BEGONE DULL CARE

BEGONE DULL CARE
BEGONE DULL CARE
Zielgruppe: Klasse 7–13
Thema: Der experimentelle Animationsfilm BEGONE DULL CARE von Norman McLaren und Evelyn Lambart erschließt die Verbindung von Jazz, Animation, Farbe, Form, Rhythmus und filmischer Zeitgestaltung. Im Mittelpunkt steht der direkt auf das Filmmaterial gemalte und gravierte „Handmade Film“. Du untersuchst, wie Oscar Petersons Jazz in bewegte Farben und Formen übersetzt wird, wie Bildwechsel und musikalische Ereignisse aufeinander bezogen sind und inwiefern sich der Film mit dem Abstrakten Expressionismus vergleichen lässt.
Einleitung
BEGONE DULL CARE ist ein kanadischer experimenteller Animationsfilm aus dem Jahr 1949. Regie führten Norman McLaren und Evelyn Lambart am National Film Board of Canada. Die Musik stammt vom Oscar Peterson Trio. Der Film erzählt keine klassische Geschichte mit Figuren, Dialogen oder Schauplätzen. Stattdessen treten Farbe, Linie, Fläche, Textur, Bewegung, musikalischer Klang und Zeit selbst in den Mittelpunkt.
Besonders ist die Herstellung: McLaren und Lambart filmten nicht zuerst Gegenstände oder Zeichnungen mit einer Kamera. Sie bearbeiteten das Filmmaterial direkt. Sie malten, färbten, kratzten und gravierten auf bzw. in den Filmstreifen. Deshalb lässt sich der Film als Beispiel für direkte Animation, „drawn-on-film animation“ oder kameralose Animation verstehen. Der Ausdruck „Handmade Film“ ist für den Unterricht hilfreich, weil er die körperliche und materielle Arbeit am Filmstreifen betont.
Die Musik war dabei nicht bloß eine nachträglich hinzugefügte Tonspur. Norman McLarens technische Notizen beschreiben eine enge Zusammenarbeit mit Oscar Peterson. Die musikalische Struktur wurde entwickelt, aufgenommen, anschließend sehr genau vermessen und auf Arbeitsunterlagen sowie auf den Filmstreifen übertragen. Dadurch konnten Bildereignisse auf einzelne Akzente, Phrasen und größere musikalische Abschnitte reagieren.
Für die Analyse ist wichtig: Es gibt nicht für jeden Ton nur eine einzig „richtige“ Farbe und nicht für jeden Rhythmus nur eine passende Form. Der Film entwirft künstlerische Beziehungen zwischen Hören und Sehen. Deine Aufgabe besteht deshalb darin, konkrete Beobachtungen zu sammeln, Zusammenhänge zu begründen und verschiedene Deutungen anhand des Films zu prüfen.
Lernziele
Nach der Arbeit mit diesem aiMOOC kannst Du die Technik der direkten Filmbearbeitung erklären, zentrale Gestaltungsmittel des Films benennen und audiovisuelle Zusammenhänge untersuchen. Du kannst musikalische Merkmale wie Tempo, Akzent, Phrase, Dynamik, Wiederholung und Improvisation mit visuellen Merkmalen wie Farbe, Form, Textur, Bewegungsrichtung, Dichte und Dauer in Beziehung setzen.
Du kannst außerdem erklären, warum der Film mit dem Abstrakten Expressionismus verglichen werden kann, ohne ihn vorschnell einfach dieser Kunstrichtung zuzuordnen. Auf höherem Niveau kannst Du die Begriffe Visual Music, Montage, Synchronität, Kontrapunkt, Abstraktion und Materialität für eine eigenständige Filmanalyse verwenden.
Der Film auf einen Blick
| Aspekt | Information |
|---|---|
| Titel | BEGONE DULL CARE |
| Jahr | 1949 |
| Regie | Norman McLaren und Evelyn Lambart |
| Produktion | National Film Board of Canada |
| Musik | Oscar Peterson Trio |
| Filmart | Experimenteller abstrakter Animationsfilm und Beispiel für Visual Music |
| Technik | Direkte Bearbeitung von Filmmaterial durch Malen, Färben, Kratzen und Gravieren |
| Länge | Knapp acht Minuten |
| Zentraler Analysefokus | Verhältnis von Klang, Farbe, Form, Bewegung, Rhythmus und filmischer Zeit |
Erste Filmsichtung: Wahrnehmen vor Deuten
Sieh den Film zunächst vollständig an, ohne jedes Detail sofort erklären zu wollen. Achte darauf, wann Dich das Bild eher an Musik, Malerei, Tanz, Schrift, Naturformen oder reine Bewegung erinnert. Notiere danach drei besonders auffällige Momente mit Zeitangabe.
Bei einer zweiten Sichtung konzentrierst Du Dich vor allem auf den Klang: Wo hörst Du deutliche Akzente, Pausen, Wiederholungen, Beschleunigungen, Verdichtungen oder ruhige Abschnitte? Bei einer dritten Sichtung beobachtest Du, welche visuellen Veränderungen ungefähr gleichzeitig auftreten. So trennst Du zunächst Beobachtung und Interpretation.
| Zeit | Was höre ich? | Was sehe ich? | Wie verhalten sich Klang und Bild zueinander? |
|---|---|---|---|
Handmade Film: Malen und Gravieren auf Filmmaterial

Norman McLaren arbeitete bereits vor BEGONE DULL CARE mit Verfahren, bei denen direkt auf Filmmaterial gezeichnet oder gekratzt wurde. In diesem Verfahren entsteht das Bild nicht dadurch, dass eine Kamera eine äußere Szene aufnimmt. Der Filmstreifen selbst wird zum Bildträger.
Das verändert den Begriff von Animation grundlegend. Normalerweise werden bei klassischer Zeichentrickanimation einzelne Zeichnungen fotografiert. Bei direkter Animation kann jedes einzelne Filmbild unmittelbar bemalt, eingefärbt oder bearbeitet werden. Der materielle Träger ist zugleich die Oberfläche des Bildes.
Der 35-mm-Filmstreifen als Bildfläche

Bei BEGONE DULL CARE arbeiteten McLaren und Lambart mit 35-mm-Filmmaterial. Nach McLarens technischen Notizen wurden der erste und dritte große Abschnitt überwiegend auf transparentem Filmmaterial gestaltet. Der langsamere mittlere Abschnitt wurde dagegen in schwarz beschichtetes Filmmaterial graviert.
Der Filmstreifen besitzt eine begrenzte Breite und ist in einzelne Bildfelder gegliedert. Beim Abspielen werden diese kleinen Einzelbilder sehr schnell nacheinander projiziert. Eine gemalte Linie kann dadurch als Bewegung erscheinen, eine Folge von Punkten als Flimmern oder Pulsieren und eine Veränderung der Farbfläche als zeitlicher Prozess.
Materialien und Spuren
Für die Bildgestaltung wurden verschiedene transparente Farbstoffe und weitere Mittel eingesetzt. McLarens technische Notizen nennen unter anderem Malen, Färben, Kratzen, Gravieren, Sprühen und den Einsatz unterschiedlicher Werkzeuge und Strukturen. Dadurch entstehen nicht nur klare geometrische Formen, sondern auch Flecken, Spritzer, Netzmuster, Kratzspuren und unregelmäßige Oberflächen.
Entscheidend ist, dass die sichtbare Spur den Herstellungsprozess nicht versteckt. Man kann das Gemachte oft noch erahnen: einen Pinselzug, eine gekratzte Linie, eine gesprenkelte Fläche oder eine plötzlich aufbrechende Textur. Diese sichtbare Materialität ist ein wichtiger Ausgangspunkt für den Vergleich mit gestischer abstrakter Malerei.
Drei große Filmabschnitte
McLarens technische Beschreibung gliedert den Film in drei Teile. Für Deine Analyse ist diese Dreiteilung hilfreich, weil sich Tempo, Materialbehandlung und visuelle Dichte verändern.
| Abschnitt | Technische Tendenz | Mögliche Beobachtung |
|---|---|---|
| Erster Teil | Überwiegend Farbe auf transparentem Filmmaterial | Schnelle Wechsel, farbige Impulse, Linien, Flächen und starke rhythmische Aktivität |
| Mittlerer Teil | Gravur auf schwarz beschichtetem Filmmaterial | Ruhigere, reduzierte und stärker aus Dunkelheit heraus entwickelte Bildereignisse |
| Dritter Teil | Wieder überwiegend farbige Bearbeitung transparenten Filmmaterials | Neue Verdichtung, kräftige Kontraste und bewegte visuelle Energie |
Diese Beschreibung ist keine fertige Interpretation. Prüfe bei der Filmsichtung selbst, wie deutlich Du die drei Abschnitte wahrnimmst und welche musikalischen Übergänge ihre Wirkung unterstützen.
Musik als Bauplan und Partner
Oscar Peterson war ein kanadischer Jazzpianist. Für BEGONE DULL CARE arbeitete Norman McLaren eng mit ihm zusammen. Nach McLarens technischen Notizen wurde die Musik vor der endgültigen Bildgestaltung aufgenommen, war aber bereits während ihrer Entwicklung mit visuellen Vorstellungen verbunden. McLaren und Peterson beeinflussten sich gegenseitig: musikalische Einfälle konnten neue Bildideen auslösen, während gewünschte visuelle Wirkungen musikalische Entscheidungen anregen konnten.
Nach der Aufnahme wurde die Musik sehr genau vermessen. Töne, Phrasen und wichtige musikalische Ereignisse wurden auf Arbeitsblättern festgehalten und auf den Filmstreifen übertragen. Das bedeutet: Die Beziehung zwischen Musik und Bild beruht nicht nur auf spontanem „Malen nach Gefühl“. Sie verbindet Improvisation, Planung, Messung und handwerkliche Ausführung.
Jazz hören: Begriffe für die Analyse
Jazz ist keine einzige Klangform, sondern eine vielfältige Musiktradition. Für die Untersuchung dieses Films helfen Dir einige Begriffe. Ein Akzent ist ein hervorgehobenes Klangereignis. Eine Phrase ist ein zusammenhängender musikalischer Gedanke. Tempo bezeichnet die Geschwindigkeit des musikalischen Verlaufs. Dynamik betrifft Lautstärke und Intensität. Improvisation bezeichnet das spontane Erfinden oder Verändern musikalischer Gestalten innerhalb eines musikalischen Zusammenhangs. Rhythmus organisiert zeitliche Abstände, Dauern und Betonungen.
Achte bei der Filmmusik darauf, welche dieser Merkmale Du tatsächlich hörst. Verwende einen Begriff nur dann als Analysebegriff, wenn Du ihn an einer konkreten Stelle begründen kannst.
Jazz und visuelle Improvisation
Die bewegten Formen wirken häufig spontan, gestisch und überraschend. Trotzdem ist ihre zeitliche Position oft genau auf die Musik abgestimmt. Daraus entsteht eine produktive Spannung: Das Bild kann improvisiert aussehen und zugleich präzise organisiert sein.
Genau hier begegnen sich zwei Seiten des Films. Einerseits steht Jazz für Beweglichkeit, Variation und musikalische Erfindung. Andererseits erfordert die direkte Arbeit auf Film eine konkrete Entscheidung darüber, was in einem bestimmten Moment sichtbar wird. Der Film übersetzt deshalb nicht einfach „Improvisation“ in Chaos, sondern entwickelt eine kontrollierte visuelle Antwort auf musikalische Freiheit.
Klang, Farbe, Form und Bewegung
Im Zentrum der Filmanalyse steht die Frage, wie unterschiedliche Sinneseindrücke miteinander verbunden werden. Du hörst Klänge nacheinander in der Zeit und siehst gleichzeitig Farben, Formen und Bewegungen. Der Film kann diese Ebenen synchronisieren, gegeneinander setzen oder nur lose miteinander verbinden.
Farbe als zeitliches Ereignis
In einem Gemälde kann eine Farbe lange gleichzeitig mit anderen Farben vorhanden sein. Im Film besitzt Farbe zusätzlich eine zeitliche Dimension. Rot kann plötzlich erscheinen, Blau kann nur für einen kurzen Moment aufblitzen, eine Fläche kann ihre Farbe wechseln oder ein ganzer Bildraum kann sich schlagartig verändern.
Frage deshalb nicht nur: „Welche Farbe sehe ich?“, sondern auch: „Wann erscheint sie? Wie lange bleibt sie? Was war vorher und was folgt danach?“ Erst dadurch wird Farbe zu einem filmischen Gestaltungsmittel.
Form und musikalische Gestalt
Kleine Punkte, lange Linien, breite Flächen, Schleifen, Kratzer, Spiralen oder unregelmäßige Flecken besitzen unterschiedliche visuelle Eigenschaften. Eine kurze punktartige Form kann wie ein Impuls wirken, eine lange Linie wie eine fortgesetzte Bewegung, eine dichte Textur wie eine klangliche Verdichtung.
Solche Beziehungen sind Interpretationsangebote und keine Naturgesetze. Ein tiefer Ton ist nicht automatisch dunkel und ein hoher Ton nicht automatisch hell. Gute Analyse beschreibt deshalb zuerst die konkrete Stelle und formuliert anschließend eine begründete Hypothese.
Bewegung und Richtung
Formen können wachsen, schrumpfen, zittern, springen, gleiten, rotieren oder aus dem Bild verschwinden. Diese Bewegungsqualitäten lassen sich mit musikalischen Verläufen vergleichen. Ein schneller Lauf auf dem Klavier kann etwa mit einer beschleunigten visuellen Bewegung zusammenfallen. Ebenso kann der Film aber bewusst eine ruhige Form gegen eine bewegte Musik setzen.
Interessant wird die Analyse dort, wo Du nicht nur Übereinstimmung suchst. Frage auch nach Reibung, Überraschung und Kontrast.
Textur und Klangfarbe
In der Musik bezeichnet Klangfarbe die charakteristische Qualität eines Klangs. Im Bild kann Textur eine vergleichbare Rolle spielen: glatt, körnig, gesprenkelt, geritzt, dicht, transparent oder rau. Der Film lädt dazu ein, Klangfarbe und Bildtextur aufeinander zu beziehen.
Eine solche Zuordnung bleibt eine ästhetische Interpretation. Du kannst sie überzeugend machen, wenn Du erklärst, welche Merkmale Du vergleichst. Beispielsweise kann ein kurzer perkussiver Impuls mit einer abrupten visuellen Spur zusammenfallen, während ein länger nachklingender Ton mit einer sich fortsetzenden Bewegung korrespondieren kann.
Rhythmus und Schnitt zur Musik
Bei BEGONE DULL CARE ist „Schnitt“ weiter zu verstehen als im klassischen Spielfilm. Es gibt kaum konventionelle Einstellungen mit Figuren und Räumen, zwischen denen geschnitten wird. Stattdessen verändert sich das Bild fortlaufend: Formen erscheinen, verschwinden, werden ersetzt oder verwandeln sich. Diese Bildwechsel können wie Schnitte, Übergänge, Einsätze oder visuelle Akzente wirken.
Vier Arten der Klang-Bild-Beziehung
| Beziehung | Erklärung | Leitfrage |
|---|---|---|
| Synchronität | Ein markantes Klangereignis und ein markantes Bildereignis treten nahezu gleichzeitig auf. | Was höre und sehe ich im selben Moment? |
| Phrasenbezug | Eine längere visuelle Entwicklung folgt dem Verlauf einer musikalischen Phrase. | Beginnen und enden Bildbewegung und musikalischer Gedanke ähnlich? |
| Kontrast | Bild und Musik besitzen bewusst unterschiedliche Eigenschaften. | Bleibt das Bild ruhig, obwohl die Musik dicht oder schnell wird? |
| Verzögerung oder Vorwegnahme | Ein visuelles Ereignis folgt etwas später oder erscheint bereits vor einem musikalischen Ereignis. | Entsteht Spannung, weil Bild und Klang nicht exakt zusammenfallen? |
Mikroanalyse mit Timecode
Für eine genaue Untersuchung wählst Du eine Sequenz von ungefähr 15 bis 30 Sekunden. Trage Zeitangaben ein und notiere nur beobachtbare Ereignisse. Vermeide zunächst wertende Wörter wie „schön“, „wild“ oder „fröhlich“.
| Timecode | Musikalisches Ereignis | Visuelles Ereignis | Zeitliche Beziehung | Deutung |
|---|---|---|---|---|
Eine starke Analyse könnte beispielsweise so aufgebaut sein: Zuerst benennst Du einen hörbaren Akzent. Dann beschreibst Du den gleichzeitigen Farb- oder Formwechsel. Anschließend erklärst Du, welche Wirkung die zeitliche Koppelung erzeugt. Schließlich prüfst Du, ob diese Beziehung in der Sequenz wiederholt, variiert oder gebrochen wird.
Abstraktion und Abstrakter Expressionismus
BEGONE DULL CARE arbeitet weitgehend ohne gegenständliche Figuren und ohne erzählte Handlung. Farbe, Linie, Fleck, Textur und Bewegung erhalten einen eigenen Ausdruckswert. Deshalb bietet sich ein Vergleich mit abstrakter Kunst und besonders mit dem Abstrakten Expressionismus der 1940er- und 1950er-Jahre an.
Eine direkte kunsthistorische Gleichsetzung wäre jedoch zu einfach. Der Film ist ein Werk der experimentellen Animation und Visual Music. Der Abstrakte Expressionismus bezeichnet vor allem eine Strömung der Malerei, die besonders mit der US-amerikanischen Kunstszene verbunden wird. Der Vergleich ist deshalb eine analytische Perspektive, keine automatische Stilzuordnung.
Nähe zur gestischen Malerei
Der Film zeigt Spuren von Malen, Spritzen, Kratzen und anderen körperlichen Eingriffen. Diese sichtbare Geste kann an Action Painting erinnern. Auch dort wird der Entstehungsprozess des Bildes wichtig: Spuren der Handlung bleiben sichtbar, und die Oberfläche wirkt als Ereignisfeld.
Bei BEGONE DULL CARE kommt jedoch eine entscheidende Dimension hinzu: Zeit. Eine Geste bleibt nicht nur als Spur auf einer Fläche bestehen, sondern wird durch die Projektion zur Bewegung. Ein Strich kann wachsen, ein Fleck aufblitzen, ein Muster verschwinden. Die Malerei wird dadurch filmisch rhythmisiert.
Gemeinsamkeiten und Unterschiede
| Vergleichsaspekt | BEGONE DULL CARE | Abstrakter Expressionismus als Vergleichsfolie |
|---|---|---|
| Gegenständlichkeit | Weitgehend abstrakte Farben, Linien, Flächen und Texturen | Häufig nichtgegenständliche oder stark abstrahierte Bildfelder |
| Geste | Sichtbare Spuren von Malen, Kratzen und Gravieren | Sichtbare Spuren des Farbauftrags und körperlichen Malprozesses |
| Zeit | Bild entfaltet sich zwingend in einer festgelegten Dauer | Gemälde ist als Fläche grundsätzlich gleichzeitig sichtbar |
| Rhythmus | Durch Abfolge, Wiederholung, Beschleunigung und Synchronisation mit Musik | Durch Verteilung, Wiederholung und Bewegung der Formen auf der Fläche |
| Planung | Teilweise sehr genaue Abstimmung auf vermessene Musik | Je nach Künstler unterschiedliche Mischung aus Planung, Geste und Prozess |
| Medium | Filmstreifen, Projektion und Ton | Vor allem Malerei auf Bildträgern |
Eine wichtige Streitfrage
Ist der Film „abstrakter Expressionismus in Bewegung“? Diese Formulierung kann als These interessant sein, wenn Du sie begründest. Sie darf aber nicht als gesicherte kunsthistorische Einordnung behandelt werden.
Für die These sprechen gestische Spuren, abstrakte Formen, unmittelbare Farbwirkung und die Bedeutung des Herstellungsprozesses. Dagegen sprechen die starke zeitliche Organisation, die enge Bindung an Musik, das Medium Film und die eigene Tradition experimenteller Animation und Visual Music. Eine gute Interpretation hält beide Seiten auseinander und entwickelt daraus ein begründetes Urteil.
Visual Music: Musik sehen?
Visual Music bezeichnet künstlerische Ansätze, in denen visuelle Formen nach musikalischen Prinzipien organisiert werden oder in enger Beziehung zu Musik stehen. BEGONE DULL CARE ist ein besonders anschauliches Beispiel, weil die visuellen Ereignisse nicht nur eine Geschichte illustrieren, sondern selbst rhythmisch, dynamisch und strukturell organisiert sind.
Du kannst den Film daher wie eine visuelle Partitur lesen. Formen werden zu Einsätzen, Wiederholungen zu Motiven, Farbwechsel zu Akzenten und längere Bewegungsfolgen zu visuellen Phrasen. Diese Begriffe sind Metaphern, helfen aber dabei, die zeitliche Organisation des Bildes genauer wahrzunehmen.
Synästhesie? Begriff mit Vorsicht verwenden
Der Film verbindet Hören und Sehen sehr intensiv. Trotzdem solltest Du ihn nicht automatisch als Beweis für Synästhesie bezeichnen. Synästhesie ist ein Begriff für besondere Wahrnehmungsphänomene, bei denen Reize eines Sinnesbereichs regelmäßig zusätzliche Wahrnehmungserlebnisse in einem anderen Bereich auslösen können.
Im Film werden audiovisuelle Beziehungen künstlerisch konstruiert. Zuschauerinnen und Zuschauer können dabei starke Farb-Klang-Assoziationen erleben, ohne selbst synästhetisch wahrzunehmen. Für die Filmanalyse ist deshalb der Begriff audiovisuelle Korrespondenz meist genauer.
Zusammenarbeit von Norman McLaren und Evelyn Lambart
Die Regie von BEGONE DULL CARE wird Norman McLaren und Evelyn Lambart gemeinsam zugeschrieben. Für die Auseinandersetzung mit Filmgeschichte ist diese gemeinsame Autorenschaft wichtig. Film entsteht häufig in Zusammenarbeit und nicht allein durch eine einzelne berühmte Person.
Lambart arbeitete am National Film Board of Canada über viele Jahre mit McLaren zusammen und war an mehreren experimentellen Animationsfilmen beteiligt. Im Unterricht sollte deshalb nicht nur McLarens Name hervorgehoben werden. Die visuelle Gestaltung von BEGONE DULL CARE ist ein gemeinsames Werk von McLaren und Lambart.
Vergleichsfilme
Ein Vergleich mit anderen Arbeiten von McLaren und Lambart hilft Dir, wiederkehrende Interessen und Unterschiede zu erkennen.
MOSAIC
In MOSAIC von Norman McLaren und Evelyn Lambart werden einfache geometrische Elemente vervielfacht und rhythmisch organisiert. Vergleiche, wie Reduktion, Wiederholung, Farbwechsel und zeitliche Struktur dort funktionieren. Frage anschließend, ob BEGONE DULL CARE stärker gestisch, malerisch und improvisatorisch wirkt.
BLINKITY BLANK
BLINKITY BLANK von Norman McLaren eignet sich als Vergleich für direkte Bearbeitung und gravierte Bildspuren. Untersuche, wie das Auftauchen und Verschwinden einzelner Zeichen dort rhythmisch organisiert ist und wie sich die Wirkung von BEGONE DULL CARE unterscheidet.
Analysewerkzeuge für Klasse 7–13
Die gleichen Filmszenen können auf unterschiedlichen Niveaustufen bearbeitet werden. Entscheidend ist nicht, dass jüngere Lernende weniger genau beobachten, sondern dass Begriffe, Begründungstiefe und theoretische Einordnung angepasst werden.
| Niveau | Schwerpunkt | Erwartete Leistung |
|---|---|---|
| Klasse 7–9 | Genaues Wahrnehmen und Beschreiben | Farben, Formen, Bewegungen und auffällige Klangereignisse benennen und einfache Zusammenhänge erklären |
| Klasse 9–10 | Strukturierte audiovisuelle Analyse | Timecodes nutzen, musikalische und visuelle Merkmale vergleichen und Synchronität oder Kontrast begründen |
| Klasse 11–13 | Interpretation und Kontextualisierung | Visual Music, Materialität, Montage, Jazzästhetik und Abstrakten Expressionismus kritisch aufeinander beziehen |
Satzstarter für eine Filmanalyse
- Beobachtung: „Bei Minute … ist zu sehen, dass …“
- Klanganalyse: „Gleichzeitig ist musikalisch … zu hören.“
- Synchronität: „Bild und Klang wirken synchron, weil …“
- Kontrast: „Obwohl die Musik …, zeigt das Bild …“
- Interpretation: „Dadurch entsteht der Eindruck, dass …“
- Beleg: „Diese Deutung wird durch die Wiederholung bei … gestützt.“
- Einordnung: „Der Vergleich mit dem Abstrakten Expressionismus ist sinnvoll, weil …“
- Gegenargument: „Gegen eine direkte Gleichsetzung spricht jedoch …“
Eigene praktische Erprobung
Du kannst das Prinzip des „Handmade Film“ ohne echtes analoges Filmmaterial erproben. Zeichne dazu eine lange Folge kleiner Bildfelder auf Papier oder auf transparente Streifen. Höre einen kurzen selbst gewählten Rhythmus und gestalte für jeden hörbaren Impuls eine Veränderung. Fotografiere die Einzelbilder anschließend mit einer Stop-Motion-App oder setze sie in einem Schnittprogramm zu einer kurzen Animation zusammen.
Wichtig ist nicht, McLaren und Lambart zu kopieren. Entscheide selbst, wie Du Klangparameter in visuelle Parameter übersetzt. Du kannst zum Beispiel Lautstärke mit Größe, Klangfarbe mit Textur oder Tempo mit Ereignisdichte verbinden. Danach solltest Du erklären können, warum Du diese Zuordnungen gewählt hast.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was ist die zentrale technische Besonderheit von BEGONE DULL CARE? (Das Filmmaterial wurde direkt bemalt, gefärbt, gekratzt und graviert) (!Die Handlung wurde ausschließlich mit Schauspielern vor einer Kamera aufgenommen) (!Der Film besteht nur aus unbewegten Fotografien) (!Die Bilder wurden vollständig als Computergrafik erzeugt)
Wer führte bei BEGONE DULL CARE gemeinsam Regie? (Norman McLaren und Evelyn Lambart) (!Oscar Peterson und Norman McLaren) (!Evelyn Lambart und Walt Disney) (!Oscar Peterson und Evelyn Lambart)
Wer ist musikalisch besonders mit BEGONE DULL CARE verbunden? (Oscar Peterson) (!John Cage) (!Igor Strawinsky) (!Miles Davis)
Wie wurde die Musik für die spätere Bildgestaltung genutzt? (Sie wurde genau vermessen und als zeitliche Orientierung für die visuellen Ereignisse verwendet) (!Sie wurde erst Jahrzehnte nach Fertigstellung des Films hinzugefügt) (!Sie spielte bei der Gestaltung der Bilder keine Rolle) (!Sie wurde nur während des Abspanns verwendet)
Wie wurde der langsamere mittlere Filmabschnitt nach McLarens technischen Notizen überwiegend gestaltet? (Durch Gravieren in schwarz beschichtetes Filmmaterial) (!Durch Realfilmaufnahmen einer Jazzband) (!Durch digitale 3D-Animation) (!Durch ausgeschnittene Papierfiguren vor Landschaftsfotos)
Welcher Begriff beschreibt die direkte Bearbeitung des Filmstreifens am besten? (Direkte Animation) (!Dokumentarischer Realismus) (!Motion Capture) (!Schauspielimprovisation)
Warum sollte BEGONE DULL CARE nicht einfach ohne Einschränkung dem Abstrakten Expressionismus zugerechnet werden? (Der Vergleich zeigt wichtige Parallelen, aber Medium, Zeitstruktur und filmgeschichtlicher Kontext unterscheiden sich) (!Der Film verwendet ausschließlich gegenständliche Landschaftsmalerei) (!Der Film entstand lange vor jeder Form abstrakter Kunst) (!Im Film kommen überhaupt keine Farben vor)
Was ist ein besonders guter Beleg für eine Klang-Bild-Beziehung? (Eine konkrete Filmstelle mit Timecode, beschriebenem Klangereignis und beschriebenem Bildereignis) (!Die Aussage, dass der Film allgemein interessant wirkt) (!Eine Liste beliebiger Lieblingsfarben) (!Nur der Name des Regisseurs ohne Bezug auf eine Szene)
Was bedeutet Synchronität in einer audiovisuellen Analyse? (Ein markantes Klangereignis und ein markantes Bildereignis fallen zeitlich zusammen) (!Die Musik wird grundsätzlich leiser als das Bild) (!Alle Farben werden gleichzeitig schwarz) (!Der Film besitzt keine zeitliche Struktur)
Welche Aussage beschreibt eine anspruchsvolle Interpretation des Films? (Sie verbindet genaue Beobachtungen mit begründeten Aussagen über Rhythmus, Material, Musik und Bildgestaltung) (!Sie zählt nur alle sichtbaren Farben auf) (!Sie ersetzt die Filmsichtung vollständig durch eine Inhaltsangabe) (!Sie behauptet ohne Belege, jede Farbe habe immer dieselbe musikalische Bedeutung)
Memory
| Direkte Animation | Unmittelbare Bearbeitung des Filmmaterials |
| Oscar Peterson | Jazzpianist der Filmmusik |
| Evelyn Lambart | Co-Regisseurin und Co-Animatorin |
| Norman McLaren | Co-Regisseur und experimenteller Animator |
| Rhythmus | Zeitliche Ordnung von Impulsen und Dauern |
| Synchronität | Zeitliches Zusammenfallen von Klang und Bild |
| Emulsion | Beschichtung des Filmmaterials, die graviert werden kann |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Mögliche visuelle Entsprechung |
|---|---|
| Musikalischer Akzent | Plötzlicher visueller Impuls |
| Temposteigerung | Höhere Dichte visueller Ereignisse |
| Pause | Visuelle Reduktion oder kurze Ruhe |
| Lange musikalische Phrase | Fortgesetzte visuelle Entwicklung |
| Klangfarbe | Bildtextur oder Farbqualität |
Kreuzworträtsel
| Celluloid | Welcher traditionelle Filmträger wird im Zusammenhang mit direkter Filmbearbeitung häufig genannt? |
| Peterson | Wie lautet der Nachname des Jazzpianisten der Filmmusik? |
| Rhythmus | Welcher Begriff bezeichnet die zeitliche Ordnung von Dauern, Impulsen und Betonungen? |
| Improvisation | Wie heißt das spontane musikalische Erfinden innerhalb eines musikalischen Zusammenhangs? |
| Expressionismus | Welcher Begriff vervollständigt die Kunstrichtung Abstrakter …? |
| Emulsion | Wie heißt die Beschichtung eines Filmstreifens, in die graviert werden kann? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Klang-Bild-Tagebuch: Wähle drei Stellen des Films aus. Notiere jeweils Zeit, Klang, Farbe, Form und Deine erste Wirkungseinschätzung.
- Farbkarte: Erstelle eine Farbkarte zu einem Filmabschnitt. Ordne die Farben entlang einer Zeitachse und markiere auffällige musikalische Ereignisse.
- Rhythmuszeichnung: Höre 20 Sekunden der Musik und zeichne zunächst nur Linien, Punkte und Flächen zum Rhythmus. Vergleiche danach Deine Lösung mit dem Film.
- Filmstreifen: Entwirf auf Papier zwölf aufeinanderfolgende Einzelbilder, in denen sich eine abstrakte Form schrittweise verändert.
Standard
- Audiovisuelles Storyboard: Analysiere eine 20- bis 30-sekündige Sequenz mit Timecodes und entwickle daraus ein Storyboard, das Klang und Bild parallel dokumentiert.
- Vergleich MOSAIC: Vergleiche BEGONE DULL CARE mit MOSAIC. Untersuche in beiden Filmen Wiederholung, Farbe, geometrische bzw. gestische Form und Rhythmus.
- Handmade-Animation: Produziere eine kurze eigene Animation aus bemalten oder transparenten Einzelbildern und synchronisiere sie mit einem selbst erzeugten Rhythmus.
- Gruppenanalyse: Bildet Gruppen für Farbe, Form, Bewegung und Musik. Jede Gruppe untersucht denselben Ausschnitt aus ihrer Perspektive und anschließend werden die Ergebnisse zusammengeführt.
Schwer
- Close Reading: Untersuche 30 Sekunden Bild und Ton Bild für Bild bzw. Ereignis für Ereignis. Formuliere anschließend eine These über die Organisation von Synchronität und Kontrast.
- Abstrakter Expressionismus: Schreibe eine begründete Erörterung zur These „BEGONE DULL CARE ist Abstrakter Expressionismus in Bewegung“. Entwickle mindestens ein starkes Argument und ein Gegenargument.
- Visuelle Partitur: Erstelle für einen längeren Filmabschnitt eine eigene grafische Partitur. Lege eine Legende für Farben, Formen, Dynamik, Rhythmus und Dichte an und begründe Deine Zeichen.
- Kuratorisches Projekt: Konzipiere eine kleine Ausstellung mit dem Titel „Wenn Jazz sichtbar wird“. Verbinde den Film mit mindestens zwei weiteren Werken aus Animation, Malerei, Grafik oder Musik und erkläre die Auswahl.


Lernkontrolle
- Transferanalyse: Du erhältst einen unbekannten 20-sekündigen Ausschnitt aus einem abstrakten Musikfilm. Analysiere, ob Bild und Klang überwiegend synchron, kontrastierend oder phrasenbezogen organisiert sind. Begründe mit mindestens drei konkreten Beobachtungen.
- Soundtrack-Wechsel: Beschreibe, wie sich die Wirkung eines Abschnitts von BEGONE DULL CARE verändern könnte, wenn die Jazzmusik durch eine langsame, gleichmäßige Klangfläche ersetzt würde. Beziehe Dich auf Rhythmus, Erwartung und Bildbewegung.
- Material und Wirkung: Vergleiche eine glatte digitale Vektoranimation mit direkt gekratztem Filmmaterial. Erkläre, wie Materialität und sichtbare Herstellungsspuren die Wahrnehmung verändern können.
- Kritische These: Prüfe die Aussage „Jeder hohe Ton wird im Film durch eine helle Farbe dargestellt“. Erkläre, wie Du diese Behauptung methodisch am Film überprüfen würdest, statt sie einfach zu übernehmen.
- Stilvergleich: Entwickle Kriterien, mit denen sich BEGONE DULL CARE sinnvoll mit einem Werk des Abstrakten Expressionismus vergleichen lässt. Erkläre gleichzeitig, welche Unterschiede aufgrund des Mediums Film berücksichtigt werden müssen.
- Eigene Übersetzung: Entwirf ein alternatives System, mit dem Du musikalische Parameter wie Lautstärke, Tempo, Klangfarbe und Pausen in visuelle Parameter übersetzen würdest. Begründe jede Zuordnung und nenne mindestens eine Stelle, an der Du bewusst gegen die Musik arbeiten würdest.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zu BEGONE DULL CARE ist wichtig, dass Du nicht nur Fakten wiedergibst, sondern eine nachvollziehbare Analyse entwickelst.
- Filmanalyse: Du kannst konkrete Filmstellen mit Zeitangaben beschreiben und zwischen Beobachtung und Interpretation unterscheiden.
- Direkte Animation: Du kannst erklären, was es bedeutet, direkt auf Filmmaterial zu malen, zu färben, zu kratzen oder zu gravieren.
- Audiovisuelle Analyse: Du kannst Klangereignisse mit Farbe, Form, Textur, Bewegung und Bildwechseln in Beziehung setzen.
- Rhythmus: Du kannst zeigen, wie Wiederholung, Beschleunigung, Pause, Akzent und Dauer in Musik und Bild wirksam werden.
- Jazz: Du kannst passende musikalische Begriffe verwenden und ihre Bedeutung für eine konkrete Filmszene erklären.
- Montage: Du kannst untersuchen, wie visuelle Einsätze, Übergänge und Wechsel auf musikalische Strukturen reagieren.
- Abstrakter Expressionismus: Du kannst Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem Film und gestischer abstrakter Malerei begründet darstellen.
- Argumentation: Du kannst eine Deutung durch konkrete Beobachtungen belegen und alternative Deutungen fair prüfen.
- Gestaltungspraxis: Du kannst ein eigenes kurzes Klang-Bild-Experiment entwickeln und Deine gestalterischen Entscheidungen reflektieren.
OERs zum Thema
Da ein eigener deutschsprachiger Wikipedia-Artikel zu diesem Film nicht durchgängig verfügbar ist, kann der englischsprachige Wikipedia-Artikel als ergänzende Übersicht genutzt werden.
Quellen und Vertiefung
- National Film Board of Canada: Begone Dull Care – offizielle Filmseite mit Film und didaktischen Hinweisen.
- National Film Board of Canada Collection: Begone Dull Care – Produktionsangaben zum Film.
- Norman McLaren: Technical Notes on Begone Dull Care – technische Beschreibung der Zusammenarbeit mit Oscar Peterson und der direkten Filmbearbeitung.
- Wikipedia: Begone Dull Care – Überblick zu Film, Produktion und Rezeption.
- Wikipedia: Evelyn Lambart – deutschsprachige Informationen zur Co-Regisseurin und Animatorin.
Verknüpfte Lernbereiche
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