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Maleika

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Maleika




Einleitung

Maleika ist ein deutscher Dokumentarfilm von Matto Barfuss über eine Gepardenmutter und ihre Jungen in der Masai Mara in Kenia. Der Film kam 2017 ins Kino. Über viele Monate begleitet die Kamera Maleika und ihre sechs Jungen Martha, Malte, Mirelèe, Marlo, Mia und Majet. Du siehst, wie die Jungen wachsen, spielen, lernen und ihrer Mutter immer häufiger bei der Jagd folgen.

In diesem aiMOOC lernst Du Maleika und ihre Familie kennen. Gleichzeitig erfährst Du, wie Geparden leben, warum sie so schnell rennen können, wie Gepardenmütter ihre Jungen aufziehen, wie eine Jagd abläuft und welche Gefahren in der afrikanischen Savanne warten. Außerdem untersuchst Du, wie Pflanzen, Pflanzenfresser und Raubtiere in einem Ökosystem zusammenhängen.

Wichtig: Die frei lizenzierten Tierfotos in diesem aiMOOC zeigen Geparden und ihren Lebensraum als Lernbeispiele. Sie zeigen nicht automatisch die echte Maleika aus dem Film.

Der aiMOOC ist sprachlich für Kinder ab etwa sechs Jahren gestaltet. Der Film selbst ist in Deutschland ohne Altersbeschränkung freigegeben. Die filmpädagogische Einrichtung VISION KINO empfiehlt ihn jedoch ab acht Jahren und ab der 3. Klasse. Das liegt daran, dass das Leben in der Wildnis auch gefährliche und traurige Momente enthält. Wenn Du jünger bist, ist es deshalb sinnvoll, den Film gemeinsam mit Erwachsenen anzusehen, über schwierige Szenen zu sprechen oder einzelne Szenen auszuwählen.


Der Film Maleika

Maleika ist ein Naturfilm, der echte Tiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet und zugleich wie eine spannende Geschichte erzählt wird. Regie führte Matto Barfuss. Er filmte gemeinsam mit Martina Jandova. Die Kinofassung dauert ungefähr 106 Minuten.

Merkmal Information
Titel Maleika
Filmart Dokumentarfilm über eine Gepardenfamilie
Regie Matto Barfuss
Produktionsland Deutschland
Kinostart in Deutschland 2017
Schauplatz Masai Mara in Kenia
Haupttier Gepardin Maleika
Junge Martha, Malte, Mirelèe, Marlo, Mia und Majet
Themen Familie, Aufwachsen, Jagd, Gefahren, Savanne, Artenschutz

Der Film entstand aus sehr vielen Stunden Tierbeobachtung. Dadurch konnten seltene Momente festgehalten werden: Jungtiere beim Spielen, die Mutter bei der Jagd, Begegnungen mit anderen Tieren und die schwierige Zeit, in der aus kleinen Geparden selbstständige Jäger werden.


Dokumentation und Erzählung

Ein Dokumentarfilm zeigt Vorgänge aus der Wirklichkeit. Trotzdem entscheidet ein Filmteam, welche Bilder ausgewählt werden, in welcher Reihenfolge sie erscheinen, welche Musik erklingt und was eine Stimme aus dem Off erzählt.

Bei Maleika bekommen die Tiere manchmal menschlich klingende Gedanken und Gefühle zugesprochen. Das macht die Geschichte leicht verständlich und emotional. Für einen guten Faktencheck ist aber wichtig: Wir können das Verhalten der Tiere beobachten, doch wir können nicht sicher wissen, welche Wörter oder Gedanken ein Gepard im Kopf hätte.

Merksatz: Ein Naturfilm kann echte Tierbeobachtungen zeigen und sie gleichzeitig mit einer erzählten Geschichte verbinden.


Schauauftrag zum Film

Achte beim Anschauen auf drei Dinge: Was kannst Du direkt sehen? Was erklärt die Erzählstimme? Und was ist eine Deutung darüber, was ein Tier vielleicht fühlt oder denkt? Diese Unterscheidung hilft Dir, Filme aufmerksam zu betrachten.


Maleika und ihre Jungen

Maleika ist eine Gepardin. Im Film zieht sie sechs Junge groß. Gepardenmütter übernehmen die Versorgung ihrer Jungen allein. In den ersten Lebenswochen brauchen Jungtiere besonders viel Schutz. Die Mutter sucht Verstecke im hohen Gras, säugt die Kleinen, hält Ausschau nach Gefahren und muss gleichzeitig genug Nahrung für sich selbst finden.

Junge Geparden sind zunächst klein und verletzlich. Ihr Fell ist dichter und am Rücken länger als bei erwachsenen Geparden. Das kann helfen, sie im Gras weniger auffällig erscheinen zu lassen. Die Mutter wechselt außerdem immer wieder den Ruheplatz, damit Feinde die Jungen nicht so leicht entdecken.


Lernen durch Spielen

Wenn junge Geparden rennen, raufen, anspringen oder einander verfolgen, sieht das nach Spiel aus. Dabei trainieren sie wichtige Fähigkeiten. Sie üben Gleichgewicht, schnelle Richtungswechsel, Anschleichen und das Einschätzen von Entfernungen.

Mit zunehmendem Alter beobachten die Jungen die Jagd ihrer Mutter immer genauer. Später laufen sie mit, probieren selbst Jagdbewegungen aus und lernen nach und nach, Beute zu fangen. Dieser Lernprozess dauert viele Monate.


Eine schwere Aufgabe für die Mutter

Eine Gepardenmutter muss zwei sehr unterschiedliche Aufgaben gleichzeitig lösen: Sie muss ihre Jungen schützen und sie muss jagen. Während sie auf Nahrungssuche ist, können die Jungen nicht immer direkt bei ihr sein. Deshalb sind Verstecke, Tarnung und aufmerksames Verhalten besonders wichtig.

Im Film wird deutlich, wie anstrengend diese Aufgabe für Maleika ist. Verletzungen, Hunger, große Entfernungen und andere Raubtiere können das Überleben erschweren.


Der Lebensraum: die afrikanische Savanne

Die Geschichte spielt in der Masai Mara im Südwesten Kenias. Sie ist Teil einer großen ostafrikanischen Savannenlandschaft. Eine Savanne ist ein Gebiet mit vielen Gräsern, einzelnen Bäumen und Sträuchern. Regen- und Trockenzeiten verändern das Aussehen der Landschaft im Lauf des Jahres.

Die Savanne ist kein leerer Raum. Sie ist ein dichtes Netz aus Lebewesen. Gräser nutzen Sonnenlicht, Wasser und Nährstoffe zum Wachsen. Pflanzenfresser wie Gazellen und Gnus fressen Pflanzen. Raubtiere wie Geparden, Löwen oder Hyänen jagen andere Tiere. Aasfresser und Zersetzer sorgen dafür, dass Nährstoffe wieder in den Kreislauf gelangen.


Leben mit Regen und Trockenheit

In der Regenzeit wächst besonders viel Gras. In trockenen Zeiten werden Wasserstellen und Nahrung knapper. Viele Pflanzenfresser wandern weite Strecken. Raubtiere folgen den Gebieten, in denen Beutetiere zu finden sind.

Für Maleika bedeutet das: Sie muss ihre Umgebung genau beobachten. Ein Platz mit guter Sicht kann helfen, Beutetiere oder Gefahren früh zu erkennen.


Geparden: gebaut für Geschwindigkeit

Der Gepard ist das schnellste Landtier der Erde. Bei kurzen Sprints kann er ungefähr 96 bis 112 Kilometer pro Stunde erreichen. Diese Höchstgeschwindigkeit hält er nur über eine kurze Strecke durch. Deshalb ist eine Jagd kein langer Dauerlauf.


Warum kann ein Gepard so schnell laufen?

Der Körper eines Geparden besitzt mehrere Merkmale, die zusammenpassen:

  1. Flexible Wirbelsäule: Sie kann sich beim Rennen stark beugen und strecken. Dadurch werden die Schritte sehr lang.
  2. Lange Beine: Sie ermöglichen große Schritte und hohe Geschwindigkeit.
  3. Krallen: Sie können nicht vollständig eingezogen werden und geben beim Sprint zusätzlichen Halt.
  4. Langer Schwanz: Er hilft beim Balancieren und bei schnellen Richtungswechseln.
  5. Große Atemleistung: Beim Sprint braucht der Körper sehr viel Sauerstoff.
  6. Schlanker Körper: Ein leichter, stromlinienförmiger Körper unterstützt die schnelle Bewegung.

Bei Höchstgeschwindigkeit kann ein einzelner Schritt ungefähr sieben Meter weit reichen. Das ist länger als ein großes Klassenzimmer breit sein kann.


Schnell, aber nicht unendlich lange

Ein Gepard kann seine Spitzengeschwindigkeit nur kurz halten. Ein sehr schneller Sprint verbraucht viel Energie und erwärmt den Körper. Deshalb versucht der Gepard, möglichst nahe an seine Beute heranzukommen, bevor er lossprintet.

Nach einer anstrengenden Jagd muss er sich erholen. Geschwindigkeit ist also nur dann nützlich, wenn sie mit gutem Beobachten, Anschleichen, richtigem Timing und geschickten Kurven verbunden wird.


So jagt ein Gepard

Geparden jagen vor allem mit ihren Augen. Sie suchen von erhöhten Stellen oder aus offenem Gelände nach geeigneter Beute. Häufig jagen sie tagsüber, besonders am Morgen oder am späteren Nachmittag.


Schritt für Schritt

  1. Beobachten: Der Gepard sucht ein geeignetes Beutetier und prüft die Umgebung.
  2. Anschleichen: Er nähert sich möglichst unauffällig und bleibt dabei oft niedrig im Gras.
  3. Sprinten: Erst auf kurze Entfernung beschleunigt er sehr stark.
  4. Lenken: Mit Schwanz, Beinen und Krallen folgt er schnellen Richtungswechseln.
  5. Erholen: Nach einem Sprint braucht der Körper eine Pause.

Eine mögliche Beute ist die Thomson-Gazelle. Auch Gazellen sind sehr schnell und wendig. Deshalb gewinnt nicht automatisch das schnellste Tier. Abstand, Überraschung, Ausdauer, Richtung und Reaktion entscheiden gemeinsam über den Ausgang.


Gefahren für Maleika und ihre Jungen

Geparden sind schnelle Jäger, aber sie sind leichter gebaut als Löwen und Hyänen. Sie vermeiden deshalb häufig direkte Kämpfe mit stärkeren Raubtieren.

Zu den natürlichen Gefahren für Junggeparden gehören Löwen, Hyänen, Schakale und in der Nähe von Flüssen auch Krokodile. Außerdem können Verletzungen, Krankheiten, Hunger, Hitze oder lange Wege zwischen geeigneten Jagdgebieten gefährlich werden.

Im Film erlebt Maleikas Familie auch Verluste. Solche Szenen können traurig sein. Sie zeigen einen wichtigen Teil des Lebens in der Wildnis: Tiere handeln nicht aus Bosheit. Ein Löwe, eine Hyäne oder ein Krokodil muss ebenfalls Nahrung finden und eigene Junge versorgen.


Gefahren durch Menschen

Heute kommen weitere Probleme hinzu. Geparden verlieren Lebensräume, wenn Landschaften stark verändert oder zerschnitten werden. Manchmal entstehen Konflikte mit Viehhaltern, wenn Raubtiere Nutztiere reißen oder Menschen einen solchen Angriff befürchten. Auch illegaler Handel mit jungen Geparden ist eine Gefahr.

Artenschutz versucht deshalb nicht nur einzelne Tiere zu schützen. Wichtig sind große, zusammenhängende Lebensräume, sichere Wege zwischen Lebensräumen, Zusammenarbeit mit Menschen vor Ort und Lösungen, die auch Nutztiere besser schützen.


Das Ökosystem der Savanne

Ein Ökosystem besteht aus Lebewesen und ihrer unbelebten Umwelt. Dazu gehören Pflanzen, Tiere, Pilze und Mikroorganismen ebenso wie Wasser, Boden, Licht und Temperatur.


Ein einfaches Nahrungsnetz

Die Sonne liefert Energie. Gräser nutzen diese Energie für ihr Wachstum. Gazellen und andere Pflanzenfresser fressen Gräser. Geparden können kleinere oder mittelgroße Huftiere jagen. Löwen und Hyänen jagen ebenfalls und können mit Geparden um Nahrung konkurrieren. Nach dem Tod eines Tieres nutzen Aasfresser und Zersetzer die Reste.

Beispiel: Sonne → Gras → Gazelle → Gepard

Eine echte Savanne besteht aber nicht nur aus einer einzigen Nahrungskette. Viele Nahrungsketten sind miteinander verbunden. Deshalb sprechen Fachleute von einem Nahrungsnetz.


Warum Raubtiere wichtig sind

Raubtiere sind ein Teil dieses Nahrungsnetzes. Sie beeinflussen, wo und wie sich Beutetiere bewegen und welche Tiere gefressen werden. Gleichzeitig sind Raubtiere selbst von ausreichend Beute und geeignetem Lebensraum abhängig.

Wenn sich eine Art stark verändert, kann das Folgen für andere Arten haben. Darum betrachtet Ökologie nicht nur einzelne Tiere, sondern ihre Beziehungen untereinander.


Alles hängt zusammen

Stell Dir vor, eine lange Trockenzeit lässt wenig Gras wachsen. Dann finden Pflanzenfresser weniger Nahrung. Wenn es weniger gesunde Beutetiere gibt, wird auch die Jagd für Geparden schwieriger. Dieses Beispiel zeigt: Regen, Pflanzen, Pflanzenfresser und Raubtiere hängen miteinander zusammen.


Tarnung, Flecken und Sinne

Das Fell eines Geparden ist gelblich bis goldfarben und mit schwarzen Flecken bedeckt. Im trockenen Gras können diese Muster die Körperform weniger auffällig erscheinen lassen. Tarnung hilft sowohl beim Anschleichen als auch beim Verstecken.

Auffällig sind auch die dunklen Linien vom Augenwinkel zum Maul. Sie werden häufig Tränenstreifen genannt. Geparden besitzen sehr gute Augen und entdecken Beutetiere oft aus großer Entfernung.


Vom Jungtier zum selbstständigen Geparden

Junge Geparden werden nicht als fertige Jäger geboren. Sie brauchen viele Monate Übung. Beim Spielen trainieren sie Bewegungen. Beim Beobachten der Mutter lernen sie, wann Anschleichen sinnvoll ist und wie eine Verfolgung beginnt. Später beteiligen sie sich immer stärker.

Am Ende müssen Junggeparden selbst Beute finden, Gefahren erkennen, sichere Ruheplätze wählen und mit der Hitze der Savanne umgehen können. Selbstständigkeit bedeutet für ein Wildtier deshalb sehr viel mehr als nur schnell laufen zu können.


Naturfilm mit Gefühl und Fakten

Maleika erzählt eine echte Tiergeschichte sehr emotional. Musik, Schnitt und Sprecherstimmen sorgen dafür, dass Du Dich den Tieren nahe fühlst. Genau darin liegt eine gute Möglichkeit zum Lernen über Medienkompetenz.

Du kannst bei jeder Szene fragen: Welche Information kommt aus dem sichtbaren Verhalten? Welche Aussage liefert der Kommentar? Welche Aussage ist eine Vermutung oder menschliche Deutung?

So lernst Du gleichzeitig etwas über Geparden und darüber, wie Filme Geschichten erzählen.


Kindgerechter Umgang mit schwierigen Szenen

In der Natur gibt es Geburt, Wachstum und Spiel, aber auch Hunger, Verletzungen und Tod. Wenn Dich eine Szene erschreckt oder traurig macht, kannst Du den Film anhalten und darüber sprechen. Erwachsene können vorher auswählen, welche Szenen für eine Gruppe passend sind.

Merksatz: Traurig zu sein, wenn einem Tier etwas passiert, ist eine verständliche Reaktion. Beim Lernen hilft es, anschließend zu klären, warum solche Ereignisse in einem natürlichen Ökosystem vorkommen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Tierart ist Maleika? (Gepard) (!Löwe) (!Hyäne) (!Leopard)




Wo spielt die Geschichte von Maleika hauptsächlich? (In der Masai Mara in Kenia) (!Im Amazonas-Regenwald) (!In der Arktis) (!In den Alpen)




Wie viele Junge hat Maleika im Film zunächst? (Sechs) (!Zwei) (!Neun) (!Zwölf)




Welches Landtier kann besonders hohe Sprintgeschwindigkeiten erreichen? (Der Gepard) (!Der Elefant) (!Das Nashorn) (!Das Nilpferd)




Wozu hilft der lange Schwanz eines Geparden beim Rennen? (Zum Balancieren und Lenken) (!Zum Graben tiefer Höhlen) (!Zum Pflücken von Blättern) (!Zum Fliegen)




Wer zieht Gepardenjunge in der Regel auf? (Die Mutter) (!Ein Elefantenrudel) (!Ein Vogelpaar) (!Nur der Vater)




Was macht ein Gepard meist kurz vor seinem schnellen Sprint? (Er schleicht sich an) (!Er klettert auf einen hohen Baum) (!Er schläft ein) (!Er gräbt ein Wasserloch)




Welche Tierart kann für junge Geparden eine natürliche Gefahr sein? (Löwe) (!Schmetterling) (!Heuschrecke) (!Webervogel)




Wer führte bei Maleika Regie? (Matto Barfuss) (!Charles Darwin) (!Alexander von Humboldt) (!David Attenborough)




Was solltest Du bei einer Tierstimme im Film bedenken? (Sie kann eine erzählerische Deutung sein) (!Sie beweist jedes gedachte Wort des Tieres) (!Sie macht aus einem Geparden einen Menschen) (!Sie ersetzt jede Beobachtung)





Memory

Maleika Gepardenmutter
Masai Mara Savannenlandschaft
Fleckenfell Tarnung
Langschwanz Balance
Haftkrallen Bodenhalt
Gazelle Beutetier
Löwe Konkurrent
Jungtier Lernphase





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Aufgabe beim schnellen Rennen
Flexible Wirbelsäule Vergrößert die Schrittlänge
Lange Beine Unterstützen große schnelle Schritte
Langer Schwanz Hilft beim Balancieren in Kurven
Krallen Geben Halt auf dem Boden
Flecken Unterstützen die Tarnung






Kreuzworträtsel

Gepard Welches schnelle Landtier steht im Mittelpunkt des Films?
Savanne Wie heißt der grasreiche Lebensraum mit einzelnen Bäumen?
Maleika Wie heißt die Gepardenmutter im Film?
Gazelle Welches schnelle Huftier kann Beute eines Geparden sein?
Tarnung Wie nennt man das unauffällige Verschmelzen mit der Umgebung?
Schwanz Welcher lange Körperteil hilft beim Lenken im Sprint?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Maleika ist eine

und zieht im Film ihre Jungen auf.
Die Geschichte spielt in der

in Kenia.
Maleika hat zunächst

Junge.
Der Gepard ist das schnellste

der Erde.
Sein langer Schwanz hilft ihm beim

in schnellen Kurven.
Vor einem Sprint versucht sich der Gepard an seine Beute

.
Junge Geparden lernen wichtige Fähigkeiten auch beim

.
Gräser und Tiere bilden in der Savanne ein verbundenes

.
Löwen können für junge Geparden eine natürliche

sein.
Bei einer Sprecherstimme im Film solltest Du zwischen Beobachtung und

unterscheiden.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Geparden-Steckbrief: Zeichne einen Geparden und beschrifte mindestens fünf Merkmale, die ihm beim Leben in der Savanne helfen.
  2. Savannenbild: Male die Masai Mara mit Gräsern, Bäumen, Wasser, Pflanzenfressern und mindestens einem Raubtier. Erkläre mündlich, was jedes Element dort braucht.
  3. Beobachtungsbogen: Wähle eine kurze Filmszene und notiere oder zeichne drei Dinge, die Du wirklich sehen kannst, ohne Vermutungen über die Gedanken des Tieres zu machen.
  4. Sprintvergleich: Laufe mit einer erwachsenen Begleitperson eine kurze sichere Strecke, miss die Zeit und vergleiche Dein Ergebnis mit der Idee eines Gepardensprints. Erkläre, warum ein Gepard seinen Sprint trotzdem nur kurz durchhält.


Standard

  1. Savannen-Nahrungsnetz: Lege Karten mit Sonne, Gras, Gazelle, Gnu, Gepard, Löwe, Hyäne und Zersetzer aus und verbinde sie mit Pfeilen. Begründe jede Verbindung.
  2. Filmsprache untersuchen: Wähle eine Szene und beschreibe, wie Bild, Musik und Sprecherstimme Deine Gefühle beeinflussen.
  3. Schutzplakat: Gestalte ein Plakat mit drei Möglichkeiten, wie Menschen Geparden und ihren Lebensraum schützen können.
  4. Experteninterview: Befrage eine Tierpflegerin, einen Tierpfleger, eine Biologin oder einen Biologen. Bereite mindestens fünf Fragen zu Raubkatzen, Tierbeobachtung und Artenschutz vor.


Schwer

  1. Savannenmodell: Baue in einer Gruppe ein Modell der Savanne und zeige, wie Wasser, Pflanzen, Pflanzenfresser, Raubtiere und Zersetzer zusammenhängen.
  2. Mini-Naturfilm: Drehe einen kurzen Naturfilm über ein ungefährliches Tier in Deiner Umgebung. Trenne im Kommentar klar zwischen sichtbarer Beobachtung und Deiner eigenen Deutung.
  3. Lösungswerkstatt: Entwickle Ideen, wie Viehhalter ihre Tiere schützen können, ohne wilde Geparden zu töten. Vergleiche die Vor- und Nachteile Deiner Vorschläge.
  4. Maleika-Faktencheck: Wähle drei Aussagen aus einem Naturfilm oder Tiertext, recherchiere sie gemeinsam mit einer erwachsenen Person in verlässlichen Quellen und kennzeichne Beobachtung, gesichertes Wissen und Vermutung.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Sprint erklären: Erkläre, warum ein Gepard trotz seiner hohen Geschwindigkeit nicht einfach jedem Beutetier beliebig lange hinterherlaufen kann. Verbinde Körperbau, Energieverbrauch und Jagdstrategie.
  2. Mutter und Jungtiere: Male oder beschreibe einen Tagesablauf einer Gepardenmutter. Zeige darin mindestens einen Zielkonflikt zwischen Jagen und Beschützen.
  3. Folgen einer Trockenzeit: Stell Dir vor, in einem Gebiet wächst wegen langer Trockenheit deutlich weniger Gras. Erkläre eine mögliche Kette von Folgen bis hin zum Geparden.
  4. Beobachtung oder Erzählung: Formuliere zu einer Filmszene je einen Satz als direkte Beobachtung und als mögliche erzählerische Deutung. Erkläre den Unterschied.
  5. Schutzentscheidung: Eine Straße soll durch einen wichtigen Wildtierlebensraum gebaut werden. Entwickle zwei Schutzmaßnahmen und begründe, wie sie Geparden und anderen Tieren helfen könnten.
  6. Körperbau und Lebensweise: Wähle Schwanz, Wirbelsäule, Beine oder Krallen des Geparden und erkläre, wie dieses Merkmal mit seiner Jagdweise zusammenhängt.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu Maleika ist wichtig, dass Du Zusammenhänge erklären und Dein Wissen anwenden kannst.

  1. Du kannst erklären, wer Maleika ist und worum es im Film geht.
  2. Du kannst wichtige Merkmale des Geparden beschreiben und mit seiner Geschwindigkeit verbinden.
  3. Du kannst erklären, wie eine Gepardenmutter ihre Jungen schützt und auf das selbstständige Leben vorbereitet.
  4. Du kannst den Ablauf einer typischen Gepardenjagd in eigenen Worten erklären.
  5. Du kannst natürliche Gefahren und vom Menschen verursachte Gefahren unterscheiden.
  6. Du kannst ein einfaches Nahrungsnetz der Savanne darstellen.
  7. Du kannst erklären, warum Veränderungen bei Pflanzen oder Beutetieren Folgen für Raubtiere haben können.
  8. Du kannst in einem Naturfilm zwischen sichtbarer Beobachtung, Kommentar und erzählerischer Deutung unterscheiden.
  9. Du kannst mindestens eine sinnvolle Idee zum Schutz von Geparden und ihren Lebensräumen begründen.




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