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Ziele setzen und erreichen - AES

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Ziele setzen und erreichen - AES



Ziele setzen und erreichen - AES


Einleitung

Ziele geben Deinem Handeln eine Richtung. Im Fach AES helfen sie Dir dabei, Deinen Alltag bewusst zu gestalten, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen. Ein Ziel kann sich zum Beispiel auf Ernährung, Konsum, Haushaltsführung, Nachhaltigkeit, Gesundheit, Schule oder das Zusammenleben mit anderen Menschen beziehen.

Ein Ziel allein reicht jedoch nicht aus. Du brauchst einen passenden Plan, kleine Schritte, Zeit zur Umsetzung und einen ehrlichen Rückblick. Dabei gilt: Ziele dürfen verändert werden, wenn sich Deine Situation ändert oder Du neue Erkenntnisse gewinnst.

In diesem aiMOOC lernst Du, Wünsche von Zielen zu unterscheiden, Ziele mit der SMART-Methode zu formulieren, Hindernisse einzuplanen und Deinen Fortschritt zu überprüfen.


Das kannst Du nach diesem aiMOOC

Kompetenz Das kannst Du zeigen
Ziele klären Du unterscheidest einen Wunsch, eine Absicht und ein überprüfbares Ziel.
Ziele formulieren Du formulierst ein eigenes Ziel verständlich und nach SMART.
Handlungen planen Du zerlegst ein Ziel in realistische Teilziele und legst Termine fest.
Hindernisse bewältigen Du entwickelst einen Wenn-Dann-Plan und nutzt Unterstützung.
Fortschritt reflektieren Du prüfst Ergebnisse, erklärst Abweichungen und passt Deinen Plan an.
AES-Bezug herstellen Du überträgst die Methode auf Ernährung, Konsum, Haushalt und Soziales.


Warum Ziele im AES-Unterricht wichtig sind

AES beschäftigt sich mit lebensnahen Entscheidungen. Du planst Mahlzeiten, gehst mit Geld und Zeit um, arbeitest mit anderen zusammen und denkst über einen nachhaltigen Alltag nach. Ziele helfen Dir, aus einer Idee eine konkrete Handlung zu machen.


Wunsch, Absicht und Ziel

Begriff Beispiel Kennzeichen
Wunsch Ich möchte mich ausgewogener ernähren. Die Richtung ist erkennbar, aber der Weg bleibt offen.
Absicht Ich will häufiger ein Frühstück vorbereiten. Eine Handlung ist geplant, aber noch nicht genau festgelegt.
Ziel An vier Schultagen der nächsten Woche bereite ich am Vorabend ein Frühstück für den nächsten Morgen vor. Handlung, Umfang und Zeitraum sind überprüfbar.

Ein Wunsch kann der Anfang sein. Erst eine klare Formulierung zeigt Dir, was Du tun möchtest und woran Du Deinen Fortschritt erkennst.


Kurzfristige und langfristige Ziele

Zielart Zeitraum AES-Beispiel
Kurzfristiges Ziel wenige Tage oder Wochen Eine Woche lang vor dem Einkauf eine Einkaufsliste schreiben.
Mittelfristiges Ziel mehrere Wochen oder Monate Bis zu den Sommerferien regelmäßig einen Teil des Taschengeldes zurücklegen.
Langfristiges Ziel mehrere Monate oder Jahre Schrittweise lernen, einen eigenen Haushalt selbstständig zu organisieren.

Langfristige Ziele brauchen meist mehrere kleine Teilziele. Ein Teilziel ist ein erreichbarer Zwischenschritt.


Gute Ziele formulieren


Die SMART-Methode

Die SMART-Methode ist eine Merkhilfe für klare und überprüfbare Ziele. Für die deutschen Buchstaben gibt es unterschiedliche Übersetzungen. Im Unterricht kannst Du mit dieser Variante arbeiten:

Buchstabe Bedeutung Leitfrage AES-Beispiel
S spezifisch Was genau will ich tun? Ich plane mein Pausenfrühstück.
M messbar Woran erkenne ich den Fortschritt? Ich bereite es an vier Schultagen vor.
A attraktiv oder akzeptiert Ist das Ziel für mich sinnvoll? Ich möchte morgens weniger Stress haben.
R realistisch Kann ich es mit meinen Mitteln erreichen? Lebensmittel, Zeit und Aufbewahrung sind vorhanden.
T terminiert Bis wann oder wie lange gilt das Ziel? Ich erprobe den Plan in der nächsten Schulwoche.

SMART formuliert: In der nächsten Schulwoche bereite ich an vier Abenden jeweils ein einfaches Pausenfrühstück für den folgenden Schultag vor, damit ich morgens weniger Stress habe.


Ein Ziel prüfen

Ein gutes Ziel beantwortet nicht nur die Frage nach dem Ergebnis. Es berücksichtigt auch Deine Ausgangslage und Deine Möglichkeiten.

Prüffrage Beispiel
Warum ist mir das Ziel wichtig? Ich möchte meinen Alltag selbstständiger organisieren.
Welche Mittel brauche ich? Zeit, Zutaten, Behälter und einen Platz im Kühlschrank.
Was kann ich selbst beeinflussen? Planung, Vorbereitung und Erinnerung.
Wer kann mich unterstützen? Familie, Freundeskreis, Lerngruppe oder Lehrkraft.
Was darf ich verändern? Umfang, Termin oder Teilziele, wenn der Plan nicht passt.


Vom Ziel zum Handlungsplan


Große Ziele in Teilziele zerlegen

Ein großes Ziel wirkt oft schwer. Teilziele machen den nächsten Schritt sichtbar. Plane lieber eine kleine Handlung, die Du wirklich beginnen kannst, als einen sehr großen Vorsatz ohne konkreten Start.

Schritt Leitfrage Beispiel
Ziel festlegen Was soll am Ende erreicht sein? Ich möchte Lebensmittelabfälle zu Hause verringern.
Ausgangslage prüfen Was passiert bisher? Reste werden manchmal vergessen.
Teilziel wählen Was ist der erste kleine Schritt? Ich richte eine sichtbare Restebox im Kühlschrank ein.
Termin setzen Wann beginne ich? Am kommenden Montag.
Handlung durchführen Was tue ich konkret? Ich prüfe die Box vor jeder neuen Mahlzeitenplanung.
Ergebnis kontrollieren Was hat funktioniert? Ich notiere eine Woche lang, welche Reste genutzt wurden.
Plan anpassen Was ändere ich? Ich verlege die Box an einen besser sichtbaren Platz.


Zeit und Prioritäten planen

Nicht jede Aufgabe ist gleich wichtig. Wähle für einen Tag wenige machbare Schritte und plane auch Puffer ein. Ein Kalender, eine Checkliste oder eine Erinnerung kann Dich entlasten.

Frage Hilfreiche Entscheidung
Was ist heute wirklich wichtig? Einen klaren nächsten Schritt auswählen.
Wie lange dauert die Aufgabe ungefähr? Einen realistischen Zeitblock reservieren.
Was könnte dazwischenkommen? Einen Puffer oder Ersatztermin einplanen.
Was kann warten? Unwichtige Aufgaben bewusst verschieben.
Wann prüfe ich den Fortschritt? Einen kurzen Rückblick fest im Kalender eintragen.


Wenn-Dann-Pläne

Ein Wenn-Dann-Plan verbindet eine erkennbare Situation mit einer passenden Handlung. Er hilft Dir, in einem schwierigen Moment nicht erst lange entscheiden zu müssen.

Form: Wenn die Situation X eintritt, dann führe ich Handlung Y aus.

Hindernis oder Situation Wenn-Dann-Plan
Nach der Schule greife ich sofort zum Smartphone. Wenn ich nach Hause komme, dann erledige ich zuerst meinen zehnminütigen Planungsschritt.
Beim Einkauf vergesse ich die Liste. Wenn ich das Haus verlasse, dann prüfe ich, ob die Einkaufsliste in meiner Tasche ist.
Eine Aufgabe erscheint zu groß. Wenn ich nicht anfangen kann, dann bearbeite ich nur den kleinsten ersten Schritt.
Im Team ist unklar, wer etwas übernimmt. Wenn die Planung beginnt, dann verteilen wir zuerst Rollen und Termine.


Hindernisse erkennen und bewältigen

Hindernisse gehören zu vielen Veränderungsprozessen. Sie zeigen nicht automatisch, dass ein Ziel schlecht ist. Wichtig ist, zwischen beeinflussbaren und nicht beeinflussbaren Bedingungen zu unterscheiden.


Die WOOP-Methode

WOOP steht für Wish, Outcome, Obstacle und Plan. Auf Deutsch kannst Du Dir Wunsch, Ergebnis, Hindernis und Plan merken.

Schritt Frage Beispiel
Wunsch Was möchte ich erreichen? Ich möchte meine Einkäufe besser planen.
Ergebnis Was wäre daran besonders hilfreich? Ich kaufe gezielter ein und verschwende weniger.
Hindernis Was hält mich wahrscheinlich auf? Ich beginne die Liste oft zu spät.
Plan Was tue ich beim Hindernis? Wenn ich die letzte Packung eines Grundnahrungsmittels öffne, dann schreibe ich es sofort auf die Liste.


Motivation, Gewohnheit und Unterstützung

Motivation kann schwanken. Deshalb sollte Dein Plan auch an Tagen funktionieren, an denen Du wenig Lust hast.

Strategie Umsetzung
Klein anfangen Wähle eine Handlung, die in wenigen Minuten beginnen kann.
Umgebung gestalten Lege benötigte Dinge sichtbar und griffbereit bereit.
Fortschritt sichtbar machen Nutze eine einfache Liste, einen Kalender oder ein Lerntagebuch.
Unterstützung vereinbaren Bitte eine vertraute Person um Erinnerung oder Rückmeldung.
Erholung berücksichtigen Plane Pausen und vermeide dauerhaft zu volle Tagespläne.
Rückschläge auswerten Frage, welche Bedingung den Plan gestört hat und was Du verändern kannst.


Ziele im AES-Alltag


Ernährung und Mahlzeitenplanung

Ziele im Bereich Ernährung sollen alltagstauglich, gesundheitsbezogen und ohne Beschämung formuliert sein. Sinnvoll sind beobachtbare Handlungen, zum Beispiel planen, einkaufen, zubereiten, gemeinsam essen oder Lebensmittelreste nutzen. Körpergewicht und Aussehen sind keine geeigneten Vergleichsmaßstäbe für eine Schulaufgabe.

Unklarer Vorsatz Klareres Ziel
Ich esse besser. In den nächsten zwei Schulwochen ergänze ich an drei Tagen mein Pausenfrühstück durch eine selbst gewählte Obst- oder Gemüsesorte.
Ich verschwende weniger. Eine Woche lang prüfe ich vor dem Einkauf Vorräte und Kühlschrank und schreibe danach meine Einkaufsliste.
Ich koche öfter. Bis Monatsende bereite ich zweimal ein einfaches Gericht nach Rezept zu und werte anschließend Zeitaufwand und Ergebnis aus.


Konsum und Finanzen

Beim Konsum helfen Ziele, Bedürfnisse und Wünsche zu unterscheiden, Ausgaben zu planen und Entscheidungen zu begründen.

Bereich Mögliches Ziel
Sparen Ich lege vier Wochen lang jeden Montag einen vorher festgelegten Teil meines Taschengeldes für einen konkreten Wunsch zurück.
Kaufentscheidung Vor einem nicht notwendigen Kauf über einem selbst gewählten Betrag warte ich zwei Tage und vergleiche mindestens zwei Angebote.
Nachhaltiger Konsum Vor dem Neukauf eines Kleidungsstücks prüfe ich, ob Reparatur, Tausch oder Secondhand eine passende Möglichkeit ist.


Haushalt und Alltagsorganisation

Haushaltsziele können Zeit, Ordnung, Hygiene, Vorräte oder die Verteilung von Aufgaben betreffen. Faire Ziele berücksichtigen, wer Zeit hat, wer welche Fähigkeiten besitzt und welche Hilfsmittel verfügbar sind.

Ziel Teilziele
Einen Arbeitsbereich ordentlich halten Material sortieren, festen Platz festlegen, tägliche Kurzroutine erproben, nach einer Woche auswerten.
Eine Mahlzeit für mehrere Personen planen Bedürfnisse klären, Rezept auswählen, Mengen berechnen, Einkauf planen, Aufgaben verteilen, Ergebnis bewerten.
Wäsche selbstständiger versorgen Pflegezeichen prüfen, sortieren, Programm auswählen, trocknen, zusammenlegen und sicher verstauen.


Soziales und Zusammenarbeit

Gemeinsame Ziele gelingen besser, wenn alle Beteiligten das Ziel verstehen, Rollen übernehmen und Rückmeldungen geben können. Ein Teamziel darf nicht nur den Lautesten gehören.

Vereinbarung Bedeutung
Gemeinsames Ergebnis Alle wissen, was erreicht werden soll.
Klare Rollen Aufgaben und Verantwortung sind verteilt.
Realistische Termine Jeder Arbeitsschritt erhält ausreichend Zeit.
Respektvolle Kommunikation Schwierigkeiten werden sachlich angesprochen.
Gemeinsamer Rückblick Das Team bewertet Ergebnis und Zusammenarbeit.


Nachhaltigkeit

Nachhaltige Ziele verbinden persönliche Möglichkeiten mit Folgen für Umwelt und Gesellschaft. Kleine Schritte sind sinnvoll, wenn sie überprüft und weiterentwickelt werden.

Handlungsfeld Beispiel für ein überprüfbares Ziel
Lebensmittel Eine Woche lang plane ich eine Restemahlzeit und dokumentiere, was dadurch genutzt wurde.
Kleidung Bei meinem nächsten Kleidungswunsch prüfe ich Pflege, Material, Haltbarkeit und eine gebrauchte Alternative.
Mobilität An zwei passenden Tagen in der nächsten Woche wähle ich zu Fuß, Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel und vergleiche Zeit und Aufwand.
Energie Sieben Tage lang schalte ich nicht benötigte Geräte vollständig aus und halte fest, wo dies leicht oder schwierig war.


Ein persönlicher Zielplan

Du kannst die folgende Vorlage für ein eigenes AES-Ziel verwenden. Wähle ein Ziel, das zu Deinem Alltag passt und das Du selbst beeinflussen kannst.

Baustein Meine Eintragung
Mein Ziel
Warum ist es mir wichtig?
Woran erkenne ich den Erfolg?
Mein kleinster erster Schritt
Weitere Teilziele
Start und Endtermin
Benötigte Mittel
Mögliches Hindernis
Mein Wenn-Dann-Plan
Unterstützung
Termin für den Rückblick
Das passe ich an


Rückblick ohne Selbstabwertung

Ein Rückblick soll Dir Informationen geben und Dich nicht beschämen. Bewerte den Plan, nicht Deinen Wert als Person.

  1. Fortschritt: Was ist bereits gelungen?
  2. Hindernis: Was hat die Umsetzung erschwert?
  3. Ressource: Was hat geholfen?
  4. Anpassung: Welcher Schritt wird kleiner, klarer oder besser terminiert?
  5. Entscheidung: Wird das Ziel fortgesetzt, verändert, pausiert oder beendet?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was unterscheidet ein Ziel am deutlichsten von einem Wunsch? (Ein Ziel beschreibt einen überprüfbaren gewünschten Zustand) (!Ein Ziel ist immer langfristig) (!Ein Ziel darf niemals verändert werden) (!Ein Ziel benötigt keine Handlung)




Wofür steht das S in der SMART-Methode? (Spezifisch) (!Spontan) (!Schnell) (!Schwierig)




Wann ist ein Ziel messbar? (Wenn ein Fortschritt anhand vorher festgelegter Merkmale geprüft werden kann) (!Wenn es besonders viel Anstrengung verlangt) (!Wenn nur andere Personen es bewerten) (!Wenn kein Zeitraum genannt wird)




Was bedeutet terminiert? (Das Ziel hat einen festgelegten Zeitraum oder Termin) (!Das Ziel wird geheim gehalten) (!Das Ziel betrifft nur die Schule) (!Das Ziel muss sofort erreicht werden)




Was ist bei einem großen Ziel meist ein sinnvoller erster Schritt? (Das Ziel in kleine Teilziele zerlegen) (!Alle Aufgaben gleichzeitig beginnen) (!Auf Hindernisse nicht achten) (!Den Endtermin offenlassen)




Was kennzeichnet einen Wenn-Dann-Plan? (Eine bestimmte Situation wird mit einer passenden Handlung verbunden) (!Eine Belohnung wird zufällig ausgewählt) (!Ein Ziel wird ohne Termin formuliert) (!Eine Aufgabe wird an andere abgegeben)




Warum ist eine regelmäßige Fortschrittskontrolle hilfreich? (Sie zeigt, was funktioniert und was angepasst werden sollte) (!Sie verhindert jede unerwartete Schwierigkeit) (!Sie macht Teilziele überflüssig) (!Sie ersetzt die Durchführung)




Wie sollte ein Rückschlag ausgewertet werden? (Als Hinweis auf Bedingungen und mögliche Änderungen des Plans) (!Als Beweis für persönliches Versagen) (!Als Grund, jedes Ziel sofort aufzugeben) (!Als Anlass, den Plan noch unklarer zu machen)




Was wird im WOOP-Schritt Hindernis betrachtet? (Eine mögliche innere oder äußere Schwierigkeit bei der Umsetzung) (!Nur das gewünschte Endergebnis) (!Nur eine Belohnung nach dem Erfolg) (!Ein zufälliger neuer Wunsch)




Welches AES-Ziel ist am klarsten formuliert? (In der nächsten Woche prüfe ich vor zwei Einkäufen die Vorräte und schreibe danach eine Einkaufsliste) (!Ich kaufe irgendwann besser ein) (!Ich werde immer perfekt planen) (!Ich spare ohne festzulegen wofür und bis wann)





Memory

SMART-Ziel klar und überprüfbar formuliertes Ziel
Teilziel kleiner Schritt auf dem Weg zum Gesamtziel
Ressource hilfreiches Mittel oder unterstützende Fähigkeit
Termin festgelegter Zeitpunkt für Beginn oder Abschluss
Wenn-Dann-Plan Reaktion auf eine vorher bestimmte Situation
Hindernis mögliche Schwierigkeit bei der Umsetzung
Feedback Rückmeldung zum bisherigen Fortschritt
Reflexion bewusste Auswertung von Handlung und Ergebnis





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. SMART-Kriterium
Spezifisch Das Ziel beschreibt eine genaue Handlung.
Messbar Der Fortschritt kann geprüft werden.
Attraktiv Das Ziel ist persönlich sinnvoll oder gemeinsam akzeptiert.
Realistisch Das Ziel passt zu Fähigkeiten, Zeit und Mitteln.
Terminiert Das Ziel enthält einen Zeitraum oder festen Termin.




...


Kreuzworträtsel

Teilziel Wie heißt ein kleiner Schritt auf dem Weg zu einem größeren Ziel?
Termin Welcher Begriff bezeichnet einen festgelegten Zeitpunkt?
Feedback Wie heißt eine Rückmeldung zum bisherigen Fortschritt?
Ressource Wie heißt ein hilfreiches Mittel für die Zielerreichung?
Hindernis Wie heißt eine Schwierigkeit, die den Plan stören kann?
Planung Wie heißt das Ordnen von Schritten, Mitteln und Zeiten?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein Ziel beschreibt einen gewünschten und überprüfbaren

. Die SMART-Methode hilft dabei, ein Ziel

zu formulieren. Ein messbares Ziel enthält erkennbare

. Ein festgelegter Zeitraum macht ein Ziel

. Große Ziele werden durch kleine

übersichtlicher. Ein Wenn-Dann-Plan verbindet eine Situation mit einer passenden

. Ein mögliches Problem bei der Umsetzung heißt

. Eine Rückmeldung zum Fortschritt wird als

bezeichnet. Beim Rückblick kann ein Plan geprüft und anschließend

werden.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Zielkarte: Gestalte eine Karte mit einem persönlichen, nicht privaten AES-Ziel, einem Starttermin und einem ersten Schritt.
  2. Wunsch und Ziel: Formuliere drei Wünsche aus dem Alltag so um, dass daraus überprüfbare Ziele werden.
  3. SMART-Check: Prüfe ein vorgegebenes Ziel anhand der fünf SMART-Kriterien und verbessere zwei unklare Stellen.
  4. Wenn-Dann-Plan: Schreibe vier Wenn-Dann-Sätze für typische Hindernisse bei Schule, Haushalt, Einkauf oder Zusammenarbeit.


Standard

  1. Wochenziel Ernährung: Plane ein kleines ernährungsbezogenes Verhaltensziel für eine Woche, führe es durch und dokumentiere Deinen Fortschritt ohne Angaben zu Körpergewicht oder Kalorien.
  2. Konsumziel: Entwickle eine persönliche Warte- oder Vergleichsregel für einen geplanten Kauf und begründe die gewählten Kriterien.
  3. Haushaltsplanung: Zerlege eine Haushaltsaufgabe in Teilziele, schätze die benötigte Zeit und verbessere den Plan nach einem Probedurchlauf.
  4. Teamziel: Plant in einer Gruppe eine kleine AES-Aktion, verteilt Rollen und bewertet anschließend Ergebnis und Zusammenarbeit.


Schwer

  1. Selbstexperiment: Vergleiche zwei Wochen lang eine Zielumsetzung mit und ohne feste Erinnerung und werte die Unterschiede aus.
  2. Hindernisanalyse: Untersuche ein nicht erreichtes Beispielziel, trenne innere und äußere Hindernisse und entwickle zwei alternative Pläne.
  3. AES-Projekt: Plane und realisiere ein nachhaltiges Alltagsprojekt, zum Beispiel eine Resteküche, Kleidertauschaktion oder Reparaturidee, mit Ziel, Zeitplan und Evaluation.
  4. Beratungsprodukt: Erstelle ein Erklärvideo, einen Podcast oder ein Faltblatt, das jüngeren Lernenden SMART, Teilziele und Wenn-Dann-Pläne an einem AES-Beispiel vermittelt.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transfer Ernährung: Eine Person möchte morgens ausgewogener frühstücken, hat aber wenig Zeit. Entwickle ein SMART-Ziel, zwei Teilziele und einen passenden Wenn-Dann-Plan.
  2. Transfer Konsum: Beurteile ein spontanes Kaufvorhaben aus Sicht von Bedarf, Budget, Nachhaltigkeit und Zielklarheit. Begründe eine mögliche Entscheidung.
  3. Planungsfehler: Analysiere einen Wochenplan mit zu vielen gleichzeitigen Zielen. Erkläre die Risiken und entwickle eine realistischere Reihenfolge.
  4. Umgang mit Rückschlägen: Ein Ziel wurde in einer Woche nur teilweise umgesetzt. Formuliere einen wertschätzenden Rückblick und drei sinnvolle Anpassungen.
  5. Teamkonflikt: In einer Gruppe fühlen sich zwei Personen überlastet. Überarbeite Rollen, Termine und Kommunikationsregeln so, dass das gemeinsame Ziel fairer wird.
  6. Methodenvergleich: Vergleiche SMART und WOOP. Erkläre, welche Fragen beide Methoden beantworten und an welcher Stelle sie sich sinnvoll ergänzen.


Lernnachweis

Für einen überzeugenden Lernnachweis sind folgende Punkte wichtig:

  1. Zielformulierung: Das Ziel ist verständlich, überprüfbar und passend zum AES-Handlungsfeld.
  2. SMART-Kriterien: Die fünf Kriterien werden richtig angewendet und begründet.
  3. Teilziele: Der Weg zum Ziel besteht aus realistischen und logisch geordneten Schritten.
  4. Ressourcenplanung: Zeit, Mittel, Unterstützung und mögliche Hindernisse werden berücksichtigt.
  5. Umsetzung: Die Durchführung wird durch geeignete Nachweise dokumentiert, ohne unnötige private Daten offenzulegen.
  6. Reflexion: Erfolge, Abweichungen und Lernfortschritte werden ehrlich und wertschätzend ausgewertet.
  7. Transfer: Die Erkenntnisse werden auf eine weitere Situation aus Ernährung, Konsum, Haushalt oder Soziales übertragen.
  8. Darstellung: Ergebnisse sind übersichtlich, verständlich und fachsprachlich angemessen präsentiert.

Mögliche Lernnachweise sind ein Zielportfolio, ein Lerntagebuch, eine Projektdokumentation, eine Präsentation oder ein selbst gestaltetes Erklärmedium.




OERs zum Thema

  1. Bildungsplan Alltagskultur, Ernährung, Soziales in Baden-Württemberg
  2. Wikipedia: Selbstmanagement
  3. WOOP: Methode und Übungen
  4. Forschung zur Zielsetzung für Lehrkräfte und Vertiefung
  5. Forschung zu Wenn-Dann-Plänen für Lehrkräfte und Vertiefung



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