Du bei einer App, einem Link, einem Kauf oder einer Dateneingabe unsicher bist, hole eine erwachsene Vertrauensperson dazu.
Schütze Privates Adresse, Telefonnummer, Passwörter und genaue Aufenthaltsorte gehören nicht in öffentliche Beiträge.
Frag vor dem Teilen Teile Fotos, Videos oder Nachrichten anderer Menschen nicht einfach weiter.
Bleib freundlich Hinter einem Bildschirm sitzen echte Menschen mit Gefühlen.
Prüfe Empfehlungen Was Dir vorgeschlagen wird, ist nicht automatisch wahr, gut oder wichtig.
Mach Pausen Plane Zeit für Bewegung, Schlaf, Freunde, Kreativität und bildschirmfreie Erholung ein.
Melde Technikfehler Wenn etwas seltsam, beängstigend oder kaputt wirkt, stoppe und hole Hilfe.


Ein Medienvertrag für Familie oder Klasse

Ihr könnt aus den Regeln einen einfachen Mediennutzungsvertrag machen. Wichtig ist, dass Kinder und Erwachsene die Regeln verstehen. Legt gemeinsam fest, wann Bildschirme genutzt werden, welche Angebote erlaubt sind, wann Geräte Pause haben und an wen Du Dich bei Problemen wenden kannst.

Eine gute Regel erklärt nicht nur, was verboten ist. Sie erklärt auch warum etwas wichtig ist. „Kein Handy beim Essen“ kann zum Beispiel bedeuten: Beim Essen wollen wir uns sehen, zuhören und miteinander sprechen.


Medien zum Weiterdenken

Das Video zu fragFINN zeigt, dass es speziell für Kinder gestaltete Wege ins Internet gibt.

Beim Internet-Check kannst Du grundlegende Fragen zum Internet wiederholen und anschließend überlegen, welche davon auch zu Rons vernetzter Welt passen.

Beim Thema Daten lohnt es sich auch zu fragen, wie kostenlose Online-Angebote finanziert werden und welche Rolle Werbung und Nutzungsdaten spielen können.


Quellen und Vertiefung

  1. Wikipedia: Ron läuft schief – Filmdaten und Überblick zur Handlung
  2. Wikimedia Commons: Ron's Gone Wrong – freie bzw. auf Commons bereitgestellte Medien zum Film
  3. Internet-ABC – kindgerechte Informationen zu Internet, Datenschutz und Algorithmen
  4. klicksafe – Informationen zu sicherer Mediennutzung und Bildschirmzeiten
  5. kindergesundheit-info.de – Informationen zum gesunden Medienalltag von Kindern


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Aufgabe sollen die B*Bots im Film ursprünglich erfüllen? (Beim Finden von Kontakten und Freunden helfen) (!Hausaufgaben vollständig erledigen) (!Alle Menschen vom Internet trennen) (!Jedes technische Gerät reparieren)




Was ist ein Algorithmus vereinfacht erklärt? (Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für eine Aufgabe) (!Ein geheimer Name für ein Passwort) (!Ein kaputter Bildschirm) (!Eine besondere Art von Akku)




Welche Information solltest Du nicht einfach öffentlich posten? (Deine genaue Wohnadresse) (!Deine Lieblingsfarbe) (!Dass Du gern malst) (!Dass Du Tiere magst)




Was solltest Du tun, bevor Du ein Foto von einem Freund veröffentlichst? (Die Person fragen und bei Unsicherheit einen Erwachsenen dazuholen) (!Das Foto sofort an möglichst viele Menschen senden) (!Den Namen und die Adresse dazuschreiben) (!Das Bild ohne Nachfrage verändern und veröffentlichen)




Was bedeutet eine Empfehlung eines Algorithmus? (Sie ist ein Vorschlag, über den Du selbst entscheiden kannst) (!Sie ist immer die beste Entscheidung für Dich) (!Sie ist automatisch wahr) (!Du musst ihr immer folgen)




Was ist bei einem Technikfehler eine gute Reaktion? (Ruhig bleiben und bei Unsicherheit Hilfe holen) (!Auf das Gerät schlagen) (!Unbekannte Einstellungen heimlich verändern) (!Alle Dateien sofort löschen)




Was gehört zu einer guten digitalen Freundschaft? (Freundlich sein und Grenzen respektieren) (!Passwörter austauschen) (!Peinliche Bilder weiterleiten) (!Immer sofort antworten müssen)




Warum sind Bildschirmpausen sinnvoll? (Damit auch Bewegung, Schlaf, Spielen und Erholung Platz haben) (!Damit der Algorithmus beleidigt ist) (!Damit man nie wieder digitale Medien benutzt) (!Damit alle Geräte gleichzeitig kaputtgehen)




Was bedeutet öffentlich im Internet? (Viele Menschen können einen Inhalt sehen oder weitergeben) (!Nur Du kannst den Inhalt sehen) (!Der Inhalt wird automatisch gelöscht) (!Der Inhalt ist immer für Kinder geeignet)




Welche Aussage passt besonders gut zum Film? (Technik kann helfen, aber Freundschaft braucht Vertrauen und Aufmerksamkeit) (!Je mehr Geräte man besitzt, desto glücklicher ist man immer) (!Ein Algorithmus kennt jeden Menschen besser als dessen Freunde) (!Technische Fehler sind grundsätzlich absichtlich)





Memory

Algorithmus Schritt-für-Schritt-Anleitung
Datenschutz Persönliche Informationen schützen
Bildschirmzeit Zeit mit einem Bildschirm
Bug Fehler in einem Programm
Update Software erneuern
Freundschaft Vertrauen und füreinander da sein
Privatsphäre Bereich für Dich und ausgewählte Menschen
Empfehlung Vorschlag eines digitalen Systems





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Privat Ein Passwort bleibt bei Dir und einer zuständigen erwachsenen Person.
Öffentlich Ein veröffentlichter Beitrag kann von vielen Menschen gesehen werden.
Algorithmus Eine Schrittfolge sortiert Daten und erstellt Vorschläge.
Pause Der Bildschirm wird ausgeschaltet und Du machst etwas anderes.
Bug Ein Programm verhält sich anders als vorgesehen.






Kreuzworträtsel

Algorithmus Wie heißt eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für einen Computer?
Datenschutz Wie nennt man den Schutz persönlicher Informationen?
Freundschaft Was wächst durch Vertrauen und gegenseitige Hilfe?
Bildschirm Worauf siehst Du bei Tablet, Handy oder Computer?
Update Wie heißt eine neue Version einer Software?
Privatsphäre Wie heißt der persönliche Bereich, der nicht für alle öffentlich ist?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ron ist im Film ein vernetzter

. Ein

arbeitet nach Regeln und Schrittfolgen. Eine digitale Empfehlung ist nur ein

. Gute Freundschaft braucht

. Persönliche Informationen werden durch

geschützt. Ein Fehler in einem Programm heißt oft

. Eine neue Softwareversion kann als

installiert werden. Vor dem Teilen eines Fotos solltest Du die abgebildete Person um

bitten. Nach längerer Nutzung tut eine

gut. Wenn Dich online etwas beunruhigt, solltest Du eine erwachsene

holen.




Medien-Ampel

Ordne die Situationen gemeinsam in Grün, Gelb oder Rot ein. Grün bedeutet: Das wirkt verantwortungsvoll. Gelb bedeutet: Erst nachdenken oder nachfragen. Rot bedeutet: Stoppen und Hilfe holen.

Situation Deine Entscheidung Begründung
Du möchtest ein Foto Deines Freundes verschicken und fragst ihn vorher.
Eine unbekannte App fragt nach Deiner Adresse.
Ein Video macht Dir Angst und Du zeigst es einer erwachsenen Vertrauensperson.
Du bekommst zehn ähnliche Empfehlungen und schaust trotzdem bewusst nach einem anderen Thema.
Du sollst einem fremden Menschen Dein Passwort schicken.


Algorithmus-Spiel im Klassenzimmer

Eine Person ist der „Roboter“. Die Gruppe darf nur ganz genaue Anweisungen geben, um sie von der Tür zu einem bestimmten Platz zu führen. Wörter wie „geh da rüber“ sind nicht genau genug. Verwendet stattdessen klare Schritte wie „Gehe zwei Schritte geradeaus“.

Anschließend verändert die Lehrkraft eine Bedingung, zum Beispiel steht plötzlich ein Stuhl im Weg. Überlegt: Warum funktioniert die alte Anleitung nicht mehr? Wie muss der Algorithmus angepasst werden? Was hat das mit Rons Fehlfunktionen zu tun?


Offene Aufgaben


Leicht

  1. Meine wichtigste Medienregel: Male ein Bild zu einer Regel, die Dir beim sicheren Umgang mit digitalen Geräten hilft, und erkläre sie mit einem Satz.
  2. Freundschaftsbild: Zeichne Barney und Ron oder zwei eigene Figuren und zeige drei Dinge, die gute Freunde füreinander tun können.
  3. Privat oder öffentlich: Erstelle zwei Papierboxen mit den Überschriften „privat“ und „öffentlich“. Sortiere Beispielkarten wie Adresse, Lieblingsfarbe, Passwort und Hobby ein und besprecht Grenzfälle.
  4. Pausenrad: Bastle ein Rad mit bildschirmfreien Ideen wie hüpfen, malen, lesen, bauen, reden oder draußen spielen.


Standard

  1. Roboter-Anleitung: Schreibe oder zeichne eine genaue Schrittfolge, mit der ein Papier-Roboter ein Glas Wasser findet. Teste, ob eine andere Person die Anleitung ohne Nachfragen ausführen kann.
  2. Netzwerk aus Wolle: Stellt in einer Gruppe mit Wollfäden ein Netzwerk dar. Unterscheidet zwischen „kenne ich“, „spiele ich oft mit“ und „vertraue ich“. Besprecht, warum Verbindung und Freundschaft nicht dasselbe sind.
  3. Daten-Detektiv: Untersuche mit einer erwachsenen Person eine kindgerechte App oder Webseite. Welche Informationen möchte sie wissen? Welche davon sind nötig? Welche würdest Du lieber nicht angeben?
  4. Ron-Szenenrat: Wähle eine Szene, in der Technik Probleme verursacht. Beschreibe das Problem und entwickle eine bessere Regel für Menschen und Geräte.


Schwer

  1. Klassen-Medienvertrag: Entwickelt gemeinsam fünf bis acht Regeln für Bildschirmzeit, Datenschutz, Freundlichkeit und Hilfe bei Problemen. Begründet jede Regel.
  2. Empfehlungsmaschine aus Papier: Baut ein einfaches Empfehlungssystem mit Karten und drei Regeln. Testet es mit verschiedenen Vorlieben und dokumentiert, wann es gute und schlechte Vorschläge macht.
  3. Technik-Gericht: Führt eine kleine Gerichtsverhandlung durch. Eine Gruppe erklärt Vorteile der B*Bots, eine andere mögliche Risiken und eine dritte Gruppe entscheidet, welche Schutzregeln nötig wären.
  4. Unser Ron-Erklärfilm: Produziert mit Unterstützung einer erwachsenen Person ein kurzes Video, Hörspiel oder Stop-Motion-Projekt zu der Frage „Wie nutze ich digitale Medien verantwortungsvoll?“. Verwendet keine echten privaten Daten.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Freundschaft und Technik: Barney besitzt schließlich einen Roboter, der ihm helfen soll, Freunde zu finden. Erkläre an einem eigenen Beispiel, was Technik bei einer Freundschaft unterstützen kann und was Menschen selbst tun müssen.
  2. Algorithmus und Auswahl: Stell Dir vor, eine Video-App zeigt Dir immer nur Tierfilme, weil Du drei Katzenvideos angesehen hast. Erkläre, warum das passieren könnte und wie Du selbst wieder mehr Auswahl bekommst.
  3. Datenschutz im Alltag: Eine App möchte Deinen Namen, Deine Adresse und Deinen Standort wissen, obwohl Du nur ein Puzzle spielen willst. Beschreibe, wie Du reagieren würdest und begründe Deine Entscheidung.
  4. Bildschirmzeit und Balance: Entwickle für einen freien Nachmittag einen Plan, in dem digitale und nichtdigitale Aktivitäten vorkommen. Begründe, warum Dein Plan ausgewogen ist.
  5. Technikfehler untersuchen: Ein Tablet reagiert plötzlich nicht mehr. Erkläre eine sichere Reihenfolge von Schritten, mit denen Du das Problem untersuchen kannst, ohne Daten oder Gerät absichtlich zu gefährden.
  6. Verantwortung beim Teilen: Du erhältst ein lustiges Video, auf dem ein anderes Kind stolpert. Viele wollen es weiterschicken. Erkläre, welche Folgen das haben könnte und wie Du Dich verantwortungsvoll entscheidest.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu Ron läuft schief ist wichtig, dass Du nicht nur Begriffe kennst, sondern sie auf Situationen aus dem Film und aus Deinem Medienalltag anwenden kannst.

  1. Du kannst erklären, was ein Algorithmus in einfacher Form ist.
  2. Du kannst zwischen digitalen Kontakten und vertrauensvoller Freundschaft unterscheiden.
  3. Du erkennst Beispiele für persönliche Daten und kannst begründen, warum Datenschutz wichtig ist.
  4. Du kannst erklären, warum Bilder und Videos nicht ohne Erlaubnis anderer Personen weitergegeben werden sollten.
  5. Du kannst sinnvolle Regeln für Bildschirmzeit und bildschirmfreie Pausen entwickeln.
  6. Du kannst bei einem Technikfehler ruhig und sicher reagieren.
  7. Du kannst erklären, warum automatische Empfehlungen nicht immer die beste Entscheidung für Dich sind.
  8. Du kannst Regeln für einen freundlichen, sicheren und verantwortungsvollen Medienalltag begründen.




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