Fortbildung und berufliche Entwicklung im Metallbauerhandwerk - Schmied


Fortbildung und berufliche Entwicklung im Metallbauerhandwerk - Schmied
Fortbildung und berufliche Entwicklung im Metallbauerhandwerk - Schmied
Einleitung
Das Schmieden verbindet Werkstoffkunde, Gestaltung, Wärmeführung, handwerkliche Präzision und Erfahrung. Im heutigen deutschen Ausbildungssystem ist Schmied beziehungsweise Schmiedin kein eigenständiger aktueller Ausbildungsberuf mehr. Die entsprechenden handwerklichen Tätigkeiten sind besonders im anerkannten Ausbildungsberuf Metallbauer/in, Fachrichtung Metallgestaltung, verankert. Dort lernst Du unter anderem, Schmiedefeuer und schmiedbare Werkstoffe zu handhaben, Metalle warm umzuformen, zu härten, zu glühen, zu treiben, zu biegen, zu nieten, zu löten und zu schweißen.
Dieser aiMOOC richtet sich an Auszubildende im Metallbauerhandwerk, besonders an Lernende mit Interesse an Schmieden, Kunstschmiedearbeiten, Metallgestaltung, Restaurierung und betrieblicher Entwicklung. Du erfährst, wie Du Deine berufliche Handlungsfähigkeit nach der Ausbildung gezielt ausbaust, welche Fortbildungswege es gibt und wie Du einen realistischen Entwicklungsplan erstellst.

Lernziele
Nach der Bearbeitung kannst Du Anpassungs-, Spezialisierungs- und Aufstiegsfortbildungen unterscheiden. Du kannst fachliche Entwicklungsfelder im Schmiede- und Metallbauerhandwerk begründen, die Meisterfortbildung einordnen, geeignete Nachweise für ein Kompetenzportfolio auswählen und einen persönlichen Fortbildungsplan mit Zielen, Zeitrahmen, Finanzierung und Praxistransfer entwerfen.
Berufsbild und Ausgangslage
Die duale Ausbildung zum Metallbauer beziehungsweise zur Metallbauerin dauert dreieinhalb Jahre. Sie gliedert sich in die Fachrichtungen Konstruktionstechnik, Metallgestaltung und Nutzfahrzeugbau. Für schmiedebezogene Tätigkeiten ist vor allem die Fachrichtung Metallgestaltung einschlägig. Metallbauerinnen und Metallbauer dieser Fachrichtung fertigen und montieren beispielsweise Gitter, Geländer, Tore, Beschläge, Metalleinfassungen, Zierformen und Gebrauchsgegenstände. Häufig entstehen Einzelstücke nach Kundenwunsch oder eigenem Entwurf.

Berufliche Entwicklung beginnt bereits während der Ausbildung. Wer Arbeitsabläufe dokumentiert, Zeichnungen sicher liest, Materialverhalten beobachtet, Fehler auswertet und Rückmeldungen annimmt, baut eine Grundlage für spätere Verantwortung auf. Gute Fachkräfte verbinden dabei vier Bereiche: Technik, Gestaltung, Sicherheit und Kundenorientierung.
Typische Kompetenzfelder im Schmiede- und Metallgestaltungsbereich
- Werkstoffkunde: Du beurteilst Baustähle, legierte Stähle und Kupferlegierungen hinsichtlich Umformbarkeit, Wärmebehandlung, Schweißbarkeit und Korrosionsverhalten.
- Warmumformen: Du steuerst Erwärmung, Umformgrad, Schlagfolge und Abkühlung passend zum Werkstoff und Werkstück.
- Fügetechnik: Du setzt je nach Konstruktion Schweißen, Löten, Nieten, Schrauben oder formschlüssige Schmiedeverbindungen ein.
- Metallgestaltung: Du entwickelst Proportionen, Ornamente, Oberflächen und Übergänge aus Entwurf, Funktion und Kundenauftrag.
- Qualitätsmanagement: Du prüfst Maße, Form, Oberfläche, Verbindungsgüte und Funktion und dokumentierst Abweichungen.
- Arbeitsschutz: Du beherrschst Schutzmaßnahmen gegen Hitze, Funken, Strahlung, Lärm, Rauch, Quetsch- und Schnittgefahren.

Warum Fortbildung wichtig ist
Maschinen, Werkstoffe, Normen, digitale Planung und Kundenanforderungen verändern sich. Gleichzeitig bleiben traditionelle Fertigkeiten wie das sichere Führen von Hammer und Zange, das Erkennen geeigneter Schmiedetemperaturen und das Gestalten harmonischer Übergänge wertvoll. Fortbildung verbindet diese beiden Seiten: Sie erhält bewährtes Können und erweitert es um neue Verfahren.
Fortbildung kann unterschiedliche Ziele haben. Eine Anpassungsfortbildung hält Dein Wissen aktuell, etwa zu Arbeitsschutz, Schweißverfahren, CAD oder Oberflächenschutz. Eine Spezialisierungsfortbildung vertieft ein bestimmtes Gebiet, zum Beispiel Restaurierung, Schweißtechnik, Damaszenerstahl, Werkzeugschmieden oder computergestützte Konstruktion. Eine Aufstiegsfortbildung bereitet auf anspruchsvollere Fach-, Führungs-, Ausbildungs- oder Unternehmensaufgaben vor.
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Fachliche Entwicklungsfelder
Schmiedetechnik und Wärmebehandlung
Beim Schmieden hängt die Qualität nicht allein von der Schlagkraft ab. Entscheidend sind Werkstoffwahl, Temperaturführung, Querschnitt, Faserrichtung, Werkzeugform und Arbeitsfolge. Fortbildungen können das Freiformschmieden, Gesenkschmieden, Feuerschweißen, Härten, Anlassen, Glühen oder Richten vertiefen. Fachlich wichtig ist, Temperatur nicht nur nach der Glühfarbe zu beurteilen, sondern Werkstoffdaten, Beleuchtung, Werkstückgröße und Messverfahren einzubeziehen.
Ein sinnvoller Praxistransfer besteht darin, zu einem Werkstück eine vollständige Arbeitsplanung zu erstellen: Ausgangsmaterial, Erwärmungszonen, Umformschritte, Werkzeuge, Prüfmerkmale, Wärmebehandlung, Oberflächenschutz und Zeitbedarf. So wird aus einer Vorführung nachvollziehbare berufliche Handlungskompetenz.
Schweißtechnik und Verbindungssicherheit
Schweißkenntnisse erweitern die Einsatzmöglichkeiten im Metallbau. Je nach Betrieb können gültige Schweißerprüfungen, Verfahrensschulungen oder eine Qualifizierung zur Schweißaufsicht relevant sein. Der Internationale Schweißfachmann beziehungsweise die Internationale Schweißfachfrau (IWS) ist eine anerkannte schweißtechnische Qualifizierung. Zugang, Lehrgangsweg und Anrechnung vorhandener Qualifikationen müssen immer mit einer zugelassenen Bildungseinrichtung und der zuständigen Stelle geklärt werden.


Fortbildung in der Schweißtechnik umfasst nicht nur das Herstellen einer Naht. Dazu gehören Werkstoffgruppen, Schweißprozesse, Nahtvorbereitung, Wärmeeinbringung, Verzug, Schweißfolge, Prüfverfahren, Dokumentation, Arbeitsschutz und die Bewertung typischer Unregelmäßigkeiten.
Gestaltung, Entwurf und digitale Fertigung
Metallgestaltung beginnt mit einer Idee, wird aber erst durch eine fertigungsgerechte Planung umsetzbar. Skizzen, Ansichten, Schnitte, Abwicklungen, Materiallisten und Toleranzen müssen zusammenpassen. CAD-Kenntnisse erleichtern Varianten, Kundenabstimmung und Dokumentation. CNC-Verfahren, Laser- oder Plasmaschneiden können die Handarbeit ergänzen, ersetzen aber nicht das Verständnis für Material, Konstruktion und gestalterische Wirkung.

Für Deine Entwicklung ist ein kombiniertes Portfolio besonders aussagekräftig: Entwurfsskizze, technische Zeichnung, Materialauswahl, Kalkulation, Fotos der Fertigung, Prüfprotokoll und Reflexion. Damit zeigst Du nicht nur ein schönes Ergebnis, sondern den gesamten beruflichen Prozess.
Restaurierung und Denkmalpflege
Historische Gitter, Beschläge, Tore und Werkzeuge verlangen einen anderen Umgang als Neuanfertigungen. Vor einem Eingriff stehen Bestandsaufnahme, Schadensanalyse, Materialprüfung und Dokumentation. Ziel ist nicht, jedes Alterungszeichen zu entfernen, sondern die historische Substanz, Funktion und Aussage des Objekts verantwortungsvoll zu erhalten.
Für Meisterinnen und Meister kann die Fortbildung Geprüfte Restauratorin beziehungsweise Geprüfter Restaurator im Handwerk – Master Professional für Restaurierung im Handwerk ein weiterführender Weg sein. Sie verbindet fachspezifische Restaurierungskompetenz mit gewerkeübergreifenden Grundlagen. Die konkreten Zulassungsvoraussetzungen und angebotenen Gewerke prüfst Du bei der zuständigen Handwerkskammer oder Fortbildungsstätte.
Arbeitsschutz, Gesundheit und Nachhaltigkeit
In Schmiede und Metallbau wirken Hitze, Funken, scharfe Kanten, bewegte Maschinen, Lärm, Vibrationen, Schweißrauche und schwere Lasten zusammen. Fortbildung muss deshalb auch die Gefährdungsbeurteilung, wirksame Absaugung, Brandschutz, sichere Maschinenbedienung, ergonomisches Arbeiten und passende persönliche Schutzausrüstung behandeln. Schutzmaßnahmen folgen dem Prinzip, Gefahren zuerst technisch und organisatorisch zu vermindern; persönliche Schutzausrüstung ergänzt diese Maßnahmen.
Nachhaltiges Arbeiten bedeutet unter anderem, Materialzuschnitte zu optimieren, Ausschuss zu reduzieren, Werkstücke reparierbar zu konstruieren, Energie beim Erwärmen gezielt einzusetzen, Oberflächen fachgerecht zu schützen und historische Bauteile möglichst zu erhalten. Ein langlebiges, wartbares Werkstück ist häufig ressourcenschonender als ein kurzlebiger Ersatz.
Aufstiegs- und Karrierewege
Metallbauermeisterin und Metallbauermeister
Der Meisterabschluss ist der zentrale Aufstiegsweg im Metallbauerhandwerk. Seit dem 1. Juli 2025 gilt eine neu geordnete Meisterprüfungsverordnung für die Teile I und II. Sie berücksichtigt die Schwerpunkte Konstruktionstechnik, Metallgestaltung und Nutzfahrzeugbau. Im Meisterprüfungsprojekt wird ein Kundenauftrag geplant, durchgeführt, kontrolliert und dokumentiert. Hinzu kommen ein Fachgespräch und weitere berufliche Prüfungssituationen.
Die Meisterqualifikation erweitert Deine Möglichkeiten in Fach- und Führungsaufgaben, Ausbildung, Betriebsorganisation und Selbstständigkeit. Die Meisterprüfung besteht aus vier selbstständigen Teilen: fachpraktische Meisterqualifikation, fachtheoretische Meisterqualifikation, betriebswirtschaftlich-kaufmännisch-rechtliche Kenntnisse sowie berufs- und arbeitspädagogische Kenntnisse.
Schweißfachliche Qualifikationen
Je nach Tätigkeitsbereich kommen Verfahrensprüfungen, Schweißerprüfungen, Lehrgänge zur Sichtprüfung oder Qualifikationen zur Schweißaufsicht infrage. Der IWS kann besonders interessant sein, wenn Du Fertigung, Qualität und Verantwortung in einem schweißtechnischen Betrieb verbinden möchtest. Entscheidend ist, dass die Qualifikation zum eingesetzten Verfahren, Werkstoff, Produkt und betrieblichen Regelwerk passt.
Betriebswirtschaft und Unternehmensführung
Wer Angebote kalkuliert, Mitarbeitende koordiniert oder einen Betrieb übernehmen möchte, braucht mehr als Fertigungstechnik. Auftragsbeschaffung, Kostenrechnung, Investitionsplanung, Vertragsgrundlagen, Personalführung, Marketing, Digitalisierung und Liquiditätsplanung gehören zur unternehmerischen Kompetenz. Nach dem Meisterabschluss kann beispielsweise die Fortbildung Geprüfte Betriebswirtin beziehungsweise Geprüfter Betriebswirt nach der Handwerksordnung anschließen.
Studium und weitere Bildungswege
Je nach persönlichem Ziel können Studiengänge wie Maschinenbau, Metallbau, Produktgestaltung, Restaurierung oder Berufspädagogik passen. Der Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte ist landesrechtlich geregelt. Deshalb musst Du die Bedingungen der gewünschten Hochschule und des Bundeslandes prüfen. Berufserfahrung und Meisterabschluss können den Zugang erleichtern, ersetzen aber nicht automatisch jede hochschulspezifische Voraussetzung.
Entwicklungsplan für Deine berufliche Zukunft
Ein guter Entwicklungsplan beginnt nicht mit einem beliebigen Kurs, sondern mit einer beruflichen Fragestellung. Möchtest Du anspruchsvollere Schmiedearbeiten ausführen, Schweißverantwortung übernehmen, historische Bauteile restaurieren, ausbilden, ein Team führen oder einen Betrieb gründen? Aus dem Ziel leitest Du die benötigten Kompetenzen und Nachweise ab.
| Entwicklungsschritt | Leitfrage | Möglicher Nachweis |
|---|---|---|
| Standort bestimmen | Welche Tätigkeiten beherrsche ich sicher, wo brauche ich Anleitung? | Selbsteinschätzung, Feedback, Arbeitsproben |
| Ziel festlegen | Welche Aufgabe oder Verantwortung möchte ich in zwei bis fünf Jahren übernehmen? | schriftliches Entwicklungsziel |
| Qualifikation auswählen | Welche Fortbildung schließt meine wichtigste Kompetenzlücke? | Lehrgangsplan, Beratungsergebnis |
| Praxistransfer planen | An welchem realen Auftrag wende ich das Gelernte an? | Projektauftrag, Arbeitsplanung |
| Ergebnis bewerten | Woran erkenne ich fachliche Verbesserung? | Prüfprotokoll, Kalkulation, Kundenergebnis |
Ein Ziel wird greifbar, wenn es konkret, überprüfbar und terminiert ist. Beispiel: Bis zum Ende des Ausbildungsjahres plane und fertige ich unter Anleitung ein geschmiedetes Geländerelement, dokumentiere Werkstoff, Arbeitsschritte, Prüfmaße und Oberflächenschutz und bespreche das Ergebnis mit meiner Ausbilderin oder meinem Ausbilder.
Kompetenzportfolio
Ein Portfolio macht Entwicklung sichtbar. Es kann enthalten: Zeichnungen, Fotos, Materiallisten, Schweiß- oder Prüfbescheinigungen, Kursnachweise, Berichtshefte, Kundenaufträge, Kalkulationen, Sicherheitsunterweisungen und Reflexionen. Achte auf Datenschutz, Betriebsgeheimnisse und Einwilligungen, bevor Du betriebliche Unterlagen oder Personenfotos verwendest.
Beratung und Finanzierung
Vor einer größeren Fortbildung solltest Du Dich bei Handwerkskammer, Innung, Betrieb, Bildungsträger und gegebenenfalls Arbeitsagentur beraten lassen. Kläre Abschluss, Zulassung, Dauer, Lernform, Prüfungsgebühren, Materialkosten, Freistellung und Anerkennung im Betrieb.
Für viele Aufstiegsfortbildungen kann das Aufstiegs-BAföG infrage kommen. Es fördert unter gesetzlichen Voraussetzungen unter anderem Vorbereitungen auf Meister-, Techniker-, Fachwirt- und vergleichbare Fortbildungsabschlüsse. Die konkrete Förderung hängt vom Lehrgang und Deiner persönlichen Situation ab. Stelle Anträge rechtzeitig und verlasse Dich nicht allein auf mündliche Auskünfte.
Medien zur Berufsorientierung und Vertiefung
Die folgenden Videos zeigen unterschiedliche Zugänge zum Metallbauer- und Schmiedehandwerk. Prüfe beim Ansehen, welche Kompetenzen sichtbar werden, welche Sicherheitsmaßnahmen erkennbar sind und welche Entwicklungsmöglichkeiten genannt werden.
Fachliche Quellen
- BIBB: Metallbauer/in – Fachrichtung Metallgestaltung
- Verordnung über die Berufsausbildung zum Metallbauer und zur Metallbauerin
- Metallbauermeisterverordnung 2025
- DVS: Bildungswege in der Schweißtechnik
- ZDH: Restaurator im Handwerk
- Aufstiegs-BAföG
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Welcher anerkannte Ausbildungsberuf umfasst heute besonders die handwerklichen Schmiedetätigkeiten der Metallgestaltung? (Metallbauer Metallgestaltung) (!Werkzeugmechaniker) (!Gießereimechaniker) (!Zerspanungsmechaniker)
Wie lange dauert die duale Ausbildung zum Metallbauer in der Regel? (Dreieinhalb Jahre) (!Zwei Jahre) (!Drei Jahre) (!Fünf Jahre)
Welche Fortbildungsart dient vor allem dazu, vorhandenes Wissen aktuell zu halten? (Anpassungsfortbildung) (!Erstausbildung) (!Umschulung) (!Studienabbruch)
Welche Qualifikation ist der zentrale Aufstiegsweg im Metallbauerhandwerk? (Metallbauermeister) (!Staplerschein) (!Ersthelferkurs) (!Führerschein)
Seit wann gilt die neu geordnete Meisterprüfungsverordnung für die Teile I und II im Metallbauerhandwerk? (Seit Juli 2025) (!Seit Januar 2000) (!Seit Juli 2015) (!Seit Januar 2030)
Was gehört zu einem vollständigen Meisterprüfungsprojekt? (Planung Durchführung Kontrolle und Dokumentation) (!Nur eine Entwurfsskizze) (!Nur ein Verkaufsgespräch) (!Nur eine Materialbestellung)
Welche Qualifikation gehört zur schweißtechnischen Aufsicht? (Internationaler Schweißfachmann) (!Geprüfter Buchhalter) (!Fachlagerist) (!Mediengestalter)
Was steht bei einer Restaurierung vor dem Eingriff? (Bestandsaufnahme und Schadensanalyse) (!Sofortiges Sandstrahlen) (!Vollständiger Austausch) (!Beliebige Neulackierung)
Welcher Nachweis zeigt den gesamten beruflichen Prozess besonders gut? (Kompetenzportfolio) (!Pausenzettel) (!Werbeplakat ohne Dokumentation) (!Unbeschriftetes Foto)
Welche Aussage beschreibt nachhaltiges Arbeiten im Metallbau am besten? (Material sparen Reparierbarkeit planen und Lebensdauer erhöhen) (!Werkstücke grundsätzlich ersetzen) (!Ausschuss nicht erfassen) (!Oberflächenschutz weglassen)
Memory
| Anpassungsfortbildung | Wissen aktuell halten |
| Spezialisierungsfortbildung | Fachgebiet vertiefen |
| Meisterprüfung | Führungs- und Ausbildungsaufgaben |
| IWS | Schweißtechnische Qualifikation |
| Kompetenzportfolio | Entwicklung dokumentieren |
| Restaurierung | Historische Substanz erhalten |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Berufliche Bedeutung |
|---|---|
| Standortanalyse | Eigene Stärken und Lernfelder bestimmen |
| Entwicklungsziel | Angestrebte Aufgabe oder Verantwortung festlegen |
| Fortbildungsauswahl | Passende Qualifikation zur Kompetenzlücke finden |
| Praxistransfer | Gelerntes an einem realen Auftrag anwenden |
| Erfolgskontrolle | Ergebnis mit Kriterien und Nachweisen bewerten |
Kreuzworträtsel
| Amboss | Auf welcher Unterlage wird ein erhitztes Werkstück häufig mit dem Hammer umgeformt? |
| Meisterbrief | Welcher Nachweis steht für die bestandene Meisterprüfung? |
| Metallgestaltung | Welche Fachrichtung ist besonders eng mit handwerklichem Schmieden verbunden? |
| Restaurierung | Wie heißt das fachgerechte Erhalten und Bearbeiten historischer Objekte? |
| Korrosionsschutz | Wie heißt der Schutz eines Metallwerkstücks gegen schädigende Umwelteinflüsse? |
| Fachgespraech | Wie heißt die prüfungsbezogene Erläuterung des Meisterprüfungsprojekts? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Berufsprofil: Erstelle eine Seite mit fünf Tätigkeiten, die Du einer Metallbauerin oder einem Metallbauer der Fachrichtung Metallgestaltung zuordnest.
- Werkzeugkunde: Fotografiere oder zeichne sechs Schmiedewerkzeuge und erkläre jeweils Funktion, sichere Handhabung und typische Fehler.
- Kompetenzcheck: Bewerte Deine Fähigkeiten in den Bereichen Zeichnungslesen, Umformen, Fügen, Prüfen und Dokumentieren auf einer Skala und begründe zwei Lernfelder.
- Medienanalyse: Wähle ein Video dieses aiMOOCs aus und notiere sichtbare Arbeitsschritte, Schutzmaßnahmen und Fachbegriffe.
Standard
- Fortbildungsrecherche: Vergleiche zwei reale Fortbildungsangebote nach Abschluss, Zulassung, Dauer, Kosten, Lernform und betrieblichem Nutzen.
- Arbeitsplanung: Plane ein kleines geschmiedetes Werkstück mit Skizze, Material, Werkzeugen, Arbeitsfolge, Prüfmerkmalen und Oberflächenschutz.
- Portfolio: Dokumentiere ein Ausbildungsprojekt vom Auftrag bis zur Qualitätskontrolle und ergänze eine Reflexion zu Fehlern und Verbesserungen.
- Expertengespräch: Interviewe eine Meisterin, einen Meister oder eine erfahrene Fachkraft über Weiterbildung, Führungsverantwortung und Veränderungen im Handwerk.
Schwer
- Entwicklungsplan: Erstelle einen persönlichen Fünfjahresplan mit Zielposition, Kompetenzlücken, Qualifikationen, Kosten, Finanzierung und Meilensteinen.
- Restaurierungskonzept: Entwickle für ein historisches Gitter ein fiktives Konzept aus Bestandsaufnahme, Schadenskartierung, Eingriffsgrenzen, Dokumentation und Schutzmaßnahmen.
- Betriebsprojekt: Entwirf ein Weiterbildungskonzept für einen kleinen Metallbaubetrieb, das Technik, Arbeitsschutz, Digitalisierung und Nachwuchsförderung verbindet.
- Meisterprojekt: Simuliere einen Kundenauftrag für ein gestaltetes Metallbauteil einschließlich Entwurf, Konstruktion, Kalkulation, Fertigungsplanung, Qualitätsprüfung und Fachgespräch.


Lernkontrolle
- Fortbildungsentscheidung: Eine Gesellin möchte künftig historische Tore bearbeiten und später ein Team führen. Entwickle einen begründeten Bildungsweg mit Zwischenzielen und nenne offene Beratungsfragen.
- Verfahrensvergleich: Vergleiche eine rein handwerkliche und eine digital unterstützte Fertigung desselben Zierelements. Bewerte Qualität, Individualität, Zeit, Kosten und Lernbedarf.
- Fehleranalyse: Ein geschmiedetes Bauteil ist verzogen und weist eine ungleichmäßige Oberfläche auf. Entwickle mögliche Ursachen, geeignete Prüfungen und vorbeugende Maßnahmen.
- Sicherheitskonzept: Plane für einen Schmiedearbeitsplatz technische, organisatorische und persönliche Schutzmaßnahmen und begründe ihre Reihenfolge.
- Unternehmensentwicklung: Ein Betrieb möchte Restaurierungsaufträge annehmen. Leite ab, welche Kompetenzen, Nachweise, Kooperationen und Dokumentationsstandards aufgebaut werden müssen.
- Transferaufgabe: Bewerte, wie Meisterqualifikation, IWS und Kompetenzportfolio unterschiedliche Formen beruflicher Verantwortung unterstützen.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zu diesem Thema sind folgende Leistungen wichtig:
- Ein fachlich korrekter Überblick über Ausbildung, Fortbildungsarten und Aufstiegswege.
- Ein begründeter persönlicher Entwicklungsplan mit Ziel, Zeitrahmen und Beratungsbedarf.
- Eine vollständige Arbeits- oder Projektplanung aus dem Bereich Schmieden oder Metallgestaltung.
- Ein Nachweis zur Qualitätskontrolle mit messbaren Prüfkriterien.
- Eine Reflexion zu Arbeitsschutz, Nachhaltigkeit und verantwortlichem Umgang mit historischen Werkstücken.
- Ein geordnetes Kompetenzportfolio mit aussagekräftigen und datenschutzkonformen Belegen.
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